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Unfall bei 194 km/h statt erlaubter 120 km/h: Strafbefehl gegen Bayern-Profi Musiala erlassen

Von Cordula Dieckmann

München – Bei einem Unfall auf der A8 in der Nähe von München, an dem zwei Personen verletzt wurden, hat Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala (23) seinen Führerschein verloren.

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München I der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, wurde Ende Januar am Amtsgericht München ein inzwischen rechtskräftiger Strafbefehl gegen den Bayern-Star wegen gefährlicher Verkehrsgefährdung sowie fahrlässiger Körperverletzung in zwei Fällen erlassen.

Die „Bild“-Zeitung zitiert den 23-Jährigen mit den Worten: „Im April 2025 hatte ich einen Unfall, den ich verursacht habe. Dafür übernehme ich selbstverständlich die Verantwortung. Umso dankbarer bin ich, dass durch meine Unachtsamkeit niemand schwerwiegend verletzt wurde.“

Demnach habe der offensive Mittelfeldspieler die verhängte Strafe akzeptiert.

Nach Berichten von „tz“ und dem „Münchner Merkur“ (Ippen Media) ereignete sich der Unfall bereits am 13. April 2025 auf der A8 südöstlich von München. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte, dass „Jamal M.“ beteiligt war und beim Überholen einen Wagen auf der rechten Spur übersehen habe.

Zum Zeitpunkt der Kollision fuhr Musiala statt der erlaubten 120 km/h mit 194 km/h. Der 30-jährige Fahrer des anderen Fahrzeugs sowie dessen 26-jährige Beifahrerin erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.

Die Staatsanwaltschaft machte zunächst keine Angaben zur Höhe der Geldstrafe. Mitte Februar wurde jedoch nach Rechtskraft des Strafbefehls die Fahrerlaubnis entzogen.

Nach den Angaben der Behörde darf Musiala seinen Führerschein frühestens neun Monate später neu beantragen, voraussichtlich also erst Mitte November.