WM 2026 live: Diese Songs sollen Deutschland zum Titel begleiten!
Seit Donnerstagabend rollt bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 der Ball in den USA, Mexiko und Kanada. Zum Auftakt konnten die Co-Gastgeber Mexiko und Südkorea Siege verbuchen. Erstmals nehmen an der XXL-WM, die bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Mannschaft trifft in der Vorrunde auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.
Das klare Ziel von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und seinem Team ist der Gewinn des WM-Titels. Dennoch liegt bis zu einem möglichen Triumph im Finale am 19. Juli in New York noch ein langer Weg vor ihnen. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen – die Mannschaft um Superstar Lionel Messi (38) hatte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal gesichert.
In unserem WM-Ticker halten wir Euch sowohl vor dem Eröffnungsspiel als auch während des gesamten Turniers mit allen wichtigen Neuigkeiten auf dem Laufenden.
Wie der DFB bekanntgab, wird die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling auch bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada zum Einsatz kommen.
Demnach erhielt der Song zusammen mit zwei weiteren „Signature Songs“ – „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen sowie „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer – die offizielle Zustimmung der FIFA. Allerdings ist bislang noch nicht bekannt, wann genau die beiden zuletzt genannten Hits bei den Spielen der deutschen Elf gespielt werden.
„Major Tom“ hatte bereits bei der Heim-EM 2024 „Kernkraft 400“ von Zombie Nation als Torhymne abgelöst und sorgte bei den schwarz-rot-goldenen Fans für einen regelrechten Hype.
Bei dem Namen Marc Cucurella (27) klingeln seit der Heim-EM 2024 in Deutschland bei vielen Fans die Alarmglocken. Der Chelsea-Profi überraschte nun mit einer kuriosen Ankündigung im Vorfeld der WM.
Für den Fall eines spanischen WM-Triumphs will sich der Linksverteidiger der „Furia Roja“ das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Das unterschreibe ich“, äußerte Cucurella mutig gegenüber „Radio Cope“.
Schon nach dem EM-Titel vor zwei Jahren hatte der Abwehrspieler ein Versprechen optisch umgesetzt und sich die Haare komplett rot gefärbt. Für DFB-Anhänger dürfte allerdings seine vermeintliche Handspiel-Szene nach einem Schuss von Musiala im Viertelfinale sowie der nicht gegebene Elfmeter durch den englischen Schiedsrichter Anthony Taylor (47) präsenter geblieben sein.
Wer am Donnerstagabend die Eröffnungsfeier der WM im ZDF sehen wollte, wurde zunächst enttäuscht – oder musste sich zunächst Werbung ansehen.
Der öffentlich-rechtliche Sender zeigte zunächst eine Expertenrunde im Studio und danach Werbeblöcke, statt direkt die Feierlichkeiten aus dem Aztekenstadion zu übertragen. Dadurch verpassten die Fans mehrere Minuten sowie die Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.
Das ZDF zeigte sich in einer Pressemitteilung am Freitag einsichtig bezüglich der Kritik: „Das ZDF ist verpflichtet, einen Teil seines Haushalts durch Werbung zu finanzieren. ARD und ZDF dürfen von Montag bis Samstag, ausgenommen Feiertage, täglich bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr ausstrahlen. Der letzte Werbeblock am Eröffnungstag der WM lief gegen 19:44 Uhr“, hieß es zur Erklärung.
Zu diesem Zeitpunkt lief die Eröffnungsfeier bereits. Immerhin konnten die Zuschauer anschließend den Auftritt von Headlinerin Shakira und den WM-Song „Dai Dai“ in voller Pracht erleben. Außerdem wies der Sender darauf hin, dass die komplette Feier auch in der Mediathek im Re-Live verfügbar ist. Warum die Werbeunterbrechungen nicht in die mehr als zweistündige Vorberichterstattung vor die Eröffnung gelegt wurden, blieb unbeantwortet.
Im Gegensatz zum Vorjahr, als Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zur EM in der Schweiz lediglich über seinen Sprecher Stefan Kornelius (60) Glück wünschte, suchte der Bundeskanzler nun bei den DFB-Herren den direkten Kontakt.
Per Videocall meldete sich Merz bei Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie den Teamkollegen Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30), wie auf seiner Instagram-Seite zu sehen ist. Was als sympathische Aktion gedacht war, wirkte am Ende allerdings etwas inszeniert.
„Hallo, hier ist Friedrich Merz“, begann der Kanzler das Gespräch. Später schaltete sich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) dazu. Merz erklärte mit Blick auf die Rückendeckung aus der Heimat: „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen! Hier fiebern alle mit!“ Die Spieler bedankten sich für die Unterstützung und unterstrichen die Bedeutung des Rückhalts: „Brauchen wir!“, lautete die Antwort.
