Vorbereitungen für das Europapokal-Halbfinale in vollem Gange: DSC muss dafür sogar einen Satelliten mieten
Dresden – „Wir setzen diesmal wirklich auf das volle Programm“, erklärt Sandra Zimmermann kurz vor dem Hinspiel ihrer DSC-Schmetterlinge am Donnerstag gegen Reale Mutua Fenera Chieri (19 Uhr) in der Margon Arena. Die Geschäftsführerin erläutert, warum sie sich so sehr auf das CEV-Cup-Halbfinale freut und welche Rolle ein Satellit dabei spielt.
„Das Ereignis spricht für sich, wenn man bedenkt, dass wir vor 12 Jahren zuletzt ein Europapokal-Halbfinale in der Margon Arena erlebt haben“, so Zimmermann. Im Jahr 2014 lieferte sich ihr Team ein spannendes Duell mit Jekaterinenburg, verpasste jedoch trotz eines 3:2-Erfolgs im Hinspiel nach der 1:3-Niederlage im Rückspiel den Einzug ins Finale.
Damit es diesmal besser läuft und das Highlight nicht nur die Fans in der Margon Arena erreichen kann, musste die 39-Jährige besonders engagiert vorgehen.
„Beim CEV-Cup besitzt man zwar die Übertragungsrechte, ist aber gleichzeitig verpflichtet, die Produktion der Sendung nach bestimmten Standards selbst sicherzustellen“, beschreibt die Geschäftsführerin, die seit 2009 die Geschicke des Dresdner SC leitet, die Abläufe rund um die Bereitstellung der Übertragung.
„Dafür war es notwendig, einen Satelliten zu buchen“, erklärt sie und nennt damit den vermutlich ungewöhnlichsten Teil der Vorbereitung.
Der Aufwand zahlt sich jedoch aus: „Das zusätzliche Spiel generiert weitere Einnahmen durch Ticketverkäufe und Sponsoring“, wodurch sich die Kosten für die Reise zum Rückspiel in der nächsten Woche mehr oder weniger selbst tragen, erläutert Zimmermann.
Zusätzlich unterstützt das Preisgeld des CEV die Mannschaft. Durch den Einzug ins Halbfinale sind den Dresdnerinnen 30.000 Euro sicher.
Für das Erreichen des Endspiels würde der Betrag noch einmal in gleicher Höhe dazukommen, während beim Gewinn des CEV-Cups insgesamt 80.000 Euro winken.