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WM 2026 live: Völler konzentriert sich ausschließlich auf Paraguay und fordert Leistungsträger in der Offensive

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, läuft bereits auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalmannschaft startete mit einem mitreißenden 7:1 (3:1)-Erfolg gegen Curaçao in das Turnier. Es folgte ein weiterer Sieg gegen die Elfenbeinküste, den das Team dank zweier Treffer von Joker Deniz Undav mit 2:1 (0:1) errang.

Im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador erlebte die DFB-Elf jedoch einen kleinen Dämpfer, als sie am Donnerstag in New York mit 1:2 unterlag. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat den WM-Titel als Ziel ausgegeben, doch der Weg bis zum möglichen Triumph im Endspiel am 19. Juli in New York bleibt lang. Als amtierender Weltmeister tritt Argentinien an, das sich im Winter 2022 in Katar mit Superstar Lionel Messi (38) den Pokal sicherte.

In unserem WM-Ticker halten wir Euch während des gesamten Turniers mit allen relevanten Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Volle Konzentration auf Paraguay! Vor dem Achtelfinalspiel der DFB-Elf am Montag (Anstoß: 22.30 Uhr) meldete sich Rudi Völler (66) zu Wort:

"Jetzt beginnt die WM erst richtig! Wir sind überzeugt, dass wir alles geben, an unsere Leistungsgrenze gehen, ein starkes Spiel zeigen und natürlich ins nächste Turnierstadium einziehen", erklärte der DFB-Sportdirektor.

Seine Aufmerksamkeit richte sich ausschließlich auf den direkten Gegner, nicht schon auf ein mögliches Achtelfinale gegen Frankreich: "Darüber denken wir jetzt nicht nach", so der ehemalige Bundestrainer.

Zugleich stellte Völler die Offensivspieler Jamal Musiala (23), Florian Wirtz (23) und Kai Havertz (27) in die Verantwortung: "Um die hochgesteckten Ziele zu erreichen, müssen diese Spieler Leistung bringen. Sie wissen, dass noch Steigerungspotenzial vorhanden ist."

Der Einsatz von Shootingstar Nathaniel Brown (23) bleibt hingegen fraglich, da er unter Adduktorenbeschwerden leidet. Völler zeigte sich dazu optimistisch: "Wir hoffen alle, dass er spielen kann", sagte er.

Für Uruguay verlief die WM enttäuschend: Die Südamerikaner blieben ohne Sieg, eine Niederlage gegen Spanien in der Nacht zu Samstag beendete das Turnier bereits in der Vorrunde. Dementsprechend angespannt zeigte sich Nationaltrainer Marcelo Bielsa (70) nach dem Spiel.

Bei einem Interview musste Bielsa zunächst warten, bis auch sein Team hinter der Kamera bereit war, und ließ dabei einen lauten "Jetzt macht doch endlich!"-Ruf hören. Im Gespräch mit der Reporterin gab er sich knapp, beantwortete ihre drei Fragen in etwa 30 Sekunden.

Auf der Pressekonferenz zeigte sich der Argentinier dann gefasst: "Ich bin verantwortlich und muss das akzeptieren. Auch wenn Fehler vermeidbar waren, trage ich die Schuld an diesem Scheitern."

Einen Tag vor dem Ende der Vorrunde stehen somit neun Achtelfinalpaarungen bereits fest. Hier ein Überblick:

Südafrika - Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien - Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland - Paraguay (Montag, 22:30 Uhr)

Niederlande - Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste - Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich - Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

USA - Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Australien - Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien - Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Die Unklarheiten sind beseitigt: Deutschland trifft im Achtelfinale auf Paraguay.

Durch die Ergebnisse in der vergangenen Nacht weiß das DFB-Team nun endgültig, dass am Montagabend (22:30 Uhr deutscher Zeit) Paraguay als Dritter der Gruppe D der nächste Gegner von Julian Nagelsmanns Mannschaft sein wird.

Nach einem möglichen Sieg gegen Paraguay könnte im Achtelfinale der Topfavorit Frankreich auf Deutschland warten. Die Franzosen besiegten Norwegen klar mit 4:1 und werden dort auf Schweden treffen.

Eine Sensation gab es in der Nacht zu Samstag: Kap Verde sicherte sich durch ein 0:0 gegen Saudi-Arabien das dritte Unentschieden der Vorrunde. Parallel gewann Spanien mit 1:0 gegen Uruguay, sodass der kleine Inselstaat mit drei Punkten nun den zweiten Platz in der Gruppe H einnimmt und somit in die K.o.-Phase einzieht. Für Uruguay endet das Turnier mit zwei Punkten und dem dritten Platz in der Gruppe.

In Gruppe G setzte sich Belgien mit einem klaren 5:1 gegen Neuseeland an die Spitze, während Ägypten dank eines Unentschiedens gegen den Iran den zweiten Platz sicherte. Die Iraner können noch auf einen Rang unter den besten Gruppendritten hoffen.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Gruppe G

Ägypten - Iran 1:1 (1:1)

Ägypten: Ufa Schobeir - Hani, Rabia, Abdelmonem (14. Jasser Ibrahim), Fatouh - Lasheen, Saber (46. Attia) - Ashour (46. Marmoush), Salah (57. Zizo), Ziko (76. Hamza Abdelkarim) - Trezeguet

Iran: Beiranvand - Rezaeian, Kanaanizadegan (46. Hardani), Khalilzadeh, Nemati, Mohammadi - Ezatolahi, Ghorbani - Ghoddos (67. Moghanlou), Mohebi (90.+1 Jahanbakhsh) - Taremi

Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

Zuschauer: 66.925

Tore: 1:0 Saber (5.), 1:1 Rezaeian (14.)

Gelbe Karten: Saber (1), Jasser Ibrahim (1), Lasheen (2) / Kanaanizadegan (1), Nemati (1), Ezatolahi (2), Khalilzadeh (1)

Neuseeland - Belgien 1:5 (0:1)

Neuseeland: Crocombe - Payne (64. Boxall), Bindon, Surman, Cacace (79. de Vries) - Stamenic, Bell (64. Mccowatt) - Thomas (46. Old), Singh (46. Randall), Just - Wood

Belgien: Courtois - Castagne, Theate, Mechele, De Cuyper - Vanaken, Tielemans (85. Raskin) - Doku (56. Fernandez-Pardo), De Bruyne (72. Onana), Trossard (72. Saelemaekers) - De Ketelaere (85. Lukaku)

Schiedsrichter: Adham Makhadmeh (Jordanien)

Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Trossard (28.), 0:2 Trossard (50.), 0:3 De Bruyne (66.), 1:3 Just (84.), 1:4 Lukaku (86.), 1:5 Saelemaekers (90.+4)

Gelbe Karten: Stamenic (1), Just (1) / -

Gruppe H

Kap Verde - Saudi-Arabien 0:0

Kap Verde: Vozinha - W. Pina (90.+4 S. Moreira), R. Lopes, Diney, Joao Paulo - K. Pina - R. Mendes (71. Rodrigues), D. Duarte, Monteiro (71. L. Duarte), W. Semedo (61. H. Varela) - D. Livramento (61. Da Costa)

Saudi-Arabien: Al-Owais - Abdulhamid, Al-Amri, Al-Tambakti (33. Ladschami), Boushal (80. Al-Harbi) - N. Al-Dausari, Kanno, Al-Khaibari (46. Al-Dschuwayr) - Mandash (65. Al-Hamdan), Al-Buraikan, S. Al-Dausari (65. Abu Al-Shamat)

Schiedsrichter: Francois Letexier (Frankreich)

Zuschauer: 68.278

Gelbe Karten: W. Pina (1) / Abdulhamid (1), N. Al-Dausari (1), Al-Buraikan (1)

Uruguay - Spanien 0:1 (0:1)

Uruguay: Muslera (46. Rochet) - G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria (70. B. Rodriguez) - Ugarte (45. De La Cruz), Bentancur, Valverde (56. Vinas), M. Araújo - Canobbio, Nunez

Spanien: Simón - M. Llorente, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Merino (60. Olmo), Pedri (60. Ruiz) - Yamal (76. Fer. Torres), Oyarzabal (76. N. Williams), Baena (66. Pino)

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Zuschauer: 45.664

Tore: 0:1 Baena (42.)

Gelbe Karten: J. M. Sanabria (1), G. Varela (1), De La Cruz (1) / Baena (1)

Rote Karten: Canobbio (90.+4/grobes Foulspiel) / -

In Gruppe I sind die Entscheidungen gefallen!

Frankreich setzte sich mit einem klaren 4:1 gegen Norwegen durch, dank einer herausragenden Leistung von Ousmane Dembélé.

