WM 2026 live: Überraschung oder Pflichtsieg? Jetzt startet der Europameister ins Turnier!
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, ausgetragen in den USA, Mexiko und Kanada, läuft auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli andauert, insgesamt 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalmannschaft feierte zum Auftakt einen überzeugenden 7:1-Erfolg (3:1) gegen Curaçao, der für große Begeisterung sorgte. In der Gruppe E warten noch die Elfenbeinküste und Ecuador als weitere Gegner.
Das klare Ziel von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und seinem Team ist der Gewinn des WM-Titels, doch bis zum möglichen Endspiel am 19. Juli in New York liegt noch ein langer Weg vor ihnen. Als amtierender Weltmeister geht Argentinien mit Superstar Lionel Messi (38) ins Rennen, der sich im Dezember 2022 in Katar den Pokal sicherte.
In unserem WM-Liveticker informieren wir Euch laufend über alle wichtigen Neuigkeiten vor dem ersten Spiel und während des gesamten Turniers.
Ausgerechnet nach dem starken Auftakt der deutschen Mannschaft gegen Curaçao kommt es zu einem Engpass bei Ausrüster Adidas: Die Trikots sind nahezu ausverkauft.
Mehr dazu findet Ihr in unserem Beitrag: „Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst den DFB-Hype mit Trikot-Panne“.
Es ging schnell: Nach der deutlichen 1:5-Niederlage im WM-Eröffnungsspiel gegen Schweden steht Tunesien offenbar kurz davor, sich von seinem Nationaltrainer Sabri Lamouchi (54) zu trennen.
Das berichtet der Sportjournalist Romain Molina („The Guardian“ und „New York Times“) auf Social-Media-Plattformen. Der ehemalige Profi, der erst seit Januar im Amt ist, soll direkt nach dem Spiel entlassen worden sein. Eine offizielle Bestätigung durch den tunesischen Verband steht noch aus.
Werden bei der WM womöglich auch Kampfjets zum Schutz aus der Luft eingesetzt?
TAG24 erkundigte sich beim Nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD und erhielt schließlich eine Antwort.
Mehr dazu hier: „Kampfjet-Patrouillen über WM-Stadien: Das steckt dahinter!“
Beim 7:1-Kantersieg gegen Curaçao kann die ARD hervorragende Einschaltquoten verbuchen.
Im Durchschnitt verfolgten am Sonntagabend 23,43 Millionen Zuschauer das WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft live im Ersten, was einem Marktanteil von über 70 Prozent entspricht. Die tatsächliche Zuschauerzahl dürfte sogar höher liegen, da Streaming-Angebote und Magenta TV nicht mitgerechnet wurden.
Im Vergleich zum Eröffnungsspiel der WM 2022 hat sich die Zuschauerzahl somit mehr als verdoppelt – damals schalteten nur 9,23 Millionen bei der 1:2-Niederlage gegen Japan ein. Bei der WM 2018 verfolgten 25,97 Millionen Fans das Auftaktmatch gegen Mexiko (0:1).
Nach dem späten Sieg gegen Ecuador rangiert die Elfenbeinküste nun punktgleich mit Deutschland auf dem zweiten Platz der Gruppe. Ein bekanntes Gesicht zeigt sich vor dem anstehenden Duell besonders motiviert.
„Wir sind nicht nur hier, um mitzuspielen. Wir wollen Geschichte schreiben“, erklärte der Leipziger Jungspieler Yan Diomande (19). Der flinke Flügelspieler bereitete der südamerikanischen Abwehr immer wieder große Probleme und überzeugte durch gefährliche Aktionen.
„Wir sind mit der Einstellung gekommen, alles gewinnen zu wollen“, so der 19-Jährige weiter. Auch den Gegner Deutschland sieht Diomande als eine der stärksten Mannschaften weltweit. Wichtig sei für ihn jedoch, „ruhig und gelassen“ zu bleiben.
Die WM hat gerade erst begonnen und auch heute stehen viele spannende Begegnungen auf dem Programm.
Abends startet mit Spanien ein heißer Favorit ins Turnier. Die Mannschaft von Luis de la Fuente (64) trifft um 18 Uhr auf den WM-Neuling Kap Verde und möchte gleich ein Statement setzen.
Der Schlüsselspieler Lamine Yamal wird jedoch nicht von Beginn an spielen dürfen: „Die gute Nachricht ist, dass Lamine topfit ist. Er trainiert sehr gut und steht zur Verfügung, kann aber nicht von Anfang an eingesetzt werden“, erklärte der spanische Trainer.
Später am Abend messen sich dann Belgien und Ägypten (21 Uhr), um Mitternacht spielen Saudi-Arabien und Uruguay gegeneinander und um 3 Uhr nachts treffen der Iran und Neuseeland aufeinander.
