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WM 2026 live: Erneuter Rückschlag – Tunesien scheidet in der Vorrunde aus

Die Fußball-WM 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, befindet sich mitten in vollem Gange. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli dauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Mannschaft glänzte bereits mit einem beeindruckenden Auftaktsieg gegen Curaçao und setzte sich mit 7:1 (3:1) durch. Im Anschluss folgte ein weiterer Sieg gegen die Elfenbeinküste, den das Team durch zwei Jokertore von Deniz Undav beim 2:1 (0:1) errang.

Das erklärte Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der Gewinn des WM-Titels, doch bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York liegt noch ein weiter Weg vor ihnen. Als amtierender Champion geht Argentinien ins Rennen. Die Mannschaft um Superstar Lionel Messi (38) hatte sich den Pokal im Winter 2022 in Katar gesichert.

In unserem WM-Liveticker halten wir Euch während des gesamten Turniers mit allen wichtigen News auf dem Laufenden.

Der erhoffte Umschwung unter dem neuen Trainer Hervé Renard blieb für Tunesien aus, stattdessen setzte es eine weitere deutliche Niederlage.

Auch im zweiten Spiel mit dem 57-jährigen Nachfolger des entlassenen Sabri Lamouchi lief es für die Karthago-Adler nicht besser. Nach der 1:5 (1:1)-Pleite gegen Schweden unterlagen sie auch gegen Japan mit 0:4 (0:2). Damit ist der frühe Ausstieg des Teams bereits besiegelt.

Die Niederlage zeichnete sich schon früh ab, als Ex-Bundesliga-Spieler Daichi Kamada in der 4. Minute traf. Noch vor der Pause baute Ayase Ueda (31.) die Führung für die Asiaten aus, in der zweiten Halbzeit sorgten Jun’ya Itō (69.) und Ueda (83.) mit weiteren Treffern für die endgültige Entscheidung.

Endstand:

Tunesien – Japan 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)

Das DFB-Team kann sich entspannt zurücklehnen: Dank des Patzers Ecuadors im zweiten Spiel gegen Curaçao ist der erste Platz in der Gruppe sicher.

Die Begegnung verlief größtenteils in eine Richtung. Die Südamerikaner drängten auf das Tor, erspielten sich deutlich mehr Chancen, fanden aber kein Mittel gegen den herausragenden Keeper von Curaçao, Eloy Room.

Dadurch kann Deutschland das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador mit deutlich weniger Druck angehen. Selbst wenn die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann ohne Punkte bleibt, führt sie dank des gewonnenen direkten Vergleichs die Tabelle vor der Elfenbeinküste an.

Endstand:

Ecuador – Curaçao 0:0

Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)

Die Niederlande profitierten in einem torreichen Match von zwei schnellen Treffern, die den Weg zum Sieg ebneten und ihnen vorläufig die Tabellenführung in Gruppe F sicherten.

Innerhalb der ersten 17 Minuten erzielte Angreifer Brian Brobbey zwei Tore und eroberte dadurch die Herzen der niederländischen Fans, was eine komfortable Ausgangslage schuf. Die Schweden zeigten zwar viel Einsatz, doch im Angriff fehlte die letzte Präzision, während die Defensive zu anfällig war.

Nach der Halbzeit war es erneut Oranje, die kurz nach Wiederanpfiff zum dritten Mal trafen und somit die Vorentscheidung herbeiführten. Die skandinavische Mannschaft ließ defensiv zu viele Lücken offen und musste nach etwa 50 Minuten sogar das vierte Gegentor hinnehmen.

Obwohl Elanga die Schweden in der 59. Minute auf die Anzeigetafel brachte, konnte dies den Spielverlauf nicht mehr ändern. Kurz vor Schluss erhöhte Summerville mit einem Distanzschuss auf 5:1.

Endstand:

Niederlande – Schweden 5:1 (2:0)

Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) – Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)

Schweden: Nordfeldt – Lagerbielke, Hien, Lindelöf – Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) – Isak, Gyökeres

Gelbe Karten: – / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)

Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)

Nach seiner schweren Verletzung gegen Katar, bei der sich Ismael Koné einen Bruch im linken Schien- und Wadenbein zuzog, konnte der Kanadier heute bereits erneut mit seiner Nationalmannschaft trainieren.

