WM 2026 live: Doppelter Knochenbruch! So schlimm hat es den kanadischen Star erwischt
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, läuft derzeit auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das noch bis zum 19. Juli andauert, 48 Mannschaften teil. Die deutsche Nationalelf feierte einen furiosen Auftakt mit einem 7:1 (3:1)-Sieg gegen Curaçao. Am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit steht in Toronto das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste auf dem Programm.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und sein Team haben das große Ziel WM-Titel vor Augen, doch der Weg bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York ist noch lang. Als Titelverteidiger startet Argentinien ins Rennen, das sich mit Superstar Lionel Messi (38) im Winter 2022 in Katar den Pokal sicherte.
In unserem WM-Ticker halten wir euch während des Turniers mit allen relevanten News auf dem Laufenden.
Nach dem schweren Verletzungszwischenfall von Kanadas Ismaël Koné (24) beim Kantersieg gegen Katar gibt es nun neue Erkenntnisse, die die schlimmsten Befürchtungen bestätigen.
Fußball-Insider Fabrizio Romano (33) berichtete via Social Media, dass sich der 24-jährige Mittelfeldspieler einen doppelten Bruch im Bein zugezogen hat: "Ismaël Koné erlitt offenbar einen Bruch des Waden- sowie des Schienbeins. Er liegt gemeinsam mit seiner Mutter Suzanne im Krankenhaus, die ihn vor der Operation unterstützt", so der international anerkannte Experte, der damit Details zur Schwere der Verletzung lieferte.
Romano zufolge droht dem Kanadier eine Pause von etwa vier bis fünf Monaten – ein Einsatz bei der WM ist daher ausgeschlossen.
Koné war beim 6:0-Sieg gegen Katar in der zweiten Halbzeit nach einem Foul von Assim Madibo (29) auf einer Trage vom Spielfeld getragen worden.
Kanada feierte in der Nacht einen eindrucksvollen Sieg gegen Katar mit 6:0, doch die Freude wurde von der schweren Verletzung von Ismaël Koné überschattet, der nicht mehr weiterspielen konnte.
Zum Zeitpunkt von Konés Auswechslung führte Kanada bereits mit 3:0. Jonathan David steuerte alleine drei Treffer zum Endergebnis bei.
Mit-Co-Gastgeber Mexiko sicherte sich dank eines 1:0-Erfolgs gegen Südkorea und einem Fehler des südkoreanischen Torwarts Seung-Gyu Kim den Gruppensieg in Gruppe A.
Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:
Kanada – Katar 6:0 (3:0)
Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)
Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)
Rote Karten: - / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)
Mexiko – Südkorea 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 Romo Barron (50.)
Gelbe Karten: – / Kang-in Lee (1), Paik (1)
Mit dem späten Joker-Tor von Johan Manzambi hat die Schweiz dem Druck standgehalten und einen wichtigen Schritt Richtung K.o.-Runde gemacht.
Nach dem enttäuschenden 1:1-Remis gegen Katar in der Auftaktpartie setzten sich die Eidgenossen im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina, angeführt von Schalke-Stürmer Edin Dzeko, mit 4:1 (0:0) deutlich durch.
Die Schweizer hatten sich lange an der defensiven Stabilität der Gegner die Zähne ausgebissen, bis Freiburgs Manzambi mit zwei Treffern (74. und 90. Minute) den Bann brach.
Mit nun vier Punkten stehen die Schweizer bestens da, um die K.o.-Phase zu erreichen.
Endstand:
Schweiz – Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)
Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)
Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)
Rote Karten: – / Muharemovic (80./Notbremse)
Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch (29) hat sich im WM-Auftaktmatch gegen Jordanien eine Kieferfraktur zugezogen. Dies teilte der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) unter Verweis auf CT-Befunde mit.
Der 29-Jährige bleibt dem Turnier aber erhalten, eine Operation ist nicht erforderlich. Stattdessen erhält Posch, zuletzt an Bundesligist 1. FSV Mainz 05 ausgeliehen, eine spezielle Schiene.
Die Elfenbeinküste kann im WM-Duell mit Deutschland offenbar doch auf Stürmer Elye Wahi (23) zurückgreifen.
Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine dem Eintracht-Profi nahestehende Quelle berichtete, erhielt der 23-Jährige schließlich die Einreisegenehmigung für Kanada und wird somit am Samstag im zweiten WM-Spiel gegen das DFB-Team auflaufen können.
Zuvor hatte der ivorische Verband mitgeteilt, dass Wahi die Einreise in das Gastland verweigert worden sei.
Die Tschechische Republik kam im zweiten Spiel nach der Auftaktniederlage gegen Südafrika nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und steht somit unter Druck, um frühzeitig aus dem Turnier auszuscheiden.
Die Mannschaft startete dank des frühen Treffers von Michal Sadilek (6.) gut in die Partie, musste sich jedoch durch einen späten Handelfmeter von Teboho Mokoena (83.) mit dem Unentschieden begnügen.
Für die Tschechen bedeutet das: Im letzten Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko ist ein Sieg wohl Pflicht. Gleiches gilt für die Bafana Bafana, die parallel am 24. Juni gegen Südkorea antreten.
Endstand:
Tschechien – Südafrika 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)
Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)
Das nächste Spiel für das DFB-Team steht erst am kommenden Samstag an. Die Nachbarn sind hingegen bereits heute Abend wieder gefordert.
Für Tschechien geht es ab 18 Uhr gegen Südafrika um viel. Nach der 1:2-Niederlage im Auftakt steht das Team um Kapitän Ladislav Krejčí (27) im zweiten Gruppenspiel unter Druck. Eine weitere Niederlage würde das vorzeitige WM-Aus bedeuten. Auch Südkorea hat nach dem 0:2 in der Auftaktpartie gegen Co-Gastgeber Mexiko eine wegweisende Partie vor sich – Spannung ist garantiert!
Knapp drei Stunden später meldet sich die Schweiz auf dem Platz zurück. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar wollen die Eidgenossen gegen Bosnien und Herzegowina den ersten Sieg einfahren. Gelingt dieser, dürfte das Weiterkommen in die K.o.-Runde so gut wie sicher sein.
Danach geht es mit den nächtlichen Begegnungen weiter: Kanada trifft in Vancouver auf Katar, Mexiko spielt in Guadalajara gegen Südkorea.
Mit seiner Bemerkung, dass alle japanischen Spieler „ähnlich“ aussehen würden, sorgte Rafael van der Vaart (43) für Aufsehen. Der ehemalige Bundesliga-Profi äußerte sich im Zuge des 2:2-Unentschiedens der Niederlande gegen Japan am Sonntag so.
Am Mittwochabend entschuldigte sich der Ex-Spieler aufrichtig für diese Aussage und betonte, dass keine rassistische oder diskriminierende Absicht dahinterstecke.
Er muss keine Konsequenzen fürchten: Auf Anfrage der niederländischen Nachrichtenagentur ANP bestätigten die Verantwortlichen, dass van der Vaart weiterhin als Experte für die Sendung „NOS WK avond“ tätig sein wird.