Zum Abschied fand Merz noch motivierende Worte und kündigte einen weiteren Austausch mit dem Trainer an: „Viele Grüße, toi, toi, toi. Ich würde sagen, Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal zwischendurch, um den Stand der Dinge zu besprechen, wenn die ersten Spiele gelaufen sind.“
Das Netz ist begeistert! Noch keine 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel hat die WM bereits ihren ersten Online-Star – eine Gans.
Auf Social-Media-Plattformen geht ein Video viral, das das Tier zeigt, wie es im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft entspannt durch die Straßen läuft und sich dabei völlig unbeeindruckt von der Menschenmenge bewegt. Wo die Aufnahme entstand und was die Gans genau vorhat, bleibt unklar.
Laut lokalen Medien handelt es sich bei der Gans um ein Marketinginstrument ihres Besitzers, eines Straßenhändlers. Immer wieder werde das Tier für fragwürdige Werbezwecke eingesetzt, wobei es ein kleines Plakat um den Hals trägt, um zusätzliche Aufmerksamkeit zu erregen und dadurch den Umsatz anzukurbeln.
Tierschützer dürften angesichts des Hintergrunds des Clips mit dem Kopf schütteln, während das Netz die Aktion begeistert feiert.
Diese Einschaltquoten können sich sehen lassen: Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika brachte dem ZDF am Donnerstagabend hervorragende Zuschauerzahlen.
Im Schnitt verfolgten 10,04 Millionen Menschen den 2:0-Sieg des Co-Gastgebers, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent beim Gesamtpublikum entspricht. Damit erzielte die Partie in Mexiko-Stadt eine deutlich höhere Reichweite als das Eröffnungsspiel der letzten WM vor vier Jahren in Katar.
Damals hatten lediglich 6,21 Millionen Zuschauer die 0:2-Niederlage des Gastgebers gegen Ecuador verfolgt.
Es hat sich leider bestätigt: Der WM-Auftakt in verschiedenen Regionen Mexikos wurde von Demonstrationen begleitet, die jedoch keineswegs friedlich abliefen.
Am Aztekenstadion, Schauplatz des Eröffnungsspiels, kam es während der Feierlichkeiten zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen vermummten jungen Demonstranten und der Polizei.
In Mexiko-Stadt machten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE mit Protesten auf ihre Forderungen nach Rentenreformen, höheren Gehältern und besseren Arbeitsbedingungen aufmerksam.
Bereits Anfang Mai hatten sie ihre Anliegen mit Demonstrationen auf die Straße getragen, was damals zu Ausschreitungen führte.
Ein herber Rückschlag für Co-Gastgeber Kanada: Alphonso Davies (25) fällt im WM-Auftaktspiel aus.
Der Bayern-Profi kämpft weiterhin mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel und steht Nationaltrainer Jesse Marsch (52) beim Duell mit Bosnien und Herzegowina am Freitag (Anstoß 21 Uhr) nicht zur Verfügung. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung.
„Wir haben gestern ein MRT gemacht, das sehr positive Ergebnisse zeigte. Er heilt hervorragend, fast vollständig. Wir werden die Belastung jetzt steigern. Für morgen ist er noch nicht einsatzbereit, aber er erholt sich wirklich gut von seiner Muskelverletzung“, berichtete Marsch am Donnerstag optimistisch und setzt auf eine baldige Rückkehr Davies’.
Im zweiten Gruppenspiel hat Südkorea einen späten 2:1-Erfolg gegen Tschechien gefeiert.
Kapitän Ladislav Krejci brachte die tschechische Mannschaft in der 59. Minute per Kopf in Führung, doch diese hielt nur kurz: In-beom Hwang erzielte neun Minuten später den Ausgleich. Den umjubelten Siegtreffer markierte Hyeon-gyu Oh in der 80. Minute.
Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Ladislav Krejci (59.), 1:1 I. Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Gelbe Karte: Ki-hyuk Lee (1) / keine
Im Eröffnungsspiel der WM 2026 setzte sich Mexiko mit 2:0 (1:0) gegen Südafrika durch. Dabei zeigte Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio drei rote Karten.
Mexiko – Südafrika 2:0
Torschützen: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Besondere Ereignisse: Rote Karte Yaya Sithole (50.), Rote Karte Zwane (84.), Rote Karte Montes (90.+2)
Die WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada hat begonnen!
Im Aztekenstadion rollt der Ball, was sowohl den Start des Turniers als auch das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika markiert. Kann der Gastgeber sich bei der Neuauflage des Eröffnungsspiels von 2010 behaupten, oder gelingt Südafrika erneut eine Überraschung? Vor 16 Jahren gewann „Bafana Bafana“ mit 1:0 durch einen legendären Treffer von Siphiwe Tshabalala – damals als Gastgeber. Heute schließt sich damit ein Kreis.
Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die WM-Eröffnung im Aztekenstadion.
