WM 2026 live: Mitten im Geschehen! FIFA plant Änderung der Elfmeterschießen-Regel
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, läuft aktuell auf Hochtouren. Erstmals nehmen 48 Nationen an diesem XXL-Turnier teil, das noch bis zum 19. Juli andauert. Die deutsche Auswahl startete mit einem begeisternden 7:1 (3:1)-Erfolg gegen Curaçao in das Turnier. Im Anschluss folgte ein weiterer Sieg gegen die Elfenbeinküste, wobei das Team dank zweier Treffer vom eingewechselten Deniz Undav mit 2:1 (0:1) die Oberhand behielt.
Das klare Ziel der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der Gewinn des WM-Titels. Doch der Weg zum möglichen Triumph im Endspiel am 19. Juli in New York ist noch lang. Der amtierende Weltmeister Argentinien, angeführt von Superstar Lionel Messi (38), startet als Titelverteidiger ins Rennen, nachdem das Team im Winter 2022 in Katar den Pokal gewann.
In unserem WM-Liveticker halten wir Euch während des Turniers mit allen wichtigen News auf dem Laufenden.
Obwohl die WM bereits in vollem Gange ist, versucht die FIFA weiterhin, eine Regeländerung durchzusetzen. Laut einem Bericht von The Athletic soll der Ablauf vor Elfmeterschießen in der K.-o.-Phase modifiziert werden.
Derzeit wirft der Schiedsrichter zwei Münzen: eine zur Wahl der Spielfeldseite und eine für das Team, das den ersten Elfmeter ausführen darf. Künftig soll dieser Prozess verkürzt werden, indem nur noch ein einziger Münzwurf erfolgt. Der Gewinner entscheidet dann, ob er die Seite oder den ersten Schuss wählt. So will man verhindern, dass ein Team beide Entscheidungen trifft.
Der Vorschlag liegt momentan beim International Football Association Board (IFAB), das für Regeländerungen zuständig ist. Um die Änderung noch während des Turniers umzusetzen, müsste die Entscheidung vor Beginn der K.-o.-Runde am 28. Juni fallen.
Nach dem überzeugenden 5:0-Sieg Portugals gegen Usbekistan am Dienstagabend folgte ein torloses Remis zwischen England und Ghana.
Kroatien setzte sich knapp mit 1:0 gegen Panama durch, während Kolumbien durch einen Treffer drei Punkte gegen die Demokratische Republik Kongo holte.
Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:
Kolumbien – DR Kongo 1:0 (0:0)
Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta – J. Arias (77. Rios), James Rodríguez (58. J. Quintero), Luis Díaz – Suárez (58. Cordoba)
DR Kongo: Mpasi – Wan-Bissaka, Mbemba, Kapuadi, Masuaku (71. J. Kayembe), Tuanzebe – Mukau (46. Sadiki), Moutoussamy (82. Mbuku), E. Kayembe (71. Pickel) – Bakambu (57. Banza), Wissa
Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)
Zuschauer: 45.358 (Guadalajara)
Tore: 1:0 Muñoz (76.)
Panama – Kroatien 0:1 (0:0)
Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos (77. C. Waterman), Andrade – M. Murillo, C. Martinez, Harvey, Blackman (90. Davis) – Bárcenas (90. To. Rodríguez), J. L. Rodriguez – Fajardo (83. Londono)
Kroatien: Livakovic – Sutalo, Pongracic, Gvardiol (46. Kramaric) – Stanisic, Modric (81. Mario Pasalic), Kovacic (72. P. Sucic), Perisic – Marco Pasalic (72. L. Sucic), Baturina – Musa (46. Budimir)
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 43.036 (Toronto)
Tore: 0:1 Budimir (54.)
Gelbe Karten: Bárcenas (1) / P. Sucic (1)
England – Ghana 0:0
England: Pickford – R. James, Konsa, Guehi, Spence (65. O'Reilly) – Anderson (74. Eze), Rice – Madueke (83. Rashford), Ju. Bellingham (74. Rogers), A. Gordon (65. Saka) – Kane
Ghana: Asare – Senaya (87. Peprah Oppong), Adjetey, Opoku, Mensah – Thomas Partey, Yirenkyi – I. Williams (66. Fatawu), Sibo, Semenyo – J. Ayew (66. Adu (90.+5 Baba)
Schiedsrichter: Héctor Said Martínez Sorto (Honduras)
Zuschauer: 63.983 (Boston)
Gelbe Karten: Rice (1) / I. Williams (1)
Ein Moment, der den Sport kurzzeitig in den Hintergrund rücken lässt: Didier Deschamps (57), Trainer der französischen Nationalmannschaft, reist wegen des Todes seiner Mutter vorübergehend in seine Heimat zurück.
