WM 2026 live: Heute beginnt der zweite Vorrundenspieltag mit diesen Begegnungen
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet, läuft bereits auf Hochtouren. Bei diesem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli andauert, nehmen erstmals 48 Nationen teil. Die deutsche Auswahl feierte einen begeisternden Auftakt mit einem 7:1 (3:1)-Sieg gegen Curaçao. Am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit steht in Toronto das zweite Gruppenspiel der DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste auf dem Programm.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) peilt den WM-Titel an, doch bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York ist noch ein langer Weg zu bewältigen. Argentinien, mit Superstar Lionel Messi (38), geht als Titelverteidiger ins Rennen, nachdem das Team im Winter 2022 in Katar den Pokal holte.
In unserem WM-Liveticker halten wir Euch während des gesamten Turniers stets auf dem Laufenden.
Der erste Vorrundenspieltag ist abgeschlossen; mit den Partien vom gestrigen Abend und der Nacht zu Donnerstag haben alle Teams ihr erstes WM-Spiel bestritten.
Heute Abend startet der zweite Spieltag der Vorrunde mit den Matches Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) in Atlanta sowie Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr) in Los Angeles.
Um Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, während um 3 Uhr morgens Mexiko in Guadalajara gegen Südkorea antritt.
Große Überraschungen blieben in der Nacht zu Donnerstag aus: Favoriten wie Ghana und Kolumbien erfüllten ihre Erwartungen, wenn auch mit Mühe.
Caleb Yirenkyi vom dänischen Erstligisten Nordsjaelland sicherte den "Black Stars" mit seinem Treffer in der Nachspielzeit den 1:0-Erfolg gegen Panama. Im Anschluss führte Luis Díaz von Bayern München Kolumbien mit einem Tor und einer Vorlage zum 3:1 gegen Usbekistan. Dabei erzielte der WM-Neuling Abbosbek Fayzullaev in der 60. Minute den ersten WM-Treffer für sein Land.
Ergebnisse der Nacht im Überblick:
Ghana - Panama 1:0 (0:0)
Ghana: Ati Zigi (46. Asare) - Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah - Owusu (78. Sibo), Yirenkyi - Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) - J. Ayew (87. Adu)
Panama: Mosquera - Córdoba, J. Ramos, Andrade - M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) - Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) - C. Waterman (63. Fajardo)
Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden) - Zuschauer: 42.942
Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)
Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)
Usbekistan - Kolumbien 1:3 (0:1)
Usbekistan: Yusupov - Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov - Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) - Shomurodov (90.+3 Sergeev)
Kolumbien: C. Vargas - Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica - Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) - Suárez (80. Hernández)
Schiedsrichter: Anthony Taylor (England) - Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)
Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)
Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)
Mit diesen Spielen ist auch der erste Vorrundenspieltag Geschichte.
Eines der spannendsten Duelle des ersten Tages geht zu Ende: England traf in Dallas auf Kroatien – ein Rematch des WM-Halbfinales von 2018 – und bot den Zuschauern eine mitreißende Partie.
Nach einem flotten Beginn brachte Harry Kane seine „Three Lions“ per Strafstoß in Führung (12.). Danach spielte sich das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen ab, bis zehn Minuten vor der Pause die Tore purzelten: Kroatien erzielte mit einem sehenswerten Schuss den Ausgleich (36.), doch Kane konterte nach einer Ecke zum 2:1 (42.). Die Kroaten blieben aber dran und glichen mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit erneut aus (45.+5) durch Musa, der früher für Union Berlin spielte.
Die zweite Halbzeit startete genauso stürmisch wie die erste endete: Jude Bellingham sorgte kurz nach Wiederanpfiff mit einem starken Dribbling für das 3:2 und entfacht die Euphorie bei den englischen Fans. Trotz einiger weiterer Chancen der Mannschaft von Thomas Tuchel gelang erst in der 85. Minute durch Rashford nach einem Konter das 4:2.
Endstand: England - Kroatien 4:2 (2:2)
Tore: 1:0 Kane (12./Elfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Jude Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)
Für Portugal hingegen ist das WM-Turnier bisher enttäuschend verlaufen: Das Team um Cristiano Ronaldo (41) kam gegen den Kongo nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.
Obwohl Joao Neves bereits in der sechsten Minute das 1:0 erzielte, enttäuschte Portugal im Anschluss mit mangelnder Kreativität und fehlendem Tempo nach vorne. Die Kongolesen wurden zunehmend selbstbewusster und belohnten sich kurz vor der Halbzeitpause mit dem Ausgleich.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb Portugal harmlos, während der Kongo engagiert verteidigte und selbst offensive Akzente setzte. Das Unentschieden geht somit in Ordnung.
Portugal - DR Kongo 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)
Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)
Eine von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisesperre verhindert, dass zahlreiche Fans aus dem Senegal ihre Mannschaft vor Ort anfeuern können. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) äußerte sich nach der 1:3-Niederlage gegen Frankreich deutlich zu diesem Thema.
„Jedes Team sollte von seinen eigenen Anhängern begleitet werden dürfen, daher verstehe ich nicht, warum Menschen aus Afrika nicht ihre Leute unterstützen können. Ich will nicht über Politik sprechen, sondern Fußball genießen, denn Fußball ist für alle da“, erklärte Koulibaly gegenüber „The Athletic“.
Der senegalesische Verband habe zwar Ausnahmen für Eltern und nahe Familienangehörige der Spieler erwirkt, viele Fans sind jedoch weiterhin von der Einreise ausgeschlossen. „Für uns ist es wichtig, für unsere Leute zu spielen“, betonte der Verteidiger.
