WM 2026 live: Spionagevorfall im südkoreanischen Trainingslager
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet, läuft auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen bei diesem riesigen Turnier, das bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalmannschaft startete furios mit einem 7:1-Erfolg (3:1) gegen Curaçao. In der Gruppe E warten außerdem die Elfenbeinküste und Ecuador als weitere Gegner.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat das klare Ziel, den WM-Titel zu erringen. Doch bis zum großen Finale am 19. Juli in New York liegt noch ein weiter Weg vor der Mannschaft. Argentinien, Titelverteidiger und angeführt von Superstar Lionel Messi (38), geht als Favorit ins Rennen, nachdem sie den Pokal im Winter 2022 in Katar errungen hatten.
In unserem WM-Liveticker halten wir Euch rund um die Uhr mit allen wesentlichen Neuigkeiten sowohl vor dem Eröffnungsspiel als auch während des gesamten Turniers auf dem Laufenden.
Spannung bei der WM: Berichten zufolge wurde während einer geschlossenen Trainingseinheit der südkoreanischen Mannschaft eine Drohne entdeckt.
Bei dem nicht öffentlichen Training in Zapopan bereitete sich das Team um Heung-Min Son (33) auf das anstehende Spiel gegen Mexiko vor, als die Drohne, die offenbar das Training überwachte, gesichtet wurde.
Ein Mitglied des mexikanischen Militärs, zuständig für die Abwehr von Drohnen und im Basislager der Mannschaft stationiert, soll das Fluggerät zum Absturz gebracht haben. Den Berichten zufolge gelang es den mutmaßlichen Tätern dennoch, die Drohne nach dem Absturz zu bergen und unerkannt zu entkommen.
Der südkoreanische Fußballverband hat die FIFA bereits über den Vorfall informiert, der nun untersucht wird. Das bevorstehende Aufeinandertreffen zwischen Südkorea und Mexiko ist von großer Bedeutung, da beide Teams ihr erstes Gruppenspiel gewonnen haben: Südkorea setzte sich mit 2:1 gegen Tschechien durch, Mexiko startete mit einem 2:0 gegen Südafrika.
Auch Österreich ist jetzt offiziell bei der WM 2026 dabei: Das Team von Trainer Ralf Rangnick feierte zum Auftakt einen 3:1-Sieg gegen Jordanien. Romano Schmid brachte Österreich in der 20. Minute in Führung, bevor Ali Olwan in der 50. Minute für Jordanien ausglich.
Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) brachte Österreich erneut in Front, und in der Nachspielzeit erzielte Marko Arnautovic per Handelfmeter den 3:1-Endstand (90.+12).
Österreich – Jordanien 3:1 (1:0)
Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) – Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) – R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer – Kalajdzic (46. Arnautović)
Jordanien: Abulaila – Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha – Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) – Olwan
Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)
Zuschauer: 68.527 (San Francisco)
Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)
Gelbe Karte: Sabitzer (1)
Der WM-Abend begann mit einem starken Auftritt der französischen Nationalmannschaft, die Senegal mit 3:1 besiegte. Norwegen feierte einen klaren 4:1-Sieg gegen den Irak.
Später meldete sich auch der Titelverteidiger Argentinien eindrucksvoll zurück: Beim 3:0 gegen Algerien ließ das Team keine Zweifel aufkommen, und Lionel Messi stellte mit einem Dreierpack den WM-Torrekord von Miroslav Klose ein – nun hält er 16 Treffer.
Die Partie zwischen Österreich und Jordanien läuft aktuell; vor der Halbzeit führt Österreich mit 1:0.
Spiele der Nacht im Überblick:
Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)
Frankreich: Maignan – Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez – Tchouaméni, Rabiot – O. Dembélé (80. Barcola) – Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)
Senegal: E. Mendy – Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf – Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) – I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané
Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)
Zuschauer: 80.545 (New York)
Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)
Irak – Norwegen 1:4 (1:2)
Irak: J. Hassan – Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski – Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) – Al-Hamadi (59. Farji), Hussein
Norwegen: Nyland – Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) – Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) – Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) – Haaland
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 63.106 (Boston)
Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)
Gelbe Karte: Tahseen (1)
Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez – Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina – De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) – La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)
Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri – Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) – Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi
Schiedsrichter: Szymon Marciniak
Zuschauer: 69.045 (Kansas City)
Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)
Guillermo Ochoa (40) nimmt nun schon zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teil – ein Rekord, den er sich mit Lionel Messi (38) und Cristiano Ronaldo (41) teilt. Nach der aktuellen WM wird für den mexikanischen Torhüter allerdings Schluss sein.
