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WM 2026 live: Van der Vaart bleibt trotz rassistischer Bemerkung als TV-Experte aktiv

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada läuft auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen an dem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli dauert, insgesamt 48 Nationen teil. Die deutsche Mannschaft startete mit einem beeindruckenden 7:1 (3:1)-Sieg gegen Curaçao und trifft am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit in Toronto im zweiten Spiel auf die Elfenbeinküste.

Das klare Ziel von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York liegt noch ein langer Weg vor dem Team. Argentinien geht als Titelverteidiger ins Rennen, nachdem Lionel Messi (38) und Co. im Winter 2022 in Katar den Pokal holten.

In unserem WM-Liveticker versorgen wir Euch während des gesamten Turniers mit allen relevanten Neuigkeiten.

Für Aufsehen sorgte Rafael van der Vaart (43) mit der Aussage, die japanischen Spieler würden alle „ähnlich“ aussehen. Der ehemalige Bundesliga-Profi äußerte dies im Anschluss an das 2:2 seiner Niederlande gegen Japan am Sonntag.

Am späten Mittwochabend entschuldigte sich van der Vaart für diese Bemerkung und betonte, dass keine rassistische oder diskriminierende Absicht dahinterstecke.

Folgen muss er offenbar nicht fürchten: Laut einer Anfrage der niederländischen Nachrichtenagentur ANP bleibt der Ex-Spieler weiterhin Experte bei der Sendung „NOS WK avond“.

Nach dem klaren Erfolg der deutschen Mannschaft gegen Curaçao kursierten in sozialen Netzwerken KI-generierte Videos eines deutschen Fans, der Adolf Hitler ähnelt und ekstatisch jubelt.

Der betreffende Mann, der das Spiel in Houston (Texas) gemeinsam mit seinem Sohn besuchte, äußerte sich im Hessischen Rundfunk (hr) schockiert darüber, wie sein Gesicht durch künstliche Intelligenz in das des NS-Diktators verwandelt wurde: „Ich kann es kaum fassen“, berichtete der aus Alsfeld stammende Fan.

Nachdem er von den vielen geteilten Clips im Netz erfahren hatte, erstattete er eigenen Angaben zufolge Anzeige – auch in den USA, wo er Kontakt zum FBI aufnahm. Obwohl der Ausgang des Verfahrens unklar ist, will sich der Anhänger die Freude an der WM nicht verderben lassen: „Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen.“

Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und ihren Stürmer Elye Wahi (23): Wie die ivorische Seite mitteilte, wurde dem Angreifer die Einreise nach Kanada verweigert.

Als Grund gelten die kürzlich erhobenen Manipulationsvorwürfe gegen den Spieler von Eintracht Frankfurt. Mehr dazu findet Ihr in unserem separaten Beitrag: „Vor DFB-Duell: Elfenbeinküsten-Star darf nicht nach Kanada einreisen“.

Nur Pop-Star Ed Sheeran (25) gelang das bisher: Wenn Norwegens Torjäger Erling Haaland (25) bei der WM trifft, bebt in seiner Heimat buchstäblich die Erde.

Das bestätigte nun das seismologische Institut „Norsar“. Am Mittwochabend, als Haaland mit seinem Team gegen den Irak spielte, zeichnete sich in Bergen ein deutliches Signal der Erdbebenmesser ab. Haaland erzielte beim 4:1-Sieg zwei Tore und bereitete ein weiteres vor.

Die besonderen Signale registrierte das Institut genau während seiner Treffer in der 29. und 43. Minute. Sie erklärten, dass die kollektive Reaktion vieler Menschen bei einem Event Schwingungen erzeugen kann, die von sensiblen Seismografen erfasst werden.

Solche Erdstöße sind kein Novum, bereits im Sommer 2024 bei einem Konzert von Ed Sheeran in Oslo registrierte man ähnliche Ausschläge.

Mit Tränen in den Augen berichtete Cap Verde-Keeper Vozinha (José Évora Dias, 40) nach seinem herausragenden Spiel gegen Spanien, dass seine Mutter wegen Visa-Problemen nicht einreisen durfte und somit den historischen Moment ihres Sohnes verpasste.

Doch es scheint ein glückliches Ende zu geben: Politiker Hakeem Jeffries (55) teilte auf X (ehemals Twitter) mit, dass die Behörden sich der Sache angenommen hätten. „Als ich davon erfuhr, setzte ich mich mit Außenminister Marco Rubio in Verbindung und bat das Außenministerium, alles zu tun, damit seine Mutter das nächste Spiel Kaboverdes besuchen kann“, schrieb Jeffries.

