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WM 2026 live: Happy End! Mutter des WM-Torhüters darf in die USA einreisen

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, befindet sich in vollem Gange. Bei diesem XXL-Turnier mit erstmals 48 teilnehmenden Nationen, das noch bis zum 19. Juli andauert, feierte die deutsche Nationalmannschaft einen mitreißenden Auftaktsieg gegen Curaçao und setzte sich mit 7:1 (3:1) durch. Am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit steht in Toronto das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste an.

Das erklärte Ziel von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und seinem Team ist der Gewinn der Weltmeisterschaft. Doch bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York erwartet die Mannschaft ein langer Weg. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen, das mit Superstar Lionel Messi (38) im Winter 2022 in Katar den Pokal holte.

Unser WM-Liveticker hält Euch während des gesamten Turniers mit allen relevanten Infos auf dem Laufenden.

Nach seinem überragenden Auftritt gegen Spanien berichtete Cap-Verde-Torhüter Vozinha (José Évora Dias) (40) unter Tränen, dass seine Mutter aufgrund von Visa-Problemen die Einreise verweigert wurde und dadurch den historischen Moment ihres Sohnes bei der WM verpasste.

Jetzt zeichnet sich ein Happy End ab, denn wie der Politiker Hakeem Jeffries (55) auf X mitteilte, beschäftigen sich die Behörden mit dem Anliegen. "Als ich von der Situation erfuhr, nahm ich Kontakt zu Außenminister Marco Rubio auf und bat das Außenministerium darum, alles Mögliche zu unternehmen, damit seine Mutter das nächste Spiel von Cabo Verde besuchen kann", schrieb Jeffries.

Weiter erklärte er: "Es ist mir eine Freude, bekannt zu geben, dass Vozinhas Mutter rechtzeitig ihr Visum erhalten wird, um am kommenden Sonntag beim Spiel gegen Uruguay dabei sein zu können. Sämtliche Gebühren wurden gemäß den offiziellen Richtlinien erlassen. Momentan laufen die Vorbereitungen, damit Mutter und Sohn sich in Miami wiedersehen können."

Es sollte keine Mutter geben, die die Möglichkeit verpasst, live dabei zu sein, wenn ihr Sohn Fußballgeschichte schreibt. Dias überzeugte mit spektakulären Paraden und war ein entscheidender Faktor für das 0:0 gegen den haushohen Favoriten Spanien.

Der erste WM-Spieltag ist abgeschlossen. Mit den Partien vom gestrigen Abend und der Nacht zu Donnerstag sind nun alle Teams ins Turnier gestartet.

Der zweite Spieltag der Vorrunde beginnt heute Abend mit der Begegnung Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) in Atlanta sowie Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr) in Los Angeles.

Um Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, bevor Mexiko um 3 Uhr in Guadalajara gegen Südkorea antritt.

Größere Überraschungen blieben in der Nacht zu Donnerstag aus, sowohl Ghana als auch Kolumbien setzten sich als Favoriten durch, wenn auch mit einiger Mühe.

Caleb Yirenkyi vom dänischen Erstligisten Nordsjaelland sicherte Ghana durch einen Treffer in der Nachspielzeit den 1:0-Sieg gegen Panama. Anschließend führte Bayerns Luis Díaz Kolumbien mit einem Tor und einer Vorlage zum 3:1-Erfolg gegen Usbekistan. Für den WM-Neuling markierte Abbosbek Fayzullaev mit dem Ausgleich in der 60. Minute zugleich den ersten WM-Treffer seiner Mannschaft.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Ghana - Panama 1:0 (0:0)

Ghana: Ati Zigi (46. Asare) - Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah - Owusu (78. Sibo), Yirenkyi - Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) - J. Ayew (87. Adu)

Panama: Mosquera - Córdoba, J. Ramos, Andrade - M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) - Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) - C. Waterman (63. Fajardo)

Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden) - Zuschauer: 42.942

Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)

Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)

Usbekistan - Kolumbien 1:3 (0:1)

Usbekistan: Yusupov - Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov - Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) - Shomurodov (90.+3 Sergeev)

Kolumbien: C. Vargas - Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica - Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) - Suárez (80. Hernández)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England) - Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)

Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)

Mit diesen Partien ist der erste Vorrundenspieltag abgeschlossen.

Eine der unterhaltsamsten Begegnungen des ersten Tages geht zu Ende: Das WM-Halbfinale von 2018 zwischen England und Kroatien wurde in Dallas neu aufgelegt und bot den Zuschauern jede Menge Spektakel.

Nach einem lebhaften Beginn brachte Harry Kane die "Three Lions" per Elfmeter in Führung (1:0). Das Spiel verlagerte sich danach größtenteils zwischen die Strafräume, bis zehn Minuten vor der Pause die Ereignisse Schlag auf Schlag folgten. Kroatien erzielte mit einem sehenswerten Schuss den Ausgleich (1:1, 36.), den Kane nach einer Ecke prompt konterte (2:1, 42.). Doch die Kroaten gaben nicht auf und erzielten mit der letzten Aktion der ersten Hälfte erneut den Ausgleich durch den ehemaligen Union-Spieler Musa (2:2, 45.+5).

Die zweite Halbzeit begann ebenso packend wie das Ende der ersten. Kurz nach Wiederanpfiff brachte Jude Bellingham die Engländer mit einem starken Dribbling in Führung (3:2, 47.) und ließ die Herzen der Fans höherschlagen. Trotz zahlreicher Chancen gelang es dem Team von Thomas Tuchel zunächst nicht, das Ergebnis zu sichern, ehe Marcus Rashford in der 85. Minute nach einem Konter das 4:2 erzielte.

England - Kroatien 4:2 (2:2)

Tore: 1:0 Kane (12./Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Ju. Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)

Eine weitere Enttäuschung bei der WM erlebte Portugal: Das Team um Cristiano Ronaldo (41) kam gegen den Kongo nicht über ein Unentschieden hinaus.

Zu Beginn schien Portugal auf Kurs: Joao Neves erzielte in der 6. Minute das zweitschnellste Tor dieser WM und brachte die "Seleção" in Führung. Doch danach fehlten Tempo, Kreativität und Torgefahr, während die Kongolesen mutiger wurden und kurz vor der Pause den Ausgleich erzielten (1:1, 45.+5).

