WM 2026 live: Sein Ticket bleibt ungenutzt – Schottland plant emotionale Ehrung für verstorbenen Fan
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada läuft auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das noch bis zum 19. Juli andauert, 48 Teams teil. Die deutsche Nationalmannschaft sorgte mit einem beeindruckenden 7:1 (3:1) Auftaktsieg gegen Curaçao für große Begeisterung. Am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit steht das zweite Gruppenspiel der DFB-Elf in Toronto gegen die Elfenbeinküste an.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und sein Team haben den WM-Titel als oberstes Ziel, doch bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York liegt noch ein weiter Weg vor ihnen. Argentinien geht als Titelverteidiger ins Rennen; der amtierende Weltmeister sicherte sich den Pokal im Winter 2022 in Katar unter anderem dank Superstar Lionel Messi (38).
Während des Turniers halten wir Euch in unserem WM-Ticker stets mit den wichtigsten Nachrichten auf dem Laufenden.
Donny Strathie, ein 76-jähriger leidenschaftlicher Fan der schottischen Nationalmannschaft, hatte sich seinen Lebenstraum erfüllt und wollte das WM-Spiel gegen Marokko (Samstag, 0 Uhr) live vor Ort erleben. Er hatte sich ein Ticket gesichert und reiste nach Boston. Doch nur wenige Tage vor der Begegnung verstarb der treue Anhänger der "Bravehearts".
Aus diesem Grund bereitet die "Tartan Army", wie die schottischen Fans genannt werden, eine rührende Geste vor, um bei genau diesem Spiel an ihn zu erinnern, das Strathie selbst leider nicht mehr verfolgen kann.
In den sozialen Netzwerken wurde der Aufruf gestartet: „Es würde der Familie sehr viel bedeuten, wenn wir in der 76. Minute gegen Marokko eine Minute Applaus organisieren könnten.“
Auch der offizielle Account der schottischen Nationalmannschaft unterstützte diese Idee, und Nationaltrainer Steve Clarke sprach der Familie sein Mitgefühl aus: „Bei all den positiven Nachrichten, die die WM für Schottland bringt, ist dies eine sehr traurige Nachricht.“
Nach der dramatischen Verletzung von Ismaël Koné (24) hat der kanadische Mittelfeldspieler nun ein ermutigendes Lebenszeichen aus dem Krankenhaus gesendet.
Sein Nationalteamkollege Moïse Bombito (26) besuchte ihn, woraufhin der Innenverteidiger ein Foto in seiner Instagram-Story postete. Darauf ist Koné zu sehen, der trotz der Verletzung leicht lächelnd in die Kamera blickt und das Victory-Zeichen zeigt.
Koné zog sich im Spiel gegen Katar vermutlich einen Bruch von Schien- und Wadenbein zu, eine offizielle Diagnose steht noch aus. Für ihn ist das Turnier im eigenen Land jedoch beendet. Bereits während seiner Behandlung auf dem Platz zeigte sich der 24-Jährige berührt von der Unterstützung der Fans und verabschiedete sich winkend auf der Trage.
Nach dem Verletzungszwischenfall bei Kanadas Ismaël Koné während des klaren 6:0-Erfolgs gegen Katar gibt es neue Details. Die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich bestätigt zu haben.
Fußball-Insider Fabrizio Romano (33) berichtete auf Social Media, dass Koné sich einen doppelten Beinbruch zugezogen habe: „Ismaël Koné erlitt wohl einen Bruch sowohl des Waden- als auch des Schienbeins. Er befindet sich aktuell zusammen mit seiner Mutter Suzanne im Krankenhaus, die ihn vor der Operation begleitet“, so Romano, der damit die Schwere der Verletzung näher erläuterte.
Demnach droht dem Mittelfeldspieler eine Pause von vier bis fünf Monaten, womit eine weitere WM-Teilnahme ausgeschlossen ist.
Im Spiel gegen Katar musste Koné in der zweiten Hälfte nach einem Foul von Assim Madibo (29) auf einer Trage das Feld verlassen.
Gastgeber Kanada feierte in der Nacht einen klaren 6:0-Kantersieg gegen Katar, der jedoch von der schweren Verletzung von Ismaël Koné überschattet wurde.
Zum Zeitpunkt seines Ausscheidens lag Kanada bereits mit 3:0 vorne. Besonders Jonathan David trug mit drei Treffern zum Endstand bei.
