DSC reitet die Europapokal-Welle zum Bundesliga-Heimspiel: „Herausragend stark“
Dresden – „Alles, was wir uns vorgenommen hatten, ist gelungen“, resümierte DSC-Trainer Alex Waibl (57) nach dem perfekten Abend mit dem 3:0-Erfolg im Hinspiel gegen Mulhouse zum Spielplan.
„Wir konnten auf nahezu allen Positionen punkten“, erklärte der 57-Jährige weiter: „Da stach niemand besonders hervor, das Team war einfach extrem geschlossen.“
Besonders hob er anschließend seine Kapitänin Patricia Nestler (24) hervor und lobte deren Leistung: „Unsere Abwehr war sensationell stark. Patti zeigte ihr bestes Spiel, das ich je von ihr gesehen habe – sowohl in der Annahme als auch in der Defensive, einfach ein grandioser Auftritt.“
„Fast schade, dass nur 2079 Zuschauer in der Margon Arena waren“, ergänzte Waibl mit Blick auf die Fan-Unterstützung. „Im internationalen Wettbewerb dieser Saison kamen stets über 2500 Zuschauer.“ Er fasste zusammen: „Diejenigen, die gekommen sind, wurden dafür umso mehr belohnt.“
Und die Fans sorgten für Stimmung, als seien es deutlich mehr gewesen. „Gerade im dritten Satz – was für eine Atmosphäre! Die Fans haben uns regelrecht getragen“, berichtete Nestler.
„Die Ausgangssituation für das Rückspiel ist natürlich ideal. Dennoch dürfen wir uns darauf nicht ausruhen“, betonte die 24-Jährige.
Bevor die Libera mit ihrem Team am Mittwoch den Halbfinaleinzug perfekt machen will, steht noch eine Bundesliga-Partie an: Am Samstag (17.15 Uhr) empfängt der DSC Borken in der Margon Arena. Vermutlich werden erneut mehr Zuschauer erwartet, denn im Schnitt besuchten bisher 2751 Fans die Heimspiele in der Bundesliga.