Nach dem klaren Sieg der deutschen Mannschaft gegen Curaçao verbreiteten sich in sozialen Netzwerken KI-generierte Aufnahmen eines deutschen Fans, der Adolf Hitler ähnelt und wild jubelt.
Der betroffene Mann, der das Spiel in Houston (Texas) gemeinsam mit seinem Sohn besuchte, zeigte sich gegenüber dem Hessischen Rundfunk (hr) schockiert darüber, dass sein Gesicht mithilfe künstlicher Intelligenz in das des NS-Diktators verwandelt wurde: „Ich kann es kaum fassen“, schilderte der aus Alsfeld stammende Anhänger.
Nachdem er von den vielfach geteilten Videos im Netz erfahren hatte, erstattete er Anzeige – auch in den USA, wo er im Kontakt mit dem FBI stand. Wie der Rechtsstreit ausgeht, ist derzeit noch offen. Dennoch möchte sich der Fan von der WM-Stimmung nicht die Freude verderben lassen: „Dieses gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen.“
Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und Elye Wahi (23): Die Einreise des Stürmers nach Kanada wurde untersagt.
Grund dafür sind offenbar vor Kurzem erhobene Manipulationsvorwürfe gegen den Spieler von Eintracht Frankfurt. Mehr Details dazu findet ihr in unserem gesonderten Beitrag: „Vor DFB-Duell: Star der Elfenbeinküste wird die Einreise nach Kanada verweigert“.
Einzigartig! Nur Popstar Ed Sheeran (25) schaffte das vor ihm: Wenn Norwegens Top-Stürmer Erling Haaland (25) bei der WM trifft, spürt man Erdbeben in seiner Heimat.
Das seismologische Institut „Norsar“ berichtete, dass in der Nacht zu Mittwoch, als Haaland gegen den Irak spielte, in Bergen ungewöhnliche Signale von Seismografen registriert wurden. Haaland steuerte beim 4:1-Sieg zwei Tore sowie eine Vorlage bei.
Besonders während seiner Tore in der 29. und 43. Minute registrierte das Institut starke Erschütterungen. Es erklärte, dass kollektive Bewegungen vieler Menschen während eines Events Bodenschwingungen auslösen können, die von hochsensiblen Seismografen aufgenommen werden.
Solche Vibrationen sind keine Neuheit: Bereits im Sommer 2024 bei einem Konzert von Ed Sheeran in Oslo wurden vergleichbare Schwingungen gemessen.
Mit Tränen in den Augen berichtete Vozinha (José Évora Dias) (40), der Torwart von Kap Verde, nach seinem sensationellen Auftritt gegen Spanien, dass seine Mutter wegen Visa-Problemen nicht einreisen durfte und somit den historischen WM-Moment ihres Sohnes verpasste.
Jetzt gibt es offenbar ein Happy End: Politiker Hakeem Jeffries (55) teilte auf X mit, dass sich die Behörden der Sache angenommen hätten. „Als ich davon erfuhr, sprach ich mit Außenminister Marco Rubio und bat das Außenministerium, alles zu tun, damit seine Mutter das nächste Spiel von Kap Verde besuchen kann“, schrieb er.
„Es ist mir eine Freude, verkünden zu dürfen, dass Vozinhas Mutter rechtzeitig ein Visum erhält, um am kommenden Sonntag beim Spiel gegen Uruguay dabei zu sein. Alle Gebühren wurden gemäß den offiziellen Richtlinien erlassen. Die Reisevorbereitungen laufen, damit Mutter und Sohn in Miami wieder vereint werden können“, hieß es weiter.
Keine Mutter sollte die Chance verpassen, live dabei zu sein, wenn ihr Sohn Geschichte schreibt. Dias glänzte mit erstklassigen Paraden und war einer der Hauptgründe für das 0:0 gegen den Favoriten Spanien.
Der erste WM-Spieltag ist komplett: Mit den Spielen am gestrigen Abend und der Nacht zu Donnerstag sind nun alle Teams ins Turnier eingestiegen.
Heute Abend startet der zweite Vorrundenspieltag mit den Partien Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) in Atlanta sowie Schweiz gegen Bosnien und Herzegowina (21 Uhr) in Los Angeles.
Um Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, um 3 Uhr nachts folgt Mexiko gegen Südkorea in Guadalajara.
Große Überraschungen blieben nachts aus, sowohl Ghana als auch Kolumbien meisterten ihre Partien als Favoriten, wenn auch mit Mühe.
Caleb Yirenkyi vom dänischen Erstligisten Nordsjaelland sicherte den „Black Stars“ mit einem späten Tor in der Nachspielzeit den 1:0-Erfolg gegen Panama. Danach führte Luis Díaz von Bayern München Kolumbien mit einem Tor und einer Vorlage zum 3:1-Sieg gegen Usbekistan. Der WM-Neuling erzielte mit Abbosbek Fayzullaev in der 60. Minute seinen ersten WM-Treffer.
Ergebnisse der Nacht im Überblick:
Ghana – Panama 1:0 (0:0)
Ghana: Ati Zigi (46. Asare) – Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah – Owusu (78. Sibo), Yirenkyi – Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) – J. Ayew (87. Adu)
Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos, Andrade – M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) – Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) – C. Waterman (63. Fajardo)
Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden) – Zuschauer: 42.942
Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)
Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)
Usbekistan – Kolumbien 1:3 (0:1)
Usbekistan: Yusupov – Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov – Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) – Shomurodov (90.+3 Sergeev)
Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) – Suárez (80. Hernández)
Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)
Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)
Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)
Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)
Mit diesen Partien ist der erste Vorrundenspieltag abgeschlossen.
Eines der unterhaltsamsten Spiele des ersten Tages fand zwischen England und Kroatien statt – eine Neuauflage des WM-Halbfinales von 2018, das die Zuschauer in Dallas bestens unterhielt.
Nach einem lebhaften Beginn brachte Harry Kane seine „Three Lions“ per Elfmeter mit 1:0 in Führung. Danach spielte sich das Geschehen meist zwischen den Strafräumen ab, bis zehn Minuten vor der Pause das Spiel an Fahrt aufnahm: Kroatien glich durch einen sehenswerten Schuss zum 1:1 aus (36.), bevor Kane nach einer Ecke zum 2:1 traf (42.). Doch die Kroaten gaben nicht auf und erzielten in der letzten Aktion der ersten Hälfte erneut den Ausgleich durch Musa, einst Spieler bei Union Berlin.
Die zweite Halbzeit begann ebenso stürmisch: Jude Bellingham sorgte kurz nach Wiederanpfiff mit einem starken Dribbling für das 3:2 und ließ die englischen Fans jubeln. Obwohl weitere Chancen vergeben wurden, machte Marcus Rashford in der 85. Minute nach einem Konter mit dem 4:2 den Deckel drauf.