Der Stürmer von Paris Saint-Germain erzielte dabei drei Treffer und sicherte so den Gruppensieg für sein Team. Im Achtelfinale könnte es nun zu einer Begegnung mit der deutschen Mannschaft kommen.

Senegal belegte durch einen 5:0-Kantersieg gegen den Irak den dritten Platz.

Die Ergebnisse im Überblick:

Norwegen - Frankreich 1:4 (1:3)

Norwegen: Selvik - Aursnes, Falchener (66. Langas), Östigard, Björkan (46. Pedersen) - Berg, Aasgaard, Thorstvedt (46. Thorsby) - Bobb (83. Hauge), Strand Larsen, Schjelderup (83. Nusa)

Frankreich: Maignan - Koundé (86. Gusto), Upamecano (76. Konaté), M. Lacroix, Théo Hernandez - Tchouaméni, M. Koné, O. Dembélé (65. Barcola), Olise (65. Cherki), D. Doué - Mbappé (86. Mateta)

Schiedsrichter: Michael Oliver (England)

Zuschauer: 64.146

Tore: 0:1 O. Dembélé (7.), 0:2 O. Dembélé (20.), 1:2 Aasgaard (21.), 1:3 O. Dembélé (32.), 1:4 D. Doué (90.+4)

Gelbe Karten: Berg (1) / Tchouaméni (1)

Senegal - Irak 5:0 (1:0)

Senegal: Diaw - Diatta, Seck (58. Ciss), Niakhaté, Jakobs - Camara (56. Jackson), I. Gueye, Diarra (56. P. Gueye) - Mbaye (56. C. Ndiaye), I. Sarr (81. Diao), Mané

Irak: Basil Fadhil (46. J. Hassan) - Putros, Sulaka, Hashim, Doski - Iqbal (67. Yakob), Al-Ammari - Qasem (16. Younis), Jasim (57. Maknzi), Bayesh - Al-Hamadi (57. Yousif)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Zuschauer: 43.036 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Diarra (4.), 2:0 I. Sarr (56.), 3:0 P. Gueye (59.), 4:0 P. Gueye (71.), 5:0 I. Ndiaye (82.)

Gelbe Karten: Seck (1), P. Gueye (1) / Al-Ammari (2), Doski (1)

Rote Karten: - / Sulaka (13./Notbremse)

Im uruguayischen Lager herrscht Unruhe! Kurz vor dem entscheidenden Vorrundenspiel gegen Spanien hat es offenbar erhebliche Spannungen zwischen Trainer und Spielern gegeben.

Mehrere Führungsspieler suchten offenbar das Gespräch mit Nationaltrainer Marcelo Bielsa (70). Dabei stand vor allem die Kritik an den Trainingsmethoden und der Spielvorbereitung im Mittelpunkt.

Sergio Rochet (33), Manuel Ugarte (25), Rodrigo Bentancur (29) und Federico Valverde (27) bemängelten unter anderem das aus ihrer Sicht zu intensive Training, die hohe Belastung sowie die taktische Ausrichtung für die Partie gegen Spanien. Bielsa reagierte darauf offenbar verärgert.

Er rief kurzfristig das gesamte Team zusammen und hielt eine fast einstündige Ansprache. Einige Spieler verließen jedoch vorzeitig den Raum, während der emotionalen Rede.

Die Folgen dieses Konflikts für das womöglich letzte WM-Spiel Uruguays sind noch offen. Fest steht allerdings, dass Bielsa sich damit keinen Gefallen getan hat. Nach zwei Unentschieden steht das Team enorm unter Druck und ist gegen "La Furia Roja" zum Sieg verdammt. Ohne Rückhalt innerhalb der Mannschaft wird das schwierig.

Das Aus für Patrik Schick (30) ist besiegelt: Nach dem WM-Debakel gegen Tschechien beendet der Stürmer von Bayer 04 Leverkusen seine Karriere in der Nationalmannschaft.

Weitere Details zu seiner Entscheidung gibt es hier: "Offiziell: Bayer-Star beendet Karriere in Nationalmannschaft"

Dank eines knappen 2:1-Erfolgs gegen Deutschland steht Ecuador erstmals seit der WM 2006 wieder in der K.o.-Runde. Die Freude darüber zeigte sich unmittelbar nach dem Schlusspfiff im Land.

Präsident Daniel Noboa (38) ließ den Freitag spontan zum Feiertag erklären.

"Danke an die Spieler und den Trainer, die es trotz Kritik, Beleidigungen und schwierigen Momenten geschafft haben, das Land mit großer Freude zu erfüllen", schrieb Noboa auf X und verkündete unmissverständlich: "Morgen ist Feiertag!"

Anthony Elanga (24) sorgte mit seinem Treffer zum 1:1 gegen Japan für das Weiterkommen Schwedens. Nach dem Spiel wirkte der Angreifer jedoch nicht gerade glücklich.

Der Grund: Elanga glaubte fälschlicherweise zunächst, das Unentschieden im letzten Gruppenspiel bedeute das Aus für sein Team und war dementsprechend bedrückt. Erst durch seine Teamkollegen wurde das Missverständnis aufgeklärt.

"Ich wusste nicht, dass ein Punkt ausreichen würde", erklärte der Spieler des englischen Spitzenklubs Newcastle United später. Seine Mitspieler berichteten, dass vor dem Spiel alle möglichen Szenarien besprochen wurden – nur Elanga hatte wohl nicht zugehört.

Mit einigen Gruppenfinals sind nun auch die ersten Achtelfinalpaarungen fix:

Südafrika - Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien - Japan (Montag, 19 Uhr)

Niederlande - Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

USA - Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Die nächsten WM-Entscheidungen sind gefallen: Niederlande, Japan, Schweden und Australien stehen im Achtelfinale.

Ergebnisse der Nacht:

Gruppe D

Türkei - USA 3:2 (2:1)

Türkei: Cakir - Z. Celik (84. Söyüncü), Kabak, Bardakci, Elmali - Özcan, Kökcü (88. Ayhan) - Aydin (90.+1 Müldür), Güler, Yildiz (84. Uzun) - Ba. Yilmaz (90.+1 Kahveci)

USA: Turner - Scally (76. Freeman), M. Robinson, Mckenzie, Trusty - Berhalter - B. Aaronson (76. Zendejas), Reyna (76. Dest), McKennie (86. M. Tillman), Weah (58. Pulisic) - Pepi

Schiedsrichter: Mustapha Ghorbal (Algerien)

Zuschauer: 70.492 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Trusty (3.), 1:1 Güler (10.), 2:1 Kökcü (31.), 2:2 Berhalter (49.), 3:2 Ayhan (90.+8)

Gelbe Karten: - / Berhalter (1)

Paraguay - Australien 0:0

Paraguay: Gill - Velázquez, G. Gomez, Alderete (84. Canale) - J. J. Cáceres, Cubas, Maidana (46. Mauricio) - D. Gomez (90.+2 Bobadilla), Galarza (90.+2 Alonso) - Ávalos (67. Arce), Enciso

Australien: Beach - Circati, H. J. Souttar, Herrington - Bos, Irvine (84. Okon-Engstler), O'Neill, Behich - Volpato (58. Hrustic), Metcalfe - Irankunda (84. Yengi)

Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)

Zuschauer: 68.827 (ausverkauft)

Gelbe Karten: D. Gomez (2) / Irvine (1)

Gruppe E

Curaçao - Elfenbeinküste 0:2 (0:1)

Curaçao: Room - Gaari (77. Kastaneer), Obispo, Floranus, Brenet (90. Sambo), Fonville (77. Noslin) - Comenencia (61. Antonisse), L. Bacuna, Chong, J. Bacuna - Locadia (90. Kuwas)

Elfenbeinküste: Y. Fofana - G. Doué, Kossounou, O. Diomande, Operi - Amad Diallo (46. Inao Oulaï), Kessié (77. Seri), Sangaré, Y. Diomande (67. B. Touré) - Bonny (67. Diakité), Pépé (67. Wahi)

Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden)

Zuschauer: 68.324

Tore: 0:1 Pépé (7.), 0:2 Pépé (64.)

Gelbe Karten: J. Bacuna (2), Kastaneer (2) / Pépé (1)

Ecuador - Deutschland 2:1 (1:1)

Gruppe F

Japan - Schweden 1:1 (0:0)

Japan: Z. Suzuki - Seko (75. Watanabe), Itakura (39. Taniguchi), H. Ito - Sugawara, Tanaka, Kamada, Nakamura (75. Nagatomo) - Doan (66. J. Ito), Ueda (66. Ogawa), Maeda

Schweden: Widell Zetterström - Lagerbielke, Hien (37. Bergvall), Lindelöf (87. Starfelt) - Bernhardsson (75. Svensson), Stroud (75. Sema), Y. Ayari, Gudmundsson (87. Nygren) - Elanga, Gyökeres, Isak

Schiedsrichter: Ivan Barton (El Salvador)

Zuschauer: 70.137

Tore: 1:0 Maeda (56.), 1:1 Elanga (62.)