Mitgastgeber Mexiko sicherte sich durch einen 1:0-Sieg gegen Südkorea, begünstigt durch einen Fehler des koreanischen Torwarts Seung-Gyu Kim, den Gruppensieg in Gruppe A.
Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:
Kanada - Katar 6:0 (3:0)
Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)
Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)
Rote Karten: - / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)
Mexiko - Südkorea 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Romo Barron (50.)
Gelbe Karten: - / Kang-in Lee (1), Paik (1)
Dank eines späten Doppelpacks von Joker Johan Manzambi hat die Schweiz ihren Druck standgehalten und einen großen Schritt in Richtung K.-o.-Runde gemacht.
Nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Katar gewann die Schweizer Mannschaft ihr zweites Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina mit 4:1 (0:0). Lange kämpfte die Nati gegen die kompakte Defensive der Drachen, doch Freiburgs Manzambi brach mit seinem Doppelpack (74., 90. Minute) den Bann.
Mit nun vier Punkten haben die Schweizer hervorragende Chancen auf das Weiterkommen.
Endstand:
Schweiz - Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)
Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)
Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)
Rote Karten: - / Muharemovic (80./Notbremse)
Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch (29) erlitt im WM-Auftaktspiel gegen Jordanien einen Kieferbruch, wie der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) anhand von CT-Bildern mitteilte.
Posch bleibt jedoch im Turnier dabei, eine Operation ist nicht erforderlich. Stattdessen wird der zuletzt an Bundesligist 1. FSV Mainz 05 ausgeliehene Verteidiger mit einer Spezialschiene versorgt.
Die Elfenbeinküste kann im WM-Duell gegen Deutschland offenbar doch auf den Einsatz von Stürmer Elye Wahi (23) hoffen.
Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine dem Eintracht-Profi nahestehende Quelle berichtete, hat der 23-Jährige die Einreisegenehmigung für Kanada erhalten und kann somit am Samstag gegen die DFB-Auswahl auflaufen.
Zuvor hatte der ivorische Verband erklärt, Wahi sei die Einreise nach Kanada verweigert worden.
Tschechien spielte im zweiten Gruppenspiel gegen Südafrika 1:1 (1:0) und gefährdet damit frühzeitig sein Weiterkommen.
Die Tschechen starteten perfekt durch das frühe Tor von Michal Sadilek (6.), mussten sich jedoch durch einen späten Handelfmeter von Teboho Mokoena (83.) mit dem Unentschieden zufrieden geben.
Nun steht im letzten Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko ein Sieg unter Zugzwang, ebenso trifft Südafrika am 24. Juni parallel auf Südkorea.
Endstand:
Tschechien - Südafrika 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)
Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)
Während die DFB-Auswahl erst am kommenden Samstag wieder gefordert ist, stehen unsere Nachbarn heute Abend bereits unter Druck.
Tschechien muss ab 18 Uhr gegen Südafrika punkten, nachdem das Team um Kapitän Ladislav Krejčí (27) mit 1:2 im Auftaktspiel verlor. Eine weitere Niederlage würde das frühe WM-Aus bedeuten. Auch Südafrika steht nach der 0:2-Pleite gegen Co-Gastgeber Mexiko vor einem entscheidenden Match – Spannung ist also garantiert.
Gegen 21 Uhr greift die Schweiz ein, die nach dem 1:1 gegen Katar gegen Bosnien und Herzegowina den ersten Sieg einfahren will. Ein Erfolg dürfte das Ticket für die K.-o.-Runde sichern.
In der Nacht zum Freitag folgen dann noch die Spiele Kanada gegen Katar und Mexiko gegen Südkorea.
Mit seiner kontroversen Bemerkung, alle japanischen Spieler würden „ähnlich“ aussehen, sorgte Rafael van der Vaart (43) für Aufsehen. Diese Aussage tätigte der frühere Bundesliga-Profi im Zusammenhang mit dem 2:2 der Niederlande gegen Japan am Sonntag.
Spät am Mittwochabend entschuldigte sich van der Vaart und betonte, dass hinter seinem Kommentar „keine rassistische oder diskriminierende Absicht“ steckte.
Er muss keine Konsequenzen fürchten: Auf Nachfrage der niederländischen Nachrichtenagentur ANP bleibt van der Vaart als Experte bei der Sendung „NOS WK avond“ im Einsatz.