Für Aufsehen sorgte außerdem ein Vorfall beim geschlossenen Training Südkoreas: Medienberichten zufolge wurde dort eine Drohne gesichtet.
Während des Trainings in Zapopan bereitete sich die Mannschaft um Heung-Min Son (33) auf das Spiel gegen Mexiko vor, als die Drohne entdeckt wurde. Ein Militärangehöriger, zuständig für Drohnenabwehr, soll das Gerät zum Absturz gebracht haben. Die mutmaßlichen Täter konnten die Drohne jedoch nach dem Absturz bergen und flüchten.
Der südkoreanische Verband informierte die FIFA, die den Vorfall nun untersucht. Das anstehende Duell zwischen Südkorea und Mexiko ist entscheidend: Beide Teams gewannen ihr Auftaktspiel – Südkorea mit 2:1 gegen Tschechien, Mexiko mit 2:0 gegen Südafrika.
Österreich ist nun ebenfalls im WM-Geschehen angekommen: Das Team von Trainer Ralf Rangnick siegte zum Auftakt mit 3:1 gegen Jordanien. Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in der 20. Minute in Führung, doch Jordanien glich durch Ali Olwan (50.) aus.
Durch ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) gingen die Österreicher erneut in Führung, und in der Nachspielzeit verwandelte Marko Arnautovic einen Handelfmeter zum 3:1-Endstand (90.+12).
Österreich - Jordanien 3:1 (1:0)
Österreich: A. Schlager - Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) - Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) - R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer - Kalajdzic (46. Arnautović)
Jordanien: Abulaila - Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha - Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) - Olwan
Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)
Zuschauer: 68.527 (San Francisco)
Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)
Gelbe Karten: Sabitzer (1) / -
Der WM-Abend begann mit einem starken Auftritt Frankreichs, das Senegal mit 3:1 besiegte. Norwegen feierte zudem einen klaren 4:1-Erfolg gegen den Irak.
Danach setzte sich der Titelverteidiger Argentinien mit 3:0 gegen Algerien durch. Lionel Messi erzielte dabei einen Hattrick und übertraf mit nun 16 WM-Toren den bisherigen Rekord von Miroslav Klose.
Aktuell läuft noch die Begegnung zwischen Österreich und Jordanien, bei der die Alpenrepublik vor der Pause mit 1:0 führt.
Ergebnisse der Nacht:
Frankreich - Senegal 3:1 (0:0)
Frankreich: Maignan - Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez - Tchouaméni, Rabiot - O. Dembélé (80. Barcola) - Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)
Senegal: E. Mendy - Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf - Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) - I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané
Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)
Zuschauer: 80.545 (New York)
Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)
Irak - Norwegen 1:4 (1:2)
Irak: J. Hassan - Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski - Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) - Al-Hamadi (59. Farji), Hussein
Norwegen: Nyland - Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) - Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) - Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) - Haaland
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 63.106 (Boston)
Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)
Gelbe Karten: Tahseen (1) / -
Argentinien - Algerien 3:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez - Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina - De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) - La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)
Algerien: Zidane - Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri - Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) - Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi
Schiedsrichter: Szymon Marciniak
Zuschauer: 69.045 (Kansas City)
Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)
Guillermo Ochoa (40) nimmt zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teil und teilt diesen Rekord mit Lionel Messi (38) und Cristiano Ronaldo (41). Dieses Turnier wird aber für den mexikanischen Torwart das letzte sein.
„Ich sehe keinen Sinn mehr darin, weiter Fußball zu spielen. Meine lange Karriere mit einer WM in Mexiko zu beenden, ist großartig“, sagte Ochoa im FIFA-Interview.
Der Keeper, der vergangene Saison bei AEL Limassol auf Zypern spielte, war bereits bei den WM-Turnieren 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022 im Einsatz. Mit 153 Länderspielen ist er Mexikos drittmeist eingesetzter Nationalspieler. Aktuell ist er jedoch nur Ersatz hinter Raúl Rangel (26).
Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi muss die portugiesische Mannschaft um Cristiano Ronaldo (41) womöglich nach der WM mit einem neuen Coach rechnen.
Medienberichten zufolge wird Roberto Martínez (52) seinen Posten nach dem Turnier niederlegen, sein Vertrag endet ohnehin. Der Spanier hatte die Seleção 2023 übernommen und denkt an eine Rückkehr in die englische Premier League, wo er zuvor bei Everton gearbeitet hatte.
Sky berichtete, dass José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen war, doch Real Madrid griff mit einem Angebot dazwischen.
DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) enthüllte bei einer Pressekonferenz am Dienstag, dass einige deutsche Spieler am Montag in den USA einer Giftschlange begegneten.
„Wir haben eine Schlange gesehen, die als giftig eingestuft wurde. Ein Biss bedeutet Krankenhausaufenthalt. Ich glaube nicht, dass es tödlich ist, aber es ist definitiv gefährlich“, erklärte der Bayern-Star.
„Wenn man auf so eine Schlange tritt, kann das böse enden. Deshalb halten wir Abstand zu den Tieren. In Deutschland gibt es nicht so viele gefährliche Tiere“, fügte er hinzu.
Die englische Nationalmannschaft muss einen Ausfall verkraften: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und steht für das Turnier nicht zur Verfügung.
Trainer Thomas Tuchel (52) nominierte deshalb Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.