Danach folgt die Parade der Nationen: Alle 48 Teilnehmerflaggen werden ins Stadion getragen.
Die Spieler wärmen sich bereits auf dem Feld auf, wobei die mexikanische Nationalmannschaft mit lautstarkem Applaus begrüßt wurde.
Doch außerhalb des ehrwürdigen Stadions herrscht offenbar ein etwas chaotisches Treiben. Zahlreiche Fans drängen sich in die offizielle Fanzone auf dem Zócalo, um dort Public Viewing zu erleben.
Ein städtischer Beamter rief per Megafon: „Hört auf zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder – ihr benehmt euch wie Tiere.“ In den Tagen zuvor kam es auf dem Platz auch zu Protestaktionen.
Highlight der Eröffnungsfeier sind die Auftritte von Shakira und Burna Boy, die gemeinsam ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“ präsentieren.
Das Aztekenstadion ist bereits bunt gefüllt und leuchtet in zahlreichen Farben. Direkt im Anschluss an das Lied steigt ein farbenfrohes Feuerwerk empor.
Die Feierlichkeiten im Aztekenstadion haben nun begonnen!
Aktuell spielen die Los Angeles Azules, eine mexikanische Cumbia-Band, während zahlreiche Tänzer um einen überdimensionalen WM-Pokal in Spielfeldmitte tanzen.
Gleich wird die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada offiziell eröffnet, und in wenigen Stunden rollt bereits der Ball.
Los geht es um 19:30 Uhr im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt mit der großen Eröffnungsfeier. Shakira und Burna Boy werden als Hauptacts ihren WM-Song „Dai Dai“ live performen. Weitere Künstler wie J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana treten ebenfalls auf.
Dies ist die erste von insgesamt drei Eröffnungsfeiern: Am Freitagabend um 19:30 Uhr geht es in Toronto unter anderem mit Alanis Morissette weiter, und am frühen Samstagmorgen (1:20 Uhr) steht Katy Perry bei der US-Variante auf der Bühne.
Die Veranstaltung wird im ZDF übertragen; die Vorberichterstattung begann bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr erfolgt der Anpfiff zum ersten WM-Spiel zwischen Mexiko und Südafrika. In der Nacht trifft Südkorea ab 4 Uhr deutscher Zeit in der zweiten Partie der Gruppe A auf Tschechien.
Am Donnerstag wurde der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao offiziell bekanntgegeben. Laut FIFA wird Jalal Jayed (39) die Partie am kommenden Sonntag (Anstoß 19 Uhr) im texanischen Houston leiten.
Der marokkanische Unparteiische gilt international als eher unerfahren und hat bislang nur vier Einsätze beim Afrika Cup, darunter das Spiel um Platz drei der letzten Ausgabe. Zudem leitete er vier Begegnungen bei der U20-WM 2025.
An den Seitenlinien werden ihn seine Landsmänner Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37) unterstützen. Als vierter Offizieller wird der Südafrikaner Abongile Tom (34) fungieren.
Die Freude über das neue Trikot Haitis hielt nicht lange: Die FIFA verlangte Änderungen am Design.
Der Ausrüster Saeta hatte zusammen mit dem haitianischen Fußballverband ein Motiv entworfen, das die Schlacht von Vertières aus dem Jahr 1803 thematisiert – ein historischer Sieg, der den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Die FIFA bewertete die Darstellung als zu politisch, da sie auf Trikots keine politischen, religiösen oder persönlichen Botschaften erlaubt, weshalb das Design angepasst werden musste.
Saeta folgte den Vorgaben, betonte jedoch, dass die Gestaltung keine politische Absicht verfolgte: „Obwohl diese Interpretation von unserer ursprünglichen Intention abweicht, respektieren wir den Prozess und setzten die von der FIFA geforderten Änderungen um“, erklärte der Ausrüster.
Weiterhin betonte Saeta: „Das endgültige Design sollte eine Hommage an die Männer und Frauen sein, die täglich an der Zukunft Haitis arbeiten, und stellt keine politische Aussage dar.“
Er ist zurück – zumindest in gewisser Form: Der TV-Sender RTL II erweckt Krake Paul per Künstlicher Intelligenz wieder zum Leben und lässt ihn WM-Spiele tippen.
Das KI-Modell wird vorab mit unterhaltsamen Fakten wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ gefüttert, bevor es in mehreren Clips Vorhersagen zu ausgewählten WM-Spielen abgibt. Das Format „Paul 2.0“ wird als Mini-Serie täglich um 16 Uhr direkt nach den „RTLzweiNews“ ausgestrahlt. Die Premiere findet am Eröffnungstag, dem 11. Juni, statt, insgesamt sind 27 Kurzvideos geplant.
