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Waren Drogen die Ursache? Ehemaliger Weggefährte enthüllt Hintergründe zum Tod der Wrestling-Legende Hulk Hogan

Clearwater (USA) – Hulk Hogan, bürgerlich Terrence „Terry“ Gene Bollea (†71), war nicht nur eine Wrestling-Ikone, sondern auch Serienheld und Vorlage für eine Comicfigur. Er begeisterte eine ganze Generation, bevor er im Juli eines Herzinfarkts starb. Wie tragisch sein Ende tatsächlich verlief, hat jetzt sein früherer Kollege und Freund Ric Flair (bürgerlich Richard Morgan Fliehr, 73) offenbart.

Flair, auch bekannt als „Nature Boy“, war kürzlich zu Gast im US-amerikanischen „Double Coverage Podcast“ und ließ dort die traurigen Details über den Tod seines langjährigen Freundes und Weggefährten an die Öffentlichkeit gelangen.

„Ich sprach noch am Tag vor seinem Tod mit ihm“, begann Flair, der selbst bis vor etwa drei Jahren aktiv im Ring stand, sein Gespräch – und kam schnell zur Sache: „Vielleicht sollte ich das nicht preisgeben, aber was ihn letztlich umgebracht hat, waren illegale Drogen vom Schwarzmarkt.“

Welche Substanzen Hulk Hogan genau konsumiert haben soll, verriet der 73-Jährige nicht. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass es sich um starke Schmerzmittel, beispielsweise Opioide, gehandelt haben könnte. Hogan selbst hatte mehrfach öffentlich zugegeben, solche Medikamente einzunehmen, um seine Schmerzen zu lindern.

Am Ende sei sein Bedarf so hoch gewesen, dass „die Ärzte es nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten und ihm keine weiteren Medikamente verschrieben“, schilderte Flair nun im Podcast.

Die traurige Konsequenz: Hogan habe sich „die Mittel“ eigenständig auf dem Schwarzmarkt besorgt. „Sein Körper hat ihm einfach signalisiert: ‚Ich kann nicht mehr‘“, erläuterte der 73-Jährige.

Über viele Jahre hinweg hatte Hogan starke Beschwerden in Rücken, Bandscheiben, Hüfte und Knien. Allein an seinem Rücken wurde er mindestens zehnmal operiert.

Besonders tragisch: Ausgerechnet Hogans berühmter „Leg Drop“ – sein charakteristischer Kampfsprung – sei laut Flair für die schweren körperlichen Schäden verantwortlich gewesen. „Der ‚Leg Drop‘ hat seine Knochen regelrecht zerstört. Daran lag es!“, ist sich Hogans Freund sicher.