„Ich sehe keinen Sinn mehr darin, weiter Fußball zu spielen“, erklärte der 40-Jährige im FIFA-Interview. „Meine Karriere mit dieser WM in Mexiko zu beenden, ist großartig.“
Ochoa, der zuletzt in Zypern bei AEL Limassol spielte, war bereits bei den Weltmeisterschaften 2006 (Deutschland), 2010 (Südafrika), 2014 (Brasilien), 2018 (Russland) und 2022 (Katar) dabei. Mit 153 Länderspielen steht er auf Platz drei der mexikanischen Rekordspieler. Bei der WM 2026 ist er jedoch nur Ersatz hinter Stammtorhüter Raúl Rangel (26).
Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi (54) steht auch im portugiesischen Team ein Wechsel auf der Trainerbank bevor – allerdings erst nach dem Turnier.
Wie übereinstimmende Medien berichten, wird Roberto Martínez (52) sein Amt direkt im Anschluss an die WM niederlegen. Sein Vertrag läuft ohnehin aus. Der Spanier, der die portugiesische Nationalmannschaft 2023 übernommen hatte, zieht offenbar eine Rückkehr in die englische Premier League in Betracht, wo er bereits bei Everton tätig war.
Sky berichtete, dass José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen war, doch ein Jobangebot von Real Madrid hat diesen Plan durchkreuzt.
Bei der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag (deutscher Zeit) enthüllte DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31), dass einige Nationalspieler am Montag in den USA einer giftigen Schlange begegnet seien.
„Wir haben gestern eine Schlange gesehen, die als giftig eingestuft wurde. Ein Biss erfordert einen Krankenhausaufenthalt. Ich denke nicht, dass es tödlich endet, aber es ist definitiv gefährlich“, berichtete der Bayern-Star.
„Wenn man auf so eine Schlange tritt, kann das böse ausgehen. Deshalb halten wir Abstand zu den Tieren. In Deutschland gibt es meiner Meinung nach nicht so viele gefährliche Tiere“, fügte er hinzu.
Die englische Nationalmannschaft muss einen personellen Rückschlag hinnehmen: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United zog sich eine Muskelverletzung zu und fällt für das Turnier aus.
DFB-England-Coach Thomas Tuchel (52) nominierte daraufhin Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.
Ein Handzeichen des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) im VAR-Raum sorgte für Diskussionen. FIFA bestätigte jedoch, dass keine Sanktionen gegen ihn folgen werden.
Das FIFA-Disziplinarkomitee fand keine Hinweise auf einen Verstoß gegen den Verhaltenskodex. Einige Zuschauer interpretierten die Geste als rechtsextremistisches Symbol „White Power“ – Evans selbst wies diese Vorwürfe entschieden zurück.
„Ich habe keine bewusste Handgeste oder Symbolik verwendet“, erklärte er. Die Bewegung sei ein unwillkürliches, unterbewusstes Zucken gewesen.
Spanien erlebte mit dem 0:0 gegen Kap Verde eine unerwartete Enttäuschung, und Stürmer Mikel Oyarzabal (29) stellte eine unrühmliche Bestmarke auf.
Laut „Opta“ war Oyarzabal der erste Spieler seit Beginn der Datenaufzeichnung 1966, der in den ersten 30 Minuten ohne Ballberührung blieb.
Immerhin hatte er in der 39. Minute eine gute Tormöglichkeit, die vom Kap-Verde-Keeper Vozinha (40) sensationell pariert wurde. Am Ende standen 25 Ballkontakte für ihn zu Buche.
Vier Unentschieden in Folge – ein derartiger Spieltag ist bei einer WM seit Jahrzehnten nicht vorgekommen. Zum letzten Mal gab es so etwas vor fast 70 Jahren.
Die 1:5-Niederlage Tunesiens im WM-Auftaktspiel gegen Schweden hat bereits Konsequenzen: Trainer Sabri Lamouchi (54) wurde unmittelbar danach entlassen.