Am Morgen wurde der 24-Jährige unter „Ismael“-Rufen im Trainingszentrum von seinen Teamkollegen willkommen geheißen. Bereits im Krankenhaus hatte er angekündigt, sein Team von der Seitenlinie aus zu unterstützen und vorübergehend in die Rolle eines Assistenztrainers zu schlüpfen.

Skurrile Szenen spielten sich im Umfeld der spanischen Nationalmannschaft ab: Borja Iglesias (33) wurde offenbar zunächst der Zutritt zum Teamhotel verwehrt.

Ein auf Social-Media kursierendes Video zeigt, wie der Stürmer hinter einem Zaun versucht, das Gelände zu betreten: „Ich bin Nationalspieler, ich muss rein“, sagte er zur Security, die zunächst misstrauisch blieb.

Erst nach der Bestätigung seiner Identität per Handy erhielt er Zugang und konnte sich zu seinen Teamkollegen ins Hotel begeben. Verrückt!

Mit null Punkten aus den ersten beiden Partien ist die Türkei bei dieser WM bereits ausgeschieden. Die Enttäuschung im Team von Nationaltrainer Vincenzo Montella (52) ist entsprechend groß, auch Kapitän Hakan Çalhanoğlu (32) zeigt sich tief getroffen.

Nach dem zweiten torlosen Unentschieden gab der Kapitän einen offenen Einblick in die Stimmung innerhalb der Mannschaft und wandte sich emotional an die Fans.

„Wir sind alle traurig“, erklärte der 32-Jährige nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Paraguay. „Ich möchte mich einfach bei unseren Fans bedanken, die hierhergekommen sind und uns zuhause unterstützt haben. Gleichzeitig entschuldige ich mich bei ihnen.“

„Jeder wollte seinem Land etwas zurückgeben“, fuhr der ehemalige Bundesliga-Profi fort und betonte, dass man in beiden Partien viel versucht habe, aber auch ein wenig Pech dabei war.

Im WM-Spiel zwischen Gastgeber USA und Australien erlitt Schiedsrichter Felix Zwayer (45) wegen eines Krampfs einen Zwischenfall, der Bastian Schweinsteiger (41) zu einer scherzhaften Bemerkung animierte.

Nach dem Spiel wurde Schweinsteiger von Moderatorin Esther Sedlaczek (40) auf die Szene angesprochen, in der Australiens Trainer Tony Popovic (52) nach Spielende auf Zwayer zuging. Schweinsteiger lachte und sagte: „Klar, wenn Felix Zwayer sich in der 94. Minute am Boden windet und einen Krampf vortäuscht.“

Die Moderatorin ermahnte ihn sofort mit den Worten: „Also, Basti, bleib hier ernst.“ Schweinsteiger ließ sich nur kurz bremsen und ergänzte: „Er hat ein Highlight gesetzt, als er aufgestanden ist, gab es Standing Ovations.“

Sedlaczek blieb ernst und fügte hinzu: „Nicht, dass irgendjemand da draußen glaubt, du meinst das ernst. Sonst gibt’s Ärger.“ Schweinsteiger schüttelte den Kopf und meinte: „Nein, natürlich nicht. Wer das glaubt, tut mir leid.“

In der Schlussphase der Partie zwischen USA und Australien sorgte Zwayer für einen Schreckmoment, als er nach einem Foul an US-Spieler Chris Richards die gelbe Karte zeigte und anschließend wegen eines Krampfs zu Boden ging.

Seine Assistenten Christian Dietz und Aiden O’Neill reagierten sofort, halfen ihm beim Dehnen und ermöglichten ihm, die Partie zum Glück zu Ende zu bringen.

„Er ist in den Boden getreten worden, ich hoffe, er hat sich nichts Schlimmes zugezogen“, erklärte Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich nach dem Spiel bei MagentaTV. „Es sah überhaupt nicht gut aus. Es ist die Wade hinten. Wahrscheinlich ist es ein Krampf. Ich hoffe, es ist nichts Ernstes.“

Nach dem Unentschieden gegen den Geheimfavoriten Marokko zeigten die Brasilianer gegen Außenseiter Haiti keine Schwäche und gewannen klar mit 3:0. Allerdings trübt die Verletzung von Raphinha (29) den souveränen Sieg etwas.

