WM 2026 live: Österreich gelingt erfolgreicher Start ins Turnier
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, läuft bereits auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen an diesem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Auswahl feierte einen begeisternden Auftaktsieg gegen Curaçao und gewann mit 7:1 (3:1). Neben Deutschland gehören in Gruppe E noch die Elfenbeinküste und Ecuador zu den Gegnern.
Das erklärte Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der Gewinn des WM-Titels. Dennoch ist der Weg bis zum möglichen Endspiel am 19. Juli in New York lang. Als Titelverteidiger startet Argentinien ins Turnier, nachdem das Team um Superstar Lionel Messi (38) im Winter 2022 in Katar den Pokal errungen hatte.
In unserem WM-Liveticker versorgen wir euch mit allen relevanten Infos vor dem Eröffnungsspiel sowie während des gesamten Turniers.
Auch Österreich ist nun bei der WM 2026 angekommen: Das Team von Coach Ralf Rangnick feierte zum Auftakt einen 3:1-Erfolg gegen Jordanien. Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in der 20. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Ali Olwan für Jordanien in der 50. Minute ausglich.
Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) sorgte für die erneute Führung Österreichs, bevor Marko Arnautović in der Nachspielzeit per Handelfmeter zum 3:1 (90.+12) traf.
Österreich - Jordanien 3:1 (1:0)
Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) – Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) – R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer – Kalajdzic (46. Arnautović)
Jordanien: Abulaila – Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha – Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) – Olwan
Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)
Zuschauer: 68.527 (San Francisco)
Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77., Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12, Handelfmeter)
Gelbe Karten: Sabitzer (1) / –
Der WM-Abend begann mit einer starken Vorstellung der französischen Mannschaft, die Senegal mit 3:1 bezwang. Norwegen setzte sich ebenfalls deutlich mit 4:1 gegen den Irak durch.
Danach meldete sich auch der Titelverteidiger ins Turnier zurück: Argentinien ließ bei einem 3:0 gegen Algerien keine Zweifel aufkommen und Lionel Messi stellte mit seinem Dreierpack den WM-Rekord von Miroslav Klose ein – nun hält er 16 Tore.
Zurzeit läuft die Partie zwischen Österreich und Jordanien, wobei die Alpenrepublik zur Halbzeit mit 1:0 führt.
Überblick über die Spiele der Nacht:
Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)
Frankreich: Maignan – Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez – Tchouaméni, Rabiot – O. Dembélé (80. Barcola) – Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)
Senegal: E. Mendy – Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf – Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) – I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané
Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)
Zuschauer: 80.545 (New York)
Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)
Irak – Norwegen 1:4 (1:2)
Irak: J. Hassan – Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski – Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) – Al-Hamadi (59. Farji), Hussein
Norwegen: Nyland – Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) – Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) – Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) – Haaland
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 63.106 (Boston)
Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7, Eigentor)
Gelbe Karten: Tahseen (1) / –
Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez – Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina – De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) – La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)
Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri – Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) – Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi
Schiedsrichter: Szymon Marciniak
Zuschauer: 69.045 (Kansas City)
Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)
Guillermo Ochoa (40) nimmt nun bereits zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teil, womit er zusammen mit Lionel Messi (38) und Cristiano Ronaldo (41) den Rekord hält. Nach dieser Weltmeisterschaft soll jedoch Schluss für den mexikanischen Torwart sein.
„Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball. Ich sehe keinen Grund, weiterzuspielen“, erklärte der 40-Jährige in einem FIFA-Interview. „Meine Karriere mit einer WM in Mexiko zu beenden, ist großartig.“
Ochoa, der vergangene Saison bei AEL Limassol auf Zypern spielte, war bereits bei den WM-Turnieren 2006 in Deutschland, 2010 in Südafrika, 2014 in Brasilien, 2018 in Russland sowie 2022 in Katar dabei. Mit 153 Länderspielen ist er der drittmeist eingesetzte mexikanische Nationalspieler. Bei der aktuellen WM nimmt er allerdings nur eine Reservistenrolle hinter Stammtorwart Raúl Rangel (26) ein.
Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi (54) könnte die portugiesische Nationalmannschaft um Cristiano Ronaldo (41) ebenfalls bald einen Trainerwechsel erleben – allerdings erst nach dem Turnier.
Medienberichten zufolge wird Roberto Martínez (52) seinen Posten unmittelbar nach der WM niederlegen, sein Vertrag läuft ohnehin aus. Der Spanier hatte die portugiesische Mannschaft 2023 übernommen und zieht offenbar eine Rückkehr in die englische Premier League in Betracht, wo er bereits beim FC Everton tätig war.
Sky meldet, dass der portugiesische Verband José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen hatte, Real Madrid jedoch mit einem Jobangebot dazwischengekommen sei.
Auf der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag (deutscher Zeit) berichtete DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31), dass einige Nationalspieler am Montag in den USA einer giftigen Schlange begegnet seien.
