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WM 2026 live: Neue Überraschung! Kap Verde erkämpft auch gegen Uruguay ein Unentschieden

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, befindet sich in vollem Gange. Dieses XXL-Turnier mit insgesamt 48 teilnehmenden Nationen läuft noch bis zum 19. Juli. Die deutsche Nationalmannschaft startete mit einem begeisternden 7:1 (3:1)-Sieg gegen Curaçao in das Turnier und sicherte sich anschließend einen weiteren Erfolg mit 2:1 (0:1) gegen die Elfenbeinküste, wobei zweimal Joker Deniz Undav traf.

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) verfolgt das große Ziel, den WM-Pokal zu gewinnen, doch bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York wartet noch ein langer Weg. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen, die im Winter 2022 in Katar durch Lionel Messi (38) den Titel holten.

In unserem WM-Liveticker halten wir Euch während des gesamten Wettbewerbs mit allen wichtigen Neuigkeiten auf dem Laufenden.

Nachdem Ägypten zuvor dreimal unentschieden gespielt hatte, gelang dem Team um Mo Salah der erste Sieg in Gruppe G! Gegen Neuseeland drehte die Mannschaft einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Erfolg.

Die "Kiwi"-Mannschaft ging früh in Führung, konnte diese jedoch nicht halten, da Ägypten in der zweiten Halbzeit die Partie dominierte. Mit nun vier Punkten steht Ägypten an der Spitze der Gruppe vor dem Iran und Belgien mit jeweils zwei Zählern. Zudem war es der erste WM-Sieg überhaupt für die Afrikaner.

Neuseeland – Ägypten 1:3 (1:0)

Tore: 1:0 Surman (15.), 1:1 Ziko (58.), 1:2 Salah (67.), 1:3 Trezeguet (82.)

Gelbe Karten: Singh (1), McCowatt (1) / Lasheen (1)

Die nächste große Überraschung liefert Kap Verde! Nach dem torlosen Remis gegen Spanien erkämpfte der Inselstaat auch gegen Uruguay ein Unentschieden. Beim 2:2 (1:2) bewahrten die Afrikaner ihre Chancen auf das Erreichen der K.-o.-Runde.

Der WM-Neuling ging früh in Führung, doch ein Doppelschlag der Südamerikaner kurz vor der Halbzeit drehte das Spiel. Doch Kap Verde gab nicht auf: Nach einem Fehler von Uruguays Torhüter Fernando Muslera, der einen Rückpass falsch einschätzte und weit aus seinem Tor herauskam, nutzte Helio Varela die Gelegenheit und erzielte den Ausgleich. Beide Teams haben nun zwei Punkte.

Belgien bleibt weiterhin sieglos: Gegen den Iran kam die Mannschaft um Kevin De Bruyne nicht über ein 0:0 hinaus.

Die "Roten Teufel" hatten sogar Glück, als ein Tor des Iran nach rund 25 Minuten wegen Abseits aberkannt wurde. Zudem musste Belgien wegen einer Notbremse von Nathan Ngoy etwa eine halbe Stunde in Unterzahl spielen.

Ergebnisse im Überblick:

Uruguay – Kap Verde 2:2 (2:1)

Tore: 0:1 K. Pina (21.), 1:1 M. Araújo (44.), 2:1 Canobbio (45.+6), 2:2 H. Varela (61.)

Gelbe Karten: Bentancur (1), Olivera (1) / Lopes Cabral (2), Diney (1)

Belgien – Iran 0:0

Tore: –

Gelbe Karten: Lukaku (1) / Ezatolahi (1)

Rote Karten: Ngoy (66./Notbremse) / –

Spanien zeigte eine starke Reaktion nach dem 0:0 gegen Kap Verde und setzte sich mit 4:0 gegen Saudi-Arabien durch – ein überzeugender Auftritt eines der Top-Favoriten. Die Mannschaft um das Talent Lamine Yamal dominierte das Spiel klar.

