Kurzer Prozess! DSC lässt im Europapokal nichts anbrennen
Dresden – Um 20:25 Uhr stand der Block von Lorena Lorber Fijok perfekt und besiegelte den deutlichen 3:0-Sieg (25:19, 25:22, 25:17) der DSC-Schmetterlinge gegen Mulhouse Alsace – zugleich ein großer Schritt Richtung Halbfinale im CEV-Cup.
"Ich bin wirklich sehr glücklich", zeigte sich DSC-Trainer Alex Waibl begeistert von der starken Leistung seines Teams: "Wir haben sie gleich im ersten Satz richtig erwischt."
Von Beginn an entwickelte sich die Partie gegen den französischen Ligaprimus optimal: Marta Levinska verwandelte die erste Chance, danach punktete Jette Kuipers mit einem kraftvollen Aufschlag direkt, und mit einem Block, der fast wie eine Mauer wirkte, erhöhte Mette Pfeffer auf 3:0. Die DSC-Spielerinnen setzten frühzeitig ein deutliches Ausrufezeichen, wie sie sich den Abend vorgestellt hatten.
Auch in der Folge präsentierten sich die Dresdnerinnen weiterhin dominant und präzise, sammelten im ersten Satz Punkt um Punkt.
Den letzten Treffer erzielte Amanda Siksna: Emma Grome spielte die Kanadierin an, deren Schlag genau auf der Linie landete.
Im zweiten Satz gab es eine Wendung, von der sich die Französinnen nicht mehr erholten.
Patricia Nestler verhinderte nach einem Hechtsprung mit einer spektakulären einhändigen Rettung einen Angriff der Gäste, woraufhin Kuipers zum 22:17 einschlug – der Vorentscheidung, zumindest für das Hinspiel.
Obwohl die Gastgeberinnen im dritten Durchgang einen 6:10-Rückstand aufholten, keimte in der Margon Arena vor 2079 Fans zu keinem Zeitpunkt Zweifel auf.
Mit dem 17:16 durch Levinska war endgültig klar: Der DSC reist am Mittwoch mit der optimalen Ausgangslage zum Rückspiel nach Mulhouse.