Baby und Kinder durch Kopfschüsse getötet: Grausame Tat erschüttert WM-Co-Gastgeber
Von Andrea Sosa Cabrios
Puebla – Nur wenige Wochen vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft wurden im mexikanischen Co-Gastgeberland zehn Personen, darunter drei Kinder, bei einem bewaffneten Überfall ermordet.
Wie die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates Puebla berichtete, fand die Tat in der kleinen Ortschaft Tehuitzingo statt. Als mutmaßlicher Auslöser gilt ein Familienstreit.
Unter den Opfern in Tehuitzingo befinden sich einem Medienbericht zufolge ein 14-jähriger Junge, ein 10-jähriges Kind sowie ein Säugling.
Alle wurden gefesselt und mit Schüssen in den Kopf in einem Haus aufgefunden, so der Fernsehsender N+. Die meisten der Ermordeten sollen Mitglieder derselben Familie gewesen sein.
Der Ort liegt etwa 200 Kilometer südlich des Aztekenstadions in Mexiko-Stadt, wo am 11. Juni das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika ausgetragen wird.
Die Regierung hat eine Sicherheitszusage für die WM gegeben. Zwar sind viele Gegenden Mexikos von Drogenkriminalität betroffen, doch zählt die Hauptstadt selbst nicht zu den gefährlichsten Städten des Landes.