Spanien – Saudi-Arabien 4:0 (3:0)

Spanien: Simón – Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella – Rodri, Pedri (70. Ruiz) – Yamal (46. Pino), Olmo (61. Merino), Baena (61. N. Williams) – Oyarzabal (46. Fer. Torres)

Saudi-Arabien: Al-Owais – Abdulhamid, Al-Tambakti, Ladschami, Al-Amri (60. Al-Hejji), Al-Harbi – Al-Dschuwayr (46. Al-Hamdan) – N. Al-Dausari (90. Al-Ghannam), Al-Buraikan (60. Abu Al-Shamat), Al-Khaibari (46. Kanno) – S. Al-Dausari

Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)

Zuschauer: 68.239 (Atlanta, ausverkauft)

Tore: 1:0 Yamal (10.), 2:0 Oyarzabal (21.), 3:0 Oyarzabal (24.), 4:0 Al-Tambakti (49./Eigentor)

Gelbe Karten: – / S. Al-Dausari (1), Kanno (1)

Nach dem historischen 0:0 gegen Ecuador und dem ersten Punkt in der WM-Geschichte von Curaçao feierte das Team gemeinsam mit dem niederländischen Königspaar. Ein im Internet veröffentlichtes Video zeigt, wie König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55) die Kabine nach dem Spiel betraten, den Trainerstab um Nationalcoach Dick Advocaat (78) beglückwünschten und anschließend mit den Spielern tanzten.

Während ihres Aufenthalts in Houston erlebten die Monarchen auch den 5:1-Erfolg ihrer Nationalmannschaft gegen Schweden und reisten danach weiter nach Kansas City.

Nach der knappen Niederlage gegen Deutschland zeigte sich der Coach der Elfenbeinküste, Emerse Faé (42), enttäuscht über das Verhalten der DFB-Elf. Besonders eine Szene in der Schlussphase sorgte für Ärger.

Auslöser war eine Situation kurz vor dem Ende, als sich Wilfried Singo (25) verletzt hatte und den Ball ins Aus spielte. Nach seiner medizinischen Behandlung wurde er ausgewechselt. Die deutsche Mannschaft brachte den Ball nach dem Einwurf allerdings nicht zurück zu den Ivorern, was Faé als unsportlich empfand.

Deutschland hat sich als Gruppenerster bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Die Gegner stehen jedoch noch nicht fest und können aus den Drittplatzierten der Gruppen A, B, C, D und F kommen, darunter Teams wie Bosnien-Herzegowina, Schottland oder Japan.

Ein Erfolg im ersten K.-o.-Spiel könnte ein Duell gegen den Gruppensieger der Gruppe I bedeuten, wo aktuell Frankreich und Norwegen als Favoriten gelten.

Das ZDF verbuchte für den knappen Sieg Deutschlands gegen die Elfenbeinküste erneut hervorragende Einschaltquoten. Trotz des späten Anstoßes um 22 Uhr verfolgten durchschnittlich 18,26 Millionen Zuschauer das Spiel, was einem Marktanteil von 72,1 Prozent entsprach.

Nach dem starken Auftakt gegen Curaçao zeigte Deutschland auch gegen die Elfenbeinküste eine gute Leistung. Die Freude über den wichtigen 2:1-Erfolg wurde allerdings durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck (26) gedämpft.

Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund musste nach einem Zweikampf mit Amad Diallo (23) in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden, da er Schmerzen verspürte.

Julian Nagelsmann äußerte sich nach dem Spiel zur Verletzung und sprach von einer möglichen Innenbandverletzung. Am nächsten Tag soll ein MRT die Diagnose präzisieren. "Es sieht leider nicht so gut aus", so der Bundestrainer.

Die erhoffte Wende unter dem neuen Trainer Hervé Renard blieb für Tunesien aus, nach der deutlichen 1:5-Niederlage gegen Schweden folgte eine weitere klare Pleite gegen Japan mit 0:4 (0:2). Damit ist das Aus für die Karawanenvögel bereits besiegelt.

Japan ging früh durch Daichi Kamada (4. Minute) in Führung, baute diese vor der Pause mit Ayase Ueda (31.) aus. In der zweiten Hälfte sorgten Jun’ya Itō (69.) und Ueda (83.) für den Endstand.

Endergebnis:

Tunesien – Japan 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 J. Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)

Die deutsche Mannschaft kann sich entspannt zurücklehnen, da Ecuador im zweiten Spiel gegen Curaçao patzte und somit der erste Platz in der Gruppe gesichert ist.

Das Spiel verlief überwiegend einseitig, wobei Ecuador zwar zahlreiche Chancen hatte, aber an Curaçaos herausragendem Torwart Eloy Room scheiterte.

Damit kann Deutschland das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador gelassener angehen, selbst bei einer Niederlage bleibt man dank des direkten Vergleichs an der Spitze vor der Elfenbeinküste.