Nach etwa 40 Minuten setzte sich der Flügelspieler ohne Fremdeinwirkung auf den Rasen und musste kurz danach ausgewechselt werden.

Eine Verletzung am hinteren rechten Oberschenkel wird vermutet, ist aber noch nicht bestätigt. „Wir müssen ihn untersuchen, dann werden wir sehen. Im Moment wissen wir nicht, was genau passiert ist“, sagte Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67).

Ob Raphinha zum Abschluss der Gruppenphase gegen Schottland wieder einsatzbereit sein wird, bleibt ungewiss.

Das frühe WM-Aus ist für die Türkei nach der jüngsten Niederlage gegen Paraguay besiegelt.

In einem intensiv geführten und umkämpften Spiel unterlagen die Türken trotz Überzahl mit 0:1 (0:1). Matias Galarza brachte Paraguay bereits früh in Führung, doch trotz großem Offensivdruck gelang kein Ausgleich.

Mit diesem Ergebnis steht fest, dass die USA als Gruppensieger weiterkommen, das letzte Spiel ist damit nur noch statistisch von Bedeutung.

Endstand:

Türkei – Paraguay 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Galarza (2. Minute)

Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)

Rote Karten: – / Almirón (45.+3, unsportliches Verhalten)

Marokko bleibt unerwartet stark auf Kurs: Das Team setzte sich mit 1:0 (1:0) gegen Schottland durch und erzielte damit einen wichtigen Sieg.

Den entscheidenden Treffer erzielte PSV-Offensivspieler Ismael Saibari früh in der Partie.

Mit nun vier Punkten rückt für Marokko das Erreichen der K.o.-Runde näher. Die Schotten müssen zwar einen Rückschlag hinnehmen, haben aber mit einem Sieg weiterhin Chancen, die Gruppenphase erstmals zu überstehen.

Rekordweltmeister Brasilien feierte unterdessen einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Außenseiter Haiti und zeigte dabei immer wieder sein Können.

Mit dem klaren Sieg untermauerte die Seleção um Superstar Vinícius Júnior ihre Ambitionen auf eine weitere Runde. Für Haiti dagegen ist der Traum vom Weiterkommen bereits geplatzt.

Ergebnisse im Überblick:

Schottland – Marokko 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Saibari (2. Minute)

Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)

Brasilien – Haiti 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinícius Júnior (45.+3)

Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)

Schreibt hier ein Gastgeber sein ganz persönliches Sommermärchen? Die USA setzten sich auch im zweiten Gruppenspiel souverän mit 2:0 (2:0) gegen Australien durch und haben sich damit für die K.o.-Phase qualifiziert.

Das Team von Jesse Marsch erledigte bereits im ersten Durchgang alles Wesentliche. In einer starken Anfangsphase erzwang Folarin Balogun mit einer Hereingabe ein Eigentor des Australieres Cameron Burgess (11.). Kurz vor der Pause traf Alex Freeman nach einem Freistoß per Kopf zum 2:0. Obwohl zunächst die Fahne hochging, entschied der VAR auf Tor.

Endstand:

USA – Australien 2:0 (2:0)

USA: Freese – Freeman, C. Richards, Ream – Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), T. Adams, A. Robinson (80. Trusty) – M. Tillman – Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)

Australien: Beach – Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) – Italiano, O’Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos – Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) – M. Touré (46. Irankunda)

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)

Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), C. Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)

Nach dem 1:1 zum Auftakt gegen die DR Kongo liegen bei Portugal offenbar schon die Nerven blank.