Für Aufregung sorgte eine Handgeste des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) aus dem VAR-Raum, die einige Zuschauer als rechtsextremes Symbol deuteten. Die FIFA bestätigte jedoch, dass der Schiedsrichter keine Konsequenzen zu befürchten hat.
Das Disziplinarkomitee fand keine Hinweise auf einen Regelverstoß. Evans erklärte, die Geste sei unbeabsichtigt und ein unbewusstes Zucken gewesen, nicht bewusst gezeigt.
Spanien erlebte beim 0:0 gegen Kap Verde einen weiteren Rückschlag. Stürmer Mikel Oyarzabal (29) schrieb sogar Negativgeschichte: Er ist laut „Opta“ der erste Starter seit 1966, der in den ersten 30 Minuten keinen Ballkontakt hatte.
Immerhin kam der Baske in der 39. Minute zu einer guten Torgelegenheit, die vom Kapverdischen Torwart Vozinha (40) glänzend vereitelt wurde. Insgesamt spielte Oyarzabal durch und erzielte 25 Ballkontakte.
Vier Unentschieden hintereinander – so einen Spieltag gab es bei einer WM seit Jahrzehnten nicht mehr.
Zum letzten Mal trat diese Serie vor fast 70 Jahren auf. Mehr dazu unter: „Historisch! So etwas passierte bei der WM zuletzt vor fast 70 Jahren“.
Nach der 1:5-Pleite gegen Schweden hat Sabri Lamouchi (54) seinen Posten als Trainer Tunesiens verloren.
Der Verband bestätigte zwei Tage nach der Niederlage die sofortige Freistellung. Hervé Renard (57) übernimmt die Nachfolge.
Erstmalig seit 1998 tauscht Tunesien während einer WM den Trainer aus. Damals wurde Henryk Kasperczak nach zwei Niederlagen entlassen.
Lamouchi war erst seit Januar im Amt, konnte das Team aber nicht stabilisieren. In fünf Spielen gab es vier Niederlagen, darunter eine 0:5-Blamage gegen Belgien in der Generalprobe. Einziger Erfolg war ein 1:0 gegen Haiti.
Die iranische Mannschaft erkämpfte sich trotz einer von politischen Spannungen geprägten Vorbereitung einen Punkt zum WM-Auftakt.
In Los Angeles endete das Spiel gegen Außenseiter Neuseeland mit einem 2:2 (1:1). Neuseeland ging durch Elijah Just zweimal in Führung, doch Ramin Rezaeian und Mohammad Mohebi sicherten den Iranern jeweils den Ausgleich.
Iran - Neuseeland 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Just (7., 55.), 1:1 Rezaeian (32.), 2:2 Mohebi (64.)
Gelbe Karten: Hajsafi (1) / -
Auch Uruguay musste sich mit einem 1:1 (0:1) gegen Saudi-Arabien begnügen.
Maxi Araujo rettete den Südamerikanern mit seinem späten Ausgleichstreffer (80.) wenigstens einen Punkt. Die Mannschaft von Marcelo Bielsa dominierte nach der Pause, konnte den Sieg aber nicht erzwingen.
Saudi-Arabien - Uruguay 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 Araujo (80.)
Gelbe Karten: Al-Amri (1) / -
Die Überraschungen häufen sich: Belgien kam am Montagabend gegen Ägypten nicht über ein 1:1 hinaus.
Emam Ashour brachte die Ägypter früh in Führung, doch ein Eigentor von Mohamed Hany sicherte den Belgiern um Star Kevin De Bruyne immerhin einen Punkt.
Belgien - Ägypten 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (Eigentor 66.)
Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)
Torwart Vozinha (40) von Kap Verde glänzte bei der Sensation gegen Spanien und stellte einen neuen Rekord auf.
Mehr dazu unter: „Torwart-Oldie macht sich gegen Spanien unsterblich – und explodiert im Netz“.
Die bislang größte Überraschung des Turniers: Europameister Spanien kam gegen Kap Verde nicht über ein torloses Remis hinaus.
Obwohl die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente das Spiel dominierte, scheiterte sie an der Chancenverwertung und dem starken Vozinha. Kap Verde spielte offensiv mutig und hätte sogar selbst den Siegtreffer erzielen können. Auch die Einwechslung von Lamine Yamal brachte keine Wende.
Spanien - Kap Verde 0:0 (0:0)
Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)
Nach dem starken Auftakterfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao gibt es bei Ausrüster Adidas Engpässe bei den Trikots.
Alles dazu lest Ihr unter: „Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst DFB-Hype mit Trikot-Fail aus“.
Nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden steht Tunesiens Trainer Sabri Lamouchi offenbar kurz vor der Entlassung.
Das berichtet Sportjournalist Romain Molina auf sozialen Medien. Eine offizielle Bestätigung des Verbandes steht noch aus.
Kommen bei der WM auch Kampfjets zum Einsatz, um die Sicherheit zu erhöhen?
TAG24 fragte beim nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD nach und erhielt eine Antwort.
Mehr dazu hier: „Kampfjet-Patrouillen über den WM-Stadien: Das steckt dahinter!“
Das 7:1 gegen Curaçao sorgte bei der ARD für enorme Einschaltquoten.
Im Schnitt verfolgten 23,43 Millionen Zuschauer das Auftaktspiel der deutschen Mannschaft am Sonntagabend im Fernsehen – ein Marktanteil von über 70 Prozent. Die tatsächlichen Zuschauerzahlen dürften noch höher liegen, da Livestreams und Magenta TV nicht berücksichtigt wurden.