Der französische Verband FFF gab bekannt, dass Deschamps’ Mutter am Dienstagmorgen verstorben sei. Der Nationaltrainer wird in Frankreich an der Beerdigung teilnehmen und in den kommenden Tagen von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten. Auch beim abschließenden Gruppenspiel gegen Norwegen wird Deschamps nicht an der Seitenlinie stehen.
„Didier Deschamps wird vor dem Spiel gegen Norwegen nicht am Training teilnehmen können. Auch während des letzten Spiels der Gruppe I am Freitag wird er nicht auf der Trainerbank sitzen“, teilte der Verband mit. „Der Nationaltrainer erfuhr heute Morgen vom schmerzlichen Verlust seiner Mutter und wird zur Beerdigung zurückkehren.“
Nach dem enttäuschenden Remis gegen den Kongo zeigte Portugal eine starke Reaktion und besiegte Usbekistan mit 5:0.
Den Auftakt machte Cristiano Ronaldo (41), der bereits nach fünf Minuten traf und damit mehrere Rekorde brach: Er ist der erste Spieler, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften ein Tor erzielt hat, und überholte mit seinem zehnten WM-Treffer die portugiesische Legende Eusebio (9).
Das Spiel entwickelte sich munter weiter, nach 17 Minuten stand es 2:0 dank eines Freistoßtores von Nuno Mendes. Usbekistan blieb offensiv harmlos, lediglich ein aberkanntes Tor sorgte kurz für Aufsehen. Kurz vor der Pause erhöhte Ronaldo auf 3:0.
Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Portugiesen und erzielten das 4:0 per Eigentor nach einer Ecke (60. Minute). Danach ließ das Spiel etwas nach, Portugal schaltete in den Verwaltungsmodus, während die Usbeken nicht die Qualität hatten, gefährlich zu werden. Den Schlusspunkt setzte Joker Rafael Leão mit einem sehenswerten Treffer zum 5:0-Endstand.
Portugal – Usbekistan 5:0 (3:0)
Portugal: D. Costa – João Cancelo (46. N. Semedo), R. Dias, Veiga, Nunes – J. Neves (76. B. Silva), Vitinha (83. Leão) – João Félix (63. Trincao), B. Fernandes, Neto (46. Conceicao) – Cristiano Ronaldo
Usbekistan: Nematov – Khusanov, Abdullaev, Ashurmatov – Karimov (90.+2 Jiyanov), Ganiev, Shukurov (90.+2 Esanov), Khamrobekov (46. Mozgovoy), Nasrullaev (46. Alizhonov) – Fayzullaev (73. Sergeev) – Shomurodov
Tore: 1:0 Cristiano Ronaldo (6.), 2:0 N. Mendes (17.), 3:0 Cristiano Ronaldo (39.), 4:0 Khusanov (60./Eigentor), 5:0 Leão (87.)
Gelbe Karten: Veiga (1) / Khamrobekov (1)
Obwohl Nico Schlotterbeck (26) für den Rest des Turniers ausfallen wird, bleibt er weiterhin Teil des Teams und übernimmt unterstützende Aufgaben.
Im Match gegen die Elfenbeinküste musste der Innenverteidiger bereits nach 45 Minuten wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Die Diagnose am Folgetag lautete Bänderriss im linken Sprunggelenk.
Schlotterbeck plant jedoch nicht, die Mannschaft zu verlassen, sondern möchte seine Teamkollegen weiterhin unterstützen und den Teamgeist fördern, erklärte Sportdirektor Rudi Völler (66).
Auch in Jordanien überschattete eine Tragödie das Fußballgeschehen: Bei einem Public Viewing in Amman kam es zu einem Gedränge, bei dem ein Mensch ums Leben kam.
