DSC-Libera Nestler blickt gespannt auf das Cup-Halbfinale und vertraute Gesichter
Dresden – „Ein CEV-Cup-Halbfinale habe ich bisher noch nie gespielt“, gesteht Patricia Nestler (24) und nennt damit einen der Hauptgründe für die große Vorfreude bei ihr und allen DSC-Schmetterlingen vor dem Hinspiel gegen Reale Mutua Fenera Chieri am Donnerstag um 19 Uhr: „Das ist wirklich etwas ganz Besonderes.“
Für die 24-Jährige hört es dabei aber nicht auf: „In Chieri trifft man auch auf einige bekannte Gesichter. Mit Elles Dambrink habe ich beispielsweise schon in Schwerin zusammen gespielt.“
In der Saison 2022/23 trugen die Libera und die Diagonalspielerin gemeinsam das Trikot der Mecklenburgerinnen.
Während Nestler nach ihrem Engagement in Vilsbiburg wieder in ihre sächsische Heimat zurückkehrte, wechselte die Niederländerin im vergangenen Sommer mit dem Meistertitel nach Italien. Am Donnerstag stehen sich die beiden nun erneut am Netz gegenüber.
Als Favoritinnen gehen die Dresdnerinnen nicht in die Begegnung, doch „die zwei Partien werden uns auf jeden Fall weiterbringen, ganz gleich wie sie ausgehen“, ist Nestler überzeugt: „Wir haben bereits einen positiven Weg eingeschlagen, aber die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen.“
Mit diesen Worten meint Dresdens Kapitänin sowohl die Weiterentwicklung ihres Teams als auch die Hoffnung, dass die internationale Saison für sie nicht schon im Halbfinale endet.