Im Vergleich zur WM 2022 hat sich die Quote damit mehr als verdoppelt – damals sahen beim 1:2 gegen Japan nur 9,23 Millionen zu. 2018 verfolgten 25,97 Millionen Menschen das Auftaktspiel gegen Mexiko (0:1).
Nach dem späten Sieg gegen Ecuador liegt die Elfenbeinküste nun punktgleich mit Deutschland auf Rang zwei der Gruppe. Vor dem Duell zeigt sich ein bekanntes Gesicht hochmotiviert.
„Wir sind nicht nur zum Mitspielen hier, wir wollen Geschichte schreiben“, sagte der Leipziger Yan Diomande (19). Er bereitete der südamerikanischen Abwehr viel Probleme mit seinen gefährlichen Aktionen.
„Wir sind mit der Einstellung hier, alles gewinnen zu wollen“, ergänzte der Flügelspieler und lobte Deutschland als „eines der besten Teams der Welt“. Das Wichtigste sei jedoch, „ruhig und entspannt“ zu bleiben.
Die WM befindet sich weiter im ersten Spieltag und auch heute stehen spannende Begegnungen an.
Am Abend startet Spanien als einer der Favoriten gegen den WM-Neuling Kap Verde (18 Uhr). Trainer Luis de la Fuente erklärte, dass Schlüsselspieler Lamine Yamal zwar fit ist, aber nicht von Beginn an spielen wird.
Später treffen Belgien und Ägypten (21 Uhr) aufeinander, um Mitternacht messen sich Saudi-Arabien und Uruguay und um 3 Uhr folgen Iran gegen Neuseeland.
Die Skandinavier nutzten die Schwächen in der tunesischen Abwehr effizient und führen mit diesem Kantersieg die Gruppe F an.
Schon in der siebten Minute erzielte Ayari ein Traumtor, das viel Selbstvertrauen brachte. Nach einer halben Stunde stand es bereits 2:0. Trotz eines Anschlusstreffers der Tunesier kurz vor der Pause behielt Schweden die Oberhand.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Schweden weiter und schenkte den mitgereisten Fans drei weitere Tore.
Schweden - Tunesien 5:1 (2:1)
Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)
Gelbe Karten: - / Khedira (1)
In der deutschen Gruppe sah es lange nach einem Remis im Duell Elfenbeinküste gegen Ecuador aus, doch kurz vor Schluss erzielte Amad Diallo den entscheidenden Treffer.
In Philadelphia boten beide Teams eine unterhaltsame Partie auf Augenhöhe mit vielen Chancen. Ecuador hatte dreimal Aluminium getroffen und wurde bestraft.
Elfenbeinküste - Ecuador 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)
Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)
In Gruppe F trennten sich die Niederlande und Japan nach einem temporeichen Match 2:2.
„Oranje“ führte zweimal, doch die technisch starken Japaner glichen jeweils aus.
Niederlande - Japan 2:2 (0:0)
Niederlande: Verbruggen - Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven - Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) - Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)
Japan: Z. Suzuki - Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito - Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada - Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)
Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)
Zuschauer: 69.285 (Dallas)
Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)
Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / -
Nach dem großartigen Auftaktsieg der deutschen Mannschaft gehen heute weitere Teams ins WM-Geschehen ein.
In Gruppe F treffen heute Nacht die Niederlande und Japan (22 Uhr) aufeinander. Ebenfalls in Gruppe E kämpfen die Elfenbeinküste und Ecuador um Punkte (1 Uhr). Um 4 Uhr beginnt außerdem Gruppe F für Schweden und Tunesien.
Der Auftaktsieg sorgt für Begeisterung in Deutschland: Mit einem 7:1 (3:1) gegen Curaçao setzte die DFB-Elf ein deutliches Zeichen.
Alle Infos zum spektakulären Sieg findet Ihr in unserem Sonder-Liveticker.
Deutschland - Curaçao 7:1 (3:1)
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)
Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Elfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)
Deutschland bestreitet heute das Auftaktspiel gegen Curaçao.
Alle Details gibt es in unserem Liveticker.
Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA verweigert wurde, soll trotzdem sein Gehalt erhalten.
Wie die BBC berichtete, wird die FIFA ihm das vollständige Gehalt zahlen. Artan wurde bei der Einreise elf Stunden lang befragt und dann zurückgeschickt. Die USA begründeten die Ablehnung mit angeblichen Verbindungen zu Personen, die terroristischen Organisationen zugerechnet werden.
Nach dem Vorfall wurde Artan eingeladen, den Supercup zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg zu leiten.
Bei seiner Rückreise über Istanbul erhielt er Unterstützung von FIFA-Offiziellen, die jedoch keinen Einreisestatus in den USA erreichen konnten.
Die portugiesische Nationalmannschaft wird bei der WM ein besonderes Armband tragen, das an Diogo Jota (†28) erinnert, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall verstarb.
Vor dem Abflug in die USA überreichte Premierminister Luís Montenegro (53) jedem Spieler ein solches Band in den Landesfarben Grün und Rot. Neben den Namen des diesjährigen Kaders ist auch Jotas Name darauf zu finden.
Die Spieler schätzen diese Geste sehr: „Wir wissen das sehr zu würdigen“, sagte Vitinha (26). Der Premierminister habe den Spielern die Entscheidung überlassen, ob und wie sie das Armband tragen möchten. Die Mannschaft entschied sich, das Band während des gesamten Turniers bei Training und Spielen zu tragen.
In der Debatte um Visa-Verweigerungen bei der WM kritisierte UN-Generalversammlungspräsidentin Annalena Baerbock (45) die FIFA.