Der Zwischenfall ereignete sich auf dem Haschemitischen Platz, wo Tausende die Begegnung zwischen Jordanien und Algerien verfolgten. Die verletzte Person wurde ins Krankenhaus gebracht, verstarb dort jedoch. Acht weitere Besucher wurden mit teils mittelschweren Verletzungen eingeliefert.
Algerien drehte einen 0:1-Rückstand und siegte letztlich mit 2:1. Für Jordanien bedeutete die Niederlage das WM-Aus.
Jordanien – Algerien 1:2 (1:0)
Jordanien: Abulaila – Haddad, Abu Dahab (90.+1 Obaid), Nasib, Al-Arab, Abu Taha (84. Abu Hashish) – Al-Taamari (84. Azaizeh), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, Al-Mardi (76. O. Al-Fakhouri) – Olwan (90.+1 Shararh)
Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri (85. Hadjam) – Boudaoui (46. Benbouali), Zerrouki (46. N. Bentaleb), Maza – Mahrez (76. Hadj Moussa), Gouiri (85. Belaïd), Chaibi
Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)
Zuschauer: 68.371 (San Francisco)
Tore: 1:0 Al-Rashdan (36.), 1:1 Benbouali (69.), 1:2 Gouiri (82.)
Gelbe Karten: Abu Dahab (1) / Zerrouki (1)
Frankreich gewann in Philadelphia mit 3:0 gegen den Irak, nachdem das Stadion aufgrund eines Unwetters kurzfristig evakuiert werden musste.
Kylian Mbappé erzielte dabei einen Doppelpack, Ousmane Dembélé, einst bei Borussia Dortmund aktiv, steuerte ein Tor bei. Norwegen siegte mit 3:2 gegen Senegal, wobei Erling Haaland zweimal traf. Beide Teams sind damit vorzeitig für die K.-o.-Runde qualifiziert.
Frankreich – Irak 3:0 (1:0)
Frankreich: Maignan – Koundé (83. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne – M. Koné, Rabiot – O. Dembélé (68. D. Doué), Olise (68. Cherki), Barcola (83. Akliouche) – Mbappé (90.+1 M. Thuram)
Irak: Basil Fadhil – H. Ali, Tahseen (60. Sulaka), Hashim, Doski – Bayesh (68. Farji), Ismail (60. Amyn), Al-Ammari (68. Sher), Iqbal – Hussein (26. Al-Hamadi), Qasem
Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)
Zuschauer: 68.324 (Philadelphia)
Tore: 1:0 Mbappé (14.), 2:0 Mbappé (54.), 3:0 O. Dembélé (66.)
Gelbe Karten: – / Al-Ammari (1)
Norwegen – Senegal 3:2 (1:0)
Norwegen: Nyland – Ryerson (13. Pedersen), Ajer, Heggem (84. Östigard), Möller Wolfe – Ödegaard, S. Berge, Aursnes (46. Berg) – Sörloth (84. Bobb), Haaland, Nusa (71. Schjelderup)
Senegal: A. Mendy – Diatta, Koulibaly (72. P. M. Sarr), Niakhaté, E. H. M. Diouf (54. Jakobs) – Camara (63. Ciss), I. Gueye, P. Gueye (54. Mbaye) – I. Sarr, Jackson, Mané
Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)
Zuschauer: 80.663 (New York)
Tore: 1:0 Pedersen (43.), 2:0 Haaland (48.), 2:1 I. Sarr (53.), 3:1 Haaland (58.), 3:2 I. Sarr (90.+3)
Mit einer herausragenden Leistung hat Lionel Messi Argentinien frühzeitig in die K.-o.-Runde geführt und sich selbst in die Geschichtsbücher eingetragen.
Beim 2:0-Erfolg gegen Österreich erzielte der Weltfußballer in Dallas seine WM-Tore Nummer 17 und 18, zog damit an Miroslav Klose vorbei und ist nun alleiniger Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften.