„Wir haben gestern eine Schlange gesehen, von der uns gesagt wurde, sie sei giftig. Bei einem Biss muss man ins Krankenhaus. Ich glaube nicht, dass es tödlich ist, aber definitiv gefährlich“, so der Bayern-Profi.
„Ich habe das Gefühl, wer auf so eine Schlange tritt, hat schlechte Karten. Deshalb halten wir Abstand zu den Tieren. In Deutschland habe ich das Gefühl, dass es nicht viele gefährliche Tiere gibt“, ergänzte er.
Die „Three Lions“ müssen einen personellen Rückschlag hinnehmen: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United verletzte sich muskulär und wird beim Turnier fehlen.
DFB-England-Trainer Thomas Tuchel (52) nominierte daraufhin Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.
Ein Handzeichen des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) aus dem VAR-Raum sorgte für hitzige Diskussionen. Die FIFA bestätigte jedoch, dass der Schiedsrichter nicht mit Sanktionen rechnen muss.
Das FIFA-Disziplinarkomitee fand keine Hinweise auf einen Verstoß gegen die Verhaltensregeln, so eine Mitteilung. Evans hatte Daumen und Zeigefinger der rechten Hand geschlossen und die übrigen Finger ausgestreckt – einige Zuschauer sahen darin das rechtsextreme „White Power“-Symbol.
Evans bestritt die Vorwürfe entschieden: „Ich möchte klarstellen, dass ich keine bewusste Geste oder ein Symbol gezeigt habe, um eine Botschaft zu vermitteln.“ Er verstehe die Fehlinterpretationen, bestreite aber „kategorisch“ das bewusste Zeigen des Symbols und erklärte die Bewegung als „unwillkürliches, unterbewusstes Zucken“.
Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde stellte Spaniens Angreifer Mikel Oyarzabal (29) eine unrühmliche Negativ-Bestmarke auf.
Der Real Sociedad-Stürmer ist laut Datenanbieter Opta der erste Spieler seit Beginn der Aufzeichnungen 1966, der in den ersten 30 Minuten eines Turnierspiels als Starter keinen einzigen Ballkontakt hatte.
Immerhin erhielt der Baske in der 39. Minute eine gute Torchance, die jedoch von Kap-Verde-Keeper Vozinha (40) stark vereitelt wurde. Insgesamt kam Oyarzabal, der durchspielte, auf 25 Ballkontakte.
Vier Unentschieden in Folge: Ein solches Ergebnisbild gab es bei einer WM schon lange nicht mehr – zuletzt vor fast 70 Jahren.
Das Debakel zum WM-Auftakt für Tunesien gegen Schweden (1:5) hatte Konsequenzen: Sabri Lamouchi (54) wurde als Nationaltrainer entlassen.
Zwei Tage nach der Niederlage bestätigte der Verband die sofortige Freistellung des 54-Jährigen. Neuer Trainer wird Hervé Renard (57).
Damit erlebt Tunesien bereits die zweite Trainerentlassung während einer WM – 1998 traf es Henryk Kasperczak nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase.
Lamouchi war erst seit Januar im Amt, konnte das Team aber nicht stabilisieren. Fünf Spiele, vier Niederlagen, darunter eine 0:5-Pleite gegen Belgien in der Generalprobe vor der WM. Einziger Erfolg war ein knapper 1:0-Sieg gegen Haiti.
Die iranische Mannschaft erkämpfte sich nach schwieriger Vorbereitung zum WM-Auftakt einen Punkt.
Beim politisch brisanten ersten Auftritt in Los Angeles trennte sich das „Team Melli“ mit 2:2 (1:1) vom Außenseiter Neuseeland.
Neuseeland führte durch Elijah Just (7. und 55.) zweimal, doch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) glichen jeweils aus und sicherten dem Iran einen Zähler.
Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (55.), 2:2 Mohebi (65.)
Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –
Uruguay musste im ersten Spiel nach dem Remis von Spanien mit einem 1:1 gegen Saudi-Arabien (0:1) Vorlieb nehmen.
Maxi Araujo (80.) verhinderte mit seinem späten Ausgleich eine Niederlage der „La Celeste“, die nach der Pause überlegen agierte und zumindest mit einem Punkt belohnt wurde.
Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 Araujo (80.)
Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –
Bei der WM mehren sich die Überraschungen: Am Montag trennten sich Belgien und Ägypten 1:1.
Emam Ashour brachte die Pharaonen früh in Führung, doch ein Eigentor von Mohamed Hany nach der Pause rettete den Belgiern, mit Kevin De Bruyne an der Spitze, wenigstens einen Punkt zum Auftakt.
Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (Eigentor, 66.)
Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)
Torwart Vozinha (40) aus Kap Verde glänzte bei der Sensation gegen Spanien und stellte dabei einen Rekord auf. Mehr dazu unter: „Torwart-Oldie macht sich gegen Spanien unsterblich – und explodiert im Netz“.
Die bisher größte Überraschung dieser WM ist perfekt: Europameister Spanien kam im ersten Spiel gegen Kap Verde nicht über ein 0:0 hinaus.
