Keine Lust auf Rechenexempel: DSC will CEV-Cup sichern
Dresden – Die Volleyballerinnen des DSC stehen noch zwei Partien in der Champions League bevor. Am Mittwoch empfängt der sächsische Club um 19 Uhr den polnischen Verein Commercecon Lodz. Dabei geht es um die Fortsetzung im internationalen Wettbewerb.
"Wir haben ein klares Ziel vor Augen", erklärt DSC-Kapitänin Patricia Nestler (24) selbstbewusst: "Unser Anspruch ist es, zu gewinnen."
Sowohl für die Dresdnerinnen als auch für das Team aus Polen waren Conegliano und Ankara eine Nummer zu groß.
Die Mannschaften aus Italien und der Türkei, wobei Letztere am kommenden Mittwoch erneut in Sachsen antreten müssen, werden in die K.-o.-Runde einziehen.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch das Ende der internationalen Saison. Denn der Drittplatzierte darf weiter in Europa antreten, indem er in den CEV-Cup wechselt.
Für den DSC gestaltet sich die Ausgangssituation dabei fast optimal: Die Elbestädterinnen gewannen das Hinspiel in Polen mit 3:1. Ein erneuter Erfolg am Mittwoch würde somit das Weiterkommen sichern. Schwieriger wird es, falls die Gäste mit 3:1 gewinnen sollten.
"Mit diesen mathematischen Spielchen möchte ich mich gar nicht beschäftigen", sagt DSC-Trainer Alex Waibl (57) klar: "Doch verlieren wir mit 0:3, hätten wir ein Problem." Denn dann läge der Vorteil beim polnischen Team.
Einfacher als beim ersten Aufeinandertreffen Ende November wird es für die Dresdnerinnen am Mittwochabend nicht. "Damals spielten sie ohne ihre beste Spielerin", erklärt der 57-Jährige. Gemeint ist Regiane Bidias, die 39-jährige Außenangreiferin von Lodz.
Die Brasilianerin, die das Hinspiel aufgrund einer Verletzung verpasste, ist jetzt aber wieder mit von der Partie und stärkt sowohl den Empfang als auch das Angriffsspiel der Polinnen, warnt der DSC-Coach.