Endstand:
England – Kroatien 4:2 (2:2)
Tore: 1:0 Kane (12./Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Ju. Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)
Es ist die nächste große Enttäuschung bei dieser WM: Die portugiesische Mannschaft mit Cristiano Ronaldo (41) erreichte gegen den Kongo nur ein Unentschieden.
Portugal startete stark, als Joao Neves bereits in der sechsten Minute mit dem zweit-schnellsten WM-Tor überhaupt zum 1:0 traf. Danach ließ die Mannschaft jedoch Tempo, Kreativität und Torgefahr vermissen, während die Kongolesen zunehmend mutiger wurden und kurz vor der Pause zum 1:1 ausglichen.
Auch im zweiten Durchgang zeigte Portugal keine Verbesserung, während der Kongo leidenschaftlich verteidigte und gelegentlich eigene Angriffe startete. Das 1:1 war am Ende also verdient.
Portugal – DR Kongo 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)
Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)
Eine von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisesperre sorgt dafür, dass viele senegalesische Fans ihre Mannschaft nicht vor Ort unterstützen können. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) sprach das Thema nach der 1:3-Niederlage gegen Frankreich offen an.
„Jedes Team soll seine Fans haben, daher verstehe ich nicht, warum Menschen aus Afrika nicht auch ihre Anhänger dabei haben dürfen. Ich will nicht über Politik reden, sondern einfach nur Fußball genießen. Fußball ist für alle da“, sagte der Verteidiger gegenüber „The Athletic“.
Der senegalesische Fußballverband hat zwar Ausnahmen für Eltern und enge Angehörige der Spieler und Verantwortlichen erwirkt, viele Fans können aber weiterhin nicht einreisen. „Für mich ist das Wichtigste, dass wir für unsere Leute spielen“, fügte Koulibaly hinzu.
Für Aufregung sorgte ein Vorfall bei einem geschlossenen Training der südkoreanischen Nationalmannschaft: Medienberichten zufolge wurde eine Drohne gesichtet.
Während der nicht öffentlichen Trainingseinheit in Zapopan bereitete sich die Mannschaft um Heung-Min Son (33) auf das bevorstehende Spiel gegen Mexiko vor, als eine Drohne beobachtet wurde.
Ein mexikanischer Militärangehöriger, zuständig für die Drohnenabwehr am Trainingsstützpunkt, brachte die Drohne zum Absturz. Dennoch konnten die mutmaßlichen Verantwortlichen das Gerät bergen und flüchten.
Der südkoreanische Fußballverband informierte die FIFA über den Vorfall, der nun untersucht wird. Das bevorstehende Duell zwischen Südkorea und Mexiko verspricht viel Spannung, beide Teams gewannen ihr Auftaktspiel.
Österreich ist nun ebenfalls bei der WM 2026 angekommen: Das Team unter Trainer Ralf Rangnick gewann zum Start mit 3:1 gegen Jordanien. Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in der 20. Minute in Führung, ehe Ali Olwan den Ausgleich für Jordanien erzielte (50.).
Durch ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) gelang Österreich die erneute Führung, in der Nachspielzeit verwandelte Marko Arnautovic einen Handelfmeter zum 3:1-Endstand (90.+12).
Endstand:
Österreich – Jordanien 3:1 (1:0)
Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) – Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) – R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer – Kalajdzic (46. Arnautović)
Jordanien: Abulaila – Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha – Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) – Olwan
Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)
Zuschauer: 68.527 (San Francisco)
Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)
Gelbe Karten: Sabitzer (1) / –
Der WM-Abend begann mit einer starken Vorstellung der französischen Nationalmannschaft gegen Senegal. Die Équipe Tricolore siegte mit 3:1. Norwegen feierte einen klaren 4:1-Sieg gegen den Irak.
Im Anschluss präsentierte sich auch Titelverteidiger Argentinien in Topform, das Algerien mit 3:0 besiegte. Lionel Messi erzielte einen Dreierpack und stellte mit jetzt 16 WM-Toren den Rekord von Miroslav Klose ein.
Aktuell läuft die Partie zwischen Österreich und Jordanien, wobei Österreich vor der Halbzeit mit 1:0 führt.
Die Spiele im Überblick:
Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)
Frankreich: Maignan – Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez – Tchouaméni, Rabiot – O. Dembélé (80. Barcola) – Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)
Senegal: E. Mendy – Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf – Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) – I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané
Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)
Zuschauer: 80.545 (New York)
Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)
Irak – Norwegen 1:4 (1:2)
Irak: J. Hassan – Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski – Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) – Al-Hamadi (59. Farji), Hussein
Norwegen: Nyland – Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) – Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) – Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) – Haaland
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 63.106 (Boston)
Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)
Gelbe Karten: Tahseen (1) / –
Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez – Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina – De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) – La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)
Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri – Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) – Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi
Schiedsrichter: Szymon Marciniak
Zuschauer: 69.045 (Kansas City)
Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)
Guillermo Ochoa (40) nimmt zum sechsten Mal an einer WM teil und teilt damit den Rekord mit Lionel Messi (38) und Cristiano Ronaldo (41). Nach diesem Turnier wird der mexikanische Torhüter seine Karriere beenden.
„Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball, ich will nicht weiterspielen“, sagte der 40-Jährige in einem FIFA-Interview. „Mit einer WM in Mexiko aufzuhören, ist etwas ganz Besonderes.“
Ochoa, der in der letzten Saison bei AEL Limassol auf Zypern spielte, war schon bei den Weltmeisterschaften 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022 dabei. Mit 153 Einsätzen ist er der drittmeist eingesetzte Spieler der mexikanischen Nationalmannschaft. In diesem Turnier sitzt er hinter Stammtorwart Raúl Rangel (26) auf der Bank.
Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi (54) wird auch bei Portugal ein Trainerwechsel nach der WM erwartet. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird Roberto Martínez (52) sein Amt unmittelbar nach dem Turnier niederlegen, sein Vertrag läuft ohnehin aus.
Der Spanier, der die portugiesische Auswahl 2023 übernahm, erwägt offenbar eine Rückkehr in die Premier League, wo er früher beim FC Everton tätig war.
Sky berichtet, dass José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen war, jedoch Real Madrid mit einem Jobangebot dazwischengefunkt hat.
Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel verriet DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31), dass einige Spieler am Montag in den USA einer Giftschlange begegnet sind.
„Wir haben gestern eine Schlange gesehen, uns wurde gesagt, sie sei giftig. Wenn man gebissen wird, muss man ins Krankenhaus. Ich glaube nicht, dass es tödlich ist, aber es ist definitiv gefährlich“, erklärte der Bayern-Star.
„Ich habe das Gefühl, wenn man auf so eine Schlange tritt, kann das böse enden. Deshalb halten wir Abstand zu den Tieren. In Deutschland gibt es meiner Meinung nach nicht so viele gefährliche Tiere“, ergänzte er.
Die „Three Lions“ mussten einen personellen Rückschlag hinnehmen: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United zog sich eine Muskelverletzung zu und fällt aus.
Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) nominierte daraufhin Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.
Ein Handzeichen des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) sorgte für hitzige Diskussionen. Die FIFA bestätigte jedoch, dass der Schiri ohne Konsequenzen bleibt.
Das Disziplinarkomitee attestierte keinen Verstoß gegen den Verhaltenskodex. Evans hatte bei einem Kameraschwenk Daumen und Zeigefinger seiner rechten Hand geschlossen und die übrigen Finger ausgestreckt – einige Zuschauer sahen darin das rechtsextreme „White Power“-Symbol.
Evans wies die Vorwürfe zurück: „Ich habe keinerlei Absicht gehabt, ein Symbol oder eine Botschaft zu zeigen“, wird er vom Weltverband zitiert.
Er könne die Fehlinterpretationen verstehen, bestreitet aber „deutlich“ das bewusste Zeigen des Symbols. Vielmehr handle es sich um ein unwillkürliches Zucken.
Beim 0:0 gegen Kap Verde erlebte Spanien ein bizarres Negativereignis: Stürmer Mikel Oyarzabal (29) ist laut „Opta“ der erste Spieler seit Beginn der Statistik 1966, der in den ersten 30 Minuten eines WM-Spiels als Startelfspieler keinen einzigen Ballkontakt hatte.
Immerhin hatte der Baske in der 39. Minute eine gute Chance, die von Kap-Verde-Torwart Vozinha (40) stark pariert wurde. Insgesamt kam Oyarzabal auf 25 Ballkontakte.
Vier Unentschieden in Folge – so etwas gab es bei einer WM schon lange nicht mehr.
Das letzte Mal passierte das vor über 60 Jahren. Mehr dazu unter: „Historisch! So etwas gab es bei der WM zuletzt vor fast 70 Jahren“.
Nach der 1:5-Pleite zum WM-Auftakt gegen Schweden musste Sabri Lamouchi (54) als Trainer Tunesiens gehen.
Der Verband bestätigte zwei Tage nach dem Desaster die sofortige Freistellung. Hervé Renard (57) übernimmt die Nachfolge.
Seit 1998 ist es das zweite Mal bei einer WM, dass Tunesien den Trainer während des Turniers wechselt. Damals war Henryk Kasperczak (79) nach zwei Niederlagen im Gruppenmodus entlassen worden.
Lamouchi hatte erst im Januar übernommen, konnte die Mannschaft aber nicht auf Kurs bringen: Von fünf Spielen wurden vier verloren, zudem gab es eine 0:5-Klatsche in der Generalprobe gegen Belgien. Einzig der 1:0-Sieg gegen Haiti war ein Lichtblick.
Das iranische Team hat sich trotz einer politisch aufgeladenen Vorbereitung zum WM-Auftakt einen Punkt erkämpft.
Im ersten Spiel in Los Angeles trennten sich die Iraner und Außenseiter Neuseeland mit 2:2 (1:1).
Neuseeland ging durch Elijah Just (7. und 55. Minute) zweimal in Führung, doch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) sorgten für jeweils den Ausgleich.
Endstand:
Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (55.), 2:2 Mohebi (65.)
Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –
Uruguay musste nach dem 1:1 gegen Spanien zum WM-Start mit einem weiteren Unentschieden leben.
In Miami holte die Auswahl von Trainer Marcelo Bielsa gegen Saudi-Arabien ein 1:1 (0:1). Maxi Araujo (80.) verhinderte mit dem späten Ausgleich eine Niederlage.
Nach der Pause war Uruguay das dominierende Team, wurde aber nur mit einem Punkt belohnt.
Endstand:
Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 M. Araújo (80.)
Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –
Die Überraschungen häufen sich: Belgien kam am Montagabend nicht über ein 1:1 gegen Ägypten hinaus.
Emam Ashour brachte die Ägypter früh in Führung, ein Eigentor von Mohamed Hany rettete Belgien um Kevin De Bruyne immerhin einen Punkt.
Endstand:
Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Emam Ashour (20.), 1:1 Mohamed Hany (Eigentor, 66.)
Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)
Vozinha (40) lieferte eine herausragende Leistung beim Sensationsremis gegen Spanien ab.
Welche Rekorde er dabei brach und wie er online durchstartete, lest ihr unter: „Torwart-Oldie macht sich gegen Spanien unsterblich – und explodiert im Netz“.
Die bisher größte Überraschung des Turniers: Europameister Spanien kam im ersten WM-Spiel nicht über ein 0:0 gegen Kap Verde hinaus.
Die spanische Mannschaft dominierte zwar fast das gesamte Spiel, scheiterte aber an der Chancenverwertung sowie an Kap-Verde-Keeper Vozinha. Kap Verde spielte zudem mutig nach vorne und hätte sogar selbst treffen können. Die Einwechslung von Lamine Yamal, der eigentlich noch geschont werden sollte, brachte keine Wende.
Endstand:
Spanien – Kap Verde 0:0 (0:0)
Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)
Nach dem starken Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao sorgt Ausrüster Adidas für Ärger, da die Trikots knapp werden.
Mehr dazu in unserem Artikel: „Ausgerechnet jetzt! Adidas dämpft DFB-Hype mit Trikot-Problem“.
Nach der 1:5-Niederlage zu Beginn steht Tunesien kurz vor der Entlassung von Trainer Sabri Lamouchi (54).
Der Sportjournalist Romain Molina (The Guardian, New York Times) meldete in sozialen Medien, dass Lamouchi unmittelbar nach der Niederlage von seinen Aufgaben entbunden wurde. Eine offizielle Bestätigung fehlt noch.
Im Vorfeld wurde gefragt, ob zur WM auch Kampfjets für zusätzliche Sicherheit eingesetzt werden. TAG24 erkundigte sich beim nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD und erhielt eine Antwort.
Mehr dazu hier: „Kampfjet-Patrouillen über WM-Stadien: Das steckt dahinter!“
Beim 7:1-Sieg gegen Curaçao freute sich die ARD über hervorragende Einschaltquoten.
Im Schnitt verfolgten am Sonntagabend 23,43 Millionen Zuschauer das WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft, was einem Marktanteil von über 70 Prozent entspricht. Die tatsächliche Zahl dürfte noch höher liegen, da Livestreams und Magenta TV nicht berücksichtigt wurden.
Im Vergleich zur WM 2022 hat sich die Quote mehr als verdoppelt – damals sahen beim 1:2 gegen Japan 9,23 Millionen zu. 2018 verfolgten das Auftaktspiel gegen Mexiko (0:1) 25,97 Millionen Zuschauer.
Nach dem späten Sieg gegen Ecuador steht die Elfenbeinküste nun punktgleich mit Deutschland auf Rang zwei in der Gruppe. Ein bekannter Spieler zeigt sich vor dem Duell hochmotiviert.
„Wir sind nicht nur zum Mitspielen hier. Wir wollen Geschichte schreiben“, erklärte der Leipziger Yan Diomande (19). Der Flügelspieler bereitete der südamerikanischen Defensive große Probleme und überzeugte immer wieder mit gefährlichen Aktionen.