Das Team von Trainer Luis de la Fuente dominierte zwar über weite Strecken, scheiterte aber an der eigenen Chancenverwertung sowie am starken Vozinha. Kap Verde spielte auch mutig nach vorn und hätte selbst treffen können. Die Einwechslung von Lamine Yamal, der eigentlich geschont werden sollte, brachte keine Wende mehr.
Spanien – Kap Verde 0:0
Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)
Nach dem starken Auftakt der deutschen Mannschaft gegen Curaçao kommt es zu einem kuriosen Problem: Adidas ist das Trikotkontingent ausgegangen.
Mehr dazu in unserem Beitrag: „Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst DFB-Hype mit Trikot-Fail aus“.
Nach der 1:5-Niederlage von Tunesien gegen Schweden steht die Entlassung von Trainer Sabri Lamouchi unmittelbar bevor, berichten verschiedene Sportjournalisten.
Offiziell bestätigt ist das bislang nicht.
Besteht bei der WM möglicherweise auch Luftunterstützung durch Kampfjets zur Absicherung?
TAG24 fragte beim nordamerikanischen Luftverteidigungskommando (NORAD) nach und erhielt eine Antwort.
Mehr dazu unter: „Kampfjet-Patrouillen über den WM-Stadien: Das steckt dahinter!“
Die ARD konnte beim 7:1-Triumph der deutschen Mannschaft gegen Curaçao hervorragende Einschaltquoten verbuchen.
Im Schnitt verfolgten 23,43 Millionen Zuschauer am Sonntagabend den WM-Auftakt in der ARD, was einem Marktanteil von über 70 Prozent entspricht. Die tatsächliche Zahl dürfte noch höher liegen, da Livestreams und Magenta TV nicht mitgezählt wurden.
Im Vergleich zur Eröffnungsbegegnung bei der WM 2022 hat sich die Quote mehr als verdoppelt: Damals sahen nur 9,23 Millionen die 1:2-Pleite gegen Japan. 2018 waren es beim Auftakt gegen Mexiko (0:1) 25,97 Millionen Zuschauer.
Nach dem späten Sieg der Elfenbeinküste gegen Ecuador liegt diese nun punktgleich mit Deutschland auf dem zweiten Platz in Gruppe E.
Der Leipziger Spieler Yan Diomande (19) zeigte sich vor dem Duell hochmotiviert: „Wir sind nicht nur hier, um mitzuspielen, wir wollen Geschichte schreiben.“ Der schnelle Flügelspieler bereitete der südamerikanischen Abwehr viele Probleme und überzeugte immer wieder mit gefährlichen Aktionen.
„Wir sind mit der Mentalität gekommen, alles zu gewinnen“, so Diomande weiter. Dabei habe er auch Deutschland im Blick, das „eines der größten Teams der Welt“ sei. Wichtig sei für ihn jedoch, „ruhig und gelassen“ zu bleiben.
Die WM befindet sich weiterhin im ersten Spieltag, und auch heute stehen spannende Partien an.
Spanien beginnt am Abend als einer der engsten Favoriten gegen den erstmals teilnehmenden Kap Verde (Anstoß 18 Uhr). Die Mannschaft von Luis de la Fuente wird gleich ein erstes Ausrufezeichen setzen wollen. Lamine Yamal wird allerdings nicht von Beginn an spielen: „Er ist fit und trainiert sehr gut, steht zur Verfügung, aber kann nicht von Anfang an spielen“, erklärte der spanische Coach.
Später folgen die Begegnungen Belgien – Ägypten (21 Uhr), Saudi-Arabien – Uruguay (Mitternacht) sowie Iran – Neuseeland (3 Uhr).
Schweden nutzte die Schwächen in Tunesiens Defensive sehr effektiv und katapultierte sich mit dem Kantersieg an die Spitze von Gruppe F.
Bereits nach sieben Minuten erzielte Ayari das erste Tor, was den Skandinaviern Selbstvertrauen gab. Nach 30 Minuten führte das Team um Viktor Gyökeres bereits mit 2:0, auch wenn Tunesien kurz vor der Pause durch Rekik noch verkürzte. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Schweden weiter und beschenkten die mitgereisten Fans mit drei weiteren Treffern.
Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)
Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)
Gelbe Karten: – / Khedira (1)
In Gruppe E sah es beim Duell Elfenbeinküste gegen Ecuador lange nach einem Remis aus, doch kurz vor Schluss traf Joker Amad Diallo zum 1:0, was die Ivorer jubeln ließ und sie punktgleich mit Deutschland auf den zweiten Platz brachte.
Die Partie in Philadelphia bot spannende Momente auf Augenhöhe, in denen beide Teams gute Chancen hatten. Ecuador hatte sogar dreimal das Aluminium getroffen, was sich am Ende strafend auswirkte.
Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)
Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)
In einer unterhaltsamen Partie trennten sich die Niederlande und Japan in Gruppe F mit einem 2:2-Unentschieden.
