WM 2026 live: Erneute Niederlage! Tunesien scheidet in der Vorrunde aus
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, läuft bereits auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das noch bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalmannschaft startete furios mit einem 7:1 (3:1)-Sieg gegen Curaçao und konnte anschließend auch gegen die Elfenbeinküste mit 2:1 (0:1) triumphieren – maßgeblich durch zwei Jokertore von Deniz Undav.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat mit seinem Team klare Ziele: der Gewinn der Weltmeisterschaft. Bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York liegt jedoch noch ein weiter Weg vor der Mannschaft. Als amtierender Titelträger geht Argentinien ins Rennen. Das Team um Superstar Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den WM-Pokal.
In unserem WM-Liveticker halten wir euch während des gesamten Turniers mit allen relevanten News auf dem Laufenden.
Für Tunesien hingegen kam die erhoffte Wende unter dem neuen Coach Hervé Renard nicht zustande – stattdessen setzte es eine weitere herbe Niederlage.
Auch im zweiten Spiel unter dem 57-jährigen Nachfolger des entlassenen Sabri Lamouchi lief es nicht rund. Nach der blamablen 1:5 (1:1)-Pleite gegen Schweden unterlag das Team auch Japan deutlich mit 0:4 (0:2). Für die „Adler von Karthago“ ist damit das vorzeitige Ausscheiden in der Vorrunde besiegelt.
Die deutliche Niederlage begann früh, als Ex-Bundesliga-Profi Daichi Kamada bereits in der 4. Minute traf. Noch vor der Pause erhöhte Ayase Ueda (31.) für die Asiaten, die in der zweiten Halbzeit durch Jun’ya Itō (69.) und erneut Ueda (83.) den Endstand herstellten.
Endergebnis
Tunesien – Japan 0:4 (0:2)
Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)
Die deutsche Mannschaft kann sich entspannt zurücklehnen: Durch das Remis Ecuadors gegen Curaçao ist der erste Platz in der Gruppe sicher.
Das Spiel verlief überwiegend einseitig, mit den Südamerikanern, die zahlreiche Chancen erspielten, aber am überragenden Curaçao-Torhüter Eloy Room scheiterten.
Somit kann Deutschland das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador gelassener angehen. Selbst bei einer Niederlage bleibt die DFB-Elf aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs vor der Elfenbeinküste an der Spitze.
Endergebnis
Ecuador – Curaçao 0:0
Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)
In einem torreichen Aufeinandertreffen profitierte die Niederlande von zwei frühen Treffern, die den Weg zu einem wichtigen Sieg ebneten und den vorläufigen Spitzenplatz in Gruppe F sicherten.
Stürmer Brian Brobbey traf innerhalb der ersten 17 Minuten doppelt und verschaffte Oranje eine komfortable Führung. Die Schweden waren zwar bemüht, doch fehlte ihnen die nötige Präzision im Angriff und defensiv wirkten sie zu anfällig.
Nach der Pause legten die Niederländer schnell das dritte Tor nach, was die Entscheidung brachte. Die Skandinavier schienen defensiv zu viele Lücken zu haben und mussten in der 54. Minute sogar noch das vierte Gegentor hinnehmen.
Obwohl Anthony Elanga die Schweden in der 59. Minute auf 1:4 verkürzte, konnte dies den Spielverlauf nicht mehr drehen. Kurz vor Schluss erhöhte Summerville per Distanzschuss auf 5:1.
Niederlande – Schweden 5:1 (2:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) – Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)
Schweden: Nordfeldt – Lagerbielke, Hien, Lindelöf – Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) – Isak, Gyökeres
Gelbe Karten: – / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)
Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)
Nachdem Ismael Koné sich im Spiel gegen Katar schwer am linken Schien- und Wadenbein verletzte, konnte der kanadische Nationalspieler heute bereits wieder beim Training seiner Mannschaft dabei sein.
Am Morgen wurde der 24-Jährige im Trainingszentrum mit „Ismael“-Rufen von seinen Teamkollegen begrüßt. Bereits im Krankenhaus hatte er mitgeteilt, dass er sein Team während der WM von der Seitenlinie unterstützen und vorübergehend eine Art „Assistententrainer“-Rolle übernehmen will.
Kuriose Szenen gab es rund um die spanische Nationalmannschaft: Stürmer Borja Iglesias (33) wurde offenbar zunächst nicht ins Teamhotel gelassen.
