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WM 2026 live: Kanadas Kantersieg gegen Katar von schwerer Verletzung überschattet

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet, ist in vollem Gange. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das noch bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalmannschaft feierte einen glanzvollen Auftakt und siegte mit 7:1 (3:1) gegen Curaçao. Am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit steht in Toronto bereits die zweite Partie gegen die Elfenbeinküste auf dem Programm.

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat den WM-Titel als klares Ziel ausgegeben, dennoch liegt ein weiter Weg bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York vor der Mannschaft. Argentinien tritt als amtierender Weltmeister an: Die Mannschaft um Lionel Messi (38) sicherte sich den Pokal zuletzt im Winter 2022 in Katar.

Unser WM-Ticker versorgt Euch während des gesamten Turniers mit allen relevanten Neuigkeiten und Ergebnissen.

Gastgeber Kanada feierte in der vergangenen Nacht einen beeindruckenden 6:0-Erfolg gegen Katar. Allerdings wurde der Kantersieg durch die schwere Verletzung von Ismael Koné getrübt, der vom Spielfeld getragen werden musste.

Zu diesem Zeitpunkt führte Kanada bereits mit 3:0. Besonders hervorzuheben ist Jonathan David, der mit drei Treffern maßgeblich zum Endstand beitrug.

Mit-Gastgeber Mexiko sicherte sich dank eines 1:0-Sieges über Südkorea sowie einem Fehler des südkoreanischen Torhüters Seung-Gyu Kim den ersten Platz in Gruppe A.

Hier die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Kanada – Katar 6:0 (3:0)
Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)
Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)
Rote Karten: – / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)

Mexiko – Südkorea 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Romo Barron (50.)
Gelbe Karten: – / Kang-in Lee (1), Paik (1)

Die Schweiz hat dank eines späten Doppelpacks von Ersatzspieler Johan Manzambi einen großen Schritt Richtung K.-o.-Phase gemacht. Nach einem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Katar gewann die Nati ihr zweites Gruppenspiel klar mit 4:1 gegen Bosnien und Herzegowina, angeführt vom erfahrenen Stürmer Edin Dzeko (Schalke).

Die Schweizer hatten zunächst Mühe gegen die kompakte bosnische Defensive, ehe Manzambi mit seinen Treffern in der 74. und 90. Minute den Bann brach. Mit vier Punkten liegen die Eidgenossen nun hervorragend im Rennen um das Weiterkommen.

Schweiz – Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)
Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)
Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)
Rote Karten: – / Muharemovic (80./Notbremse)

Österreichs Nationalspieler Stefan Posch (29) hat sich im WM-Eröffnungsspiel gegen Jordanien eine Kieferfraktur zugezogen. Dies gab der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) bekannt und berief sich dabei auf die Ergebnisse einer Computertomographie.

Posch, der zuletzt an den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 ausgeliehen war, wird trotz der Verletzung beim Turnier weiter dabei sein. Eine Operation ist nicht erforderlich, stattdessen erhält er eine Spezialschiene. Der Verteidiger wird daher im weiteren Verlauf für die Alpenrepublik zur Verfügung stehen.

In der Begegnung Deutschland gegen Elfenbeinküste darf die ivorische Mannschaft offenbar doch auf Stürmer Elye Wahi (23) zurückgreifen. Laut der Nachrichtenagentur AFP, die sich auf eine dem Spieler nahestehende Quelle beruft, erhielt Wahi die Einreisegenehmigung für Kanada und wird somit am Samstag im zweiten Gruppenspiel gegen das DFB-Team zum Einsatz kommen können.

Zuvor hatte der ivorische Verband noch mitgeteilt, dass Wahi die Einreise in das Land der Co-Gastgeber verwehrt worden sei.

Tschechien kam im zweiten Spiel nach der Auftaktniederlage gegen Südafrika nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und steht damit vor einem frühen Aus beim Turnier. Die Mannschaft hatte durch Michal Sadilek (6.) einen vielversprechenden Start, musste sich aber am Ende durch einen späten Handelfmeter von Teboho Mokoena (83.) mit einem Punkt zufrieden geben.

