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Spannendes Duell auf Augenhöhe: DSC muss sich dem Spitzenreiter geschlagen geben

Dresden – Die DSC-Schmetterlinge hielten dem Favoriten aus Stuttgart in mindestens einem Satz erfolgreich stand. Trotz der knappen 1:3-Niederlage (25:23, 23:25, 19:25, 22:25) gegen den Tabellenführer reichte es am Ende nicht für eine Sensation – auch wenn es insgesamt ziemlich eng zuging.

Bereits vor Spielbeginn mussten die Dresdnerinnen einen herben Rückschlag verkraften: Miku Akimoto (19) konnte wegen eines schmerzenden Knöchels nicht auflaufen, obwohl sie sich nicht verletzt hatte.

Für sie sprang jedoch Jette Kuipers (23) ein, die direkt mit einem Aufschlag-As für die erste Führung der Gastgeberinnen sorgte (17:16).

Vorher hatten zwei starke Angriffe von Marta Levinska (24) die DSC-Mannschaft überhaupt erst wieder herangebracht, nachdem Stuttgart einen perfekten Start hingelegt hatte. Nach einer starken Aufschlagserie von Lucia Varela Gomez (22), die während des gesamten Spiels für viel Gefahr sorgte, lag der Tabellenführer mit 7:2 in Führung.

Diese Umstände schienen jedoch keine Rolle zu spielen, als Levinska mit ihrem Punkt die erste große Stimmungsexplosion des Abends auslöste.

Dieser Treffer besiegelte nicht nur den Satzgewinn der Gastgeberinnen, sondern war auch erst die zweite Satzniederlage für Stuttgart in dieser Saison und der allererste Rückstand, den sie hinnehmen mussten.

Die Margon Arena, die mit 3.000 Fans – zum dritten Mal in dieser Saison – ausverkauft war, bebte vor intensiveren Trommelschlägen, lauteren Jubelrufen und dem immer wiederkehrenden „DSC, DSC, DSC“ aus den Rängen.

Doch die Mannschaft aus Baden-Württemberg konterte umgehend. Während die DSC-Schmetterlinge die ersten drei Satzbälle noch abwehren konnten, gelang dem Tabellenführer beim vierten Versuch der Ausgleich.

Aus Sicht der Dresdnerinnen lag das Problem vor allem darin, dass nach dem verlorenen zweiten Durchgang das Momentum verloren ging. Im Block stimmte das Timing nicht mehr, und ein eigener Angriff blieb hängen. Insgesamt war es ein Fehler zu viel, um aus den dritten und vierten Sätzen gegen Stuttgart Punkte zu holen.

„Wir sind näher dran. Alles in allem war es ein großartiges Spiel“, resümierte DSC-Trainer Alex Waibl (57) nach der Begegnung, räumte jedoch ebenso ein: „Es gab einige Momente, in denen wir unsere Chancen nicht genutzt haben.“