Ein Clip in den sozialen Medien zeigt, wie Iglesias hinter einem Zaun steht und versucht, Zugang zu erhalten. „Ich bin Nationalspieler, ich muss rein“, sagt er zur Security, die jedoch zunächst skeptisch bleibt.
Erst nach einer Identitätsüberprüfung per Handy wird ihm der Zutritt gewährt und er kann zu seinen Mannschaftskollegen ins Hotel gelangen. Verrückt!
Ohne Punkte aus den ersten beiden Spielen steht das frühe WM-Aus für die Türkei fest. Die Enttäuschung bei Nationaltrainer Vincenzo Montella (52) und Kapitän Hakan Çalhanoğlu (32) ist entsprechend groß.
Nach der zweiten Niederlage gab Çalhanoğlu einen offenen Einblick in die Gemütslage des Teams und wandte sich emotional an die Fans.
„Wir sind alle traurig“, erklärte der Kapitän nach der bitteren 0:1-Pleite gegen Paraguay. „Ich möchte mich bei unseren Anhängern bedanken, die zu Hause und hier vor Ort hinter uns stehen. Gleichzeitig entschuldige ich mich bei ihnen.“
Er fügte hinzu, dass die Mannschaft in beiden Partien viel versucht habe, aber auch vom Pech verfolgt gewesen sei.
Im WM-Spiel zwischen USA und Australien musste Schiedsrichter Felix Zwayer (45) wegen eines Krampfes zu Boden gehen. Bastian Schweinsteiger (41) nutzte die Gelegenheit, um den Referee anschließend mit einer witzigen Bemerkung zu necken.
Im Interview nach dem Spiel sprach Esther Sedlaczek (40) den Weltmeister von 2014 auf die Szene an, als Australiens Trainer Tony Popovic (52) nach dem Abpfiff auf Zwayer zuging. Schweinsteiger reagierte lachend: „Klar, wenn Zwayer sich in der 94. Minute am Boden wälzt und einen Krampf vortäuscht.“
Sedlaczek unterbrach ihn umgehend und mahnte: „Basti, bleib ernst.“ Der Ex-Profi setzte jedoch mit einem Augenzwinkern fort: „Er hat ein Highlight gesetzt: Als er aufgestanden ist, bekam er Standing Ovations.“
Die Moderatorin blieb ernst und warnte: „Nicht, dass jemand glaubt, du meinst das ernst, sonst gibt es Ärger.“ Schweinsteiger schüttelte lachend den Kopf: „Natürlich nicht, wer das denkt, der tut mir leid.“
Der Schockmoment im Spiel USA gegen Australien passierte kurz vor Schluss, als Schiedsrichter Zwayer nach einem Foul gegen US-Spieler Chris Richards die Gelbe Karte zeigte und anschließend aufgrund eines Krampfes zu Boden ging.
Sein Assistent Christian Dietz und der Australier Aiden O'Neill reagierten sofort, halfen beim Dehnen und ermöglichten es Zwayer, das Spiel fortzusetzen.
Experte Patrick Ittrich erklärte bei MagentaTV: „Es sah nicht gut aus, es ist die Wade. Wahrscheinlich hatte er einen Krampf. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmeres.“
Nach dem Auftakt-Remis gegen Marokko zeigte Brasilien beim 3:0 gegen Außenseiter Haiti seine Klasse. Trotzdem sorgte die Verletzung von Raphinha (29) für Sorgen.
Rund 40 Minuten spielte der Flügelspieler ohne Fremdeinwirkung den Ball und setzte sich dann plötzlich auf den Rasen, musste kurz darauf ausgewechselt werden.
Der Verdacht auf eine Oberschenkelverletzung am rechten Bein ist noch nicht offiziell bestätigt. Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) erklärte: „Wir müssen ihn untersuchen, wissen noch nicht, was genau passiert ist.“
Es bleibt offen, ob Raphinha im letzten Gruppenspiel gegen Schottland wieder einsatzfähig sein wird.
Die Türkei hat mit der Niederlage gegen Paraguay das vorzeitige WM-Aus besiegelt.
In einer emotionalen und umkämpften Partie unterlagen die Türken trotz numerischer Überlegenheit mit 0:1 (0:1), nachdem Matias Galarza bereits in der 2. Minute den frühen Rückstand besorgte.