Die Skandinavier nutzten die Schwächen in der tunesischen Defensive effektiv aus und katapultierten sich mit diesem deutlichen Sieg an die Spitze der Gruppe F.
Bereits nach sieben Minuten erzielte Ayari einen sehenswerten Treffer zum 1:0, der der Mannschaft Selbstvertrauen gab. Nach 30 Minuten führte das Team um Viktor Gyökeres bereits mit zwei Toren, auch wenn die Tunesier kurz vor der Pause noch den Anschlusstreffer erzielten, änderte dies nichts am Spielverlauf.
In der zweiten Halbzeit legte Schweden noch einmal zu, nutzte die Fehlpässe der gegnerischen Abwehr clever aus und bescherte den mitgereisten Anhängern drei weitere Treffer.
Schweden - Tunesien 5:1 (2:1)
Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)
Gelbe Karten: – / Khedira (1)
In der deutschen Gruppe deutete sich lange ein Unentschieden zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador an, ehe die Ivorer kurz vor Schluss noch den Siegtreffer erzielten.
Die Zuschauer in Philadelphia sahen ein ausgeglichenes, unterhaltsames Duell mit Chancen auf beiden Seiten. Die Elfenbeinküste hatte zudem mehrfach Glück, dass der Ball nach Abschlüssen Ecuadors dreimal am Aluminium landete.
Für Ecuador rächte sich das Pech doppelt, denn in der 90. Minute brachte Joker Amad Diallo die Ivorer zum Jubeln und sicherte ihnen damit den Punktgleichstand mit Deutschland auf Tabellenplatz zwei.
Elfenbeinküste - Ecuador 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)
Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)
In einem spannenden und technisch hochwertigen Spiel trennten sich die Niederlande und Japan in Gruppe F mit einem 2:2-Unentschieden.
„Oranje“ ging zweimal in Führung, doch die schnellen und technisch starken Japaner glichen jeweils aus.
Niederlande - Japan 2:2 (0:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)
Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)
Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)
Zuschauer: 69.285 (Dallas)
Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)
Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –
Nach dem starken Auftaktsieg Deutschlands greifen heute Nacht weitere Teams ins WM-Geschehen ein. In Gruppe F treffen die Niederlande und Japan um 22 Uhr aufeinander.
Um 1 Uhr duellieren sich in Gruppe E die nächsten Gegner Deutschlands, die Elfenbeinküste und Ecuador. Anschließend startet um 4 Uhr in Gruppe F das Spiel Schweden gegen Tunesien.
Dieser deutliche Sieg weckt definitiv Lust auf mehr und sorgt im Land vermutlich für eine kleine Euphorie: Deutschland hat zum Auftakt mit einem beeindruckenden 7:1 (3:1)-Sieg gegen Curaçao ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.
Alle Details zum sensationellen Match findet Ihr in unserem Sonder-Liveticker.
Deutschland - Curaçao 7:1 (3:1)
Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)
Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)
Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Foulelfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)
Deutschland bestreitet heute seinen WM-Auftakt gegen Curaçao. Alle Infos dazu gibt es in unserem Liveticker zum Spiel.
Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten.
Wie die BBC berichtet, wird die FIFA ihm die komplette Entlohnung auszahlen. Artan wurde bei der Einreise elf Stunden lang befragt und anschließend wieder zurückgeschickt. Die US-Behörden begründeten die Verweigerung mit angeblichen Verbindungen des Unparteiischen zu Personen, die im Verdacht stehen, terroristischen Gruppen anzugehören.
Nach den Vorfällen wurde Artan eingeladen, den Supercup zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa am 12. August in Salzburg zu leiten.
Bei seiner Rückreise über Istanbul erhielt er von FIFA-Vertretern Unterstützung, dennoch konnten diese seine Einreise in die USA nicht gewährleisten.
Die portugiesische Nationalmannschaft wird die WM mit einem besonderen Armband bestreiten, das an Diogo Jota (†28) erinnert, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam.
Vor dem Abflug in die USA übergab der portugiesische Premierminister Luís Montenegro (53) jedem Spieler ein solches Armband in den Landesfarben Grün und Rot. Neben den Namen des aktuellen WM-Kaders war auch Jotas Name darauf vermerkt.
Die Spieler schätzen diese Geste sehr: „Wir wissen das sehr zu würdigen“, sagte Vitinha (26). Der Premierminister habe den Spielern überlassen, „ob und wie wir es tragen wollen“. Die Mannschaft entschied sich gemeinsam dafür, das Armband während der gesamten WM bei Trainingseinheiten und Spielen zu tragen.