„Wir sind mit der Einstellung hier, alles gewinnen zu wollen“, so der 19-Jährige weiter. Dabei blickt er auch auf Deutschland, das er als eines der besten Teams weltweit bezeichnet. Wichtig sei für ihn aber vor allem, „ruhig und gelassen“ zu bleiben.
Die Fußball-WM befindet sich weiterhin im ersten Spieltag, und heute stehen spannende Partien an.
Spanien startet am Abend als einer der engsten Favoriten ins Turnier. Die Mannschaft von Luis de la Fuente (64) trifft um 18 Uhr auf WM-Neuling Kap Verde und möchte ein erstes Ausrufezeichen setzen.
Unterschiedsspieler Lamine Yamal wird allerdings nicht von Beginn an spielen: „Die gute Nachricht ist, dass Lamine sehr fit ist. Er trainiert gut und steht zur Verfügung, kann aber nicht von Anfang an spielen“, so der spanische Coach.
Später am Abend treffen auch Belgien und Ägypten (21 Uhr) aufeinander, um Mitternacht geht es mit Saudi-Arabien gegen Uruguay weiter, und um 3 Uhr spielen Iran und Neuseeland gegeneinander.
Die Skandinavier nutzten die Schwächen in der tunesischen Abwehr effektiv aus und schossen sich mit einem Kantersieg an die Spitze von Gruppe F.
Nach sieben Minuten erzielte Ayari das erste Tor für Schweden, was dem Team Selbstvertrauen gab. Nach einer halben Stunde führte die Mannschaft um Viktor Gyökeres bereits mit zwei Toren. Trotz eines Anschlusstreffers der Tunesier kurz vor der Pause änderte das nichts am Spielverlauf.
In Halbzeit zwei legte Schweden noch einmal nach, nutzte die fehlerhafte Defensive der Gegner und belohnte die mitgereisten Fans mit drei weiteren Treffern.
Endstand:
Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)
Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)
Gelbe Karten: – / Khedira (1)
In der deutschen Gruppe sah es lange nach einem 0:0 zwischen Elfenbeinküste und Ecuador aus, doch kurz vor Schluss sorgten die Ivorer noch für den Siegtreffer.
Die Partie in Philadelphia war ausgeglichen und unterhaltsam, beide Mannschaften hatten gute Chancen. Ecuador hatte sogar mehrfach Pech mit Pfostentreffern.
In der 90. Minute erzielte Joker Amad Diallo den erlösenden Treffer für die Elfenbeinküste, die nun punktgleich mit Deutschland auf Platz zwei steht.
Endstand:
Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)
Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)
Ein technisch anspruchsvolles und unterhaltsames Spiel sahen die Zuschauer bei der 2:2-Punkteteilung zwischen den Niederlanden und Japan in Gruppe F.
Beide Teams gingen zweimal in Führung, bevor der jeweils andere ausglich.
Endstand:
Niederlande – Japan 2:2 (0:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)
Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)
Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)
Zuschauer: 69.285 (Dallas)
Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)
Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –
Nach dem deutschen Auftaktsieg greifen heute Nacht weitere Teams ins WM-Geschehen ein: In Gruppe F treffen Niederlande und Japan (22 Uhr) aufeinander.
In Gruppe E spielen Elfenbeinküste und Ecuador um 1 Uhr gegeneinander, um 4 Uhr starten in Gruppe F Schweden und Tunesien.
Der deutliche Sieg macht Lust auf mehr und könnte in Deutschland für Euphorie sorgen: Die deutsche Nationalmannschaft startete mit einem 7:1 (3:1)-Erfolg gegen Curaçao in die WM.
Alle Details zu diesem beeindruckenden Sieg findet ihr in unserem ausführlichen Liveticker.
Endstand:
Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)
Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Foulelfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)
Deutschland bestreitet heute sein WM-Auftaktspiel gegen Curaçao. Alle Infos dazu findet ihr in unserem Liveticker.
Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA zur WM verweigert wurde, soll trotzdem sein Gehalt erhalten.
Die BBC berichtet, dass die FIFA ihm sein volles Gehalt auszahlen wird. Artan wurde bei der Einreise elf Stunden lang befragt und anschließend zurückgeschickt. Die US-Behörden begründeten dies mit angeblichen Verbindungen zu Personen, die terroristischen Organisationen zugerechnet werden.
Nach den Vorfällen wurde Artan eingeladen, das Supercup-Spiel zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa am 12. August in Salzburg zu pfeifen.
Auf seinem Rückflug über Istanbul erhielt der Schiedsrichter Unterstützung von FIFA-Vertretern, die jedoch seine Einreise in die USA nicht ermöglichen konnten.
Die portugiesische Nationalmannschaft wird die WM mit einem besonderen Armband bestreiten, das an Diogo Jota (†28) erinnert, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam.
Vor dem Abflug in die USA übergab der portugiesische Premierminister Luís Montenegro (53) jedem Spieler ein Armband in den Landesfarben Grün und Rot. Neben den Namen der aktuellen WM-Kader-Spieler ist auch Jotas Name darauf zu lesen.
Die Spieler schätzen diese Geste sehr: „Wir wissen das sehr zu würdigen“, sagte Vitinha (26). Der Premierminister habe den Spielern überlassen, wie sie das Armband tragen. Die Mannschaft entschied sich, es bei Training und Spielen während der gesamten WM zu tragen.
In der Debatte um Einreiseverweigerungen bei der WM kritisierte UN-Generalversammlungsvorsitzende Annalena Baerbock (45) die FIFA.
Besonders im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan sieht sie die FIFA in der Pflicht: „Das ist der Moment, an dem man nicht neutral sein kann oder darf. Neutralität heißt, alle Schiedsrichter einzureisen zu lassen“, sagte Baerbock.
FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) bezeichnete den Fall als „unglücklich“ und erklärte: „Wir kontrollieren nicht alles. Wir versuchen, diskutieren, verhandeln und hoffen auf Lösungen. Manchmal ist es auch gut, zur Ruhe zu kommen.“
Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gab Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) bekannt, dass Manuel Neuer (40) wieder im Tor stehen wird.
Außerdem teilte er mit, dass Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite beginnt und auch Jamal Musiala (23) von Beginn an spielt. Das Duell gegen Curaçao bezeichnete Nagelsmann als „David gegen Goliath“ und betonte die Favoritenrolle.
Gleichzeitig warnte der Coach vor einer ähnlichen Pokalsensation, vor allem weil Curaçao durch seine „Unbeschwertheit“ gefährlich werden kann.
Das erste Gruppenspiel beginnt um 19 Uhr.
Überraschung in Gruppe D: Australien gelang es, Favorit Türkei zu besiegen.
Der Underdog setzte auf Konter und erzielte den ersten Treffer durch Nestory Irankunda bereits vor der Halbzeitpause. Connor Metcalfe von St. Pauli machte mit dem 2:0 in der 75. Minute den Sack zu.