Gelbe Karten: Taniguchi (1) / Hien (1), Gyökeres (1)

Tunesien - Niederlande 1:3 (0:2)

Tunesien: Dahmen - Valery, Ben Hamida (67. Ben Ouanes), M. Talbi, Abdi - Khedira (67. Hadj Mahmoud), Skhiri, Ben Slimane (67. Achouri), Hannibal, Gharbi (75. Chaouat) - Mastouri (90. Tounekti)

Niederlande: Verbruggen - Dumfries, Aké, Van Dijk, van Hecke - F. de Jong (72. Koopmeiners), Gravenberch, Reijnders (72. Kluivert) - Malen (72. Summerville), Gakpo (84. Lang), Brobbey (77. Depay)

Schiedsrichterin: Katia Garcia (Mexiko)

Zuschauer: 68.391

Tore: 0:1 Skhiri (3./Eigentor), 0:2 Brobbey (7.), 1:2 Mastouri (54.), 1:3 van Hecke (62.)

Gelbe Karten: - / Khedira (1)

Die schwedische Nationalmannschaft war überrascht, als sie ihr Trainingsgelände in Frisco betrat. "Ich dachte nur: 'Was ist denn hier passiert?'", sagte Mittelfeldspieler Besfort Zeneli gegenüber "Aftenposten" und ergänzte: "Soweit ich weiß, gab es keinen Sturm."

Den gab es tatsächlich nicht – stattdessen fanden derzeit Renovierungsarbeiten am Stadion statt. "Sie wollten etwas abreißen, aber es sieht so aus, als wäre es in die falsche Richtung gefallen", erklärte Manager Stefan Pettersson (63) und fügte hinzu: "Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Sie haben wohl etwas gesprengt, und dabei ging etwas schief."

Eine Tribünenseite stürzte auf die provisorische Pressetribüne, die für die WM-Berichterstattung eingerichtet wurde. Die Vorbereitungen auf das letzte Gruppenspiel gegen Japan (1 Uhr in der Nacht zu Freitag) blieben davon jedoch unbeeinträchtigt.

Viele hatten vor dem letzten deutschen Gruppenspiel am Donnerstagabend (22 Uhr) in New York gehofft, Edeljoker Deniz Undav von Beginn an zu sehen, doch Bundestrainer Julian Nagelsmann lehnte dies ab.

Wie er mehrfach betonte, soll sich die Mannschaft weiterhin eingespielt werden; deshalb werde nur dort gewechselt, wo es notwendig sei. "Wir haben jetzt zwei Spiele absolviert, und es wird diskutiert, wie viel wir rotieren. Wir wollen uns auf die K.o.-Phase vorbereiten", sagte Nagelsmann bei der Pressekonferenz vor der Partie.

Somit wird Antonio Rüdiger für den verletzten Nico Schlotterbeck (Bänderriss im Sprunggelenk) in der Innenverteidigung auflaufen, David Raum übernimmt auf der linken Abwehrseite für Nathaniel Brown, der mit muskulären Problemen in der Adduktorenregion zu kämpfen hat.

Undav selbst zeigt sich mit seiner Rolle zufrieden: "Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier", sagte der Stürmer des VfB Stuttgart. Jeder Spieler kenne seine Position: "Ich kam bisher zweimal von der Bank – und wir haben gewonnen. Am wichtigsten ist, dass die Mannschaft so weit wie möglich kommt", erklärte er.

Am gestrigen Abend und in der vergangenen Nacht fanden die ersten Gruppenfinalspiele statt, die einige Überraschungen bereithielten. Südafrika sicherte sich mit einem 1:0 gegen Südkorea den Einzug ins Achtelfinale, die Schweiz besiegte Kanada und Bosnien bewahrte sich mit einem 3:1-Erfolg gegen Katar die Chance aufs Weiterkommen.

Die Spiele im Überblick:

Gruppe A

Tschechien - Mexiko 0:3 (0:0)

Tschechien: Kovár - Holes (64. Soucek (87. Sojka)), Hranac, Ladislav Krejci - Coufal, Sadilek, Cerv (87. Chory), Doudera - Sulc, Visinsky (56. Provod) - Hlozek (64. Schick)

Mexiko: Rangel (78. Ochoa) - J. Sanchez, Reyes, Montes, M. Chávez (78. Gallardo) - Mora (72. Fidalgo), E. Alvarez, Romo Barron (63. O. Vargas) - Alvarado, G. Martínez (63. S. Giménez), Quinones

Schiedsrichter: Yael Falcón (Argentinien)

Zuschauer: 80.824

Tore: 0:1 M. Chávez (55.), 0:2 Quinones (61.), 0:3 Fidalgo (90.+4)

Gelbe Karten: - / E. Alvarez (1)

Südafrika - Südkorea 1:0 (0:0)

Südafrika: R. H. Williams - Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba - Sithole, Mbatha - Maseko (75. Rayners), Mofokeng (80. J. Adams), Appollis (62. Moremi) - Makgopa

Südkorea: Seung-gyu Kim - Han-beom Lee, Minjae Kim (66. Park), Ki-hyuk Lee - Tae-seok Lee (46. Castrop), I. Hwang, Paik (46. Jingyu Kim), Seol - Kang-in Lee, H. Hwang (46. H. Son) - Oh (74. G. Cho)

Schiedsrichter: Facundo Tello (Argentinien)

Zuschauer: 51.243

Tore: 1:0 Maseko (63.)

Gelbe Karten: Modiba (1) / G. Cho (1)

Gruppe B

Schweiz - Kanada 2:1 (0:0)

Schweiz: Kobel - Jaquez (74. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez - Xhaka - Freuler, Sow (74. Aebischer) - Manzambi (85. Fassnacht) - R. Vargas (80. Ndoye), Embolo (85. Itten)

Kanada: Crépeau - Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea (83. Shaffelburg) - Buchanan (74. P. David), N. D. Saliba, Choinière (58. Eustaquio), A. Ahmed (58. Millar) - J. David, Larin (58. Oluwaseyi)

Schiedsrichter: Ramon Abatti (Brasilien)

Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)

Tore: 1:0 R. Vargas (46.), 2:0 Manzambi (57.), 2:1 P. David (76.)

Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)

Bosnien-Herzegowina - Katar 3:1 (2:1)

Bosnien-Herzeg.: Vasilj - Malic (46. Memic), Katic (63. Hadzikadunic), Radeljic, Kolasinac - Bajraktarevic, Sunjic (46. Tahirovic), Basic, Alajbegovic (82. Burnic) - Dzeko (64. Mahmic), Demirovic

Katar: Abunada - Khoukhi, Pedro Miguel, Al-Brake - Junior (79. Alaaeldin), Gaber (46. Hatem), Boudiaf (72. A. Ali), Laye, Al-Haydos (56. Al-Ganehi) - Fathy (79. Mannai) - Afif

Schiedsrichter: Jesús Valenzuela (Venezuela)

Zuschauer: 66.925

Tore: 1:0 Alajbegovic (29.), 2:0 Al-Brake (34./Eigentor), 2:1 Al-Haydos (42.), 3:1 Mahmic (80.)

Gelbe Karten: Mahmic (1) / Fathy (2)

Im Kampf um den Verbleib bei der WM 2026 zeigten die Bosnier Nervenstärke und sicherten sich durch den 3:1-Sieg gegen Katar den dritten Platz in der Gruppe.

Die erste Halbzeit war besonders unterhaltsam: Ein sehenswertes Tor von Alajbegovic (29.) und ein erzwungenes Eigentor von Dzeko (34.) brachten die Führung, doch kurz vor der Pause meldete sich Katar mit dem Anschlusstreffer (42.) zurück.

In der zweiten Hälfte konnten die Katarer zwar bemüht mitspielen, kamen jedoch nicht mehr zu nennenswerten Chancen. Am Ende nutzten die Bosnier ihre Räume und erzielten in der 80. Minute das 3:1-Endergebnis.

Bosnien - Katar 3:1 (2:1)

Bosnien: Vasilj - Malic (46. Memic), Katic (63. Hadzikadunic), Radeljic, Kolasinac - Bajraktarevic, Sunjic (46. Tahirovic), Basic, Alajbegovic (82. Burnic) - Dzeko (64. Mahmic), Demirovic

Katar: Abunada - Khoukhi, Pedro Miguel, Al-Brake - Junior (79. Alaaeldin), Gaber (46. Hatem), Boudiaf (72. A. Ali), Laye, Al-Haydos (56. Al-Ganehi) - Fathy (79. Mannai) - Afif

Tore: 1:0 Alajbegovic (29.), 2:0 Al-Brake (34./Eigentor), 2:1 Al-Haydos (42.), 3:1 Mahmic (80.)