„Es ist mir eine Ehre, bekanntzugeben, dass Vozinhas Mutter rechtzeitig ein Visum erhält, um am kommenden Sonntag beim Spiel gegen Uruguay dabei zu sein. Alle Gebühren wurden offiziell erlassen. Die Reisevorbereitungen laufen, damit Mutter und Sohn in Miami wieder zusammenkommen können“, so seine Mitteilung.

Keine Mutter sollte die Chance verpassen, live dabei zu sein, wenn ihr Sohn Geschichte schreibt. Dias beeindruckte mit zahlreichen Paraden und war ein Schlüssel zum 0:0 gegen den haushohen Favoriten Spanien.

Der erste Spieltag ist nun abgeschlossen. Gestern Abend und in der Nacht auf Donnerstag haben alle Teams ihr WM-Debüt gegeben.

Heute Abend startet der zweite Vorrundenspieltag mit den Partien Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr, Atlanta) und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr, Los Angeles).

Zur Mitternachtsstunde tritt Kanada in Vancouver gegen Katar an, um 3 Uhr morgens folgt Mexiko in Guadalajara gegen Südkorea.

Große Überraschungen blieben in der Nacht auf Donnerstag aus: Sowohl Ghana als auch Kolumbien konnten ihre Favoritenrolle erfüllen, wenn auch mit viel Mühe.

Caleb Yirenkyi vom dänischen Klub Nordsjaelland sicherte den „Black Stars“ mit einem Tor in der Nachspielzeit den 1:0-Sieg gegen Panama. Bayerns Luis Díaz führte Kolumbien mit einem Tor und einer Vorlage zum 3:1-Sieg gegen Usbekistan. Usbekistan erzielte durch Abbosbek Fayzullaev seinen ersten WM-Treffer überhaupt.

Ergebnisse im Überblick:

Ghana – Panama 1:0 (0:0)
Ghana: Ati Zigi (46. Asare) – Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah – Owusu (78. Sibo), Yirenkyi – Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) – J. Ayew (87. Adu)
Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos, Andrade – M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) – Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) – C. Waterman (63. Fajardo)
Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden)
Zuschauer: 42.942
Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)
Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)

Usbekistan – Kolumbien 1:3 (0:1)
Usbekistan: Yusupov – Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov – Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) – Shomurodov (90.+3 Sergeev)
Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) – Suárez (80. Hernández)
Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)
Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)
Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)
Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)

Damit ist der erste Vorrundenspieltag abgeschlossen.

Eine der spannendsten Begegnungen des Auftakts war das Wiedersehen von England und Kroatien, eine Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018. Die Zuschauer in Dallas kamen voll auf ihre Kosten.

Nach einem lebhaften Beginn brachte Harry Kane die „Three Lions“ per Elfmeter in Führung (1:0, 12. Minute). Anschließend spielte sich vieles zwischen den Strafräumen ab, bis sich zehn Minuten vor der Pause die Ereignisse überschlagen: Kroatien glich per hervorragendem Schuss zum 1:1 aus (36.), doch Kane brachte England mit einem Treffer nach Ecke erneut in Front (42.). Die Kroaten konterten mit dem Ausgleich in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Musa – ein Ex-Union-Spieler.

Die zweite Halbzeit begann ebenso stürmisch wie die erste endete. Jude Bellingham erzielte nach einem starken Dribbling kurz nach Wiederanpfiff das 3:2 und ließ die englischen Fans jubeln. Trotz mehrerer Chancen vergab England den Deckel auf den Sieg, ehe Marcus Rashford in der 85. Minute nach einem Konter auf 4:2 erhöhte.

Endstand: England – Kroatien 4:2 (2:2)
Tore: 1:0 Kane (12., Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)

Für Portugal gab es bei der WM die nächste Enttäuschung: Gegen den Kongo erreichte die Mannschaft um Cristiano Ronaldo (41) nur ein Unentschieden.

Portugal begann vielversprechend und ging früh durch Joao Neves mit dem zweitschnellsten WM-Tor überhaupt in Führung (6.). Danach fehlten den Portugiesen jedoch Tempo, Kreativität und gefährliche Offensivaktionen, während der Kongo mutiger agierte und kurz vor der Pause zum 1:1 ausglich.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Portugal harmlos, während der Kongo leidenschaftlich verteidigte und selbst Akzente setzte. Das Unentschieden war am Ende verdient.

Portugal – DR Kongo 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)
Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)

Der von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisestopp sorgt dafür, dass zahlreiche senegalesische Fans ihre Mannschaft vor Ort nicht unterstützen können. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) sprach das Problem nach der 1:3-Niederlage gegen Frankreich offen an.

„Jede Mannschaft sollte ihr eigenes Publikum haben dürfen. Ich verstehe nicht, warum afrikanische Fans das nicht dürfen. Ich will keine Politik machen, sondern einfach Fußball genießen. Fußball ist für alle“, sagte Koulibaly gegenüber „The Athletic“.