Im letzten Gruppenspiel gegen Mexiko ist für die Tschechen daher ein Sieg Pflicht, ebenso für Südafrika, die parallel gegen Südkorea antreten.

Tschechien – Südafrika 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)
Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)

Das nächste Spiel des DFB-Teams steht erst am Samstag an, während die Nachbarn aus Tschechien bereits heute Abend erneut gefordert sind.

Ab 18 Uhr kämpfen die Tschechen gegen Südafrika um wichtige Punkte. Nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko steht die Mannschaft um Kapitän Ladislav Krejčí (27) unter Druck, denn eine weitere Niederlage würde das frühe Ausscheiden bedeuten. Auch die Südafrikaner wollen nach der Pleite gegen Mexiko (0:2) in einer wegweisenden Partie punkten. Spannung ist also garantiert!

Etwa drei Stunden später greift die Schweiz ins Turniergeschehen ein. Nach dem enttäuschenden Remis zum Auftakt gegen Katar will das Team gegen Bosnien und Herzegowina den ersten Sieg holen, um das Weiterkommen so gut wie sicher zu machen.

In der Nacht stehen zudem die Partien Kanada gegen Katar sowie Mexiko gegen Südkorea auf dem Programm.

Für Aufsehen sorgte Rafael van der Vaart (43) mit seiner Äußerung, alle japanischen Spieler würden "ähnlich" aussehen. Der frühere Bundesliga-Profi hatte diese Aussage im Anschluss an das 2:2 seiner Niederlande gegen Japan am Sonntag getätigt.

Am späten Mittwochabend entschuldigte sich van der Vaart für seine Äußerung und betonte, dass keinerlei rassistische oder diskriminierende Intention dahinterstecke.

Er wird keine Konsequenzen fürchten müssen. Wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, bleibt van der Vaart Experte bei der Sendung "NOS WK avond".

Nach dem klaren Auftaktsieg der deutschen Mannschaft gegen Curaçao verbreiteten sich in den sozialen Medien KI-generierte Videos eines deutschen Fans, der Adolf Hitler ähnelt und euphorisch jubelt.

Der betroffene Mann aus Alsfeld, der das Spiel in Houston (Texas) zusammen mit seinem Sohn besuchte, zeigte sich im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk schockiert darüber, wie sein Gesicht mittels künstlicher Intelligenz in das des NS-Diktators verwandelt wurde: "Ich kann es überhaupt nicht glauben", sagte er.

Nachdem er von den vielfach geteilten Clips erfahren hatte, erstattete er eigenen Angaben zufolge Anzeige, auch in den USA, wo er mit dem FBI in Kontakt stand. Ungeachtet des unklaren Ausgangs der rechtlichen Schritte möchte der DFB-Fan sich die Freude an der WM nicht verderben lassen: "Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen."

Leider gibt es schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und Elye Wahi (23): Wie der Verband mitteilte, wurde dem Stürmer die Einreise nach Kanada verweigert.

Der Grund sollen kürzlich erhobene Manipulationsvorwürfe gegen den Spieler von Eintracht Frankfurt sein. Mehr dazu in unserem separaten Beitrag: "Vor DFB-Duell: Star der Elfenbeinküste wird Einreise nach Kanada verweigert".

Ein bemerkenswerter Effekt bei der WM: Immer wenn Norwegens Superstar Erling Haaland (25) ein Tor erzielt, registrieren seismologische Messgeräte in seiner Heimat Erschütterungen.

Das bestätigte das Institut "Norsar". In der Nacht zu Mittwoch beim Spiel gegen den Irak sorgte Haaland mit zwei Treffern und einer Vorlage beim 4:1-Sieg für deutliche Bodenbewegungen in Bergen. Besonders während seiner Tore in der 29. und 43. Minute wurden außergewöhnliche Signale gemessen.

Die Erklärung: Wenn viele Zuschauer gemeinsam auf ein Ereignis reagieren, erzeugt die Masse Schwingungen, die von empfindlichen Seismografen erfasst werden. Solche Schwingungen wurden bereits im Sommer 2024 bei einem Ed Sheeran-Konzert in Oslo dokumentiert.