Gelbe Karten: Mahmic (1) / Fathy (2)

In einem umkämpften Duell um den Gruppensieg gewann die Schweiz am Ende mit 2:1 und sicherte sich so Platz eins in Gruppe B.

Die erste Hälfte war intensiv, jedoch ohne Tore. Nach dem Seitenwechsel trafen Vargas (46.) und Manzambi (57.) schnell hintereinander und brachten die Entscheidung. Kanada gelang zwar in der 76. Minute noch der Anschluss, doch der Sieg der Schweizer stand damit fest.

Schweiz - Kanada 2:1 (0:0)

Schweiz: Kobel - Jaquez (74. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez - Xhaka - Freuler, Sow (74. Aebischer) - Manzambi (85. Fassnacht) - R. Vargas (80. Ndoye), Embolo (85. Itten)

Kanada: Crépeau - Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea (83. Shaffelburg) - Buchanan (74. P. David), N. D. Saliba, Choinière (58. Eustaquio), A. Ahmed (58. Millar) - J. David, Larin (58. Oluwaseyi)

Tore: 1:0 R. Vargas (46.), 2:0 Manzambi (57.), 2:1 P. David (76.)

Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)

Beim Abschlusstraining vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador musste die deutsche Mannschaft auf Nathaniel Brown (23) verzichten, der nur individuell trainierte.

Der 23-Jährige hat derzeit Probleme mit den Adduktoren und wird auch gegen Ecuador wahrscheinlich pausieren, berichtete der kicker. Für ihn rückt David Raum von RB Leipzig in die Startelf auf der linken Abwehrseite, was für ihn den ersten WM-Einsatz in der Startelf bedeutet.

Ob Browns Pause nur vorübergehend ist oder die Verletzung längerfristige Folgen hat, bleibt abzuwarten. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird dies vermutlich auf der Pressekonferenz erläutern.

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg (57) rät davon ab, gegen Ecuador große Umstellungen vorzunehmen, auch wenn es für die DFB-Elf sportlich nur noch um ein gutes Gefühl geht.

"Nagelsmann sollte jetzt keinesfalls zu viele Veränderungen vornehmen oder gar eine komplett neue Startelf bringen. Das könnte das, was sich die Mannschaft in den ersten beiden Spielen erarbeitet hat, zerstören", betonte Effenberg bei t-online.

Insbesondere bei den viel diskutierten Positionen möchte der Vize-Europameister von 1992 an der bisherigen Aufstellung festhalten: "Dass plötzlich Oliver Baumann für Manuel Neuer im Tor steht oder Deniz Undav von Anfang an spielt, nur weil das Spiel gegen Ecuador sportlich nicht mehr viel bedeutet, halte ich für falsch."

Das Turnier läuft bereits auf Hochtouren, doch die FIFA hofft weiterhin, eine Regeländerung durchsetzen zu können. Laut dem Portal The Athletic soll das Prozedere vor einem möglichen Elfmeterschießen in der K.o.-Runde angepasst werden.

Derzeit führt der Schiedsrichter zwei Münzwürfe durch – einen zur Wahl der Seite und einen für das Team, das zuerst schießen darf. Zukünftig soll nur noch ein Münzwurf nötig sein, dessen Gewinner dann entscheiden kann, ob er die Seite oder die Reihenfolge wählt. So soll verhindert werden, dass ein Team beide Entscheidungen trifft.

Der Vorschlag liegt derzeit beim International Football Association Board (IFAB), das die Regeländerungen genehmigt. Um noch während des Turniers umgesetzt zu werden, müsste die Entscheidung vor Beginn der K.o.-Phase am 28. Juni fallen.

Nach dem 5:0-Erfolg Portugals gegen Usbekistan sahen die Fans ein torloses Remis zwischen England und Ghana.

Kroatien gewann knapp mit 1:0 gegen Panama, und Kolumbien reichte ein Treffer, um drei Punkte gegen die Demokratische Republik Kongo zu sichern.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Kolumbien - DR Kongo 1:0 (0:0)

Kolumbien: C. Vargas - Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica - Lerma, Puerta - J. Arias (77. Rios), James Rodríguez (58. J. Quintero), Luis Díaz - Suárez (58. Cordoba)

DR Kongo: Mpasi - Wan-Bissaka, Mbemba, Kapuadi, Masuaku (71. J. Kayembe), Tuanzebe - Mukau (46. Sadiki), Moutoussamy (82. Mbuku), E. Kayembe (71. Pickel) - Bakambu (57. Banza), Wissa

Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)

Zuschauer: 45.358 (Guadalajara)

Tore: 1:0 Muñoz (76.)

Panama - Kroatien 0:1 (0:0)

Panama: Mosquera - Córdoba, J. Ramos (77. C. Waterman), Andrade - M. Murillo, C. Martinez, Harvey, Blackman (90. Davis) - Bárcenas (90. To. Rodríguez), J. L. Rodriguez - Fajardo (83. Londono)

Kroatien: Livakovic - Sutalo, Pongracic, Gvardiol (46. Kramaric) - Stanisic, Modric (81. Mario Pasalic), Kovacic (72. P. Sucic), Perisic - Marco Pasalic (72. L. Sucic), Baturina - Musa (46. Budimir)

Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)

Zuschauer: 43.036 (Toronto)

Tore: 0:1 Budimir (54.)

Gelbe Karten: Bárcenas (1) / P. Sucic (1)

England - Ghana 0:0

England: Pickford - R. James, Konsa, Guehi, Spence (65. O'Reilly) - Anderson (74. Eze), Rice - Madueke (83. Rashford), Ju. Bellingham (74. Rogers), A. Gordon (65. Saka) - Kane

Ghana: Asare - Senaya (87. Peprah Oppong), Adjetey, Opoku, Mensah - Thomas Partey, Yirenkyi - I. Williams (66. Fatawu), Sibo, Semenyo - J. Ayew (66. Adu (90.+5 Baba)

Schiedsrichter: Héctor Said Martínez Sorto (Honduras)

Zuschauer: 63.983 (Boston)

Gelbe Karten: Rice (1) / I. Williams (1)

In einem Moment, in dem der Sport in den Hintergrund rückt: Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57) wird wegen des Todes seiner Mutter vorübergehend in die Heimat zurückkehren.

Wie der französische Verband FFF mitteilte, verstarb Deschamps’ Mutter am Dienstagmorgen. Der Trainer wird an der Beerdigung in Frankreich teilnehmen und in den kommenden Tagen von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten. Auch beim letzten Gruppenspiel zwischen Frankreich und Norwegen wird Deschamps nicht an der Seitenlinie stehen.

"Didier Deschamps wird das Training vor dem Spiel gegen Norwegen nicht leiten können. Er wird auch beim letzten Gruppenspiel am Freitag nicht auf der Trainerbank sitzen", teilte der Verband mit. "Er musste heute Morgen den schmerzlichen Verlust verkraften und reist zurück nach Frankreich."

Die Portugiesen zeigten nach dem enttäuschenden Remis gegen den Kongo eine starke Reaktion und gewannen klar mit 5:0 gegen Usbekistan.

Den ersten Treffer erzielte Cristiano Ronaldo (41) bereits nach fünf Minuten und stellte dabei mehrere Rekorde auf. Er ist der erste Spieler, der in sechs verschiedenen WM-Turnieren traf, und mit seinem zehnten WM-Tor überholte er die portugiesische Legende Eusebio (9).

Das Spiel setzte sich offensiv fort: Nach 17 Minuten stand es bereits 2:0 durch einen Freistoß von Nuno Mendes. Usbekistan zeigte kaum Offensive, Ronaldo erhöhte kurz vor der Pause auf 3:0.

Nach der Pause nutzten die Portugiesen eine Ecke zum 4:0 (60.), anschließend wurde das Spiel kontrolliert zu Ende gespielt. Den Schlusspunkt setzte Joker Rafael Leão mit dem 5:0.

Portugal - Usbekistan 5:0 (3:0)

Portugal: D. Costa - João Cancelo (46. N. Semedo), R. Dias, Veiga, Nunes - J. Neves (76. B. Silva), Vitinha (83. Leão) - João Félix (63. Trincao), B. Fernandes, Neto (46. Conceicao) - Cristiano Ronaldo

Usbekistan: Nematov - Khusanov, Abdullaev, Ashurmatov - Karimov (90.+2 Jiyanov), Ganiev, Shukurov (90.+2 Esanov), Khamrobekov (46. Mozgovoy), Nasrullaev (46. Alizhonov) - Fayzullaev (73. Sergeev) - Shomurodov

Tore: 1:0 Cristiano Ronaldo (6.), 2:0 N. Mendes (17.), 3:0 Cristiano Ronaldo (39.), 4:0 Khusanov (60./Eigentor), 5:0 Leão (87.)