Auch in der zweiten Halbzeit zeigte Portugal wenig Verbesserung und hatte besonders im letzten Drittel Probleme, Chancen zu kreieren. Der Kongo verteidigte mit Leidenschaft und setzte selbst gelegentlich Akzente nach vorne, sodass das Unentschieden am Ende verdient war.

Portugal - DR Kongo 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)

Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)

Eine Einreisebeschränkung, die von US-Präsident Donald Trump eingeführt wurde, verhindert, dass viele Fans aus dem Senegal ihre Mannschaft vor Ort unterstützen können. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) äußerte sich nach der 1:3-Niederlage gegen Frankreich deutlich zu diesem Thema.

"Jedes Team sollte seine eigenen Anhänger haben dürfen und daher verstehe ich nicht, warum Menschen aus Afrika davon ausgeschlossen werden. Ich möchte keine politischen Diskussionen führen, sondern einfach nur Fußball genießen. Fußball ist für alle da", sagte Koulibaly gegenüber "The Athletic".

Der senegalesische Verband habe zwar sichergestellt, dass Eltern und nahe Verwandte der Spieler und Betreuer eine Ausnahmegenehmigung erhalten, viele Fans können jedoch weiterhin nicht einreisen. "Für mich ist es das Wichtigste, dass wir für unsere Leute spielen", so der Kapitän.

Für Aufregung sorgte ein Vorfall beim geschlossenen Training der südkoreanischen Mannschaft: Medienberichten zufolge wurde eine Drohne gesichtet.

Während der Einheit in Zapopan, bei der sich das Team um Heung-Min Son (33) auf das Duell mit Mexiko vorbereitete, entdeckte man die Drohne, die das Training beobachtete.

Ein mexikanischer Militärangehöriger, zuständig für die Überwachung und Abwehr von Drohnen, brachte das Fluggerät zum Absturz. Dennoch gelang es den mutmaßlichen Tätern, die Drohne nach dem Absturz einzusammeln und zu entkommen.

Der südkoreanische Fußballverband informierte die FIFA über das Geschehen, die den Vorfall nun untersucht. Das Spiel zwischen Südkorea und Mexiko wird als sehr wichtig eingestuft, da beide Teams ihr Auftaktspiel gewinnen konnten: Südkorea mit 2:1 gegen Tschechien und die Gastgeber Mexiko mit 2:0 gegen Südafrika.

Auch Österreich ist nun bei der WM 2026 angekommen: Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick gewann ihr Auftaktspiel mit 3:1 gegen Jordanien. Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in der 20. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Ali Olwan für Jordanien zum 1:1 ausglich (50.).

Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) sorgte für die erneute Führung Österreichs, und in der Nachspielzeit verwandelte Marko Arnautovic einen Handelfmeter zum 3:1-Endstand (90.+12).

Österreich - Jordanien 3:1 (1:0)

Österreich: A. Schlager - Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) - Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) - R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer - Kalajdzic (46. Arnautović)

Jordanien: Abulaila - Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha - Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) - Olwan

Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)

Zuschauer: 68.527 (San Francisco)

Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)

Gelbe Karten: Sabitzer (1) / -

Der WM-Abend startete mit einer starken Leistung der französischen Mannschaft, die Senegal mit 3:1 besiegte. Norwegen setzte sich mit einem klaren 4:1 gegen den Irak durch.

Daraufhin meldete sich auch der Titelverteidiger Argentinien eindrucksvoll zurück: Mit einem 3:0 gegen Algerien ließ die Mannschaft um Lionel Messi keine Zweifel aufkommen. Messi erzielte dabei einen Dreierpack und brach den bisherigen WM-Torrekord von Miroslav Klose, der nun mit 16 Toren eingestellt ist.

Aktuell läuft das Spiel zwischen Österreich und Jordanien, bei dem die Alpenrepublik vor der Halbzeit mit 1:0 in Führung liegt.

Die Spiele der Nacht im Überblick:

Frankreich - Senegal 3:1 (0:0)

Frankreich: Maignan - Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez - Tchouaméni, Rabiot - O. Dembélé (80. Barcola) - Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)

Senegal: E. Mendy - Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf - Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) - I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Zuschauer: 80.545 (New York)

Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)

Irak - Norwegen 1:4 (1:2)

Irak: J. Hassan - Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski - Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) - Al-Hamadi (59. Farji), Hussein

Norwegen: Nyland - Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) - Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) - Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) - Haaland

Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)

Zuschauer: 63.106 (Boston)

Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)

Gelbe Karten: Tahseen (1) / -

Argentinien - Algerien 3:0 (1:0)

Argentinien: Emiliano Martinez - Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina - De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) - La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)

Algerien: Zidane - Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri - Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) - Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi

Schiedsrichter: Szymon Marciniak

Zuschauer: 69.045 (Kansas City)

Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)

Mit seinem sechsten WM-Turnier stellt Guillermo Ochoa (40) einen Rekord, den er gemeinsam mit Lionel Messi (38) und Cristiano Ronaldo (41) hält. Nach der WM wird der mexikanische Torwart seine Karriere voraussichtlich beenden.

"Ich sehe keinen Sinn mehr darin, weiterzuspielen. Es ist fantastisch, diese lange Reise mit einer WM in Mexiko zu beenden", sagte Ochoa in einem FIFA-Interview.

Der Keeper war bereits bei den Weltmeisterschaften 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022 im Einsatz. Mit 153 Länderspielen ist er Mexikos drittmeist eingesetzter Spieler. Aktuell ist er hinter dem Stammkeeper Raúl Rangel (26) nur Ersatz.

Nach der Entlassung des tunesischen Nationaltrainers Sabri Lamouchi (54) wird auch bei Portugal ein Trainerwechsel erwartet – allerdings erst nach der WM.

Medienberichten zufolge wird Roberto Martínez (52) sein Amt unmittelbar nach dem Turnier niederlegen, da sein Vertrag ohnehin ausläuft. Er hatte die portugiesische Nationalmannschaft 2023 übernommen und zieht offenbar eine Rückkehr in die englische Premier League in Betracht, wo er zuvor bei Everton tätig war.