Der senegalesische Verband konnte zwar für Eltern und enge Familien der Spieler Ausnahmen erwirken, viele Fans dürfen jedoch noch immer nicht einreisen. „Für uns ist es wichtig, für unsere Leute zu spielen“, so Koulibaly.

Bei der WM kam es zu einer Aufregung, als bei Südkoreas geschlossenem Training in Zapopan eine Drohne entdeckt wurde. Die südkoreanische Mannschaft bereitete sich auf das Spiel gegen Mexiko vor, als das Flugobjekt gesichtet wurde.

Ein mexikanischer Soldat, der für die Drohnenabwehr zuständig ist, brachte die Drohne zum Absturz. Dennoch gelang es den vermutlich Verantwortlichen, die Drohne nach dem Sturz zu bergen und zu fliehen.

Der südkoreanische Fußballverband informierte die FIFA über den Vorfall, der nun untersucht wird. Das Spiel zwischen Südkorea und Mexiko gilt als wichtiges Duell, beide Teams gewannen ihr Auftaktspiel (Südkorea 2:1 gegen Tschechien, Mexiko 2:0 gegen Südafrika).

Auch Österreich ist in der WM 2026 angekommen: Das Team von Trainer Ralf Rangnick gewann zum Auftakt mit 3:1 gegen Jordanien. Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in der 20. Minute in Führung, ehe Ali Olwan für Jordanien zum Ausgleich traf (50.).

Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) brachte Österreich wieder in Front, in der Nachspielzeit verwandelte Marko Arnautovic einen Handelfmeter zum 3:1-Endstand (90.+12).

Österreich – Jordanien 3:1 (1:0)
Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) – Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) – R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer – Kalajdzic (46. Arnautovic)
Jordanien: Abulaila – Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha – Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) – Olwan
Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)
Zuschauer: 68.527 (San Francisco)
Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautovic (90.+12/Handelfmeter)
Gelbe Karten: Sabitzer (1) / -

Der WM-Abend begann mit einem starken Auftritt Frankreichs, das Senegal mit 3:1 besiegte. Norwegen feierte einen klaren 4:1-Erfolg gegen den Irak.

Der Titelverteidiger Argentinien ließ beim 3:0 gegen Algerien keine Zweifel am Favoritenstatus aufkommen. Lionel Messi erzielte einen Dreierpack und übertraf mit nun 16 WM-Toren den bisherigen Rekord von Miroslav Klose.

Derzeit läuft das Spiel zwischen Österreich und Jordanien, wobei die Alpenrepublik vor der Pause mit 1:0 führt.

Spiele der Nacht (Auswahl):

Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)
Frankreich: Maignan – Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez – Tchouaméni, Rabiot – O. Dembélé (80. Barcola) – Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)
Senegal: E. Mendy – Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf – Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) – I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané
Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)
Zuschauer: 80.545 (New York)
Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)

Irak – Norwegen 1:4 (1:2)
Irak: J. Hassan – Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski – Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) – Al-Hamadi (59. Farji), Hussein
Norwegen: Nyland – Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) – Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) – Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) – Haaland
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 63.106 (Boston)
Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)
Gelbe Karten: Tahseen (1) / -

Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez – Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina – De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) – La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)
Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri – Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) – Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi
Schiedsrichter: Szymon Marciniak
Zuschauer: 69.045 (Kansas City)
Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)

Guillermo Ochoa (40) nimmt zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teil und teilt damit den Rekord mit Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Nach dem aktuellen Turnier wird der mexikanische Torwart, der zuletzt bei AEL Limassol auf Zypern spielte, seine Karriere beenden.

„Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball, keinen Grund, weiterzuspielen. Die WM in Mexiko als Abschluss meiner langen Laufbahn ist fantastisch“, erklärte er in einem FIFA-Interview.

Ochoa ist mit 153 Länderspielen Mexikos drittmeisteingesetzter Nationalspieler, musste sich bei dieser WM allerdings hinter dem jüngeren Raúl Rangel (26) mit der Reservistenrolle zufrieden geben.

Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi (54) steht offenbar auch die portugiesische Auswahl um Cristiano Ronaldo (41) vor einem Trainerwechsel – jedoch erst nach der WM.

Medienberichten zufolge wird Roberto Martínez (52) nach dem Turnier sein Amt niederlegen. Seit 2023 ist der Spanier Portugals Coach, plant nun wohl eine Rückkehr in die Premier League, wo er schon für Everton tätig war.

Sky berichtet, dass der portugiesische Verband José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen hatte, doch Real Madrid intervenierte mit einem Jobangebot.

DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) verriet auf der Pressekonferenz, dass einige Nationalspieler am Montag in den USA einer Giftschlange begegnet seien.