Der Verband bestätigte die Trennung zwei Tage nach dem Debakel. Neuer Trainer wird Hervé Renard (57).
Tunesien erlebt damit den zweiten Trainerwechsel während einer WM nach 1998, als Henryk Kasperczak (79) nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase gehen musste.
Lamouchi hatte das Amt erst im Januar übernommen, konnte die Mannschaft jedoch nicht stabilisieren. Nach fünf Spielen standen vier Niederlagen zu Buche, darunter eine 0:5-Pleite gegen Belgien im letzten Test vor dem Turnierstart. Einziger Erfolg war ein knappes 1:0 gegen Haiti.
Iran sicherte sich nach einer von politischen Spannungen geprägten Vorbereitung zum WM-Auftakt einen Punkt.
Beim ersten Turniereinsatz in Los Angeles spielte „Team Melli“ 2:2 (1:1) gegen Außenseiter Neuseeland.
Neuseeland ging durch Elijah Just (7., 55.) zweimal in Führung, doch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) egalisierten jeweils und sorgten für den Punktgewinn des Iran.
Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (54.), 2:2 Mohebi (64.)
Gelbe Karte: Hajsafi (1)
Uruguay kam ebenfalls nicht über ein Unentschieden hinaus. Nach dem Remis von Spanien spielte die Mannschaft von Trainer Marcelo Bielsa in Miami 1:1 (0:1) gegen Saudi-Arabien.
Maxi Araujo (80.) sorgte mit seinem späten Ausgleich für den Punktgewinn. Nach der Pause dominierte La Celeste, wurde aber nur mit einem Zähler belohnt.
Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 M. Araújo (80.)
Gelbe Karte: Al-Amri (1)
Die Überraschungen bei der WM häufen sich: Belgien kam gegen Ägypten nur zu einem 1:1-Unentschieden.
Emam Ashour brachte die Ägypter in Führung, ein Eigentor von Mohamed Hany (66.) rettete den Belgiern um Top-Star Kevin De Bruyne immerhin einen Punkt.
Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (Eigentor, 66.)
Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)
Torwart Vozinha (40) von Kap Verde glänzte bei der Sensation gegen Spanien. Mehr zu seinem Rekord und den Reaktionen im Netz erfahrt Ihr unter: „Torwart-Oldie schreibt Geschichte gegen Spanien – und explodiert im Netz“.
Die bisher größte Überraschung des Turniers: Europameister Spanien kam bei seinem WM-Debüt nicht über ein torloses Unentschieden gegen Kap Verde hinaus.
Obwohl das Team von Trainer Luis de la Fuente (64) das Spiel dominierte, scheiterte es an der Chancenverwertung und dem starken Kap-Verde-Keeper Vozinha. Auch die Einwechslung von Lamine Yamal, der eigentlich wegen einer kürzlich überstandenen Verletzung geschont werden sollte, brachte keinen Erfolg.
Spanien – Kap Verde 0:0 (0:0)
Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)
Nach dem starken Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao kam es zu einem unerwarteten Problem: Adidas hat offenbar nicht genügend Trikots zur Verfügung gestellt.
Alle Details dazu findet Ihr unter: „Ausgerechnet jetzt! Adidas stoppt DFB-Hype mit Trikot-Panne“.
Nach der 1:5-Klatsche zum WM-Auftakt steht der Rauswurf von Tunesiens Trainer Sabri Lamouchi unmittelbar bevor, berichtet der Sportjournalist Romain Molina („The Guardian“, „New York Times“). Eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.
Könnten bei der WM sogar Kampfjets zum Einsatz kommen, um die Sicherheit zusätzlich zu gewährleisten? TAG24 erkundigte sich beim Nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD und erhielt eine Antwort.
Mehr dazu hier: „Kampfjet-Patrouillen über WM-Stadien: Das steckt dahinter!“
Die ARD freut sich über eine herausragende Einschaltquote beim 7:1-Spektakel gegen Curaçao.
Im Durchschnitt verfolgten 23,43 Millionen Zuschauer das WM-Auftaktspiel der deutschen Elf am Sonntagabend im Fernsehen – ein Marktanteil von über 70 Prozent. Die Zahl dürfte noch höher liegen, da Livestreams und Magenta TV nicht mitgerechnet wurden.