Endergebnis:

Ecuador – Curaçao 0:0

Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)

Die Niederlande profitierten in einem torreichen Spiel von zwei frühen Treffern, die den Weg zum Sieg ebneten und den vorläufigen Spitzenplatz in Gruppe F sicherten.

Stürmer Brian Brobbey erzielte innerhalb der ersten 17 Minuten zwei Tore und verschaffte seiner Mannschaft eine komfortable Führung. Die Schweden agierten zwar bemüht, zeigten jedoch vorne zu wenig Präzision und defensiv zu viele Schwächen.

Nach der Pause erhöhte "Oranje" schnell auf 3:0 und baute die Führung bis zum 5:1-Endstand aus, trotz eines zwischenzeitlichen Treffers von Anthony Elanga (59.).

Niederlande – Schweden 5:1 (2:0)

Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) – Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)

Schweden: Nordfeldt – Lagerbielke, Hien, Lindelöf – Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) – Isak, Gyökeres

Gelbe Karten: – / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)

Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)

Nach seiner schweren Verletzung gegen Katar, bei der er sich einen Bruch im linken Schien- und Wadenbein zuzog, konnte der kanadische Mittelfeldspieler Ismael Koné (24) heute erstmals wieder beim Teamtraining seines Nationalteams mitwirken.

Am Morgen wurde der 24-Jährige unter "Ismael"-Rufen von seinen Teamkollegen im Trainingszentrum begrüßt. Bereits im Krankenhaus hatte er angekündigt, seine Mannschaft von der Seitenlinie aus zu unterstützen und vorübergehend die Rolle eines Assistenztrainers zu übernehmen.

Kuriosität im Umfeld der spanischen Nationalmannschaft: Borja Iglesias (33) wurde offenbar zunächst nicht ins Teamhotel eingelassen.

Ein in sozialen Medien verbreitetes Video zeigt, wie der Stürmer hinter dem Zaun steht und versucht, ins Quartier zu gelangen. Er erklärte der Security: "Ich bin Nationalspieler, ich muss rein." Nach Überprüfung seiner Identität per Handy wurde ihm schließlich Zutritt gewährt.

Für die Türkei ist die WM nach zwei Niederlagen bereits beendet. Trainer Vincenzo Montella (52) und Kapitän Hakan Çalhanoğlu (32) zeigten sich nach dem frühen Aus sichtlich enttäuscht.

Nach der 0:1-Niederlage gegen Paraguay äußerte sich Çalhanoğlu offen über die Stimmung im Team und bedankte sich emotional bei den Fans. Er betonte, dass alle Spieler alles geben wollten, jedoch auch etwas Pech im Spiel war.

Schiedsrichter Felix Zwayer (45) sorgte im WM-Spiel zwischen Gastgeber USA und Australien für Aufsehen, als er wegen eines Krampfs zu Boden ging. Bastian Schweinsteiger (41) nutzte die Situation für einen humorvollen Kommentar.

Nach dem Spiel erklärte Schweinsteiger im ARD-Interview lachend, Zwayer habe in der 94. Minute einen Krampf vorgetäuscht und für diesen Moment Standing Ovations erhalten. Die Moderatorin Esther Sedlaczek (40) bat ihn jedoch, ernst zu bleiben.

In der Nachspielzeit der Partie zwischen USA und Australien blieb Zwayer zunächst hängen, zeigte einem Spieler die Gelbe Karte und sackte dann wegen eines Krampfs zusammen. Seine Assistenten halfen ihm, sodass er das Spiel zu Ende leiten konnte.

Experte Patrick Ittrich äußerte sich danach besorgt über die Szene und hoffte, dass keine ernsthafte Verletzung vorliege.

Brasilien ließ nach dem Remis zum Auftakt gegen Marokko gegen Außenseiter Haiti nichts anbrennen und gewann klar mit 3:0. Der Erfolg wurde allerdings durch eine Verletzung von Raphinha (29) getrübt.

Nach etwa 40 Minuten setzte sich der Flügelspieler ohne gegnerische Berührung auf den Rasen und musste später ausgewechselt werden. Eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel ist im Raum, nähere Untersuchungen stehen noch aus.

Die Hoffnung, ob Raphinha zum Abschluss der Gruppenphase gegen Schottland wieder spielen kann, ist noch offen.

