DSC trifft auf vertraute Gesichter: „Fallobst gibt es nicht mehr“
Dresden – Am Donnerstagabend ab 19 Uhr steht für die DSC-Schmetterlinge in der Margon Arena das Hinspiel im CEV-Cup gegen Mulhouse auf dem Programm, was beim Trainer der Dresdnerinnen doppelte Erinnerungen weckt.
„In meiner allerersten Champions-League-Saison mit Dresden verloren wir zu Hause mit 1:3, konnten in Mulhouse aber mit 3:0 gewinnen“, blickt Alex Waibl (57) zurück auf seine ersten Erfahrungen in der Königsklasse und die Duelle mit dem heutigen Gegner aus der Saison 2011/12.
Sportlich wird die Begegnung eine große Herausforderung, ist sich der 57-Jährige bewusst: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die in Frankreich die Liga nach Belieben beherrscht. Das wird kein leichtes Unterfangen – doch in dieser Phase des Wettbewerbs gibt es keine einfachen Gegner mehr.“ Der Viertelfinal-Gegner führt zudem die Tabelle in der französischen Liga an und hat erst eine Niederlage kassiert.
Für die DSC-Spielerinnen könnte es ein Vorteil sein, auf bekannte Gesichter zu treffen. „Wir kennen einige Spielerinnen gut“, sagt Waibl über das Team aus dem Elsass.
Der Grund dafür liegt nicht zuletzt darin, dass nicht nur der Trainer André Sá (44) vor der aktuellen Saison aus Nancy nach Mulhouse wechselte, sondern auch fünf Spielerinnen dem Portugiesen in die Nähe der deutschen Grenze folgten.
Gegen Nancy endete für die DSC-Schmetterlinge in der vergangenen Saison das internationale Abenteuer. Damit es nach dem Spiel gegen die Französinnen nicht erneut das Aus bedeutet, soll heute der Grundstein gelegt werden.