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Wenige Tage vor Weltcup-Start: Jungtalent im Ski alpin erleidet heftigen Sturz

Schnalstal (Italien) – Für Cornelia Öhlund (21) gab es kurz vor Beginn der neuen Saison einen Schockmoment: Die schwedische Skirennläuferin erwischte es beim Training ziemlich hart.

Am Donnerstag absolvierte die 21-Jährige im italienischen Schnalstal eine Riesenslalom-Einheit, als sie bei hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über ihre Ski verlor.

Die aus Stockholm stammende Athletin stürzte und prallte mit voller Wucht gegen das Sicherheitsnetz. Dabei zog sie sich eine leichte Gehirnerschütterung sowie Verletzungen an Schulter, Nacken und Rücken zu.

„Das war wirklich kein schöner Moment. Ich wurde durch die Luft geschleudert, verlor beide Skier, rannte einige Trainer um und schlug direkt im Netz ein“, schilderte Öhlund gegenüber dem Nachrichtenportal „Expressen“ ihren heftigen Sturz.

„Meine linke Schulter und mein Kopf schmerzen ein wenig, doch ansonsten geht es meinem Körper gut. Ich bin zuversichtlich, dass alles in Ordnung sein wird“, zeigte sie sich nach dem Unfall zumindest optimistisch.

Nun muss Öhlund jedoch erst einmal schonen. Medienberichten zufolge hat der Schwedische Skiverband (SSF) ihr geraten, sich zwei bis drei Tage auszuruhen.

Am Weltcup-Auftakt in Sölden am kommenden Wochenende sollte dies jedoch nichts ändern. Dort hat sie ehrgeizige Pläne: „Mein Ziel ist es, aufs Podium zu kommen und im Riesenslalom einige Weltcup-Punkte zu sammeln. Das halte ich für realistisch“, erklärte Öhlund vor rund zwei Wochen der Zeitung „Aftonbladet“.

Bis dahin heißt es für sie aber erst einmal, wieder vollständig zu genesen.