WM 2026 live: Streit im Team vor entscheidendem Gruppenspiel! Konflikt zwischen Trainer und Spielern
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, befindet sich in vollem Gange. Erstmals nehmen bei diesem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli dauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalmannschaft feierte einen begeisternden Auftaktsieg gegen Curaçao und siegte mit 7:1 (3:1). Im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste folgte ein weiterer Erfolg, als das Team mit 2:1 (0:1) gewann – dank zweier Treffer von Einwechselspieler Deniz Undav.
Allerdings sorgte die Partie im Gruppenfinale gegen Ecuador für einen kleinen Dämpfer: Am Donnerstag unterlag die DFB-Elf in New York mit 1:2. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat den WM-Titel als großes Ziel ausgegeben, doch der Weg bis zum möglichen Endspiel-Erfolg am 19. Juli in New York bleibt lang. Titelverteidiger Argentinien mit Superstar Lionel Messi (38) hatte sich bereits im Winter 2022 in Katar den Pokal gesichert.
In unserem WM-Ticker halten wir Euch während des Turniers fortlaufend mit allen relevanten Neuigkeiten auf dem Laufenden.
Im Team von Uruguay brodelt es kurz vor dem richtungsweisenden Vorrundenspiel gegen Spanien! Berichten zufolge kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Trainer Marcelo Bielsa (70) und mehreren Spielern.
Mehrere Medien, die sich auf "El Espectador" berufen, berichten, dass einige Führungsspieler das direkte Gespräch mit Bielsa suchten. Dabei stand vor allem Kritik an den Trainingsmethoden und der Spielvorbereitung im Fokus.
Sergio Rochet (33), Manuel Ugarte (25), Rodrigo Bentancur (29) und Federico Valverde (27) beklagten unter anderem das aus ihrer Sicht zu intensive Training, die hohe Belastung des Teams sowie die taktische Ausrichtung für das Spiel gegen Spanien. Bielsa reagierte auf diese Kritik offenbar sehr verärgert.
Kurzerhand rief Bielsa das komplette Team zusammen und sprach fast eine Stunde lang. Einige Spieler verließen jedoch vorzeitig den Raum, hörten seiner Wutausbruch-Rede nicht bis zum Ende zu.
Unklar bleibt, wie sich die Spannungen auf die möglicherweise letzte WM-Partie der Uruguayer auswirken werden. Klar ist jedoch, dass sich Bielsa mit diesem Vorgehen keinen Gefallen getan hat. Nach zwei Unentschieden steht das Team unter großem Druck und muss gegen "La Furia Roja" unbedingt gewinnen. Ohne die Rückendeckung der Mannschaft wird das Punkte sammeln schwerfallen.
Das Aus für Patrik Schick (30): Nach dem Debakel gegen Tschechien beendet der Stürmer von Bayer 04 Leverkusen seine Karriere in der Nationalmannschaft.
Die Hintergründe zu seiner Entscheidung findet Ihr hier: "Offiziell: Bayer-Star beendet seine Karriere im DFB-Trikot".
Durch den knappen 2:1-Erfolg im Gruppenfinale gegen Deutschland hat Ecuador erstmals seit 2006 wieder die K.o.-Phase erreicht. Die Reaktionen im Land ließen nicht lange auf sich warten.
Präsident Daniel Noboa (38) erklärte den folgenden Freitag spontan zum Feiertag.
"Danke an die Spieler und den Trainer, die trotz Kritik, Beleidigungen und schwierigen Zeiten den Mut bewahrt haben und dem ganzen Land diese riesige Freude bereitet haben", schrieb Noboa auf X und machte anschließend unmissverständlich klar: "Morgen ist Feiertag!"
Anthony Elanga (24) sorgte mit seinem Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen Japan für das Weiterkommen Schwedens. Nach dem Spiel wirkte der Angreifer jedoch alles andere als glücklich. Was war passiert?
Elanga glaubte zunächst fälschlicherweise, dass der verpasste Sieg im letzten Gruppenspiel das Turnier-Aus für sein Team bedeute und war entsprechend niedergeschlagen. Erst seine Mitspieler klärten das Missverständnis auf.
"Ich wusste nicht, dass ein Punkt zum Weiterkommen reicht", erklärte der Offensivspieler vom englischen Spitzenklub Newcastle United später. Seine Kameraden erzählten, vor dem Spiel seien alle möglichen Szenarien besprochen worden – nur Elanga habe offenbar nicht zugehört.
Nachdem einige Gruppenfinals absolviert sind, stehen bereits die ersten Begegnungen der Sechzehntelfinals fest:
Südafrika – Kanada (Sonntag, 21 Uhr)
Brasilien – Japan (Montag, 19 Uhr)
Niederlande – Marokko (Dienstag, 3 Uhr)
USA – Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)
Die ersten Entscheidungen bei der WM sind gefallen: Niederlande, Japan, Schweden und Australien stehen im Sechzehntelfinale.
Ergebnisse der Nacht:
Gruppe D
Türkei – USA 3:2 (2:1)
Türkei: Cakir – Z. Celik (84. Söyüncü), Kabak, Bardakci, Elmali – Özcan, Kökcü (88. Ayhan) – Aydin (90.+1 Müldür), Güler, Yildiz (84. Uzun) – Ba. Yilmaz (90.+1 Kahveci)
USA: Turner – Scally (76. Freeman), M. Robinson, Mckenzie, Trusty – Berhalter – B. Aaronson (76. Zendejas), Reyna (76. Dest), McKennie (86. M. Tillman), Weah (58. Pulisic) – Pepi
Schiedsrichter: Mustapha Ghorbal (Algerien)
Zuschauer: 70.492 (ausverkauft)
Tore: 0:1 Trusty (3.), 1:1 Güler (10.), 2:1 Kökcü (31.), 2:2 Berhalter (49.), 3:2 Ayhan (90.+8)
Gelbe Karten: – / Berhalter (1)
Paraguay – Australien 0:0
Paraguay: Gill – Velázquez, G. Gomez, Alderete (84. Canale) – J. J. Cáceres, Cubas, Maidana (46. Mauricio) – D. Gomez (90.+2 Bobadilla), Galarza (90.+2 Alonso) – Ávalos (67. Arce), Enciso
Australien: Beach – Circati, H. J. Souttar, Herrington – Bos, Irvine (84. Okon-Engstler), O'Neill, Behich – Volpato (58. Hrustic), Metcalfe – Irankunda (84. Yengi)
Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)
Zuschauer: 68.827 (ausverkauft)
Gelbe Karten: D. Gomez (2) / Irvine (1)
Gruppe E
Curaçao – Elfenbeinküste 0:2 (0:1)
Curaçao: Room – Gaari (77. Kastaneer), Obispo, Floranus, Brenet (90. Sambo), Fonville (77. Noslin) – Comenencia (61. Antonisse), L. Bacuna, Chong, J. Bacuna – Locadia (90. Kuwas)
Elfenbeinküste: Y. Fofana – G. Doué, Kossounou, O. Diomande, Operi – Amad Diallo (46. Inao Oulaï), Kessié (77. Seri), Sangaré, Y. Diomande (67. B. Touré) – Bonny (67. Diakité), Pépé (67. Wahi)
Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden)
Zuschauer: 68.324
Tore: 0:1 Pépé (7.), 0:2 Pépé (64.)
Gelbe Karten: J. Bacuna (2), Kastaneer (2) / Pépé (1)
Ecuador – Deutschland 2:1 (1:1)
Gruppe F
Japan – Schweden 1:1 (0:0)
Japan: Z. Suzuki – Seko (75. Watanabe), Itakura (39. Taniguchi), H. Ito – Sugawara, Tanaka, Kamada, Nakamura (75. Nagatomo) – Doan (66. J. Ito), Ueda (66. Ogawa), Maeda
Schweden: Widell Zetterström – Lagerbielke, Hien (37. Bergvall), Lindelöf (87. Starfelt) – Bernhardsson (75. Svensson), Stroud (75. Sema), Y. Ayari, Gudmundsson (87. Nygren) – Elanga, Gyökeres, Isak
Schiedsrichter: Ivan Barton (El Salvador)
Zuschauer: 70.137
Tore: 1:0 Maeda (56.), 1:1 Elanga (62.)
Gelbe Karten: Taniguchi (1) / Hien (1), Gyökeres (1)
Tunesien – Niederlande 1:3 (0:2)
Tunesien: Dahmen – Valery, Ben Hamida (67. Ben Ouanes), M. Talbi, Abdi – Khedira (67. Hadj Mahmoud), Skhiri, Ben Slimane (67. Achouri), Hannibal, Gharbi (75. Chaouat) – Mastouri (90. Tounekti)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, Aké, Van Dijk, van Hecke – F. de Jong (72. Koopmeiners), Gravenberch, Reijnders (72. Kluivert) – Malen (72. Summerville), Gakpo (84. Lang), Brobbey (77. Depay)
Schiedsrichterin: Katia Garcia (Mexiko)
Zuschauer: 68.391
Tore: 0:1 Skhiri (3./Eigentor), 0:2 Brobbey (7.), 1:2 Mastouri (54.), 1:3 van Hecke (62.)
Spieler der schwedischen Nationalmannschaft staunten nicht schlecht, als sie das Trainingsgelände in Frisco betraten. "Ich dachte nur: 'Was ist hier passiert?'", sagte Mittelfeldspieler Besfort Zeneli im Interview mit "Aftenposten" und fügte hinzu: "Soweit ich weiß, hat es keinen Sturm gegeben."
Und tatsächlich gab es keinen Sturm, sondern Renovierungsarbeiten am Stadion. "Es sollte etwas abgerissen werden, doch es sah aus, als sei es in die falsche Richtung gefallen", erklärte Manager Stefan Pettersson (63). Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. "Es wurde wohl gesprengt – und dabei ging etwas schief."
Eine Tribünenseite fiel dabei auf die provisorische Pressetribüne, die für die WM-Berichterstattung errichtet worden war. Die Vorbereitung auf das letzte Gruppenspiel gegen Japan (1 Uhr nachts zu Freitag) wurde dadurch nicht beeinträchtigt.
Vor dem letzten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft am Donnerstagabend (22 Uhr) in New York gegen Ecuador hatten viele Fans gehofft, den Edeljoker Deniz Undav von Anfang an zu sehen, doch Bundestrainer Julian Nagelsmann lehnte dies ab.
Wie er bereits mehrfach im Turnierverlauf betont hatte, soll sich die Mannschaft weiter einspielen, weshalb nur notwendige Wechsel stattfinden. "Wir haben jetzt zwei Spiele absolviert und diskutieren nun, wie viel wir verändern. Wir wollen uns bestmöglich auf die K.o.-Phase vorbereiten", sagte Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.