Wie Sky berichtet, hatte der portugiesische Verband bereits José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen, doch Real Madrid griff mit einem Jobangebot dazwischen.

Auf der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag deutscher Zeit enthüllte DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31), dass einige Spieler am Montag in den USA einer giftigen Schlange begegnet seien.

"Wir haben gestern eine Schlange gesehen und uns wurde gesagt, sie sei giftig. Ein Biss erfordert einen Krankenhausaufenthalt. Ich glaube nicht, dass man daran stirbt, aber es ist definitiv gefährlich", berichtete der Bayern-Star.

"Ich habe das Gefühl, dass ein Tritt auf eine solche Schlange schlimm enden kann. Deshalb halten wir uns von den Tieren fern. In Deutschland gibt es meiner Meinung nach nicht so viele gefährliche Tiere", fügte er hinzu.

Die "Three Lions" müssen einen Ausfall verkraften: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United erlitt eine Muskelverletzung und wird im Turnier fehlen.

Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) nominierte als Ersatz Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.

Ein Handzeichen des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) aus dem VAR-Raum sorgte für hitzige Diskussionen. Die FIFA bestätigte inzwischen, dass der Schiedsrichter keine Konsequenzen zu befürchten hat.

Das Disziplinarkomitee der FIFA fand keinen Verstoß gegen den Verhaltenskodex. Bei einem Kameraschwenk zeigte Evans Daumen und Zeigefinger der rechten Hand geschlossen, die anderen Finger waren ausgestreckt. Einige sahen darin das rechtsextreme "White Power"-Zeichen.

Evans wies den Vorwurf entschieden zurück: "Ich möchte klarstellen, dass ich keine Handbewegung absichtlich gemacht habe, um irgendeine Botschaft zu senden." Er erklärte, die Bewegung sei ein unwillkürliches Zucken gewesen.

Für Spanien ist das torlose Remis gegen Kap Verde zusätzlich bitter: Stürmer Mikel Oyarzabal (29) stellte eine unrühmliche Rekordmarke auf.

Nach Daten des Anbieters "Opta" ist er der erste Spieler seit Beginn der Erfassung 1966, der in den ersten 30 Minuten eines Spiels als Startelfspieler keinen einzigen Ballkontakt hatte.

Immerhin hatte der Baske in der 39. Minute eine gute Chance, die von Vozinha glänzend vereitelt wurde. Am Ende kam Oyarzabal immerhin auf 25 Ballkontakte.

Vier Unentschieden in Folge: Einen solchen Spieltag hatte es bei einer WM seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben.

Das letzte Mal war dies vor fast 70 Jahren der Fall. Mehr dazu hier: "Historisch! So etwas passierte bei der WM zuletzt vor fast 70 Jahren"

Die bittere Folge der 1:5-Klatsche zum WM-Auftakt gegen Schweden: Sabri Lamouchi (54) ist nicht mehr Trainer der tunesischen Nationalmannschaft.

Der Verband bestätigte zwei Tage nach der Niederlage die sofortige Freistellung. Neuer Trainer wird Hervé Renard (57).

Bereits 1998 gab es während einer WM einen Trainerwechsel in Tunesien, damals wurde Henryk Kasperczak (79) nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase entlassen.

Lamouchi, der erst seit Januar im Amt war, konnte die Mannschaft nicht stabilisieren. In fünf Spielen gab es vier Niederlagen, darunter eine 0:5-Pleite gegen Belgien im letzten Test vor dem Turnier. Einziger Lichtblick war der knappe 1:0-Sieg gegen Haiti.

Die iranische Nationalmannschaft erkämpfte sich nach einer von politischen Spannungen geprägten Vorbereitung im WM-Auftaktspiel einen Punkt.

In Los Angeles trennten sich die Iraner und Außenseiter Neuseeland 2:2 (1:1). Elijah Just brachte Neuseeland zweimal in Führung (7., 55.), doch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) glichen jeweils aus.

Iran - Neuseeland 2:2 (1:1)

Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (54.), 2:2 Mohebi (64.)

Gelbe Karten: Hajsafi (1) / -

Uruguay blieb der erhoffte Auftaktsieg verwehrt. Nach dem Unentschieden von Spanien spielte die Mannschaft von Trainer Marcelo Bielsa in Miami gegen Saudi-Arabien 1:1 (0:1).

Maxi Araujo (80.) verhinderte mit dem späten Ausgleich eine Niederlage für Uruguay. Trotz Überlegenheit nach der Pause reichte es nur zu einem Punkt.

Saudi-Arabien - Uruguay 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 M. Araújo (80.)

Gelbe Karten: Al-Amri (1) / -

Die Überraschungen bei der WM nehmen zu: Belgien erreichte am Montagabend nur ein 1:1 gegen Ägypten, obwohl sie als Favoriten galten.

Emam Ashour brachte Ägypten früh in Führung (20.), doch durch ein Eigentor von Mohamed Hany nach der Pause rettete Belgien wenigstens einen Punkt.

Belgien - Ägypten 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (Eigentor, 66.)

Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)

Eine beeindruckende Vorstellung lieferte Vozinha (40): Der Torwart von Kap Verde glänzte bei der Sensation gegen Spanien.

Alle Details zu seinem Rekord und seiner Popularität online erfahrt Ihr hier: "Torwart-Oldie macht sich gegen Spanien unsterblich – und explodiert im Netz".

Die wohl größte Überraschung des bisherigen Turniers: Europameister Spanien kam im ersten WM-Spiel gegen Kap Verde nicht über ein 0:0 hinaus.

Obwohl das Team von Trainer Luis de la Fuente den Großteil des Spiels dominierte, scheiterten sie an der Chancenverwertung und am starken Torwart Vozinha. Sogar der offensivstarke Kap-Verde-Keeper wagte sich gelegentlich nach vorne und hätte fast selbst das Siegtor erzielt. Die Einwechslung von Lamine Yamal, der eigentlich noch geschont werden sollte, brachte ebenfalls keinen Treffer.

Spanien - Kap Verde 0:0 (0:0)

Tore: –

Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)

Nach dem starken Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao kam es zu einem unerwarteten Engpass: Ausrüster Adidas lieferte zu wenige Trikots.