Torwart Vozinha (José Évora Dias) (40) von Kap Verde bewegte viele Fans und Experten mit seiner herausragenden Leistung gegen Spanien zu Tränen. Leider konnte seine Mutter aufgrund von Visa-Problemen nicht anreisen und verpasste so den historischen Moment ihres Sohnes.

Politiker Hakeem Jeffries (55) meldete sich auf X zu Wort und versicherte, dass die Behörden sich der Sache annehmen. "Ich sprach mit Außenminister Marco Rubio und bat darum, alles in Bewegung zu setzen, damit Vozinhas Mutter das nächste Spiel gegen Uruguay besuchen kann", schrieb er.

Jeffries kündigte an, dass das Visum rechtzeitig erteilt werde und alle Gebühren erlassen wurden. Reisevorbereitungen laufen, sodass Mutter und Sohn in Miami wieder vereint sein können.

Keine Mutter sollte die Gelegenheit verpassen, dabei zu sein, wenn ihr Sohn Fußballgeschichte schreibt. Dias war mit seinen spektakulären Paraden ein entscheidender Faktor für das 0:0 gegen den haushohen Favoriten Spanien.

Der erste Spieltag ist abgeschlossen, nach den Begegnungen am gestrigen Abend und in der Nacht zu Donnerstag starteten auch die letzten Teams in die WM 2026.

Heute Abend beginnt der zweite Spieltag der Gruppenphase mit den Partien Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr, Atlanta) und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr, Los Angeles).

Um Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, um 3 Uhr morgens spielt Mexiko in Guadalajara gegen Südkorea.

Große Überraschungen blieben in der Nacht auf Donnerstag aus: Sowohl Ghana als auch Kolumbien konnten ihre Favoritenrollen erfüllen, wenn auch nicht ohne Mühe.

Caleb Yirenkyi vom dänischen Klub Nordsjaelland sicherte den "Black Stars" mit einem späten Treffer den 1:0-Erfolg gegen Panama. Danach führte Bayerns Luis Díaz Kolumbien mit einem Tor und einer Vorlage zum 3:1-Sieg über Usbekistan. Der WM-Neuling Usbekistan erzielte per Abbosbek Fayzullaev in der 60. Minute seinen ersten WM-Treffer.

Hier die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Ghana – Panama 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)
Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)

Usbekistan – Kolumbien 1:3 (0:1)
Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)
Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)

Mit diesen Spielen ist der erste Spieltag der Gruppenphase abgeschlossen.

Eine der spannendsten Begegnungen dieses Tages war die Neuauflage des WM-Halbfinals 2018 zwischen England und Kroatien in Dallas. Die Zuschauer erlebten ein packendes Duell voller Höhepunkte.

Harry Kane brachte die "Three Lions" per Elfmeter (12.) in Führung. Nach einer längeren Phase mit wenig Offensivaktionen erzielte Kroatien durch einen sehenswerten Schuss den Ausgleich (36.). Kane antwortete sofort mit dem 2:1 (42.), doch Kroatien glich kurz vor der Pause erneut aus (45.+5).

Die zweite Halbzeit begann stürmisch: Jude Bellingham brachte England mit einem starken Dribbling auf 3:2 (47.). Trotz weiterer Chancen dauerte es bis zur 85. Minute, bis Marcus Rashford mit einem Konter den 4:2-Endstand markierte.

England – Kroatien 4:2 (2:2)
Tore: 1:0 Kane (12./Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)

Für Portugal gibt es beim laufenden Turnier bereits die nächste Ernüchterung: Gegen den Kongo reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden.

Joao Neves brachte die portugiesische Mannschaft früh mit dem zweitschnellsten WM-Tor in Führung (6.), doch danach fehlten Tempo und Kreativität. Der Kongo wurde immer mutiger und wurde kurz vor der Halbzeit mit dem 1:1 belohnt (45.+5).

Auch in der zweiten Halbzeit hielt sich Portugal weiter zurück, während der Kongo leidenschaftlich verteidigte und selbst gefährlich wurde. Das Unentschieden geht in Ordnung.

Portugal – DR Kongo 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)
Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)

US-Präsident Donald Trumps Einreisesperre verhindert, dass zahlreiche Fans aus dem Senegal ihre Nationalmannschaft live vor Ort unterstützen können. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) äußerte sich nach der 1:3-Niederlage gegen Frankreich deutlich zu diesem Thema.

