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DSC verpasst knapp das Ziel: „Aus Fehlern lernen und sich weiterentwickeln“

Dresden – „Wir können uns nichts vorwerfen“, erklärte Patricia Nestler (24) nach der Champions-League-Partie gegen Conegliano. Dennoch endete auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem Titelverteidiger mit einer deutlichen 0:3-Niederlage (19:25, 23:25, 19:25).

Die Worte der DSC-Kapitänin spiegeln dabei keineswegs fehlenden Kampfgeist wider, sondern verdeutlichen vielmehr, wie groß der Vorsprung der absoluten Volleyball-Spitzenklasse ist. Mindestens in den Bereichen „Erfahrung und körperliche Stärke“, wie Nestler erläuterte.

Beim vierten internationalen Auftritt der Saison in Norditalien lautete das erklärte Ziel deshalb, wenigstens einen Satz zu gewinnen. Im zweiten Satz hätten die mitgereisten „DSC-Fans“, die den Weg in die Region Venetien mit dem Zug auf sich genommen hatten, diesen Erfolg beinahe feiern können. Doch knapp verfehlte das Team den Satzgewinn.

Bei einer 22:20-Führung des DSC reagierte Conegliano-Trainer Daniele Santarelli (44) und brachte mit Joanna Wolosz (35) und Merit Adigwe (19) zwei Schlüsselspielerinnen ins Spiel, die den Satz noch drehten. Abgesehen davon sorgte die nahezu gleichwertige zweite Garde der Italienerinnen für den Sieg.

„Im Vergleich zur Begegnung in Dresden haben wir uns deutlich gesteigert. Man konnte erkennen, dass wir Fortschritte gemacht haben“, betonte Nestler. Das zeigt sich auch darin, dass die DSC-Spielerinnen in jedem Satz mehr Punkte erzielen konnten als beim Hinspiel Anfang Dezember.

„Wir müssen uns bewusst sein, auf welchem Niveau wir uns bewegt haben, jede Erfahrung mitnehmen, daran lernen und uns weiterentwickeln“, so die Einschätzung von Lorena Lorber Fijok (22). Am besten gelingt dies gleich im nächsten Bundesligaspiel am Mittwoch gegen Wiesbaden.