Der echte Paul, eine Gewöhnliche Krake, wurde durch seine Orakelfähigkeiten berühmt, da er bei der WM 2010 alle Spiele der deutschen Mannschaft sowie das Finale korrekt vorhersagte. Leider verstarb der tierische Experte am 26. Oktober 2010 im Sea Life Oberhausen. Seine Asche wird im Dortmunder Fußballmuseum aufbewahrt.
Kurz vor Turnierbeginn warnt die Regierung des Iran eindringlich vor Konsequenzen, falls auf den Rängen nicht alles nach ihren Vorstellungen abläuft.
„Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass das Team das Spiel abbrechen würde, sobald politische Parolen in den Stadien zu hören sind“, erklärte Sportminister Ahmed Donjamali. Proteste der iranischen Diaspora gegen die Regierung sowie das Zeigen falscher Flaggen auf den Tribünen könnten demnach zu einem Spielabbruch führen. Der Iran besteht darauf, dass ausschließlich die offizielle Flagge der Islamischen Republik gezeigt wird, nicht jedoch die alte persische Flagge.
Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich inzwischen gegenüber CNN zur verweigerten Einreise des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34).
Die Sicherheitskontrolle am Flughafen Miami habe „Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen“ ergeben, so ein ungenannter Beamter. Zuvor hatte die Grenzschutzbehörde CBP lediglich „Sicherheitsbedenken“ als Grund angegeben.
Artan selbst erklärte der New York Times, er habe die „richtigen Papiere“ und das „korrekte Visum“ dabeigehabt. Bei der Einreise hätten US-Grenzbeamte ihn zu der politischen Lage in Somalia und zur Terrorgruppe Al-Shabaab befragt.
Der 34-Jährige wurde 2025 als bester männlicher Schiedsrichter Afrikas ausgezeichnet und gehört zu den sieben Unparteiischen, die vom Kontinentalverband für die WM nominiert wurden.
Kein gutes Omen: Die englische Nationalmannschaft bereitet sich derzeit in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitungen verlaufen nicht reibungslos.
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war bis in den US-Bundesstaat Florida spürbar, wo das Team von Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni weilt.
Die Erschütterungen wurden Medien zufolge auch in Urlaubsorten wie Cancún und Tulum in Mexiko sowie im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es weder Verletzte noch größere Schäden. Es war das stärkste Beben der Region seit 1880, als in Kuba ein Beben der Stärke 6,0 gemessen wurde.
Ursprünglich sollte Omar Artan (34) als Schiedsrichter bei der WM zum Einsatz kommen, doch nun wird daraus nichts. Trotz gültigem Visum verwehrten ihm die USA die Einreise.
Der Co-Gastgeber teilte der FIFA mit, dass Artan die Einreise verweigert wurde, weshalb er nicht an der WM teilnehmen kann, bestätigte ein Sprecher am Montag gegenüber AFP. Ein Grund wurde nicht genannt, allerdings steht Somalia auf der Einreiseverbotsliste, die unter Präsident Donald Trump (79) eingeführt wurde.
Entwarnung bei Frankreich: Abwehrchef William Saliba (25) wird voraussichtlich rechtzeitig für den WM-Auftakt fit sein.
Vor dem Testspiel gegen Nordirland am Montag gab Trainer Didier Deschamps (57) grünes Licht für den Verteidiger des FC Arsenal. Saliba hatte zuletzt Rückenprobleme, ist nach Angaben des Trainers jedoch wieder einsatzbereit.
„Er wird vom medizinischen Team betreut und wir steuern seine Belastung auch nach seinem Empfinden. Das Problem besteht zwar schon seit Wochen, hinderte ihn aber nicht daran, für Arsenal zu spielen“, sagte Deschamps gegenüber Telefoot. Damit sind die Sorgen um einen Ausfall vorerst gebannt.
Ein emotionaler Moment bleibt manchen Fußballern verwehrt: Südkoreas Torhüter Kim Seung-gyu (35) konnte die Geburt seines Kindes nicht miterleben.
Wie es dazu kam und was der Torwart selbst dazu sagt, erfahrt Ihr hier: „Frau von WM-Keeper bringt Baby zur Welt – doch wo ist der Papa?“
Schockierende Nachrichten kurz vor WM-Start: In der Nähe des englischen Teamquartiers in Kansas City gab es offenbar eine Schießerei, bei der mehrere Personen verletzt wurden.
Wie „The Independent“ und „Open Magazine“ unter Berufung auf Behörden berichten, wurden die Einsatzkräfte am Samstag gegen 4 Uhr morgens (Ortszeit) zur Troost Avenue gerufen, wenige Kilometer vom Hotel der Engländer entfernt. Dort waren Schüsse gemeldet worden.
Bei ihrem Eintreffen fanden die Polizisten neun verletzte Erwachsene vor, die nach Erstversorgung auf verschiedene Krankenhäuser verteilt wurden. Täter konnten sie am Einsatzort jedoch nicht ermitteln.
