zurück

Zweiter Vergleich mit Kielce: SC Magdeburg blickt auf ein weiteres hart umkämpftes Champions-League-Duell

Magdeburg – Nach einer Erholungsphase von einer Woche hat sich der SC Magdeburg intensiv auf die erneute Begegnung in der Champions League gegen Kielce vorbereitet. Am Mittwoch um 18.45 Uhr steigt in der heimischen GETEC-Arena ein spannendes Spiel. Dank des 35:30-Auswärtserfolgs gegen die Polen vor sieben Tagen bleiben die Elbestädter weiterhin ungeschlagen und steuern zielstrebig auf die Hauptrunde zu.

Trainer Bennet Wiegert (44) betonte am Dienstag bei einer Pressekonferenz, dass die Pause der Mannschaft gut getan habe, um sich voll auf die anstehenden Herausforderungen konzentrieren zu können: „Wir hoffen, dass wir daraus maximale Energie ziehen konnten, die wir dann idealerweise in den kommenden zwei Partien zeigen werden.“

Während am Sonntag die Bundesliga-Partie gegen Stuttgart ansteht, gilt es zunächst, das Rückspiel gegen Kielce erfolgreich zu bestreiten. Die Ausgangslage ist vielversprechend, denn die Grün-Roten sicherten sich beim Auswärtsspiel vor einer Woche einen klaren 35:30-Sieg – und das in einer Atmosphäre, die ihresgleichen sucht.

„Wir wussten von Anfang an, dass Kielce einer der stärksten Konkurrenten in dieser Gruppe ist und um die wichtigen Platzierungen kämpft, die im neuen Modus entscheidend sind. Daher waren die Auswärtspunkte äußerst wertvoll und könnten uns in der Hauptrunde sehr zugutekommen“, erklärte Wiegert.

Der SC Magdeburg teilte mit, dass auch für das anstehende Topspiel erneut ein ausverkauftes Haus in der GETEC-Arena erwartet wird. Unter den Zuschauern werden auch zahlreiche mitgereiste Fans aus Kielce sein, die ihre Mannschaft lautstark zum Sieg antreiben wollen.

Selbstverständlich gehen weder die Spieler noch das Trainerteam des SC Magdeburg leichtfertig an die bevorstehende Herausforderung heran. Schon im Hinspiel hatten die Elbestädter phasenweise große Mühe und mussten bis an ihre Leistungsgrenze gehen, um die wichtigen Zähler zu sichern.

Kreisläufer Oscar Bergendahl beschreibt die jüngste Begegnung ebenfalls als ein enges und hart umkämpftes Duell, das sich voraussichtlich wiederholen wird: „Wir haben letzte Woche gesehen, wie schwer es ist, gegen Kielce zu spielen. Das Ergebnis war enger, als es auf den ersten Blick scheint.“

Es ist denkbar, dass Kielce taktische Anpassungen vornehmen wird, um den SC Magdeburg zu überraschen. Große Veränderungen erwartet Wiegert jedoch nicht: „Ich habe das subjektive Gefühl, dass wenig Zeit bleibt, um viel umzustellen oder etwas völlig Neues zu probieren“, so der Trainer.

„Sie werden auf ihre Stärken setzen. Wenn sie ihre grundlegenden Spielprinzipien durchsetzen, haben sie auch in Magdeburg die Chance zu gewinnen. Die Qualität dazu besitzen sie definitiv“, fügte der 44-Jährige hinzu. Umso wichtiger sei es für den SC Magdeburg, die Energie aus dem letzten Spiel mit in die heimische Partie zu nehmen.