Zum Vergleich: Beim WM-Premierenspiel 2022 gegen Japan (1:2) sahen nur 9,23 Millionen zu. Das Auftaktspiel 2018 gegen Mexiko (0:1) verfolgten 25,97 Millionen Zuschauer.
Nach dem späten Sieg gegen Ecuador liegt die Elfenbeinküste nun punktgleich mit Deutschland auf Rang zwei in Gruppe E. Ein bekanntes Gesicht zeigt sich vor dem nächsten Duell hochmotiviert.
„Wir sind nicht nur zum Mitmachen hier, wir wollen Geschichte schreiben“, sagte Leipzigs Spieler Yan Diomande (19). Der Flügelspieler setzte die südamerikanische Abwehr immer wieder unter Druck.
„Unsere Mentalität ist, alles zu gewinnen“, so der Youngster weiter. Er sieht Deutschland als eines der stärksten Teams der Welt, betonte aber, dass es wichtig sei, „ruhig und entspannt“ zu bleiben.
Die Fußball-WM befindet sich noch am ersten Spieltag, und auch heute stehen spannende Partien auf dem Programm.
Am Abend startet Spanien als einer der Topfavoriten ins Turnier: Um 18 Uhr trifft die Mannschaft von Luis de la Fuente (64) auf den WM-Neuling Kap Verde und will ein erstes Ausrufezeichen setzen.
Spielmacher Lamine Yamal wird aber noch nicht von Beginn an spielen dürfen: „Er ist sehr fit, trainiert gut und steht zur Verfügung, kann aber nicht von Anfang an auflaufen“, erklärte der spanische Trainer.
Später am Abend stehen die Partien Belgien gegen Ägypten (21 Uhr), Saudi-Arabien gegen Uruguay (Mitternacht) sowie Iran gegen Neuseeland (3 Uhr) auf dem Programm.
Die Skandinavier nutzten die Schwächen in der tunesischen Abwehr effektiv und schossen sich mit einem Kantersieg an die Tabellenspitze in Gruppe F.
Bereits nach sieben Minuten erzielte Ayari das 1:0, was den Schweden Selbstvertrauen gab. Zur Halbzeit stand es 2:1, doch im zweiten Durchgang legten die Skandinavier noch drei weitere Treffer nach.
Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)
Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)
Gelbe Karte: Khedira (1)
In Gruppe E sah es lange nach einem Remis zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador aus, doch kurz vor Schluss gelang den Ivorern noch der Siegtreffer.
In Philadelphia boten sich beide Teams ein ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen. Ecuador hatte Pech, gleich dreimal trafen sie das Aluminium.
In der 90. Minute sorgte Joker Amad Diallo für den entscheidenden Treffer, der die Elfenbeinküste punktgleich mit Deutschland auf Platz zwei bringt.
Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)
Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)
In einem unterhaltsamen und qualitativ hochwertigen Spiel trennten sich die Niederlande und Japan in Gruppe F mit einem 2:2.
„Oranje“ ging zweimal in Führung, doch die technisch versierten Japaner glichen jeweils aus.
Niederlande – Japan 2:2 (0:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)
Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)
Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)
Zuschauer: 69.285 (Dallas)
Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)
Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1)
Nach dem deutschen Auftakterfolg greifen heute weitere Teams ins Geschehen ein: Um 22 Uhr treffen die Niederlande und Japan aufeinander, um 1 Uhr kämpfen Elfenbeinküste und Ecuador, und um 4 Uhr spielen Schweden und Tunesien.
Der 7:1-Sieg Deutschlands zum WM-Auftakt sorgt für Euphorie und macht Lust auf mehr. Alle Infos zu diesem furiosen Erfolg gibt es in unserem Sonder-Liveticker.
Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)
Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Foulelfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)
Deutschland bestreitet heute sein WM-Auftaktspiel gegen Curaçao. Alle Details findet Ihr in unserem Liveticker.
Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten.
Wie die BBC berichtete, stellt die FIFA ihm seine Bezüge vollständig zur Verfügung. Artan war bei der Einreise elf Stunden verhört worden und anschließend zurückgeschickt worden. Die USA begründeten die Ablehnung mit angeblichen Verbindungen zu Personen, die terroristischen Organisationen nahe stehen sollen.