Das englische Team um Harry Kane (32) und Jude Bellingham (22) war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Hotel, sondern weiterhin zur Vorbereitung in Florida.
Nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen (34) am Sonntagabend gab der dänische Fußballverband vorsichtig Entwarnung.
Teamarzt Morten Boesen erklärte, dass sich der Spieler auf dem Weg der Besserung befinde. „Er ist bei seiner Familie und guter Stimmung. Es wird erwartet, dass er bald entlassen wird und nach Hause zurückkehren kann“, hieß es in einer Mitteilung.
Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand bei der EM war Eriksen im Testspiel gegen die Ukraine erneut zusammengebrochen. Nach ärztlicher Erstversorgung wurde das Spiel abgebrochen und der Spieler ins Krankenhaus gebracht.
Ungewissheit um Lionel Messi (38) beim WM-Auftakt bleibt bestehen. Der Argentinier plagt sich nach wie vor mit einer Oberschenkelverletzung.
Beim 2:0-Sieg im vorletzten Testspiel gegen Honduras am Sonntag fehlte der Weltstar und saß nur auf der Bank.
Die Hoffnung auf ein Comeback des Kapitäns der Albiceleste zum Turnierstart ist jedoch ungebrochen: „Leo macht gute Fortschritte, hat bereits teilweise mit der Mannschaft trainiert, was sehr positiv ist“, erklärte Cheftrainer Lionel Scaloni (48) vor dem letzten Testspiel.
Ob Messi am Mittwoch in der Generalprobe gegen Island wieder auf dem Platz steht, bleibt abzuwarten.
Die Vorfreude auf die WM ist spürbar! Die erfolgreiche Generalprobe der deutschen Nationalmannschaft bescherte RTL hervorragende Einschaltquoten.
Beim letzten Test gegen Co-Gastgeber USA schalteten bis zu 9,31 Millionen Zuschauer ein, der Durchschnitt lag bei 8,53 Millionen.
Mit einem Marktanteil von 40,6 Prozent war es das meistgesehene Länderspiel des Jahres. Die WM kann also kommen.
Was hat Rafael Leão (26) sich nur dabei gedacht? Wegen eines heftigen Ausrasters flog der Portugiese beim Test gegen Chile (2:1) am Samstag mit glatt Rot vom Platz.
Kurz vor der Halbzeitpause geriet der Milan-Star in einer Rudelbildung mit Iván Morales (26) aneinander, schubste ihn mehrfach und griff schließlich Hals und Gesicht an. Beide Spieler wurden vom Schiedsrichter frühzeitig vom Platz geschickt.
Für Leão bleibt der Turnierstart vorerst offen, da eine Sperre über Testspiele hinaus laut FIFA möglich, aber eher unwahrscheinlich ist.
Oliver Baumann (36) sprach erstmals offen über seinen Status als zweiter Torwart hinter Manuel Neuer (40).
„Anfangs war es natürlich schwer, das war nicht schön für mich“, gestand der TSG-Keeper nach dem 2:1-Sieg bei der WM-Generalprobe gegen die USA am Samstag.
Den Frust über die Entscheidung stellte er jedoch schnell zurück: „Mir war sofort klar, dass ich für die Mannschaft da sein werde und mitgehe. Ich habe nie daran gedacht, nicht mitzufahren“, sagte Baumann gegenüber RTL.
Für ihn zählt beim XXL-Turnier nur der Erfolg des Teams, und er will seinen Beitrag leisten sowie die Mannschaft unterstützen. Das Verhältnis zu Neuer sei weiterhin „gut“.
In einem Instagram-Post zeigte Lennart Karl (18) seine Enttäuschung über das verpasste WM-Ticket.
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut unfassbar weh, das größte Turnier zu verpassen. Ich habe alles getan, um fit zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum ungünstigsten Zeitpunkt“, schrieb der Youngster, der dann ergänzte: „Ich wünsche meinem Team maximalen Erfolg und werde sie jede Minute unterstützen! Komme stärker zurück, versprochen.💪🏻 Danke für die vielen Nachrichten.❤️“
Nach dem WM-Aus von Lennart Karl berichtete DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) von emotionalen Abschiedsszenen und Tränen im Teamhotel der Nationalmannschaft.
Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (65) bezeichnete die Nachricht über die schwere Verletzung des 18-Jährigen als „Schock“. Karl verließ am Freitagabend (Ortszeit) Chicago. Für den nachnominierten Assan Ouédraogo (20) geht es direkt zum WM-Teamquartier in Winston-Salem.
Bayern Münchens Nachwuchstalent Lennart Karl (18) fällt für die WM aus.
Er zog sich beim Abschlusstraining vor dem letzten Test gegen die USA in Chicago einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zu, teilte der DFB mit. Bundestrainer Julian Nagelsmann berief für ihn den Leipziger Assan Ouédraogo nach.
