WM 2026 live: FIFA trifft Entscheidung nach kontroverser Schiedsrichter-Handbewegung
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, ausgetragen in den USA, Mexiko und Kanada, läuft auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen 48 Teams an diesem XXL-Turnier teil, das noch bis zum 19. Juli andauert. Die deutsche Nationalmannschaft startete mit einem beeindruckenden 7:1 (3:1)-Erfolg gegen Curaçao in das Turnier und trifft in der Gruppe E außerdem noch auf die Elfenbeinküste sowie Ecuador.
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat das Ziel klar vor Augen: den Titelgewinn. Doch der Weg bis zum möglichen Endspiel am 19. Juli in New York ist lang. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen, das sich im Winter 2022 in Katar mit Superstar Lionel Messi (38) den Pokal sicherte.
In unserem WM-Liveticker halten wir Euch stets mit allen wichtigen Neuigkeiten vor und während des Turniers auf dem Laufenden.
Für Diskussionen sorgte ein Handzeichen des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) aus dem VAR-Raum. Der Weltverband hat nun jedoch klargestellt, dass dem Unparteiischen keine Sanktionen drohen.
Das Disziplinarkomitee der FIFA konnte keine Hinweise auf eine Verletzung des Verhaltenskodex finden, wie eine offizielle Mitteilung bestätigt. Bei einer Kamerafahrt zeigte Evans Daumen und Zeigefinger seiner rechten Hand zusammen, während die übrigen Finger ausgestreckt waren. Einige Beobachter deuteten dies als rechtsextremes "White Power"-Zeichen.
Evans selbst wies die Anschuldigungen vehement zurück: „Ich möchte betonen, dass ich keinesfalls absichtlich eine Handgeste oder ein Symbol benutzt habe, um eine Botschaft, Zugehörigkeit, ein Spiel oder eine Meinung auszudrücken“, wird er vom Weltverband zitiert.
Der Australier kann zwar nachvollziehen, dass es zu Missverständnissen kam, bestreitet jedoch „eindeutig und kategorisch“, das fragliche Zeichen absichtlich gezeigt zu haben. Vielmehr sei es seiner Einschätzung nach „eine unbewusste, reflexartige Bewegung“ gewesen.
Spanien erlebte im 0:0 gegen Kap Verde einen enttäuschenden Auftakt, bei dem Stürmer Mikel Oyarzabal (29) zudem einen negativen Rekord aufstellte.
Der Angreifer von Real Sociedad San Sebastián ist laut Datenanbieter „Opta“ der erste Spieler seit Beginn der Datenerfassung 1966, der in den ersten 30 Minuten eines Spiels als Startspieler keinen einzigen Ballkontakt hatte.
Immerhin kam Oyarzabal kurz vor der Halbzeit zu einer guten Chance, die Kap-Verde-Keeper Vozinha (40) jedoch glänzend parierte. Insgesamt verbuchte der Baske, der trotz allem durchspielte, 25 Ballkontakte.
Vier Unentschieden in Folge – so etwas hat es bei einer WM schon lange nicht mehr gegeben.
Das letzte Mal trat dieses Phänomen vor mehr als 60 Jahren auf. Mehr dazu hier: „Historisch! So etwas passierte bei der WM zuletzt vor fast 70 Jahren“.
Die befürchtete Entlassung ist nun offiziell: Nach der 1:5-Klatsche zum WM-Auftakt gegen Schweden hat Sabri Lamouchi (54) seinen Posten als Trainer der tunesischen Nationalmannschaft verloren.
Der Verband bestätigte zwei Tage nach der Niederlage die sofortige Freistellung des 54-Jährigen. Sein Nachfolger wird Hervé Renard (57).
Bereits 1998 kam es für die Nordafrikaner zu einem Trainerwechsel während der WM; damals musste Henryk Kasperczak (79) nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase gehen.
Lamouchi war erst seit Januar im Amt, konnte die Mannschaft jedoch nicht stabilisieren. In fünf Spielen gab es vier Niederlagen, darunter eine heftige 0:5-Pleite gegen Belgien im letzten Test vor Turnierbeginn. Einzig der knappe 1:0-Sieg gegen Haiti blieb ein Lichtblick.
Die iranische Mannschaft sicherte sich trotz turbulenter Vorbereitung zum WM-Start einen Punkt.
Beim politisch aufgeladenen ersten Auftritt trennten sich die „Team Melli“ und Außenseiter Neuseeland in Los Angeles mit einem 2:2 (1:1).
Neuseeland ging dank Elijah Just (7., 55.) zweimal in Führung, doch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) glichen jeweils aus und sicherten dem Iran einen Zähler.
Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (55.), 2:2 Mohebi (65.)
Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –
Auch Uruguay konnte den erhofften Auftaktsieg nicht einfahren. Nach dem Remis von Spanien musste sich das Team von Trainer Marcelo Bielsa in Miami gegen Saudi-Arabien mit einem 1:1 (0:1) begnügen.
Maxi Araujo (80.) erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich und verhinderte so die Niederlage. Nach dem Seitenwechsel war „La Celeste“ klar überlegen und wurde zumindest mit einem Punkt belohnt.
Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 Araujo (80.)
Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –
Die Überraschungen bei der WM häufen sich: Am Montagabend kamen die leicht favorisierten Belgier nicht über ein 1:1 gegen Ägypten hinaus.
Emam Ashour brachte die Pharaonen schon im ersten Durchgang in Führung. Nach der Pause rettete ein Eigentor von Mohamed Hany den Belgiern um Top-Star Kevin De Bruyne wenigstens noch einen Zähler.
Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (Eigentor, 66.)
Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)
Was für eine herausragende Leistung von Kap-Verde-Keeper Vozinha (40)! Er brillierte bei der Sensation gegen Spanien.
Welche Rekorde er brach und wie er anschließend im Internet gefeiert wurde, erfahrt Ihr hier: „Torwart-Oldie macht sich gegen Spanien unsterblich – und explodiert im Netz“.
Die bisher größte Überraschung des Turniers: Europameister Spanien kam im ersten WM-Spiel über ein torloses Remis gegen Kap Verde nicht hinaus.
Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente (64) dominierte zwar über weite Strecken das Spiel, scheiterte jedoch an der mangelnden Chancenverwertung und dem starken Torwart Vozinha. Außerdem agierte Kap Verde, derzeit auf Position 64 der Weltrangliste, gelegentlich mutig nach vorne und hätte sogar selbst treffen können. Auch der eingewechselte Lamine Yamal, der eigentlich wegen einer Verletzung geschont werden sollte, brachte keinen Erfolg.
Spanien – Kap Verde 0:0 (0:0)
Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)
Ausgerechnet nach dem starken Auftaktsieg der deutschen Mannschaft gegen Curaçao kommt es zu Problemen bei Ausrüster Adidas: Dem Unternehmen gehen die Trikots aus.
Details dazu findet Ihr hier: „Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst DFB-Hype mit Trikot-Fail aus“.
Nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden steht die Entlassung von Nationaltrainer Sabri Lamouchi (54) unmittelbar bevor.
Dies berichtete Sportjournalist Romain Molina („The Guardian“ und „New York Times“) auf sozialen Medien. Der Ex-Profi, der erst seit Januar im Amt ist, soll direkt nach der Pleite von seinen Aufgaben entbunden worden sein – eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.
Könnten bei der WM womöglich auch Kampfjets zur Luftsicherung eingesetzt werden?
TAG24 erkundigte sich beim Nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD und erhielt eine Antwort.
Mehr dazu hier: „Kampfjet-Patrouillen über den WM-Stadien: Das steckt dahinter!“
Die ARD freut sich beim 7:1-Sieg gegen Curaçao über herausragende Einschaltquoten.
Im Durchschnitt verfolgten 23,43 Millionen Zuschauer das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft am Sonntagabend im Ersten – ein Marktanteil von über 70 Prozent. Die reale Zuschauerzahl dürfte noch höher sein, da Livestreams und Magenta TV nicht mitgerechnet wurden.
Im Vergleich zum WM-Auftakt 2022 hat sich die Einschaltquote damit mehr als verdoppelt: Damals sahen bei der 1:2-Niederlage gegen Japan nur 9,23 Millionen zu. 2018 waren es beim Erstspiel gegen Mexiko (0:1) 25,97 Millionen.
Nach dem späten Sieg gegen Ecuador sind die Elfenbeinküste und Deutschland in der Gruppe punktgleich auf dem zweiten Rang. Vor dem nächsten Duell zeigt sich ein bekanntes Gesicht hochmotiviert.
„Wir sind nicht nur gekommen, um mitzuspielen. Wir wollen Geschichte schreiben“, sagte der Leipziger Nachwuchsspieler Yan Diomande (19). Der flinke Flügelspieler machte der südamerikanischen Defensive das Leben schwer und glänzte immer wieder mit gefährlichen Aktionen.
„Wir sind mit der Einstellung angetreten, alles gewinnen zu wollen“, ergänzte der 19-Jährige. Dabei blickt er auch auf Deutschland, das er als „eine der größten Mannschaften der Welt“ bezeichnet. Wichtig sei jedoch, „ruhig und gelassen“ zu bleiben.
Die WM befindet sich noch am ersten Spieltag, heute stehen weitere spannende Partien auf dem Programm.