Nach dem Vorfall wurde Artan eingeladen, den europäischen Supercup zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg zu leiten.
Auf dem Rückflug über Istanbul erhielt er Unterstützung von FIFA-Offiziellen, die jedoch seine Einreise in die USA nicht ermöglichen konnten.
Die portugiesische Nationalmannschaft wird bei der WM ein besonderes Armband als Gedenken an Diogo Jota (†28) tragen, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam.
Vor dem Abflug übergab der portugiesische Premierminister Luís Montenegro (53) den Spielern Armbänder in Landesfarben mit den Namen des Kaders und Jotas Namen.
Vitinha (26) erklärte, dass der Premierminister den Spielern die Entscheidung überließ, ob und wie sie das Armband tragen. Die Mannschaft entschied sich, es während des gesamten Turniers bei Training und Spielen zu tragen.
In der Debatte um die verweigerten Einreisen während der WM kritisierte Annalena Baerbock (45), Präsidentin der UN-Generalversammlung, die FIFA scharf.
Insbesondere im Fall des somalischen Schiedsrichters Artan sieht sie die FIFA in der Pflicht: „Neutralität bedeutet, dass alle Schiedsrichter einreisen dürfen“, so Baerbock.
FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) nannte den Vorfall „unglücklich“ und erklärte: „Wir können nicht alles kontrollieren. Wir versuchen Lösungen zu finden.“
Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel bestätigte Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Tor.
Er kündigte zudem an, dass Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite starten wird und Jamal Musiala (23) ebenfalls von Beginn an spielen darf. Das Spiel gegen Curaçao beschrieb Nagelsmann als „David gegen Goliath“ mit klarer Favoritenrolle.
Er warnte aber vor einer ähnlichen Situation wie in der ersten Runde des DFB-Pokals, da Curaçao mit einer gewissen Unbeschwertheit gefährlich sein kann.
Das erste Gruppenspiel ist eine Pflichtaufgabe für die DFB-Elf, Anstoß ist um 19 Uhr.
Unerwartet setzte sich in Gruppe D Außenseiter Australien gegen Türkei durch.
Das Team aus Down Under wartete auf Konter, Nestory Irankunda erzielte in der ersten Halbzeit das 1:0, St.-Pauli-Profi Connor Metcalfe machte kurz vor Schluss alles klar.
Australien – Türkei 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)
Gelbe Karte: Yunus Akgün (1)
Schottland führt nach einem 1:0-Sieg über Haiti die Tabelle in Gruppe C an.
John McGinn erzielte das entscheidende Tor nach einer halben Stunde. Trotz mehrerer Chancen für Haiti gewann Schottland das Spiel.
Haiti – Schottland 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 John McGinn (28.)
Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)
In der Nacht gab es auch eine Überraschung in Gruppe C: Brasilien kam gegen Marokko nicht über ein 1:1 hinaus.
Nachdem Ismael Saibari Marokko früh in Führung brachte, glich Vinicius Junior noch vor der Pause aus. Am Ende reichte es nur für ein Remis.
Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)
Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)
Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1)
Die erste große Sensation ist perfekt: Katar erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich gegen die Schweiz.
Die Eidgenossen hatten durch einen umstrittenen Elfmeter in der 17. Minute geführt, doch Katar schockte die Schweizer spät.
Katar – Schweiz 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)
Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)
Die deutsche Nationalmannschaft litt beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt unter der Hitze in den USA.
Bei Temperaturen um die 32 Grad schwitzten die Spieler von Bundestrainer Julian Nagelsmann stark. Besonders für die Torhüter wurden spezielle Maßnahmen getroffen, wie das Einlegen der Handschuhe in Eiswasser.
Nach dem Training stand das Mittagessen auf dem Programm, um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit) fliegt das Team mit einem Airbus 220 in rund zweieinhalb Stunden zum ersten WM-Spielort Houston in Texas.
Heute Abend um 21 Uhr starten Katar und die Schweiz in Gruppe B in der San Francisco Bay Area. Danach folgen Brasilien gegen Marokko (0 Uhr, New York) sowie Haiti gegen Schottland (3 Uhr, Boston). In Gruppe D treffen Australien und die Türkei um 6 Uhr morgens in Vancouver aufeinander.