Antonio Rüdiger ersetzt somit den verletzten Nico Schlotterbeck (Bänderriss im Sprunggelenk) in der Innenverteidigung, auf der linken Abwehrseite rückt David Raum für den angeschlagenen Nathaniel Brown ins Team.
Undav selbst hat keine Probleme mit seiner Rolle. "Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier", erklärte der Stürmer des VfB Stuttgart. Jeder Spieler kenne seine Aufgabe: "Ich kam zweimal von der Bank und wir haben beide Spiele gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Team so weit wie möglich kommen", betonte er.
Am gestrigen Abend und in der vergangenen Nacht fanden erste Gruppenfinals statt, die einige Überraschungen bereithielten. Südafrika sicherte sich mit einem 1:0 gegen Südkorea den Einzug ins Sechzehntelfinale, die Schweiz gewann gegen Kanada und Bosnien blieb mit einem 3:1 gegen Katar im Rennen um das Weiterkommen.
Spiele im Überblick:
Gruppe A
Tschechien – Mexiko 0:3 (0:0)
Tschechien: Kovár – Holes (64. Soucek (87. Sojka)), Hranac, Ladislav Krejci – Coufal, Sadilek, Cerv (87. Chory), Doudera – Sulc, Visinsky (56. Provod) – Hlozek (64. Schick)
Mexiko: Rangel (78. Ochoa) – J. Sanchez, Reyes, Montes, M. Chávez (78. Gallardo) – Mora (72. Fidalgo), E. Alvarez, Romo Barron (63. O. Vargas) – Alvarado, G. Martínez (63. S. Giménez), Quinones
Schiedsrichter: Yael Falcón (Argentinien)
Zuschauer: 80.824
Tore: 0:1 M. Chávez (55.), 0:2 Quinones (61.), 0:3 Fidalgo (90.+4)
Gelbe Karten: – / E. Alvarez (1)
Südafrika – Südkorea 1:0 (0:0)
Südafrika: R. H. Williams – Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba – Sithole, Mbatha – Maseko (75. Rayners), Mofokeng (80. J. Adams), Appollis (62. Moremi) – Makgopa
Südkorea: Seung-gyu Kim – Han-beom Lee, Minjae Kim (66. Park), Ki-hyuk Lee – Tae-seok Lee (46. Castrop), I. Hwang, Paik (46. Jingyu Kim), Seol – Kang-in Lee, H. Hwang (46. H. Son) – Oh (74. G. Cho)
Schiedsrichter: Facundo Tello (Argentinien)
Zuschauer: 51.243
Tore: 1:0 Maseko (63.)
Gelbe Karten: Modiba (1) / G. Cho (1)
Gruppe B
Schweiz – Kanada 2:1 (0:0)
Schweiz: Kobel – Jaquez (74. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez – Xhaka – Freuler, Sow (74. Aebischer) – Manzambi (85. Fassnacht) – R. Vargas (80. Ndoye), Embolo (85. Itten)
Kanada: Crépeau – Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea (83. Shaffelburg) – Buchanan (74. P. David), N. D. Saliba, Choinière (58. Eustaquio), A. Ahmed (58. Millar) – J. David, Larin (58. Oluwaseyi)
Schiedsrichter: Ramon Abatti (Brasilien)
Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)
Tore: 1:0 R. Vargas (46.), 2:0 Manzambi (57.), 2:1 P. David (76.)
Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)
Bosnien-Herzegowina – Katar 3:1 (2:1)
Bosnien-Herzeg.: Vasilj – Malic (46. Memic), Katic (63. Hadzikadunic), Radeljic, Kolasinac – Bajraktarevic, Sunjic (46. Tahirovic), Basic, Alajbegovic (82. Burnic) – Dzeko (64. Mahmic), Demirovic
Katar: Abunada – Khoukhi, Pedro Miguel, Al-Brake – Junior (79. Alaaeldin), Gaber (46. Hatem), Boudiaf (72. A. Ali), Laye, Al-Haydos (56. Al-Ganehi) – Fathy (79. Mannai) – Afif
Schiedsrichter: Jesús Valenzuela (Venezuela)
Zuschauer: 66.925
Tore: 1:0 Alajbegovic (29.), 2:0 Al-Brake (34./Eigentor), 2:1 Al-Haydos (42.), 3:1 Mahmic (80.)
Gelbe Karten: Mahmic (1) / Fathy (2)
Im Kampf um den Verbleib bei der WM 2026 zeigten die Bosnier die stärkeren Nerven und beendeten die Gruppenphase mit einem 3:1-Sieg gegen Katar auf dem dritten Platz.
Vor allem die erste Halbzeit bot dabei viel Unterhaltung: Ein sehenswertes Tor von Alajbegovic (29.) und ein erzwungenes Eigentor durch Dzeko (34.) sorgten für die Führung, doch kurz vor der Pause setzte Katar ein Lebenszeichen mit dem Anschlusstreffer (42.).
In der zweiten Hälfte bemühten sich die Katarer zwar, konnten aber keine ernsthafte Gefahr mehr ausstrahlen. Am Ende nutzte Bosnien seine Chancen und traf in der 80. Minute zum 3:1-Endstand.
Bosnien – Katar 3:1 (2:1)
Bosnien: Vasilj – Malic (46. Memic), Katic (63. Hadzikadunic), Radeljic, Kolasinac – Bajraktarevic, Sunjic (46. Tahirovic), Basic, Alajbegovic (82. Burnic) – Dzeko (64. Mahmic), Demirovic
Katar: Abunada – Khoukhi, Pedro Miguel, Al-Brake – Junior (79. Alaaeldin), Gaber (46. Hatem), Boudiaf (72. A. Ali), Laye, Al-Haydos (56. Al-Ganehi) – Fathy (79. Mannai) – Afif
Tore: 1:0 Alajbegovic (29.), 2:0 Al-Brake (34./Eigentor), 2:1 Al-Haydos (42.), 3:1 Mahmic (80.)
Gelbe Karten: Mahmic (1) / Fathy (2)
In einem umkämpften Duell um den Gruppensieg behielt die Schweiz am Ende die Oberhand und sicherte sich mit dem 2:1-Erfolg Platz eins in Gruppe B.
Die erste Hälfte dieses Spitzenspiels war intensiv, doch keine der Mannschaften traf. Nach der Pause erzielten Vargas (46.) und Manzambi (57.) zwei schnelle Tore, die den Sieg für die Eidgenossen einleiteten. Obwohl Co-Gastgeber Kanada in der 76. Minute noch der Anschlusstreffer gelang, änderte dies nichts am Erfolg der Schweiz.
Schweiz – Kanada 2:1 (0:0)
Schweiz: Kobel – Jaquez (74. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez – Xhaka – Freuler, Sow (74. Aebischer) – Manzambi (85. Fassnacht) – R. Vargas (80. Ndoye), Embolo (85. Itten)
Kanada: Crépeau – Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea (83. Shaffelburg) – Buchanan (74. P. David), N. D. Saliba, Choinière (58. Eustaquio), A. Ahmed (58. Millar) – J. David, Larin (58. Oluwaseyi)
Tore: 1:0 R. Vargas (46.), 2:0 Manzambi (57.), 2:1 P. David (76.)
Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)
Beim Abschlusstraining vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador musste die deutsche Mannschaft auf Nathaniel Brown (23) verzichten, der nur individuell laufen konnte.
Der 23-Jährige hat muskuläre Probleme an den Adduktoren und wird wahrscheinlich auch gegen Ecuador pausieren, berichtete der kicker. Für ihn rückt David Raum von RB Leipzig auf die linke Verteidigerposition, was für ihn den ersten Startelf-Einsatz bei einer WM bedeutet.
Ob Browns Pause nur kurzzeitig ist oder die Verletzung länger anhält, bleibt offen. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird vermutlich auf der Pressekonferenz weitere Informationen geben.
Obwohl es für Deutschland im letzten Spiel gegen Ecuador nur noch um ein gutes Gefühl vor der K.o.-Runde geht, rät Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg (57) davon ab, die Aufstellung stark zu verändern.
"Nagelsmann darf jetzt keinesfalls den Fehler machen, gegen Ecuador zu viele Veränderungen vorzunehmen oder gar eine komplett neue Startelf zu bringen – das könnte vieles kaputtmachen, was sich die DFB-Elf in den ersten beiden Spielen erarbeitet hat", erklärte Effenberg bei t-online.
Insbesondere bei zwei viel diskutierten Personalien will der Vize-Europameister von 1992 an der bisherigen Aufstellung festhalten: "Oliver Baumann im Tor statt Manuel Neuer oder Deniz Undav von Anfang an, nur weil es gegen Ecuador eigentlich um nichts mehr geht? Davon halte ich nichts."
Das Turnier läuft bereits auf Hochtouren, doch die FIFA strebt weiterhin eine Regeländerung an. Laut einem Bericht von The Athletic soll vor einem möglichen Elfmeterschießen in der K.o.-Runde der Ablauf angepasst werden.
Bisher führt der Schiedsrichter zwei Münzwürfe durch: einen zur Wahl der Seite und einen für das Team, das zuerst schießen darf. Künftig soll nur noch ein Münzwurf stattfinden, dessen Gewinner entscheidet, ob er die Seite oder die Schussreihenfolge bestimmt. Dadurch soll verhindert werden, dass ein Team beide Entscheidungen trifft.
Der Vorschlag liegt derzeit beim International Football Association Board (IFAB), welches die Regeländerungen genehmigen muss. Um die Neuerung noch im laufenden Turnier einzuführen, müsste der Beschluss vor Beginn der K.o.-Phase am 28. Juni fallen.
Nach dem beeindruckenden 5:0-Erfolg der Portugiesen am Dienstagabend gegen Usbekistan endete die Partie zwischen England und Ghana torlos unentschieden.
Im Anschluss setzte sich Kroatien knapp mit 1:0 gegen Panama durch, und Kolumbien reichte ein Treffer, um drei Punkte gegen die Demokratische Republik Kongo zu sichern.
Ergebnisse der Nacht:
Kolumbien – DR Kongo 1:0 (0:0)
Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta – J. Arias (77. Rios), James Rodríguez (58. J. Quintero), Luis Díaz – Suárez (58. Cordoba)
DR Kongo: Mpasi – Wan-Bissaka, Mbemba, Kapuadi, Masuaku (71. J. Kayembe), Tuanzebe – Mukau (46. Sadiki), Moutoussamy (82. Mbuku), E. Kayembe (71. Pickel) – Bakambu (57. Banza), Wissa
Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)
Zuschauer: 45.358 (Guadalajara)
Tore: 1:0 Muñoz (76.)