„Wir sahen gestern eine Schlange, die als giftig bezeichnet wurde. Ein Biss erfordert einen Krankenhausaufenthalt, auch wenn er wohl nicht tödlich ist. Man sollte Abstand halten“, erklärte der Bayern-Profi und betonte den Respekt vor der Tierwelt vor Ort.

England muss im Turnier einen Rückschlag hinnehmen: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United fällt wegen einer Muskelverletzung aus. Bundestrainer Thomas Tuchel (52) nominierte dafür Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.

Der australische Schiedsrichter Shaun Evans (38) sorgte mit einer Handgeste während eines Spiels für Spekulationen. Die FIFA bestätigte jedoch, dass keine Disziplinarmaßnahmen folgen.

Evans hatte Daumen und Zeigefinger der rechten Hand geschlossen, womit einige Zuschauer ein rechtsextremes Symbol sahen. Er wies die Anschuldigungen zurück und erklärte, es handle sich um eine unwillkürliche Bewegung.

Das 0:0 von Spanien gegen Kap Verde war nicht nur enttäuschend, Stürmer Mikel Oyarzabal (29) stellte zudem einen unrühmlichen Rekord auf: Er war der erste Spieler seit Beginn der Datenerfassung 1966, der in den ersten 30 Minuten eines WM-Spiels in der Startelf keinen einzigen Ballkontakt hatte.

Immerhin kam Oyarzabal in der 39. Minute zu einer guten Chance, die Kap Verdes Torwart Vozinha mit einer starken Parade vereitelte. Am Ende hatte er 25 Ballkontakte.

Vier Unentschieden hintereinander – eine solche Serie gab es bei einer WM seit über 60 Jahren nicht mehr. Mehr dazu in unserem Beitrag: „Historisch! So etwas gab es bei der WM zuletzt vor fast 70 Jahren“.

Das 1:5-Debakel im Auftaktspiel gegen Schweden kostete Sabri Lamouchi (54) den Job als Trainer Tunesiens. Zwei Tage nach der Niederlage wurde er freigestellt, sein Nachfolger ist Hervé Renard (57).

Tunesien erlebt damit erstmals seit 1998 während einer WM einen Trainerwechsel. Lamouchi hatte seit Januar das Amt inne, konnte die Mannschaft aber nicht stabilisieren. Von fünf Spielen wurden vier verloren, darunter eine 0:5-Klatsche gegen Belgien in der Generalprobe.

Die iranische Nationalmannschaft erzielte zum WM-Auftakt nach schwieriger Vorbereitung ein 2:2 gegen Neuseeland. Trotz zweimaliger Führung der Neuseeländer durch Elijah Just glichen Ramin Rezaeian und Mohammad Mohebi jeweils aus.

Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (54.), 2:2 Mohebi (64.)
Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –

Uruguay erkämpfte sich im Spiel gegen Saudi-Arabien ein 1:1. Maxi Araujo verhinderte mit seinem späten Treffer eine Niederlage. Nach dem Rückstand dominierte Uruguay nach der Halbzeit, wurde aber nur mit einem Punkt belohnt.

Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 Araujo (80.)
Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –

Eine weitere Überraschung gab es Montagabend, als Belgien gegen Ägypten nur 1:1 spielte. Emam Ashour brachte Ägypten in Führung, ein Eigentor von Mohamed Hany rettete Belgien, das um Kevin De Bruyne spielt, einen Punkt.

Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (Eigentor, 66.)
Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)

Torhüter Vozinha (40) von Kap Verde glänzte beim 0:0 gegen Spanien und erzielte damit einen WM-Rekord. Alle Details dazu in: „Torwart-Oldie macht sich gegen Spanien unsterblich – und explodiert im Netz“.

Die größte Überraschung bisher: Europameister Spanien kam im ersten WM-Spiel gegen Kap Verde nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Trotz Spielkontrolle und Chancen scheiterten die Spanier an der starken Leistung des Torwarts Vozinha.

Spanien – Kap Verde 0:0 (0:0)
Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)

Nach dem starken Auftakt von Deutschland gegen Curaçao gibt es Engpässe bei den DFB-Trikots – Ausrüster Adidas kann nicht in ausreichender Menge liefern. Mehr dazu in: „Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst DFB-Hype mit Trikot-Fail aus“.

Die Entlassung von Sabri Lamouchi steht unmittelbar bevor, nachdem Tunesien im WM-Auftaktspiel mit 1:5 gegen Schweden unterging. Der Sportjournalist Romain Molina berichtete über die baldige Freistellung. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Könnten bei der WM auch Kampfjets zum Einsatz kommen, um die Sicherheit zu gewährleisten? TAG24 fragte beim nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD nach und erhielt eine Antwort. Details gibt es hier: „Kampfjet-Patrouillen über WM-Stadien – das steckt dahinter!“

Das 7:1 gegen Curaçao bescherte der ARD eine beeindruckende Zuschauerzahl. Durchschnittlich 23,43 Millionen Menschen verfolgten das Spiel am Sonntagabend – das entspricht einem Marktanteil von über 70 Prozent. Die tatsächlichen Zahlen dürften noch höher liegen, da Livestreams und Magenta TV nicht mitgerechnet sind.