Argentinien – Österreich 2:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez – Molina, Romero (57. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina (82. Tagliafico) – De Paul (82. Paredes), Mac Allister, Fernández, Almada (64. J. Alvarez) – Messi – La. Martínez (64. Gonzalez)
Österreich: A. Schlager – Posch (67. Prass), Danso, Alaba (67. Friedl), Laimer – Seiwald, X. Schlager – R. Schmid (78. Wimmer), Wanner (67. Arnautović), Sabitzer – Gregoritsch (85. Chukwuemeka)
Tore: 1:0 Messi (38.), 2:0 Messi (90.+5)
Gelbe Karten: F. Medina (1), Paredes (1) / Posch (1), Laimer (1)
Im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste geriet Deutschland zunächst in Rückstand, doch durch die Einwechslung von Deniz Undav (29) kam neues Leben ins Spiel.
Der VfB-Star erzielte zwei Jokertore und drehte die Partie fast im Alleingang zum 2:1-Sieg.
Nach dieser starken Vorstellung stellt sich die Frage: Gibt es noch Zweifel an einem Platz in der Startelf?
TAG24 sprach dazu mit Sportkommentator Marcel Reif (76). Seine Einschätzung und ob das DFB-Team als einer der Favoriten auf den Titel gilt, lest Ihr hier: Marcel Reif über Undav: „Wenn einer als Einwechselspieler dermaßen auftritt, dann...“
In dieser WM fallen bisher deutlich mehr Rote Karten als üblich.
Nach 40 von 104 Spielen gab es bereits acht Platzverweise – doppelt so viele wie bei der gesamten WM in Katar vor vier Jahren.
Bis zum Rekord aus der WM 2006 in Deutschland sind es allerdings noch viele Rote Karten, denn dafür müssten 20 weitere Spieler des Feldes verwiesen werden.
Damals wurden insgesamt 64 Partien ausgetragen, bei der XXL-WM in Nordamerika kommen sogar noch 40 weitere Spiele hinzu.
Die Verletzung von Nico Schlotterbeck ist ein herber Rückschlag für die deutsche Nationalmannschaft.
Der Dortmunder Innenverteidiger zog sich im Spiel gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu und fällt mindestens acht Wochen aus. Ein Nachrücker kann nicht mehr berufen werden, sodass die DFB-Elf mit nur vier nominellen Innenverteidigern den Rest des Turniers bestreiten muss.
Nach drei Unentschieden in der Gruppe G gelang Ägypten der erste Sieg! Gegen Neuseeland drehte das Team um Mo Salah einen 0:1-Rückstand und gewann schließlich mit 3:1.
Die Kiwis gingen früh in Führung, konnten diese aber nicht halten, während Ägypten in der zweiten Hälfte aufdrehte. Mit vier Punkten steht Ägypten nun vor dem Iran und Belgien (jeweils zwei Punkte) an der Spitze der Gruppe und feiert den ersten WM-Sieg.
Neuseeland – Ägypten 1:3 (1:0)
Neuseeland: Crocombe – Payne (85. Bindon), Boxall, Surman, Cacace (76. Randall) – Stamenic, Bell – Mccowatt (66. Old), Singh (76. Thomas), Just (85. de Vries) – Wood
Ägypten: Ufa Schobeir – Hani, Fathi (41. Rabia), Jasser Ibrahim, Fatouh – Lasheen, Attia – Salah (84. Abdelmaguid (90.+9 Abdelmonem)), Ziko (76. Hamza Abdelkarim), Ashour (84. Zizo) – Marmoush (76. Trezeguet)
Schiedsrichter: Oar Al-Ali (Vereinigte Arabische Emirate)
Zuschauer: 52.497 (Vancouver, ausverkauft)
Tore: 1:0 Surman (15.), 1:1 Ziko (58.), 1:2 Salah (67.), 1:3 Trezeguet (82.)
Gelbe Karten: Singh (1), Mccowatt (1) / Lasheen (1)
Kap Verde sorgt erneut für eine WM-Sensation: Nach einem torlosen Remis gegen Spanien holte der Inselstaat ein 2:2 gegen Uruguay und wahrt die Chance auf das Weiterkommen.
Kap Verde ging früh in Führung, Uruguay drehte das Spiel mit einem Doppelpack kurz vor der Pause. Doch dank eines Patzers von Torwart Fernando Muslera konnte Helio Varela für Kap Verde ausgleichen. Beide Teams stehen nun bei zwei Punkten.
Auch Belgien bleibt ohne Sieg und kam gegen den Iran nicht über ein 0:0 hinaus.