Endstand:
Australien – Türkei 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)
Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)
Die Schotten übernahmen nach einem 1:0-Sieg gegen Haiti die Führung in Gruppe C.
John McGinn erzielte in einer zunächst hektischen Partie bereits in der 28. Minute per Nachschuss das entscheidende Tor. Haiti hatte zwar Chancen zum Ausgleich, doch Schottland behielt die drei Punkte.
Endstand:
Haiti – Schottland 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 John McGinn (28.)
Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)
In Gruppe C gab es eine Überraschung: Brasilien kam gegen Marokko über ein 1:1 nicht hinaus.
Der Rekordweltmeister fand nur schwer ins Spiel. Die frühe Führung Marokkos durch Ismael Saibari konnte Vinicius Junior noch vor der Pause ausgleichen, doch mehr als ein Remis war nicht drin.
Endstand:
Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)
Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)
Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –
Katar sorgte für die erste große Überraschung des Turniers und sicherte sich mit einem späten 1:1-Unentschieden gegen die Schweiz einen Punkt.
Die Eidgenossen führten dank eines umstrittenen Elfmeters durch Embolo in der 17. Minute, doch Katar glich in der 94. Minute durch Khoukhi aus.
Endstand:
Katar – Schweiz 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)
Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)
Beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao litt die deutsche Mannschaft unter der Hitze der USA. Bei etwa 32 Grad kamen die Spieler ins Schwitzen.
Besonders für die Torhüter wurden Maßnahmen getroffen: Ihre Handschuhe wurden in Eiswasser gekühlt.
Nach dem Training stand das Mittagessen auf dem Plan, um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutsche Zeit) fliegt das Team mit einem Airbus 220 rund zweieinhalb Stunden nach Houston, dem Spielort des ersten WM-Matches.
Heute Abend um 21 Uhr starten Katar und die Schweiz ins Turnier und treffen in Gruppe B in der San Francisco Bay Area aufeinander.
Danach folgen Brasilien gegen Marokko (0 Uhr, New York) und Haiti gegen Schottland (3 Uhr, Boston). Am frühen Morgen (6 Uhr) spielen Australien und Türkei in Vancouver.
Am Sonntagabend um 19 Uhr steigt dann Deutschland gegen Curaçao ins WM-Geschehen ein, um 22 Uhr treffen die Niederlande und Japan aufeinander.
Das Außenministerium Ghanas hat eine Protestnote an Kanada geschickt, nachdem dem Nationalspieler Thomas Partey (33) die Einreise verweigert wurde.
Kanadische Behörden hatten Partey vor dem Spiel am Donnerstag in Toronto gegen Panama keine Einreisegenehmigung erteilt. Begründet wurde dies damit, dass der Mittelfeldspieler seit April vor Gericht in London steht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben, außerdem gibt es fünf weitere Anklagen wegen Vergewaltigung und eine wegen sexueller Nötigung, die zwischen 2020 und 2022 stattgefunden haben sollen. Partey spielte von 2020 bis 2025 für den FC Arsenal in London.
Der Streitpunkt: Auf der Webseite der kanadischen Regierung heißt es, dass Einreise verweigert werden kann, wenn eine Person nachweislich Straftaten begangen hat. Partey ist jedoch noch nicht verurteilt, die Gerichtsverhandlung hat noch nicht begonnen.
Das ghanaische Außenministerium beruft sich darauf und betont: „Die Unschuldsvermutung ist ein fundamentales Prinzip der Rechtsstaatlichkeit und fairen Verfahren in demokratischen Gesellschaften.“
Um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) absolviert die deutsche Nationalmannschaft heute ihre letzte Trainingseinheit vor dem WM-Auftakt am Sonntagabend (19 Uhr) gegen Curaçao in Houston.
Die DFB-Elf befindet sich zurzeit noch im WM-Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen geht es per Flugzeug (etwa zweieinhalb Stunden) nach Houston, Texas, wo das Auftaktspiel stattfindet. Der Zeitunterschied zum bisherigen Aufenthaltsort beträgt nur eine Stunde.
Um 18.45 Uhr Ortszeit (1.45 Uhr deutscher Zeit in der Nacht zu Sonntag) steht für Julian Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern München, defensives Mittelfeld) die Abschluss-Pressekonferenz an.
Die FIFA teilte mit, dass das Spiel zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador am Montag (1 Uhr) nicht von Michael Oliver (41) geleitet wird. Der englische Schiedsrichter ist verletzt.
„Wegen einer leichten Verletzung wurde Schiedsrichter Michael Oliver durch François Letexier ersetzt. Oliver wird voraussichtlich in den nächsten Tagen wieder einsatzfähig sein“, verkündete die FIFA.
Auch seine beiden Linienrichter wurden durch französische Kollegen ersetzt, der vierte Offizielle und der VAR bleiben unverändert.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte auf der Pressekonferenz den Ausfall von Brasiliens Star Neymar (34).
„Er arbeitet hart an seiner Genesung und wir hoffen, er kann nächste Woche wieder voll trainieren“, sagte Ancelotti. Neymar kämpft mit einer Wadenzerrung und verpasste bereits die beiden Tests gegen Panama und Ägypten.
Die englische Nationalmannschaft wurde kurz vor der Ankunft im WM-Quartier in Kansas City offenbar Opfer eines Diebstahls.
Wie die BBC berichtet, wurde in Fahrzeuge eingebrochen, die Ausrüstung zum Trainingsgelände bringen sollten. Es ist unklar, welche Gegenstände entwendet wurden, es wird jedoch befürchtet, dass Bälle und Fußballschuhe gestohlen wurden.
Die „Three Lions“ werden am Samstag im Trainingscamp erwartet, die Ausrüstung sollte ursprünglich vorher ankommen. Der Diebstahl könnte das Training und die Vorbereitung auf das Spiel am Mittwoch gegen Kroatien (22 Uhr) beeinträchtigen.
Im ersten Spiel der Gruppe D nutzte Gastgeber USA seinen Heimvorteil und besiegte Paraguay mit 4:1 deutlich.
Bereits zur Halbzeit führte das Team mit 3:0, wobei das 1:0 ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla war. Folarin Balogun traf zweimal. Paraguays Anschlusstreffer durch Mauricio wurde in der Nachspielzeit von Giovanni Reyna beantwortet.
Endstand:
USA – Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./ET), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)
Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden.
Jovo Lukic brachte Bosnien mit einem Kopfballtor nach Ecke in Führung (21.), doch Kanada dominierte anschließend das Spiel und erzielte durch Cyle Larin in der 79. Minute den verdienten Ausgleich.
Endstand:
Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)
Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)
Die ersten beiden Partien der WM sind gespielt, der Wettbewerb geht weiter!
Den Start am zweiten Tag machen Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina. Vor dem Spiel sorgte Alanis Morissette mit der kanadischen Nationalhymne für Stimmung.
Danach sind die USA ab 3 Uhr gegen Paraguay am Ball.