Am Sonntagabend um 19 Uhr beginnt Deutschland in Houston gegen Curaçao, zeitgleich spielen Niederlande und Japan in Gruppe F.
Das Außenministerium Ghanas hat gegen die Einreiseverweigerung von Nationalspieler Thomas Partey (33) nach Kanada Protest eingelegt.
Die kanadischen Behörden hatten Partey die Einreise vor dem Spiel am Donnerstag in Toronto gegen Panama verweigert. Als Begründung nannten sie einen laufenden Gerichtsprozess in London, wo Partey seit April wegen mehrerer Vergewaltigungsvorwürfe angeklagt ist. Der Prozess wird voraussichtlich erst 2027 abgeschlossen.
Das ghanaische Außenministerium betont die Unschuldsvermutung, da Partey noch nicht verurteilt wurde.
Heute um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) absolviert die deutsche Nationalmannschaft das Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt am Sonntag gegen Curaçao in Houston.
Die Mannschaft weilt derzeit noch in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen geht es mit dem Flugzeug nach Houston, wo lediglich eine Stunde Zeitverschiebung besteht.
Um 18:45 Uhr Ortszeit Houston (1:45 Uhr deutscher Zeit) findet die Abschlusspressekonferenz mit Julian Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (defensives Mittelfeld, FC Bayern München) statt.
Die FIFA teilte mit, dass Schiedsrichter Michael Oliver (41) wegen Verletzung nicht das Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador am Montag (1 Uhr) leiten wird.
Er wird von François Letexier ersetzt. Auch seine Assistenten werden durch französische Kollegen ersetzt, der vierte Offizielle und VAR bleiben unverändert.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte den Ausfall von Brasiliens Star Neymar.
„Er arbeitet hart daran, schnellstmöglich wieder fit zu werden. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder voll trainieren kann“, so Ancelotti. Neymar kämpft weiterhin mit einer Wadenverletzung und verpasste bereits Vorbereitungsspiele.
Kurz vor der Ankunft in Kansas City wurde die englische Nationalmannschaft Opfer eines Diebstahls.
Laut BBC wurde in Fahrzeuge, die Ausrüstung zum Trainingsgelände bringen sollten, eingebrochen. Es ist unklar, was genau gestohlen wurde, es besteht jedoch die Befürchtung, dass Bälle und Schuhe fehlen.
Die „Three Lions“ reisen am Samstagnachmittag ins Trainingslager; die Ausrüstung hätte ursprünglich vor dem Team ankommen sollen. Der Diebstahl könnte die Vorbereitung auf das Spiel gegen Kroatien (Mittwoch, 22 Uhr) beeinträchtigen.
Im ersten Spiel der Gruppe D nutzte Gastgeber USA seinen Heimvorteil und besiegte Paraguay mit 4:1.
Bereits zur Halbzeit führte das Team mit 3:0. Das erste Tor fiel durch ein Eigentor von Damian Bobadilla. Folarin Balogun traf zweimal, Mauricio gelang der Ehrentreffer für Paraguay, ehe Giovanni Reyna in der Nachspielzeit den Sieg sicherte.
USA – Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Eigentor Bobadilla (7.), 2:0 Balogun (31.), 3:0 Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)
Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina 1:1.
Jovo Lukic brachte Bosnien nach einer Ecke in Führung, doch Cyle Larin sorgte in der 79. Minute für den verdienten Ausgleich Kanadas.
Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Lukic (21.), 1:1 Larin (79.)
Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)
Die ersten beiden WM-Spiele sind abgeschlossen, der zweite Spieltag beginnt mit Kanada gegen Bosnien-Herzegowina. Die Eröffnungsshow mit Alanis Morissette und der kanadischen Nationalhymne wurde in Toronto gezeigt.
Anschließend bestreitet die USA das Spiel gegen Paraguay ab 3 Uhr.
Die ghanaische Nationalmannschaft muss zum Auftakt auf Thomas Partey verzichten, dem die Einreise nach Kanada verweigert wurde. Die FIFA bestätigte dies.
Parteys Visa-Probleme stehen wahrscheinlich im Zusammenhang mit den Missbrauchsvorwürfen gegen ihn in London.
Er darf sich zwar in den USA aufhalten, wo sich das Team in Boston vorbereitet, doch das Spiel findet in Toronto statt.