Die Ergebnisse im Überblick:
Uruguay – Kap Verde 2:2 (2:1)
Uruguay: Muslera – G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria – Ugarte (70. De La Cruz), Bentancur – Canobbio, Valverde, M. Araújo (82. B. Rodriguez) – Vinas (70. Nunez)
Kap Verde: Vozinha – S. Moreira, R. Lopes, Diney, Lopes Cabral – K. Pina (70. L. Duarte) – R. Mendes, Arcanjo (46. D. Duarte), Monteiro (80. Y. Semedo), Rodrigues (59. H. Varela) – Benchimol (58. Da Costa)
Schiedsrichter: Espen Eskas (Norwegen)
Zuschauer: 64.003 (Miami)
Tore: 0:1 K. Pina (21.), 1:1 M. Araújo (44.), 2:1 Canobbio (45.+6), 2:2 H. Varela (61.)
Gelbe Karten: Bentancur (1), Olivera (1) / Lopes Cabral (2), Diney (1)
Belgien – Iran 0:0
Belgien: Courtois – Meunier (58. Castagne), Ngoy, Mechele, De Cuyper – Raskin (58. Vanaken), Tielemans – Saelemaekers (58. Lukébakio), De Bruyne (87. Fernandez-Pardo), Trossard – Lukaku (73. Theate)
Iran: Beiranvand – Hardani (46. Jahanbakhsh), Kanaanizadegan, Khalilzadeh, Nemati, Hajsafi (66. Mohammadi) – Ezatolahi (85. Hosseinzadeh), Ghoddos (79. Moghanlou) – Rezaeian, Taremi, Mohebi (66. Torabi)
Schiedsrichter: Dario Herrera (Argentinien)
Zuschauer: 70.317 (Los Angeles)
Gelbe Karten: Lukaku (1) / Ezatolahi (1)
Rote Karten: Ngoy (66./Notbremse) / –
Spanien präsentierte sich nach dem Remis gegen Kap Verde deutlich stärker und holte einen 4:0-Erfolg gegen Saudi-Arabien.
Spanien – Saudi-Arabien 4:0 (3:0)
Spanien: Simón – Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella – Rodri, Pedri (70. Ruiz) – Yamal (46. Pino), Olmo (61. Merino), Baena (61. N. Williams) – Oyarzabal (46. Fer. Torres)
Saudi-Arabien: Al-Owais – Abdulhamid, Al-Tambakti, Ladschami, Al-Amri (60. Al-Hejji), Al-Harbi – Al-Dschuwayr (46. Al-Hamdan) – N. Al-Dausari (90. Al-Ghannam), Al-Buraikan (60. Abu Al-Shamat), Al-Khaibari (46. Kanno) – S. Al-Dausari
Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)
Zuschauer: 68.239 (Atlanta, ausverkauft)
Tore: 1:0 Yamal (10.), 2:0 Oyarzabal (21.), 3:0 Oyarzabal (24.), 4:0 Al-Tambakti (49./Eigentor)
Gelbe Karten: – / S. Al-Dausari (1), Kanno (1)
Nach dem historischen Punktgewinn gegen Ecuador feierte das Team von Curaçao mit dem niederländischen Königspaar eine ausgelassene Party.
Ein Video zeigt, wie König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55) nach dem Spiel die Kabine betreten, den Trainerstab um Dick Advocaat (78) beglückwünschen und anschließend gemeinsam mit den Spielern tanzen.
Das Paar hatte zuvor den 5:1-Sieg ihrer Nationalmannschaft gegen Schweden im Stadion in Houston verfolgt und setzte danach seine Reise nach Kansas City fort.
Die knappe Niederlage gegen Deutschland hat den Trainer der Elfenbeinküste, Emerse Faé (42), offenbar enttäuscht. Er kritisierte das DFB-Team wegen mangelnder Fairness.
Auslöser war eine Situation kurz vor Spielende, als Verteidiger Wilfried Singo (25) verletzt an der Seitenlinie den Ball ins Aus spielte und ausgewechselt werden musste. Die deutsche Mannschaft brachte den Ball nach dem Einwurf jedoch nicht zurück, was Faé verärgerte.