Gelbe Karten: Veiga (1) / Khamrobekov (1)

Obwohl Nico Schlotterbeck (26) für den Rest der WM ausfällt, bleibt er Teil des Teams.

Der Dortmunder Innenverteidiger musste nach einem Zweikampf gegen die Elfenbeinküste nach nur 45 Minuten ausgewechselt werden. Am nächsten Tag bestätigte sich die Diagnose: Bänderriss im linken Sprunggelenk.

Schlotterbeck will zunächst nicht abreisen und wird die Mannschaft weiter unterstützen: "Er wird die Spieler führen und für den Teamgeist da sein", erklärte Sportdirektor Rudi Völler (66).

Beim Public Viewing in Amman (Jordanien) kam es zu einem tragischen Vorfall: Ein Mensch starb inmitten einer Menschenmenge, wie das jordanische Innenministerium mitteilte.

Auf dem Haschemitischen Platz verfolgten Tausende die Partie zwischen Jordanien und Algerien, als es offenbar zu einem Gedränge kam. Das Opfer wurde zwar ins Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen.

Acht weitere Personen erlitten Verletzungen, deren Zustand als stabil bis mittelschwer eingestuft wird.

Algerien drehte einen 0:1-Rückstand gegen Jordanien und gewann 2:1, womit das WM-Aus Jordaniens besiegelt ist.

Jordanien - Algerien 1:2 (1:0)

Jordanien: Abulaila - Haddad, Abu Dahab (90.+1 Obaid), Nasib, Al-Arab, Abu Taha (84. Abu Hashish) - Al-Taamari (84. Azaizeh), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, Al-Mardi (76. O. Al-Fakhouri) - Olwan (90.+1 Shararh)

Algerien: Zidane - Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri (85. Hadjam) - Boudaoui (46. Benbouali), Zerrouki (46. N. Bentaleb), Maza - Mahrez (76. Hadj Moussa), Gouiri (85. Belaïd), Chaibi

Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)

Zuschauer: 68.371 (San Francisco)

Tore: 1:0 Al-Rashdan (36.), 1:1 Benbouali (69.), 1:2 Gouiri (82.)

Gelbe Karten: Abu Dahab (1) / Zerrouki (1)

Frankreich gewann die Nacht mit einem 3:0 gegen den Irak, trotz Wetterchaos und Stadionräumung in Philadelphia.

Kylian Mbappé erzielte einen Doppelpack, Ousmane Dembélé, ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund, trug sich ebenfalls in die Torschützenliste ein.

Norwegen bezwang Senegal mit 3:2, Frankreich und Norwegen sind damit vorzeitig für die K.o.-Phase qualifiziert.

Frankreich - Irak 3:0 (1:0)

Frankreich: Maignan - Koundé (83. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne - M. Koné, Rabiot - O. Dembélé (68. D. Doué), Olise (68. Cherki), Barcola (83. Akliouche) - Mbappé (90.+1 M. Thuram)

Irak: Basil Fadhil - H. Ali, Tahseen (60. Sulaka), Hashim, Doski - Bayesh (68. Farji), Ismail (60. Amyn), Al-Ammari (68. Sher), Iqbal - Hussein (26. Al-Hamadi), Qasem

Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)

Zuschauer: 68.324 (Philadelphia)

Tore: 1:0 Mbappé (14.), 2:0 Mbappé (54.), 3:0 O. Dembélé (66.)

Gelbe Karten: - / Al-Ammari (1)

Norwegen - Senegal 3:2 (1:0)

Norwegen: Nyland - Ryerson (13. Pedersen), Ajer, Heggem (84. Östigard), Möller Wolfe - Ödegaard, S. Berge, Aursnes (46. Berg) - Sörloth (84. Bobb), Haaland, Nusa (71. Schjelderup)

Senegal: A. Mendy - Diatta, Koulibaly (72. P. M. Sarr), Niakhaté, E. H. M. Diouf (54. Jakobs) - Camara (63. Ciss), I. Gueye, P. Gueye (54. Mbaye) - I. Sarr, Jackson, Mané

Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)

Zuschauer: 80.663 (New York)

Tore: 1:0 Pedersen (43.), 2:0 Haaland (48.), 2:1 I. Sarr (53.), 3:1 Haaland (58.), 3:2 I. Sarr (90.+3)

Mit einer herausragenden Leistung hat Lionel Messi Argentinien früh für die K.o.-Phase qualifiziert und dabei den WM-Torrekord von Miroslav Klose übertroffen.

Beim 2:0 gegen Österreich erzielte der Weltfußballer in Dallas seine Treffer 17 und 18 bei Weltmeisterschaften und ist damit alleiniger Rekordhalter.

Endergebnis

Argentinien - Österreich 2:0 (1:0)

Argentinien: Emiliano Martinez - Molina, Romero (57. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina (82. Tagliafico) - De Paul (82. Paredes), Mac Allister, Fernández, Almada (64. J. Alvarez) - Messi - La. Martínez (64. Gonzalez)

Österreich: A. Schlager - Posch (67. Prass), Danso, Alaba (67. Friedl), Laimer - Seiwald, X. Schlager - R. Schmid (78. Wimmer), Wanner (67. Arnautović), Sabitzer - Gregoritsch (85. Chukwuemeka)

Tore: 1:0 Messi (38.), 2:0 Messi (90.+5)

Gelbe Karten: F. Medina (1), Paredes (1) / Posch (1), Laimer (1)

Im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste geriet die deutsche Nationalmannschaft zunächst mit 0:1 in Rückstand. Erst die Einwechslung von Felix Musiala-Spross Deniz Undav (29) brachte frischen Schwung. Mit zwei Toren drehte er das Spiel und sorgte so für den wichtigen 2:1-Sieg.

Nach dieser herausragenden Leistung stellt sich die Frage, ob Undav nun einen Platz in der Startelf verdient hat.

TAG24 sprach dazu mit Sportkommentator Marcel Reif (76). Seine Einschätzung und die Bewertung des DFB-Teams als Titelkandidat findet Ihr hier: Marcel Reif über Undav: "Wenn ein Einwechselspieler derart auftritt, dann..."

Bei dieser WM fiel bislang auffällig oft die rote Karte.

Nach 40 von 104 Spielen gab es bereits acht Platzverweise – doppelt so viele wie beim gesamten Turnier in Katar vor vier Jahren.

Den Rekord von 2006 in Deutschland (damals 20 Rote Karten) wird man jedoch nicht so schnell erreichen, zumal 2006 nur 64 Spiele ausgetragen wurden, während 2026 aufgrund der Teilnehmerzahl 40 Partien mehr gespielt werden.

Bittere Diagnose für Nico Schlotterbeck: Der deutsche Innenverteidiger wird den Rest des Turniers verpassen.

Wie Bild und Sky übereinstimmend berichteten, zog sich der Dortmunder im Spiel gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu und fällt mindestens acht Wochen aus.

Das ist nicht nur für den 26-Jährigen, sondern auch für das DFB-Team ein herber Rückschlag: Bundestrainer Julian Nagelsmann kann keinen Ersatz mehr nachnominieren. Damit steht die Mannschaft nur noch mit vier Innenverteidigern da: Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Waldemar Anton und Malick Thiaw. Anton ist jedoch für die Kimmich-Position als Backup eingeplant.

Nach zuvor drei Unentschieden hat Ägypten in Gruppe G den ersten Sieg gefeiert! Gegen Neuseeland drehte das Team um Mo Salah einen 0:1-Rückstand und gewann mit 3:1.

Die Kiwis gingen früh in Führung, konnten diese aber nicht halten, da Ägypten in der zweiten Hälfte stark aufspielte. Ägypten führt nun mit vier Punkten die Gruppe an, vor dem Iran und Belgien (jeweils zwei Punkte). Zudem ist es der erste WM-Sieg der Afrikaner überhaupt.

Neuseeland - Ägypten 1:3 (1:0)

Neuseeland: Crocombe - Payne (85. Bindon), Boxall, Surman, Cacace (76. Randall) - Stamenic, Bell - Mccowatt (66. Old), Singh (76. Thomas), Just (85. de Vries) - Wood

Ägypten: Ufa Schobeir - Hani, Fathi (41. Rabia), Jasser Ibrahim, Fatouh - Lasheen, Attia - Salah (84. Abdelmaguid (90.+9 Abdelmonem)), Ziko (76. Hamza Abdelkarim), Ashour (84. Zizo) - Marmoush (76. Trezeguet)

Schiedsrichter: Oar Al-Ali (Vereinigte Arabische Emirate)

Zuschauer: 52.497 (Vancouver, ausverkauft)

Tore: 1:0 Surman (15.), 1:1 Ziko (58.), 1:2 Salah (67.), 1:3 Trezeguet (82.)