Für den DFB-Talent Karl ist die WM offenbar vorbei, noch bevor sie richtig begonnen hat.
Nagelsmann hatte vor der Generalprobe gegen die USA auf der Pressekonferenz angekündigt, dass sich der Shootingstar verletzt habe. „Das sah nicht gut aus“, war die erste Einschätzung.
Der 18-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die genaue Diagnose steht noch aus. Abhängig vom Schweregrad könnte eine Nachnominierung notwendig werden.
Manuel Neuer fehlte wegen seiner Wadenzerrung beim Abschlusstraining vor der WM-Generalprobe gegen die USA.
Nur Oliver Baumann, Alexander Nübel und Jonas Urbig betrat im Soldier Field von Chicago den Rasen. Ein Einsatz von Neuer am Samstag (20:30 Uhr/RTL) gegen die USA erscheint damit sehr unwahrscheinlich.
Sein Comeback verschiebt sich mindestens bis zum WM-Auftakt am 14. Juni in Houston gegen Curaçao.
Seit seiner Ankunft in Chicago am Dienstag hatte Neuer seinen „Belastungsaufbau“ fortgesetzt. Social-Media-Aufnahmen zeigten ihn bei Schussübungen.
Eigentlich wollte Robert Andrich als Spieler zur WM, wurde aber nicht von Nagelsmann nominiert. Jetzt reist er in anderer Funktion nach Nordamerika: Bei MagentaTV ist er als Experte und Co-Kommentator im Einsatz.
Bereits beim Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika wird der Leverkusener an der Seite von Wolff Fuss als Co-Kommentator zu sehen sein. „Natürlich bin ich enttäuscht, nicht als Spieler dabei zu sein“, sagte Andrich, der sich aber „riesig auf die neue Aufgabe freut“. Er wolle „das Team auf eine andere Weise begleiten“ und „mitfiebern“.
Damit verstärkt MagentaTV sein Expertenpanel um einen weiteren bekannten Namen, der Mittelfeldspieler ergänzt die Riege von Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp.
Bei der WM-Eröffnung am 11. Juni vor dem ersten Spiel wird Shakira auftreten und ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“ gemeinsam mit Burna Boy erstmals live präsentieren.
Zuvor wurden bereits zahlreiche andere Künstler wie Danny Ocean und J Balvin für die Feier in Mexiko-Stadt angekündigt, die eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff zwischen Mexiko und Südafrika beginnt.
Die kolumbianische Sängerin wird auch bei der Halbzeitshow des Finales am 19. Juli zu sehen sein.
Kurz vor dem Turnierstart kündigte die FIFA an, dass bei den Nationalhymnen vor WM-Spielen künftig alle Spieler auf dem Spielfeld stehen werden, nicht nur die Startelf.
Alle Informationen zur neuen Zeremonie findet Ihr hier: „Vor dem Anpfiff alles anders! FIFA plant spannende Änderung bei den Nationalhymnen“.
Überraschung bei der WM-Generalprobe: Frankreich verlor sein Testspiel mit 1:2 (1:0) gegen die Elfenbeinküste!
Der Favorit führte kurz vor der Pause noch, doch der deutsche Gruppengegner drehte die Partie in der zweiten Hälfte. Guéla Doué, Bruder von Frankreichs Désiré Doué, erzielte den Ausgleich, kurz vor Schluss schoss Amad Diallo den Siegtreffer und ließ die Elfenbeinküste jubeln.
Das DFB-Team ist gewarnt – das Spiel gegen die Elfenbeinküste wird kein Spaziergang.
Die Zeit läuft: Manuel Neuers (40) Rückkehr vor der WM ist weiterhin ungewiss.
Der Keeper verpasste auch die geheime Trainingseinheit am Donnerstag in Chicago wegen muskulärer Probleme in der linken Wade und befindet sich laut DFB „weiterhin im individuellen Belastungsaufbau“.
Ob Neuer bis zur Generalprobe am Samstag gegen die USA fit wird, ist offen. Wie schon beim 4:0 gegen Finnland könnte bei der Generalprobe erneut Oliver Baumann im Tor stehen.
Bei der WM erwartet die Fans in den Gastgeberländern Temperaturen über 30 Grad. Trotzdem verbietet die FIFA den Besuchern, leere Trinkflaschen mit in die Stadien zu bringen – entgegen früherer Ankündigungen.
Im Verhaltenskodex der WM-Arenen heißt es nun: „Um Missverständnisse zu vermeiden: Wiederverwendbare Wasserflaschen sind nicht erlaubt.“ Zuvor war kommuniziert worden, dass leere, transparente und wiederverwendbare Plastikflaschen bis zu einem Liter erlaubt seien.