Panama – Kroatien 0:1 (0:0)
Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos (77. C. Waterman), Andrade – M. Murillo, C. Martinez, Harvey, Blackman (90. Davis) – Bárcenas (90. To. Rodríguez), J. L. Rodriguez – Fajardo (83. Londono)
Kroatien: Livakovic – Sutalo, Pongracic, Gvardiol (46. Kramaric) – Stanisic, Modric (81. Mario Pasalic), Kovacic (72. P. Sucic), Perisic – Marco Pasalic (72. L. Sucic), Baturina – Musa (46. Budimir)
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 43.036 (Toronto)
Tore: 0:1 Budimir (54.)
Gelbe Karten: Bárcenas (1) / P. Sucic (1)
England – Ghana 0:0
England: Pickford – R. James, Konsa, Guehi, Spence (65. O'Reilly) – Anderson (74. Eze), Rice – Madueke (83. Rashford), Ju. Bellingham (74. Rogers), A. Gordon (65. Saka) – Kane
Ghana: Asare – Senaya (87. Peprah Oppong), Adjetey, Opoku, Mensah – Thomas Partey, Yirenkyi – I. Williams (66. Fatawu), Sibo, Semenyo – J. Ayew (66. Adu (90.+5 Baba)
Schiedsrichter: Héctor Said Martínez Sorto (Honduras)
Zuschauer: 63.983 (Boston)
Gelbe Karten: Rice (1) / I. Williams (1)
Emotionale Momente bei der WM: Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57) reist vorerst nach Hause, nachdem seine Mutter verstorben ist.
Der französische Verband FFF teilte mit, dass die Mutter Deschamps am Dienstagmorgen verstorben sei. Der Coach wird an der Beerdigung teilnehmen und in den kommenden Tagen von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten. Auch beim letzten Gruppenspiel gegen Norwegen wird Deschamps nicht anwesend sein.
"Didier Deschamps wird das Training vor dem Spiel gegen Norwegen nicht leiten können und auch beim letzten Gruppenspiel der Gruppe I nicht auf der Bank sitzen", hieß es in einer Stellungnahme. "Der Nationaltrainer musste heute Morgen den schmerzlichen Verlust seiner Mutter verkraften und wird für die Beerdigung nach Frankreich reisen."
Die Portugiesen zeigten nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen den Kongo eine starke Reaktion und siegten mit 5:0 gegen Usbekistan.
Den ersten Treffer erzielte Cristiano Ronaldo (41) bereits nach fünf Minuten und stellte damit gleich mehrere Rekorde auf: Er ist der erste Spieler, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften traf, und überholte mit seinem zehnten WM-Tor die portugiesische Legende Eusebio (9).
Nach 17 Minuten stand es bereits 2:0, als Nuno Mendes einen Freistoß versenkte. Usbekistan hatte nur ein aberkanntes Tor zu bieten, während Ronaldo kurz vor der Pause auf 3:0 erhöhte.
Im zweiten Durchgang nutzte Portugal eine Ecke zum 4:0 (60.), danach schaltete das Team zurück und verwaltete den Vorsprung. Den Schlusspunkt setzte Joker Rafael Leão mit einem schönen Abschluss zum 5:0-Endstand.
Portugal – Usbekistan 5:0 (3:0)
Portugal: D. Costa – João Cancelo (46. N. Semedo), R. Dias, Veiga, Nunes – J. Neves (76. B. Silva), Vitinha (83. Leão) – João Félix (63. Trincao), B. Fernandes, Neto (46. Conceicao) – Cristiano Ronaldo
Usbekistan: Nematov – Khusanov, Abdullaev, Ashurmatov – Karimov (90.+2 Jiyanov), Ganiev, Shukurov (90.+2 Esanov), Khamrobekov (46. Mozgovoy), Nasrullaev (46. Alizhonov) – Fayzullaev (73. Sergeev) – Shomurodov
Tore: 1:0 Cristiano Ronaldo (6.), 2:0 N. Mendes (17.), 3:0 Cristiano Ronaldo (39.), 4:0 Khusanov (60./Eigentor), 5:0 Leão (87.)
Gelbe Karten: Veiga (1) / Khamrobekov (1)
Auch wenn Nico Schlotterbeck (26) für den Rest der WM ausfällt, bleibt der Dortmunder Innenverteidiger dem Team erhalten.
Im Spiel gegen die Elfenbeinküste musste Schlotterbeck nach einem Zweikampf mit Amad Diallo (23) bereits nach 45 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Diagnose: Bänderriss im linken Sprunggelenk.
Trotzdem möchte Schlotterbeck vorerst nicht abreisen, sondern bleibt im Team und übernimmt andere Aufgaben. "Er wird die Mannschaft unterstützen und die Spieler motivieren, auch für den Teamgeist", erklärte Sportdirektor Rudi Völler (66).
Traurige Nachrichten aus Jordanien: Beim Public Viewing in der Hauptstadt Amman kam ein Mensch ums Leben.
Auf dem Haschemitischen Platz, wo Tausende das Spiel Jordanien gegen Algerien verfolgten, kam es offenbar zu einem Gedränge, das die Tragödie verursachte. Die betroffene Person wurde zunächst ins Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch den Verletzungen, so das jordanische Innenministerium.
Acht weitere Zuschauer wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, ihr Zustand sei von stabil bis mittelschwer.
Algerien drehte spät ein 0:1 gegen Jordanien und gewann mit 2:1. Mit dem Sieg ist das WM-Aus Jordaniens besiegelt.
Jordanien – Algerien 1:2 (1:0)
Jordanien: Abulaila – Haddad, Abu Dahab (90.+1 Obaid), Nasib, Al-Arab, Abu Taha (84. Abu Hashish) – Al-Taamari (84. Azaizeh), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, Al-Mardi (76. O. Al-Fakhouri) – Olwan (90.+1 Shararh)
Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri (85. Hadjam) – Boudaoui (46. Benbouali), Zerrouki (46. N. Bentaleb), Maza – Mahrez (76. Hadj Moussa), Gouiri (85. Belaïd), Chaibi
Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)
Zuschauer: 68.371 (San Francisco)
Tore: 1:0 Al-Rashdan (36.), 1:1 Benbouali (69.), 1:2 Gouiri (82.)
Gelbe Karten: Abu Dahab (1) / Zerrouki (1)
Frankreich gewann in der Nacht das Duell gegen den Irak mit 3:0, obwohl das Stadion in Philadelphia aufgrund eines Unwetters kurzzeitig geräumt werden musste.
Die Mannschaft um Kylian Mbappé erzielte dabei zwei Tore, Ousmane Dembélé traf ebenfalls. Norwegen siegte mit 3:2 gegen Senegal, wobei Superstar Erling Haaland doppelt traf. Frankreich und Norwegen qualifizierten sich somit vorzeitig für die K.o.-Runde.
Frankreich – Irak 3:0 (1:0)
Frankreich: Maignan – Koundé (83. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne – M. Koné, Rabiot – O. Dembélé (68. D. Doué), Olise (68. Cherki), Barcola (83. Akliouche) – Mbappé (90.+1 M. Thuram)
Irak: Basil Fadhil – H. Ali, Tahseen (60. Sulaka), Hashim, Doski – Bayesh (68. Farji), Ismail (60. Amyn), Al-Ammari (68. Sher), Iqbal – Hussein (26. Al-Hamadi), Qasem
Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)
Zuschauer: 68.324 (Philadelphia)
Tore: 1:0 Mbappé (14.), 2:0 Mbappé (54.), 3:0 O. Dembélé (66.)
Gelbe Karten: – / Al-Ammari (1)
Norwegen – Senegal 3:2 (1:0)
Norwegen: Nyland – Ryerson (13. Pedersen), Ajer, Heggem (84. Östigard), Möller Wolfe – Ödegaard, S. Berge, Aursnes (46. Berg) – Sörloth (84. Bobb), Haaland, Nusa (71. Schjelderup)
Senegal: A. Mendy – Diatta, Koulibaly (72. P. M. Sarr), Niakhaté, E. H. M. Diouf (54. Jakobs) – Camara (63. Ciss), I. Gueye, P. Gueye (54. Mbaye) – I. Sarr, Jackson, Mané
Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)
Zuschauer: 80.663 (New York)
Tore: 1:0 Pedersen (43.), 2:0 Haaland (48.), 2:1 I. Sarr (53.), 3:1 Haaland (58.), 3:2 I. Sarr (90.+3)
Mit einer beeindruckenden Vorstellung führte Lionel Messi Argentinien frühzeitig ins Achtelfinale und stellte dabei einen neuen WM-Rekord auf.
Beim klaren 2:0-Erfolg gegen Österreich erzielte Messi in Dallas seine WM-Tore 17 und 18, überholte damit Miroslav Klose und ist nun alleiniger Rekordtorschütze.
Endergebnis
Argentinien – Österreich 2:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez – Molina, Romero (57. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina (82. Tagliafico) – De Paul (82. Paredes), Mac Allister, Fernández, Almada (64. J. Alvarez) – Messi – La. Martínez (64. Gonzalez)
Österreich: A. Schlager – Posch (67. Prass), Danso, Alaba (67. Friedl), Laimer – Seiwald, X. Schlager – R. Schmid (78. Wimmer), Wanner (67. Arnautović), Sabitzer – Gregoritsch (85. Chukwuemeka)
Tore: 1:0 Messi (38.), 2:0 Messi (90.+5)
Gelbe Karten: F. Medina (1), Paredes (1) / Posch (1), Laimer (1)
Im zweiten Gruppenspiel geriet Deutschland gegen die Elfenbeinküste zunächst in Rückstand und kämpfte sich erst durch den eingewechselten Deniz Undav (29) zurück. Mit zwei Toren drehte er das Spiel fast im Alleingang und sicherte den 2:1-Sieg.
Nach dieser starken Leistung stellt sich die Frage, ob Undav nun einen Platz in der Startelf verdient hat.
TAG24 sprach mit Sportkommentator Marcel Reif (76) über Undavs Auftritt. Welche Einschätzung Reif zum DFB-Team als Titelanwärter hat und wie er Undavs Rolle bewertet, erfahrt Ihr hier: Marcel Reif über Undav: "Wenn ein Einwechselspieler so performt, dann..."
Die Rote Karte hat bei dieser WM bislang häufiger gezückt als üblich.
Nach 40 von 104 Spielen gab es bereits acht Platzverweise – doppelt so viele wie beim gesamten Turnier in Katar vor vier Jahren.
Die Rekordmarke von 2006 in Deutschland ist jedoch noch weit entfernt: Damals gab es 20 Platzverweise bei insgesamt 64 Partien. In Nordamerika werden aufgrund des größeren Teilnehmerfelds 40 weitere Spiele ausgetragen.