Die ghanaische Auswahl muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten. Ihm wurde die Einreise von den USA nach Kanada verweigert, bestätigt die FIFA.
Die Visa-Probleme hängen wahrscheinlich mit den Missbrauchsvorwürfen gegen den Ex-Arsenal-Spieler zusammen. Seit April steht er in London vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung ist für Oktober geplant, ein Urteil wird erst 2027 erwartet.
Für die USA erhielt er dennoch Einreisegenehmigung und wohnt im WM-Quartier Ghanas in Boston. Das Auftaktspiel in Toronto findet aber statt.
Miroslav Klose (48) hält mit 16 WM-Toren den Rekord – diese Marke könnte jedoch bald fallen. Der ehemalige DFB-Stürmer und heutige Trainer von Nürnberg geht fest davon aus.
„Ich rechne damit, dass mein Rekord in diesem Turnier gebrochen wird“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Durch das erweiterte Teilnehmerfeld gibt es mehr Spiele und damit mehr Chancen zum Tore schießen.“
Vor allem Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12 Tore) sind Kandidaten, auch weil Argentinien und Frankreich wohl weit kommen könnten. „Das ist okay, der Rekord wird irgendwann fallen“, so Klose.
Würde er sich entscheiden, würde Klose den Rekord gerne Messi überlassen: „Ich bewundere Messi sehr, er ist ein Genie.“
Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 eingesetzt, teilte der DFB mit.
Das Lied wurde zusammen mit den „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt. Wann die anderen Songs bei den Spielen der Nationalmannschaft gespielt werden, ist noch offen.
„Major Tom“ ersetzte bereits bei der Heim-EM 2024 „Kernkraft 400“ von Zombie Nation und wurde bei den Fans zum Hit.
Marc Cucurella (27) sorgt seit der Heim-EM 2024 in Deutschland für Aufmerksamkeit. Nun überraschte der Chelsea-Profi mit einer kuriosen Ankündigung.
Falls Spanien die WM gewinnt, will sich der Linksverteidiger seinen Trainer Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte er bei „Radio Cope“ zu seinem eigenen Vorschlag.
Nach dem EM-Triumph vor zwei Jahren hatte er bereits sein Versprechen eingelöst und seine Haare komplett rot gefärbt. Deutsche Fans erinnern sich wohl eher an sein vermeintliches Handspiel im Viertelfinale gegen Deutschland und die ausbleibende Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Anthony Taylor (47).
Wer am Donnerstagabend im ZDF die WM-Eröffnungsfeier sehen wollte, musste erst einmal warten – oder Werbung ertragen.
Statt der Feier im Aztekenstadion zeigte der Sender zunächst eine Expertenrunde und danach Werbeblöcke. Viele Fans verpassten dadurch mehrere Minuten und die Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.
Das ZDF zeigte Verständnis für die Kritik, erklärte in einer Pressemitteilung: „ARD und ZDF dürfen von Montag bis Samstag außer an Feiertagen bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr ausstrahlen. Der letzte Werbeblock am Eröffnungstag lief um 19:44 Uhr.“
Zu diesem Zeitpunkt lief die Eröffnungsshow bereits. Immerhin waren Shakira und der WM-Song „Dai Dai“ anschließend in voller Länge zu sehen. Die gesamte Feier ist außerdem in der Mediathek abrufbar. Warum die Werbung nicht in die mehr als zwei Stunden Vorberichterstattung gelegt wurde, erklärte der Sender nicht.
Vor einem Jahr hatte Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die EM in der Schweiz nur über seinen Sprecher Stefan Kornelius (60) viel Erfolg gewünscht. Bei den Männern suchte der Kanzler nun den direkten Kontakt.
Merz rief Kapitän Joshua Kimmich (31) und seine Teamkollegen Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30) per Videocall an. Ein Clip auf Instagram zeigt den Austausch. Obwohl der Kontakt nett gemeint war, wirkte er etwas inszeniert.
„Hallo, hier ist Friedrich Merz“, begann der Kanzler. Später kam Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hinzu. Merz betonte die Unterstützung im Land: „Ganz Deutschland hält euch die Daumen! Alle fiebern mit!“ Die Spieler bedankten sich und betonten die Bedeutung dieser Unterstützung: „Brauchen wir!“
Zum Abschied sagte Merz motivierende Worte und kündigte einen weiteren Austausch mit Nagelsmann an: „Viele Grüße, toi, toi, toi. Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal, wie der Stand ist, wenn die ersten Spiele gelaufen sind.“
Im Netz ist die WM schon jetzt um einen Star reicher – und zwar eine Gans!
Weniger als 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel verbreitet sich ein Video viral, in dem eine Gans im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft entspannt durch die Straßen watschelt, unbeirrt von der Menschenmenge.
Wo das gefilmt wurde und was das Tier genau macht, bleibt unklar. Lokale Medien berichten, dass die Gans im Auftrag ihres Besitzers, eines Straßenverkäufers, unterwegs ist und mit einem kleinen Plakat um den Hals als clevere Marketingaktion eingesetzt wird, um Aufmerksamkeit zu erregen und Umsatz zu machen.
Tierfreunde sind angesichts dieser Aktion entsetzt, während das Netz das Video begeistert feiert.
Beim WM-Start erreichte das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika im ZDF tolle Einschaltquoten.
Durchschnittlich 10,04 Millionen Zuschauer verfolgten am Donnerstagabend den 2:0-Sieg des Co-Gastgebers, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent entsprach. Das war deutlich mehr als bei der letzten WM-Eröffnung in Katar vor vier Jahren, als nur 6,21 Millionen einschalteten.
Wie erwartet wurde der WM-Auftakt in verschiedenen mexikanischen Regionen von Protesten begleitet – und diese verliefen nicht friedlich.
Vor dem Aztekenstadion kam es während der Eröffnungsfeier zu Zusammenstößen zwischen teils vermummten Demonstranten und der Polizei.
In Mexiko-Stadt protestierten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für Reformen im Rentensystem, höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Bereits Anfang Mai hatten sie die Straßen besetzt, damals kam es ebenfalls zu Ausschreitungen.
Bitter für Co-Gastgeber Kanada: Alphonso Davies (25) fehlt im WM-Auftaktspiel.
Der Bayern-Profi leidet weiterhin an einer Muskelverletzung am Oberschenkel und steht Nationaltrainer Jesse Marsch (52) im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina am Freitag (21 Uhr) nicht zur Verfügung. Es gibt jedoch positive Zeichen.
„Das MRT gestern zeigte sehr gute Heilungsfortschritte, fast komplett. Wir werden die Belastung jetzt steigern. Er wird morgen noch nicht einsatzfähig sein, aber er erholt sich gut“, erklärte Marsch am Donnerstag und blickte optimistisch auf die kommenden Tage.
In Gruppe A feierte Südkorea einen späten 2:1-Erfolg gegen Tschechien.
