DSC kann Halbfinaleinzug klarmachen: Auch am Mittwoch kein Risiko eingehen!
Dresden – Nachdem DSC-Kapitänin Patricia Nestler (24) nach dem erfolgreichen Auftakt in den Play-offs gegen den USC Münster bereits an das mögliche Halbfinale dachte, zeigte ihre Äußerung sowohl Respekt als auch großen Optimismus. Dass sie damit allerdings gar nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt lag, hätte wohl auch sie nicht erwartet.
Um den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen, muss die Libera gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen am Mittwoch (19.30 Uhr) zunächst die „Best of Three“-Serie gegen den Gegner aus der Universitätsstadt für sich entscheiden. „Im Volleyball kann alles passieren“, warnte die 24-Jährige eindringlich.
Aus diesem Grund sprach sie beim potenziellen Gegner im Halbfinale nicht ausschließlich vom Tabellenersten Stuttgart, sondern bezog auch den Tabellenachten aus Erfurt mit ein.
Auf dem Papier gilt die Serie als die klarste in der Runde der letzten Acht. Doch das Team aus Thüringen lieferte bei seinem Play-off-Debüt am Sonntag in Stuttgart einen beeindruckenden Kampf und verlor erst im Tiebreak, nachdem es zweimal in Führung lag.
Dieses Ergebnis sendet ein klares Signal an die gesamte Liga und die Dresdnerinnen, keines der Spiele auf die leichte Schulter zu nehmen. Dass die DSC-Spielerinnen genau so vorgehen, bewies bereits DSC-Coach Alex Waibl (58) am Samstag beim Matchball in der Margon Arena.
Außenangreiferin Jette Kuipers (23) wollte den Aufschlag kurz ausführen. „Das ist nicht ihr üblicher Spielzug“, erklärte der 58-Jährige. „Deshalb habe ich abgelehnt. Am Ende wollte ich kein Risiko eingehen, sondern die Sache seriös zu Ende bringen.“
Das gelang. Deshalb hat sein Team nun die Möglichkeit, am Mittwoch das Halbfinal-Ticket zu lösen.