Am Abend startet einer der engsten Favoriten, Spanien, gegen den WM-Neuling Kap Verde um 18 Uhr. Trainer Luis de la Fuente kündigte an, ein erstes Ausrufezeichen setzen zu wollen.
Der Schlüsselspieler Lamine Yamal wird allerdings nicht von Beginn an spielen: „Die gute Nachricht ist, dass Lamine sehr fit ist. Er trainiert gut und steht bereit, aber er kann nicht von Anfang an auflaufen“, so der spanische Coach.
Später am Abend treffen Belgien und Ägypten (21 Uhr) aufeinander, um Mitternacht messen sich Saudi-Arabien und Uruguay, und in den frühen Morgenstunden spielen Iran und Neuseeland (3 Uhr).
Die Skandinavier nutzten die Schwächen der tunesischen Abwehr eiskalt und katapultierten sich mit einem deutlichen Sieg an die Spitze der Gruppe F.
Bereits nach sieben Minuten erzielte Ayari ein Traumtor und sorgte für Selbstvertrauen bei Schweden. Nach einer halben Stunde führte die Mannschaft um Viktor Gyökeres schon mit 2:0. Selbst der Anschlusstreffer der Tunesier kurz vor der Pause änderte nichts am Spielverlauf.
In der zweiten Halbzeit baute Schweden die Führung weiter aus und bescherte den mitgereisten Fans drei weitere Tore.
Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)
Tore: 1:0 Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Ayari (90.+6)
Gelbe Karten: – / Khedira (1)
In der Gruppe E wirkte das Duell zwischen Elfenbeinküste und Ecuador lange wie ein Unentschieden, doch kurz vor Schluss gelang den Ivorern noch der Siegtreffer.
In Philadelphia lieferten sich beide Teams einen ausgeglichenen und unterhaltsamen Kampf mit vielen Chancen. Ecuador hatte dreimal Pech mit Treffern, die nur die Latte oder den Pfosten trafen.
In der 90. Minute erzielte Joker Amad Diallo den entscheidenden Treffer und brachte die Elfenbeinküste punktgleich mit Deutschland auf den zweiten Platz.
Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Diallo (90.)
Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)
Ein spannendes und qualitativ gutes Spiel lieferten sich die Niederlande und Japan in Gruppe F, das mit einem 2:2 endete.
„Oranje“ ging zweimal in Führung, doch die schnellen und technisch versierten Japaner glichen jeweils aus.
Niederlande – Japan 2:2 (0:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)
Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)
Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)
Zuschauer: 69.285 (Dallas)
Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)
Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –
Nach dem fulminanten Auftaktsieg der DFB-Elf greifen heute Nacht weitere Teams ins WM-Geschehen ein. In Gruppe F treffen die Niederlande und Japan um 22 Uhr aufeinander.
Gegen 1 Uhr duellieren sich die Konkurrenten Deutschlands in Gruppe E, Elfenbeinküste und Ecuador. Um 4 Uhr startet in Gruppe F zudem das Spiel zwischen Schweden und Tunesien.
Mit dem 7:1 (3:1)-Erfolg gegen Curaçao hat die deutsche Mannschaft einen ersten großen Ausrufezeichen zum WM-Start gesetzt und möglicherweise eine Euphoriewelle im Land ausgelöst.
Alle Details zu diesem beeindruckenden Sieg gibt es in unserem Sonder-Liveticker.
Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
Zuschauer: 68.021 (Houston, USA)
Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5, Elfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)
Die deutsche Nationalmannschaft startet heute Abend in Houston gegen Curaçao in die WM. Alle Informationen zum Spiel findet Ihr in unserem Liveticker.
Somalischer Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten.
Wie die BBC berichtet, zahlt die FIFA ihm das volle Gehalt weiter. Artan war bei seiner Einreise elf Stunden lang befragt worden und anschließend zurückgeschickt worden. Die USA nannten mutmaßliche Verbindungen des Unparteiischen zu terroristischen Personen als Grund.
Nach dieser Episode wurde Artan eingeladen, beim Supercup zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg zu pfeifen.
Auf dem Rückweg über Istanbul erhielt er Hilfe von FIFA-Offiziellen, doch eine Einreise in die USA blieb ihm verwehrt.
Das portugiesische Nationalteam wird die WM mit einem besonderen Armband bestreiten, das an Diogo Jota (†28) erinnert, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam.
Vor der Abreise in die USA übergab der portugiesische Premierminister Luís Montenegro (53) jedem Spieler ein Armband in den Landesfarben Grün und Rot. Neben den Namen des Kaders ist auch Jotas Name eingraviert.