"Jedes Team sollte seine eigenen Anhänger haben, daher verstehe ich nicht, warum Menschen aus Afrika nicht mit dabei sein dürfen. Ich will nicht über Politik reden, sondern einfach Fußball genießen. Fußball ist für alle da", so Koulibaly gegenüber dem Portal "The Athletic".

Der senegalesische Verband hat zwar für Ausnahmen bei engen Angehörigen der Spieler gesorgt, viele Fans können aber weiterhin nicht einreisen. "Für uns ist es das Wichtigste, für unsere Leute zu spielen", betonte der Verteidiger.

Für Aufsehen sorgte auch eine Drohne während eines geschlossenen Trainings der südkoreanischen Mannschaft in Zapopan. Das Team um Heung-Min Son (33) bereitete sich auf das Spiel gegen Mexiko vor, als eine Drohne gesichtet wurde.

Ein mexikanischer Militärangehöriger, der für die Drohnenabwehr zuständig ist, brachte das Flugobjekt zum Absturz. Die mutmaßlichen Täter konnten jedoch die Drohne nach dem Absturz bergen und entkommen.

Der südkoreanische Verband informierte die FIFA über den Vorfall, die Untersuchung läuft. Die Partie Südkorea gegen Mexiko gilt als Schlüsselspiel, beide Mannschaften starteten mit Siegen ins Turnier.

Österreich hat mit einem 3:1-Erfolg gegen Jordanien erfolgreich in die WM 2026 gestartet. Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in der 20. Minute in Führung. Jordanien glich durch Ali Olwan (50.) aus.

Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) sorgte für die erneute Führung Österreichs, bevor Marko Arnautovic in der Nachspielzeit per Handelfmeter das 3:1 erzielte.

Österreich – Jordanien 3:1 (1:0)
Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)
Gelbe Karten: Sabitzer (1) / –

Der WM-Abend begann mit einem überzeugenden Auftritt der französischen Mannschaft, die gegen Senegal mit 3:1 gewann. Norwegen feierte einen klaren 4:1-Erfolg gegen den Irak.

Argentinien startete mit einem 3:0-Sieg gegen Algerien ins Turnier. Lionel Messi erzielte einen Dreierpack und knackte damit den WM-Torrekord von Miroslav Klose – nun steht er bei 16 Treffern.

Aktuell läuft das Aufeinandertreffen zwischen Österreich und Jordanien, bei dem Österreich zur Halbzeit mit 1:0 führt.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)
Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)

Irak – Norwegen 1:4 (1:2)
Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)

Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)
Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)

Guillermo Ochoa (40) nimmt zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teil – gemeinsam mit Lionel Messi (38) und Cristiano Ronaldo (41) hält er den Rekord. Nach der WM 2026 wird er seine Karriere beenden.

„Ich sehe keinen Sinn mehr darin, weiterzuspielen. Es ist großartig, meine Karriere mit einer WM in Mexiko zu beenden“, sagte der mexikanische Keeper in einem FIFA-Interview.

Der erfahrene Schlussmann, der in der vergangenen Saison bei AEL Limassol in Zypern spielte, war bereits bei den WMs 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022 dabei. Mit 153 Länderspielen ist er der dritterfolgreichste mexikanische Nationalspieler. In diesem Turnier ist er jedoch nur Ersatz hinter Raúl Rangel (26).

Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi (54) steht offenbar auch bei Portugal ein Wechsel auf der Trainerbank nach der WM bevor.

Roberto Martínez (52), der die portugiesische Nationalelf seit 2023 betreut, wird demnach nach dem Turnier zurücktreten, sein Vertrag läuft aus. Er zieht offenbar eine Rückkehr in die englische Premier League in Betracht, wo er bereits beim FC Everton tätig war.

Der portugiesische Verband hatte José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen, doch Real Madrid griff mit einem Jobangebot dazwischen.

Bei der Pressekonferenz gab DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) bekannt, dass einige Spieler am Montag in den USA auf eine Giftschlange getroffen seien.

