zurück

Deutscher Darts-Profi Schindler äußert sich klar: „Idioten im Netz“

Von Christian Johner

Frankfurt am Main – Ein weiterer Meilenstein ist erreicht! Darts-Spieler Martin Schindler (29) zeigte nach dem Einzug ins Viertelfinale der Team-Weltmeisterschaft offen seine Freude – und zwar mit deutlichen Worten.

„Es freut mich sehr, den Idioten im Internet zu beweisen, dass man selbst in scheinbar schlechten Phasen dennoch bis ins Viertelfinale eines World Cups vordringen kann“, erklärte die deutsche Nummer eins nach dem 8:6-Sieg gegen Tschechien.

Obwohl der 29-Jährige in der ersten Jahreshälfte enttäuschende Leistungen ablieferte, präsentiert er sich bei der Team-WM in Frankfurt am Main deutlich verbessert – was sich nun auch auszahlt.

Gemeinsam mit Ricardo Pietreczko (31) tritt Schindler am Sonntagnachmittag (16:15 Uhr) im Viertelfinale gegen die favorisierten Niederlande an, vertreten durch den ehemaligen Weltranglistenersten Michael van Gerwen (37) und den Vizeweltmeister Gian van Veen (24).

Die beiden Halbfinals sowie das Finale finden später am Abend in der Frankfurter Eissporthalle statt.

Für Schindler und Pietreczko wird das Duell mit den Niederländern die erste echte Bewährungsprobe darstellen.

„Ich habe immer wieder das Gefühl, dass in mir noch viel Potenzial schlummert, von dem ich selbst noch nicht weiß, was ich alles abrufen kann“, so Schindler.

Ebenso wie die Nummer 19 der Weltrangliste, steckt auch Pietreczko in den letzten Monaten in einem Formtief.

Der 31-Jährige berichtete, unter Symptomen der sogenannten „Dartitis“ gelitten zu haben – eine mentale Blockade, die bei Dartspielern zu Schwierigkeiten beim Werfen der Pfeile führt.

Auf die Frage, wie es sich anfühle, wieder mit seiner Wurftechnik auf der Bühne zu stehen und zu spielen, antwortete Pietreczko kurz und knapp: „Geil!“