„Oranje“ ging zweimal in Führung, doch die technisch starken Japaner konnten jeweils ausgleichen.
Niederlande – Japan 2:2 (0:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)
Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)
Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)
Zuschauer: 69.285 (Dallas)
Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)
Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –
Nach dem starken deutschen Auftaktsieg greifen in der Nacht weitere Teams ins WM-Geschehen ein: In Gruppe F stehen sich Niederlande und Japan (22 Uhr) gegenüber.
In Gruppe E messen sich Elfenbeinküste und Ecuador um 1 Uhr, während um 4 Uhr in Gruppe F Schweden und Tunesien aufeinandertreffen.
Der fulminante Auftaktsieg Deutschlands gegen Curaçao macht Lust auf mehr und könnte im Land für Euphorie sorgen.
Alle Details zu dem beeindruckenden 7:1-Erfolg findet ihr in unserem Sonder-Liveticker.
Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)
Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5, Foulelfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)
Deutschland bestreitet heute den WM-Auftakt gegen Curaçao. Alle Infos dazu findet ihr in unserem Liveticker.
Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten, wie die BBC berichtet. Die FIFA wird ihm das volle Gehalt zahlen.
Artan wurde bei der Einreise elf Stunden lang befragt und anschließend zurückgeschickt. Die USA begründeten die Entscheidung mit angeblichen Verbindungen des Unparteiischen zu Personen, die im Verdacht stehen, terroristische Organisationen zu unterstützen.
Nach diesen Vorfällen wurde Artan eingeladen, den Supercup zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg zu leiten.
Bei seiner Rückreise via Istanbul wurde er von FIFA-Vertretern unterstützt, doch eine Einreise in die USA blieb ihm verwehrt.
Die portugiesische Nationalmannschaft wird die WM mit einem besonderen Armband bestreiten, das an Diogo Jota (†28) erinnert, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam.
Vor dem Abflug in die USA übergab der portugiesische Premierminister Luís Montenegro (53) jedem Spieler ein solches Armband in Grün und Rot mit den Namen des WM-Kaders und Jotas.
Die Spieler schätzen die Geste sehr: „Wir wissen das sehr zu schätzen“, sagte Vitinha (26). Der Premierminister habe den Spielern die Entscheidung überlassen, „ob und wie wir es tragen wollen“. Gemeinsam entschied das Team, die Armbänder während des gesamten Turniers bei Training und Spielen zu tragen.
Im Zusammenhang mit der Verweigerung der Einreise für einige Personen während der WM in den USA übte UN-Generalversammlungsvorsitzende Annalena Baerbock (45) Kritik an der FIFA.
Besonders im Fall des somalischen Schiedsrichters Artan sieht sie die FIFA in der Verantwortung: „Neutralität bedeutet, dass alle Schiedsrichter einreisen dürfen. Es kann nicht sein, dass man sich nicht äußert.“
FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) bezeichnete den Fall als „bedauerlich“ und erklärte: „Wir kontrollieren nicht alles. Wir versuchen, es zu lösen.“
Während der Pressekonferenz vor dem Spiel bestätigte Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Tor.
Außerdem gab er bekannt, dass Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite starten wird und Jamal Musiala (23) von Beginn an spielen darf. Nagelsmann beschrieb das Spiel gegen Curaçao als „David gegen Goliath“ und betonte die Favoritenrolle des DFB-Teams.
Er warnte jedoch im Nebensatz vor einer ähnlichen Situation wie beim DFB-Pokal, da der karibische Gegner durch seine „Unbeschwertheit“ gefährlich sein könne.
Trotzdem ist das erste Gruppenspiel eine Pflichtaufgabe für Deutschland; der Anstoß erfolgt um 19 Uhr.
Unerwartet setzte sich in Gruppe D Australien gegen den Favoriten Türkei durch.
Der Außenseiter aus Down Under setzte auf Konter und wurde belohnt: Nestory Irankunda traf sehenswert in der 27. Minute, Connor Metcalfe markierte 15 Minuten vor Schluss das zweite Tor.
Australien – Türkei 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)
Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)
Die Schotten übernehmen dank eines 1:0-Siegs über Haiti die Tabellenführung in Gruppe C.
John McGinn erzielte nach knapp 30 Minuten per Nachschuss das einzige Tor. Haiti hatte zwar mehrfach Chancen, doch die Bravehearts sicherten sich den Sieg.
Haiti – Schottland 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 John McGinn (28.)
Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)
In Gruppe C gelang Brasilien nur ein 1:1 gegen Marokko.
Der Rekordweltmeister benötigte lange, um ins Spiel zu finden. Ismael Saibari brachte Marokko früh in Führung, Vinicius Junior glich vor der Pause aus. Am Ende reichte es für beide Teams nur zu einem Punkt.
Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)
Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)
Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –
Die erste große Überraschung der WM ist perfekt: Katar erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit den späten Ausgleich gegen die Schweiz (1:1).