Die FIFA begründete die Änderung mit Sicherheitsaspekten, um Risiken und Verletzungen für Spieler und Zuschauer zu vermeiden.
Nach dem ersten Training gab Kai Havertz bei seiner ersten Pressekonferenz in den USA bekannt, dass er den Elfmeter für die Nationalelf schießen will.
Zwar habe Bundestrainer Julian Nagelsmann „keine Hierarchie“ festgelegt, aber Havertz betonte: „Ich war in den vergangenen Jahren immer der Elfmeterschütze.“ Er räumte jedoch ein: „Wir haben einige Spieler, die gut Elfmeter schießen können.“
Als Profi von Arsenal weiß der gebürtige Aachener um die Bedeutung von Standardsituationen, zumal die „Gunners“ in der Premier League einen neuen Rekord aufgestellt haben.
„Große Spiele werden oft durch Standards entschieden. Wenn wir keine andere Lösung finden, kann ein ruhender Ball ausschlaggebend sein. Man sieht, wie viele Unterbrechungen es im Fußball gibt. Jede Standardsituation ist eine Chance, die wir nutzen wollen“, erklärte Havertz.
Wenige Stunden nach der Ankunft des DFB-Teams im WM-Quartier fand in Chicago die erste Trainingseinheit statt.
Manuel Neuer fehlte allerdings wegen seiner Wadenzerrung. Er befinde sich „weiterhin im Belastungsaufbau“, teilte der DFB mit, sodass sein Einsatz bei der Generalprobe gegen die USA am Samstag (20:30 Uhr) fraglich bleibt.
Dafür gehörte Kai Havertz zur Trainingsgruppe. Der Offensivspieler des FC Arsenal war nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen PSG separat in die USA geflogen.
Ein Hauch von Rio in New York: Zwölf Jahre nach dem WM-Triumph in Brasilien stand Bastian Schweinsteiger (41) erneut mit dem Pokal zusammen.
Im American Museum of Natural History präsentierte der DFB-Held von 2014 im Rahmen der Trophy Tour den 6,175 Kilogramm schweren WM-Pokal gemeinsam mit Bürgermeister Zohran Mamdani (34) und durfte ihn erneut in die Hand nehmen.
„Selbst heute bekomme ich noch Gänsehaut, weil es Erinnerungen weckt. Es ist nicht einfach, diesen Pokal zu gewinnen“, erklärte Schweinsteiger strahlend gegenüber den Medien.
Lothar Matthäus erlebte bei der WM 1994 in den USA selbst, wie wichtig eine geschlossene Mannschaft ist. Im aktuellen DFB-Kader sieht er jedoch Probleme.
„Ich war überrascht, dass Alexander Nübel als Nummer drei dabei ist“, schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne in der SportBild. Der dritte Torwart sollte eigentlich auch für Harmonie sorgen: „Neuer und Nübel mögen sich nicht, das war nach dem DFB-Pokalfinale zu sehen, und das ist schon länger bekannt.“
Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann wisse um die Rivalität der beiden. Dieses Problem werde die Mannschaft begleiten, „weil es so ist. Alle müssen darauf achten.“
Neben dem Torwart-Streit sieht Matthäus auch Antonio Rüdiger als potenziellen Konfliktherd: „Man muss da Antonio Rüdiger nennen, der mehrmals Dinge gemacht hat, die Schlagzeilen erzeugten, die man nicht braucht oder lesen will“, schrieb der TV-Experte. „Er muss sich bei der WM absolut im Griff haben.“
Trotz verspätetem Start landete das DFB-Team ein paar Minuten früher als geplant am Dienstag Nachmittag (Ortszeit) in Chicago.
Von dort ging es zunächst zum Teamhotel Waldorf Astoria, bevor Nagelsmann die Mannschaft zu einem Abendspaziergang am Lake Michigan einlud, um nach dem achtstündigen Flug die Glieder zu lockern.
Am Abend traf auch Kai Havertz ein, der noch das Champions-League-Finale am Samstagabend bestritten hatte und deshalb zwei Tage Extra-Urlaub hatte. Er reiste alleine aus London in die USA. Damit war die Mannschaft erstmals in der WM-Vorbereitung komplett.
Das erste Training fand am Mittwoch um 11 Uhr Ortszeit (18 Uhr deutscher Zeit) hinter verschlossenen Türen statt.
Aufgrund eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo wurde das geplante WM-Testspiel der kongolesischen Nationalmannschaft gegen Chile in Spanien abgesagt. Die Partie war für den 9. Juni angesetzt.
„Ich habe soeben das Dekret unterzeichnet, das das Spiel am 9. Juni im städtischen Stadion nicht genehmigt“, erklärte Juan Franco, Bürgermeister von La Línea de la Concepción, wo das Spiel stattfinden sollte.