Madalena Aragao (20), die Lebensgefährtin von Torschütze João Neves (21), kritisierte Superstar Cristiano Ronaldo auf Social Media deutlich. Nachdem ein Nutzer unter einem Foto kommentierte: „Dein Freund ist ein Idiot. Sag ihm, er soll den Ball zu meinem GOAT spielen“, antwortete sie scharf: „Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!“

Nach dem ersten WM-Spiel der europäischen Mannschaft wurde auch von anderen Seiten Kritik an Ronaldo laut. So meinte etwa der kongolesische Gegenspieler Ngal'ayel Mukau (21): „Wir wissen, dass er nicht mehr der Alte ist. Er ist jetzt ein bisschen älter.“

Donny Strathie wollte sich seinen Lebenstraum erfüllen und die schottische Nationalmannschaft bei der WM 2026 live erleben. Er hatte sich für das Spiel gegen Marokko ein Ticket besorgt und war nach Boston gereist – starb jedoch wenige Tage vor dem Spiel.

Die schottischen Fans, die „Tartan Army“, planen deshalb eine rührende Aktion: In der 76. Minute des Spiels soll eine Minute Applaus als Gedenken an Strathie organisiert werden.

Der Account der schottischen Nationalmannschaft unterstützte den Aufruf, und auch Trainer Steve Clarke sprach der Familie sein Beileid aus: „Bei all den guten Nachrichten, die die WM für Schottland bringt, ist dies eine sehr traurige Nachricht.“

Nach der schweren Verletzung von Ismaël Koné (24) meldete sich der kanadische Nationalspieler nun mit einer positiven Botschaft aus dem Krankenhaus.

Moïse Bombito (26), Teamkollege und Innenverteidiger, besuchte ihn und teilte ein Foto, das Koné lächelnd und mit Victory-Zeichen zeigt – trotz seiner schweren Verletzung.

Koné wird vermutlich mit einem doppelten Beinbruch (Schien- und Wadenbein) ausfallen, was eine lange Pause von vier bis fünf Monaten bedeutet und eine weitere WM-Teilnahme unmöglich macht.

Gastgeber Kanada feierte einen Kantersieg gegen Katar mit 6:0, doch die Freude wurde durch die schwere Verletzung von Koné überschattet. Jonathan David steuerte drei Tore zum Erfolg bei.

Mit-Gastgeber Mexiko sicherte sich durch ein 1:0 gegen Südkorea dank eines Patzers von Torhüter Seung-Gyu Kim den Gruppensieg in Gruppe A.

Ergebnisse der Nacht:

Kanada – Katar 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)

Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)

Rote Karten: – / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)

Mexiko – Südkorea 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Romo Barron (50.)

Gelbe Karten: – / Kang-in Lee (1), Paik (1)

Die Schweiz hat dank Super-Joker Johan Manzambi einen bedeutenden Schritt Richtung K.o.-Runde gemacht.

Nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Katar gewann das Team im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien-Herzegowina deutlich mit 4:1 (0:0). Freiburgs Manzambi löste mit einem Doppelpack (74. und 90. Minute) den Knoten.

Mit vier Punkten hat die Nati beste Chancen auf das Weiterkommen.

Endstand:

Schweiz – Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)

Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)

Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)

Rote Karten: – / Muharemovic (80./Notbremse)

Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch (29) erlitt im ersten WM-Spiel gegen Jordanien einen Kieferbruch, teilte der Österreichische Fußball-Bund mit, basierend auf einer Computertomographie.

Der Abwehrspieler, zuletzt von Mainz 05 ausgeliehen, bleibt jedoch weiterhin im Turnier und erhält eine Spezialschiene statt einer Operation.

Die Elfenbeinküste kann im WM-Spiel gegen Deutschland voraussichtlich auf Stürmer Elye Wahi (23) bauen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP, die sich auf eine dem Spieler nahestehende Quelle beruft, erhielt Wahi die Einreiseerlaubnis nach Kanada und wird somit am Samstag gegen das DFB-Team auflaufen können.

Zuvor hatte der ivorische Verband noch berichtet, dass Wahi die Einreise verweigert worden sei.

Tschechien kam im zweiten Gruppenspiel trotz Führung nur zu einem 1:1 (1:0) gegen Südafrika und droht nun frühzeitig auszuscheiden.

Michal Sadilek (6.) brachte sein Team in Front, doch ein später Handelfmeter von Teboho Mokoena (83.) sicherte Südafrika den Ausgleich.

Für die Tschechen ist ein Sieg gegen Gastgeber Mexiko im letzten Gruppenspiel Pflicht, ebenso für Südafrika gegen Südkorea am 24. Juni.