Kapitän Ladislav Krejci brachte die Tschechen in der 59. Minute in Führung, doch In-beom Hwang glich neun Minuten später aus. In der 80. Minute erzielte Hyeon-gyu Oh den Siegtreffer für Südkorea.
Endstand:
Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –
Mexiko setzte sich im ersten WM-Spiel mit 2:0 (1:0) gegen Südafrika durch. Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio verteilte drei rote Karten!
Endstand:
Mexiko – Südafrika 2:0
Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Besonderheiten: Rote Karten Yaya Sithole (50.), Zwane (84.), Montes (90.+2)
Jetzt geht es los: Die WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada ist gestartet.
Im Aztekenstadion rollt der Ball, und damit beginnt auch das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Kann der Gastgeber in Anlehnung an die WM 2010 erneut gewinnen, oder gelingt Südafrika eine Überraschung? Vor 16 Jahren triumphierten die „Bafana Bafana“ mit einem legendären Tor von Siphiwe Tshabalala (1:0) als Gastgeber.
Hollywood-Star Salma Hayek moderiert die WM-Eröffnungsfeier im Aztekenstadion.
Danach folgt die Nationenparade: Alle 48 Teilnehmerflaggen werden auf das Spielfeld getragen.
Die mexikanische Nationalmannschaft wurde mit großem Applaus begrüßt, während draußen zahlreiche Fans den Weg zur offiziellen Fanzone auf dem Zócalo suchten.
Ein Stadtbeamter ermahnte die Menge mit einem Megafon, auf das Drängen und Schubsen zu verzichten, da auch Kinder dabei seien. In den Tagen zuvor gab es dort Proteste.
Dann treten die Headliner der Eröffnungsfeier auf: Shakira und Burna Boy präsentieren ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“.
Das Aztekenstadion ist prall gefüllt und leuchtet bunt. Nach dem Lied startet ein spektakuläres Feuerwerk.
Die Feier im Aztekenstadion ist im Gange.
Die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules spielt, während Tänzer um eine große WM-Trophäe in der Spielfeldmitte tanzen.
Gleich beginnt die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada offiziell. In wenigen Stunden rollt der Ball.
Los geht es um 19.30 Uhr im Aztekenstadion mit der großen Eröffnungsfeier. Shakira und Burna Boy singen den WM-Song „Dai Dai“. Weitere Künstler wie J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana treten ebenfalls auf.
Es ist die erste von drei Eröffnungsfeiern: Am Freitag geht es ab 19.30 Uhr in Toronto unter anderem mit Alanis Morissette weiter, am Samstag (1.20 Uhr) folgt die US-Variante mit Katy Perry.
Das ZDF zeigt das heutige Spektakel, die Vorberichterstattung begann bereits um 17.15 Uhr. Um 21 Uhr folgt das erste Spiel Mexiko gegen Südafrika. In der Nacht spielt Südkorea ab 4 Uhr deutscher Zeit gegen Tschechien.
Der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel Deutschland gegen Curaçao wurde offiziell bekannt gegeben: Jalal Jayed (39) wird am Sonntag um 19 Uhr in Houston die Partie leiten.
Der marokkanische Schiedsrichter ist international noch relativ unerfahren mit nur vier Einsätzen beim Afrika Cup, darunter das Spiel um Platz drei des letzten Turniers. Zudem pfiff er vier Begegnungen bei der U20-WM 2025.
Seine Assistenten an der Seitenlinie sind seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Der vierte Offizielle ist der Südafrikaner Abongile Tom (34).
Die Freude über das neue Nationaltrikot Haitis währte nur kurz: Die FIFA forderte Änderungen am Design.
Ausrüster Saeta und der haitianische Verband hatten ein Motiv entworfen, das die Schlacht von Vertières 1803 symbolisiert – den historischen Sieg, der den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Die FIFA monierte jedoch, dass Trikots keine politischen, religiösen oder persönlichen Botschaften tragen dürfen, weshalb das Design angepasst wurde.
Saeta akzeptierte die Vorgaben, machte aber klar, dass die Gestaltung nicht politisch gemeint war: „Obwohl das anders interpretiert wurde, respektierte Saeta den Prozess und setzte die Anforderungen um“, erklärte der Ausrüster.
Das finale Design solle eine Hommage an Männer und Frauen sein, die täglich an Haitis Zukunft arbeiten, nicht ein politisches Statement.
Er ist zurück – zumindest virtuell: RTL II erweckt die Kult-Krake Paul per Künstlicher Intelligenz zum Leben, die WM-Spiele tippen wird.
Das KI-Modell wird vorab mit „Fun Facts“ wie „Welche Mannschaft hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ gefüttert und gibt dann in mehreren Clips WM-Prognosen ab. „Paul 2.0“ läuft als kurzes Format täglich um 16 Uhr nach den „RTLzweiNews“. Die Premiere ist am Eröffnungstag, 11. Juni, mit insgesamt 27 Kurzvideos geplant.
Der echte Paul, eine gewöhnliche Krake, lag bei der WM 2010 mit seinen Tipps richtig und wurde zum Phänomen. Er starb 2010 eines natürlichen Todes, seine Urne steht im Dortmunder Fußballmuseum.
Der Iran droht kurz vor WM-Start mit drastischen Konsequenzen, falls im Stadion politische Parolen zu hören sein sollten.
Sportminister Ahmed Donjamali erklärte, das Team werde das Spiel abbrechen, sobald solche Parolen oder falsche Flaggen gezeigt werden. Der Iran besteht darauf, dass nur die offizielle Flagge der islamischen Republik gezeigt wird, nicht die alte persische Flagge.
Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich gegenüber CNN zum verweigerten Einreiseantrag des somalischen Schiedsrichters Omar Artan (34).
Die Sicherheitsprüfung in Miami habe „Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen“ ergeben, hieß es. Die Grenzschutzbehörde CBP hatte zuvor nur „Bedenken“ als Grund angegeben.
Artan versicherte der New York Times, er habe die richtigen Papiere und ein gültiges Visum gehabt. US-Beamte befragten ihn zu Somalias politischer Lage und zu Al-Shabaab.
Artan wurde 2025 zum besten afrikanischen Schiedsrichter ausgezeichnet und ist einer von sieben Unparteiischen bei dieser WM.
Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitung läuft nicht optimal.
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war bis Florida spürbar, wo sich das Team seit dem 1. Juni aufhält.
Die Erschütterungen wurden auch in mexikanischen Urlaubsorten wie Cancún und Tulum sowie im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Es war das stärkste Beben in der Region seit 1880.
Eigentlich sollte Omar Artan bei der WM als Schiedsrichter im Einsatz sein, doch das wird nicht möglich sein. Trotz gültigem Visum wurde dem somalischen Unparteiischen die Einreise in die USA verweigert.
Der Co-Gastgeber teilte mit, dass Artan nicht an der WM teilnehmen kann, da ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wurde. Ein Grund wurde nicht genannt. Somalia steht auf der von US-Regierung unter Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseliste.