Franziska van Almsick spricht Klartext: Folgen ihre Söhne ihren Schwimmspuren?
Berlin – Franziska van Almsick (47) zählt zweifellos zu den erfolgreichsten Schwimmerinnen Deutschlands. Doch ob ihre Söhne denselben Weg einschlagen, beantwortet die zweifache Mutter nun zum ersten Mal ganz offen.
Die Berlinerin begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Schwimmsport und sicherte sich im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Meistertitel. Privat fand sie ihr Glück an der Seite des Unternehmers Jürgen B. Harder, mit dem sie zwei Söhne großzieht.
Wie Franziska in der NDR-Talkshow verriet, spielten ihre sportlichen Erfolge für ihre 19- und 12-jährigen Söhne nie eine entscheidende Rolle. „Ich habe meinen Kindern eigentlich nie erzählt, was ich früher erreicht habe“, erklärte die 47-Jährige.
Sie wollte nie die Mutter sein, die ständig von ihren eigenen Erfolgen erzählt. Dennoch sah sie sich mit ihrem jüngeren Sohn gemeinsam die Dokumentation „Being Franziska van Almsick“ in der ARD-Mediathek an.
„Er hat zwischendurch sogar geweint, was ich total niedlich fand“, erzählte Van Almsick. Sie vermutet, dass er mit ihr mitgefühlt hat, da die olympische Goldmedaille, die er sich so sehr für sie gewünscht hätte, ihr trotz vieler Erfolge verwehrt blieb.
Natürlich führte sie ihre Kinder früh an ihre Leidenschaft heran. „Sie mussten früh ins Wasser und Schwimmen lernen. Für mich ist es enorm wichtig, dass Kinder schwimmen können“, unterstrich die ehemalige Profiathletin.
Doch das gemeinsame Schwimmen mit der Mutter schien für ihre Söhne nicht ganz so attraktiv zu sein. „Ich glaube, ich habe immer den Fehler gemacht, dass ich nicht verlieren kann. Ich habe meinen Kindern nie den Sieg geschenkt und tue auch nicht so, als würde ich es nicht können, nur um ihnen ein gutes Gefühl zu geben“, berichtete sie schmunzelnd.
Demnach blieb der Spaß für ihre Söhne beim Schwimmen wohl etwas auf der Strecke.
In ihrer Karriere gewann Franziska van Almsick zahlreiche Titel, darunter acht Olympiamedaillen sowie viele Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften. Heute ist sie als Sportexpertin tätig und setzt sich als Botschafterin für verschiedene Projekte ein.