Alle Details dazu findet Ihr hier: "Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst DFB-Hype mit Trikot-Fail aus".

Nach der herben 1:5-Niederlage zu Beginn der WM steht Tunesien kurz vor der Entlassung von Trainer Sabri Lamouchi (54).

Das berichtete Sportjournalist Romain Molina auf Social Media. Offiziell bestätigt ist die Trennung jedoch noch nicht.

Könnten bei der WM auch Kampfjets zur Sicherung über den Stadien eingesetzt werden?

TAG24 fragte beim Nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD nach und erhielt eine Antwort.

Mehr dazu unter: "Kampfjet-Patrouillen über den WM-Stadien: Das steckt dahinter!"

Die ARD feierte beim 7:1-Erfolg Deutschlands gegen Curaçao eine beeindruckende Zuschauerzahl.

Im Durchschnitt verfolgten 23,43 Millionen Zuschauer das Spiel am Sonntagabend, was einem Marktanteil von über 70 Prozent entspricht. Die tatsächliche Zahl dürfte noch höher liegen, da Livestreams und Magenta TV nicht mitgezählt wurden.

Im Vergleich zum WM-Auftakt 2022 hat sich die Zuschauerzahl mehr als verdoppelt – damals sahen nur 9,23 Millionen das Spiel gegen Japan. 2018 schalteten bei der Auftaktpartie gegen Mexiko sogar 25,97 Millionen Zuschauer ein.

Nach dem späten Sieg gegen Ecuador steht die Elfenbeinküste nun punktgleich mit Deutschland auf Platz zwei der Gruppe. Vor dem Duell zeigt sich ein bekannter Spieler hoch motiviert.

"Wir sind nicht hier, um nur teilzunehmen, sondern um Geschichte zu schreiben", sagte der Leipziger Yan Diomande (19). Der flinke Flügelspieler bereitete der südamerikanischen Abwehr viele Probleme und überzeugte immer wieder mit gefährlichen Aktionen.

"Wir sind mit der Einstellung hierhergekommen, alles zu gewinnen", so der 19-Jährige weiter. Dabei blickt er auch auf Deutschland, das er als eines der besten Teams der Welt bezeichnet. Wichtig sei für ihn jedoch, "ruhig und gelassen" zu bleiben.

Die WM befindet sich weiterhin im ersten Spieltag, und heute stehen weitere spannende Begegnungen auf dem Programm.

Abends geht es mit Spanien los, einem der engsten Favoriten. Das Team von Luis de la Fuente (64) tritt um 18 Uhr gegen den WM-Neuling Kap Verde an und will gleich ein Ausrufezeichen setzen.

Der Unterschiedsspieler Lamine Yamal wird allerdings nicht von Beginn an spielen: "Die gute Nachricht ist, dass Lamine fit ist und gut trainiert. Er steht zur Verfügung, kann aber nicht von Anfang an spielen", erklärte der spanische Trainer.

Im weiteren Verlauf des Abends treffen Belgien und Ägypten (21 Uhr) aufeinander, um Mitternacht spielen Saudi-Arabien gegen Uruguay, und um 3 Uhr nachts messen sich Iran und Neuseeland.

Die Skandinavier nutzten die Schwächen in Tunesiens Abwehr effektiv und schossen sich mit einem Kantersieg an die Spitze der Gruppe F.

Bereits nach sieben Minuten traf Ayari mit einem großartigen Treffer zum 1:0, was den Schweden Selbstvertrauen gab. Nach einer halben Stunde lag das Team um Viktor Gyökeres bereits mit 2:0 vorne. Obwohl Tunesien kurz vor der Pause verkürzte, änderte das nichts am Spielverlauf.

In der zweiten Halbzeit legte Schweden noch einmal nach und nutzte die anfällige Abwehr des Gegners konsequent, sodass die mitgereisten Fans fünf Tore bejubeln konnten.

Schweden - Tunesien 5:1 (2:1)

Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)

Gelbe Karten: – / Khedira (1)

In der deutschen Gruppe sah es lange nach einem Remis zwischen Elfenbeinküste und Ecuador aus, doch kurz vor Schluss erzielten die Ivorer den entscheidenden Treffer.

Die Partie in Philadelphia war ausgeglichen und unterhaltsam, beide Teams hatten Chancen. Ecuador hatte dreimal Pech mit Pfosten- und Lattentreffern.

In der 90. Minute sorgte Joker Amad Diallo für den Siegtreffer und verhalf der Elfenbeinküste zum Punktgleichstand mit Deutschland auf Platz zwei.

Elfenbeinküste - Ecuador 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)

Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)

In einem spannenden und technisch hochwertigen Spiel trennten sich die Niederlande und Japan in Gruppe F mit 2:2.

Oranje ging zweimal in Führung, die schnellen und technisch versierten Japaner konnten jeweils ausgleichen.

Niederlande - Japan 2:2 (0:0)

Niederlande: Verbruggen - Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven - Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) - Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)

Japan: Z. Suzuki - Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito - Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada - Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Zuschauer: 69.285 (Dallas)

Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)

Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –

Nach dem fulminanten Auftaktsieg von Deutschland steigen heute Nacht auch weitere Teams ins WM-Geschehen ein. In Gruppe F stehen sich die Niederlande und Japan (22 Uhr) gegenüber.

In Gruppe E messen sich Elfenbeinküste und Ecuador um 1 Uhr, und um 4 Uhr startet in Gruppe F das Spiel Schweden gegen Tunesien.

Der beeindruckende Sieg lässt auf mehr hoffen und könnte in Deutschland für eine kleine Euphoriewelle sorgen: Zum Auftakt setzte Deutschland mit 7:1 (3:1) gegen Curaçao ein deutliches Ausrufezeichen.

Alle Details zum berauschenden Sieg findet Ihr in unserem Sonder-Liveticker.

Deutschland - Curaçao 7:1 (3:1)

Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)

Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)

Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Foulelfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)

Deutschland bestreitet heute das WM-Auftaktspiel gegen Curaçao.

Alle Informationen dazu gibt es in unserem Liveticker.

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA zur WM verweigert wurde, soll trotzdem sein Gehalt erhalten.

