DSC trifft auf den Titelverteidiger – in Italien fehlt jedoch eine Spielerin
Conegliano (Italien) – „Ich freue mich sehr auf die Begegnung“, sagt Alex Waibl (57) vor dem Champions-League-Spiel am Donnerstag gegen Conegliano (20.30 Uhr/Sporteurope.TV). Dabei ist ihm bewusst, dass seine Mannschaft das Hinspiel am 2. Dezember in nur 61 Minuten mit einem klaren 0:3 verloren hat.
„Solche Spiele sind genau das, was unsere Spielerinnen brauchen, um sich weiterzuentwickeln“, erklärt der DSC-Trainer seine positive Einstellung zum Duell mit dem Titelverteidiger. „Es geht darum, sich an das hohe Niveau, die Intensität und die Variabilität zu gewöhnen. Man muss solche Erfahrungen sammeln und durchleben, um sich daran anzupassen. Für uns ist das eine optimale Gelegenheit.“
Im Heimspiel gegen die Mannschaft aus Norditalien hatten die Schmetterlinge aus Dresden kaum eine Chance. In den drei Sätzen holten sie lediglich zweimal 17 und einmal 12 Punkte.
Wie viel am Donnerstag möglich ist, liegt jedoch nicht allein an den Dresdnerinnen, weiß der 57-Jährige: „Ob wir eine Chance haben, hängt auch stark davon ab, wie konzentriert der Gegner auftritt und was er uns bietet. Wir sind in jedem Fall gut vorbereitet.“
Personell kann Waibl fast komplett auf sein Team zurückgreifen. Einzig Mittelblockerin Florentine Rosemann (19) musste krankheitsbedingt die Reise über München nach Venedig am Mittwoch absagen und wird das Highlight-Spiel verpassen.