Gelbe Karten: Singh (1), Mccowatt (1) / Lasheen (1)

Kap Verde sorgt erneut für eine WM-Sensation! Nach dem 0:0 gegen Spanien sicherten sich die Afrikaner auch ein Unentschieden gegen Uruguay (2:2) und behalten damit ihre Chance auf das Weiterkommen.

Der WM-Neuling ging früh in Führung, doch Südamerika drehte das Spiel kurz vor der Pause. Ein Fehler von Uruguay-Keeper Fernando Muslera ermöglichte Kap-Verde-Spieler Helio Varela den Ausgleich, sodass beide Teams nun bei zwei Punkten stehen.

Belgien bleibt weiterhin sieglos und musste sich gegen den Iran mit einem 0:0 begnügen.

Die Roten Teufel hatten Glück, dass ein Tor des Iran wegen Abseits aberkannt wurde und mussten wegen einer Notbremse von Nathan Ngoy fast eine halbe Stunde in Unterzahl spielen.

Ergebnisse im Überblick:

Uruguay - Kap Verde 2:2 (2:1)

Uruguay: Muslera - G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria - Ugarte (70. De La Cruz), Bentancur - Canobbio, Valverde, M. Araújo (82. B. Rodriguez) - Vinas (70. Nunez)

Kap Verde: Vozinha - S. Moreira, R. Lopes, Diney, Lopes Cabral - K. Pina (70. L. Duarte) - R. Mendes, Arcanjo (46. D. Duarte), Monteiro (80. Y. Semedo), Rodrigues (59. H. Varela) - Benchimol (58. Da Costa)

Schiedsrichter: Espen Eskas (Norwegen)

Zuschauer: 64.003 (Miami)

Tore: 0:1 K. Pina (21.), 1:1 M. Araújo (44.), 2:1 Canobbio (45.+6), 2:2 H. Varela (61.)

Gelbe Karten: Bentancur (1), Olivera (1) / Lopes Cabral (2), Diney (1)

Belgien - Iran 0:0

Belgien: Courtois - Meunier (58. Castagne), Ngoy, Mechele, De Cuyper - Raskin (58. Vanaken), Tielemans - Saelemaekers (58. Lukébakio), De Bruyne (87. Fernandez-Pardo), Trossard - Lukaku (73. Theate)

Iran: Beiranvand - Hardani (46. Jahanbakhsh), Kanaanizadegan, Khalilzadeh, Nemati, Hajsafi (66. Mohammadi) - Ezatolahi (85. Hosseinzadeh), Ghoddos (79. Moghanlou) - Rezaeian, Taremi, Mohebi (66. Torabi)

Schiedsrichter: Dario Herrera (Argentinien)

Zuschauer: 70.317 (Los Angeles)

Tore: -

Gelbe Karten: Lukaku (1) / Ezatolahi (1)

Rote Karten: Ngoy (66./Notbremse) / -

Spanien zeigte eine überzeugende Leistung und gewann nach einem 0:0 gegen Kap Verde mit 4:0 gegen Saudi-Arabien.

Die Mannschaft um Superstar Lamine Yamal dominierte klar und erzielte drei Treffer in der ersten Hälfte, dazu kam ein Eigentor der Saudis.

Spanien - Saudi-Arabien 4:0 (3:0)

Spanien: Simón - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Pedri (70. Ruiz) - Yamal (46. Pino), Olmo (61. Merino), Baena (61. N. Williams) - Oyarzabal (46. Fer. Torres)

Saudi-Arabien: Al-Owais - Abdulhamid, Al-Tambakti, Ladschami, Al-Amri (60. Al-Hejji), Al-Harbi - Al-Dschuwayr (46. Al-Hamdan) - N. Al-Dausari (90. Al-Ghannam), Al-Buraikan (60. Abu Al-Shamat), Al-Khaibari (46. Kanno) - S. Al-Dausari

Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)

Zuschauer: 68.239 (Atlanta, ausverkauft)

Tore: 1:0 Yamal (10.), 2:0 Oyarzabal (21.), 3:0 Oyarzabal (24.), 4:0 Al-Tambakti (49./Eigentor)

Gelbe Karten: - / S. Al-Dausari (1), Kanno (1)

Nach dem historischen 0:0-Unentschieden gegen Ecuador und dem ersten WM-Punkt in der Verbandsgeschichte feierte das Team von Curaçao anschließend ausgelassen mit dem niederländischen Königspaar.

Ein Video zeigt König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55), wie sie nach dem Spiel die Kabine betreten, den Trainerstab um Nationalcoach Dick Advocaat (78) beglückwünschen und dann mit den Spielern tanzen.

Die beiden hatten zuvor den 5:1-Sieg ihrer Nationalmannschaft gegen Schweden in Houston verfolgt und setzten danach ihre Reise nach Kansas City fort.

Die hohe Niederlage gegen Deutschland hat den Trainer der Elfenbeinküste schwer getroffen. Nach dem 1:2 (1:0) kritisierte Emerse Faé (42) das DFB-Team deutlich.

"Deutschland ist eine großartige Fußballnation, und wir nehmen uns in vielerlei Hinsicht ein Beispiel an ihnen. Aber ich war enttäuscht von ihrem mangelnden Fairplay", sagte Faé nach dem Spiel und bezog sich dabei auf eine Szene in der Schlussphase.

Auslöser war eine Situation kurz vor dem Abpfiff: Verteidiger Wilfried Singo (25) verletzte sich an der Seitenlinie und spielte den Ball ins Aus. Nach der Behandlung wurde er ausgewechselt.

Die deutsche Mannschaft brachte den Ball daraufhin nach dem Einwurf nicht zurück zu den Ivorern, was Faé sehr ärgerte.

Deutschland ist als Gruppensieger bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Wer dort der Gegner sein wird, steht aber noch aus.

Als mögliche Kontrahenten kommen die Drittplatzierten aus den Gruppen A, B, C, D und F infrage. Realistische Kandidaten sind unter anderem Bosnien-Herzegowina, Schottland und Japan.

Nach einem Sieg im ersten K.o.-Spiel könnte im Achtelfinale ein Duell mit dem Gruppensieger der Gruppe I folgen. Dort gelten der amtierende Vizeweltmeister Frankreich sowie Norwegen mit Erling Haaland (25) als wahrscheinlich.

Das ZDF verbuchte erneut eine Spitzenquote mit dem dramatischen 2:1-Sieg Deutschlands gegen die Elfenbeinküste.

Trotz des späten Anstoßes um 22 Uhr verfolgten durchschnittlich 18,26 Millionen Zuschauer das Spiel im Fernsehen. Der Marktanteil lag bei 72,1 Prozent im Gesamtpublikum.

Nach dem starken Auftakt gegen Curaçao lieferte Deutschland auch gegen die Elfenbeinküste ab. Die Freude über den wichtigen Sieg wurde jedoch durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck (26) getrübt.

Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund wurde nach einem Zweikampf mit Amad Diallo (23) verletzt und musste zur Pause ausgewechselt werden.

Bundestrainer Julian Nagelsmann sprach danach von "irgendetwas am Innenband" bei Schlotterbeck. Ein MRT am nächsten Tag sollte Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen. "Es sieht leider nicht so gut aus", sagte Nagelsmann.

Die erhoffte Wende unter dem neuen Trainer Hervé Renard blieb für Tunesien aus. Nach der deutlichen 1:5-Niederlage gegen Schweden verlor das Team auch das Duell mit Japan mit 0:4 (0:2). Damit ist das frühe WM-Aus für die "Adler von Karthago" besiegelt.

Die Niederlage zeichnete sich früh ab: Daichi Kamada (4.) traf für Japan, Ayase Ueda (31.), Jun’ya Itō (69.) und Ueda (83.) bauten die Führung aus.

Endstand

Tunesien - Japan 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 J. Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)

Das DFB-Team kann entspannt dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador entgegenblicken, denn durch einen Patzer Ecuadors gegen Curaçao ist der erste Platz in der Gruppe sicher.

Die Partie dominierte Ecuador, das sich viele Chancen erspielte, jedoch an Curaçaos starkem Torwart Eloy Room scheiterte.

Selbst bei einer Niederlage gegen Ecuador bleibt Deutschland dank des gewonnenen direkten Vergleichs vor der Elfenbeinküste an der Tabellenspitze.