Nach dem klaren Auftaktsieg der deutschen Mannschaft gegen Curaçao kursierten in sozialen Medien KI-generierte Videos eines deutschen Fans, der Adolf Hitler ähnelt und euphorisch jubelt.
Der betroffene Mann zeigte sich gegenüber dem Hessischen Rundfunk (hr) schockiert darüber, dass sein Bild mittels künstlicher Intelligenz zu der NS-Figur verfremdet wurde: „Ich kann es gar nicht fassen“, sagte der aus Alsfeld stammende Zuschauer, der das Spiel in Houston (Texas) gemeinsam mit seinem Sohn verfolgte.
Nachdem er von den weitverbreiteten Videos erfuhr, erstattete er Anzeige – auch in den USA, wo er zudem Kontakt mit dem FBI hatte. Obwohl der Ausgang rechtlich unklar ist, will sich der DFB-Fan die Freude an der WM nicht verderben lassen: „Das gute Gefühl nehmen wir uns nicht.“
Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und Elye Wahi (23): Nach Angaben des ivorischen Verbandes wurde dem Stürmer die Einreise nach Kanada verwehrt.
Grund dafür sollen die jüngst erhobenen Manipulationsvorwürfe gegen den Eintracht-Frankfurt-Profi sein. Mehr dazu findet Ihr in unserem Artikel: „Vor DFB-Duell: Star der Elfenbeinküste wird Einreise nach Kanada verweigert“.
Einzigartig! Wenn Norwegens Superstar Erling Haaland (25) bei der WM trifft, bebt in seiner Heimat die Erde – ähnlich wie zuvor nur bei Popstar Ed Sheeran (25).
Das seismologische Institut „Norsar“ berichtete, dass während der WM-Partie gegen Irak, in der Haaland zwei Tore und eine Vorlage beim 4:1-Sieg beisteuerte, in Bergen ungewöhnliche Erschütterungen aufgezeichnet wurden – besonders bei seinen Treffern in der 29. und 43. Minute.
Diese Erdbeben entstehen, wenn viele Menschen bei einem Ereignis gleichzeitig reagieren und dadurch Bodenschwingungen auslösen, die von hochsensiblen Seismografen gemessen werden. Solche Phänomene gab es schon 2024 bei einem Ed-Sheeran-Konzert in Oslo.
Torhüter Vozinha (José Évora Dias) (40) von Kap Verde zeigte sich nach seinem herausragenden Auftritt gegen Spanien emotional: Unter Tränen berichtete er, dass seine Mutter aufgrund von Visa-Problemen nicht anreisen konnte und somit den historischen Moment seines Spiels verpasste.
Politiker Hakeem Jeffries (55) verkündete auf X (vormals Twitter), dass sich Behörden der Sache angenommen haben. Er habe mit Außenminister Marco Rubio gesprochen und das Außenministerium gebeten, alles zu tun, damit Vozinhas Mutter das nächste Spiel gegen Uruguay besuchen kann.
„Es ist mir eine Ehre, ankündigen zu dürfen, dass Vozinhas Mutter rechtzeitig ein Visum erhält. Alle Gebühren wurden gemäß den offiziellen Richtlinien erlassen. Die Reisevorbereitungen laufen, damit Mutter und Sohn in Miami wieder vereint sind“, erklärte Jeffries.
Keine Mutter sollte fehlen, wenn ihr Sohn Geschichte schreibt: Dias beeindruckte mit spektakulären Paraden und war ein Schlüssel zum 0:0 gegen den Favoriten Spanien.
Der erste WM-Spieltag ist komplett, mit den Spielen von gestern Abend und der Nacht zu Donnerstag haben alle Teams ihre Auftaktpartien absolviert.
Heute Abend startet der zweite Spieltag mit den Partien Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr in Atlanta) und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr in Los Angeles).
Um Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, um 3 Uhr geht Mexiko in Guadalajara gegen Südkorea an den Start.
Große Überraschungen blieben in der Nacht auf Donnerstag aus: Ghana und Kolumbien konnten sich als Favoriten trotz einiger Schwierigkeiten durchsetzen.
Caleb Yirenkyi vom dänischen Verein Nordsjaelland erzielte in letzter Minute das entscheidende Tor zum 1:0 für Ghana gegen Panama. Anschließend führte Bayerns Luis Díaz Kolumbien mit einem Tor und einer Vorlage zum 3:1 über Usbekistan. Für Usbekistan war es der erste WM-Treffer durch Abbosbek Fayzullaev beim zwischenzeitlichen Ausgleich (60. Minute).