Nach BBC-Angaben stellt die FIFA dem Unparteiischen sein volles Gehalt zur Verfügung. Artan wurde bei seiner Einreise in den USA elf Stunden lang befragt und anschließend abgewiesen. Die US-Behörden begründeten dies mit angeblichen Verbindungen zu Personen, die terroristischen Organisationen verdächtigt werden.

Nach diesen Ereignissen wurde Artan eingeladen, den Supercup zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg zu pfeifen.

Bei seiner Rückreise über Istanbul unterstützten ihn FIFA-Offizielle, konnten aber seine Einreise in die USA nicht ermöglichen.

Die portugiesische Nationalmannschaft wird die WM mit einem besonderen Armband bestreiten, das an Diogo Jota (†28) erinnert, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam.

Vor dem Abflug in die USA überreichte Portugals Premierminister Luís Montenegro (53) den Spielern ein Armband in den Landesfarben Grün und Rot. Neben den Namen des WM-Kaders war auch Jotas Name darauf zu sehen.

Die Spieler würdigten die Geste: "Wir wissen das sehr zu schätzen", sagte Vitinha (26). Laut ihm habe der Premierminister die Entscheidung, ob und wie das Armband getragen wird, den Spielern überlassen. Gemeinsam entschied das Team, das Armband während des gesamten Turniers bei Training und Spielen zu tragen.

In der Debatte um Einreiseverweigerungen bei der WM in Nordamerika kritisierte UN-Generalversammlungspräsidentin Annalena Baerbock (45) die FIFA.

Besonders im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan sieht Baerbock die FIFA in der Pflicht. "Es kann nicht mehr heißen, man sei neutral und äußere sich nicht. Neutralität bedeutet, dass alle Schiedsrichter einreisen dürfen", sagte sie.

FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) bezeichnete den Fall als "unglücklich" und erklärte: "Wir kontrollieren nicht alles, versuchen jedoch, alles zu klären. Manchmal ist es gut, einfach zu entspannen. Wir bemühen uns um Lösungen."

Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel bestätigte Julian Nagelsmann (38) die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Tor.

Außerdem teilte der Bundestrainer mit, dass Nathaniel Brown linksverteidigend starten wird und auch Jamal Musiala (23) von Beginn an spielt. Das Spiel gegen Curaçao bezeichnete Nagelsmann als "David gegen Goliath"-Situation und bestätigte die Favoritenrolle der DFB-Elf.

Im Nebensatz warnte der 38-Jährige vor einer Überraschung wie in der ersten Runde des DFB-Pokals, denn der Karibikstaat bringe auch eine gewisse Unbeschwertheit mit.

Trotzdem ist das Auftaktspiel eine Pflichtaufgabe für Deutschland. Anstoß ist um 19 Uhr.

In Gruppe D sorgte Australien für eine Überraschung, indem es den Favoriten Türkei besiegte.

Der Außenseiter setzte erfolgreich auf Konter: Nestory Irankunda erzielte nach nicht einmal 30 Minuten ein sehenswertes Tor, und Connor Metcalfe von St. Pauli machte kurz vor Schluss den Deckel drauf.

Australien - Türkei 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)

Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)

Schottland übernahm durch einen 1:0-Sieg gegen Haiti die Tabellenführung in Gruppe C.

John McGinn erzielte das einzige Tor in der 28. Minute per Nachschuss. Zwar hatte Haiti einige Chancen zum Ausgleich, doch die Schotten behielten die Oberhand.

Haiti - Schottland 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 John McGinn (28.)

Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)

In Gruppe C sorgt Brasilien für eine Überraschung, indem es gegen Marokko trotz Führungsrückstand nur 1:1 spielt.

Der Rekordweltmeister kam schwer ins Spiel. Ismael Saibari brachte Marokko früh in Führung, doch Vinicius Junior glich noch vor der Pause aus. Am Ende reichte es nur zu einem Punkt für beide Teams.

Brasilien - Marokko 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)

Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –

Die erste große Überraschung der WM ist perfekt: Katar erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich gegen die Schweiz und trennt sich 1:1.

In einem eher schwachen Spiel führte die Schweiz dank eines umstrittenen Elfmeters (17.) lange Zeit mit 1:0. Katar schockte die Gastgeber jedoch spät mit dem Ausgleichstreffer.

Katar - Schweiz 1:1 (0:1)

Katar: Abunada - Al-Oui (60. Fathy), Pedro Miguel, Khoukhi, H. Ahmed - Gaber (60. Boudiaf), Madibo (78. Mannai), Laye - Junior (88. Al-Haydos), Abdurisag (60. Alaaeldin), Afif

Schweiz: Kobel - D. Zakaria, N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez (89. Muheim) - Aebischer (65. Rieder), Xhaka, Freuler (89. Jashari) - Ndoye (65. Manzambi), Embolo, R. Vargas (78. Amdouni)

Schiedsrichter: Hector Said Martinez (Honduras)

Zuschauer: 67.966

Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)

Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)

Die deutsche Nationalmannschaft kämpfte beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen die Hitze in den USA. Bei Temperaturen um 32 Grad kamen die Spieler ordentlich ins Schwitzen.

Für die Torhüter wurden spezielle Maßnahmen getroffen: Ihre Handschuhe wurden in Eiswasser gekühlt.

Nach dem Training gab es Mittagessen, und um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit) fliegt das Team mit einem Airbus A220 für rund zweieinhalb Stunden zum Spielort Houston in Texas.

Dort beträgt die Zeitverschiebung zum bisherigen Quartier in North Carolina nur eine Stunde.

Heute Abend um 21 Uhr starten Katar und die Schweiz in Gruppe B in das Turnier. Danach folgen die Spiele Brasilien gegen Marokko (0 Uhr in New York) und Haiti gegen Schottland (3 Uhr in Boston). Um 6 Uhr treffen in Gruppe D Australien und die Türkei in Vancouver aufeinander.

Am Sonntagabend um 19 Uhr bestreitet Deutschland in Houston gegen Curaçao das erste WM-Spiel. Um 22 Uhr spielen zudem die Niederlande und Japan gegeneinander.