Die Schweizer hatten durch einen umstrittenen Elfmeter in der 17. Minute in Führung gelegen. Lange sah es nach einem Auftaktsieg für die Eidgenossen aus, aber Katar verhinderte das mit dem späten Treffer.
Katar – Schweiz 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Embolo (17., Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)
Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)
Beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt am Sonntag gegen Curaçao hatte die Hitze in den USA die deutsche Mannschaft zu schaffen gemacht.
Bei rund 32 Grad kamen die Spieler von Bundestrainer Julian Nagelsmann stark ins Schwitzen. Besonders für die Torhüter wurden Maßnahmen ergriffen: Ihre Handschuhe wurden in Eiswasser gekühlt.
Nach dem Training stand das Mittagessen auf dem Programm, bevor es um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit) mit einem Airbus 220 zum Spielort Houston im US-Bundesstaat Texas ging. Dort beträgt die Zeitverschiebung zum bisherigen Quartier nur eine Stunde.
Heute Abend um 21 Uhr starten Katar und die Schweiz in Gruppe B. Anschließend folgen die Spiele Brasilien – Marokko (0 Uhr in New York) sowie Haiti – Schottland (3 Uhr in Boston). Um 6 Uhr deutscher Zeit treffen Australien und Türkei in Gruppe D aufeinander.
Am Sonntagabend um 19 Uhr beginnt dann endlich das deutsche Auftaktmatch gegen Curaçao in Houston, gefolgt vom Duell Niederlande – Japan in Gruppe F um 22 Uhr.
Das Außenministerium Ghanas hat eine Protestnote an Kanada geschickt, nachdem ghanaischer Spieler Thomas Partey (33) die Einreise verweigert wurde.
Die kanadischen Behörden sollen gebeten worden sein, ihre „unglückliche Entscheidung“ zu überdenken, den Mittelfeldspieler von Villareal nicht einreisen zu lassen.
Partey durfte nicht nach Kanada reisen, wo Ghana am Donnerstag gegen Panama antritt. Als Begründung nannten die Kanadier, dass Partey seit April in London vor Gericht steht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben, außerdem gibt es fünf weitere Anklagen wegen Vergewaltigung und einen wegen sexuellen Übergriffs. Die mutmaßlichen Taten ereigneten sich zwischen 2020 und 2022. Partey spielte von 2020 bis 2025 für den FC Arsenal in London.
Ein zentraler Streitpunkt: Laut kanadischer Regierungswebsite kann Einreise verwehrt werden, wenn Besucher nachweislich Straftaten begangen haben. Da Parteys Verfahren jedoch noch läuft und er nicht rechtskräftig verurteilt ist, beruft sich das ghanaische Außenamt auf die Unschuldsvermutung als Grundsatz.
Heute um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) absolviert die deutsche Mannschaft das Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt am Sonntag gegen Curaçao in Houston.
Die DFB-Elf befindet sich derzeit noch im Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen fliegt das Team per Flugzeug (ca. zweieinhalb Stunden) zum Spielort Texas. Die Zeitverschiebung beträgt nur eine Stunde.
Um 18.45 Uhr Ortszeit (1.45 Uhr deutscher Zeit in der Nacht zu Sonntag) findet in Houston die Abschluss-Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern München) statt.
Die FIFA teilte mit, dass Michael Oliver (41) das Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador am Montag (1 Uhr) aufgrund einer leichten Verletzung nicht leiten kann.
Stattdessen wird der Franzose François Letexier als Schiedsrichter fungieren. Oliver soll in Kürze wieder einsatzbereit sein.
Auch seine Assistenten an der Seitenlinie werden durch französische Kollegen ersetzt, während der vierte Offizielle und der VAR unverändert bleiben.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte auf der Pressekonferenz den Ausfall von Brasiliens Star Neymar.
„Er arbeitet hart daran, so schnell wie möglich fit zu werden. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder ins Training einsteigen kann“, sagte Ancelotti. Neymar kämpft mit einer Wadenverletzung und verpasste bereits die Vorbereitungsspiele gegen Panama und Ägypten.
Vor der Ankunft der englischen Nationalmannschaft in Kansas City kam es offenbar zu einem Diebstahl.
Berichten der BBC zufolge wurde in Fahrzeuge eingebrochen, die Ausrüstung zum Trainingsgelände transportieren sollten. Welche Gegenstände genau fehlen, ist unklar, es wird jedoch befürchtet, dass Bälle und Fußballschuhe gestohlen wurden.
Die „Three Lions“ werden am Samstagnachmittag erwartet, die Ausrüstung sollte eigentlich vorher eintreffen. Der Diebstahl könnte sich negativ auf das Training und die Vorbereitung auf das Spiel gegen Kroatien am Mittwoch auswirken.
Im Eröffnungsspiel der Gruppe D nutzte Gastgeber USA seinen Heimvorteil und besiegte Paraguay deutlich mit 4:1.
Bereits zur Halbzeit führten die Amerikaner mit 3:0, unter anderem durch ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla. Folarin Balogun erzielte dabei zwei Tore. Paraguay kam durch Mauricio noch einmal auf, doch Giovanni Reyna stellte in der Nachspielzeit den Endstand her.