Endstand:

Tschechien – Südafrika 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)

Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)

Während das DFB-Team seine nächste Partie erst am kommenden Samstag bestreitet, sind die Nachbarn schon heute erneut gefordert.

Tschechien steht nach der Auftaktniederlage gegen Mexiko am Abend gegen Südafrika unter Druck, während auch die Südafrikaner nach dem Verlust gegen Mexiko auf einen Erfolg hoffen.

Später tritt dann die Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina an. Bei einem Sieg ist das Weiterkommen wahrscheinlich sicher.

In der Nacht zum Freitag folgen die Spiele Kanada gegen Katar sowie Mexiko gegen Südkorea.

Mit seiner Bemerkung, dass alle japanischen Spieler „ähnlich“ aussehen würden, sorgte Rafael van der Vaart (43) für Aufsehen. Diese Äußerung tätigte der Ex-Bundesliga-Profi nach dem 2:2 der Niederlande gegen Japan am Sonntag.

Am Mittwochabend entschuldigte sich van der Vaart für seine Aussage und betonte, dass keine rassistische oder diskriminierende Absicht dahinterstecke.

Eine Bestrafung muss er offenbar nicht fürchten: Laut der niederländischen Nachrichtenagentur ANP bleibt der Ex-Profi Experte bei der Sendung „NOS WK avond“.

Nach dem klaren Auftaktsieg der deutschen Mannschaft gegen Curaçao kursierten in sozialen Netzwerken KI-generierte Videos eines deutschen Fans, der Adolf Hitler ähneln soll und euphorisch jubelt.

Der Betroffene zeigte sich gegenüber dem Hessischen Rundfunk (hr) schockiert darüber, dass sein Gesicht mittels künstlicher Intelligenz mit dem NS-Diktator verknüpft wurde: „Ich kann es überhaupt nicht glauben“, sagte der Mann aus Alsfeld, der das WM-Spiel in Houston mit seinem Sohn besuchte.

Nachdem er von den viral verbreiteten Videos erfuhr, erstattete er Anzeige – auch in den USA, wo er mit dem FBI Kontakt aufnahm. Trotz ungewissem Ausgang der rechtlichen Angelegenheiten will sich der betroffene Fan die Freude an der WM nicht verderben lassen: „Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen.“

Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und Elye Wahi (23): Wie die ivorische Seite mitteilte, wurde dem Stürmer die Einreise nach Kanada verweigert.

Grund sind angebliche Manipulationsvorwürfe gegen den Spieler von Eintracht Frankfurt. Mehr Details dazu findet Ihr in unserem speziellen Artikel: „Vor DFB-Duell: Star der Elfenbeinküste wird Einreise nach Kanada verweigert“.

Nur Popstar Ed Sheeran (25) hatte Ähnliches geschafft: Wenn Norwegens Top-Stürmer Erling Haaland (25) bei der WM trifft, bebt in seiner Heimat buchstäblich die Erde.

Das seismologische Institut „Norsar“ berichtete, dass bei Haalands Toren gegen den Irak in Bergen deutliche seismische Signale aufgezeichnet wurden. Haaland erzielte beim 4:1 zwei Treffer und eine Vorlage.

Diese Erschütterungen entstehen, wenn besonders viele Menschen bei einem Ereignis gleichzeitig reagieren und ihre Bewegungen Erdschwingungen auslösen, die von hochempfindlichen Seismografen registriert werden. Ähnliche Vibrationen gab es bereits 2024 bei einem Konzert von Ed Sheeran in Oslo.

Nach seinem sensationellen Spiel gegen Spanien berichtete Vozinha (José Évora Dias, 40), Torwart von Kap Verde, unter Tränen, dass seine Mutter wegen Visa-Problemen nicht einreisen konnte und somit den historischen WM-Moment verpasste.

Nun gibt es Hoffnung auf ein Happy End: Politiker Hakeem Jeffries (55) kündigte auf X an, dass die Behörden sich der Sache angenommen haben. „Ich habe mit Außenminister Marco Rubio gesprochen und darum gebeten, alles zu tun, damit seine Mutter das nächste Spiel gegen Uruguay besuchen kann“, schrieb er.