Besonders im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan sieht Baerbock die FIFA in der Pflicht: „Neutralität bedeutet, dass alle Schiedsrichter zur WM einreisen können.“
FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) bezeichnete den Fall als „unglücklich“ und erklärte: „Wir können nicht alles kontrollieren. Wir werden weiterhin Gespräche führen und versuchen, Lösungen zu finden.“
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) bestätigte bei der Pressekonferenz vor dem Curaçao-Spiel die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Tor.
Zudem teilte er mit, dass Nathaniel Brown als Linksverteidiger beginnen wird und auch Jamal Musiala (23) von Anfang an spielt. Die Partie gegen Curaçao beschreibt Nagelsmann als „David-gegen-Goliath“-Szenario, betont aber die Favoritenrolle der DFB-Elf.
Er warnte im Nebensatz vor einer ähnlichen Situation wie im DFB-Pokal, da der karibische Gegner durch seine Unbeschwertheit gefährlich werden könne.
Trotzdem ist das erste Gruppenspiel eine Pflichtaufgabe, der Anpfiff erfolgt um 19 Uhr.
Eine große Überraschung ereignete sich in Gruppe D: Australien besiegte den Favoriten Türkei und schob sich auf den ersten Platz.
Der Außenseiter setzte erfolgreich auf Konter. Nestory Irankunda erzielte in der 27. Minute das 1:0, St.-Pauli-Profi Connor Metcalfe erzielte kurz vor Schluss das 2:0.
Australien - Türkei 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)
Gelbe Karten: - / Yunus Akgün (1)
Die Schotten führen nach einem 1:0-Erfolg gegen Haiti die Gruppe C an.
John McGinn erzielte in der 28. Minute per Nachschuss das einzige Tor der Partie, trotz mehrerer Chancen von Haiti blieb es beim Sieg der „Bravehearts“.
Haiti - Schottland 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 John McGinn (28.)
Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)
In Gruppe C kam es zu einer Überraschung: Brasilien kam gegen Marokko über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus.
Der Rekordweltmeister benötigte lange, um ins Spiel zu finden. Ismael Saibari hatte die Führung erzielt, Vinicius Junior glich vor der Pause aus. Am Ende reichte es nur zu einem Punkt.
Brasilien - Marokko 1:1 (1:1)
Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)
Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / -
Die erste richtige Überraschung des Turniers: Katar sicherte sich in der vierten Minute der Nachspielzeit ein 1:1 gegen die Schweiz.
Ein umstrittener Elfmeter brachte die Eidgenossen in Führung (17.), doch Katar schockte die Schweizer kurz vor Schluss.
Katar - Schweiz 1:1 (0:1)
Katar: Abunada - Al-Oui (60. Fathy), Pedro Miguel, Khoukhi, H. Ahmed - Gaber (60. Boudiaf), Madibo (78. Mannai), Laye - Junior (88. Al-Haydos), Abdurisag (60. Alaaeldin), Afif
Schweiz: Kobel - D. Zakaria, N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez (89. Muheim) - Aebischer (65. Rieder), Xhaka, Freuler (89. Jashari) - Ndoye (65. Manzambi), Embolo, R. Vargas (78. Amdouni)
Schiedsrichter: Hector Said Martinez (Honduras)
Zuschauer: 67.966
Tore: 0:1 Embolo (17./Elfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)
Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)
Beim Abschlusstraining zum WM-Auftakt gegen Curaçao litt die deutsche Mannschaft bei rund 32 Grad Hitze in den USA sichtbar.
Speziell die Torhüter-Handschuhe wurden in Eiswasser gekühlt, um die Belastung zu mindern.
Nach dem Training steht das Mittagessen auf dem Programm, anschließend fliegt das Team mit einem Airbus 220 rund zweieinhalb Stunden nach Houston, dem Austragungsort des ersten Spiels. Die Zeitverschiebung beträgt nur eine Stunde.
Heute Abend um 21 Uhr starten Katar und die Schweiz in Gruppe B gegeneinander in das Turnier.
Daran schließen sich die Partien Brasilien gegen Marokko (0 Uhr, New York) und Haiti gegen Schottland (3 Uhr, Boston) in Gruppe C an. Um 6 Uhr trifft in Gruppe D Australien auf Türkei in Vancouver.
Am Sonntagabend beginnt Deutschland in Houston gegen Curaçao um 19 Uhr das Turnier, um 22 Uhr spielen die Niederlande und Japan in Gruppe F.
Das ghanaische Außenministerium protestierte gegen die Einreiseverweigerung des ghanaischen Nationalspielers Thomas Partey (33) nach Kanada.
Die kanadischen Behörden hatten Partey die Einreise vor dem Spiel am Donnerstag gegen Panama in Toronto verweigert. Begründet wurde dies mit einem laufenden Gerichtsverfahren in London, bei dem der Profi wegen mehrfacher Vergewaltigungsvorwürfe angeklagt ist. Die nächste Anhörung ist im Oktober, ein Urteil wird erst Mitte 2027 erwartet.
Die Webseite der kanadischen Regierung sieht vor, dass die Einreise verweigert werden kann, wenn jemand nachweislich Straftaten begangen hat. Partey wurde jedoch noch nicht rechtskräftig verurteilt, worauf sich das ghanaische Außenministerium beruft und die Unschuldsvermutung als Grundrecht betont.