Nach einer emotionalen und hart umkämpften Partie verlor die Türkei trotz Überzahl mit 0:1 gegen Paraguay und schied damit vorzeitig aus. Matias Galarza erzielte bereits in der 2. Minute den entscheidenden Treffer.

Nach dieser Niederlage steht die USA als Gruppensieger fest, sodass das abschließende Gruppenspiel gegen die Türken nur noch statistischen Wert hat.

Endergebnis:

Türkei – Paraguay 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Galarza (2.)

Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)

Rote Karten: – / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)

Marokko setzt seine starke Form fort und gewann in einem wichtigen Spiel gegen Schottland mit 1:0. Den einzigen Treffer erzielte Ismael Saibari bereits früh.

Mit vier Punkten rückt das Team dem Achtelfinale näher. Die Schotten erlitten einen Rückschlag, können mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel aber weiterhin hoffen.

Brasilien dagegen kam gegen Marokko nicht über ein 1:1 hinaus. Nachdem Ismael Saibari früh traf, glich Vinícius Júnior zur Pause aus.

Ergebnisse im Überblick:

Schottland – Marokko 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Saibari (2.)

Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)

Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Saibari (21.), 1:1 Vinícius Júnior (32.)

Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –

Die USA haben auch ihr zweites Gruppenspiel überzeugend mit 2:0 gegen Australien gewonnen und sich somit das Ticket für die K.-o.-Phase gesichert.

Bereits in der ersten Halbzeit sorgte ein Eigentor von Cameron Burgess (11.) sowie ein Kopfball von Alex Freeman (43.) für eine komfortable Führung.

USA – Australien 2:0 (2:0)

USA: Freese – Freeman, Richards, Ream – Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), Adams, A. Robinson (80. Trusty) – Tillman – Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)

Australien: Beach – Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) – Italiano, O'Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos – Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) – M. Touré (46. Irankunda)

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)

Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)

Nach dem 1:1 zum WM-Auftakt gegen die DR Kongo gerät die portugiesische Nationalmannschaft offenbar unter Druck.

Madalena Aragao (20), Partnerin von Torschütze João Neves (21), kritisierte in den sozialen Medien Superstar Cristiano Ronaldo scharf. Auf eine Beleidigung eines Nutzers reagierte sie mit einer scharfen Antwort gegen Ronaldo.

Der 5-malige Ballon-d’Or-Gewinner steht ohnehin in der Kritik, wie auch sein kongolesischer Gegenspieler Ngal'ayel Mukau (21) bemerkte, dass Ronaldo nicht mehr der Alte sei.

Der 76-jährige Donny Strathie wollte sich einen Lebenstraum erfüllen und die schottische Mannschaft live bei der WM erleben, doch er verstarb wenige Tage vor dem Spiel gegen Marokko.

Die schottischen Fans planen daher eine bewegende Geste: In der 76. Minute des Spiels soll eine Minute Applaus für ihn organisiert werden, was seiner Familie viel bedeuten würde.

Der Account der schottischen Nationalmannschaft sowie Trainer Steve Clarke sprachen ihr Mitgefühl für die Familie aus.

Nach der schweren Verletzung von Ismael Koné (24) hat der kanadische Mittelfeldspieler nun ein positives Lebenszeichen aus dem Krankenhaus gesendet.

Sein Nationalmannschaftskollege Moïse Bombito (26) besuchte ihn und postete ein Foto, das Koné lächelnd mit Victory-Zeichen zeigt.

Koné hatte sich im Spiel gegen Katar vermutlich den Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen und wird beim Turnier nicht mehr zum Einsatz kommen, wie eine offizielle Diagnose bestätigt.

Fabrizio Romano berichtete, dass Koné sich einen Doppelbruch zugezogen habe und nun eine Pause von vier bis fünf Monaten bevorsteht.

Kanada feierte in der Nacht einen Kantersieg gegen Katar mit 6:0, wobei Jonathan David drei Tore erzielte. Die Freude wurde allerdings durch die schwere Verletzung von Koné getrübt.

Mitgastgeber Mexiko sicherte sich mit einem 1:0-Erfolg gegen Südkorea dank eines Torwartfehlers den Gruppensieg in Gruppe A.

Die Ergebnisse im Überblick:

Kanada – Katar 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)

Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)

Rote Karten: – / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)

Mexiko – Südkorea 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Romo Barron (50.)