Bittere Nachricht für Nico Schlotterbeck: Der deutsche Innenverteidiger wird für den Rest der WM ausfallen.
Wie Bild und Sky berichteten, zog sich der Dortmunder im Spiel gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu und fällt mindestens acht Wochen aus.
Das ist nicht nur für Schlotterbeck, sondern auch für die deutsche Mannschaft ein herber Rückschlag. Bundestrainer Julian Nagelsmann kann keinen Spieler mehr für den verletzten Abwehrspieler nachnominieren, sodass das DFB-Team mit nur noch vier nominellen Innenverteidigern – Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Waldemar Anton und Malick Thiaw – weiterspielt. Anton ist jedoch als Ersatz für Joshua Kimmich vorgesehen.
Nach drei Unentschieden in der Gruppe G gelang Ägypten endlich der erste Sieg! Gegen Neuseeland drehte das Team um Mo Salah einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Erfolg.
Die Kiwis gingen früh in Führung, konnten diese jedoch nicht halten, während Ägypten in der zweiten Halbzeit dominierte. Ägypten führt die Gruppe derzeit mit vier Punkten an, vor Iran und Belgien (jeweils zwei Punkte). Für die Afrikaner ist es der erste WM-Sieg überhaupt.
Neuseeland – Ägypten 1:3 (1:0)
Neuseeland: Crocombe – Payne (85. Bindon), Boxall, Surman, Cacace (76. Randall) – Stamenic, Bell – Mccowatt (66. Old), Singh (76. Thomas), Just (85. de Vries) – Wood
Ägypten: Ufa Schobeir – Hani, Fathi (41. Rabia), Jasser Ibrahim, Fatouh – Lasheen, Attia – Salah (84. Abdelmaguid), Ziko (76. Hamza Abdelkarim), Ashour (84. Zizo) – Marmoush (76. Trezeguet)
Schiedsrichter: Oar Al-Ali (Vereinigte Arabische Emirate)
Zuschauer: 52.497 (Vancouver, ausverkauft)
Tore: 1:0 Surman (15.), 1:1 Ziko (58.), 1:2 Salah (67.), 1:3 Trezeguet (82.)
Gelbe Karten: Singh (1), Mccowatt (1) / Lasheen (1)
Die nächste große Überraschung bei der WM: Kap Verde! Nach einem 0:0 gegen Spanien erkämpfte sich die afrikanische Nation auch ein 2:2 gegen Uruguay und hat damit die Chance auf das Weiterkommen gewahrt.
Der WM-Neuling ging früh in Führung, doch Südamerika drehte das Spiel mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause. Dank eines Fehlers von Uruguay-Keeper Fernando Muslera gelang Helio Varela der Ausgleich für Kap Verde. Beide Teams stehen nun bei zwei Punkten.
Belgien bleibt weiterhin sieglos: Gegen den Iran kam das Team um Kevin De Bruyne nicht über ein 0:0 hinaus.
Die Roten Teufel hatten Glück, dass ein Tor des Iran wegen Abseits aberkannt wurde und mussten etwa eine halbe Stunde in Unterzahl spielen, nachdem Nathan Ngoy eine Notbremse gezogen hatte.
Ergebnisse im Überblick:
Uruguay – Kap Verde 2:2 (2:1)
Uruguay: Muslera – G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria – Ugarte (70. De La Cruz), Bentancur – Canobbio, Valverde, M. Araújo (82. B. Rodriguez) – Vinas (70. Nunez)
Kap Verde: Vozinha – S. Moreira, R. Lopes, Diney, Lopes Cabral – K. Pina (70. L. Duarte) – R. Mendes, Arcanjo (46. D. Duarte), Monteiro (80. Y. Semedo), Rodrigues (59. H. Varela) – Benchimol (58. Da Costa)
Schiedsrichter: Espen Eskas (Norwegen)
Zuschauer: 64.003 (Miami)
Tore: 0:1 K. Pina (21.), 1:1 M. Araújo (44.), 2:1 Canobbio (45.+6), 2:2 H. Varela (61.)
Gelbe Karten: Bentancur (1), Olivera (1) / Lopes Cabral (2), Diney (1)
Belgien – Iran 0:0
Belgien: Courtois – Meunier (58. Castagne), Ngoy, Mechele, De Cuyper – Raskin (58. Vanaken), Tielemans – Saelemaekers (58. Lukébakio), De Bruyne (87. Fernandez-Pardo), Trossard – Lukaku (73. Theate)
Iran: Beiranvand – Hardani (46. Jahanbakhsh), Kanaanizadegan, Khalilzadeh, Nemati, Hajsafi (66. Mohammadi) – Ezatolahi (85. Hosseinzadeh), Ghoddos (79. Moghanlou) – Rezaeian, Taremi, Mohebi (66. Torabi)
Schiedsrichter: Dario Herrera (Argentinien)
Zuschauer: 70.317 (Los Angeles)
Tore: –
Gelbe Karten: Lukaku (1) / Ezatolahi (1)
Rote Karten: Ngoy (66./Notbremse) / –
Die Spanier zeigten eine überzeugende Leistung. Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde lieferte der Topfavorit rund um Lamine Yamal am Sonntag ein starkes 4:0 gegen Saudi-Arabien ab.
Spanien – Saudi-Arabien 4:0 (3:0)
Spanien: Simón – Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella – Rodri, Pedri (70. Ruiz) – Yamal (46. Pino), Olmo (61. Merino), Baena (61. N. Williams) – Oyarzabal (46. Fer. Torres)
Saudi-Arabien: Al-Owais – Abdulhamid, Al-Tambakti, Ladschami, Al-Amri (60. Al-Hejji), Al-Harbi – Al-Dschuwayr (46. Al-Hamdan) – N. Al-Dausari (90. Al-Ghannam), Al-Buraikan (60. Abu Al-Shamat), Al-Khaibari (46. Kanno) – S. Al-Dausari
Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)
Zuschauer: 68.239 (Atlanta, ausverkauft)
Tore: 1:0 Yamal (10.), 2:0 Oyarzabal (21.), 3:0 Oyarzabal (24.), 4:0 Al-Tambakti (49./Eigentor)
Gelbe Karten: – / S. Al-Dausari (1), Kanno (1)
Nach dem historischen 0:0 gegen Ecuador und dem ersten WM-Punkt in der Verbandsgeschichte feierte das Team von Curaçao ausgelassen mit dem niederländischen Königspaar.
Ein im Netz veröffentlichtes Video zeigt, wie König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55) nach dem Spiel die Kabine betreten, den Trainerstab um Nationalcoach Dick Advocaat (78) beglückwünschen und anschließend mit den Spielern feiern.
In Houston hatten die Royals den 5:1-Erfolg ihrer Mannschaft gegen Schweden miterlebt und setzten danach ihre Reise in Richtung Kansas City fort.
Nach der knappen Niederlage gegen Deutschland äußerte sich der Trainer der Elfenbeinküste kritisch gegenüber dem DFB-Team.
Emerse Faé (42) monierte fehlendes Fairplay nach dem 1:2 (1:0) und nahm insbesondere eine Szene gegen Ende der Partie ins Visier.
Auslöser war eine Situation kurz vor Schluss: Nachdem Verteidiger Wilfried Singo (25) sich verletzt hatte und den Ball ins Aus spielte, wurde er ausgewechselt.
Die deutsche Mannschaft brachte den Ball nach dem Einwurf jedoch nicht zurück, was Faé verärgerte.
Deutschland ist als Gruppensieger sicher für das Achtelfinale qualifiziert, die kommenden Gegner könnten die Drittplatzierten aus den Gruppen A, B, C, D und F sein. Realistische Kandidaten sind Bosnien-Herzegowina, Schottland und Japan.
Ein Sieg im ersten K.o.-Spiel könnte ein Treffen mit dem Gruppensieger der Gruppe I bedeuten, wo Frankreich und Norwegen als Favoriten gelten.
Das ZDF erzielte mit dem hart erkämpften 2:1-Sieg Deutschlands gegen die Elfenbeinküste erneut eine Top-Quote.
Trotz des späten Anpfiffs um 22 Uhr verfolgten durchschnittlich 18,26 Millionen Zuschauer die Partie, was einem Marktanteil von 72,1 Prozent im Gesamtpublikum entspricht.
Nach dem überzeugenden Auftakterfolg gegen Curaçao lieferte Deutschland auch gegen die Elfenbeinküste eine starke Vorstellung ab. Die Freude über den wichtigen Sieg wurde allerdings durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck (26) getrübt.
Im kanadischen Toronto zog sich der Innenverteidiger von Borussia Dortmund nach einem Zweikampf mit Amad Diallo (23) Schmerzen zu, konnte nicht weiterspielen und musste zur Pause ausgewechselt werden.
Bundestrainer Julian Nagelsmann sprach im Anschluss von einer möglichen Innenbandverletzung und kündigte ein MRT für den nächsten Tag an. "Es sieht leider nicht gut aus", sagte er.
Die weitere Untersuchung soll Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.
Tunesien konnte mit dem neuen Trainer Hervé Renard noch keine Wende einleiten und kassierte eine weitere deutliche Niederlage.
Nach dem 1:5 gegen Schweden verlor das Team auch gegen Japan mit 0:4 und ist damit bereits früh ausgeschieden.
Die Niederlage zeichnete sich früh ab, als Ex-Bundesliga-Spieler Daichi Kamada (4.) traf. Vor der Pause erhöhte Ayase Ueda (31.), in der zweiten Halbzeit machten Jun’ya Itō (69.) und Ueda (83.) den Deckel drauf.
Endergebnis
Tunesien – Japan 0:4 (0:2)
Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 J. Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)
Dank Ecuadors Unentschieden gegen Curaçao steht Deutschland sicher an der Spitze der Gruppe.
Die Partie verlief einseitig, Ecuador hatte zahlreiche Chancen, fand jedoch keinen Weg an Curaçaos überragendem Torwart Eloy Room vorbei.
Somit kann Deutschland das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador gelassener angehen. Selbst bei einer Niederlage bleibt man dank des direkten Vergleichs vor der Elfenbeinküste an der Spitze.
Endergebnis
Ecuador – Curaçao 0:0
Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)
In einem torreichen Spiel sicherte sich die Niederlande dank zweier schneller Treffer den Sieg und den vorläufigen ersten Platz in Gruppe F.
Stürmer Brian Brobbey erzielte innerhalb der ersten 17 Minuten zwei Tore und verschaffte Oranje eine komfortable Führung. Schweden war bemüht, zeigte aber Defensivschwächen und hatte vorne nicht die nötige Präzision.