Obwohl die Türkei viel Druck ausübte, gelang kein Ausgleich, sodass die USA als Gruppensieger feststehen und das letzte Gruppenspiel nur noch statistische Bedeutung hat.
Endergebnis
Türkei – Paraguay 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 Galarza (2. Minute)
Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)
Rote Karten: – / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)
Marokko bleibt als Geheimfavorit weiter auf Erfolgskurs und gewann gegen Schottland mit 1:0 (1:0). Den entscheidenden Treffer erzielte PSV-Spieler Ismael Saibari früh im Spiel.
Mit nun vier Punkten rückt das Erreichen der K.o.-Runde für die Marokkaner näher. Die Schotten müssen zwar einen Rückschlag hinnehmen, können aber mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel weiterhin auf das Überstehen der Vorrunde hoffen.
Brasilien ließ derweil nichts anbrennen und entschied das Spiel gegen Haiti mit 3:0 (3:0) klar für sich. Der Rekordweltmeister zeigte dabei immer wieder seine Klasse.
Mit dem souveränen Sieg in Philadelphia untermauerte die Seleção um Vinícius Júnior ihre Ambitionen auf die K.o.-Phase. Für Haiti ist der Traum vom Weiterkommen dagegen geplatzt.
Ergebnisse im Überblick
Schottland – Marokko 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 Saibari (2. Minute)
Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)
Brasilien – Haiti 3:0 (3:0)
Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)
Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)
Schreibt ein Gastgeber gerade sein eigenes Sommermärchen? Die USA setzten sich auch im zweiten Gruppenspiel souverän mit 2:0 (2:0) gegen Australien durch und haben sich damit bereits für die K.o.-Phase qualifiziert.
Die Mannschaft von Jesse Marsch dominierte vor allem in der ersten Halbzeit, als Folarin Balogun mit einer Hereingabe ein Eigentor des Australiers Cameron Burgess (11.) provozierte. Kurz vor der Pause erzielte Alex Freeman per Kopf nach einem Freistoß das 2:0. Obwohl die Fahne zunächst oben war, bestätigte der VAR den Treffer.
USA – Australien 2:0 (2:0)
USA: Freese – Freeman, C. Richards, Ream – Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), T. Adams, A. Robinson (80. Trusty) – M. Tillman – Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)
Australien: Beach – Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) – Italiano, O'Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos – Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) – M. Touré (46. Irankunda)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)
Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), C. Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)
Nach dem 1:1 zum WM-Start gegen die DR Kongo sind bei Portugal offenbar die Nerven angespannt.
Madalena Aragao (20), die Partnerin von Torschütze João Neves (21), kritisierte online keinen Geringeren als Superstar Cristiano Ronaldo.
Auf einen Kommentar, in dem ihr Partner als „Idiot“ bezeichnet wurde, antwortete die Schauspielerin scharf: „Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!“
Schon nach dem ersten Spiel der portugiesischen Auswahl gab es Kritik an Ronaldo, der nicht mehr die gewohnte Form zeige, so etwa kongolesischer Gegenspieler Ngal'ayel Mukau (21).
Donny Strathie, ein 76-jähriger Fußballfan aus Schottland, wollte sich seinen Traum erfüllen und die WM 2026 live miterleben. Er hatte ein Ticket für das Spiel gegen Marokko gekauft und war extra nach Boston gereist – verstarb jedoch wenige Tage vor dem Spiel.
Die schottischen Fans, die „Tartan Army“, planen daher eine bewegende Geste: In der 76. Minute gegen Marokko soll eine Minute Applaus für Strathie gehalten werden.
Der Account der schottischen Nationalmannschaft unterstützt die Aktion, ebenso Nationaltrainer Steve Clarke, der der Familie sein Beileid aussprach.
Nach der schweren Verletzung von Ismaël Koné (24) meldet sich der kanadische Profi mit einem positiven Signal aus dem Krankenhaus.
Nationalteamkollege Moïse Bombito (26) besuchte ihn und teilte ein Foto, das Koné mit einem angestrengten Lächeln und Victory-Zeichen zeigt.
Koné erlitt vermutlich einen Schien- und Wadenbeinbruch, eine offizielle Diagnose steht noch aus. Das Turnier in seiner Heimat ist für ihn damit beendet. Bereits auf dem Feld zeigte er sich gerührt von der Unterstützung der Fans.
Laut dem bekannten Fußball-Insider Fabrizio Romano hat sich Koné tatsächlich einen doppelten Beinbruch zugezogen und wird voraussichtlich für vier bis fünf Monate ausfallen.