Ergebnisse der Nacht im Überblick:
Ghana - Panama 1:0 (0:0)
Tore: Yirenkyi (90.+5)
Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)
Usbekistan - Kolumbien 1:3 (0:1)
Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)
Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)
Der erste Vorrundenspieltag ist damit abgeschlossen.
Eine der spannendsten Begegnungen des Auftakttags fand zwischen England und Kroatien statt – eine Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018. Die Partie in Dallas bot den Zuschauern viel Unterhaltung.
Harry Kane brachte England per Elfmeter in der 12. Minute in Führung. Kurz vor der Pause traf Kroatien zum 1:1 (36.), ehe Kane nach einer Ecke erneut traf (42.). Trotz des Ausgleichs kurz vor der Halbzeit durch Musa (45.+5) blieb es spannend.
Die zweite Halbzeit begann ebenso intensiv: Jude Bellingham sorgte nach einer starken Aktion für das 3:2 (47.). Erst in der 85. Minute erhöhte Rashford nach einem Konter auf 4:2, womit England den Sieg sicherte.
Endstand:
England - Kroatien 4:2 (2:2)
Tore: Kane (12., 42.), Baturina (36.), Musa (45.+5), Bellingham (47.), Rashford (85.)
Ein weiterer Schock für die WM: Die portugiesische Nationalmannschaft um Cristiano Ronaldo (41) kam gegen den Kongo nicht über ein 1:1 hinaus.
Joao Neves brachte Portugal früh in Führung (6.), doch im weiteren Verlauf fehlten Tempo und Kreativität. Die Kongolesen wurden immer mutiger und erzielten kurz vor der Halbzeit den Ausgleich durch Wissa (45.+5). Auch in Halbzeit zwei konnte Portugal keine entscheidenden Akzente setzen, sodass das Remis letztlich verdient war.
Portugal - DR Kongo 1:1 (1:1)
Tore: Neves (6.), Wissa (45.+5)
Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)
Eine von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisesperre sorgt dafür, dass zahlreiche senegalesische Fans ihre Mannschaft nicht vor Ort unterstützen können. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) äußerte sich nach der 1:3-Niederlage gegen Frankreich deutlich dazu.
„Jedes Team sollte seine eigenen Anhänger haben dürfen. Deshalb verstehe ich nicht, warum Menschen aus Afrika von ihren Mannschaften ausgeschlossen werden“, sagte Koulibaly gegenüber „The Athletic“. Er wolle nicht über Politik reden, sondern nur Fußball genießen, der für alle da sein sollte.
Der senegalesische Verband erreichte zwar, dass Eltern und enge Angehörige der Spieler eine Ausnahme erhalten, viele Fans dürfen dennoch nicht einreisen. „Für uns ist es wichtig, für unsere Leute zu spielen“, so der Kapitän.
Bei einem geschlossenen Training Südkoreas wurde Berichten zufolge eine Drohne entdeckt, die die Einheit überwachte.
Während sich das Team um Heung-Min Son (33) in Zapopan auf das Spiel gegen Mexiko vorbereitete, wurde die Drohne von einem mexikanischen Militärangehörigen, der für die Drohnenabwehr zuständig ist, zum Absturz gebracht. Die Täter konnten jedoch die Drohne nach dem Absturz bergen und entkommen.
Der südkoreanische Verband informierte die FIFA, die den Vorfall nun untersucht. Das Duell Südkorea gegen Mexiko ist entscheidend, da beide Teams ihr Auftaktspiel siegreich gestalten konnten.
Österreich ist mit einem 3:1-Erfolg gegen Jordanien in die WM gestartet. Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in der 20. Minute in Führung, doch Jordanien glich durch Ali Olwan (50.) aus.
Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) stellte die Führung für Österreich wieder her, ehe Marko Arnautovic in der Nachspielzeit per Handelfmeter zum 3:1 traf.
Österreich - Jordanien 3:1 (1:0)
Tore: R. Schmid (20.), Olwan (50.), Al-Arab (77./ET), Arnautovic (90.+12/Handelfmeter)
Gelbe Karten: Sabitzer (1) / -
Der WM-Abend begann mit einem überzeugenden 3:1-Sieg Frankreichs gegen Senegal. Norwegen gewann deutlich mit 4:1 gegen den Irak.