In der Debatte um die verweigerte Einreise bei der WM hat Annalena Baerbock (45), Präsidentin der UN-Generalversammlung, die FIFA kritisiert.
Besonders im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan, dem die Einreise verweigert wurde, sieht Baerbock die FIFA in der Pflicht. „Hier darf nicht länger behauptet werden, man sei neutral und könne sich nicht äußern. Neutralität heißt, dass alle Schiedsrichter einreisen dürfen“, betonte sie.
FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) nannte den Vorfall „unglücklich“ und ergänzte: „Wir haben nicht alles unter Kontrolle. Wir versuchen, diskutieren, sprechen und sehen, wie wir das lösen können. Manchmal ist es gut, einfach ruhig zu bleiben.“
Im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Spiel bestätigte Julian Nagelsmann (38) die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Tor.
Außerdem gab der Bundestrainer bekannt, dass Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite beginnen wird und auch Jamal Musiala (23) von Anfang an spielt. Das Match gegen Curaçao bezeichnete Nagelsmann als „David-gegen-Goliath“-Situation und war sich der Favoritenrolle sehr bewusst.
Gleichzeitig warnte der 38-Jährige vor einer möglichen Überraschung, wie sie in der ersten Runde des DFB-Pokals vorkam. Insbesondere durch die „Unbeschwertheit“ des karibischen Teams könne es gefährlich werden.
Dennoch gilt dieses erste Gruppenspiel als Pflichtaufgabe für das DFB-Team. Anstoß ist um 19 Uhr.
Eine Überraschung gelang in Gruppe D: Australien setzte sich gegen den Favoriten Türkei durch.
Der Außenseiter aus Down Under spielte auf Konter und hatte Erfolg. Nestory Irankunda erzielte nach einem türkischen Angriff sehenswert das 1:0, noch vor der Halbzeit. Connor Metcalfe von St. Pauli sorgte 15 Minuten vor Schluss für die Entscheidung.
Australien - Türkei 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)
Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)
Die Schotten übernehmen nach einem 1:0-Sieg gegen Haiti die Tabellenspitze in Gruppe C.
Bereits nach knapp 30 Minuten traf John McGinn per Nachschuss in einer zunächst wilden Partie. Haiti hatte mehrfach Chancen zum Ausgleich, doch am Ende siegten die Bravehearts.
Haiti - Schottland 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 John McGinn (28.)
Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)
In der Nacht gab es auch in Gruppe C eine große Überraschung: Brasilien kam über ein 1:1 gegen Marokko nicht hinaus.
Der Rekordweltmeister brauchte lange, um ins Spiel zu finden. Die frühe Führung durch Ismael Saibari glich Vinicius Junior noch vor der Pause aus, doch am Ende teilten sich beide Teams die Punkte.
Brasilien - Marokko 1:1 (1:1)
Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)
Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –
Die erste große WM-Überraschung ist perfekt: Katar rettete in der vierten Minute der Nachspielzeit ein 1:1 gegen die Schweiz.
In einem eher zähen Spiel gingen die Eidgenossen durch einen umstrittenen Elfmeter in der 17. Minute in Führung. Lange sah es nach einem Sieg für die Schweizer aus, doch Katar sorgte kurz vor Schluss für den Ausgleich.
Katar - Schweiz 1:1 (0:1)
Katar: Abunada – Al-Oui (60. Fathy), Pedro Miguel, Khoukhi, H. Ahmed – Gaber (60. Boudiaf), Madibo (78. Mannai), Laye – Junior (88. Al-Haydos), Abdurisag (60. Alaaeldin), Afif
Schweiz: Kobel – D. Zakaria, N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez (89. Muheim) – Aebischer (65. Rieder), Xhaka, Freuler (89. Jashari) – Ndoye (65. Manzambi), Embolo, R. Vargas (78. Amdouni)
Schiedsrichter: Hector Said Martinez (Honduras)
Zuschauer: 67.966
Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)
Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)
Beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao litt die deutsche Mannschaft unter der Hitze in den USA. Bei rund 32 Grad kamen die Spieler von Bundestrainer Nagelsmann ordentlich ins Schwitzen.
Für die Torhüter wurden speziell vorbereitende Maßnahmen getroffen: Ihre Handschuhe wurden in Eiswasser gekühlt.
Nach der Trainingseinheit gab es Mittagessen, bevor es um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit) mit einem Airbus A220 in rund zweieinhalb Stunden Flug nach Houston geht – dem ersten WM-Spielort in Texas. Dort gibt es nur eine Stunde Zeitverschiebung zum bisherigen Quartier in Winston-Salem, North Carolina.