Kanada feierte einen Kantersieg über Katar, wurde aber vom Ausfall Konés überschattet. Beim 6:0 trug Jonathan David mit drei Toren zum deutlichen Erfolg bei.
Mit-Gastgeber Mexiko sicherte sich dank eines 1:0-Sieges gegen Südkorea durch einen Fehler des Torwarts Seung-Gyu Kim den Gruppensieg in Gruppe A.
Ergebnisse der Nacht im Überblick:
Kanada – Katar 6:0 (3:0)
Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)
Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)
Rote Karten: – / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)
Mexiko – Südkorea 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Romo Barron (50.)
Gelbe Karten: – / Kang-in Lee (1), Paik (1)
Dank des Super-Jokers Johan Manzambi hat die Schweiz einen wichtigen Schritt Richtung K.o.-Runde gemacht.
Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar gewannen die Eidgenossen gegen Bosnien und Herzegowina mit 4:1 (0:0). Manzambi erzielte nach seiner Einwechslung zwei Treffer und ließ so den Knoten platzen.
Mit vier Punkten hat die Schweiz beste Chancen auf das Weiterkommen.
Endstand:
Schweiz – Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)
Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)
Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)
Rote Karten: – / Muharemovic (80./Notbremse)
Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch (29) erlitt im WM-Auftaktspiel gegen Jordanien einen Kieferbruch, wie der ÖFB mitteilte.
Eine Operation ist nicht erforderlich, Posch wird mit einer Spezialschiene weiterspielen. Der Spieler, zuletzt an Mainz 05 ausgeliehen, ist weiterhin Teil des Turniers.
Die Elfenbeinküste darf im WM-Duell mit Deutschland offenbar doch auf Angreifer Elye Wahi (23) zurückgreifen.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP, die sich auf eine Quelle nahe des Eintracht-Profis beruft, erhielt Wahi die Einreisegenehmigung nach Kanada und kann somit am Samstag gegen die DFB-Elf auflaufen.
Zuvor hatte der ivorische Verband eine verweigerte Einreise gemeldet.
Tschechien kam im zweiten Vorrundenspiel gegen Südafrika nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und droht damit früh auszuscheiden.
Michal Sadilek (6.) brachte die Tschechen in Führung, doch durch einen späten Handelfmeter von Teboho Mokoena (83.) mussten sich die Mitteleuropäer mit dem Unentschieden zufriedengeben.
Im letzten Gruppenspiel gegen Mexiko wird ein Sieg Pflicht sein. Auch Südafrika benötigt im Parallelspiel gegen Südkorea einen Erfolg.
Endstand:
Tschechien – Südafrika 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)
Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)
Nach dem starken Auftaktsieg von Deutschland gegen Curaçao starten heute Nacht weitere Teams in die WM:
In Gruppe F treffen die Niederlande und Japan (22 Uhr) aufeinander, während in Gruppe E Elfenbeinküste und Ecuador (1 Uhr) gegeneinander antreten. Um 4 Uhr beginnen Schweden und Tunesien ebenfalls ihre Partien in Gruppe F.
Der deutliche Sieg der deutschen Elf weckt Hoffnungen und sorgt für Euphorie im Land: Mit dem 7:1 (3:1) gegen Curaçao setzte Deutschland ein starkes Ausrufezeichen zum WM-Start.
Alle Details zu diesem beeindruckenden Erfolg findet ihr in unserem Liveticker.
Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)
Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Foulelfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)
Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA zur WM verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten.
Wie die BBC berichtet, wird die FIFA die Bezahlung übernehmen. Artan war bei der Einreise elf Stunden lang befragt und dann zurückgeschickt worden. Die USA begründeten das mit angeblichen Verbindungen zu Personen, die im Verdacht stehen, terroristische Organisationen zu unterstützen.
Artan wurde inzwischen eingeladen, das Supercup-Finale am 12. August in Salzburg zu pfeifen. FIFA-Mitarbeiter unterstützten ihn bei der Rückreise über Istanbul, konnten aber die Einreise in die USA nicht ermöglichen.
Die portugiesische Nationalmannschaft trägt bei der WM ein besonderes Armband als Gedenken an Diogo Jota (†28), der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben gekommen war.