Heute absolviert die deutsche Nationalmannschaft um Trainer Julian Nagelsmann (39) um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) das letzte Training vor dem Auftaktspiel am Sonntagabend (19 Uhr) gegen Curaçao in Houston.
Die Mannschaft befindet sich derzeit noch im WM-Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen fliegt das Team nach Houston, wo das erste Spiel stattfindet. Die Zeitdifferenz beträgt nur eine Stunde.
Um 18.45 Uhr Ortszeit (1.45 Uhr deutscher Zeit) findet in Houston die Abschluss-Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern München, defensives Mittelfeld) statt.
Die FIFA teilte mit, dass der geplante Schiedsrichter Michael Oliver (41) das Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador am Montag (1 Uhr) wegen einer Verletzung nicht leiten kann.
François Letexier wird ihn ersetzen. Oliver soll in den nächsten Tagen wieder einsatzbereit sein.
Auch seine beiden Linienrichter werden durch französische Kollegen ersetzt, der vierte Offizielle und der VAR bleiben unverändert.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte den Ausfall von Brasiliens Star Neymar (34) vor dem Spiel.
„Er arbeitet hart, um schnell wieder fit zu werden. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder voll trainieren kann“, sagte Ancelotti. Neymar kämpft mit einer Wadenverletzung und verpasste bereits die Testspiele gegen Panama und Ägypten.
Kurz vor der Ankunft im WM-Quartier in Kansas City wurde die englische Nationalmannschaft Opfer eines Diebstahls.
Wie die BBC berichtete, wurde in Fahrzeuge eingebrochen, die Ausrüstung zum Trainingsgelände transportieren sollten. Es ist unklar, was genau gestohlen wurde, aber es wird befürchtet, dass Bälle und Fußballschuhe fehlen.
Die „Three Lions“ werden am Samstagnachmittag im Trainingslager erwartet, die Ausrüstung hätte eigentlich vorher ankommen sollen. Der Diebstahl könnte das Training und die Vorbereitung auf das Spiel gegen Kroatien (Mittwoch, 22 Uhr) beeinträchtigen.
Im ersten Spiel der Gruppe D nutzte Gastgeber USA seinen Heimvorteil und besiegte Paraguay mit 4:1.
Bereits zur Halbzeit führte das Team mit 3:0. Das 1:0 erzielte ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla. Folarin Balogun traf zweimal. Paraguays Anschlusstreffer durch Mauricio wurde von Giovanni Reyna in der Nachspielzeit beantwortet.
USA - Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./ET), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)
Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1.
Jovo Lukic brachte Bosnien mit einem Kopfball nach Ecke früh in Führung (21.), doch Kanada dominierte das Spiel und erkämpfte sich durch Cyle Larin (79.) den verdienten Ausgleich.
Kanada - Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)
Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)
Die ersten beiden Spiele der WM sind damit abgeschlossen, das Turnier geht weiter!
Den Auftakt am zweiten Spieltag machen heute Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina. Vorher erlebten die Zuschauer in Toronto die zweite Eröffnungszeremonie mit Alanis Morissette, die die kanadische Nationalhymne sang.
Ab 3 Uhr rollt in den USA das Spiel zwischen den USA und Paraguay an.
Die ghanaische Nationalmannschaft muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten, der die Einreise nach Kanada verweigert wurde. Die FIFA bestätigte dies.
Die Visa-Probleme hängen vermutlich mit den Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Ex-Arsenal-Spieler zusammen. Partey steht seit April in London vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung ist im Oktober, ein Urteil wird erst Mitte 2027 erwartet.
In die USA durfte Partey allerdings reisen und befindet sich im WM-Quartier in Boston. Das Spiel findet jedoch in Toronto statt.
Miroslav Klose (48) ist mit 16 WM-Toren noch Rekordtorschütze, doch erwartet, dass dieser Rekord in diesem Turnier fallen wird.
„Ich denke, mein Rekord wird bei diesem Turnier gebrochen“, sagte der frühere DFB-Stürmer der Süddeutschen Zeitung. Durch die größere Teilnehmerzahl gibt es mehr Spiele und somit mehr Chancen auf Tore.
Vor allem Lionel Messi (13 Treffer) und Kylian Mbappé (12 Treffer) haben Chancen, den Rekord zu knacken. Argentinien und Frankreich könnten weit kommen, was die Wahrscheinlichkeit für weitere Tore erhöht. „Das ist in Ordnung, der Rekord wird irgendwann gebrochen“, so Klose.
Wäre es nach ihm gegangen, sollte Messi den Rekord brechen: „Ich bin seit jeher ein großer Fan von Messi, er ist ein Genie.“
Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada gespielt, teilte der DFB mit.
Das Lied wurde zusammen mit den „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt. Wann diese beiden Stücke bei den Spielen der deutschen Mannschaft gespielt werden, steht noch nicht fest.
„Major Tom“ hatte bei der Heim-EM 2024 „Kernkraft 400“ von Zombie Nation als Torhymne abgelöst und sorgte für große Begeisterung bei den Fans.
Marc Cucurella (27), bekannt aus der Heim-EM 2024, überraschte bei der WM mit einer kuriosen Ankündigung.
Sollte Spanien den WM-Titel gewinnen, will sich der Linksverteidiger der „Furia Roja“ das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte er zu „Radio Cope“.
Nach dem EM-Sieg hatte er bereits sein Versprechen eingelöst und seine Haare rot gefärbt. DFB-Fans werden sich aber eher an sein vermeintliches Handspiel im Viertelfinale und den nicht gegebenen Elfmeter erinnern.