Heute Abend um 21 Uhr bestreiten Katar und die Schweiz ihr Auftaktspiel in Gruppe B in der San Francisco Bay Area.
Gefolgt von den Partien Brasilien gegen Marokko (0 Uhr in New York) und Haiti gegen Schottland (3 Uhr in Boston) in Gruppe C. Um 6 Uhr morgens deutscher Zeit treffen in Gruppe D Australien und Türkei in Vancouver aufeinander.
Am Sonntag um 19 Uhr startet Deutschland gegen Curaçao in Houston in die WM. Um 22 Uhr folgen noch die Begegnungen zwischen den Niederlanden und Japan (Gruppe F).
Das Außenministerium Ghanas hat Kanada wegen der verweigerten Einreise für Ghanas Nationalspieler Thomas Partey (33) eine Protestnote geschickt. Darin fordert man die kanadischen Behörden auf, ihre „unglückliche Entscheidung“ zu überdenken, den Mittelfeldspieler von Villareal nicht einreisen zu lassen.
Partey wurde vor dem Spiel am Donnerstag in Toronto gegen Panama die Einreise verweigert. Kanadische Stellen begründeten dies damit, dass der Profi seit April in London vor Gericht steht. Er soll im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt haben und ist zudem in fünf weiteren Fällen wegen sexueller Übergriffe angeklagt. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Jahre 2020 bis 2022. Partey spielte von 2020 bis 2025 für den FC Arsenal in London.
Ein wichtiger Punkt in der Diskussion: Laut der kanadischen Regierung kann Einreisen verwehrt werden, wenn ein Besucher nachweislich Straftaten begangen hat. Das Verfahren gegen Partey ist jedoch noch nicht abgeschlossen, eine Verurteilung liegt nicht vor.
Das ghanaische Außenministerium beruft sich daher auf das Grundprinzip der Unschuldsvermutung, das in demokratischen Gesellschaften die Basis für Gerechtigkeit und faire Verfahren ist.
Um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) absolviert die deutsche Auswahl heute ihr Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt am Sonntagabend (19 Uhr) gegen Curaçao in Houston.
Derzeit befindet sich das DFB-Team noch im Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen erfolgt der Flug nach Houston in Texas, wo das Auftaktspiel stattfindet. Die Zeitverschiebung beträgt dort nur eine Stunde.
Um 18:45 Uhr Ortszeit (1:45 Uhr deutscher Zeit in der Nacht zu Sonntag) findet die Abschluss-Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern München, defensives Mittelfeld) statt.
Wie die FIFA mitteilte, wird die Begegnung Elfenbeinküste gegen Ecuador am Montag (1 Uhr) nicht von Michael Oliver (41) geleitet werden. Der englische Schiedsrichter fällt wegen einer Verletzung aus.
„Aufgrund einer leichten Verletzung wurde Michael Oliver durch François Letexier ersetzt. Oliver wird voraussichtlich in den nächsten Tagen wieder einsatzbereit sein“, teilte die FIFA mit.
Auch die beiden Linienrichter von Oliver werden durch französische Kollegen ersetzt. Der Vierte Offizielle und der VAR bleiben unverändert.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte bei der Pressekonferenz den Ausfall der brasilianischen Ikone Neymar.
„Er arbeitet hart daran, schnell wieder fit zu werden. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder voll ins Training einsteigen kann“, so Ancelotti. Für Neymar (34) läuft ein Wettlauf gegen die Zeit, um im schlimmsten Fall nicht die komplette Gruppenphase zu verpassen.
Der 34-Jährige hat weiterhin Probleme mit einer Wadenverletzung und verpasste deshalb die Testspiele gegen Panama und Ägypten während der Vorbereitung.
Kurz vor Ankunft im WM-Quartier in Kansas City wurde die englische Nationalmannschaft um Thomas Tuchel (52) offenbar Opfer eines Diebstahls.
Wie die BBC berichtete, wurde in Fahrzeuge eingebrochen, die die Ausrüstung zum Trainingsgelände bringen sollten. Es ist unklar, was genau gestohlen wurde, doch es wird befürchtet, dass unter anderem Bälle und Fußballschuhe entwendet wurden.
Die „Three Lions“ werden am Samstagnachmittag im Trainingslager erwartet, die Ausrüstung sollte eigentlich bereits vor dem Team ankommen. Der Diebstahl könnte das Training und die Vorbereitung auf das Spiel am Mittwoch gegen Kroatien (22 Uhr) beeinträchtigen.
Im ersten Spiel der Gruppe D nutzte Gastgeber USA seinen Heimvorteil und schlug Paraguay deutlich mit 4:1.
