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Wie geht es weiter mit Stefaniak und Co.? Aue-Trainer Shubitidze „hält einen Verbleib eher für unwahrscheinlich“

Aue – Nach dem Abstieg in die 3. Liga setzt der FC Erzgebirge Aue seinen umfassenden Umbruch konsequent um!

Im Lößnitztal haben bereits 16 Neuzugänge ihre Unterschrift unter einen Vertrag gesetzt. Zuletzt wurde Chadi Ramadan (22) verpflichtet, bei dem lediglich noch die Ablösevereinbarungen mit dem bisherigen Klub BFC Preussen Berlin ausstehen.

Aus dem letztjährigen Kader konnten lediglich Marcel Bär (34), Martin Männel (38), Max Uhlig (19) und Maxim Burghardt (21) gehalten werden – und es sieht so aus, als würden sie die einzigen aus der alten Mannschaft bleiben.

Pressesprecher Lars Töffling erläuterte TAG24, dass derzeit keine weiteren Spieler aus dem vorherigen Team eingeplant sind. Während Julian Guttau (26) und Ryan Malone (33) bereits zu Energie Cottbus gewechselt sind, suchen Jonah Fabisch (24), Jamilu Collins (31) und insbesondere Marvin Stefaniak (31) noch nach einem neuen Verein für die kommende Saison.

Die Zukunft von Stefaniak sorgt in den Fankreisen für rege Diskussionen – nicht zuletzt, weil vom befreundeten Verein keine offizielle Verabschiedung erfolgte.

„Nach aktuellem Stand wird kein weiterer Spieler aus dem letztjährigen Kader bleiben. Es könnte vielleicht noch eine Überraschung geben, aber daran glaube ich eher nicht“, sagte Cheftrainer Khvicha Shubitidze (51) im Gespräch mit TAG24.

Zum Fortschritt der Kaderzusammenstellung meinte der 51-jährige Übungsleiter: „Wir verfügen über eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielern im fortgeschrittenen Alter, Akteuren mittleren Alters mit viel Erfahrung sowie jungen, motivierten Talenten, von denen ich erwarte, dass sie innerhalb von drei bis sechs Monaten deutliche Fortschritte machen, da sie sehr lernbereit sind. Das sieht man bereits jetzt im Training.“

Auch welche Spieler künftig als Führungspersönlichkeiten fungieren sollen, zeichnet sich allmählich ab.

Beim ersten Belastungstest gegen Vysocina Jihlava trugen Marcel Bär in der ersten und Neuzugang sowie Rückkehrer Simon Skarlatidis in der zweiten Halbzeit die Kapitänsbinde.