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Aufstiegschancen: Zwei Auer Eigengewächse sammeln im Landespokal erste Erfahrung

Aue – Theo Kretschmer und Hugo Kaps, beide 19 Jahre alt, wurden im Sommer aus der Nachwuchsabteilung in den Profikader befördert. Das zeigt, dass der Weg nach oben offen ist – in der Regionalliga ist dies tendenziell leichter als in der 3. Liga oder höheren Spielklassen. Doch unabhängig von der Ligazugehörigkeit gilt es für die Talente, sich im Profi-Wettkampf zu bewähren und zu präsentieren.

Kretschmer und Kaps machten ihre ersten Pflichtspieleinsätze für Erzgebirge Aue im Sachsenpokal gegen Weißwasser. Während der eine das Tor sauber hielt, erzielte der andere früh das 2:0. Wie haben sie das erlebt?

„Es war ein großartiges Gefühl, zum ersten Mal in einem Pflichtspiel für den Verein auf dem Platz zu stehen. Davon träumt man, seit man hier angefangen hat. Für mich war es ein sehr schönes Erlebnis“, berichtete Kretschmer.

Der in Dresden geborene Spieler wechselte im Jahr 2020 aus der Landeshauptstadt ins Erzgebirge.

Sein Debüt im Profiteam rundete er mit einer „weißen Weste“ ab. „Auch wenn nicht viel auf mein Tor kam, hatte ich einige Ballkontakte und denke, dass ich meine Aufgabe gut erfüllt habe“, fasste Kretschmer zusammen.

Der Einstieg als junger Spieler bei den Profis hängt auch stark davon ab, wie man aufgenommen und unterstützt wird.

Verteidiger Kaps betonte: „Am Anfang war alles sehr ungewohnt. Die Mannschaft hat uns aber vom ersten Tag an hervorragend integriert. Es gibt hier alle Spielertypen, und ich glaube, dass wir als Team sehr gut harmonieren. Man merkt besonders daran, wie gut die erfahrenen Spieler die jungen Talente aufnehmen, fördern und aufbauen.“

In der achten Minute erzielte er das 2:0, was ihm im Nachhinein mit einem Schmunzeln fast zum Verhängnis wurde – denn das erste Profitor in die Mannschaftskasse einzahlen zu müssen, wäre gerade schwierig gewesen.

Kaps scherzte: „So viel Geld habe ich zurzeit nicht (lacht). Deshalb hoffe ich, dass es dabei bleibt. Natürlich freue ich mich über mein erstes Tor und hoffe, dass noch viele weitere folgen.“