Am 15. Mai war das Virus in der Provinz Ituri im Nordosten des Landes ausgebrochen. Die WHO hatte zuletzt fast 1000 Verdachtsfälle gemeldet, korrigierte die Zahl am Dienstag jedoch auf 116. Bisher wurden 321 Infektionen bestätigt, 48 Menschen starben.
Die kongolesische Mannschaft wollte bald zum WM-Quartier in Houston reisen, doch Andrew Giuliani, WM-Verantwortlicher im Weißen Haus, erklärte, dass alle Beteiligten zuvor drei Wochen in einer Blase isoliert werden müssten. DR Kongo trifft am 17. Juni auf Portugal.
Enttäuschung für Atakan Karazor (29): Der Kapitän von Stuttgart gehört nicht zum WM-Kader der türkischen Nationalmannschaft.
Trainer Vincenzo Montella gab den Kader einen Tag nach dem 4:0-Testspielsieg gegen Nordmazedonien bekannt. Neben Karazor mussten drei weitere Spieler gehen, während Salih Özcan (28, BVB), Ozan Kabak (26, Hoffenheim) und Can Uzun (20, Eintracht Frankfurt) das WM-Ticket erhielten.
Die Schweizer Nationalmannschaft reist wie die deutsche am Dienstag in die USA, allerdings mit nur 25 statt der geplanten 26 Spieler, da Breel Embolo (29) wegen behördlicher Probleme zunächst zuhause bleiben muss.
Wie der Schweizer Verband mitteilte, wurde die elektronische Reisegenehmigung ESTA von Embolo auf unbestimmte Zeit überprüft, obwohl sie bis Dienstagmorgen noch gültig war. Embolo blieb am Zürcher Flughafen zurück, der Verband steht mit den Behörden in Kontakt.
Man geht davon aus, dass der Stürmer bald nachreisen kann, teilte der SFV mit. Die Nationalmannschaft postete aus dem Flugzeug ein Mannschaftsbild mit dem Kommentar: „Ein leerer Platz, aber nicht für lange. Wir sehen uns bald, Breel!“
Der ursprünglich für 13:35 Uhr geplante Abflug verzögerte sich um fast eine Stunde, doch nun hebt die Maschine ab!
Wegen einer Gewitterwarnung am Frankfurter Flughafen musste der Lufthansa-Flug LH434 länger als geplant am Boden bleiben. Um 14:28 Uhr startete der Airbus schließlich, und das WM-Abenteuer für das DFB-Team begann.
Die nächsten neun Stunden verbringt die Mannschaft in der Business Class, während die Economy-Passagiere ganz normal sitzen.
Vor dem Abflug posierte das Team noch für ein Gruppenfoto auf der Gangway.
Doch dann zogen dunkle Gewitterwolken am Frankfurter Flughafen auf, die Abreise zum WM-Abenteuer verzögerte sich.
Eine freudige Überraschung für viele Fluggäste in Frankfurt: Sie entdeckten, dass sie mit der deutschen Nationalmannschaft gemeinsam nach Chicago reisen würden – und bekamen obendrein ein Geschenk.
Die Passagiere des Lufthansa-Flugs LH434 erhielten am Gate jeweils ein Deutschland-Trikot, sodass viele in Schwarz-Rot-Gold den Flug antraten. Im Flugzeug selbst gab es keinen Kontakt mit dem Team, da die Business Class komplett für die Nationalspieler reserviert war.
Um 13:35 Uhr hob der Airbus A350-900 in Richtung USA ab und landete planmäßig um 15:35 Uhr Ortszeit (22:35 Uhr deutscher Zeit).
Ein herber Rückschlag für Österreich: Christoph Baumgartner (26) von RB Leipzig fällt für die WM aus.
Der Mittelfeldspieler verletzte sich am Montag beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien (1:0) am rechten Oberschenkel, teilte der ÖFB mit.
„Das ist für Christoph und die Mannschaft eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und ein zentraler Teil des Teams. Jetzt hoffen wir auf eine schnelle Genesung“, erklärte Teamchef Ralf Rangnick (67) auf der Verbandshomepage.
Baumgartner ist ein Schlüsselspieler, der nicht nur in der Bundesliga bei RB Leipzig eine starke Saison gespielt hat, sondern auch immer wieder in der Nationalmannschaft glänzte. Ein Nachrücker steht noch nicht fest.
Heute reist die deutsche Nationalmannschaft zur WM 2026 in die USA, Mexiko und Kanada.
Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) startet um 13:56 Uhr mit einem A350 von Frankfurt am Main mit einem Linienflug der Lufthansa nach Chicago.
Dort wird die Mannschaft zunächst im Hotel Waldorf Astoria wohnen, da am Samstag (20:30 Uhr) noch der finale WM-Test gegen Gastgeber USA ansteht. Das eigentliche WM-Quartier bezieht Deutschland dann in Winston-Salem im Bundesstaat North Carolina.
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