„Wir haben gestern eine Schlange gesehen, und uns wurde gesagt, sie sei giftig. Ein Biss kann einen Krankenhausaufenthalt nötig machen. Ich glaube nicht, dass es tödlich ist, aber definitiv gefährlich“, erklärte der Bayern-Star.

Er betonte zudem, dass man deshalb vorsichtig sei und Abstand zu den Tieren halte. In Deutschland gebe es seiner Meinung nach weniger gefährliche Tiere.

Die englische Mannschaft muss einen Rückschlag verkraften: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United fällt aufgrund einer Muskelverletzung für das Turnier aus.

Trainer Thomas Tuchel (52) nominierte als Ersatz Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.

Eine Handbewegung des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) im VAR-Raum sorgte für hitzige Diskussionen. Die FIFA bestätigte inzwischen, dass der Unparteiische keine Konsequenzen zu befürchten hat.

Das Disziplinarkomitee stellte fest, dass keine Verstöße gegen den Verhaltenskodex vorlagen. Einige Zuschauer interpretierten die Geste als rechtsextremistisches „White Power“-Symbol, was Evans jedoch entschieden zurückwies. Er bezeichnete die Bewegung als unwillkürliches Zucken.

Spanien erlebte beim 0:0 gegen Kap Verde eine Blamage. Stürmer Mikel Oyarzabal (29) stellte zudem einen unrühmlichen Rekord auf: Er war der erste Spieler seit Beginn der Datenerfassung 1966, der in den ersten 30 Minuten eines Spiels keinen Ballkontakt hatte.

Immerhin hatte er in der 39. Minute eine gute Chance, die allerdings vom Kap-Verde-Keeper Vozinha vereitelt wurde. Am Ende standen 25 Ballkontakte für Oyarzabal zu Buche.

Vier Unentschieden in Folge – so einen Spieltag gab es bei einer WM seit fast 70 Jahren nicht mehr.

Das 1:5-Debakel gegen Schweden hat für Sabri Lamouchi (54) als tunesischer Nationaltrainer offenbar das Aus bedeutet.

Der Verband bestätigte zwei Tage nach der Niederlage die sofortige Freistellung. Hervé Renard (57) übernimmt die Nachfolge.

Es ist der zweite Trainerwechsel bei Tunesien während einer WM nach 1998.

Lamouchi war seit Januar im Amt, konnte die Mannschaft aber nicht stabilisieren und kassierte vier Niederlagen in fünf Spielen. Einzig der knappe Sieg gegen Haiti war ein Lichtblick.

Die iranische Nationalmannschaft erkämpfte sich zum WM-Auftakt ein 2:2 gegen Außenseiter Neuseeland in Los Angeles.

Neuseeland ging zweimal durch Elijah Just (7., 55.) in Führung, doch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) glichen jeweils aus.

Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (54.), 2:2 Mohebi (64.)
Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –

Uruguay musste sich zum Auftakt gegen Saudi-Arabien mit einem 1:1 (0:1) begnügen. Maxi Araujo (80.) erzielte den späten Ausgleich.

Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 Araújo (80.)
Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –

Belgiens Favoritenrolle wird in Frage gestellt: Gegen Ägypten gelang den Roten Teufeln nur ein 1:1.

Emam Ashour brachte Ägypten früh in Führung (20.), ein Eigentor von Mohamed Hany (66.) sicherte Belgien wenigstens einen Punkt.

Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (ET, 66.)
Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)

Torwart Vozinha (40) von Kap Verde glänzte bei der Sensation gegen Spanien und wurde weltweit gefeiert. Mehr dazu unter: „Torwart-Oldie macht sich gegen Spanien unsterblich – und explodiert im Netz“.

Spanien verhinderte nicht die größte Überraschung des bisherigen Turniers: Im ersten WM-Spiel kam der Europameister nicht über ein torloses Remis gegen Kap Verde hinaus.

Die Mannschaft dominierte zwar, scheiterte aber an der starken Defensive und dem überragenden Vozinha. Kap Verde spielte mutig nach vorne und hätte fast sogar gewonnen. Auch die Einwechslung von Lamine Yamal brachte keine Wende.

Spanien – Kap Verde 0:0 (0:0)
Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)

Nach dem deutschen Auftaktsieg fehlen Adidas die Trikots für das DFB-Team.

Mehr dazu unter: „Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst DFB-Hype mit Trikot-Fail aus“.

Nach der 1:5-Klatsche im WM-Auftaktspiel steht Sabri Lamouchi vor der Entlassung als tunesischer Trainer, berichtet Romain Molina.

Offiziell ist der Abschied noch nicht bestätigt.

Zur Sicherung der WM werden möglicherweise Kampfjets eingesetzt, wie das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando (NORAD) auf Nachfrage bestätigte.

Beim 7:1 gegen Curaçao erreichte die ARD eine beeindruckende Zuschauerzahl: Durchschnittlich 23,43 Millionen Menschen verfolgten die Partie, was einem Marktanteil von über 70 % entspricht (ohne Livestreams und Magenta TV). Das sind mehr als doppelt so viele wie bei der Auftaktpartie 2022.

Nach dem späten Sieg der Elfenbeinküste gegen Ecuador sind sie punktgleich mit Deutschland auf Rang zwei in der Gruppe. Leipzigs Yan Diomande (19) zeigt sich vor dem Duell hochmotiviert: „Wir sind nicht hier, um nur mitzuspielen, wir wollen Geschichte schreiben.“

Die WM befindet sich im ersten Spieltag, heute starten weitere spannende Partien.

Spanien trifft ab 18 Uhr auf Kap Verde und will ein Ausrufezeichen setzen. Lamine Yamal wird allerdings nicht von Beginn an spielen können, so Trainer Luis de la Fuente.

Ab 21 Uhr spielen Belgien gegen Ägypten, um Mitternacht Saudi-Arabien gegen Uruguay, und um 3 Uhr treten Iran und Neuseeland gegeneinander an.

Schweden nutzte die Schwächen Tunesiens effizient und führt die Gruppe F nach einem 5:1-Kantersieg an.

Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)
Tore: 1:0 Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Ayari (90.+6)

In der deutschen Gruppe holte die Elfenbeinküste kurz vor Schluss den Sieg gegen Ecuador und steht mit Deutschland punktgleich auf Platz zwei.

Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)
Tor: Diallo (90.)

Die Niederlande und Japan trennten sich in einem unterhaltsamen Spiel 2:2.

Niederlande – Japan 2:2 (0:0)
Tore: Van Dijk (51.), Nakamura (57.), Summerville (64.), Kamada (89.)

In der heutigen Nacht treffen Niederlande und Japan (22 Uhr), Elfenbeinküste und Ecuador (1 Uhr) sowie Schweden und Tunesien (4 Uhr) aufeinander.

Der fulminante 7:1-Auftaktsieg Deutschlands gegen Curaçao sorgte für große Euphorie.

Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)
Tore: Nmecha (6.), Comenencia (21.), Schlotterbeck (38.), Havertz (45.+5/FE, 88.), Musiala (47.), Brown (68.), Undav (78.)

Somalischer Schiedsrichter Omar Artan (34) wurde trotz verweigerter Einreise in die USA von der FIFA weiter bezahlt. Er wurde bei der Einreise elf Stunden befragt und zurückgeschickt. FIFA unterstützt ihn weiterhin und hat ihn für den Supercup im August eingeladen.

Portugal wird die WM mit einem Gedenkarmband für den kürzlich verstorbenen Diogo Jota (†28) bestreiten. Premierminister Luís Montenegro übergab den Spielern die Armbänder vor Abflug.

UN-Generalversammlungspräsidentin Annalena Baerbock (45) kritisierte die FIFA nach dem Einreiseverbot für Schiedsrichter Omar Artan und forderte klare Haltung gegen Diskriminierung.

FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) bezeichnete die Situation als „unglücklich“ und versprach, an Lösungen zu arbeiten.

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) bestätigte die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins deutsche Tor. Nathaniel Brown startet auf der linken Verteidigerposition, Jamal Musiala (23) spielt ebenfalls von Anfang an. Nagelsmann warnte vor der unterschätzten Gefahr im ersten Gruppenspiel gegen Curaçao.

Australien überraschte in Gruppe D und besiegte Favorit Türkei mit 2:0.