Zum Vergleich: Beim WM-Auftakt 2022 schalteten nur 9,23 Millionen Zuschauer beim 1:2 gegen Japan ein, 2018 sahen 25,97 Millionen das Eröffnungsspiel gegen Mexiko (0:1).

Nach dem späten Sieg der Elfenbeinküste gegen Ecuador steht das Team punktgleich mit Deutschland auf Platz zwei der Gruppe. Leipziger Spieler Yan Diomande (19) zeigte sich vor dem Duell hochmotiviert:

„Wir sind nicht nur zum Teilnehmen hier, wir wollen Geschichte schreiben“, sagte der Flügelspieler. Er lobte Deutschland als eines der besten Teams der Welt, betonte aber, dass Gelassenheit im Turnier das Wichtigste sei.

Die WM befindet sich weiterhin im ersten Spieltag, und heute stehen spannende Begegnungen an.

Spanien bestreitet heute Abend das erste Spiel, trifft um 18 Uhr auf WM-Debütant Kap Verde. Der Trainer Luis de la Fuente kündigte an, dass Lamine Yamal noch nicht von Beginn an spielen werde, aber fit sei und sehr gut trainiere.

Am Abend folgen noch Belgien gegen Ägypten (21 Uhr), Saudi-Arabien gegen Uruguay (Mitternacht) sowie Iran gegen Neuseeland (3 Uhr).

Schweden nutzte die Schwächen der tunesischen Abwehr geschickt aus und setzte sich mit 5:1 an die Spitze der Gruppe F. Bereits nach sieben Minuten erzielte Ayari das 1:0, nach einer halben Stunde führte Schweden bereits 2:0. Trotz eines Anschlusstreffers der Tunesier erhöhte Schweden in Halbzeit zwei weiter und bescherte den Fans fünf Tore.

Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)
Tore: 1:0 Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Ayari (90.+6)
Gelbe Karten: – / Khedira (1)

In Gruppe E sah es lange nach einem Remis zwischen Elfenbeinküste und Ecuador aus, doch kurz vor Schluss erzielte Amad Diallo den Siegtreffer für die Ivorer.

Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Diallo (90.)
Gelbe Karten: Fofana (1), Kessié (1), Doué (1) / Porozo (1)

Das Spiel zwischen den Niederlanden und Japan endete mit einem 2:2. Beide Teams gingen jeweils zweimal in Führung, konnten aber nicht gewinnen.

Niederlande – Japan 2:2 (0:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)
Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)
Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)
Zuschauer: 69.285 (Dallas)
Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)
Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –

Nach dem starken Start der deutschen Mannschaft greifen heute Nacht weitere Teams ins WM-Geschehen ein: Die Niederlande treffen um 22 Uhr auf Japan, um 1 Uhr duellieren sich Elfenbeinküste und Ecuador, und um 4 Uhr treffen Schweden und Tunesien in Gruppe F aufeinander.

Der Auftaktsieg Deutschlands hat im Land für Begeisterung gesorgt: Das 7:1 (3:1) gegen Curaçao setzte ein erstes starkes Zeichen bei der WM. Alle Details zum Sieg gibt es in unserem Liveticker.

Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)
Tore: 1:0 Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Elfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)

Deutschland bestreitet heute in Houston den WM-Auftakt gegen Curaçao. Alle Infos zum Match gibt es in unserem Liveticker.

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA für die WM verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten. Das berichtet die BBC. Artan wurde bei seiner Einreise elf Stunden lang verhört und schließlich abgewiesen, da die USA ihm mutmaßliche Verbindungen zu Terrorverdächtigen vorwerfen.

Er wurde eingeladen, den Supercup zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg zu leiten. FIFA-Offizielle unterstützten ihn bei der Rückreise über Istanbul, konnten aber die Einreise in die USA nicht ermöglichen.

Die portugiesische Nationalmannschaft trägt bei der WM ein besonderes Armband zu Ehren von Diogo Jota (†28), der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam. Der portugiesische Premierminister Luís Montenegro (53) übergab den Spielern das grün-rote Armband mit den Namen des WM-Kaders und Jotas Namen.

Die Spieler zeigten sich dankbar für die Geste und entschieden gemeinsam, das Armband während der WM bei Training und Spielen zu tragen.

In der Debatte um Einreiseverweigerungen kritisierte UN-Generalversammlungsvorsitzende Annalena Baerbock (45) die FIFA scharf, besonders im Fall von Omar Artan. Sie forderte, dass die FIFA neutral bleiben und allen Schiedsrichtern die Einreise ermöglichen müsse.

FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) nannte den Vorfall „unglücklich“ und betonte, dass man versuche, Lösungen zu finden, aber nicht alles kontrollieren könne.

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Tor. Zudem teilte er mit, dass Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite beginnen wird und auch Jamal Musiala (23) von Anfang an spielt.

Das Spiel gegen Curaçao beschrieb Nagelsmann als „David gegen Goliath“-Situation und warnte davor, den Gegner zu unterschätzen, da dieser durch seine Unbeschwertheit gefährlich sei. Der Anpfiff erfolgt um 19 Uhr.

Eine Überraschung gab es in Gruppe D: Australien setzte sich gegen den Favoriten Türkei mit 2:0 durch. Nestory Irankunda traf in der 27. Minute, Connor Metcalfe machte 15 Minuten vor Schluss den Sieg perfekt.

Australien – Türkei 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Irankunda (27.), 2:0 Metcalfe (75.)
Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)

Schottland übernahm nach einem 1:0-Sieg gegen Haiti die Tabellenführung in Gruppe C. John McGinn erzielte das Tor in der 28. Minute. Trotz mehrerer Chancen Haitis blieb es beim knappen Sieg.

Haiti – Schottland 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 McGinn (28.)
Gelbe Karten: Bellegarde (1) / Hickey (1), Curtis (1), McLean (1)

In Gruppe C kam es zu einer Überraschung: Brasilien kam gegen Marokko nicht über ein 1:1 hinaus. Die Afrikaner gingen durch Ismael Saibari in Führung, Vinicius Junior glich aus.

Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)
Tore: 0:1 Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)
Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –

Die erste große WM-Sensation: Katar rettete in der vierten Minute der Nachspielzeit ein 1:1 gegen die Schweiz. Die Schweizer gingen durch einen umstrittenen Elfmeter in Führung, doch Katar glich spät aus.

Katar – Schweiz 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Embolo (17., Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)
Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)

Beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt hatten die deutschen Spieler mit der Hitze in den USA zu kämpfen. Insbesondere die Torhüter profitierten von speziellen Maßnahmen, indem ihre Handschuhe in Eiswasser gelegt wurden.

Nach dem Training gab es Mittagessen, bevor die Mannschaft am Nachmittag einen rund zweieinhalbstündigen Flug von Winston-Salem nach Houston antrat. Dort findet das Auftaktspiel gegen Curaçao statt. Die Zeitverschiebung beträgt nur eine Stunde.

Um 18:45 Uhr Ortszeit Houston (1:45 Uhr deutscher Zeit) steht für Bundestrainer Nagelsmann und Nachwuchsspieler Aleksandar Pavlovic (22) die letzte Pressekonferenz vor dem Spiel an.

Die FIFA gab bekannt, dass Michael Oliver (41) das Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador am Montag nicht leiten wird. Er wird aufgrund einer leichten Verletzung durch François Letexier ersetzt.

Auch Olivers Assistenten werden durch französische Kollegen ersetzt, während der vierte Offizielle und der VAR unverändert bleiben.

Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte den Ausfall von Neymar (34) für die nächsten Spiele. Der Brasilianer laboriert an einer Wadenverletzung und verpasste bereits Vorbereitungsspiele.

Vor der Ankunft im WM-Quartier in Kansas City wurde die englische Mannschaft Opfer eines Diebstahls. Aus Fahrzeugen, die Ausrüstung zum Trainingsgelände transportieren sollten, wurden vermutlich Bälle und Fußballschuhe gestohlen.

Die „Three Lions“ werden erst am Samstagnachmittag im Trainingscamp eintreffen. Der Diebstahl könnte die Vorbereitung auf das Spiel gegen Kroatien beeinträchtigen.

Im ersten Spiel der Gruppe D setzte sich Gastgeber USA mit 4:1 gegen Paraguay durch und nutzte seinen Heimvorteil. Bereits zur Halbzeit führte das Team mit 3:0.

USA – Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Eigentor Bobadilla (7.), 2:0 Balogun (31.), 3:0 Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Caceres (1), Almiron (1), Gomez (1), Arce (1), Alonso (1)

Im ersten Gruppenspiel trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit 1:1. Jovo Lukic brachte Bosnien in Führung, ehe Cyle Larin für Kanada ausglich.

Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Lukic (21.), 1:1 Larin (79.)
Gelbe Karten: A. Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Lukic (1), Demirovic (1), Katic (1)

Die ersten beiden Spiele sind gespielt, nun geht es weiter. Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina eröffnen den zweiten Turniertag. Zuvor gab es in Toronto die zweite Eröffnungsshow mit Alanis Morissette, die die kanadische Nationalhymne sang.

Die USA steigen um 3 Uhr auswärts gegen Paraguay ins Turnier ein.