USA – Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7., Eigentor), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)
Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden.
Jovo Lukic brachte die Bosnier schon im ersten Durchgang nach einer Ecke in Führung, doch Kanada dominierte danach das Spiel. Erst in der 79. Minute gelang Cyle Larin der Ausgleich.
Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)
Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)
Die ersten beiden WM-Partien sind gespielt, das Turnier geht weiter.
Zum Auftakt des zweiten Turniertages treten Kanada und Bosnien-Herzegowina an. Zuvor sorgte Alanis Morissette bei der zweiten Eröffnungsfeier in Toronto für Stimmung und sang die kanadische Nationalhymne.
Danach startet auch die USA ins Turnier – um 3 Uhr deutscher Zeit gegen Paraguay.
Ghana muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten. Der Mittelfeldspieler erhielt von den USA keine Einreiseerlaubnis nach Kanada, wie die FIFA bestätigte.
Diese Probleme hängen vermutlich mit den Missbrauchsvorwürfen gegen Partey zusammen, der seit April in London vor Gericht steht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung ist im Oktober, ein Urteil wird erst in der Mitte des Jahres 2027 erwartet.
In die USA durfte Partey dennoch einreisen, wo er im WM-Quartier von Ghana in Boston wohnt. Das erste Spiel der „Black Stars“ findet jedoch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Toronto statt.
Miroslav Klose (48) ist mit 16 WM-Toren noch Rekordtorschütze des größten Fußballturniers.
Er ist sich allerdings sicher, dass dieser Rekord in diesem Turnier fallen wird.
„Durch das größere Teilnehmerfeld gibt es mehr Spiele und somit mehr Chancen, Tore zu erzielen“, sagte Klose der Süddeutschen Zeitung.
Ins Visier für den Rekord fallen insbesondere Lionel Messi mit 13 Treffern und Kylian Mbappé mit 12 Toren. Argentinien und Frankreich könnten laut Klose weit kommen, was für weitere Treffer der beiden sprechen würde. „Das ist völlig in Ordnung, der Rekord wird irgendwann fallen“, so der 49-Jährige.
Wenn er wählen könnte, würde Klose den Rekord lieber Messi überlassen: „Ich bin schon immer ein großer Fan von ihm gewesen. Messi ist ein Genie.“
Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada zum Einsatz kommen, teilte der DFB mit.
Das Lied wurde zusammen mit den beiden „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt. Wann genau die beiden letzteren Titel bei den Spielen der deutschen Mannschaft gespielt werden, steht noch nicht fest.
„Major Tom“ hatte „Kernkraft 400“ von Zombie Nation bereits zur Heim-EM 2024 als Torhymne abgelöst und löste bei den Fans einen regelrechten Hype aus.
Marc Cucurella (27) – sein Name ruft seit der Heim-EM 2024 bei deutschen Fans Alarmzeichen hervor. Zur WM überraschte der Chelsea-Profi mit einer kuriosen Ankündigung.
Falls Spanien die WM gewinnt, will sich der Linksverteidiger der „Furia Roja“ das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte er mutig zu seinem Vorschlag gegenüber „Radio Cope“.
Nach dem EM-Titel vor zwei Jahren hatte er bereits ein Versprechen eingelöst und sich die Haare komplett rot gefärbt. Bei deutschen Fans blieb jedoch eher sein angebliches Handspiel im Viertelfinale gegen Deutschland sowie der ausgebliebene Elfmeterpfiff in Erinnerung.
Die Zuschauer, die am Donnerstagabend die Eröffnungsshow der WM im ZDF sehen wollten, wurden enttäuscht – stattdessen lief zunächst Werbung.
Der öffentlich-rechtliche Sender zeigte erst eine Experten-Talkrunde aus dem Studio und anschließend Reklame, sodass Fans mehrere Minuten und Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs verpassten.
Das ZDF zeigte Verständnis für die Kritik: „ARD und ZDF dürfen werktags bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr ausstrahlen. Der letzte Werbeblock am WM-Eröffnungstag lief um 19:44 Uhr“, hieß es in einer Pressemitteilung.
Die Eröffnungsshow lief zu diesem Zeitpunkt bereits. Immerhin waren Headlinerin Shakira und der offizielle WM-Song „Dai Dai“ dann in voller Länge zu sehen. Das ZDF wies darauf hin, dass die komplette Show in der Mediathek verfügbar ist. Warum die Werbung nicht schon in der langen Vorberichterstattung lief, blieb unbeantwortet.
Vor einem Jahr hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die EM in der Schweiz nur über seinen Sprecher Stefan Kornelius (60) viel Erfolg gewünscht. Bei den DFB-Herren suchte Merz nun den direkten Kontakt.
Der 70-Jährige rief Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie dessen Teamkollegen Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30) per Videoanruf an, wie ein Clip auf seiner Instagram-Seite zeigt. Obwohl die Idee cool war, wirkte das Ganze etwas inszeniert.