Nach der Pause legte die Niederlande früh nach, was die Entscheidung brachte. Schweden konnte zwar noch verkürzen, doch kurz vor Schluss erhöhte Summerville zum 5:1-Endstand.
Niederlande – Schweden 5:1 (2:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) – Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)
Schweden: Nordfeldt – Lagerbielke, Hien, Lindelöf – Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) – Isak, Gyökeres
Gelbe Karten: – / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)
Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)
Nach seiner schweren Verletzung gegen Katar, bei der sich Ismael Koné einen Bruch im linken Schien- und Wadenbein zugezogen hatte, konnte der Kanadier heute wieder ins Training bei seinem Nationalteam einsteigen.
Zu Beginn der Einheit wurde er mit Sprechchören im Trainingszentrum begrüßt. Bereits im Krankenhaus hatte er angekündigt, das Team von der Seitenlinie aus zu unterstützen und vorübergehend "die Rolle des Assistenztrainers" zu übernehmen.
Kuriose Szenen bei der spanischen Nationalmannschaft: Borja Iglesias (33) wurde offenbar zunächst nicht ins Teamhotel gelassen.
Ein in den sozialen Medien verbreitetes Video zeigt, wie der Stürmer vergeblich versucht, das Quartier zu betreten und der Security erklärt, dass er Nationalspieler sei. Erst nach einer Telefonbestätigung wurde er eingelassen und konnte zu den Teamkameraden.
Das frühe Aus für die Türkei bei der WM ist besiegelt: Nach zwei Niederlagen herrscht große Enttäuschung in der Mannschaft von Trainer Vincenzo Montella (52). Auch Kapitän Hakan Çalhanoğlu (32) zeigt sich betroffen.
Nach der 0:1-Pleite gegen Paraguay gab Çalhanoğlu ehrliche Einblicke in die Stimmung und richtete emotionale Worte an die Fans.
"Wir sind alle traurig", so der 32-Jährige. "Ich möchte mich bei unseren Fans bedanken, die uns unterstützt haben, und mich gleichzeitig entschuldigen."
"Jeder wollte unserem Land etwas geben", erklärte der ehemalige Bundesliga-Spieler und ergänzte, dass man in beiden Spielen viel versucht habe, aber auch etwas Pech dabei gewesen sei.
Im WM-Spiel zwischen den USA und Australien ging Schiedsrichter Felix Zwayer (45) kurz vor Schluss aufgrund eines Krampfs zu Boden. Bastian Schweinsteiger (41) nutzte die Szene, um den Referee anschließend scherzhaft zu kommentieren.
Nach Abpfiff sprach Moderatorin Esther Sedlaczek (40) den Weltmeister an und fragte ihn zu der Szene, in der Australiens Trainer Tony Popovic (52) nach Spielende auf den Unparteiischen zuging. Schweinsteiger reagierte lachend: "Klar, wenn Zwayer sich in der 94. Minute am Boden wälzt und einen Krampf vortäuscht."
Sedlaczek unterbrach ihn sofort mit den Worten: "Basti, bleib ernst." Doch Schweinsteiger setzte nach: "Er hat Standing Ovations bekommen, als er aufgestanden ist."
Sedlaczek mahnte: "Nicht, dass jemand denkt, du meinst das ernst. Sonst gibt's Ärger." Schweinsteiger schüttelte den Kopf und meinte: "Nein, natürlich nicht. Wer das denkt, tut mir leid."
Kurz vor Schluss des WM-Spiels zwischen den USA und Australien sorgte Schiedsrichter Felix Zwayer (45) für einen Schreckmoment.
In der Nachspielzeit geriet der Unparteiische beim Zeigen einer Gelben Karte an US-Spieler Chris Richards ins Stolpern und ging offenbar aufgrund eines Krampfs zu Boden.
Seine Assistenten Christian Dietz und Aiden O'Neill reagierten sofort, halfen ihm beim Dehnen, sodass er das Spiel glücklicherweise beenden konnte.
Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich erklärte im Anschluss: "Er ist auf den Boden gefallen, ich hoffe, er hat sich nichts getan. Es sah nicht gut aus, es ist die Wade hinten. Wahrscheinlich hatte er einen Krampf. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmeres."
Brasilien ließ gegen Außenseiter Haiti nach dem Remis zum Auftakt keine Zweifel aufkommen, spielte souverän auf und gewann deutlich mit 3:0. Allerdings trüben Sorgen um Raphinha (29) den Erfolg.
Nach 40 Minuten setzte sich der Flügelspieler ohne Einwirkung durch einen Gegenspieler plötzlich auf den Rasen und musste ausgewechselt werden.
Eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel wird vermutet, ist jedoch noch unbestätigt. Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) sagte: "Wir müssen ihn untersuchen und werden sehen. Zurzeit wissen wir nicht, was passiert ist."
Unklar bleibt, ob er gegen Schottland zum Abschluss der Gruppenphase wieder einsatzbereit ist.
Die nächste Niederlage besiegelt das vorzeitige WM-Aus der Türkei.
Im emotionalen und umkämpften Spiel gegen Paraguay unterlagen die Türken trotz Überzahl mit 0:1 (0:1).
Matias Galarza brachte Paraguay früh in Führung, doch trotz Druck gelang der Ausgleich nicht.
Mit dieser Niederlage steht fest, dass die USA als Gruppensieger in die K.o.-Runde einziehen. Das letzte Gruppenspiel hat somit nur noch statistische Bedeutung.
Endergebnis
Türkei – Paraguay 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 Galarza (2.)
Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)
Rote Karten: – / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)
Marokko bleibt als Geheimfavorit weiter auf Kurs und gewann mit 1:0 (1:0) gegen Schottland, ein wichtiger Sieg.
Das Siegtor erzielte PSV-Offensivspieler Ismael Saibari früh in der Partie.
Mit vier Punkten rückt Marokko dem Achtelfinale näher. Schottland erleidet einen Rückschlag, kann mit einem Sieg aber weiterhin auf das Überstehen der Gruppenphase hoffen.
Rekordweltmeister Brasilien fuhr einen sicheren 3:0-Erfolg gegen Haiti ein und zeigte dabei immer wieder seine Klasse.
Mit dem souveränen Sieg untermauerte die Seleção um Superstar Vinícius Júnior ihre Ambitionen auf die K.o.-Runde. Für Haiti ist das Turnier damit beendet.
Ergebnisse im Überblick:
Schottland – Marokko 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 Saibari (2.)
Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)
Brasilien – Haiti 3:0 (3:0)
Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)
Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)
Schreibt hier ein Gastgeber sein eigenes Sommermärchen? Die USA gewannen auch ihr zweites Gruppenspiel souverän mit 2:0 (2:0) gegen Australien und qualifizierten sich damit für die K.o.-Runde.
Die Mannschaft von Jesse Marsch legte bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein. In einer starken Anfangsphase sorgte Folarin Balogun mit einem Eigentor von Cameron Burgess (11.) für die Führung. Kurz vor der Pause köpfte Alex Freeman nach einem Freistoß das zweite Tor, das nach Prüfung durch den VAR anerkannt wurde.
USA – Australien 2:0 (2:0)
USA: Freese – Freeman, C. Richards, Ream – Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), T. Adams, A. Robinson (80. Trusty) – M. Tillman – Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)
Australien: Beach – Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) – Italiano, O'Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos – Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) – M. Touré (46. Irankunda)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)
Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), C. Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)
Nach dem 1:1 zum WM-Auftakt gegen die DR Kongo liegen bei Portugal offenbar die Nerven blank.
Madalena Aragao (20), die Partnerin von Torschütze João Neves (21), kritisierte Superstar Cristiano Ronaldo scharf auf Social Media. Nachdem ein Nutzer ein Foto ihres Freundes kommentierte mit: "Dein Freund ist ein Idiot. Sag ihm, er soll den Ball meinem GOAT passen", antwortete sie: "Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!"
Nach dem ersten WM-Spiel gab es ohnehin viel Kritik an dem fünfmaligen Ballon-d’Or-Gewinner. "Wir wissen, dass er nicht mehr der Alte ist. Er ist etwas älter", sagte etwa Kongos Ngal'ayel Mukau (21).
Donny Strathie, ein 76-jähriger schottischer Fan, wollte sich seinen Traum erfüllen und die WM 2026 in Boston live verfolgen. Kurz vor dem Spiel gegen Marokko verstarb er jedoch.
Die schottischen Fans ("Tartan Army") planen daher eine berührende Geste und rufen zu einer Gedenkminute in der 76. Spielminute gegen Marokko auf.
Der Account der schottischen Nationalmannschaft unterstützte den Aufruf, auch Nationaltrainer Steve Clarke sprach der Familie sein Beileid aus: "Bei all den guten Nachrichten für Schottland bei dieser WM ist dies eine sehr traurige Nachricht."
Nach der schweren Verletzung von Ismaël Kone (24) sendete der kanadische Mittelfeldspieler ein positives Signal aus dem Krankenhaus.
Teamkollege Moïse Bombito (26) besuchte ihn und teilte ein Foto, das Kone lächelnd mit Victory-Zeichen zeigt.
Kone hatte sich vermutlich Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen, eine offizielle Diagnose steht noch aus. Das Turnier in Kanada ist für ihn beendet. Bereits auf dem Platz zeigte sich der 24-Jährige berührt von der Unterstützung der Fans und verabschiedete sich winkend auf der Trage.
Fabrizio Romano (33) berichtete, dass sich Koné einen doppelten Beinbruch zugezogen hat: "Er hat Brüche im Waden- und Schienbein erlitten und befindet sich mit seiner Mutter Suzanne im Krankenhaus. Es droht eine Pause von 4-5 Monaten, eine weitere WM-Teilnahme ist ausgeschlossen."
Beim 6:0 gegen Katar wurde Koné in der zweiten Halbzeit nach einem Foul auf einer Trage vom Feld getragen.
Gastgeber Kanada feierte einen Kantersieg gegen Katar, der allerdings von der schweren Verletzung Konés überschattet wurde.
Zum Zeitpunkt des Tores stand es bereits 3:0 für Kanada, wobei Jonathan David drei Treffer zum Endstand beitrug.
Mit-Gastgeber Mexiko sicherte sich mit einem 1:0 gegen Südkorea dank eines Torwartfehlers den Gruppensieg in Gruppe A.
Ergebnisse der Nacht:
Kanada – Katar 6:0 (3:0)
Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)
Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)
Rote Karten: – / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)
Mexiko – Südkorea 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Romo Barron (50.)
Gelbe Karten: – / Kang-in Lee (1), Paik (1)
Dank Joker Johan Manzambi hat die Schweiz einen wichtigen Schritt Richtung K.o.-Runde gemacht.
Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar besiegten die Eidgenossen Bosnien-Herzegowina deutlich mit 4:1 (0:0). Manzambi erzielte nach seiner Einwechslung zwei Treffer (74., 90.).
Mit vier Punkten haben die Schweizer die besten Chancen aufs Weiterkommen.
Endstand:
Schweiz – Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)
Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)
Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)
Rote Karten: – / Muharemovic (80./Notbremse)
Österreichs Stefan Posch (29) hat sich im WM-Auftakt gegen Jordanien den Kiefer gebrochen, wie der ÖFB mitteilte.
Er braucht keine Operation, trägt eine Spezialschiene und bleibt weiter im Turnier.
Die Elfenbeinküste kann im Duell mit Deutschland offenbar auf Elye Wahi (23) bauen.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP erhielt der Stürmer von Eintracht Frankfurt die Einreiseerlaubnis nach Kanada und kann am Samstag gegen Deutschland spielen. Zuvor hatte der ivorische Verband noch von einer Einreiseverweigerung berichtet.
Tschechien erreichte im zweiten Spiel nach der Auftaktniederlage gegen Südafrika nur ein 1:1 (1:0) und droht vorzeitig auszuscheiden.
Michal Sadilek (6.) brachte die Tschechen in Führung, doch Teboho Mokoena (83.) glich per Handelfmeter aus. Das letzte Gruppenspiel gegen Mexiko wird nun wohl ein Pflichtsieg sein.
Endstand:
Tschechien – Südafrika 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)
Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)
Die nächste Aufgabe für das DFB-Team ist erst am Samstag, während die Nachbarn aus Tschechien schon heute Abend gegen Südafrika antreten müssen.
Die Schweiz will nach dem enttäuschenden Remis gegen Katar im Spiel gegen Bosnien und Herzegowina den ersten Sieg holen. Gelingt dies, ist das Weiterkommen so gut wie sicher.
Später treffen dann Kanada und Katar sowie Mexiko und Südkorea aufeinander.
Nach seinen umstrittenen Aussagen, dass alle japanischen Spieler "ähnlich" aussehen würden, entschuldigte sich Rafael van der Vaart (43) am Mittwochabend und betonte, keine rassistische oder diskriminierende Absicht gehabt zu haben.
Er wird weiterhin als Experte für die Sendung "NOS WK avond" tätig sein.
Nach dem deutlichen Sieg Deutschlands gegen Curaçao kursierten in sozialen Netzwerken KI-generierte Videos eines Fans, der Adolf Hitler ähnelt und euphorisch jubelt.
Der betroffene Mann aus Alsfeld, der das Spiel in Houston mit seinem Sohn besuchte, zeigte sich schockiert, dass sein Gesicht digital zum NS-Diktator gemacht wurde. Er hat Anzeige erstattet, auch in den USA in Kontakt mit dem FBI.
Trotz der unklaren rechtlichen Lage möchte er sich die WM-Freude nicht verderben lassen: "Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen."
Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und Elye Wahi (23): Dem Stürmer wird die Einreise nach Kanada verweigert. Grund sollen Manipulationsvorwürfe sein. Mehr dazu in unserem Artikel: "Vor DFB-Duell: Star der Elfenbeinküste wird Einreise nach Kanada verwehrt".
Norwegens Superstar Erling Haaland (25) sorgt bei der WM für Erdbeben – im wahrsten Sinne des Wortes. Das seismologische Institut "Norsar" meldete, dass während Haalands Toren gegen den Irak in Bergen Erschütterungen registriert wurden.
Dies liegt daran, dass viele Menschen gleichzeitig aufgeregt reagieren und dadurch Erdschwingungen erzeugen, die von empfindlichen Seismografen gemessen werden.
Bereits im Sommer 2024 bei einem Ed Sheeran-Konzert in Oslo gab es ähnliche Effekte.
Torwart-Legende Vozinha (40) von Kap Verde teilte unter Tränen mit, dass seine Mutter aufgrund von Visaproblemen das historische WM-Spiel verpasste.
Nun scheint eine Lösung in Sicht: Politiker Hakeem Jeffries (55) kündigte an, dass Vozinhas Mutter ein Visum erhalten werde, um beim nächsten Spiel gegen Uruguay dabei zu sein. Die Gebühren wurden erlassen, die Reisevorbereitungen laufen.
Keine Mutter sollte verpassen, wenn ihr Sohn Geschichte schreibt. Vozinha glänzte mit herausragenden Paraden und war einer der Schlüssel zum 0:0 gegen Spanien.
Der erste Spieltag ist vorbei, alle Teams sind im Turnier angekommen.
Heute Abend startet der zweite Vorrundenspieltag mit Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) in Atlanta und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr) in Los Angeles.
Um Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, um 3 Uhr muss Mexiko in Guadalajara gegen Südkorea ran.
Ghana und Kolumbien lösten ihre Favoritenrollen, wenn auch mit Mühe. Caleb Yirenkyi rettete Ghana spät den 1:0-Sieg gegen Panama, Luis Díaz führte Kolumbien mit einem Tor und einer Vorlage zum 3:1 gegen Usbekistan. Der WM-Neuling erzielte seinen ersten WM-Treffer beim Ausgleich in der 60. Minute.
Ergebnisse der Nacht:
Ghana – Panama 1:0 (0:0)
Ghana: Ati Zigi (46. Asare) – Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah – Owusu (78. Sibo), Yirenkyi – Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) – J. Ayew (87. Adu)
Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos, Andrade – M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) – Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) – C. Waterman (63. Fajardo)
Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden) – Zuschauer: 42.942
Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)
Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)
Usbekistan – Kolumbien 1:3 (0:1)
Usbekistan: Yusupov – Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov – Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) – Shomurodov (90.+3 Sergeev)
Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) – Suárez (80. Hernández)
Schiedsrichter: Anthony Taylor (England) – Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)
Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)
Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)
Der erste Spieltag ist vorbei.
Bei einem spannenden Spiel zwischen England und Kroatien, einer Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018, sahen die Zuschauer in Dallas viel Unterhaltung.
Nach einem lebhaften Beginn brachte Harry Kane die "Three Lions" per Elfmeter in Führung (12.). Die Kroaten glichen aus (36.), doch Kane erzielte direkt das 2:1 (42.). Kurz vor der Pause glich der ehemalige Union-Spieler Musa erneut aus (45.+5).
Nach der Pause sorgte Jude Bellingham nach starkem Dribbling für das 3:2 (47.) und ließ die englischen Fans jubeln. Trotz vieler Chancen trafen sie erst in der 85. Minute durch Rashford zum 4:2-Endstand.
England – Kroatien 4:2 (2:2)
Tore: 1:0 Kane (12./Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Ju. Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)
Portugal enttäuschte und erreichte gegen den Kongo nur ein 1:1.
Joao Neves brachte Portugal früh in Führung (6.), doch der Kongo glich kurz vor der Pause aus (45.+5). Die Portugiesen wirkten ideenlos und fanden im letzten Drittel kaum Lösungen. Der Kongo verteidigte leidenschaftlich und hatte selbst Chancen.
Endergebnis:
Portugal – DR Kongo 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)
Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)
Wegen einer von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreisesperre können viele senegalesische Fans ihre Mannschaft nicht vor Ort unterstützen. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) kritisierte dies scharf.
"Jedes Team sollte seine Fans haben, ich verstehe nicht, warum afrikanische Fans nicht dabei sein dürfen. Ich will nur über Fußball sprechen, der für alle da ist", sagte der Abwehrspieler gegenüber "The Athletic".
Der Fußballverband habe Ausnahmen für Eltern und enge Angehörige der Spieler durchgesetzt, viele Fans dürfen jedoch nicht einreisen.
Aufregung bei der WM: Bei einem geschlossenen Training der südkoreanischen Mannschaft wurde eine Drohne gesichtet.
Während der Einheit in Zapopan, bei der sich das Team um Heung-Min Son (33) auf das Spiel gegen Mexiko vorbereitete, wurde die Drohne entdeckt. Ein mexikanischer Militärangehöriger, zuständig für Drohnenabwehr, brachte das Flugobjekt zum Absturz. Die Täter konnten die Drohne bergen und entkommen.
Der südkoreanische Fußballverband informierte die FIFA, die den Vorfall untersucht. Das Spiel Südkorea gegen Mexiko ist von großer Bedeutung, beide Teams haben ihr Auftaktspiel gewonnen.
Österreich ist bei der WM 2026 angekommen: Das Team von Trainer Ralf Rangnick feierte zum Auftakt einen 3:1-Sieg gegen Jordanien.
Romano Schmid brachte Österreich in der 20. Minute in Führung, Jordanien glich durch Ali Olwan (50.) aus.
Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) brachte die Österreicher erneut in Führung, in der Nachspielzeit erzielte Marko Arnautovic per Handelfmeter das 3:1 (90.+12).
Österreich – Jordanien 3:1 (1:0)
Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) – Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) – R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer – Kalajdzic (46. Arnautović)
Jordanien: Abulaila – Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha – Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) – Olwan
Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)
Zuschauer: 68.527 (San Francisco)
Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)
Gelbe Karten: Sabitzer (1) / –
Der WM-Abend begann mit einem starken Auftritt Frankreichs gegen Senegal, das mit 3:1 besiegt wurde. Norwegen siegte deutlich 4:1 gegen den Irak.
Danach setzte sich Titelverteidiger Argentinien mit 3:0 gegen Algerien durch, Messi erzielte einen Hattrick und stellte mit 16 WM-Toren den Rekord von Miroslav Klose ein.
Aktuell läuft das Spiel Österreich gegen Jordanien, bei dem Österreich vor der Halbzeit mit 1:0 führt.
Spiele der Nacht im Überblick:
Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)
Frankreich: Maignan – Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez – Tchouaméni, Rabiot – O. Dembélé (80. Barcola) – Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)
Senegal: E. Mendy – Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf – Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) – I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané
Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)
Zuschauer: 80.545 (New York)
Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)
Irak – Norwegen 1:4 (1:2)
Irak: J. Hassan – Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski – Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) – Al-Hamadi (59. Farji), Hussein
Norwegen: Nyland – Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) – Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) – Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) – Haaland
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 63.106 (Boston)
Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)
Gelbe Karten: Tahseen (1) / –
Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez – Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina – De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) – La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)
Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri – Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) – Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi
Schiedsrichter: Szymon Marciniak
Zuschauer: 69.045 (Kansas City)
Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)
Guillermo Ochoa (40) nimmt zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teil – gemeinsam mit Messi (38) und Ronaldo (41) Rekordhalter. Nach diesem Turnier will der mexikanische Torwart seine Karriere beenden.
"Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball. Es ist fantastisch, meine Karriere mit einer WM in Mexiko zu beenden", sagte Ochoa in einem FIFA-Interview.