Die ghanaische Mannschaft muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten. Die USA verweigerten dem Mittelfeldspieler die Einreise nach Kanada wegen laufender Gerichtsverfahren wegen schwerer Vorwürfe.

Partey befindet sich seit April in London vor Gericht, beschuldigt, 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Weitere Anklagen folgen. Die nächste Anhörung ist im Oktober 2024, ein Urteil wird erst 2027 erwartet.

Die USA erlaubten ihm zwar die Einreise, aber nicht in Kanada, wo das Spiel stattfindet. Partey wohnt im WM-Quartier in Boston.

Miroslav Klose (48) ist mit 16 WM-Toren noch Rekordtorschütze, erwartet jedoch, dass sein Rekord bei dieser WM fällt. „Durch die größere Anzahl der Teams gibt es mehr Spiele und somit mehr Chancen zum Toreschießen“, sagte er der Süddeutschen Zeitung.

Insbesondere Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12) könnten den Rekord brechen, da ihre Teams wahrscheinlich weit kommen werden. Klose zeigte sich entspannt: „Der Rekord wird irgendwann gebrochen, das ist normal.“

Sein Favorit für den Rekord bleibt Messi: „Ich bin ein großer Fan von ihm, er ist ein Genie.“

Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 in den drei Gastgeberländern gespielt, teilte der DFB mit.

Das Lied wurde zusammen mit den „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ (Die Toten Hosen) und „Zeit, dass sich was dreht“ (Herbert Grönemeyer) von der FIFA genehmigt. Wann genau die beiden anderen Titel erklingen, ist noch offen.

„Major Tom“ ersetzte „Kernkraft 400“ von Zombie Nation bereits bei der EM 2024 und wurde bei Fans sehr beliebt.

Chelsea-Profi Marc Cucurella (27) überraschte mit einer außergewöhnlichen Ankündigung: Sollte Spanien die WM gewinnen, wolle er sich das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte der Linksverteidiger bei „Radio Cope“.

Nach dem EM-Triumph färbte sich Cucurella die Haare komplett rot. DFB-Fans erinnern sich lieber an sein vermeintliches Handspiel im Viertelfinale gegen Deutschland, das vom englischen Schiedsrichter Anthony Taylor (47) nicht geahndet wurde.

Die Eröffnungsshow der WM am Donnerstagabend im ZDF begann für viele Zuschauer mit Ärger: Statt der Feier im Aztekenstadion zeigte der Sender zunächst Expertenrunden und Werbung. Die Fans verpassten dadurch mehrere Minuten und Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.

Das ZDF erklärte, dass Werbung zur Haushaltsfinanzierung nötig sei und bis zu 20 Minuten täglich von Montag bis Samstag vor 20 Uhr erlaubt sind. Der letzte Werbeblock am Eröffnungstag lief gegen 19:44 Uhr, während die Show bereits lief.

Immerhin konnten die Zuschauer Headlinerin Shakira und den WM-Song „Dai Dai“ später vollständig sehen. Die gesamte Feier ist in der Mediathek verfügbar. Warum die Werbung nicht in die Vorberichterstattung gelegt wurde, erklärte der Sender nicht.

Vor einem Jahr hatte Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft nur per Sprecher viel Erfolg gewünscht. Bei den Männern suchte er nun den direkten Kontakt.

Per Videocall sprach Merz mit Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30). Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) war ebenfalls dabei.

Merz sagte: „Ganz Deutschland hält euch die Daumen! Hier fiebern alle mit!“ Die Spieler dankten und betonten, wie wichtig der Rückhalt sei. Zum Abschied kündigte Merz weitere Gespräche mit Nagelsmann an.

Das Netz begeistert sich für eine Gans, die im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft entspannt durch die Straßen läuft. Das Video wurde viral und erzeugte zahlreiche Likes und Kommentare.

Lokalmedien berichten, die Gans werde vom Besitzer, einem Straßenverkäufer, als Marketingaktion mit einem kleinen Plakat am Hals genutzt, um Aufmerksamkeit zu erregen. Tierfreunde kritisieren dies, das Internet feiert den Clip.

Das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika erreichte beim ZDF hervorragende Quoten: 10,04 Millionen Zuschauer schalteten ein, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent entspricht. Die Reichweite war deutlich höher als beim WM-Auftakt 2018 in Katar.

Demonstrationen begleiteten den WM-Start in Mexiko, teils mit Auseinandersetzungen am Aztekenstadion. Die Lehrergewerkschaft CNTE protestierte in Mexiko-Stadt für Reformen.

Co-Gastgeber Kanada muss im Auftaktspiel auf Alphonso Davies (25) verzichten, der an einer Oberschenkelverletzung laboriert. Nationaltrainer Jesse Marsch zeigt sich optimistisch, dass Davies bald zurückkehrt.