Die Visa-Gebühren wurden gemäß offiziellen Richtlinien erlassen, und die Reisevorbereitungen laufen, damit Mutter und Sohn in Miami wieder zusammenkommen können.

Keine Mutter sollte die Gelegenheit verpassen, dabei zu sein, wenn ihr Sohn Geschichte schreibt. Dias hatte mit starken Paraden weltweit für Aufsehen gesorgt und war ein Schlüssel zum 0:0 gegen den haushohen Favoriten Spanien.

Der erste Spieltag ist abgeschlossen: Mit den Begegnungen gestern Abend und in der Nacht zu Donnerstag sind nun alle Teams in die WM 2026 gestartet.

Heute Abend beginnt der zweite Spieltag mit Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) in Atlanta und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr) in Los Angeles.

Um Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, um 3 Uhr folgt Mexiko gegen Südkorea in Guadalajara.

Große Überraschungen blieben in der Nacht aus: Ghana und Kolumbien erfüllten als Favoriten ihre Aufgaben, wenn auch mit Mühe.

Caleb Yirenkyi vom dänischen Klub Nordsjaelland erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für Ghana gegen Panama (1:0). Bayerns Luis Díaz führte Kolumbien mit Tor und Vorlage zum 3:1-Sieg über Usbekistan. Usbekistan erzielte mit Abbosbek Fayzullaev einen WM-Debütant-Treffer.

Ergebnisse der Nacht:

Ghana – Panama 1:0 (0:0)

Ghana: Ati Zigi (46. Asare) – Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah – Owusu (78. Sibo), Yirenkyi – Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) – J. Ayew (87. Adu)

Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos, Andrade – M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) – Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) – C. Waterman (63. Fajardo)

Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden) – Zuschauer: 42.942

Tor: 1:0 Yirenkyi (90.+5)

Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)

Usbekistan – Kolumbien 1:3 (0:1)

Usbekistan: Yusupov – Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov – Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) – Shomurodov (90.+3 Sergeev)

Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) – Suárez (80. Hernández)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)

Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)

Mit dem Abschluss dieser Partien ist der erste Vorrundenspieltag beendet.

Eine der unterhaltsamsten Begegnungen des Tages war die Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018 zwischen England und Kroatien in Dallas.

Nach einem lebhaften Start brachte Harry Kane per Elfmeter die „Three Lions“ in Führung. Anschließend verlagerte sich das Spielgeschehen zwischen die Strafräume, bevor sich zehn Minuten vor der Halbzeit die Ereignisse überschlugen: Kroatien erzielte den Ausgleich (36.), Kane antwortete per Kopf (42.), doch mit der letzten Aktion der ersten Hälfte gelang den Kroaten erneut der Ausgleich durch Musa.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete – furios. Jude Bellingham sorgte kurz nach Wiederanpfiff mit einem starken Dribbling für das 3:2 und ließ die englischen Fans jubeln. Trotz weiterer Chancen gelang es England erst in der 85. Minute, durch Rashford einen Konter zum 4:2 abzuschließen.

Endstand:

England – Kroatien 4:2 (2:2)

Tore: 1:0 Kane (12./Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Ju. Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)

Für Portugal ist die WM bisher eine große Enttäuschung: Gegen die DR Kongo reichte es nur zu einem Remis.

Obwohl Joao Neves früh das 1:0 erzielte (6.), zeigte die Mannschaft wenig Kreativität und Tempo. Die Kongolesen wurden immer mutiger und glichen kurz vor der Pause zum 1:1 aus.

Auch in der zweiten Hälfte blieben die Portugiesen ideenlos, während der Kongo leidenschaftlich verteidigte und selbst Akzente setzte. Das Unentschieden geht somit in Ordnung.

Endstand:

Portugal – DR Kongo 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)

Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)

Eine von Ex-Präsident Donald Trump verhängte Einreisesperre sorgt dafür, dass viele senegalesische Fans ihre Mannschaft nicht vor Ort unterstützen können. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) äußerte sich nach der Niederlage gegen Frankreich klar zu diesem Thema.

„Jedes Team soll seine eigenen Leute haben dürfen. Ich verstehe nicht, warum afrikanische Fans nicht ihre Mannschaft live anfeuern können. Ich will nicht über Politik reden, sondern einfach Fußball genießen. Fußball ist für alle da“, sagte Koulibaly gegenüber „The Athletic“.

