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Starke Leistung! DSC besiegt Mulhouse erneut deutlich und erreicht das Halbfinale im CEV Cup

Mulhouse (Frankreich) – Eine beeindruckende Vorstellung! Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche setzte sich das DSC-Team im Viertelfinale des CEV Cups klar gegen Volley Mulhouse Alsace durch und sicherte sich damit das Ticket für das Halbfinale des Europapokals. Nach dem souveränen 3:0-Sieg im Hinspiel in der vergangenen Woche wurde auch am Mittwochabend in Mulhouse ein 3:0 (25:22, 25:22, 25:19) erreicht. „Herausragend, das Halbfinale im CEV Cup – wer hätte das gedacht? Jetzt freuen wir uns auf unseren nächsten Gegner, es geht nach Italien“, erklärte ein zufriedener Trainer Alexander Waibl (57) nach der Partie.

Seit 2014 ist es die zweite Teilnahme des Vereins am Halbfinale im CEV Cup. Damals scheiterte die Mannschaft an Uralochka Ekaterinburg. Erfolgreichste Punktesammlerin beim DSC war erneut Diagonalangreiferin Marta Levinska mit 18 Zählern, gefolgt von Jette Kuipers mit 15 und Lorena Lorber Fijok, die 13 Punkte erzielte.

Um 19.58 Uhr stand der Einzug in die nächste Runde endgültig fest, nachdem Amanda Siksna mit einem Block die 2:0-Satzführung sicherte. Besonders schön: Ihre Mutter war live in der Halle dabei, da sie sich gerade für einige Tage in Deutschland aufhält und die Reise nach Mulhouse ebenfalls antrat. Insgesamt feierten 17 DSC-Anhänger den Erfolg vor Ort und waren teilweise sogar lauter als die rund 3.172 Zuschauer im gut gefüllten „Palais des Sports“.

Von Beginn an zeigte das DSC-Team im Rückspiel keine Zweifel daran, den Halbfinaleinzug zu schaffen. Schnell führte das Team mit 12:5, während die Gastgeberinnen nervös wirkten und die Waibl-Schützlinge, wie schon in der Vorwoche, bestens vorbereitet auftraten.

Beim Spielstand von 22:20 wurde es noch einmal spannend, doch Levinska und Fijok bewahrten die Nerven. Die Slowenin verwandelte schließlich den zweiten Satzball.

Ab diesem Zeitpunkt war klar, dass der DSC nur noch einen Satz zum Weiterkommen benötigte – auch diesen sicherte sich die Mannschaft mit 25:22.

Trainer Alexander Waibl wollte keine unnötige Verlängerung und vertraute seiner Startformation, während Mulhouse häufig wechselte. Deshalb verlief Abschnitt drei recht deutlich, sodass beim Stand von 19:8 Miku Akimoto für Fijok sowie Larissa Winter und Rosa Entius für Emma Grome und Levinska eingewechselt wurden.

Mulhouse kam zwar etwas heran, doch Waibl reagierte mit Wechseln, ehe ein Fehler der Gastgeberinnen nach nur 87 Minuten Spielzeit den 3:0-Erfolg endgültig besiegelte.

Im Halbfinale trifft der DSC auf Reale Mutua Fenera Chieri aus Italien, die ihre Heimspiele in Turin austragen – ein echtes Highlight für Mannschaft und Fans.