Vor dem Abflug in die USA überreichte Premierminister Luís Montenegro (53) diese Armbänder in den Landesfarben Grün und Rot an alle Spieler. Neben den Namen des aktuellen Kaders steht auch Jotas Name darauf.
Die Spieler schätzen diese Geste sehr. Vitinha (26) betonte, dass die Entscheidung, ob und wie sie das Armband tragen, bei ihnen liege, sie sich jedoch geeinigt hätten, es während der WM zu tragen.
In der Debatte um Einreiseverweigerungen bei der WM kritisierte Annalena Baerbock (45), Präsidentin der UN-Generalversammlung, die FIFA-Haltung insbesondere im Fall Omar Artan.
Sie forderte, dass alle Schiedsrichter einreisen dürften und Neutralität nicht bedeute, wegzuschauen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) bezeichnete den Fall als „unglücklich“ und kündigte an, dass man versuche, Lösungen zu finden.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel den Einsatz von Manuel Neuer (40) im Tor.
Außerdem kündigte er an, dass Nathaniel Brown auf der linken Verteidigerposition beginnen wird, ebenso wie Jamal Musiala (23) von Anfang an spielt. Das Duell gegen Curaçao beschrieb Nagelsmann als klare Favoritenaufgabe, warnte aber vor einer möglichen Überraschung durch die unbekümmerte Spielweise des Gegners.
Das erste Gruppenspiel beginnt um 19 Uhr.
In Gruppe D schaffte Außenseiter Australien eine Überraschung und setzte sich gegen den Favoriten Türkei durch.
Der Konterfußball der Australier zahlte sich aus: Nestory Irankunda traf in der 27. Minute sehenswert, Connor Metcalfe sorgte 15 Minuten vor Schluss für die Entscheidung.
Australien – Türkei 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Irankunda (27.), 2:0 Metcalfe (75.)
Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)
Schottland übernahm mit einem 1:0-Sieg gegen Haiti die Tabellenführung in Gruppe C.
John McGinn traf bereits in der 28. Minute, obwohl Haiti mehrere Ausgleichschancen besaß, blieb es beim knappen Erfolg für die Bravehearts.
Haiti – Schottland 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 McGinn (28.)
Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)
In Gruppe C gelang Brasilien nur ein 1:1 gegen Marokko – eine der größten Überraschungen des Turniers.
Der Rekordweltmeister fand nur langsam ins Spiel. Ismael Saibari brachte Marokko früh in Führung, Vinicius Junior glich kurz darauf aus. Am Ende teilten sich beide Teams die Punkte.
Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)
Tore: 0:1 Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)
Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –
Die erste große Überraschung bei der WM 2026 ist perfekt: Gastgeber Katar schockte die Schweiz mit einem späten Ausgleich in der 94. Minute.
Das Spiel war eher schwach, die Eidgenossen führten nach einem umstrittenen Elfmeter bis weit ins Spiel. Doch Katar traf ganz spät zum 1:1.
Katar – Schweiz 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)
Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)
Beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao hatte die deutsche Mannschaft bei Temperaturen um 32 Grad mit der Hitze zu kämpfen.
Besonders die Torhüter profitierten von speziellen Maßnahmen, ihre Handschuhe wurden in Eiswasser gekühlt.
Nach dem Training stand das Mittagessen auf dem Programm, anschließend fliegt die Mannschaft mit einem Airbus 220 rund zweieinhalb Stunden nach Houston, wo am Sonntag das Auftaktspiel stattfindet.
Heute Abend um 21 Uhr beginnen Katar und die Schweiz ihre WM-Partie in der San Francisco Bay Area.
Es folgen die Spiele Brasilien gegen Marokko (0 Uhr New York), Haiti gegen Schottland (3 Uhr Boston) und am frühen Morgen (6 Uhr) Australien gegen Türkei in Vancouver.
Das ghanaische Außenministerium hat wegen der Einreiseverweigerung für Thomas Partey (33) eine Protestnote an Kanada geschickt.
Partey wurde die Einreise zum Spiel gegen Panama in Toronto verwehrt, da er in London wegen mehrerer Vergewaltigungsvorwürfe angeklagt ist und vor Gericht steht.
Die ghanaische Regierung beruft sich auf die Unschuldsvermutung und fordert Kanada zu einer Überprüfung der Entscheidung auf.
Heute um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr MESZ) absolviert das deutsche Team das Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao in Houston.