Argentinien setzte sich anschließend mit 3:0 gegen Algerien durch, wobei Lionel Messi mit einem Dreierpack den WM-Torrekord von Miroslav Klose (16 Tore) egalisierte.
Aktuell läuft die Partie zwischen Österreich und Jordanien, in der die Alpenrepublik vor der Halbzeit mit 1:0 führt.
Die Spiele der Nacht:
Frankreich - Senegal 3:1 (0:0)
Tore: Mbappé (66., 90.+6), Barcola (82.), Mbaye (90.+5)
Zuschauer: 80.545 (New York)
Irak - Norwegen 1:4 (1:2)
Tore: Haaland (29., 43.), Östigard (76.), Hussein (39.), Eigentor (90.+7)
Zuschauer: 63.106 (Boston)
Argentinien - Algerien 3:0 (1:0)
Tore: Messi (17., 60., 76.)
Zuschauer: 69.045 (Kansas City)
Guillermo Ochoa (40), mexikanischer Rekordnationalspieler, nimmt zum sechsten Mal an einer WM teil – gemeinsam mit Messi und Ronaldo ein Rekord. Nach diesem Turnier wird er seine Karriere beenden.
„Ich sehe keinen Sinn mehr darin, weiterzuspielen“, sagte Ochoa in einem FIFA-Interview. „Meine lange Reise mit einer WM in Mexiko zu beenden, ist fantastisch.“
Ochoa spielte zuletzt in Zypern für AEL Limassol, bei der WM ist er allerdings nur Ersatz hinter Raúl Rangel (26).
Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi (54) steht auch die portugiesische Nationalmannschaft vor einem Trainerwechsel – allerdings erst nach der WM.
Roberto Martínez (52) wird seinen Vertrag nach dem Turnier nicht verlängern. Medien berichten, dass José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen war, doch Real Madrid intervenierte.
DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) verriet auf einer Pressekonferenz, dass einige Spieler bei einem Ausflug in den USA einer Giftschlange begegnet sind.
„Wir sahen eine Schlange, die angeblich giftig ist. Ein Biss führt ins Krankenhaus, vermutlich nicht tödlich, aber gefährlich“, erklärte Kimmich. Die Mannschaft halte vorsorglich Abstand zu den Tieren.
Englands „Three Lions“ müssen einen Ausfall verkraften: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und fällt für die WM aus. Für ihn wurde Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) nominiert.
Ein Handzeichen des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) sorgte für Diskussionen, da einige darin ein rechtsextremes Symbol sahen. Die FIFA bestätigte jedoch, dass keine Disziplinarmaßnahmen folgen.
Evans betonte, das Zeichen sei unbeabsichtigt und eher ein unwillkürliches Zucken gewesen.
Spanien erlebte beim 0:0 gegen Kap Verde eine Enttäuschung. Stürmer Mikel Oyarzabal (29) stellte dabei einen unrühmlichen Rekord auf: Als erster Spieler seit Beginn der Datenerfassung 1966 hatte er in den ersten 30 Minuten keinen einzigen Ballkontakt.
Vier Unentschieden in Folge – das gab es bei einer WM zuletzt vor fast 70 Jahren.
Sabri Lamouchi (54) wurde nach dem 1:5-Debakel gegen Schweden als tunesischer Nationaltrainer entlassen. Hervé Renard (57) übernimmt.
Der Iran startete mit einem 2:2-Unentschieden gegen Neuseeland in die WM. Trotz zweifachen Rückstands glich das „Team Melli“ durch Ramin Rezaeian und Mohammad Mohebi jeweils aus.
Uruguay kam gegen Saudi-Arabien nicht über ein 1:1 hinaus. Maxi Araujo sicherte mit seinem späten Ausgleich zumindest einen Punkt.
Belgien kam gegen Ägypten nicht über ein 1:1 hinaus. Ein Eigentor rettete den Favoriten zumindest einen Zähler.
Vozinha, Kap Verdes Torwart, glänzte beim 0:0 gegen Spanien mit sensationellen Paraden und wurde zum gefeierten Helden.
Die spanische Mannschaft musste sich mit einem torlosen Remis gegen Kap Verde begnügen, trotz dominanter Spielanteile und zahlreicher Chancen.
Nach dem deutschen Auftaktsieg gegen Curaçao kam es zu KI-Manipulationen mit einem Fanbild, das den Betroffenen schockierte und rechtliche Schritte nach sich zog.