Endergebnis

Ecuador - Curaçao 0:0

Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)

In einem torreichen Spiel profitierten die Niederlande von zwei schnellen Toren, die den Sieg sicherten und vorläufig den ersten Platz in Gruppe F bedeuten.

Stürmer Brian Brobbey erzielte in den ersten 17 Minuten zwei Treffer und verschaffte Oranje eine komfortable Ausgangsposition. Schweden zeigte sich zwar engagiert, konnte defensiv jedoch nicht überzeugen.

Nach der Pause erzielte die Niederlande schnell das dritte Tor und sorgte für die Vorentscheidung. Schweden kassierte noch zwei weitere Gegentore. Zwar traf Elanga in der 59. Minute, doch das reichte nicht, um das Spiel zu drehen. Kurz vor Schluss erhöhte Summerville per Distanzschuss auf 5:1.

Niederlande - Schweden 5:1 (2:0)

Niederlande: Verbruggen - Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven - Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) - Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)

Schweden: Nordfeldt - Lagerbielke, Hien, Lindelöf - Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) - Isak, Gyökeres

Gelbe Karten: - / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)

Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)

Nach seiner schweren Verletzung gegen Katar, bei der sich Ismael Koné am linken Schien- und Wadenbein brach, hat der Kanadier heute sein Team besucht.

Am Morgen wurde der 24-Jährige im Trainingszentrum von seinen Nationalmannschaftskollegen mit "Ismael"-Rufen empfangen. Im Krankenhaus hatte er bereits angekündigt, die Mannschaft von der Seitenlinie aus zu unterstützen und vorübergehend "als Assistenztrainer" zu fungieren.

Kuriose Szenen bei der spanischen Nationalmannschaft: Borja Iglesias (33) wurde zunächst nicht ins Teamhotel gelassen.

Ein in sozialen Medien verbreitetes Video zeigt den Stürmer, wie er hinter dem Zaun steht und versucht, das Gelände zu betreten. Er sagte zur Security: "Ich bin Nationalspieler, ich muss rein." Zunächst reagierten die Sicherheitskräfte skeptisch.

Nach Bestätigung seiner Identität per Handy wurde er schließlich eingelassen und konnte zu seinen Teamkollegen ins Hotel.

Mit zwei Niederlagen zu Beginn hat die Türkei bei dieser WM das Aus besiegelt. Nationalspieler Hakan Çalhanoğlu (32) zeigte sich sichtlich enttäuscht.

Nach dem zweiten Remis sagte der Kapitän emotional: "Wir sind alle traurig. Ich möchte unseren Fans danken, die hierher gekommen sind und uns unterstützt haben. Gleichzeitig entschuldige ich mich bei ihnen."

"Jeder wollte unserem Land etwas geben", fügte er hinzu. "Wir haben viel versucht, aber auch etwas Pech gehabt."

Im WM-Spiel zwischen Gastgeber USA und Australien ging Schiedsrichter Felix Zwayer (45) wegen eines Krampfs zu Boden. Bastian Schweinsteiger (41) nutzte die Gelegenheit für einen lustigen Kommentar.

Nach dem Spiel wurde er von Moderatorin Esther Sedlaczek (40) auf die Szene angesprochen. Er scherzte: "Klar, wenn Zwayer sich in der 94. Minute auf dem Boden wälzt und einen Krampf vortäuscht."

Sedlaczek unterbrach ihn sofort: "Bleib ernst, Basti." Schweinsteiger antwortete lachend, dass Zwayer für seine Aktion Standing Ovations bekommen habe.

Der Schiedsrichter schloss aus, dass er die Geste ernst gemeint habe.

In der Nachspielzeit des Spiels zwischen USA und Australien sorgte Zwayer für einen Schreckmoment, als er nach einem Foul an Chris Richards zunächst im Rasen hängen blieb und dann wegen eines Krampfs zu Boden ging.

Seine Assistenten Christian Dietz und Aiden O'Neill halfen ihm, sodass er das Spiel beenden konnte.

Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich erklärte: "Es sah nicht gut aus. Es ist die Wade hinten. Wahrscheinlich hatte er einen Krampf. Ich hoffe, nichts Schlimmeres."

Brasilien besiegte Außenseiter Haiti nach dem Auftaktremis gegen Marokko klar mit 3:0, zeigte dabei aber auch Sorgen um Raphinha (29).

Der Flügelspieler musste nach circa 40 Minuten ohne Fremdeinwirkung ausgewechselt werden. Eine Oberschenkelverletzung wird vermutet, ist aber noch nicht bestätigt.

Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) erklärte: "Wir müssen ihn untersuchen. Zurzeit wissen wir nicht genau, was passiert ist."

Ob Raphinha im letzten Gruppenspiel gegen Schottland dabei sein kann, ist unklar.

Mit der Niederlage gegen Paraguay muss die Türkei das frühzeitige WM-Aus akzeptieren.

In einem emotionalen und hart umkämpften Spiel unterlagen die Türken trotz Überzahl mit 0:1 (0:1). Matias Galarza erzielte bereits früh das entscheidende Tor.

Auch wenn die Türkei viel Druck machte, gelang kein Ausgleich. Die USA sicherten sich als Gruppensieger den Einzug ins Achtelfinale, das abschließende Gruppenspiel hat nur noch statistische Bedeutung.

Endergebnis

Türkei - Paraguay 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Galarza (2.)

Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)

Rote Karten: - / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)

Marokko bleibt weiter auf Kurs! Mit einem 1:0 (1:0) gegen Schottland feierte der Geheimfavorit einen wichtigen Sieg.

Den entscheidenden Treffer erzielte PSV-Profi Ismael Saibari früh im Spiel.

Mit vier Punkten sind die Marokkaner ihrem Achtelfinaleinzug näher, während Schottland trotz der Niederlage mit einem Sieg weiterhin Chancen hat.

Rekordweltmeister Brasilien siegte gegen Haiti mit 3:0 und zeigte dabei immer wieder seine Klasse.

Ergebnisse im Überblick:

Schottland - Marokko 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Saibari (2.)

Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)

Brasilien - Haiti 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)

Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)

Die USA verfolgen offenbar ihr eigenes Sommermärchen: Nach dem 2:0 gegen Australien haben sich die Gastgeber für die K.o.-Runde qualifiziert.

Die Mannschaft von Jesse Marsch brachte das Spiel bereits im ersten Durchgang durch ein Eigentor von Cameron Burgess (11.) und einen Kopfball von Alex Freeman (43.) in trockene Tücher. Nach Überprüfung entschied der VAR, dass der zweite Treffer zählt.

USA - Australien 2:0 (2:0)

USA: Freese - Freeman, C. Richards, Ream - Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), T. Adams, A. Robinson (80. Trusty) - M. Tillman - Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)

Australien: Beach - Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) - Italiano, O'Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos - Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) - M. Touré (46. Irankunda)

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)

Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), C. Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)

Nach dem 1:1 zum WM-Auftakt gegen die DR Kongo liegen die Nerven bei Portugal offenbar blank.

Madalena Aragao (20), Partnerin von Torschütze João Neves (21), kritisierte Superstar Cristiano Ronaldo öffentlich. Als ein Nutzer auf Instagram schrieb: "Dein Freund ist ein Idiot. Sag ihm, er soll den Ball zu meinem GOAT spielen", antwortete Aragao scharf: "Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!"

Bereits nach dem Auftaktspiel wurde Ronaldo von verschiedenen Seiten kritisiert. Der kongolesische Gegenspieler Ngal'ayel Mukau (21) sagte: "Wir wissen, dass er nicht mehr der Alte ist. Er ist jetzt etwas älter."

Donny Strathie wollte sich einen Traum erfüllen und die schottische Nationalmannschaft bei der WM 2026 live erleben. Er besorgte sich ein Ticket für das Spiel gegen Marokko (Samstag, 0 Uhr) und flog nach Boston. Doch kurz vor der Partie verstarb der 76-Jährige.

Die "Tartan Army" plant eine rührende Aktion bei der Begegnung: "Es würde der Familie viel bedeuten, wenn wir in der 76. Minute eine Applausminute halten könnten", hieß es in einem Aufruf.

Der Account der schottischen Nationalmannschaft unterstützte den Aufruf, und auch Trainer Steve Clarke sprach der Familie sein Beileid aus.

Nach der schwerwiegenden Verletzung von Ismaël Koné (24) meldete sich der kanadische Nationalspieler jetzt mit einem positiven Lebenszeichen aus dem Krankenhaus.

Teamkollege Moïse Bombito (26) besuchte den Mittelfeldspieler von US Sassuolo und teilte ein Foto auf Instagram, auf dem Koné angestrengt lächelt und das Victory-Zeichen zeigt.