In einem spannenden Spiel gewann Südkorea mit 2:1 gegen Tschechien. Tschechiens Kapitän Krejci brachte sein Team in Führung, ehe Südkoreas Hwang und Oh die Partie drehten.

Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –

Mexiko gewann sein erstes WM-Spiel mit 2:0 gegen Südafrika. Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio zeigte drei Platzverweise.

Mexiko – Südafrika 2:0
Torschützen: Quinones (9.), Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Rote Karten: Sithole (50.), Zwane (84.), Montes (90.+2)

Die WM 2026 in den Gastgeberländern ist gestartet! Im Aztekenstadion rollt der Ball, Mexiko trifft im Eröffnungsspiel auf Südafrika – eine Neuauflage der Partie von 2010, als Südafrika Gastgeber war und mit 1:0 gewann.

Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die WM-Eröffnung im Aztekenstadion, danach folgt die Parade mit Flaggen aller 48 Teilnehmer.

Die mexikanische Mannschaft wurde mit großem Jubel begrüßt. Draußen vor dem Stadion herrschte ein Gedränge bei der offiziellen Fanzone auf dem Zócalo, das von einem Beamten mit Megafon gebändigt wurde.

Die Eröffnungsshow wurde von Shakira und Burna Boy mit dem WM-Song „Dai Dai“ gekrönt, begleitet von einem Feuerwerk im vollbesetzten Stadion.

Aktuell spielen die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules mit Tänzern um einen überdimensionalen WM-Pokal.

Die WM 2026 wird in wenigen Stunden offiziell eröffnet – das erste Spiel startet um 19:30 Uhr im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Neben Shakira und Burna Boy treten auch J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana auf.

Das ist die erste von drei Eröffnungsfeiern: Am Freitag folgt die in Toronto mit Alanis Morissette, in der Nacht auf Samstag die US-Variante mit Katy Perry.

Das ZDF überträgt die Eröffnung, die Vorberichterstattung begann um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr folgt der Anpfiff des Eröffnungsspiels Mexiko gegen Südafrika, danach spielt Südkorea gegen Tschechien.

Der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel Deutschland gegen Curaçao wurde offiziell bekanntgegeben: Jalal Jayed (39) aus Marokko wird die Partie am Sonntag um 19 Uhr in Houston leiten.

Jayed ist international noch unerfahren, pfiff bisher vier Spiele beim Afrika Cup sowie vier Partien bei der U20-WM 2025. Unterstützt wird er von seinen Landsleuten Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Vierter Offizieller ist Abongile Tom (34) aus Südafrika.

Die Freude über Haitis neues Nationaltrikot hielt nicht lange: Die FIFA forderte Änderungen am Design, das eine historische Szene aus der Schlacht von Vertières 1803 zeigt, da politische oder religiöse Botschaften auf Trikots verboten sind.

Ausrüster Saeta respektierte die Vorgaben, betonte jedoch, dass das Design als Hommage und nicht als politisches Statement gedacht war.

RTL II erweckt die berühmte Krake Paul mittels Künstlicher Intelligenz zu neuem Leben. „Paul 2.0“ wird in kurzen Clips Vorhersagen zu WM-Spielen abgeben, basierend auf Fakten wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ Die Premiere ist am Eröffnungstag, insgesamt sind 27 Videos geplant.

Der echte Paul war 2010 ein sensationeller Tipp-König bei der WM, verstarb 2010 und ist im Dortmunder Fußballmuseum beigesetzt.

Der Iran droht vor dem WM-Start mit Spielabbrüchen, sollten politische Parolen oder falsche Flaggen in den Stadien auftauchen. Sportminister Ahmed Donjamali warnte, dass die iranischen Verantwortlichen das Spiel abbrechen würden, falls solche Situationen auftreten.

Ein US-Regierungsvertreter erklärte gegenüber CNN, dass Omar Artans Einreise wegen „Verbindungen zu mutmaßlichen Terroristen“ verweigert wurde. Artan selbst zeigte sich überrascht, da er alle nötigen Papiere besaß.

Der Schiedsrichter wurde 2025 als bester afrikanischer Referee ausgezeichnet und war einer von sieben Schiris für die WM.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor Kubas Küste wurde auch in Florida, dem Trainingslager der englischen Nationalmannschaft, gespürt. Medien berichten von Erschütterungen auch in mexikanischen Ferienorten und dem Walt Disney World Resort.

Das Beben war das stärkste der Region seit 1880, glücklicherweise ohne größere Schäden oder Verletzte.

Omar Artan darf trotz gültigem Visum nicht in die USA einreisen und wird deshalb nicht bei der WM als Schiedsrichter eingesetzt. Somalia gehört zu den Ländern, die auf einer von Donald Trump eingeführten Einreiseliste stehen.