Die Spieler schätzen diese Geste sehr: „Wir wissen das sehr zu würdigen“, sagte Vitinha (26). Der Premierminister habe den Spielern überlassen, ob und wie sie das Armband tragen wollen. Die Mannschaft entschied gemeinsam, es bei allen Spielen und Trainings durchgehend zu tragen.
In der Diskussion um die verweigerte Einreise bei der WM äußerte Annalena Baerbock (45), Präsidentin der UN-Generalversammlung, Kritik an der FIFA.
Besonders im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan sieht sie die FIFA in der Pflicht: „Es kann nicht einfach Neutralität heißen, wenn man sich nicht äußern will. Neutralität bedeutet, alle Schiedsrichter einreisen zu lassen“, so Baerbock.
FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) bezeichnete den Vorfall als „unglücklich“ und erklärte: „Wir haben nicht alles unter Kontrolle. Wir versuchen Lösungen, führen Gespräche. Manchmal ist es gut, auch mal abzuwarten. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen.“
Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) bestätigte vor dem Spiel den Einsatz von Manuel Neuer (40) im Tor.
Außerdem gab er bekannt, dass Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite sowie Jamal Musiala (23) von Beginn an spielen werden. Das Spiel gegen Curaçao beschrieb Nagelsmann als „David-gegen-Goliath“-Situation, machte sich der Favoritenrolle aber bewusst.
Gleichzeitig warnte der Trainer vor einer ähnlichen Überraschung wie bei der ersten DFB-Pokal-Runde, da der Karibikstaat durch seine „Unbeschwertheit“ gefährlich werden könne.
Ungeachtet dessen ist das Auftaktspiel für die deutsche Elf eine Pflichtaufgabe. Der Ball rollt um 19 Uhr.
Überraschend setzte sich in Gruppe D Australien gegen den Favoriten Türkei durch.
Die „Socceroos“ lauerten erfolgreich auf Konter. Nestory Irankunda traf sehenswert, noch vor der 30. Minute. Connor Metcalfe vom FC St. Pauli machte mit einem Treffer 15 Minuten vor Schluss den Deckel drauf.
Australien – Türkei 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Irankunda (27.), 2:0 Metcalfe (75.)
Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)
Schottland übernahm nach einem 1:0 gegen Haiti die Tabellenführung in Gruppe C.
John McGinn erzielte schon kurz vor der Halbzeit per Nachschuss den Siegtreffer in einer zunächst hektischen Partie. Obwohl Haiti mehrfach Chancen hatte, blieben die Bravehearts siegreich.
Haiti – Schottland 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 McGinn (28.)
Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)
In Gruppe C gab es eine weitere Überraschung: Brasilien kam gegen Marokko nicht über ein 1:1 hinaus.
Der Rekordweltmeister tat sich schwer. Die frühe Führung durch Marokkaner Ismael Saibari glich Vinicius Junior noch aus, am Ende teilten sich beide Teams die Punkte.
Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)
Tore: 0:1 Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)
Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –
Katar erzielte in der vierten Minute der Nachspielzeit den späten Ausgleich gegen die Schweiz – die erste große Überraschung bei der WM!
Die Eidgenossen führten dank eines umstrittenen Elfmeters (17.) lange Zeit mit 1:0 und schienen auf Siegkurs. Der späte Treffer von Khoukhi sorgte jedoch für große Enttäuschung.
Katar – Schweiz 1:1 (0:1)
Katar: Abunada – Al-Oui (60. Fathy), Pedro Miguel, Khoukhi, H. Ahmed – Gaber (60. Boudiaf), Madibo (78. Mannai), Laye – Junior (88. Al-Haydos), Abdurisag (60. Alaaeldin), Afif
Schweiz: Kobel – D. Zakaria, N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez (89. Muheim) – Aebischer (65. Rieder), Xhaka, Freuler (89. Jashari) – Ndoye (65. Manzambi), Embolo, R. Vargas (78. Amdouni)
Schiedsrichter: Hector Said Martinez (Honduras)
Zuschauer: 67.966
Tore: 0:1 Embolo (17., Elfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)
Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)
Im abschließenden Training vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao zeigte sich die deutsche Nationalmannschaft von der Hitze in den USA stark beansprucht.
Bei Temperaturen um die 32 Grad kamen die Spieler von Bundestrainer Julian Nagelsmann ordentlich ins Schwitzen. Für die Torhüter gab es spezielle Maßnahmen: Ihre Handschuhe wurden in Eiswasser gelegt, um die Hände zu kühlen.
Nach dem Training stand Mittagessen auf dem Programm. Um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit) fliegt das Team mit einem Airbus 220 zum ersten WM-Spielort Houston in Texas – ein rund zweistündiger Flug mit nur einer Stunde Zeitverschiebung.