„Hallo, hier ist Friedrich Merz“, begann er das Gespräch. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schaltete sich ebenfalls dazu. Merz betonte die Unterstützung aus ganz Deutschland: „Hier fiebern alle mit!“ Die Spieler bedankten sich und betonten, wie wichtig ihnen dieser Rückhalt sei: „Brauchen wir!“
Zum Abschied sagte Merz motivierende Worte und kündigte weitere Gespräche mit Nagelsmann an: „Wir telefonieren mal zwischendurch, wie der Stand ist, wenn die ersten Spiele gelaufen sind.“
Das Internet findet es GANS großartig! Noch keine 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel hat die WM ihren ersten Online-Star.
Ein Video einer Gans im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft verbreitet sich viral, begleitet von zahlreichen Aufrufen, Likes und Kommentaren. Die Gans läuft entspannt durch die Straßen und lässt sich von der Menschenmenge nicht stören. Der genaue Ort und der Zweck der Aktion sind im Clip nicht zu erkennen.
Lokale Medien berichten, dass die Gans im Auftrag eines Straßenverkäufers unterwegs ist, der sie für eine fragwürdige Marketingaktion mit einem kleinen Schild um den Hals ausstattet, um so Aufmerksamkeit zu erregen und Einnahmen zu steigern.
Tierfreunde schütteln angesichts des Hintergrunds den Kopf, während das Netz die Aktion begeistert feiert.
Die Einschaltquote zum WM-Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika im ZDF war beeindruckend.
Im Schnitt verfolgten 10,04 Millionen Zuschauer am Donnerstagabend den 2:0-Sieg des Co-Gastgebers, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent beim Gesamtpublikum entspricht. Das ist deutlich mehr als bei der Eröffnung der letzten WM in Katar vor vier Jahren, als nur 6,21 Millionen Zuschauer die 0:2-Niederlage Mexikos gegen Ecuador sahen.
Der WM-Start in verschiedenen Regionen Mexikos wurde von Demonstrationen begleitet, die aber nicht friedlich abliefen.
Am Aztekenstadion, Austragungsort des Eröffnungsspiels, kam es während der Feierlichkeiten zu Zusammenstößen zwischen teils vermummten jungen Demonstranten und der Polizei.
In Mexiko-Stadt protestierten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für Reformen im Rentensystem, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Bereits Anfang Mai hatten sie demonstriert, wobei es zu Ausschreitungen kam.
Co-Gastgeber Kanada muss im WM-Auftaktspiel auf Alphonso Davies (25) verzichten, der weiterhin an einer Muskelverletzung im Oberschenkel laboriert.
Nationaltrainer Jesse Marsch (52) hofft dennoch auf eine baldige Rückkehr: „Das MRT gestern zeigte positive Zeichen, die Heilung verläuft sehr gut. Er wird morgen nicht spielen, aber wir sind optimistisch.“
In der zweiten Partie der Gruppe A gewann Südkorea spät mit 2:1 gegen Tschechien.
Kapitän Ladislav Krejci brachte die Tschechen in der 59. Minute in Führung, doch In-beom Hwang glich neun Minuten später aus. In der 80. Minute erzielte Hyeon-gyu Oh den Siegtreffer.
Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –
Mexiko gewann sein erstes WM-Spiel 2026 mit 2:0 gegen Südafrika, Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio zeigte dabei drei Rote Karten.
Mexiko – Südafrika 2:0
Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Besondere Vorkommnisse: Rote Karten Yaya Sithole (50.), Zwane (84.), Montes (90.+2)
Das WM-Turnier in Mexiko, den USA und Kanada hat begonnen! Im Aztekenstadion rollt der Ball, und das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika läuft.
Wird der Gastgeber sich gegen Südafrika durchsetzen oder sorgt „Bafana Bafana“ erneut für eine Überraschung? Vor 16 Jahren gewann Südafrika als Gastgeber mit 1:0 durch einen legendären Treffer von Siphiwe Tshabalala.
Hollywood-Schauspielerin Salma Hayek moderiert die WM-Eröffnung im Aztekenstadion.
Die Parade der Nationen startet: Die Flaggen aller 48 Teilnehmer werden auf das Spielfeld getragen.
Die mexikanische Nationalmannschaft wurde mit tosendem Applaus begrüßt. Draußen vor dem Stadion herrscht jedoch Chaos, da viele Fans zum Public Viewing in die offizielle Fanzone auf dem Zócalo drängen.
Ein Stadtbeamter rief über ein Megafon: „Hört auf zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder, benehmt euch nicht wie Tiere.“ In den Tagen zuvor gab es auf dem Platz bereits Proteste.
Die Headliner der Eröffnungsfeier sind Shakira und Burna Boy mit dem WM-Song „Dai Dai“.
Im Stadion ist es bunt und prächtig, mit einem Feuerwerk nach dem Lied.