Obwohl Ausnahmen für Familienangehörige der Spieler und Betreuer gewährt wurden, können viele Fans weiterhin nicht einreisen. „Das Wichtigste ist für mich, dass wir für unsere Leute spielen“, so der Kapitän.

Für Aufregung sorgte ein Drohnenvorfall beim geschlossenen Training Südkoreas in Zapopan.

Die Mannschaft um Heung-Min Son (33) bereitete sich auf das wichtige Spiel gegen Mexiko vor, als eine Drohne über dem Trainingsplatz entdeckt wurde.

Ein mexikanischer Militärangehöriger, zuständig für die Drohnenabwehr, brachte das Objekt zum Absturz. Dennoch konnten die Täter die Drohne nach dem Absturz bergen und fliehen.

Der südkoreanische Fußballverband informierte die FIFA, die den Vorfall jetzt untersucht. Das Duell zwischen Südkorea und Mexiko ist ein entscheidendes Spiel, beide Teams hatten ihr Auftaktspiel gewonnen.

Auch Österreich ist jetzt im WM-Turnier angekommen: Das Team von Trainer Ralf Rangnick gewann zum Auftakt mit 3:1 gegen Jordanien.

Romano Schmid brachte Österreich in der 20. Minute in Führung, ehe Jordanien ausglich (50.). Durch ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) gingen die Österreicher erneut in Führung, und in der Nachspielzeit verwandelte Marko Arnautovic einen Handelfmeter zum 3:1-Endstand.

Endstand:

Österreich – Jordanien 3:1 (1:0)

Gelbe Karten: Sabitzer (1) / –

Am WM-Abend zeigte die französische Nationalelf eine überzeugende Leistung gegen den Senegal und gewann 3:1. Norwegen feierte derweil einen klaren 4:1-Erfolg gegen den Irak.

Außerdem besiegte Titelverteidiger Argentinien Algerien mit 3:0, wobei Lionel Messi mit einem Hattrick den WM-Torrekord von Miroslav Klose (16 Treffer) einstellte.

Aktuell läuft die Partie Österreich gegen Jordanien, bei der Österreich vor der Halbzeit 1:0 führt.

Ergebnisse des Abends:

Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)

Irak – Norwegen 1:4 (1:2)

Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)

Zum sechsten Mal nimmt Guillermo Ochoa (40) an einer WM-Endrunde teil, gemeinsam mit Lionel Messi (38) und Cristiano Ronaldo (41) hält er diesen Rekord. Nach dieser WM wird Ochoa seine Karriere beenden.

„Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball“, sagte der mexikanische Torwart in einem FIFA-Interview. „Es ist großartig, diese lange Reise mit einer WM in Mexiko abzuschließen.“

Ochoa, der zuletzt bei AEL Limassol in Zypern spielte, war bereits bei den Endrunden 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022 dabei. Mit 153 Einsätzen ist er Mexikos drittmeist eingesetzter Spieler. Bei der WM 2026 muss er sich allerdings hinter Stammkeeper Raúl Rangel (26) mit der Rolle als Ersatz zufriedengeben.

Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi (54) könnte auch bei Portugal nach der WM ein Wechsel auf der Trainerbank anstehen.

Medienberichten zufolge wird Roberto Martínez (52) sein Amt nach dem Turnier niederlegen. Sein Vertrag läuft ohnehin aus. Martínez übernahm die portugiesische Mannschaft 2023 und zieht offenbar eine Rückkehr in die englische Premier League in Betracht, wo er bereits bei Everton tätig war.

Sky berichtet, dass José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen war, doch Real Madrid machte ihm ein Jobangebot, das alle Pläne durchkreuzte.

Auf der Pressekonferenz gab DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) preis, dass einige Spieler am Montag in den USA einer Giftschlange begegnet seien.

„Wir haben gestern eine Schlange gesehen, uns wurde gesagt, sie sei giftig. Ein Biss bedeutet Krankenhausaufenthalt, vielleicht nicht lebensgefährlich, aber definitiv gefährlich“, sagte der Bayern-Profi.