Schon in der ersten Halbzeit führten die US-Amerikaner mit 3:0, darunter ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla. Folarin Balogun traf doppelt. Obwohl Paraguay durch Mauricio noch verkürzen konnte, stellte Giovanni Reyna in der Nachspielzeit den Endstand her.
USA - Paraguay 4:1 (3:0)
Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./ET), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)
Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)
Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden.
Jovo Lukic brachte die Bosnier nach einer Ecke schon im ersten Durchgang in Führung, anschließend dominierte fast ausschließlich die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch. Der Ausgleich gelang erst in der 79. Minute durch den eingewechselten Cyle Larin.
Kanada - Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)
Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)
Die ersten beiden WM-Spiele sind absolviert, jetzt geht es weiter!
Am zweiten Spieltag eröffnen Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina. Zuvor gab es in Toronto die zweite Eröffnungsfeier, bei der Alanis Morissette die kanadische Nationalhymne sang.
Direkt danach steigt auch das Team der USA ins Turnier ein, das ab 3 Uhr morgens gegen Paraguay spielt.
Die ghanaische Nationalmannschaft muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten. Dem Mittelfeldspieler wurde die Einreise von den USA nach Kanada verweigert. Die FIFA bestätigte dies.
Die Visa-Probleme hängen höchstwahrscheinlich mit den Missbrauchsvorwürfen gegen den Ex-Arsenal-Star zusammen. Partey steht seit April in London vor Gericht, ihm wird vorgeworfen, eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung findet im Oktober statt, ein Urteil wird frühestens Mitte 2027 erwartet.
Für die USA durfte er dennoch einreisen, dort hält er sich im ghanaischen WM-Quartier in Boston auf. Das Auftaktspiel der Black Stars findet in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag jedoch in Toronto statt.
Der frühere DFB-Stürmer Miroslav Klose (48) ist mit 16 Toren nach wie vor der Rekordtorschütze bei WM-Endrunden. Doch das könnte sich in den kommenden Wochen ändern. Klose, der inzwischen Trainer in Nürnberg ist, geht davon aus.
„Ich erwarte, dass mein Rekord bei diesem Turnier gebrochen wird“, sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Durch die größere Anzahl an Teilnehmern gibt es mehr Spiele und somit mehr Chancen, Tore zu erzielen.“
Als potenzielle Kandidaten für den Rekord sieht Klose vor allem Lionel Messi mit 13 Treffern und Kylian Mbappé mit 12 Toren. Argentinien und Frankreich könnten seiner Meinung nach „weit kommen“, was wohl auch zu weiteren Toren der beiden führen würde. „Das ist völlig in Ordnung, der Rekord wird so oder so irgendwann fallen“, sagte der 49-Jährige.
Würde er sich entscheiden können, würde Klose den Rekord gerne an Messi abgeben: „Ich bin schon immer ein großer Fan von Messi – er ist ein Genie.“
Die DFB-Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada gespielt, teilte der Verband mit.
Das Lied wurde zusammen mit den „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt. Wann genau die beiden anderen Titel während der Spiele der deutschen Mannschaft erklingen, ist allerdings noch unklar.
„Major Tom“ hatte bei der Heim-EM 2024 „Kernkraft 400“ von Zombie Nation als Torhymne abgelöst und wurde von den Fans begeistert aufgenommen.
Marc Cucurella (27) – bei diesem Namen klingeln in Deutschland seit der Heim-EM 2024 bei vielen Fans die Alarmglocken. Zur WM überraschte der Chelsea-Star jetzt mit einer kuriosen Ankündigung.
Falls Spanien den WM-Titel holt, will sich der Linksverteidiger das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte er mutig zu seinem eigenen Vorschlag im Gespräch mit „Radio Cope“.
Bereits nach dem EM-Triumph vor zwei Jahren hatte der Abwehrspieler sein Versprechen eingelöst und sich die Haare komplett rot gefärbt. Für DFB-Fans bleibt jedoch vor allem sein vermeintliches Handspiel im Viertelfinale gegen Musiala und der nicht gegebene Elfmeter durch Schiedsrichter Anthony Taylor (47) in Erinnerung.
Zuschauer, die am Donnerstagabend die WM-Eröffnungsfeier im ZDF verfolgen wollten, wurden enttäuscht – statt der Feierlichkeiten aus dem Aztekenstadion lief zunächst Werbung.
Der öffentlich-rechtliche Sender zeigte zunächst eine Expertenrunde aus dem Studio und dann Werbeblöcke. So verpassten die Fans mehrere Minuten und die Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.