Das Außenministerium Ghanas hat nach der Einreiseverweigerung für Nationalspieler Thomas Partey (33) eine Protestnote an Kanada geschickt. Darin fordert Ghana die kanadischen Behörden auf, ihre "unglückliche Entscheidung", den Mittelfeldspieler von Villarreal nicht einreisen zu lassen, zu überdenken.

Partey wurde die Einreise vor dem Spiel am Donnerstag in Toronto gegen Panama verweigert. Kanada begründete dies mit einem laufenden Gerichtsverfahren in London seit April. Der Profi ist wegen Vergewaltigungsvorwürfen angeklagt, die Verhandlung findet im Oktober statt. Die Taten sollen zwischen 2020 und 2022 stattgefunden haben. Partey spielte von 2020 bis 2025 bei Arsenal in London.

Die kanadische Regierung kann gemäß ihrer Webseite die Einreise verweigern, wenn Besucher nachweislich Straftaten begangen haben, jedoch ist Partey bisher nicht verurteilt.

Das ghanaische Außenministerium beruft sich auf das Prinzip der Unschuldsvermutung als Grundlage rechtsstaatlichen Handelns.

Die deutsche Nationalmannschaft absolviert heute um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) das Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt am Sonntag gegen Curaçao in Houston.

Die DFB-Elf befindet sich derzeit noch im Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen fliegt das Team nach Texas. Die Zeitverschiebung beträgt nur eine Stunde.

Um 18.45 Uhr Ortszeit (1.45 Uhr deutsche Zeit) findet in Houston eine Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern München, defensives Mittelfeld) statt.

Die FIFA teilte mit, dass Michael Oliver (41) das Spiel zwischen Elfenbeinküste und Ecuador am Montag (1 Uhr) nicht leiten wird. Er fällt wegen einer Verletzung aus.

Sein Ersatz ist François Letexier. Die Assistenten an der Seitenlinie werden ebenfalls durch französische Kollegen ersetzt, während der vierte Offizielle und der VAR unverändert bleiben.

Brasilianischer Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte den Ausfall von Starspieler Neymar.

"Er arbeitet hart daran, so schnell wie möglich wieder fit zu werden. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder voll ins Training einsteigen kann", erklärte Ancelotti. Neymar laboriert an einer Wadenverletzung und verpasste bereits die Vorbereitungsspiele gegen Panama und Ägypten.

Kurz vor der Ankunft im WM-Quartier in Kansas City wurde die englische Nationalmannschaft offenbar Opfer eines Diebstahls.

Wie die BBC berichtete, wurde in Fahrzeuge eingebrochen, die Ausrüstung zum Trainingsgelände transportieren sollten. Es ist unklar, was genau gestohlen wurde, aber es wird befürchtet, dass Bälle und Fußballschuhe entwendet wurden.

Die "Three Lions" treffen am Samstag im Trainingslager ein. Die Ausrüstung sollte eigentlich vor dem Team ankommen. Der Diebstahl könnte die Vorbereitung auf das Spiel gegen Kroatien (Mittwoch, 22 Uhr) beeinträchtigen.

Im ersten Spiel der Gruppe D nutzte Gastgeber USA seinen Heimvorteil und besiegte Paraguay mit 4:1.

Bereits zur Halbzeit führte das Team mit 3:0, darunter ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla. Folarin Balogun traf doppelt. Paraguay kam durch ein Tor von Mauricio heran, doch Giovanni Reyna sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.

USA - Paraguay 4:1 (3:0)

Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./ET), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)

Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)

Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden.

Jovo Lukic brachte Bosnien mit einem Kopfball nach Ecke in Führung (21.), Kanada dominierte danach das Spiel, konnte aber erst in der 79. Minute durch Cyle Larin ausgleichen.

Kanada - Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)

Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)

Die ersten beiden WM-Spiele sind absolviert, das Turnier geht weiter!

Den zweiten Spieltag eröffnen Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina. Zuvor sorgte Alanis Morissette mit der kanadischen Nationalhymne für Stimmung in Toronto.

Im Anschluss steigt die USA mit ihrem Spiel gegen Paraguay ab 3 Uhr ins Turnier ein.

Die ghanaische Nationalmannschaft muss im Auftaktspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten, dem die Einreise nach Kanada verweigert wurde. Dies bestätigte die FIFA.

Die Visa-Probleme stehen vermutlich im Zusammenhang mit den laufenden Missbrauchsvorwürfen gegen den Ex-Arsenal-Spieler. Partey ist seit April vor Gericht, ihm wird vorgeworfen, 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung ist für Oktober angesetzt, ein Urteil wird erst 2027 erwartet.

Partey darf in die USA einreisen und wohnt im WM-Quartier in Boston, die Black Stars spielen jedoch ihr Auftaktspiel in Toronto.

Mit 16 WM-Toren hält Miroslav Klose (48) noch den Rekord als bester Torschütze der WM-Geschichte. Dieser Rekord könnte jedoch bald fallen, glaubt der frühere DFB-Stürmer und heutige Trainer von Nürnberg.

"Ich gehe davon aus, dass mein Rekord in diesem Turnier gebrochen wird", sagte er der Süddeutschen Zeitung. "Das größere Teilnehmerfeld bietet mehr Spiele und damit mehr Chancen, Tore zu erzielen."

Vor allem Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12 Tore) gelten als Kandidaten, den Rekord zu knacken. Argentinien und Frankreich könnten tief ins Turnier kommen, was für weitere Tore der beiden sprechen würde. Klose findet das in Ordnung und sieht den Rekord als irgendwann gebrochen an.

Wenn er wählen dürfte, würde er seinem Idol Messi den Rekord überlassen: "Ich bin schon immer ein großer Fan von Messi gewesen. Er ist ein Genie."

Die deutsche Torhymne "Major Tom" von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada gespielt, teilte der DFB mit.

Das Lied wurde zusammen mit zwei weiteren "Signature Songs" – "An Tagen wie diesen" von den Toten Hosen und "Zeit, dass sich was dreht" von Herbert Grönemeyer – von der FIFA genehmigt. Wann genau diese beiden Titel bei den Spielen der deutschen Mannschaft zu hören sein werden, ist noch offen.