Heute Abend um 21 Uhr starten Katar und die Schweiz in der San Francisco Bay Area das Turnier in Gruppe B.
Anschließend folgen die Partien Brasilien gegen Marokko (0 Uhr, New York) sowie Haiti gegen Schottland (3 Uhr, Boston). Um 6 Uhr deutscher Zeit treffen Australiens Socceroos und die Türkei in Vancouver aufeinander.
Am Sonntagabend um 19 Uhr beginnt dann endlich auch Deutschland gegen Curaçao in Houston, um 22 Uhr spielen zudem die Niederlande gegen Japan.
Das Außenministerium Ghanas hat an die kanadischen Behörden eine Protestnote geschickt, nachdem der Nationalspieler Thomas Partey (33) die Einreise verweigert wurde.
Man fordert eine Überprüfung der „unglücklichen Entscheidung“, den Mittelfeldspieler von Villarreal nicht passieren zu lassen.
Partey wurde die Einreise in Kanada für das Spiel am Donnerstag in Toronto gegen Panama verwehrt. Kanadische Behörden begründeten dies mit einem laufenden Gerichtsverfahren in London seit April. Partey wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben; außerdem bestehen fünf weitere Vorwürfe wegen Vergewaltigung und ein Fall sexuellen Übergriffs. Partey spielte von 2020 bis 2025 für Arsenal London.
Diskussionspunkt ist, dass dem Spieler die Unschuldsvermutung zusteht, da die Verfahren noch nicht abgeschlossen sind. Das ghanaische Außenministerium betont dieses fundamentale Recht als Basis von Gerechtigkeit und rechtsstaatlichem Verfahren.
Um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) absolviert die deutsche Nationalmannschaft heute das Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao in Houston.
Derzeit befindet sich das Team noch im Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen geht es mit dem Flugzeug zum Spielort in Texas, der nur eine Stunde Zeitverschiebung entfernt ist.
Um 18.45 Uhr Ortszeit (1.45 Uhr deutscher Zeit) findet die Abschluss-Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern München) statt.
Die FIFA teilte mit, dass das Spiel zwischen Elfenbeinküste und Ecuador am Montag (1 Uhr) nicht von Michael Oliver (41) geleitet wird. Der englische Referee muss wegen einer leichten Verletzung passen.
Als Ersatz wird der Franzose François Letexier einspringen. Auch seine Assistenten an den Linien werden von französischen Kollegen vertreten. Vierter Offizieller und VAR bleiben unverändert.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte auf der Pressekonferenz den Ausfall von brasilianischer Ikone Neymar (34).
„Er arbeitet hart daran, bald wieder fit zu sein. Wir hoffen, dass er nächste Woche ins Training zurückkehren kann“, so Ancelotti. Neymar kämpft mit einer Wadenverletzung und verpasste bereits zwei Vorbereitungsspiele gegen Panama und Ägypten.
Kurz vor Ankunft im WM-Quartier in Kansas City wurde die englische Nationalmannschaft offenbar Opfer eines Diebstahls.
Wie die BBC berichtete, wurden Fahrzeuge, die Ausrüstung zum Trainingsgelände bringen sollten, aufgebrochen. Es ist unklar, was genau entwendet wurde; es besteht jedoch die Befürchtung, dass unter anderem Bälle und Fußballschuhe gestohlen wurden.
Die „Three Lions“ werden am Samstagnachmittag im Trainingslager erwartet. Die Ausrüstung sollte eigentlich vor dem Team ankommen, sodass der Diebstahl das Training und die Vorbereitung auf das WM-Spiel gegen Kroatien am Mittwoch (22 Uhr) beeinträchtigen könnte.
Im ersten Gruppenspiel haben die USA ihren Heimvorteil genutzt und Paraguay mit 4:1 besiegt.
Bereits zur Halbzeit führten die Gastgeber mit 3:0. Das 1:0 fiel durch ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla. Folarin Balogun traf doppelt. Paraguays Anschlusstreffer durch Mauricio wurde in der Nachspielzeit von Giovanni Reyna beantwortet.
USA – Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Bobadilla (7., Eigentor), 2:0 Balogun (31.), 3:0 Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)
Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit 1:1.
Jovo Lukic brachte Bosnien-Herzegowina durch einen Kopfball nach einer Ecke in Führung. Kanada dominierte anschließend, konnte aber erst in der 79. Minute durch den eingewechselten Cyle Larin ausgleichen.
Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Lukic (21.), 1:1 Larin (79.)
Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)
Die ersten beiden WM-Spiele sind absolviert, nun geht es weiter!