Das ZDF zeigte Verständnis für die Kritik und erklärte in einer Pressemitteilung am Freitag: „Das ZDF ist verpflichtet, einen Teil seines Haushalts durch Werbung zu finanzieren. ARD und ZDF dürfen von Montag bis Samstag, außer an Feiertagen, bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr ausstrahlen. Der letzte Werbeblock am Eröffnungstag lief um 19:44 Uhr.“
Zu diesem Zeitpunkt war die Eröffnungsshow bereits im Gange. Immerhin waren Headlinerin Shakira und der WM-Song „Dai Dai“ dann in voller Länge zu sehen. Der Sender verwies außerdem darauf, dass die gesamte Feier in der Mediathek als Wiederholung verfügbar sei. Warum die Werbung nicht in die mehr als zwei Stunden Vorberichterstattung vor der Zeremonie gelegt wurde, begründete das ZDF nicht.
Vor einem Jahr hatte Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zur EM in der Schweiz nur über seinen Sprecher Stefan Kornelius (60) viel Erfolg gewünscht. Beim Herren-Team suchte der Bundeskanzler nun den direkten Kontakt.
Der 70-Jährige schaltete sich per Videocall bei Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie den Teamkollegen Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30) ein. Ein entsprechender Clip wurde auf Merz’ Instagram-Kanal veröffentlicht. Was als nette Idee gedacht war, wirkt jedoch etwas inszeniert.
„Hallo, hier ist Friedrich Merz“, begann Merz das Gespräch. Im Verlauf schaltete sich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) dazu. Mit Blick auf die Unterstützung aus der Heimat sagte der Kanzler: „Ganz Deutschland drückt Euch die Daumen! Hier fiebern alle mit!“ Die Spieler bedankten sich für die Unterstützung und betonten, wie wichtig der Rückhalt sei: „Den brauchen wir!“, erklärten sie.
Zum Abschied fand Merz motivierende Worte und kündigte an, auch weiterhin mit Nagelsmann in Kontakt zu bleiben: „Viele Grüße, toi, toi, toi. Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal, wie der Stand der Dinge ist, wenn die ersten Spiele gespielt sind.“
Das Internet findet es „GANS geil“: Noch keine 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel hat die WM bereits ihren ersten viralen Online-Star.
Auf Social Media verbreitet sich gerade ein Video einer Gans, das zu zahlreichen Aufrufen, Likes und Kommentaren führt. Zu sehen ist das Tier, wie es im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft entspannt durch die Straßen watschelt und sich dabei völlig unbeeindruckt von der Menschenmenge bewegt. Wo genau die Szene gedreht wurde und was die Gans vorhat, bleibt unklar.
Lokalen Medien zufolge soll die Gans im Auftrag ihres Besitzers, eines Straßenhändlers, unterwegs sein. Sie werde immer wieder als fragwürdige Marketingaktion eingesetzt und trägt ein kleines Schild um den Hals, um auf sich aufmerksam zu machen und letztlich den Verkauf anzukurbeln.
Tierfreunde schütteln angesichts dieser Hintergründe den Kopf, das Netz hingegen feiert den Clip begeistert.
Diese Einschaltquote kann sich sehen lassen! Zum Start der WM verzeichnete das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika hervorragende Zuschauerzahlen für das ZDF.
Im Durchschnitt schalteten am Donnerstagabend 10,04 Millionen Menschen ein, um den 2:0-Erfolg des Co-Gastgebers live zu verfolgen. Das entspricht einem Marktanteil von 46,5 Prozent beim Gesamtpublikum. Die Reichweite übertraf damit deutlich die Eröffnungspartie der WM 2018 in Katar.
Dort hatten nur 6,21 Millionen Zuschauer die 0:2-Niederlage der Gastgeber gegen Ecuador verfolgt.
Bereits erwartet: Der WM-Auftakt wurde in verschiedenen Regionen Mexikos von Protesten begleitet – die Stimmung blieb jedoch alles andere als friedlich.
Am Aztekenstadion, dem Austragungsort des Eröffnungsspiels, kam es während der Feierlichkeiten zu heftigen Zusammenstößen zwischen teils vermummten jungen Demonstranten und der Polizei.
In Mexiko-Stadt protestierten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für Reformen im Rentensystem, bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen.
Schon Anfang Mai hatten sie ihre Forderungen auf die Straße getragen, damals kam es ebenfalls zu Ausschreitungen.
Ein herber Rückschlag für Gastgeber Kanada: Beim WM-Auftakt gegen Bosnien-Herzegowina fällt Alphonso Davies (25) aus.
Der Bayern-Profi leidet weiterhin an einer Muskelverletzung im Oberschenkel und steht Trainer Jesse Marsch (52) daher am Freitag (Anpfiff 21 Uhr) nicht zur Verfügung. Dennoch gibt es Hoffnung.
