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Entscheidung naht! Schafft der DSC den Sprung ins Finale des CEV-Cups?

Turin (Italien) – Am Mittwochabend treten die DSC-Schmetterlinge zum entscheidenden Duell um den Einzug ins Finale des CEV-Cups an. Dabei stehen besonders Marta Levinska (24) und Emma Grome (23) im Mittelpunkt – jedoch aus unterschiedlichen Gründen.

„Druck beim Aufschlag ist eine meiner Stärken, die ich gerne ins Spiel einbringe“, beschreibt die Zuspielerin Grome bescheiden eine ihrer besonderen Fähigkeiten. Gerade in Turin kommt es darauf an, denn die US-Amerikanerin und ihr Team müssen gegen Chieri mindestens mit 3:2 gewinnen, um sich den Golden Set zu sichern. Ein besseres Ergebnis würde sogar direkt das Finalticket bedeuten.

Darüber hinaus ist es für die 23-Jährige entscheidend, ihre Mitspielerinnen bestmöglich in Szene zu setzen, falls sie gegen das italienische Spitzenteam bestehen wollen.

„Wir sind auf allen Positionen gut aufgestellt. Das erleichtert mir die Arbeit als Zuspielerin und macht das Spiel wirklich spannend und kreativ“, erklärt die junge Spielerin.

DSC-Trainer Alex Waibl (57) beschreibt die Komplexität des gegnerischen Angriffsspiels vor dem Rückspiel mit den Worten: „Das ist kein einfacher Trommelschlag, sondern ein komplexes Violinenkonzert.“

„Man kann nicht einfach eine Taktik den ganzen Abend durchziehen. Das, was funktioniert, klappt vielleicht ein paar Mal – dann muss man neue Lösungen finden.“

Beim Hinspiel hatte vor allem Levinska Schwierigkeiten und erzielte im Schnitt nur drei von zehn Angriffspunkten. Eine Erfolgsquote, die die Linkshänderin in der Bundesliga nur gegen Stuttgart unterbot; sonst liegt sie normalerweise über 40 Prozent.

„Wenn sie in den entscheidenden Momenten den Ball bekommt, braucht sie Lösungen, um Punkte zu machen“, sieht Waibl den Schlüssel für den Erfolg im Rückspiel: „Es erfordert eine kreative Zusammenarbeit zwischen Zuspiel und Diagonalspiel mit verschiedenen Ideen.“