Zuschauer, die am Donnerstagabend die Eröffnungsshow der WM im ZDF verfolgen wollten, mussten zunächst Werbung und Experten-Talk ertragen.
Statt der Feierlichkeiten aus dem Aztekenstadion zeigte der Sender zunächst die Studio-Runde und Werbung, wodurch viele Fans mehrere Minuten und Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs verpassten.
Das ZDF zeigte Verständnis für die Kritik und erklärte, dass der Sender einen Teil seines Budgets durch Werbung finanzieren müsse. ARD und ZDF dürfen werktags bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr senden. Der letzte Werbeblock am Eröffnungstag lief gegen 19:44 Uhr, zu dem Zeitpunkt lief die Eröffnungsshow bereits.
Immerhin waren Shakiras Auftritt und der WM-Song „Dai Dai“ danach in voller Länge zu sehen. Die gesamte Show ist zudem in der Mediathek als Wiederholung verfügbar. Warum die Werbung nicht in die lange Vorberichterstattung gelegt wurde, blieb unerklärt.
Vor einem Jahr hatte Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zur EM nur via Sprecher viel Erfolg gewünscht.
Bei der WM suchte der Bundeskanzler nun den direkten Draht zu den DFB-Herren und sprach per Videocall mit Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30). Ein auf Instagram veröffentlichter Clip zeigt das Gespräch, das etwas inszeniert wirkt.
„Hallo, hier ist Friedrich Merz“, begann er. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schaltete sich ebenfalls dazu. Merz betonte die breite Unterstützung im Land: „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen! Alle fiebern mit!“ Die Spieler dankten und hoben die Bedeutung des Rückhalts hervor: „Brauchen wir!“
Zum Abschied sagte Merz: „Viele Grüße, toi, toi, toi. Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal zwischendurch, wie es läuft, wenn die ersten Spiele gespielt sind.“
Das Netz ist begeistert: Kaum 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel hat die WM ihren ersten viralen Star.
Ein Video einer Gans, die im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft entspannt durch die Straßen watschelt, verbreitet sich rasant in sozialen Medien. Das Tier zeigt sich unbeeindruckt von den Menschenmassen. Wo das gefilmt wurde und was die Gans genau vorhat, bleibt unklar.
Lokalen Berichten zufolge handelt es sich um eine Marketing-Aktion eines Straßenverkäufers, der die Gans mit einem kleinen Schild um den Hals schickt, um Aufmerksamkeit zu erregen und so mehr Umsatz zu generieren.
Tierfreunde schütteln angesichts der Hintergründe den Kopf, das Internet feiert das Video jedoch begeistert.
Die Einschaltquoten des WM-Eröffnungsspiels zwischen Mexiko und Südafrika beim ZDF können sich sehen lassen.
Durchschnittlich 10,04 Millionen Zuschauer verfolgten am Donnerstagabend den 2:0-Sieg des Gastgebers im Fernsehen, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent entspricht. Das ist eine deutlich höhere Reichweite als bei der Eröffnungspartie der WM 2018 in Katar, die nur 6,21 Millionen Zuschauer erreichte.
Schon befürchtet, war der WM-Auftakt in Mexiko von Protesten begleitet, die teilweise gewalttätig verliefen.
Am Aztekenstadion kam es während der Eröffnungsfeier zu Zusammenstößen zwischen vermummten Demonstranten und Polizei.
In Mexiko-Stadt protestierten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für Rentenreformen, bessere Gehälter und Arbeitsbedingungen. Bereits im Mai gab es ähnliche Ausschreitungen.
Co-Gastgeber Kanada muss im WM-Auftaktspiel auf Alphonso Davies (25) verzichten.
Der Bayern-Star laboriert weiterhin an einer Muskelverletzung im Oberschenkel und steht Trainer Jesse Marsch (52) beim Spiel gegen Bosnien-Herzegowina (Freitag, 21 Uhr) nicht zur Verfügung. Positive Zeichen gibt es jedoch.
„Das MRT zeigt, dass er sehr gut heilt, fast vollständig. Wir steigern jetzt das Training. Er ist morgen noch nicht einsatzbereit, aber ich bin optimistisch, dass er bald zurückkehrt“, erklärte Marsch.
In der zweiten Partie der Gruppe A siegte Südkorea mit 2:1 gegen Tschechien.
Kapitän Ladislav Krejci brachte Tschechien in der 59. Minute in Führung, doch In-beom Hwang glich neun Minuten später aus. In der 80. Minute erzielte Hyeon-gyu Oh den siegbringenden Treffer.
Südkorea - Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / -
Mexiko setzte sich im ersten WM-Spiel mit 2:0 (1:0) gegen Südafrika durch.
Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio verteilte drei Rote Karten!
Mexiko - Südafrika 2:0
Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Besondere Vorkommnisse: Rote Karten für Yaya Sithole (50.), Zwane (84.) und Montes (90.+2)
Der Ball rollt, die WM 2026 in Nordamerika ist gestartet!
Im Aztekenstadion findet das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika statt. Wird Mexiko seinen Heimvorteil nutzen oder schafft Südafrika erneut eine Überraschung? Vor 16 Jahren sicherte sich „Bafana Bafana“ mit einem legendären Treffer von Siphiwe Tshabalala den Sieg bei der WM 2010, damals als Gastgeber.
Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die Weltmeisterschaft im Aztekenstadion.
Im Anschluss folgt die Parade der Nationen, bei der die Flaggen aller 48 Teilnehmer auf den Rasen getragen werden.