Miroslav Klose (48) ist mit 16 WM-Toren noch Rekordtorschütze des Turniers, geht aber davon aus, dass sein Rekord bald fällt.
„Ich erwarte, dass mein Rekord in diesem Turnier gebrochen wird“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Mehr Teams bedeuten mehr Spiele und mehr Chancen zum Tore schießen.“
Insbesondere Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12 Tore) könnten weit kommen und den Rekord knacken. Klose bezeichnet Messi als Genie.
Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch 2026 bei der WM in Nordamerika gespielt, teilte der DFB mit.
Die FIFA genehmigte das Lied neben den „Signature Songs“ von den Toten Hosen („An Tagen wie diesen“) und Herbert Grönemeyer („Zeit, dass sich was dreht“). Zeitpunkte für deren Einsatz sind noch nicht bekannt.
„Major Tom“ ersetzte „Kernkraft 400“ bei der Heim-EM 2024 und erfreute sich großer Beliebtheit.
Chelsea-Profi Marc Cucurella (27) sorgte mit einer kuriosen Ankündigung für Aufsehen: Sollte Spanien die WM gewinnen, will er sich das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen.
„Ich unterschreibe das“, sagte er bei „Radio Cope“. Bereits nach dem EM-Sieg 2022 ließ er sich rot färben.
Spanische Fans erinnern sich wohl eher an sein vermeintliches Handspiel im Viertelfinale gegen Deutschland und die ausgebliebene Elfmeterentscheidung.
Am Donnerstagabend ärgerten sich viele Zuschauer über den ZDF-Sendeauftakt zur WM-Eröffnung: Statt der Feierlichkeiten aus dem Aztekenstadion wurden erst eine Expertenrunde und dann Werbung gezeigt. Dadurch verpassten sie mehrere Minuten und Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean und J Balvin.
Das ZDF erklärte, dass es gesetzlich verpflichtet sei, Werbezeiten zu senden. Der letzte Werbeblock lief gegen 19:44 Uhr, als die Eröffnungsshow bereits lief.
Headlinerin Shakira und der offizielle WM-Song „Dai Dai“ waren dann in voller Länge zu sehen. Die Eröffnung ist auch in der Mediathek verfügbar.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) suchte diesmal den direkten Kontakt zur DFB-Mannschaft per Videocall mit Kapitän Joshua Kimmich (31) und den Spielern Kai Havertz (27) sowie Jonathan Tah (30).
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schaltete sich ebenfalls zu. Merz betonte die Unterstützung des ganzen Landes und kündigte weiteren Austausch an.
Im Netz erfreut sich ein Video einer Gans großer Beliebtheit, die im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft entspannt durch die Straßen läuft. Das Tier scheint unbeeindruckt von den Menschenmengen.
Lokale Medien berichten, dass die Gans im Auftrag eines Straßenverkäufers als Marketingaktion mit Mini-Plakat um den Hals eingesetzt wird.
Während Tierschützer den Einsatz kritisch sehen, wird das Video online gefeiert.
Das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika verzeichnete mit 10,04 Millionen Zuschauern im ZDF eine starke Reichweite und erreichte einen Marktanteil von 46,5 Prozent. Damit wurde die Eröffnung 2022 in Katar deutlich übertroffen.
Bei der WM-Eröffnung in Mexiko kam es zu Protesten und Auseinandersetzungen am Aztekenstadion sowie in der Stadt, unter anderem von Lehrergewerkschaftsmitgliedern.
Kanada muss im WM-Auftaktspiel auf Alphonso Davies (25) verzichten, der an einer Oberschenkelmuskelverletzung laboriert.
Trainer Jesse Marsch zeigte sich optimistisch, dass Davies in den nächsten Tagen Fortschritte macht, auch wenn er morgen nicht spielen kann.
Südkorea feierte in der Gruppe A einen späten 2:1-Sieg gegen Tschechien. Kapitän Ladislav Krejci brachte Tschechien mit einem Kopfball in Führung, doch In-beom Hwang glich aus und Hyeon-gyu Oh erzielte den Siegtreffer.
Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Gelbe Karte: Ki-hyuk Lee (1)
Mexiko gewann sein erstes WM-Spiel 2:0 gegen Südafrika.
Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio verteilte dabei drei Rote Karten.