Er spielte bereits bei den WM-Turnieren 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022 mit. Mit 153 Einsätzen ist er Mexikos drittmeist eingesetzter Nationalspieler. Aktuell ist er hinter Stammtorwart Raúl Rangel (26) nur Ersatz.
Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi (54) wird auch Portugals Auswahl wohl bald einen Trainerwechsel erleben – aber erst nach der WM.
Roberto Martínez (52) wird laut Medienberichten nach dem Turnier zurücktreten. Er hatte die Mannschaft 2023 übernommen und zieht eine Rückkehr in die Premier League in Erwägung, wo er zuvor bei Everton arbeitete.
Der portugiesische Verband wollte José Mourinho (63) als Nachfolger, doch Real Madrid verhinderte dessen Wechsel.
DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) berichtete auf der Pressekonferenz, dass einige Spieler in den USA einer Giftschlange begegnet seien.
"Wir haben gestern eine als giftig eingestufte Schlange gesehen. Ein Biss bedeutet Krankenhaus. Ich glaube nicht, dass es tödlich ist, aber es ist gefährlich", so Kimmich.
"Ich habe Respekt vor der Tierwelt hier, in Deutschland gibt es solche Tiere nicht", fügte er hinzu.
Die englische Nationalelf muss einen Ausfall verkraften: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und fällt aus.
Trainer Thomas Tuchel (52) nominierte Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) von Chelsea nach.
Australischer Schiedsrichter Shaun Evans (38) löste mit einer Handgeste im VAR-Raum Diskussionen aus, doch die FIFA bestätigte, dass er keine Sanktionen zu befürchten hat.
Das Disziplinarkomitee fand keine Verletzung des Verhaltenskodex. Evans hatte während eines Kameraschwenks Daumen und Zeigefinger zu einem Kreis geschlossen und die anderen Finger gestreckt. Einige interpretierten dies als rechtsextremistisches "White Power"-Zeichen.
Evans wies die Vorwürfe zurück und erklärte, es handele sich um ein unwillkürliches Zucken, keine bewusste Geste.
Spanier Mikel Oyarzabal (29) stellte beim 0:0 gegen Kap Verde einen unrühmlichen Rekord auf: Als Startspieler hatte er in den ersten 30 Minuten keinen einzigen Ballkontakt – eine Premiere seit Beginn der Datenerfassung 1966.
Immerhin hatte er in der 39. Minute eine gute Chance, die Kap-Verde-Keeper Vozinha parierte. Insgesamt kam Oyarzabal auf 25 Ballkontakte.
Vier Unentschieden in Folge: Ein solcher Spieltag bei einer WM hat es seit fast 70 Jahren nicht mehr gegeben.
Die enttäuschende 1:5-Pleite Tunesiens gegen Schweden hat Sabri Lamouchi (54) den Job als Nationaltrainer gekostet.
Zwei Tage nach dem Debakel bestätigte der Verband seine sofortige Freistellung. Hervé Renard (57) übernimmt die Nachfolge.
Für Tunesien ist dies der zweite Trainerwechsel während einer WM nach 1998.
Lamouchi war seit Januar im Amt, konnte das Team aber nicht stabilisieren. Fünf Spiele, vier Niederlagen, darunter eine 0:5-Klatsche gegen Belgien als Generalprobe. Einziger Lichtblick war der 1:0-Sieg gegen Haiti.
Die iranische Mannschaft sicherte sich nach einer schwierigen Vorbereitung einen 2:2-Auftakt gegen Neuseeland.
In einem politisch aufgeladenen Spiel gingen die Kiwis durch Elijah Just zweimal in Führung, doch Ramin Rezaeian und Mohammad Mohebi glichen jeweils aus.
Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (54.), 2:2 Mohebi (64.)
Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –
Uruguay kam zum Auftakt nicht über ein 1:1 gegen Saudi-Arabien hinaus, nachdem Spanien zuvor gegen Kap Verde ebenfalls nur unentschieden gespielt hatte.
Maxi Araujo (80.) erzielte den späten Ausgleichstreffer für Uruguay. La Celeste dominierte nach der Pause, wurde jedoch nur mit einem Punkt belohnt.
Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 M. Araújo (80.)
Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –
Die Überraschungen bei der WM nehmen zu: Belgien kam gegen Ägypten trotz Favoritenrolle nicht über ein 1:1 hinaus.
Emam Ashour brachte die Pharaonen früh in Führung, doch ein Eigentor von Mohamed Hany rettete Belgien einen Punkt.
Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Emam Ashour (20.), 1:1 Mohamed Hany (Eigentor, 66.)
Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)
Torwart Vozinha (40) von Kap Verde bot eine herausragende Leistung gegen Spanien und wurde so zum WM-Star.
Er brach dabei einen Rekord und sorgte mit spektakulären Paraden für Furore im Netz.
Die größte Überraschung des Turniers: Europameister Spanien kam bei seinem WM-Debüt nur zu einem torlosen Remis gegen Kap Verde.
Das Team von Trainer Luis de la Fuente dominierte über weite Strecken, scheiterte jedoch an der Chancenverwertung und dem starken Vozinha. Kap Verde spielte frech nach vorne und hatte sogar Chancen auf den Siegtreffer. Auch die Einwechslung von Lamine Yamal brachte keine Entscheidung.
Spanien – Kap Verde 0:0 (0:0)
Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)
Nach dem erfolgreichen Auftakt Deutschlands gegen Curaçao sind die DFB-Trikots knapp geworden.
Mehr dazu unter: "Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst DFB-Hype mit Trikot-Engpass".
Nach der 1:5-Pleite gegen Schweden steht Tunesien kurz vor der Entlassung von Trainer Sabri Lamouchi (54).
Sportjournalist Romain Molina meldete in sozialen Medien, dass der Ex-Profi unmittelbar nach der Niederlage freigestellt worden sein soll. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Bei der WM könnten auch Kampfjet-Patrouillen zum Einsatz kommen, um die Sicherheit zu erhöhen.
TAG24 fragte bei NORAD, dem nordamerikanischen Luftverteidigungskommando, nach und erhielt eine Antwort.
Mehr dazu unter: "Kampfjet-Patrouillen über WM-Stadien: Hintergründe und Fakten".
Das WM-Auftaktspiel zwischen Deutschland und Curaçao lockte 23,43 Millionen Zuschauer zur ARD – ein Marktanteil von über 70 Prozent.
Der Wert ist mehr als doppelt so hoch wie beim Auftaktspiel 2022 gegen Japan (9,23 Millionen). 2018 verfolgten 25,97 Millionen das erste Deutschland-Spiel.
Nach dem späten Sieg gegen Ecuador steht die Elfenbeinküste nun punktgleich mit Deutschland auf Rang zwei.
Yan Diomande (19) zeigte sich vor dem Duell hochmotiviert: "Wir sind nicht nur hier, um dabei zu sein, sondern um Geschichte zu schreiben. Wir wollen alles gewinnen." Er lobte Deutschland als "eine der größten Mannschaften der Welt" und betonte, dass es wichtig sei, ruhig und entspannt zu bleiben.
Die WM ist weiterhin im ersten Spieltag, heute stehen spannende Partien an.
Spanien beginnt am Abend gegen WM-Debütant Kap Verde und will direkt ein Ausrufezeichen setzen. Lamine Yamal wird jedoch nicht von Anfang an spielen.
Im weiteren Verlauf treffen Belgien und Ägypten (21 Uhr), Saudi-Arabien und Uruguay (Mitternacht) sowie Iran und Neuseeland (3 Uhr) aufeinander.
Schweden nutzte die Schwächen Tunesiens effizient und eroberte mit einem 5:1-Kantersieg die Tabellenführung in Gruppe F.
Nach sieben Minuten traf Ayari zum 1:0, nach einer halben Stunde führte Schweden schon mit 2:0. Tunesien gelang kurz vor der Pause der Anschlusstreffer, doch Schweden erhöhte im zweiten Durchgang auf 5:1.
Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)
Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)
Gelbe Karten: – / Khedira (1)
In der Gruppe von Deutschland sah es lange nach einem Remis zwischen Elfenbeinküste und Ecuador aus, doch kurz vor Schluss sorgten die Ivorer für den Lucky Punch.
Das Spiel in Philadelphia war ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Ecuador hatte dreimal Pech am Aluminium.
In der 90. Minute traf Joker Amad Diallo zum 1:0 für die Elfenbeinküste, die nun punktgleich mit Deutschland auf dem zweiten Platz steht.
Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)
Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)
In einem unterhaltsamen Spiel trennten sich Niederlande und Japan mit 2:2. Oranje ging zweimal in Führung, doch die technisch starken Japaner glichen jeweils aus.
Niederlande – Japan 2:2 (0:0)
Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)
Zuschauer: 69.285 (Dallas)
Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)
Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –
Nach dem tollen Auftakt Deutschlands greifen heute Nacht weitere Teams ins WM-Geschehen ein: Niederlande gegen Japan (22 Uhr), Elfenbeinküste gegen Ecuador (1 Uhr) sowie Schweden gegen Tunesien (4 Uhr).
Der fulminante 7:1-Auftaktsieg gegen Curaçao sorgte in Deutschland für Euphorie.
Alle Details zu diesem denkwürdigen Sieg findet Ihr in unserem Sonder-Liveticker.
Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)
Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Foulelfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)
Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten.
Die FIFA werde ihm den vollen Lohn zahlen, berichtet die BBC. Artan war bei der Einreise elf Stunden lang befragt und dann zurückgeschickt worden. Die USA begründeten die Ablehnung mit möglichen Verbindungen zu terroristischen Gruppen.
Artan wurde eingeladen, am 12. August den Supercup in Salzburg zu leiten und erhielt auf dem Rückweg Hilfe von FIFA-Offiziellen, die seine Einreise in die USA jedoch nicht ermöglichen konnten.
Die portugiesische Nationalmannschaft wird die WM mit einem besonderen Armband bestreiten, das an Diogo Jota (†28) erinnert, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall starb.
Vor der Abreise in die USA übergab Premierminister Luís Montenegro (53) jedem Spieler ein Armband in den Landesfarben Grün und Rot mit den Namen des Kaders und Diogo Jotas.
Die Spieler schätzen die Geste sehr: "Wir wissen das zu würdigen", sagte Vitinha (26). Die Entscheidung, ob und wie das Armband getragen wird, liege bei den Spielern, die sich einstimmig für das Tragen während des Turniers entschieden haben.
In der Debatte um Einreiseverweigerungen bei der WM kritisierte UN-Generalversammlungspräsidentin Annalena Baerbock (45) die FIFA.
Im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan forderte sie mehr Engagement: "Neutralität heißt, dass alle Schiedsrichter einreisen dürfen."
FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) nannte den Vorfall "unglücklich" und erklärte: "Wir kontrollieren nicht alles, versuchen zu diskutieren und Lösungen zu finden. Manchmal ist es gut, einfach zu relaxen."
Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigte auf der Pressekonferenz die Rückkehr von Manuel Neuer ins Tor.
Er gab außerdem bekannt, dass Nathaniel Brown als linker Verteidiger und Jamal Musiala von Beginn an spielen werden. Das Spiel gegen Curaçao beschrieb er als "David gegen Goliath" und betonte die Favoritenrolle.
Er warnte im Nebensatz vor einer unterschätzten Gefahr durch die Unbeschwertheit des karibischen Teams.
Das erste Gruppenspiel beginnt um 19 Uhr.
Niemand hatte mit der Überraschung gerechnet: In Gruppe D setzte sich Australien gegen den Favoriten Türkei durch.
Die Australier setzten auf Konter und trafen erfolgreich durch Nestory Irankunda (27.) und Connor Metcalfe (75.) zur 2:0-Führung.
Australien – Türkei 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)
Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)
Schottland übernahm nach einem 1:0-Sieg gegen Haiti die Tabellenführung in Gruppe C.
John McGinn traf in der 28. Minute per Nachschuss und sicherte den Sieg trotz mehrerer Ausgleichschancen Haitis.
Haiti – Schottland 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 John McGinn (28.)
Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)
In Gruppe C gab es eine weitere Überraschung: Brasilien kam gegen Marokko nicht über ein 1:1 hinaus.
Der Rekordweltmeister brauchte lange, um ins Spiel zu finden. Ismael Saibari brachte Marokko in Führung (21.), Vinicius Junior glich aus (32.).
Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)
Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)
Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –
Die erste große WM-Überraschung ist perfekt: Katar erzielte in der vierten Nachspielminute den späten 1:1-Ausgleich gegen die Schweiz.
Die Eidgenossen führten nach einem umstrittenen Elfmeter (17.) lange, doch Katar schockte sie kurz vor Schluss.
Katar – Schweiz 1:1 (0:1)
Schiedsrichter: Hector Said Martinez (Honduras)
Zuschauer: 67.966
Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)
Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)
Beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao schwitzte die deutsche Mannschaft bei Temperaturen um 32 Grad in den USA stark.
Besondere Maßnahmen wurden für die Torhüter getroffen, deren Handschuhe in Eiswasser gekühlt wurden.
Nach dem Training stand das Mittagessen auf dem Programm, anschließend flog die Mannschaft mit einem Airbus 220 rund zweieinhalb Stunden nach Houston, wo das erste WM-Spiel stattfindet.
Heute Abend um 21 Uhr starten Katar und die Schweiz ihre WM in der San Francisco Bay Area.
Danach folgen Spiele in Gruppe C: Brasilien gegen Marokko (0 Uhr New York) und Haiti gegen Schottland (3 Uhr Boston). Um 6 Uhr deutscher Zeit trifft in Gruppe D Australien auf die Türkei in Vancouver.
Am Sonntag um 19 Uhr spielt Deutschland in Houston gegen Curaçao, um 22 Uhr treffen in Gruppe F die Niederlande und Japan aufeinander.
Das Außenministerium Ghanas hat Kanada wegen der Einreiseverweigerung für Thomas Partey (33) eine Protestnote geschickt.
Partey wurde vor dem Spiel am Donnerstag in Toronto von kanadischen Behörden nicht eingelassen. Der Profi steht seit April in London vor Gericht, die nächste Anhörung ist im Oktober. Ihm werden schwere Vergewaltigungsvorwürfe gemacht.
Das ghanaische Außenministerium betont die Unschuldsvermutung, da noch kein Urteil gefällt wurde.
Die deutsche Nationalmannschaft absolviert heute um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutsche Zeit) das Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao in Houston.
Die Mannschaft befindet sich noch im Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen geht es mit dem Flugzeug nach Houston, mit nur einer Stunde Zeitverschiebung.
Um 18.45 Uhr Ortszeit findet die Abschluss-Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern) statt.
FIFA teilte mit, dass Schiedsrichter Michael Oliver (41) das Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador am Montag (1 Uhr) nicht leiten kann, da er verletzt ist.
François Letexier übernimmt, auch die Linienrichter werden ersetzt. Der vierte Offizielle und VAR bleiben gleich.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti bestätigte den Ausfall von Neymar (34) wegen einer Wadenzerrung.
Er arbeitet hart an einer Rückkehr, hofft, dass er nächste Woche wieder voll trainieren kann.
Neymar hatte bereits die Testspiele gegen Panama und Ägypten wegen der Verletzung verpasst.
Kurz vor der Ankunft in Kansas City war die englische Nationalmannschaft Opfer eines Diebstahls.
In Fahrzeuge, die Trainingsausrüstung transportierten, wurde eingebrochen. Es ist unklar, was genau gestohlen wurde, aber Bälle und Schuhe könnten fehlen.
Das könnte das Training vor dem Spiel gegen Kroatien (Mittwoch, 22 Uhr) beeinträchtigen.
In Gruppe D hat Gastgeber USA Paraguay mit 4:1 besiegt. Zur Pause führte das Team mit 3:0, darunter zwei Tore von Folarin Balogun und ein Eigentor von Damian Bobadilla.
Paraguay gelang nur noch ein Treffer durch Mauricio. Giovanni Reyna sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.
USA – Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./ET), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)
Kanada und Bosnien-Herzegowina trennten sich 1:1 in Gruppe B. Jovo Lukic erzielte für Bosnien das Tor, Cyle Larin glich für Kanada aus.
Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)
Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)
Die ersten beiden WM-Spiele sind abgeschlossen, das Turnier geht weiter.
Den zweiten Tag eröffnen Kanada und Bosnien-Herzegowina. Vorher sang Alanis Morissette die kanadische Hymne.
Anschließend steigt die USA gegen Paraguay ins Turnier ein (3 Uhr).
Die ghanaische Mannschaft muss gegen Panama auf Thomas Partey verzichten, dem die Einreise nach Kanada verweigert wurde.
Partey steht seit April vor Gericht wegen schwerer Vergewaltigungsvorwürfe. Er lebt in Boston und spielt sein Auftaktspiel in Toronto.
Miroslav Klose (48) hält noch immer den WM-Torrekord mit 16 Treffern, rechnet aber damit, dass dieser bei der WM 2026 gebrochen wird.
Durch das größere Teilnehmerfeld gibt es mehr Spiele und Chancen zum Tore schießen, sagte Klose.
Vor allem Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12) könnten den Rekord übertreffen, da ihre Teams weit kommen könnten.
Klose ist ein großer Messi-Fan und würde ihm den Rekord gönnen.
Bei der WM 2026 wird die deutsche Torhymne "Major Tom" von Peter Schilling gespielt, bestätigte der DFB.
Das Lied wurde zusammen mit den "Signature Songs" "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen und "Zeit, dass sich was dreht" von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt.
Wann die beiden anderen Songs gespielt werden, ist noch unklar.
"Major Tom" hatte bei der EM 2024 "Kernkraft 400" abgelöst und großen Anklang gefunden.
Marc Cucurella (27) überraschte bei der WM mit einer skurrilen Ansage: Sollte Spanien die WM gewinnen, will sich der Chelsea-Spieler das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen.
Bereits nach dem EM-Sieg 2022 hatte er sich die Haare rot gefärbt.
Denkwürdig bleibt für deutsche Fans sein mutmaßliches Handspiel gegen Musiala im EM-Viertelfinale, das nicht als Elfmeter geahndet wurde.
Am Donnerstagabend verpassten Zuschauer im ZDF die WM-Eröffnungsfeier, da statt der Live-Übertragung Werbung und Experten-Talk ausgestrahlt wurden. So verpassten sie Auftritte von Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.
Das ZDF erklärte, Werbung sei notwendig und der letzte Werbeblock lief um 19:44 Uhr, während die Eröffnungsshow lief.
Die komplette Feier ist im Re-Live in der Mediathek verfügbar.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) hat erstmals direkt Kontakt zur deutschen Fußballnationalmannschaft aufgenommen und sich per Videocall bei Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30) gemeldet.
Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schaltete sich dazu und lobte den Rückhalt aus Deutschland.
Die Spieler zeigten sich dankbar für die Unterstützung.
Zum Abschied kündigte Merz weitere Gespräche mit Nagelsmann an.
Im Netz sorgt eine Gans für Begeisterung: In einem viralen Video läuft das Tier im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft durch die Straßen und zieht so viele Blicke auf sich.
Lokale Medien berichten, dass die Gans im Auftrag eines Straßenverkäufers als Marketingaktion eingesetzt wird, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Während Tierfreunde die Aktion kritisch sehen, feiern Nutzer das Video begeistert.
Zum WM-Auftakt erzielte die Eröffnungsfeier zwischen Mexiko und Südafrika dem ZDF Spitzenquoten mit 10,04 Millionen Zuschauern (Marktanteil 46,5 Prozent), deutlich mehr als vor vier Jahren in Katar.
Bei der Eröffnung in Mexiko-Stadt gab es während der Feierlichkeiten Proteste und Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei.
Radikale Mitglieder einer Lehrergewerkschaft fordern Reformen und bessere Arbeitsbedingungen und waren bereits im Mai auf der Straße aktiv.
Co-Gastgeber Kanada muss im Auftaktspiel gegen Bosnien ohne Alphonso Davies (25) auskommen, der sich weiterhin von einer Oberschenkelmuskelverletzung erholt.
Trainer Jesse Marsch zeigte sich zuversichtlich, dass Davies bald zurückkehrt.
In Gruppe A gewann Südkorea mit 2:1 gegen Tschechien. Ladislav Krejci (59.) brachte Tschechien in Führung, doch In-beom Hwang (67.) und Hyeon-gyu Oh (80.) drehten das Spiel.
Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –
Mexiko setzte sich im ersten WM-Spiel mit 2:0 gegen Südafrika durch. Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio verteilte dabei drei Rote Karten.
Mexiko – Südafrika 2:0
Torschützen: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Bestritten wird gerade das Eröffnungsspiel der WM 2026 in Mexiko, USA und Kanada. Der Ball rollt im Aztekenstadion, während Mexiko und Südafrika um den Sieg kämpfen.
Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die WM-Eröffnungsfeier, bei der die Flaggen aller 48 Teilnehmer präsentiert werden.
Vor dem Stadion herrscht Trubel, auf dem Zócalo drängen viele Fans zum Public Viewing. Ein Stadtbeamter bat die Menge, besonders auf Kinder Acht zu geben.
Auf der Bühne performen Shakira und Burna Boy mit ihrem WM-Song "Dai Dai", begleitet von einem Feuerwerk.