Den Auftakt des zweiten Turniertags bestreiten Kanada und Bosnien-Herzegowina. Zuvor sahen die Zuschauer in Toronto eine zweite Eröffnungsfeier mit Alanis Morissette, die die kanadische Nationalhymne sang.
Später starten auch die USA gegen Paraguay (3 Uhr). Am Sonntagabend um 19 Uhr beginnt dann das lang erwartete deutsche Auftaktspiel gegen Curaçao.
Ghana muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten, dem die Einreise nach Kanada verweigert wurde. Dies bestätigte die FIFA.
Die Visaprobleme hängen vermutlich mit den Vorwürfen gegen den ehemaligen Arsenal-Star zusammen, der seit April vor Gericht in London steht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung findet im Oktober statt, ein Urteil wird erst 2027 erwartet.
In die USA durfte Partey dennoch einreisen; dort befindet sich sein WM-Quartier in Boston. Die Black Stars bestreiten ihr Auftaktspiel in Toronto.
Miroslav Klose (48) ist mit 16 WM-Toren noch Rekordtorschütze des größtmöglichen Fußballturniers. Doch das könnte sich bald ändern. Der frühere DFB-Stürmer und heutige Trainer beim 1. FC Nürnberg ist davon überzeugt.
„Ich erwarte, dass mein Rekord bei diesem Turnier gebrochen wird“, sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Durch die größere Teilnehmerzahl gibt es mehr Spiele und damit mehr Chancen, Tore zu erzielen.“
Vor allem Lionel Messi mit 13 Treffern und Kylian Mbappé mit 12 Toren könnten den Rekord knacken. Argentinien und Frankreich könnten zudem weit kommen, was weitere Tore der beiden wahrscheinlicher macht. „Das ist völlig in Ordnung, der Rekord wird irgendwann fallen“, so der 49-Jährige.
Wenn er wählen dürfte, würde Klose seinen Rekord lieber Messi überlassen: „Ich bin schon immer ein großer Fan von Messi gewesen. Er ist ein Genie.“
Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada gespielt, teilte der DFB mit.
Gemeinsam mit den beiden „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer wurde „Major Tom“ von der FIFA genehmigt. Wann genau die anderen beiden Titel bei den Spielen der deutschen Mannschaft gespielt werden, ist noch offen.
„Major Tom“ hatte bei der Heim-EM 2024 „Kernkraft 400“ von Zombie Nation als Torhymne abgelöst und einen regelrechten Fan-Hype ausgelöst.
Marc Cucurella (27) sorgte bei der WM mit einer kuriosen Ankündigung für Aufsehen.
Im Falle eines spanischen WM-Triumphs wolle der Chelsea-Profi das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte er mutig gegenüber „Radio Cope“.
Bereits nach dem EM-Titel 2022 hatte Cucurella sein Haar rot gefärbt. DFB-Fans erinnern sich eher an sein angebliches Handspiel im Viertelfinale und den nicht gegebenen Elfmeter durch den englischen Schiedsrichter Anthony Taylor (47).
Am Donnerstagabend konnten Zuschauer die WM-Eröffnungsshow im ZDF zunächst nicht verfolgen, da der Sender erst eine Expertenrunde und anschließend Werbung zeigte.
Dadurch verpassten viele Fans mehrere Minuten inklusive der Auftritte von Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.
Das ZDF zeigte sich am Freitag verständnisvoll: „Wir müssen einen Teil des Haushalts durch Werbung finanzieren. ARD und ZDF dürfen montags bis samstags – außer an Feiertagen – bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr ausstrahlen. Der letzte Werbeblock am Eröffnungstag lief um 19:44 Uhr“, hieß es.
Zu diesem Zeitpunkt lief die Feier bereits. Headlinerin Shakira und der WM-Song „Dai Dai“ waren jedoch vollständig zu sehen. Die gesamte Eröffnung ist auch in der Mediathek verfügbar. Warum die Werbung nicht in die zwei Stunden Vorberichterstattung gepackt wurde, erklärte der Sender nicht.
Vor einem Jahr hatte Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zur EM nur per Sprecher Stefan Kornelius (60) viel Erfolg gewünscht. Bei den Männern suchte der Bundeskanzler den direkten Kontakt.
Per Videocall meldete sich Merz bei Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30). Das zeigt ein auf Instagram veröffentlichtes Video. Die Aktion wirkt zwar als nette Idee, wirkt aber etwas inszeniert.
„Hallo, hier ist Friedrich Merz“, begann der Austausch. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schaltete sich ebenfalls zu. Der Kanzler betonte: „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen! Hier fiebern alle mit!“ Die Spieler dankten und hoben hervor, wie wichtig diese Unterstützung ist: „Brauchen wir!“
Zum Abschied sagte Merz motivierende Worte und kündigte an, auch nach dem Turnier mit Nagelsmann in Kontakt zu bleiben: „Viele Grüße, toi, toi, toi. Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal zwischendurch, wie der Stand ist, wenn die ersten Spiele gelaufen sind.“
Das Netz feiert eine neue virtuelle WM-Heldin: Eine Gans wurde zum viralen Social-Media-Star.