„Das MRT von gestern hat sehr positive Ergebnisse gezeigt. Die Heilung verläuft nahezu komplett. Wir werden die Belastung jetzt langsam steigern. Für morgen ist er nicht einsatzbereit, aber es sieht sehr gut aus“, erklärte Marsch am Donnerstag optimistisch.
In der zweiten Partie der Gruppe A feierte Südkorea einen späten 2:1-Erfolg gegen Tschechien.
Kapitän Ladislav Krejci hatte Tschechien in der 59. Minute in Führung gebracht, doch neun Minuten später glich In-beom Hwang aus. In der 80. Minute erzielte Hyeon-gyu Oh den vielumjubelten Siegtreffer.
Südkorea - Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Ladislav Krejci (59.), 1:1 I. Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)
Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –
Mexiko gewann das erste Spiel der WM 2026 mit 2:0 (1:0) gegen Südafrika. Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio zeigte dabei gleich drei rote Karten!
Mexiko - Südafrika 2:0
Torschützen: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Besondere Ereignisse: Rote Karten für Yaya Sithole (50.), Zwane (84.) und Montes (90.+2)
Der Startschuss ist gefallen – die WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada ist im Gange!
Der Ball rollt im Aztekenstadion, wo das Turnier mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika begonnen hat. Kann der Gastgeber bei der Neuauflage des Auftaktspiels der WM 2010 bestehen, oder gelingt Südafrika erneut eine Überraschung? Vor 16 Jahren hatte „Bafana Bafana“ durch einen legendären Treffer von Siphiwe Tshabalala mit 1:0 gewonnen, damals als Gastgeber. Heute schließt sich somit ein Kreis.
Hollywood-Schauspielerin Salma Hayek moderiert die WM-Eröffnung im Aztekenstadion.
Danach folgt die Parade der Nationen: Die Flaggen aller 48 Teilnehmer werden auf das Spielfeld getragen.
Im Aztekenstadion bereiten sich die Spieler auf das Match vor, die mexikanische Mannschaft wurde mit tosendem Applaus empfangen.
Vor dem Stadion geht es jedoch chaotischer zu. Zahlreiche Fans strömen zur offiziellen Fanzone auf dem Zócalo, um gemeinsam das Public Viewing zu feiern.
„Hört auf zu schubsen und zu drängeln, hier sind Kinder, ihr benehmt euch wie Tiere“, rief ein Stadtmitarbeiter über ein Megafon in die Menge. In den letzten Tagen gab es dort auch Proteste.
Nun stehen die Hauptakteure der Eröffnungsfeier auf der Bühne: Shakira und Burna Boy performen ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“!
Das Aztekenstadion ist prall gefüllt und erstrahlt in bunten Farben. Direkt nach dem Lied steigt ein farbenfrohes Feuerwerk in den Nachthimmel.
Die Feierlichkeiten im Aztekenstadion sind mittlerweile voll im Gange!
Aktuell spielt die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules, während zahlreiche Tänzer um einen riesigen WM-Pokal auf dem Spielfeld tanzen.
Gleich wird die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada offiziell eröffnet – in wenigen Stunden rollt der Ball zum ersten Spiel.
Los geht es um 19:30 Uhr im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt mit der großen Eröffnungsfeier, danach treten Shakira und Burna Boy als Headliner mit ihrem Song „Dai Dai“ auf. Außerdem sind J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana mit dabei.
Dies ist übrigens nur die erste von drei Eröffnungsfeiern. Am Freitag findet ab 19:30 Uhr in Toronto die zweite Feier statt, unter anderem mit Alanis Morissette. In der Nacht zu Samstag (1:20 Uhr) folgt dann die US-amerikanische Variante mit Katy Perry.
Die heutige Veranstaltung läuft im ZDF, die Vorberichterstattung begann bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr erfolgt der Anpfiff des ersten WM-Spiels zwischen Mexiko und Südafrika. Anschließend trifft Südkorea um 4 Uhr deutscher Zeit auf Tschechien.
Am Donnerstag wurde der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao offiziell bekanntgegeben. Wie die FIFA mitteilte, wird Jalal Jayed (39) die Partie am kommenden Sonntag (Anstoß 19 Uhr) im texanischen Houston leiten.
Der marokkanische Unparteiische gilt international als eher unerfahren, leitete bisher nur vier Spiele beim Afrika-Cup, darunter das Spiel um Platz drei der letzten Ausgabe. Außerdem pfiff er vier Begegnungen bei der U20-WM 2025.
Als Linienrichter unterstützen ihn seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Vierter Offizieller ist der Südafrikaner Abongile Tom (34).
Die Freude über das neue Trikot Haitis währte nicht lange: Die FIFA forderte Änderungen am Design.