Deutschland ist als Gruppensieger bereits sicher im Achtelfinale. Der Gegner steht noch nicht fest, mögliche Kontrahenten sind Drittplatzierte aus den Gruppen A, B, C, D und F, darunter Bosnien und Herzegowina, Schottland oder Japan.
Ein Sieg im ersten K.-o.-Spiel könnte ein Aufeinandertreffen mit dem Gruppensieger der Gruppe I bedeuten, voraussichtlich Frankreich oder Norwegen mit Erling Haaland (25).
Das ZDF verzeichnete für das Deutschland-Spiel gegen die Elfenbeinküste trotz des späten Anstoßes um 22 Uhr eine starke Einschaltquote.
Im Durchschnitt verfolgten 18,26 Millionen Zuschauer die Partie, was einem Marktanteil von 72,1 Prozent entspricht.
Nach dem Auftaktsieg gegen Curaçao lieferte Deutschland auch gegen die Elfenbeinküste ab. Die Freude über den wichtigen 2:1-Erfolg wurde jedoch durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck gedämpft.
Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund musste nach einem Zweikampf mit Amad Diallo (23) ausgewechselt werden. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) erklärte nach dem Spiel, dass die Diagnose wahrscheinlich eine Innenbandverletzung sei und ein MRT folgen werde.
Die erhoffte Trendwende unter dem neuen Trainer Hervé Renard blieb für Tunesien aus. Nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden verlor das Team auch gegen Japan deutlich mit 0:4 und ist damit ausgeschieden.
Der Gegner erzielte früh das erste Tor durch Daichi Kamada (4.), ehe Ayase Ueda (31., 83.) und Jun’ya Itō (69.) die klare Niederlage besiegelten.
Tunesien – Japan 0:4 (0:2)
Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 J. Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)
Dank einer überraschenden Pleite Ecuadors gegen Curaçao kann sich die deutsche Nationalmannschaft entspannt auf Platz eins der Gruppe E zurücklehnen.
Im Spiel gegen Curaçao hatten die Südamerikaner zwar mehr Chancen, fanden aber keinen Weg am starken Torhüter Eloy Room vorbei. Deutschland ist nun dank des direkten Vergleichs vor der Elfenbeinküste an der Spitze und kann das letzte Gruppenspiel gelassener angehen.
Ecuador – Curaçao 0:0
Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)
In einem torreichen Spiel sicherte sich die Niederlande dank zweier schneller Treffer vorerst Platz eins in Gruppe F.
Brian Brobbey schoss die Oranje mit zwei Toren in den ersten 17 Minuten in Führung. Schweden zeigte sich zwar bemüht, war jedoch offensiv unpräzise und defensiv anfällig.
Nach der Pause erhöhte Gakpo innerhalb von wenigen Minuten auf 4:0. Zwar gelang Elanga die Ergebniskosmetik, doch Summerville setzte kurz vor Schluss den Schlusspunkt zum 5:1.
Niederlande – Schweden 5:1 (2:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) – Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)
Schweden: Nordfeldt – Lagerbielke, Hien, Lindelöf – Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) – Isak, Gyökeres
Gelbe Karten: – / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)
Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)
Nach seiner schweren Verletzung in Katar ist Ismael Koné (24) nun zurück beim kanadischen Nationalteam.
Am Morgen wurde er von seinen Teamkollegen im Trainingscenter unter „Ismael“-Rufen begrüßt. Bereits im Krankenhaus hatte der Mittelfeldspieler angekündigt, sein Team von der Seitenlinie zu unterstützen und vorübergehend in die Rolle eines Assistenztrainers zu schlüpfen.
Kuriose Szenen gab es auch rund um die spanische Nationalmannschaft: Borja Iglesias (33) wurde zunächst der Zugang zum Teamhotel verweigert.
Ein auf Social Media verbreitetes Video zeigt, wie der Stürmer hinter einem Zaun steht und versucht, ins Quartier zu kommen. Nach Verifikation seiner Identität wurde ihm schließlich Zugang gewährt.
Die Türkei ist nach zwei Niederlagen bei der WM bereits ausgeschieden. Nationalspieler Hakan Çalhanoğlu (32) äußerte sich enttäuscht und dankte den Fans für ihre Unterstützung.