Gelbe Karten: – / Kang-in Lee (1), Paik (1)

Dank eines späten Doppelpacks von Johan Manzambi hat die Schweiz nach dem Auftakt-Unentschieden gegen Katar einen großen Schritt Richtung K.-o.-Runde gemacht.

Im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina setzte sich das Team klar mit 4:1 durch. Lange Zeit blieb die Begegnung torlos, bis Manzambi mit seinem Doppelpack spät für die Entscheidung sorgte.

Mit vier Punkten hat die Schweiz beste Chancen auf das Weiterkommen.

Endstand:

Schweiz – Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)

Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)

Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)

Rote Karten: – / Muharemovic (80./Notbremse)

Österreichs Stefan Posch (29) hat sich im WM-Auftaktspiel gegen Jordanien einen Kieferbruch zugezogen. Laut Österreichischem Fußball-Bund ist eine Operation nicht notwendig, stattdessen trägt Posch eine Spezialschiene.

Der Verteidiger war zuletzt an Mainz 05 ausgeliehen, bleibt dem Turnier erhalten.

Die Elfenbeinküste kann im Duell gegen Deutschland nun doch auf Stürmer Elye Wahi (23) setzen. Nachdem zunächst die Einreise verweigert worden war, erhielt er nun doch ein Visum für Kanada.

Tschechien kam im zweiten Gruppenspiel gegen Südafrika über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus und steht damit unter Druck, im letzten Gruppenspiel gegen Mexiko zu punkten, um das Weiterkommen zu sichern.

Mit einem Treffer von Michal Sadilek ging die Mannschaft früh in Führung, doch ein später Handelfmeter von Teboho Mokoena sicherte Südafrika den Ausgleich.

Endstand:

Tschechien – Südafrika 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)

Gelbe Karten: Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)

Am zweiten Spieltag stehen weitere spannende Partien an: Tschechien trifft auf Südafrika, die Schweiz fordert Bosnien-Herzegowina heraus, zudem spielen Kanada gegen Katar und Mexiko gegen Südkorea.

Rafael van der Vaart (43) sorgte mit dem Kommentar, dass alle japanischen Spieler ähnlich aussehen würden, für Aufsehen und entschuldigte sich später. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP bestätigte, dass er weiterhin als Experte für die Sendung „NOS WK avond“ tätig bleibt.

Nach dem deutlichen Auftaktsieg Deutschlands gegen Curaçao tauchten in sozialen Medien KI-generierte Videos eines Fans auf, der Adolf Hitler ähnelt und euphorisch jubelt. Der Betroffene zeigte sich gegenüber dem Hessischen Rundfunk schockiert über die Manipulation und erstattete Anzeige, unter anderem in den USA, wo er mit dem FBI in Kontakt steht. Trotz der Vorfälle will er sich die WM-Freude nicht verderben lassen.

Die Elfenbeinküste muss hingegen einen Rückschlag hinnehmen: Stürmer Elye Wahi wird aufgrund von Manipulationsvorwürfen die Einreise nach Kanada verweigert. Mehr dazu in unserem separaten Artikel.

Norwegens Superstar Erling Haaland (25) sorgt bei der WM nicht nur auf dem Spielfeld für Furore, sondern seine Tore lösen sogar seismologische Erschütterungen in seiner Heimat aus. Das norwegische Institut „Norsar“ registrierte während seiner Treffer gegen den Irak ungewöhnliche Vibrationen, vergleichbar mit jenen bei einem Ed-Sheeran-Konzert im Sommer 2024.

Torhüter Vozinha (40) von Kap Verde zeigte eine herausragende Leistung gegen Spanien, doch sein persönliches Highlight war überschattet, da seine Mutter aufgrund von Visaproblemen nicht beim historischen Spiel dabei sein konnte. Mittlerweile hat sich US-Politiker Hakeem Jeffries (55) eingeschaltet, um sicherzustellen, dass sie beim nächsten Spiel gegen Uruguay einreisen darf.

Der erste WM-Spieltag ist abgeschlossen. Heute Abend starten Tschechien gegen Südafrika und die Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina in den zweiten Spieltag, gefolgt von Kanada gegen Katar und Mexiko gegen Südkorea in der Nacht.

Favoriten wie Ghana und Kolumbien setzten sich knapp gegen Panama bzw. Usbekistan durch, wobei Luis Díaz Kolumbien mit Tor und Vorlage zum Sieg führte.