Während die mexikanische Auswahl mit großem Jubel empfangen wurde, ging es außerhalb des Stadions etwas chaotischer zu. Viele Fans drängten in die offizielle Fanzone auf dem Zócalo.
„Hört auf zu schubsen, hier sind Kinder! Ihr benehmt euch wie Tiere“, rief ein Stadtbeamter mit Megafon in die Menge. In den Tagen davor gab es dort bereits Proteste.
Die Headliner der Eröffnungsfeier sind Shakira und Burna Boy, die ihren WM-Song „Dai Dai“ performen.
Das Aztekenstadion ist bunt gefüllt und erstrahlt farbenfroh. Nach dem Song folgt ein farbenprächtiges Feuerwerk.
Aktuell spielen die Los Angeles Azules, eine mexikanische Cumbia-Band, während Tänzer um einen riesigen WM-Pokal auf dem Spielfeld tanzen.
In Kürze wird die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 eröffnet, und in wenigen Stunden rollt der Ball.
Start ist um 19:30 Uhr im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt mit der großen Eröffnungsfeier. Shakira und Burna Boy sind die Hauptacts mit dem WM-Song „Dai Dai“. Außerdem treten J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana auf.
Es gibt insgesamt drei Eröffnungsfeiern: Am Freitag geht es in Toronto mit Alanis Morissette weiter (ab 19:30 Uhr), in der Nacht auf Samstag (1:20 Uhr) folgt Katy Perry bei der US-Variante.
Die Übertragung läuft heute im ZDF, mit Vorberichterstattung ab 17:15 Uhr. Um 21 Uhr erfolgt der Anpfiff des Eröffnungsspiels Mexiko gegen Südafrika. In der Nacht um 4 Uhr trifft Südkorea auf Tschechien.
Der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao wurde am Donnerstag offiziell bekannt gegeben: Jalal Jayed (39) aus Marokko wird die Partie am Sonntag um 19 Uhr in Houston leiten.
Der Unparteiische gilt international als eher unerfahren, hat bisher nur vier Einsätze beim Afrika-Cup, darunter das Spiel um Platz drei der letzten Ausgabe, sowie vier Spiele bei der U20-WM 2025.
Seine Assistenten an den Seitenlinien sind Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37), ebenfalls aus Marokko. Als vierter Offizieller fungiert der Südafrikaner Abongile Tom (34).
Die Freude über das neue Nationaltrikot Haitis währte nur kurz: Die FIFA forderte Änderungen am Design.
Ausrüster Saeta und der haitianische Verband hatten ein Motiv entworfen, das an die Schlacht von Vertières 1803 erinnert, welche den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Die FIFA verbietet jedoch politische, religiöse oder persönliche Botschaften auf Trikots, weshalb eine Anpassung nötig war.
Saeta respektierte die Vorgaben, betonte jedoch, dass die Gestaltung keine politische Aussage gewesen sei, sondern eine Hommage an die Männer und Frauen, die täglich an Haitis Zukunft arbeiten.
Die Kult-Krake Paul kehrt zurück – zumindest virtuell.
Der TV-Sender RTL II lässt „Paul 2.0“ mittels Künstlicher Intelligenz die WM tippen. Das KI-Modell wird mit Fun Facts gefüttert und gibt in mehreren Clips Tipps zu ausgewählten Spielen. Das Mini-Format wird ab dem 11. Juni täglich um 16 Uhr nach den „RTLzweiNews“ ausgestrahlt. Insgesamt sind 27 Kurzvideos geplant.
Der originale Paul, eine Gewöhnliche Krake, wurde durch seine Trefferprognosen zum Phänomen, als er bei der WM 2010 alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft sowie das Finale richtig vorhersagte. Er starb 2010 und seine Asche befindet sich im Dortmunder Fußballmuseum.
Die iranische Regierung droht kurz vor WM-Beginn mit harten Maßnahmen, falls politische Parolen in den Stadien ertönen.
Sportminister Ahmed Donjamali warnte, dass das Team das Spiel abbrechen würde, sobald solche Parolen oder falsche Flaggen gezeigt werden. Der Iran besteht darauf, dass nur die offizielle Flagge der islamischen Republik gezeigt wird.
Ein US-Regierungsvertreter erklärte gegenüber CNN, dass Omar Artan die Einreise verweigert wurde, weil Sicherheitsüberprüfungen Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen ergeben hätten.
Artan hatte ordnungsgemäße Papiere und ein Visum, wurde jedoch bei der Einreise zu politischen Themen im Zusammenhang mit Somalia und der Terrormiliz Al-Shabaab befragt.
Der 34-Jährige wurde 2025 als bester männlicher afrikanischer Schiedsrichter ausgezeichnet und war einer von sieben Unparteiischen, die für die WM nominiert wurden.
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war bis in den US-Bundesstaat Florida zu spüren, wo sich die englische Nationalmannschaft unter Thomas Tuchel (52) vorbereitet.
Die Erschütterungen wurden auch in mexikanischen Ferienorten und im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Es war das stärkste Beben in der Region seit 1880.
Eigentlich sollte Omar Artan (34) als Schiedsrichter bei der WM eingesetzt werden, doch die USA verweigerten ihm trotz gültigem Visum die Einreise.
Die FIFA bestätigte, dass Artan nicht an der WM teilnehmen kann, nachdem ihm die Einreise in die USA verwehrt wurde. Somalia steht auf einer Einreiseverbotsliste, die unter Präsident Donald Trump eingeführt wurde.