FIFA-Schiedsrichter Omar Artan aus Somalia wurde die Einreise in die USA verweigert, wodurch er nicht bei der WM zum Einsatz kommen kann.
Die portugiesische Mannschaft trägt zu Ehren des verstorbenen Diogo Jota (†28) während der WM ein Gedenkarmband in den Landesfarben Grün und Rot.
UN-Generalversammlung-Präsidentin Annalena Baerbock (45) kritisierte die FIFA wegen mangelnder Neutralität in Einreisefragen, speziell im Fall von Omar Artan.
FIFA-Chef Gianni Infantino nannte die Situation „unglücklich“ und betonte Bemühungen, Lösungen zu finden.
Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigte die WM-Rückkehr von Manuel Neuer sowie den Einsatz von Nathaniel Brown und Jamal Musiala im Auftaktspiel gegen Curaçao, das er als klare Favoritenaufgabe bezeichnete.
In Gruppe D sorgte Australien mit einem 2:0-Sieg über Türkei für eine Überraschung.
Schottland übernahm nach einem 1:0-Sieg gegen Haiti die Tabellenführung in Gruppe C.
Brasilien kam gegen Marokko über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus.
Katar überraschte mit einem späten 1:1 gegen die Schweiz und verhinderte damit den Schweizer Auftaktsieg.
Die deutsche Mannschaft kämpfte bei Hitze im Training vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao mit Temperaturen um die 32 Grad und bereitete sich mit besonderen Maßnahmen vor.
Der marokkanische Schiedsrichter Jalal Jayed (39) leitet das Eröffnungsspiel Deutschland gegen Curaçao am Sonntag in Houston.
Das Design des haitianischen Trikots musste auf FIFA-Anforderung geändert werden, da das ursprüngliche Motiv als zu politisch eingestuft wurde.
RTL II erweckt die legendäre WM-Krake Paul mittels Künstlicher Intelligenz zu neuem Leben und lässt ihn WM-Ergebnisse tippen.
Der Iran droht mit Spielabbrüchen, falls politische Parolen oder nicht-offizielle Flaggen in den Stadien erscheinen sollten.
Ein US-Regierungsvertreter erklärte, dass Omar Artan trotz gültiger Papiere wegen vermeintlicher Verbindungen zu terroristischen Gruppen die Einreise verweigert wurde.
Die englische Mannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor, während ein Erdbeben der Stärke 6,1 in Kuba und den angrenzenden Regionen spürbar war.
Die USA starteten mit einem deutlichen 4:1-Sieg gegen Paraguay ins Turnier.
Ghana muss aufgrund von Einreiseproblemen auf Spieler Thomas Partey verzichten, der wegen anhängiger Gerichtsverfahren in Kanada die Einreise verweigert wurde.
Miroslav Klose erwartet, dass sein WM-Torrekord (16 Treffer) in diesem Turnier gebrochen wird, sieht Lionel Messi als möglichen Nachfolger.
Die deutsche Torhymne „Major Tom“ wird auch bei der WM 2026 verwendet, gemeinsam mit weiteren bekannten Songs.
Marc Cucurella kündigte an, sich im Falle eines spanischen WM-Titels das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente auf den Bizeps tätowieren zu lassen.
Das ZDF sorgte beim WM-Eröffnungsabend für Kritik, da Werbung ausgestrahlt wurde und Fans Teile der Show verpassten.
Bundeskanzler Friedrich Merz suchte per Videocall den direkten Kontakt zum DFB-Team und zeigte seine Unterstützung.
In den sozialen Medien wurde ein Video einer Gans im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft viral, was für Erheiterung sorgte.
Das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika erzielte mit 10,04 Millionen Zuschauern im ZDF eine hohe Einschaltquote.
Demonstrationen und Proteste begleiteten den WM-Auftakt in Mexiko, auch am Aztekenstadion kam es zu Auseinandersetzungen.
Co-Gastgeber Kanada muss im WM-Auftaktspiel gegen Bosnien und Herzegowina auf Alphonso Davies (25) verzichten, der sich von einer Muskelverletzung erholt.
Südkorea gewann mit 2:1 gegen Tschechien und sicherte sich wichtige Punkte.
Mexiko setzte sich mit 2:0 gegen Südkorea durch, wobei es drei Platzverweise gab.
Das WM-Turnier ist offiziell gestartet: Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südkorea läuft im Aztekenstadion, begleitet von einer großen Show und prominenten Auftritten.