Ergebnisse der Nacht:

Ghana – Panama 1:0 (0:0)

Tore: Yirenkyi (90.+5)

Usbekistan – Kolumbien 1:3 (0:1)

Tore: Muñoz (40.), Fayzullaev (60.), Luis Díaz (65.), Campaz (90.+9)

Das spannende Duell zwischen England und Kroatien, einer Neuauflage des WM-Halbfinals 2018, endete mit einem 4:2 für England. Nach einem frühen Elfmeter von Harry Kane entwickelte sich ein intensives Spiel mit mehreren Führungswechseln, ehe Rashford in der 85. Minute den Sieg perfekt machte.

Portugal konnte gegen die Demokratische Republik Kongo nicht über ein 1:1 hinauskommen. Trotz eines frühen Treffers von Joao Neves schwächte sich die Mannschaft durch mangelnde Kreativität und Tempo, sodass die Congolesen kurz vor der Halbzeit ausgleichen konnten.

Der senegalesische Kapitän Kalidou Koulibaly (34) kritisierte die US-Einreisesperre, die vielen afrikanischen Fans die Unterstützung ihrer Mannschaft vor Ort verwehrt. Er betonte, dass Fußball für alle sei und es wichtig sei, für die eigenen Leute zu spielen.

Beim geschlossenen Training Südkoreas wurde eine Drohne gesichtet, die von einem mexikanischen Militär abgeschossen wurde. Die Täter konnten mit der Drohne flüchten. Die FIFA wurde informiert und untersucht den Vorfall vor dem wichtigen Spiel gegen Mexiko.

Österreich ist mit einem 3:1-Sieg gegen Jordanien in die WM gestartet. Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in Führung, ein Eigentor brachte Österreich wieder in Front, und Marko Arnautovic verwandelte einen Strafstoß in der Nachspielzeit.

Frankreich gewann sein Auftaktspiel gegen Senegal mit 3:1, Norwegen feierte einen klaren 4:1-Erfolg gegen Irak, und Argentinien setzte sich mit 3:0 gegen Algerien durch, wobei Lionel Messi mit seinem Dreierpack den WM-Torrekord von Miroslav Klose einstellte.

Guillermo Ochoa (40) nimmt zum sechsten Mal an einer WM teil und plant, nach diesem Turnier seine Karriere zu beenden. Aktuell agiert er als Ersatzkeeper hinter Raúl Rangel.

Roberto Martínez wird sein Amt als Trainer Portugals nach der WM niederlegen, ein Wechsel auf der Bank steht somit an. José Mourinho wurde als Nachfolger gehandelt, ist aber aktuell nicht verfügbar.

DFB-Kapitän Joshua Kimmich berichtete von einer Begegnung mit einer giftigen Schlange in den USA und betonte den Respekt vor der Tierwelt vor Ort.

Englands Fußballnationalmannschaft muss auf Rechtsverteidiger Tino Livramento verzichten, der sich verletzte. Thomas Tuchel nominierte Trevoh Chalobah nach.

Der australische Schiedsrichter Shaun Evans sorgte mit einer umstrittenen Handgeste für Diskussionen, doch die FIFA stellte klar, dass keine Sanktionen folgen. Evans bestritt, bewusst ein Symbol gezeigt zu haben.

Spanier Mikel Oyarzabal stellte einen negativen Rekord auf: Er war der erste Spieler seit Beginn der Datenerfassung, der in den ersten 30 Minuten eines WM-Spiels keinen Ballkontakt hatte. Dennoch blieb er durchgehend auf dem Platz und hatte später Chancen.

Vier Unentschieden an einem Spieltag sind bei einer WM eine seltene Erscheinung, zuletzt gab es das vor fast 70 Jahren.

Nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden wurde Tunesiens Trainer Sabri Lamouchi entlassen. Hervé Renard übernimmt die Mannschaft.

Der Iran erreichte nach einem von politischen Spannungen begleiteten Spiel ein 2:2 gegen Neuseeland, wobei beide Teams zweimal in Führung gingen.

Uruguay kam gegen Saudi-Arabien nicht über ein 1:1 hinaus, Maxi Araujo verhinderte mit seinem späten Tor eine Niederlage.

Belgien spielte nur 1:1 gegen Ägypten. Emam Ashour brachte Ägypten in Führung, ein Eigentor rettete Belgien einen Punkt.