"Major Tom" hatte bei der Heim-EM 2024 "Kernkraft 400" von Zombie Nation als Torhymne abgelöst und löste einen regelrechten Hype bei den Fans aus.

Marc Cucurella (27) – bei deutschen Fans seit der Heim-EM 2024 bekannt – überraschte bei der WM mit einer kuriosen Ankündigung.

Falls Spanien den WM-Titel gewinnt, will sich der Chelsea-Profi das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. "Ich unterschreibe das", sagte er zu seinem Vorschlag in einem Interview mit "Radio Cope".

Nach dem EM-Sieg vor zwei Jahren hatte er bereits ein Versprechen eingelöst und sich die Haare rot gefärbt. DFB-Fans erinnern sich eher an sein vermeintliches Handspiel im Viertelfinale gegen Deutschland, das nicht mit einem Elfmeter geahndet wurde.

Am Donnerstagabend verpassten Zuschauer, die die WM-Eröffnung im ZDF sehen wollten, zunächst den Start – stattdessen lief Werbung und eine Expertenrunde aus dem Studio.

Fans verpassten so mehrere Minuten und Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.

Das ZDF zeigte Verständnis für die Kritik: "ARD und ZDF dürfen montags bis samstags vor 20 Uhr bis zu 20 Minuten Werbung ausstrahlen. Der letzte Werbeblock lief am WM-Eröffnungstag gegen 19:44 Uhr, zu dem die Show bereits lief." Die Feier wurde im Re-Live in der Mediathek angeboten. Warum die Werbung nicht in die Vorberichterstattung gelegt wurde, sagte der Sender nicht.

Vor einem Jahr meldete sich Friedrich Merz (70) lediglich über seinen Sprecher bei der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die EM in der Schweiz. Bei den Männern suchte der Bundeskanzler nun direkt den Kontakt.

Per Videocall sprach Merz mit Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30). Ein Clip auf Instagram zeigt den Austausch. Trotz der coolen Idee wirkte das Ganze etwas inszeniert.

Merz begann mit "Hallo, hier ist Friedrich Merz". Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) kam im Gespräch hinzu. Der Kanzler betonte die Unterstützung aus Deutschland: "Ganz Deutschland hält euch die Daumen! Alle fiebern mit!" Die Spieler dankten und unterstrichen, wie wichtig ihnen der Rückhalt sei: "Brauchen wir!"

Zum Abschied motivierte Merz noch und kündigte weitere Gespräche mit Nagelsmann an: "Viele Grüße, toi, toi, toi. Ich würde sagen, wir telefonieren, wenn die ersten Spiele gelaufen sind."

Das Netz feiert eine neue WM-Sensation – noch keine 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel ist die WM um einen Online-Star reicher.

Ein Video einer Gans im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft verbreitet sich viral. Die Gans schlendert entspannt durch die Straßen und lässt sich von den Menschenmassen nicht stören. Wo genau die Szene gedreht wurde und was die Gans vorhat, ist unklar.

Lokale Medien berichten, dass die Gans im Auftrag eines Straßenverkäufers unterwegs sei und als ungewöhnliche Marketingaktion mit einem kleinen Schild um den Hals für Aufmerksamkeit sorgt, um Kunden anzulocken.

Tierfreunde dürften das kritisch sehen, doch das Internet feiert das Video begeistert.

Beeindruckende Quoten erreichte das ZDF zum WM-Start: Das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika verfolgten im Schnitt 10,04 Millionen Zuschauer, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent entspricht. Damit übertraf das Spiel die Eröffnung der WM 2018 in Katar deutlich, als nur 6,21 Millionen Zuschauer die 0:2-Niederlage Mexikos gegen Ecuador sahen.

Wie erwartet wurde der WM-Auftakt in mehreren Regionen Mexikos von Protesten begleitet, die jedoch nicht ohne Zwischenfälle verliefen.

Am Aztekenstadion kam es während der Eröffnungsfeier zu Auseinandersetzungen zwischen teils vermummten Demonstranten und der Polizei.

In Mexiko-Stadt protestierten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für Reformen im Rentensystem, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Bereits im Mai hatten sie ähnliche Demonstrationen veranstaltet, die in Ausschreitungen endeten.

Co-Gastgeber Kanada muss im WM-Eröffnungsspiel auf Alphonso Davies (25) verzichten.

Der Bayern-Profi leidet weiterhin an einer Oberschenkelmuskelverletzung und steht Trainer Jesse Marsch (52) im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina am Freitag (21 Uhr) nicht zur Verfügung. Positive Signale gibt es dennoch.

"Das MRT von gestern zeigte eine sehr gute Heilung. Er ist fast wieder komplett fit. Wir werden das Training steigern. Für morgen ist er definitiv nicht verfügbar, aber die Heilung verläuft sehr gut", so Marsch.

Im zweiten Gruppenspiel feierte Südkorea einen späten 2:1-Sieg gegen Tschechien.

Kapitän Ladislav Krejci brachte Tschechien in der 59. Minute in Führung, doch In-beom Hwang glich neun Minuten später aus. In der 80. Minute erzielte Hyeon-gyu Oh den viel umjubelten Siegtreffer.

Südkorea - Tschechien 2:1 (0:0)

Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)

Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –

Mexiko gewann sein Auftaktspiel mit 2:0 (1:0) gegen Südafrika. Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio zeigte dabei gleich drei Rote Karten.

Mexiko - Südafrika 2:0

Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)

Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)

Besondere Ereignisse: Rote Karte Yaya Sithole (50.), Rote Karte Zwane (84.), Rote Karte Montes (90.+2)

Die WM 2026 in Mexiko, USA und Kanada ist gestartet!

Im Aztekenstadion rollt der Ball, das Turnier sowie das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika haben begonnen. Kann der Gastgeber bei der Neuauflage des Auftaktspiels von 2010 bestehen oder gelingt Südafrika erneut eine Überraschung? Vor 16 Jahren gewann Bafana Bafana dank eines legendären Treffers von Siphiwe Tshabalala mit 1:0, damals als Gastgeber.

Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die WM-Eröffnung im Aztekenstadion.