Die Mannschaft befindet sich noch im Quartier in Winston-Salem, North Carolina, bevor sie nach Texas weiterreist. Die Zeitverschiebung beträgt dort nur eine Stunde.
Um 18.45 Uhr Ortszeit (1.45 Uhr MESZ) findet die Abschluss-Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern) statt.
Die FIFA teilte mit, dass Michael Oliver (41), der für das Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador vorgesehen war, wegen einer Verletzung ausfällt. Er wird durch François Letexier ersetzt.
Auch die beiden Assistenten an der Seitenlinie werden von französischen Kollegen ersetzt, der vierte Offizielle und VAR bleiben unverändert.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti bestätigte den Ausfall von Neymar (34) mit einer Wadenverletzung.
Der Brasilianer arbeitet intensiv an seiner Rückkehr, hofft, bald wieder voll trainieren zu können, verpasste bereits mehrere Vorbereitungsspiele.
Die englische Nationalmannschaft wurde kurz vor ihrer Ankunft im WM-Quartier Opfer eines Diebstahls.
Wie die BBC berichtete, wurde in Fahrzeuge eingebrochen, die Ausrüstung für das Training transportierten. Es ist unklar, welche Gegenstände entwendet wurden, möglicherweise Bälle und Fußballschuhe.
Dies könnte sich negativ auf die Vorbereitung für das Spiel gegen Kroatien auswirken.
Gastgeber USA nutzte seinen Heimvorteil und besiegte Paraguay im ersten Gruppenspiel deutlich mit 4:1.
Bereits zur Pause führten die Amerikaner mit 3:0, darunter zwei Tore von Folarin Balogun und ein unglückliches Eigentor.
Paraguay konnte nur durch Mauricio verkürzen, Giovanni Reyna sorgte in der Nachspielzeit für das letzte Tor.
USA – Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Bobadilla (7./ET), 2:0 Balogun (31.), 3:0 Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)
Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden.
Jovo Lukic brachte die Bosnier nach einer Ecke früh in Führung, bevor Cyle Larin in der 79. Minute für den Ausgleich sorgte.
Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Lukic (21.), 1:1 Larin (79.)
Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)
Die ersten beiden WM-Spiele sind abgeschlossen, jetzt geht es weiter.
Der zweite Spieltag beginnt mit Kanada gegen Bosnien-Herzegowina, gefolgt vom USA-Spiel gegen Paraguay.
Ghana muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey verzichten, dem die Einreise nach Kanada verweigert wurde.
Der Ex-Arsenal-Spieler steht wegen schwerer Vorwürfe vor Gericht, die nächste Anhörung ist erst für Oktober angesetzt.
Er darf jedoch in die USA reisen und befindet sich im WM-Quartier in Boston, das Spiel in Toronto kann er aber nicht bestreiten.
Mit 16 WM-Toren ist Miroslav Klose (48) Rekordtorschütze der Weltmeisterschaft. Er rechnet jedoch damit, dass sein Rekord diesmal gebrochen wird.
Im Interview sagte er, dass durch das erweiterte Teilnehmerfeld mehr Spiele stattfinden und somit mehr Tore möglich sind.
Besonders Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12 Tore) könnten den Rekord angreifen, wenn Argentinien und Frankreich weit kommen.
Klose zeigt sich als großer Messi-Fan und würde es begrüßen, wenn der Argentinier den Rekord knackte.
Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 wieder gespielt, teilte der DFB mit.
Sie wurde zusammen mit den offiziellen Songs „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt.
Wann genau die anderen Lieder bei den Spielen zum Einsatz kommen, ist noch offen.
„Major Tom“ ersetzte bei der Heim-EM 2024 „Kernkraft 400“ und löste bei den Fans einen regelrechten Hype aus.
Der spanische Nationalspieler Marc Cucurella (27) sorgte mit einer ungewöhnlichen Ankündigung für Aufsehen.
Falls Spanien Weltmeister wird, will sich der Linksverteidiger das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen.
Schon nach dem EM-Titel 2021 hatte er sich die Haare rot gefärbt. Denkwürdig bleibt auch sein vermeintliches Handspiel im Viertelfinale, das nicht gepfiffen wurde.
Die Eröffnungsshow der WM im ZDF begann für viele Zuschauer mit einer Enttäuschung: Statt der Feierlichkeiten im Aztekenstadion gab es zunächst nur die Talkrunde und Werbung zu sehen.