In einem Video ist das Tier in einem Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft zu sehen, wie es entspannt durch die Straßen spaziert und sich unbeeindruckt durch die Menschenmengen bewegt. Wo das gefilmt wurde und was die Gans genau vorhat, bleibt unklar.
Lokale Medien berichten, dass das Tier von einem Straßenverkäufer als ungewöhnliche Marketingaktion eingesetzt wird. Mit einem kleinen Plakat um den Hals soll sie Aufmerksamkeit erzeugen, um so das Geschäft anzukurbeln.
Tierschützer sind von dieser Praxis wenig begeistert, doch das Netz feiert die Szenen begeistert.
Zum WM-Start erzielte das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika im ZDF ausgezeichnete Einschaltquoten.
Durchschnittlich 10,04 Millionen Zuschauer verfolgten den 2:0-Sieg des Co-Gastgebers am Donnerstagabend, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent entspricht. Damit übertraf die Partie deutlich die Reichweite des Eröffnungsspiels der WM 2022 in Katar, das nur 6,21 Millionen Zuschauer erreichte.
Wie erwartet wurde der WM-Auftakt in verschiedenen Regionen Mexikos von Protesten begleitet, die jedoch nicht ohne Zwischenfälle verliefen.
Am Aztekenstadion, dem Ort des Eröffnungsspiels, kam es während der Feierlichkeiten zu heftigen Zusammenstößen zwischen teils vermummten Demonstranten und der Polizei.
In Mexiko-Stadt protestierten zudem radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für Rentenreformen, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Bereits im Mai waren solche Proteste mit Ausschreitungen verbunden.
Co-Gastgeber Kanada muss zum WM-Auftakt gegen Bosnien und Herzegowina auf Alphonso Davies (25) verzichten.
Der Bayern-Star laboriert noch an einer Muskelverletzung im Oberschenkel und steht Trainer Jesse Marsch (52) am Freitag (21 Uhr) nicht zur Verfügung. Es gibt jedoch positive Signale.
Marsch erklärte: „Das MRT gestern zeigte sehr positive Heilungszeichen. Er ist fast vollständig genesen. Für morgen ist er aber noch nicht einsatzbereit. Wir werden die Belastung langsam steigern. Ich bin optimistisch, dass er bald zurückkehrt.“
In Gruppe A gewann Südkorea spät mit 2:1 gegen Tschechien.
Kapitän Ladislav Krejci brachte Tschechien in Führung (59.), doch In-beom Hwang glich neun Minuten später aus. In der 80. Minute erzielte Hyeon-gyu Oh den Siegtreffer.
Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –
Mexiko setzte sich im ersten WM-Spiel mit 2:0 (1:0) gegen Südafrika durch, wobei Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio drei Rote Karten verteilte.
Mexiko – Südafrika 2:0
Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Besondere Vorkommnisse: Rote Karten für Yaya Sithole (50.), Zwane (84.) und Montes (90.+2)
Die WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada hat begonnen!
Im Aztekenstadion rollt der Ball beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Wird der Gastgeber sich in der Neuauflage des WM-Startspiels von 2010 durchsetzen oder sorgt Südafrika erneut für eine Überraschung? Vor 16 Jahren gewann „Bafana Bafana“ dank eines legendären Treffers von Siphiwe Tshabalala mit 1:0 – damals waren sie selbst Gastgeber.
Die Hollywood-Schauspielerin Selma Hayek moderiert die Eröffnungsfeier im Aztekenstadion, gefolgt von der Parade der Nationen, bei der die Flaggen aller 48 Teilnehmer auf das Spielfeld getragen werden.
Die mexikanische Nationalmannschaft wurde mit großem Applaus empfangen, während draußen viele Fans in der offiziellen Fanzone auf dem Zócalo drängten.
Ein Stadtbeamter mahnte: „Hört auf zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder, benehmt euch.“ In den letzten Tagen gab es dort auch Proteste.
Die Eröffnungsfeier wird von den Stars Shakira und Burna Boy mit dem WM-Song „Dai Dai“ gekrönt.
Das Aztekenstadion ist festlich geschmückt, und nach dem Lied erleuchtet ein buntes Feuerwerk den Himmel.
Derzeit spielen die Los Angeles Azules, eine mexikanische Cumbia-Band, begleitet von Tänzern, die um einen großen WM-Pokal auf dem Spielfeld tanzen.
In wenigen Stunden startet die WM 2026 offiziell, das Eröffnungsspiel beginnt um 19:30 Uhr Ortszeit mit der großen Eröffnungsfeier und den Auftritten von J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana.
Es ist die erste von drei Eröffnungsfeiern: Am Freitag geht es in Toronto mit Alanis Morissette weiter, in der Nacht auf Samstag tritt Katy Perry in den USA auf.
Das heutige Fest ist im ZDF zu sehen, die Vorberichterstattung begann bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr startet das erste WM-Spiel Mexiko gegen Südafrika, gefolgt von Südkorea gegen Tschechien um 4 Uhr deutscher Zeit.
Am Donnerstag wurde offiziell bekannt gegeben, dass der marokkanische Schiedsrichter Jalal Jayed (39) die WM-Auftaktpartie der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao leiten wird. Das Spiel findet am Sonntag um 19 Uhr im texanischen Houston statt.
Der Unparteiische gilt international als eher unerfahren, war bisher nur viermal bei Afrika-Cup-Spielen im Einsatz, darunter das Spiel um Platz drei beim letzten Turnier, sowie bei vier Begegnungen der U20-WM 2025.
Seine Assistenten an den Seitenlinien sind dessen Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Der Südafrikaner Abongile Tom (34) ist vierter Offizieller.
Die Freude über das neue Haiti-Trikot währte nur kurz, denn die FIFA forderte Änderungen am Design.
Der Ausrüster Saeta hatte zusammen mit dem haitianischen Verband ein Motiv entworfen, das an die Schlacht von Vertières 1803 erinnert und den Weg zur Unabhängigkeit symbolisiert. Die FIFA lehnte das Design jedoch ab, da politische, religiöse oder persönliche Botschaften auf Trikots verboten sind.
Saeta akzeptierte die Vorgaben, betonte jedoch, dass keine politische Botschaft beabsichtigt war: „Das endgültige Design ist eine Hommage an die Menschen, die täglich an Haitis Zukunft arbeiten, nicht ein politisches Statement.“
„Paul“ lebt wieder – zumindest virtuell. Der TV-Sender RTL II erweckt die berühmte Krake mithilfe künstlicher Intelligenz zurück, die nun die WM tippen soll.
Der KI-„Paul 2.0“ wird mit lustigen Fakten wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ gefüttert und gibt in Kurzclips Prognosen zu Spielen ab. Das Mini-Format läuft um 16 Uhr nach den „RTLzweiNews“ und startet am Eröffnungstag, insgesamt sind 27 Clips geplant.
Der echte Paul war bei der WM 2010 Kult und sagte alle Spiele der deutschen Mannschaft sowie das Endspiel korrekt voraus. Er starb 2010 im Sea Life Oberhausen, seine Asche befindet sich im Dortmunder Fußballmuseum.
Der Iran droht kurz vor WM-Beginn mit drastischen Maßnahmen, falls auf den Tribünen nicht nach seiner Pfeife getanzt wird.
Sportminister Ahmed Donjamali warnte, dass das Team das Spiel abbrechen würde, sobald politische Parolen zu hören seien. Proteste der iranischen Diaspora und das Zeigen der alten persischen Flagge sollen unterbunden werden. Nur die offizielle Flagge der islamischen Republik ist erlaubt.
Ein US-Regierungsvertreter erklärte CNN, dass bei der Einreiseverweigerung des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34) „Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen“ festgestellt wurden. Zuvor hatte die US-Grenzschutzbehörde lediglich von Sicherheitsbedenken gesprochen.
Artan besaß laut eigener Aussage alle notwendigen Dokumente und wurde zu seiner Meinung zur politischen Lage Somalias und der Terrorgruppe Al-Shabaab befragt.
Der 34-Jährige wurde 2025 zum besten afrikanischen Schiedsrichter gekürt und als einer von sieben Referees für die WM nominiert.
Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitung läuft nicht reibungslos.
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war auch im Bundesstaat Florida spürbar, wo die Mannschaft seit dem 1. Juni trainiert.
Auch in mexikanischen Urlaubsregionen wie Cancún und Tulum sowie im Walt Disney World Resort wurden die Erschütterungen registriert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Das war das stärkste Beben in der Region seit 1880.
Trotz gültigem Visum darf der somalische Schiedsrichter Omar Artan nicht in den USA pfeifen.
Die Co-Gastgeber verweigerten ihm die Einreise, wie ein FIFA-Sprecher am Montag bestätigte. Deshalb wird Artan bei der WM nicht zum Einsatz kommen.
Ein Grund wurde nicht genannt, doch Somalia steht auf der von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump eingeführten Einreiseliste.