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Zahltag, Triumph und Comeback: Der DSC hat gleich mehrfach Grund zur Freude!

Dresden – "Ich bin immer noch tief beeindruckt", zeigte sich DSC-Trainer Alex Waibl (57) begeistert nach dem klaren 3:0-Erfolg seiner Schmetterlinge gegen LKS Commercecon Lodz in der Champions League. Zum einen von der überzeugenden Leistung seiner Spielerinnen, die den Gegner klar beherrschten. Zum anderen von den polnischen Anhängern, die auch noch fast 30 Minuten nach Abpfiff lebhaft weiter sangen.

Die besondere und außergewöhnliche Stimmung sorgte bei Mette Pfeffer (20) für etwas Nervosität. Anders als der frühe Rückstand, dem die Dresdnerinnen zunächst hinterherlaufen mussten.

"Ich nicht, aber ich weiß nicht, wie es den anderen erging", erklärte die Mittelblockerin zum zwischenzeitlichen 2:7-Rückstand: "Auch im Hinspiel lagen wir öfter mal ein paar Punkte hinten, deshalb haben wir uns gesagt, dass wir durchhalten müssen. Das haben wir geschafft", berichtete die 20-Jährige, die mit zwölf Punkten glänzte und davon vier durch Blocks erzielte.

Bereits mit ihrer enormen Stärke im Aufschlag setzten Pfeffer & Co. die Frauen aus Lodz unter erheblichen Druck und brachten deren Annahme deutlich an ihre Grenzen. Dass am Ende ein klarer Erfolg heraussprang, ist umso erfreulicher – aus vielerlei Hinsicht. Der Sieg in der europäischen Königsklasse bringt dem DSC finanzielle Vorteile.

Zusätzlich zu den 5000 Euro Startprämie gab es für den Erfolg weitere 5000 Euro als Bonus. Außerdem schonte der kurze Auftritt von nur 79 Minuten Spielzeit die Kräfte. "Ein Kräftemessen über fünf Sätze wollte ich unbedingt vermeiden", zeigte sich Waibl zufrieden.

Am Samstag wartet bereits die Partie in der Bundesliga gegen Schwerin, den Meister des Vorjahres. Und auch eine weitere positive Nachricht für die Sachsen rund um Miku Akimoto (19) gibt es. Die Fußverletzung der Japanerin, die sie sowohl am vergangenen Samstag gegen Stuttgart als auch am Mittwoch zum Zuschauen zwang, ist weniger ernst als zunächst befürchtet.

Sie nimmt das Training wieder auf, ein Einsatz gegen Schwerin ist sogar denkbar.