Die Feierlichkeiten haben begonnen. Die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules spielt, während Tänzer um einen riesigen WM-Pokal auf dem Spielfeld hüpfen.
Die Eröffnung der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada steht unmittelbar bevor, in wenigen Stunden rollt der Ball.
Die Eröffnungsfeier beginnt um 19:30 Uhr im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt mit Auftritten von Shakira, Burna Boy, J Balvin, Tyla, Alejandro Fernández, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana.
Es ist die erste von drei Eröffnungsfeiern: Am Freitag folgt eine Veranstaltung in Toronto mit Alanis Morissette, und in der Nacht auf Samstag wird Katy Perry bei der US-Variante auftreten.
Das ZDF überträgt das Fest, die Vorberichte starteten bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr erfolgt der Anpfiff des ersten Spiels Mexiko – Südafrika. Anschließend trifft Südkorea um 4 Uhr deutscher Zeit auf Tschechien.
Der Schiedsrichter für das WM-Eröffnungsspiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao wurde offiziell bekanntgegeben: Jalal Jayed (39) aus Marokko wird am Sonntag um 19 Uhr in Houston die Partie leiten.
Jayed gilt international als eher unerfahren, leitete bisher nur vier Spiele beim Afrika-Cup, darunter das Spiel um Platz drei bei der letzten Ausgabe, sowie vier Partien bei der U20-WM 2025.
Seine Assistenten an den Linien sind seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Der vierte Offizielle wird der Südafrikaner Abongile Tom (34) sein.
Die Freude über Haitis neues Nationaltrikot währte nicht lange: Die FIFA forderte Änderungen am Design.
Der Ausrüster Saeta hatte zusammen mit dem haitianischen Verband ein Motiv gestaltet, das auf der Schlacht von Vertières 1803 basiert, dem historischen Sieg auf dem Weg zur Unabhängigkeit. Die FIFA erachtete die Darstellung als zu politisch, da auf Trikots keine politischen, religiösen oder persönlichen Botschaften erlaubt sind.
Saeta akzeptierte die Vorgaben, betonte jedoch, dass das Design keine politische Absicht hatte: „Es ist eine Hommage an die Männer und Frauen, die täglich zur Zukunft Haitis beitragen.“
Der TV-Sender RTL II erweckt die berühmte Krake Paul mithilfe künstlicher Intelligenz wieder zum Leben und lässt sie die WM tippen.
Das KI-Modell wird mit „Fun Facts“ wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ gefüttert, bevor es in Kurzvideos seine Prognosen zu ausgewählten Spielen abgibt.
„Paul 2.0“ wird als Mini-Format um 16 Uhr nach den „RTLzweiNews“ ausgestrahlt, die Premiere findet am Eröffnungstag, dem 11. Juni, statt. Insgesamt sind 27 Kurzvideos geplant.
Der echte Paul, eine gewöhnliche Krake, wurde durch seine korrekten WM-Tipps bei der WM 2010 in Deutschland zum Phänomen. Er starb 2010 eines natürlichen Todes; seine Urne steht im Dortmunder Fußballmuseum.
Der Iran droht kurz vor WM-Beginn mit harten Konsequenzen, falls auf den Tribünen nicht alles nach Wunsch läuft.
Sportminister Ahmed Donjamali warnte, dass das Team das Spiel abbrechen werde, sobald politische Parolen im Stadion zu hören seien. Proteste der persischen Diaspora und das Zeigen der alten persischen Flagge würden ebenfalls zu Spielabbrüchen führen. Nur die offizielle Flagge der Islamischen Republik Iran soll erlaubt sein.
Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich gegenüber CNN zur verweigerten Einreise des somalischen Schiedsrichters Omar Artan (34).
Demnach ergab die Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Miami „Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen“. Zuvor hatte die Grenzschutzbehörde lediglich von „Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung“ gesprochen.
Artan selbst sagte der New York Times, er habe gültige Papiere und ein korrektes Visum gehabt, wurde jedoch zu politischen Fragen bezüglich Somalia und der Terrormiliz Al-Shabaab befragt.
Artan wurde 2025 als bester männlicher Schiedsrichter Afrikas ausgezeichnet und war einer von sieben Unparteiischen, die für die WM nominiert wurden.
Kein gutes Omen: Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitungen laufen nicht optimal.
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas wurde bis in den Bundesstaat Florida gespürt, wo das Team von Trainer Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni verweilt.
Die Erschütterungen wurden auch in mexikanischen Urlaubsorten wie Cancún und Tulum sowie im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Es war das stärkste Beben in der Region seit 1880.
Obwohl Omar Artan (34) als Schiedsrichter für die WM vorgesehen war, wird er nicht teilnehmen können. Die USA verweigern dem Somalier trotz gültigem Visum die Einreise.
Die FIFA bestätigte, dass Artan nicht an der WM teilnehmen kann, da ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wurde. Ein offizieller Grund wurde nicht genannt, jedoch steht Somalia auf einer Einreiseverbotsliste, die unter Präsident Donald Trump eingeführt wurde.