Schottland übernahm in Gruppe C nach einem 1:0 gegen Haiti die Tabellenführung.

Brasilien kam in Gruppe C gegen Marokko nicht über ein 1:1 hinaus.

Katar überraschte mit einem späten 1:1 gegen die Schweiz.

Die Hitze in den USA belastete auch die deutsche Mannschaft, die sich vor dem WM-Auftakt intensiv aufwärmte und spezielle Maßnahmen für die Torhüter traf.

Heute starten u.a. Katar gegen Schweiz, Brasilien gegen Marokko und USA gegen Paraguay in die WM.

Ghanas Außenministerium protestiert gegen die Einreiseverweigerung für Nationalspieler Thomas Partey (33) nach Kanada aufgrund laufender Gerichtsverfahren.

Die deutsche Mannschaft absolviert heute das Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao in Houston.

Schiedsrichter Michael Oliver (41) fällt wegen einer Verletzung für das Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador aus. Er wird durch François Letexier ersetzt.

Brazils Coach Carlo Ancelotti (67) bestätigte den Ausfall von Neymar (34) wegen einer Wadenverletzung.

Die englische Mannschaft wurde vor Ankunft in ihrem WM-Quartier Opfer eines Diebstahls, bei dem Trainingsausrüstung gestohlen wurde.

Die USA setzten sich in Gruppe D mit 4:1 gegen Paraguay durch.

Kanada und Bosnien-Herzegowina trennten sich 1:1.

Die ghanaische Nationalmannschaft muss im Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey verzichten, dem die Einreise nach Kanada verweigert wurde.

Miroslav Klose glaubt, dass sein WM-Torrekord in diesem Turnier fallen wird – vor allem durch Spieler wie Lionel Messi und Kylian Mbappé.

Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 eingesetzt.

Spanischer Abwehrspieler Marc Cucurella (27) kündigte an, sich bei einem WM-Triumph das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente (64) tätowieren zu lassen.

Beim ZDF kam es bei der WM-Eröffnungsfeier zu Werbeunterbrechungen, die viele Zuschauer verärgerten. Die Sender erklärten die rechtlichen Gründe.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) suchte per Videocall den Kontakt zur deutschen Nationalmannschaft und zeigte sich unterstützend.

Ein Video einer Gans im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft sorgt in den sozialen Medien für Furore.

Das Eröffnungsspiel der WM zwischen Mexiko und Südafrika erreichte beim ZDF mit 10,04 Millionen Zuschauern eine hohe Reichweite.

In Mexiko kam es während der Eröffnungsfeier zu Protesten und Zusammenstößen mit der Polizei.

Kanada muss im WM-Auftaktspiel gegen Bosnien-Herzegowina auf Alphonso Davies verzichten, der sich noch von einer Muskelverletzung erholt.

Südkorea gewann in Gruppe A mit 2:1 gegen Tschechien.

Mexiko setzte sich mit 2:0 gegen Südafrika durch, das Spiel war von drei Platzverweisen geprägt.

Die WM 2026 ist offiziell gestartet, das erste Spiel zwischen Mexiko und Südafrika läuft im Aztekenstadion.

Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die WM-Eröffnungsfeier im Aztekenstadion, bei der zahlreiche Künstler auftreten.

Der marokkanische Schiedsrichter Jalal Jayed (39) leitet das deutsche WM-Auftaktspiel gegen Curaçao.

Die FIFA wies Haiti an, das Design ihres neuen Trikots zu ändern, da es eine politische Botschaft enthielt.

RTL II erweckt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz den legendären Orakel-Oktopus Paul für die WM neu.

Der Iran droht mit Spielabbrüchen bei politischen Parolen auf den Rängen während der WM.

Ein US-Regierungsvertreter bestätigte, dass somalischem Schiedsrichter Omar Artan die Einreise wegen angeblicher Verbindungen zu Terroristen verweigert wurde.

In Florida spürte das englische WM-Team ein Erdbeben der Stärke 6,1, das auch in Mexiko registriert wurde.

Omar Artan wird aufgrund der verweigerten Einreise nicht bei der WM zum Einsatz kommen.