Im Anschluss folgt die Parade der Nationen mit den Flaggen aller 48 Teilnehmer.

Im Stadion wärmen sich die Spieler auf, Mexiko wurde mit tosendem Applaus begrüßt.

Draußen wird es chaotischer: Viele Fans drängen in die offizielle Fanzone am Zócalo.

Ein Stadtbeamter rief über ein Megafon: "Hört auf, zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder, benehmt euch wie Menschen."

In den Tagen zuvor hatte es auf dem Platz Proteste gegeben.

Die Headliner der Eröffnung sind Shakira und Burna Boy, die ihren WM-Song "Dai Dai" performed haben.

Das Aztekenstadion ist prachtvoll gefüllt und bunt beleuchtet. Nach dem Lied stieg ein farbenfrohes Feuerwerk in den Himmel.

Die Feierlichkeiten haben begonnen!

Die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules spielt, während zahlreiche Tänzer um einen riesigen WM-Pokal auf dem Spielfeld tanzen.

In wenigen Stunden beginnt die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada offiziell, der Ball rollt bald.

Los geht es um 19:30 Uhr im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt mit der Eröffnungsfeier, bei der Shakira und Burna Boy als Hauptact ihren WM-Song "Dai Dai" präsentieren. Auch J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana treten auf.

Dies ist die erste von insgesamt drei Eröffnungsfeiern. Am Freitag geht es ab 19:30 Uhr in Toronto mit Alanis Morissette weiter, und in der Nacht auf Samstag um 1:20 Uhr tritt Katy Perry bei der US-Eröffnung auf.

Das Fest wird vom ZDF übertragen, die Vorberichterstattung startete bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr beginnt das erste WM-Spiel zwischen Mexiko und Südafrika. In der Nacht ab 4 Uhr deutscher Zeit trifft Südkorea im zweiten WM-Spiel auf Tschechien.

Der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel Deutschland gegen Curaçao wurde offiziell bekannt gegeben. Wie die FIFA mitteilte, wird Jalal Jayed (39) die Partie am Sonntag (19 Uhr) im texanischen Houston leiten.

Der marokkanische Schiedsrichter ist international noch eher unerfahren. Er leitete bisher vier Spiele beim Afrika-Cup, darunter das Spiel um Platz drei im letzten Turnier, sowie vier Partien bei der U20-WM 2025.

Seine Assistenten an den Seitenlinien sind die Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Als vierter Offizieller ist der Südafrikaner Abongile Tom (34) im Einsatz.

Die Freude über das neue Nationaltrikot Haitis währte nur kurz: Die FIFA forderte Änderungen am Design.

Der Ausrüster Saeta hatte zusammen mit dem haitianischen Verband ein Motiv entworfen, das an die Schlacht von Vertières 1803 erinnert, die den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Die FIFA lehnte das Design ab, da politische, religiöse oder persönliche Botschaften auf Trikots verboten sind.

Saeta respektierte die Entscheidung, betonte jedoch, dass das Design nicht politisch gemeint war: "Obwohl diese Interpretation von unserer Absicht abweicht, folgte Saeta dem Prozess und setzte die von der FIFA vorgegebenen Änderungen um."

Das finale Design sei als Hommage an die Menschen gedacht, die täglich an Haitis Zukunft arbeiten, und nicht als politische Aussage.

Die Kult-Krake Paul ist zurück – zumindest digital. TV-Sender RTL II erweckt das Orakel mit Künstlicher Intelligenz zum Leben, das WM-Spiele tippt.

Das KI-Modell wurde mit Fun Facts wie "Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?" gefüttert und gibt in mehreren Clips seine Vorhersagen zu ausgewählten WM-Partien ab. "Paul 2.0" wird als Mini-Format um 16 Uhr nach den "RTLzweiNews" ausgestrahlt. Die Premiere ist am Eröffnungstag, dem 11. Juni. Insgesamt sind 27 Kurzvideos geplant.

Der echte Paul, eine Gewöhnliche Krake, lag bei der WM 2010 mit seinen Tipps für die deutsche Nationalmannschaft und das Finale richtig und wurde so zum Phänomen. Er starb 2010 und seine Asche ruht im Dortmunder Fußballmuseum.

Die iranische Regierung droht kurz vor WM-Start mit harten Konsequenzen, falls im Stadion politische Parolen gezeigt werden.

Sportminister Ahmed Donjamali erklärte, dass Spiele abgebrochen würden, sobald politische Slogans oder falsche Flaggen auf den Tribünen erscheinen. Der Iran besteht darauf, dass nur die offizielle Flagge der islamischen Republik gezeigt wird, nicht die alte persische Fahne.

Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich gegenüber CNN zur verweigerten Einreise von Schiedsrichter Omar Artan (34).

Bei der Kontrolle in Miami wurden angebliche Verbindungen zu mutmaßlichen Terroristen festgestellt, so der anonyme Sprecher. Zuvor nannte die Grenzschutzbehörde nur "Sicherheitsbedenken" als Grund.

Artan sagte der New York Times, er habe die korrekten Papiere und ein gültiges Visum gehabt. US-Grenzbeamte befragten ihn zu der politischen Lage in Somalia und der Terrorgruppe Al-Shabaab.

Artan wurde 2025 als bester afrikanischer Schiedsrichter ausgezeichnet und ist einer von sieben Unparteiischen, die für die WM nominiert wurden.

Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitung läuft nicht rund.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war auch in Florida spürbar, wo das Team von Trainer Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni trainiert.

Die Erschütterungen wurden auch in mexikanischen Urlaubsorten wie Cancún sowie im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es weder Verletzte noch größere Schäden. Das Beben war das stärkste in der Region seit 1880.

Eigentlich hätte Omar Artan (34) bei der WM als Schiedsrichter fungieren sollen. Doch trotz gültigem Visum darf der Somalier kein US-amerikanisches Territorium betreten.

Der Co-Gastgeber verweigerte ihm die Einreise, bestätigte ein FIFA-Sprecher gegenüber AFP. Somit kann Artan nicht bei der WM auftreten.

Somalia steht auf einer von Ex-Präsident Donald Trump (79) eingeführten Einreiseliste, die bestimmte Länder von der Einreise ausschließt.