Ausrüster Saeta und der haitianische Fußballverband hatten ein Motiv entworfen, das an die Schlacht von Vertières 1803 erinnert und den historischen Sieg feiert, der den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Die FIFA nahm die Darstellung jedoch als zu politisch wahr. Der Weltverband verbietet politische, religiöse oder persönliche Botschaften auf Trikots, weshalb das Design angepasst werden musste.
Saeta akzeptierte die Vorgaben, betonte jedoch, dass die Gestaltung nicht politisch gemeint war: „Obwohl die Interpretation von unseren Absichten abweicht, respektieren wir den Prozess und setzten die endgültigen Anforderungen der FIFA um“, erklärte der Hersteller.
Außerdem betonte Saeta: „Das finale Design sollte eine Hommage an die Männer und Frauen sein, die jeden Tag an der Zukunft Haitis arbeiten, und ist kein politisches Statement.“
Er ist irgendwie zurück: Der TV-Sender RTL II lässt die Kult-Krake Paul per Künstlicher Intelligenz wiederauferstehen, um die WM zu tippen.
Die KI-Version bekommt zuvor nur „Fun Facts“ wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ vermittelt, bevor sie in mehreren Clips ihre Prognosen zu ausgewählten WM-Spielen abgibt. „Paul 2.0“ wird als Mini-Format um 16 Uhr nach den „RTLzweiNews“ ausgestrahlt. Die Premiere findet am Eröffnungstag, dem 11. Juni, statt. Insgesamt sind 27 Kurzvideos geplant.
Der echte Paul, eine gewöhnliche Krake, wurde als Orakel mit seinen Tentakeln und Futterboxen weltberühmt, da er alle Spiele der deutschen Mannschaft und das WM-Finale 2010 korrekt vorhersagte. Er starb jedoch am 26. Oktober 2010 eines natürlichen Todes im Sea Life Oberhausen. Seine Asche wird im Dortmunder Fußballmuseum aufbewahrt.
Die iranische Regierung droht kurz vor WM-Beginn mit harten Maßnahmen, falls es im Stadion nicht nach ihrem Willen zugeht.
„Wir haben die FIFA bereits informiert, dass die Teamverantwortlichen das Spiel abbrechen würden, wenn wir im Stadion politische Parolen hören“, warnte Ahmed Donjamali, der Sportminister Irans. Proteste der diaspora gegen die iranische Führung oder das Zeigen von nicht offiziellen Flaggen sollen zu Spielabbrüchen führen. Der Iran besteht darauf, dass nur die Flagge der islamischen Republik gezeigt wird, nicht die alte persische Flagge.
Unterdessen äußerte sich ein US-Regierungsvertreter gegenüber CNN zur verweigerten Einreise von Omar Artan (34), somalischer FIFA-Schiedsrichter.
Die Überprüfung am Flughafen Miami habe Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Gruppen ergeben, so ein namentlich nicht genannter Vertreter. Zuvor hatte die US-Grenzschutzbehörde CBP nur von „Sicherheitsbedenken“ gesprochen.
Artan selbst sagte der New York Times, er habe die „richtigen Papiere“ und ein gültiges Visum gehabt. Die US-Grenzbeamten hätten ihn zu politischen Gegebenheiten in Somalia und zur Terrormiliz Al-Shabaab befragt.
2025 wurde der 34-Jährige zum besten männlichen Schiedsrichter Afrikas gekürt und gehört zu den sieben afrikanischen Unparteiischen bei der WM.
Kein gutes Zeichen: Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitung läuft nicht rund.
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war auch in Florida spürbar, wo sich das Team von Trainer Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni aufhält.
Die Erschütterungen wurden auch in den Ferienregionen Cancún und Tulum in Mexiko sowie im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Das Beben war das stärkste seit 1880 in der Region, damals lag die Stärke bei 6,0.
Eigentlich sollte Omar Artan bei der WM als Schiedsrichter eingesetzt werden. Doch daraus wird nichts: Trotz gültigem Visum wurde dem Somalier die Einreise in die USA verweigert.
Der Co-Gastgeber habe Artan die Einreise verwehrt, bestätigte ein FIFA-Sprecher am Montag gegenüber AFP. Deshalb wird der Schiedsrichter bei diesem XXL-Turnier nicht zum Einsatz kommen.
„Die FIFA bestätigt, dass Omar Artan nicht an der WM 2026 teilnehmen kann, da ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wurde“, hieß es. Ein offizieller Grund wurde nicht genannt. Somalia zählt allerdings zu den Ländern, die auf einer Einreiseverbotsliste stehen, die unter Präsident Donald Trump (79) eingeführt wurde.