Spektakel in Ankara! DSC steht vor anspruchsvoller Champions-League-Herausforderung
Ankara (Türkei) – Bereits vor 6 Uhr am Dienstagmorgen machte sich der Tross der DSC-Schmetterlinge per Bus auf den Weg nach Prag, von wo aus um 9:30 Uhr der Flug in die Türkei startete. Dabei ging es nicht etwa um einen Besuch bei den Dynamos im Trainingslager.
Über Istanbul reiste das Team des wieder genesenen Cheftrainers Alex Waibl (57) weiter in die türkische Hauptstadt Ankara. Da es sich hierbei um eine Entfernung von mehr als 2400 Kilometern von Dresden handelt, steht einmal mehr ein Auswärtsspiel in der Champions League an.
Am heutigen Mittwoch trifft man auf niemand Geringeren als Zeren Spor Kulübü (15 Uhr). Der finanzielle Background des Vereins aus Ankara wird durch seinen Namensgeber unterstrichen, der gleichzeitig als Hauptsponsor des Wettbewerbs fungiert. Dass die Mannschaft nicht nur wirtschaftlich zur Spitzenklasse gehört, sondern auch sportlich zur absoluten Elite zählt, hat der Gegner bereits eindrucksvoll bewiesen.
Nur knapp mussten sie sich beim italienischen Serienmeister Conegliano mit 2:3 geschlagen geben. Die DSC-Damen waren Anfang Dezember beim Heimspiel gegen die Italienerinnen beim 0:3 chancenlos geblieben.
Für die Dresdnerinnen steht also die nächste große Herausforderung bevor. „Vom Spielstil her wirkt die Mannschaft eher russisch-serbisch“, erklärt Waibl über das bevorzugte Konzept seines serbischen Gegenübers Stevan Ljubicic: „Nicht besonders schnell, dafür sehr körperbetont und mit Fokus auf die individuelle Klasse einzelner Spielerinnen.“
Deshalb setzt der 57-Jährige keinen übermäßigen Druck auf sein Team: „Ich bin gespannt, wie wir im Block und in der Defensive dagegenhalten können und ob es uns gelingt, unseren eigenen Angriff effektiv durchzusetzen.“ Mindestens eine Erkenntnis für das Rückspiel am 4. Februar möchte er dennoch mit nach Dresden nehmen.