„Wir sind alle traurig“, sagte der Kapitän nach der 0:1-Niederlage gegen Paraguay. Er betonte, dass das Team viel versucht habe, aber auch etwas Pech gehabt habe.
Im WM-Spiel zwischen den USA und Australien sorgte Schiedsrichter Felix Zwayer (45) mit einem Krampf für Aufsehen.
Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger (41) reagierte humorvoll auf die Szene, gab aber zu verstehen, dass es nicht ernst gemeint sei.
Der Schiedsrichter konnte das Spiel nach Unterstützung durch seine Assistenten fortsetzen.
Brasilien gewann gegen Haiti mit 3:0, musste aber um den Einsatz von Raphinha (29) bangen, der wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden musste.
Die türkische Mannschaft musste trotz Überzahl eine 0:1-Niederlage gegen Paraguay hinnehmen und schied somit frühzeitig aus.
Marokko gewann gegen Schottland mit 1:0 und steht mit vier Punkten gut im Rennen um den Einzug in die K.-o.-Runde.
Die USA setzten sich souverän mit 2:0 gegen Australien durch und sind bereits für die K.-o.-Phase qualifiziert.
Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina 1:1.
Die ghanaische Nationalmannschaft musste auf Thomas Partey (32) verzichten, dem die Einreise nach Kanada verweigert wurde.
Der langjährige Rekordtorschütze Miroslav Klose (48) rechnet damit, dass sein WM-Torrekord in diesem Turnier fallen wird, hofft jedoch, dass Lionel Messi ihn übertrifft.
Die beliebte Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird bei der WM 2026 als Einlaufmusik für Deutschland verwendet.
Der spanische Nationalspieler Marc Cucurella (27) kündigte an, sich bei einem WM-Titel den Körper seines Trainers Luis de la Fuente (64) tätowieren zu lassen.
Die Eröffnungsfeier im ZDF begann mit Verzögerungen, sodass viele Zuschauer die Künstlerauftritte verpassten. Der Sender bat um Verständnis und stellte die Show in der Mediathek bereit.
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) suchte per Videocall den direkten Kontakt zu DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) und Co., um Unterstützung zu signalisieren.
Ein Video einer Gans im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft sorgt für virale Begeisterung im Netz.
Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika erreichte mit über 10 Millionen Zuschauern im ZDF ausgezeichnete Zahlen.
Vor dem Stadion in Mexiko-Stadt gab es während der Eröffnungsfeier Proteste und Zusammenstöße mit der Polizei.
Kanada muss im Auftaktspiel auf Alphonso Davies (25) verzichten, der sich von einer Muskelverletzung erholt.
Südkorea feierte einen späten 2:1-Sieg gegen Tschechien.
Mexiko gewann gegen Südafrika mit 2:0, und Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio verteilte dabei drei Rote Karten.
Die Fußball-WM 2026 ist gestartet – mit dem Eröffnungsspiel im Aztekenstadion zwischen Mexiko und Südafrika. Hollywood-Star Selma Hayek moderierte die Feierlichkeiten, zu denen neben Shakira und Burna Boy auch weitere Künstler auftraten.
Abseits des Stadions kam es zu chaotischen Zuständen bei der Fanzone in Mexiko-Stadt, wo die Polizei die Menge beruhigen musste.
Der marokkanische Schiedsrichter Jalal Jayed (39) wurde für das deutsche WM-Auftaktspiel gegen Curaçao in Houston nominiert.
Die FIFA forderte Haiti zur Änderung eines Trikotdesigns auf, das eine historische Szene zeigte, da politische Botschaften auf Trikots verboten sind.
RTL II lässt die berühmte Krake Paul mithilfe künstlicher Intelligenz bei der WM tippen – in einem neuen Mini-Format.
Der iranische Sportminister drohte vor dem WM-Start mit Spielabbrüchen bei politischen Aktionen der Fans.
Die USA verweigerten dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan die Einreise, was mit Sicherheitsbedenken begründet wurde.
In Florida spürte die englische Nationalmannschaft ein Erdbeben der Stärke 6,1, das bis in die Urlaubsregionen Mexikos registriert wurde.
Omar Artan wird aufgrund der verweigerten Einreise nicht bei der WM als Schiedsrichter zum Einsatz kommen.