Mexiko – Südafrika 2:0
Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Rote Karten: Yaya Sithole (50.), Zwane (84.), Montes (90.+2)
Die WM 2026 in Mexiko, USA und Kanada ist gestartet! Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika läuft im Aztekenstadion. Die Gastgeber hoffen auf einen Sieg bei der Neuauflage der Eröffnungspartie der WM 2010, als Südafrika mit 1:0 gewann.
Hollywood-Star Salma Hayek moderiert die Eröffnung im Aztekenstadion, anschließend folgt die Parade der 48 Nationen.
Vor dem Stadion herrscht großer Andrang und teilweise Chaos in der offiziellen Fanzone auf dem Zócalo.
Die Eröffnungsfeier wird von Shakira und Burna Boy mit dem WM-Song „Dai Dai“ musikalisch untermalt. Ein großes Feuerwerk erleuchtet das Stadion.
Aktuell spielen die Los Angeles Azules, eine mexikanische Cumbia-Band, begleitet von Tänzern rund um einen großen WM-Pokal auf dem Spielfeld.
In Kürze startet die WM 2026 mit der Eröffnungsfeier. Das erste Spiel zwischen Mexiko und Südafrika beginnt um 19:30 Uhr Ortszeit.
Weitere Stars bei den Feierlichkeiten sind J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana.
Dies ist die erste von drei Eröffnungsfeiern: Freitag folgt Toronto mit Alanis Morissette, Samstag die USA mit Katy Perry.
Die Vorberichterstattung läuft im ZDF seit 17:15 Uhr, Anstoß zum Eröffnungsspiel ist um 21 Uhr. In der Nacht spielt Südkorea gegen Tschechien (4 Uhr deutscher Zeit).
Der offizielle Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel Deutschland gegen Curaçao ist Jalal Jayed (39) aus Marokko, teilte die FIFA mit.
Jayed gilt als international noch unerfahren, leitete bisher vier Afrika-Cup-Spiele, darunter das Spiel um Platz drei, sowie vier Begegnungen der U20-WM 2025.
Seine Assistenten sind die Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37), vierter Offizieller ist Südafrikaner Abongile Tom (34).
Der haitianische Fußballverband musste sein neues Trikotdesign ändern, da die FIFA politische Botschaften auf Trikots untersagt.
Das Motiv erinnerte an die Schlacht von Vertières (1803) und den Weg zur Unabhängigkeit, wurde aber als politisch eingestuft.
Ausrüster Saeta respektierte die Vorgaben und betonte, dass das Design keine politische Absicht hatte, sondern eine Hommage an die Haitianer darstellte.
RTL II lässt die Kult-Krake Paul mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz auferstehen und tippt die WM-Spiele voraus.
„Paul 2.0“ wird ab dem Eröffnungstag in kurzen Clips nach der Sendung „RTLzweiNews“ zu sehen sein. Insgesamt sind 27 Videos geplant.
Der originale Paul war 2010 als Orakel berühmt, starb aber im selben Jahr. Seine Asche liegt im Dortmunder Fußballmuseum.
Der Iran droht kurz vor WM-Beginn mit Spielabbrüchen, falls politische Parolen oder falsche Flaggen im Stadion auftauchen.
Sportminister Ahmed Donjamali warnte, dass die Mannschaft das Spiel abbricht, wenn solche Vorfälle auftreten.
Ein US-Regierungsvertreter erklärte gegenüber CNN, dass somalischer Schiedsrichter Omar Artan die Einreise verweigert wurde, weil Verbindungen zu mutmaßlichen Terroristen vermutet werden.
Artan selbst betonte, er habe gültige Papiere und sei bei der Einreise zu politischen Fragen in Somalia und zur Terrormiliz Al-Shabaab befragt worden.
Der 34-Jährige wurde 2025 als bester afrikanischer Schiedsrichter ausgezeichnet und für die WM nominiert.
Die englische Nationalmannschaft trainiert in Florida, doch ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor Kubas Küste wurde auch dort gespürt.
Die Erschütterungen erreichten auch mexikanische Urlaubsorte und Walt Disney World. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden.
Omar Artan kann bei der WM nicht als Schiedsrichter eingesetzt werden, da ihm die Einreise in die USA verwehrt wurde. Somalia steht auf einer US-Einreisestoppliste.