Torwart Vozinha aus Kap Verde lieferte gegen Spanien eine Gala-Vorstellung ab und brach dabei einen Rekord.

Spanien kam im ersten WM-Spiel nicht über ein 0:0 gegen Kap Verde hinaus, scheiterte vor allem an der Chancenverwertung und dem starken Kap Verde-Torhüter. Die Einwechslung von Lamine Yamal brachte keinen Erfolg.

Adidas erlebt einen Trikotengpass beim DFB nach dem starken Auftakt gegen Curaçao.

Nach der Niederlage Tunesiens gegen Schweden steht die Entlassung von Trainer Sabri Lamouchi unmittelbar bevor.

Kampfjets patrouillieren während der WM-Stadien, wie das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando bestätigt.

Das WM-Auftaktspiel Deutschland gegen Curaçao erreichte bei der ARD beeindruckende 23,43 Millionen Zuschauer, der Marktanteil lag bei über 70 Prozent, eine deutliche Steigerung im Vergleich zu 2022.

Nach dem Sieg der Elfenbeinküste gegen Ecuador zeigt sich Leipzigs Yan Diomande (19) motiviert: Man wolle nicht nur teilnehmen, sondern Geschichte schreiben und alles gewinnen.

Heute Abend starten Spanien gegen Kap Verde, Belgien gegen Ägypten, Saudi-Arabien gegen Uruguay sowie Iran gegen Neuseeland in den zweiten Spieltag.

Die schwedische Mannschaft nutzte die Schwächen Tunesiens effektiv aus und siegte mit 5:1, wobei Y. Ayari und Isak entscheidend trafen.

In der Gruppe E gelang der Elfenbeinküste kurz vor Schluss ein 1:0-Sieg gegen Ecuador durch Amad Diallo.

Die Niederlande und Japan trennen sich in einem technisch starken Spiel mit 2:2, wobei beide Teams zweimal in Führung gingen.

Deutschland setzte zum WM-Auftakt ein dickes Ausrufezeichen mit dem 7:1 gegen Curaçao. Alle Details gibt es in unserem Liveticker.

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan, dem die USA die Einreise verweigerten, bekommt von der FIFA sein Gehalt weitergezahlt und wurde zum Supercup eingeladen.

Die portugiesische Mannschaft trägt zum Gedenken an Diogo Jota (†28) ein spezielles Armband bei der WM.

UN-Vorsitzende Annalena Baerbock kritisierte die FIFA für die Einreiseverweigerung von Schiedsrichtern und forderte Neutralität.

Julian Nagelsmann bestätigte Manuel Neuers Rückkehr ins Tor und gab weitere Aufstellungen bekannt. Das Spiel gegen Curaçao bezeichnete er als „David gegen Goliath“.

In Gruppe D überraschte Australien mit einem 2:0-Sieg über die Türkei.

Schottland übernahm nach einem 1:0-Sieg gegen Haiti die Tabellenspitze in Gruppe C.

Brasilien und Marokko trennten sich 1:1, Katar überraschte mit einem späten 1:1 gegen die Schweiz.

Vor dem WM-Auftakttraining in den USA standen der deutschen Mannschaft bei 32 Grad Hitze besondere Maßnahmen für die Torhüter zur Verfügung.

Am Donnerstagabend beginnt die WM mit der Eröffnungsfeier im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt, anschließend startet das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika.

Jalal Jayed (39) wird das WM-Auftaktspiel Deutschland gegen Curaçao leiten, unterstützt von Linienrichtern aus Marokko und Südafrika.

Die haitianischen Trikots müssen aufgrund von FIFA-Richtlinien bezüglich politischer Motive geändert werden.

RTL II belebt mit KI die Kult-Krake Paul wieder, die bei der WM als Tippgeber in kurzen Clips eingesetzt wird.

Der Iran droht mit Spielabbrüchen bei politischen Parolen auf den Tribünen und akzeptiert nur die offizielle Flagge der islamischen Republik.

Ein US-Regierungsvertreter bestätigte, dass die Einreise des somalischen Schiedsrichters Artan aufgrund vermeintlicher Verbindungen zu Terroristen verweigert wurde.

Während der WM-Vorbereitung in Florida spürte die englische Mannschaft ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas.

Somalischer Schiedsrichter Omar Artan wurde die Einreise in die USA verweigert, weshalb er nicht an der WM teilnehmen kann.