Koné hatte sich gegen Katar wohl Schien- und Wadenbein gebrochen. Eine offizielle Diagnose steht noch aus, doch für ihn ist das Turnier gelaufen. Auf dem Spielfeld zeigte er sich bewegt von der Fan-Reaktion und verabschiedete sich winkend auf der Trage.

Fabrizio Romano berichtete, dass Koné sich einen doppelten Beinbruch zugezogen hat. Er wird voraussichtlich vier bis fünf Monate pausieren und kommt für eine weitere WM-Teilnahme nicht mehr infrage.

Beim 6:0 gegen Katar wurde Koné in der zweiten Halbzeit nach einem Foul von Assim Madibo (29) auf einer Trage vom Feld getragen.

Gastgeber Kanada feierte in der Nacht einen deutlich 6:0-Kantersieg gegen Katar, der allerdings von der schweren Verletzung Konés überschattet wurde.

Jonathan David erzielte dabei drei Tore.

Mit-Gastgeber Mexiko sicherte sich durch ein 1:0 gegen Südkorea dank eines Torwartfehlers den Gruppensieg in Gruppe A.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Kanada - Katar 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)

Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)

Rote Karten: - / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)

Mexiko - Südkorea 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Romo Barron (50.)

Gelbe Karten: - / Kang-in Lee (1), Paik (1)

Dank des eingewechselten Johan Manzambi hat die Schweiz nach dem 1:1 zum Auftakt gegen Katar einen wichtigen Schritt Richtung K.o.-Runde gemacht.

Im zweiten Gruppenspiel setzte sich die Nati gegen Bosnien-Herzegowina klar mit 4:1 (0:0) durch.

Nachdem die Schweizer lange am kompakten Abwehrbollwerk der Bosnier scheiterten, platzte der Knoten durch Manzambis Doppelpack (74., 90.).

Mit nun vier Punkten liegen die Eidgenossen sehr gut im Rennen um das Weiterkommen.

Endstand:

Schweiz - Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)

Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Elfmeter)

Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)

Rote Karten: - / Muharemovic (80./Notbremse)

Österreichs Nationalspieler Stefan Posch (29) erlitt im WM-Auftakt gegen Jordanien einen Kieferbruch, wie der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) mitteilte.

Eine Operation ist nicht notwendig, Posch wird eine Spezialschiene tragen. Der Spieler, der zuletzt an Mainz 05 ausgeliehen war, bleibt somit im Turnier.

Die Elfenbeinküste kann im WM-Duell mit Deutschland offenbar doch auf Stürmer Elye Wahi (23) setzen.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP erhielt der Eintracht Frankfurt-Profi schließlich die Einreisegenehmigung für Kanada. Er kann somit am Samstag im Spiel gegen Deutschland auflaufen.

Zuvor hatte der ivorische Verband gemeldet, dass Wahi die Einreise verweigert wurde.

Tschechien kam im zweiten Spiel nicht über ein 1:1 (1:0) gegen Südafrika hinaus und droht frühzeitig auszuscheiden.

Das Team startete durch ein Tor von Michal Sadilek (6.) vielversprechend, musste aber durch einen späten Handelfmeter von Teboho Mokoena (83.) mit dem Remis leben.

Im letzten Spiel gegen Mexiko ist ein Sieg nun Pflicht – ebenso wie für Südafrika im Parallelspiel gegen Südkorea am 24. Juni.

Endstand:

Tschechien - Südafrika 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)

Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)

Die nächste Aufgabe für das DFB-Team steht erst am kommenden Samstag an. Die Nachbarn – Schweiz und Tschechien – sind jedoch schon heute Abend gefordert.

Tschechien kämpft ab 18 Uhr in Atlanta gegen Südafrika um den Turnierverbleib. Nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko steht das Team von Kapitän Ladislav Krejčí (27) unter Druck. Parallel trifft Südafrika auf Südkorea.

Im Anschluss will die Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina den ersten Sieg einfahren, um die Chancen auf das Achtelfinale zu sichern. In der Nacht folgen zudem die Duelle Kanada gegen Katar und Mexiko gegen Südkorea.

Rafael van der Vaart (43) sorgte mit seiner Bemerkung, die japanischen Spieler würden alle "ähnlich" aussehen, für Aufsehen. Er hatte dies nach dem 2:2 der Niederlande gegen Japan gesagt.

Am späten Mittwochabend entschuldigte sich der Ex-HSV-Profi und betonte, dass keine rassistische oder diskriminierende Absicht dahinterstecke.

Konsequenzen muss er nicht befürchten: Die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, dass van der Vaart weiterhin Experte für das Sendungsformat "NOS WK avond" bleiben wird.

Nach dem deutlichen Auftaktsieg der deutschen Mannschaft gegen Curaçao verbreiteten sich in den sozialen Medien KI-generierte Bilder eines deutschen Fans, der Adolf Hitler ähnelt und euphorisch jubelt.

Der Betroffene zeigte sich gegenüber dem Hessischen Rundfunk (hr) schockiert, dass sein Gesicht mithilfe von künstlicher Intelligenz in das des NS-Diktators verwandelt wurde: "Ich kann es überhaupt nicht fassen", sagte der Mann aus Alsfeld, der das WM-Spiel in Houston mit seinem Sohn verfolgte.

Nachdem er von der Verbreitung der Videos erfuhr, erstattete er Anzeige – auch in den USA, wo er mit dem FBI Kontakt hatte. Trotz der unklaren rechtlichen Situation will sich der Fan die Freude an der WM nicht verderben lassen: "Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen."

Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und Elye Wahi (23): Nach Angaben des Verbandes wurde dem Stürmer die Einreise nach Kanada verweigert.

Grund dafür sollen die jüngst erhobenen Manipulationsvorwürfe gegen den Eintracht-Profi sein. Mehr dazu in unserem separaten Artikel: "Vor DFB-Duell: Star der Elfenbeinküste wird Einreise nach Kanada verweigert".

Erling Haalands (25) WM-Tore lösen in Norwegen Erdbeben aus – eine echte Sensation!

Das seismologische Institut "Norsar" meldete, dass während des Spiels gegen den Irak in Bergen ungewöhnliche Erschütterungen registriert wurden. Haaland erzielte beim 4:1-Sieg zwei Tore und bereitete einen weiteren vor.

Die Schwingungen entstanden während seiner Treffer in der 29. und 43. Minute und sind das Ergebnis der kollektiven Reaktionen der Zuschauer, die Erdbewegungen auslösen. Ähnliche Phänomene waren bereits bei Ed Sheeran-Konzerten 2024 in Oslo festgestellt worden.

Torwart-Veteran Vozinha (José Évora Dias, 40) von Kap Verde zeigte gegen Spanien eine herausragende Leistung, erzählte danach aber mit Tränen, dass seine Mutter aufgrund von Visa-Problemen nicht einreisen durfte und somit den historischen Moment verpasste.

Politiker Hakeem Jeffries (55) meldete sich daraufhin zu Wort und teilte mit, dass die Behörden eingreifen. Seine Mutter werde rechtzeitig ein Visum erhalten, um beim nächsten Spiel gegen Uruguay dabei zu sein. Alle Gebühren wurden erlassen, und die Reisevorbereitungen laufen.

Kein Kind sollte es verpassen, wenn der eigene Sohn Geschichte schreibt. Dias war mit seinen Paraden ein Schlüssel zum 0:0 gegen Spanien.

Der erste WM-Spieltag ist komplett: Gestern Abend und in der Nacht zu Donnerstag sind alle Mannschaften ins Turnier gestartet.

Heute Abend beginnt der zweite Vorrundenspieltag mit Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) in Atlanta und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr) in Los Angeles.

Um Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, um 3 Uhr spielt Mexiko in Guadalajara gegen Südkorea.

Große Überraschungen blieben in der Nacht aus, sowohl Ghana als auch Kolumbien setzten sich als Favoriten durch, wenn auch zum Teil mit Mühe.

Caleb Yirenkyi sorgte mit einem späten Tor für Ghana gegen Panama, Luis Díaz führte Kolumbien mit Tor und Vorlage zu einem Sieg gegen Usbekistan. Der Debütant Usbekistan erzielte mit Abbosbek Fayzullaev den ersten WM-Treffer.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Ghana - Panama 1:0 (0:0)

Ghana: Ati Zigi (46. Asare) - Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah - Owusu (78. Sibo), Yirenkyi - Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) - J. Ayew (87. Adu)

Panama: Mosquera - Córdoba, J. Ramos, Andrade - M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) - Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) - C. Waterman (63. Fajardo)

Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden)

Zuschauer: 42.942

Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)

Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)

Usbekistan - Kolumbien 1:3 (0:1)

Usbekistan: Yusupov - Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov - Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) - Shomurodov (90.+3 Sergeev)

Kolumbien: C. Vargas - Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica - Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) - Suárez (80. Hernández)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)

Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)