Viele Fans verpassten so mehrere Minuten der Show mit Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.
Das ZDF erklärte, dass Werbung vor 20 Uhr zulässig sei und die Werbeblöcke nicht in der Vorberichterstattung platziert wurden.
Die gesamte Eröffnungsshow ist aber in der Mediathek verfügbar.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) suchte vor der WM den direkten Kontakt zu DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) und weiteren Spielern per Videocall.
Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schaltete sich dazu.
Merz ermutigte die Mannschaft und kündigte weitere Gespräche nach den ersten Spielen an.
Das Netz feiert einen ungewöhnlichen WM-Star: Ein Video einer Gans, die im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft durch die Straßen watschelt, geht viral.
Lokale Medien berichten, die Gans werde als Marketing-Gag von einem Straßenverkäufer eingesetzt, was Tierfreunde kritisch sehen.
Das Eröffnungsspiel der WM zwischen Mexiko und Südafrika erreichte beim ZDF mit durchschnittlich 10,04 Millionen Zuschauern und 46,5 Prozent Marktanteil hervorragende Werte.
Die Demonstrationen in Mexiko bei der Eröffnungsfeier sorgten für Unruhe und Zusammenstöße mit der Polizei, vor allem am Aztekenstadion.
Co-Gastgeber Kanada muss im Auftaktspiel gegen Bosnien-Herzegowina auf Alphonso Davies (25) verzichten, der sich eine Muskelverletzung zugezogen hat.
Nationaltrainer Jesse Marsch zeigte sich optimistisch, dass Davies bald wieder fit ist.
In Gruppe A feierte Südkorea einen späten 2:1-Sieg gegen Tschechien und setzte sich damit in einer spannenden Partie durch.
Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Mexiko gewann sein Auftaktspiel mit 2:0 gegen Südafrika. Dabei gab es drei Rote Karten für Südafrika.
Mexiko – Südafrika 2:0
Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe und Rote Karten: Siehe Spielbericht
Die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist offiziell gestartet! Im Aztekenstadion rollt der Ball zwischen Gastgeber Mexiko und Südafrika.
Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die WM-Eröffnungsfeier im Aztekenstadion, gefolgt von der Parade aller 48 Mannschaften.
Die Fans strömen zur offiziellen Fanzone auf dem Zócalo, wo es bei vollem Andrang auch zu Problemen kommt.
Musikalische Highlights der Eröffnung sind Shakira und Burna Boy mit dem WM-Song „Dai Dai“.
Die Feier ist bereits in vollem Gange, begleitet von Feuerwerk und Tänzern.
Die erste von drei Eröffnungsfeiern findet in Mexiko-Stadt statt, weitere folgen in Toronto und den USA.
Am Sonntag startet Deutschland gegen Curaçao ins Turnier, gefolgt von den Niederlanden gegen Japan.
FIFA-Schiedsrichter Jalal Jayed (39) aus Marokko wird die Auftaktpartie der deutschen Mannschaft leiten.
Er ist international noch eher unerfahren, hat aber bei diversen Afrika-Cup- und U20-WM-Spielen gepfiffen.
Der FIFA-Weltverband hat Haiti aufgefordert, das Design ihres neuen Trikots zu ändern, da die ursprüngliche Gestaltung politische Botschaften enthielt.
Der Ausrüster Saeta respektierte die Vorgaben und passte das Trikot entsprechend an.
RTL II erweckt die berühmte Krake Paul mittels künstlicher Intelligenz wieder zum Leben und lässt sie WM-Spiele tippen.
Das Format startet am Eröffnungstag und wird als kurze Clips ausgestrahlt.
Die echte Krake Paul war 2010 zum WM-Orakel geworden und starb kurz danach.
Der Iran droht mit Abbruch aller Spiele, sollten politische Parolen oder nicht-offizielle Flaggen im Stadion gezeigt werden.
US-Behörden erklärten, dass Omar Artan wegen Sicherheitsbedenken die Einreise verweigert wurde.
Der Schiedsrichter ist einer der besten Afrikas und wurde für die WM nominiert, darf aber nicht teilnehmen.
Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor, wurde aber von einem Erdbeben der Stärke 6,1 überrascht, das bis in die USA spürbar war.
Omar Artan darf trotz gültigem Visum nicht in die USA einreisen und fehlt bei der WM.
Somalia steht auf der von Ex-Präsident Trump eingeführten Einreiseliste.