„Man kann böse enden, wenn man auf so eine Schlange tritt. Deshalb halten wir Abstand. In Deutschland gibt es nicht so viele gefährliche Tiere“, ergänzte er.

Die englische Nationalmannschaft muss einen Rückschlag hinnehmen: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United zog sich eine Muskelverletzung zu und fällt für das Turnier aus.

Bundestrainer Thomas Tuchel (52) nominierte Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea als Ersatz nach.

Bei einem WM-Spiel sorgte ein Handzeichen des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) für Diskussionen. Die FIFA bestätigte allerdings, dass keine Sanktionen folgen.

Das Disziplinarkomitee stellte keinen Verstoß gegen den Verhaltenskodex fest. Evans hatte während eines Kameraschwenks Daumen und Zeigefinger zusammengeführt, was einige als rechtsextremes „White Power“-Symbol interpretierten.

Evans bestritt dies jedoch entschieden und erklärte, es sei ein unwillkürliches Zucken gewesen, kein bewusstes Zeichen.

Beim enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde stellte Spaniens Stürmer Mikel Oyarzabal (29) eine unrühmliche Bestmarke auf.

Er ist laut Datenanbieter „Opta“ der erste Spieler seit Beginn der Datenerfassung 1966, der in den ersten 30 Minuten eines WM-Spiels als Starter keinen einzigen Ballkontakt hatte.

Immerhin bot er kurz vor der Pause eine gute Torchance, die vom Kap-Verde-Keeper Vozinha stark pariert wurde. Am Ende kam Oyarzabal auf 25 Ballkontakte.

Vier Unentschieden in Folge – so einen Spieltag gab es bei einer WM seit fast 70 Jahren nicht mehr.

Nachdem das 1:5-Debakel gegen Schweden zum Auftakt die Folge war, wurde Sabri Lamouchi (54) zwei Tage später als Nationaltrainer Tunesiens entlassen.

Der Verband bestätigte die sofortige Freistellung des 54-Jährigen. Hervé Renard (57) übernimmt die Nachfolge.

Tunesien erlebt damit nach 1998 erneut während einer WM einen Trainerwechsel. Damals wurde Henryk Kasperczak (79) nach zwei Niederlagen während der Gruppenphase entlassen.

Lamouchi war seit Januar im Amt, konnte sein Team aber nicht stabilisieren. Von fünf Spielen verlor er vier, darunter eine 0:5-Klatsche gegen Belgien im letzten Test. Einziger Lichtblick war der knappe 1:0-Sieg gegen Haiti.

Die iranische Mannschaft erkämpfte sich nach einer schwierigen Vorbereitung zum WM-Start einen Punkt.

Beim politisch aufgeladenen ersten Turnierauftritt trennte sich „Team Melli“ in Los Angeles mit 2:2 (1:1) von Außenseiter Neuseeland.

Neuseeland ging durch Elijah Just (7., 55.) zweimal in Führung, doch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) glichen jeweils aus und sicherten dem Iran einen Punkt.

Endstand:

Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)

Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (54.), 2:2 Mohebi (64.)

Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –

Uruguay verpasste den erhofften Auftaktsieg: Nach dem Unentschieden von Spanien musste sich die Mannschaft von Trainer Marcelo Bielsa gegen Saudi-Arabien mit einem 1:1 (0:1) begnügen.

Maxi Araujo (80.) bewahrte Uruguay mit seinem späten Ausgleich vor einer Niederlage. Die „La Celeste“ war nach der Pause überlegen, konnte aber nicht gewinnen.

Endstand:

Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 Araujo (80.)

Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –

Belgien enttäuschte gegen Ägypten und kam nur zu einem 1:1.

Emam Ashour brachte die Ägypter früh in Führung, doch ein Eigentor von Mohamed Hany rettete den Belgiern um Kevin De Bruyne zumindest den Punkt.

Endstand:

Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (Eigentor, 66.)

Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)

Torwart Vozinha (40) beeindruckte bei Kap Verdes Sensation gegen Spanien mit herausragenden Paraden und wurde danach im Netz gefeiert.

Das ist bisher die größte Überraschung des Turniers: Europameister Spanien kam zum Auftakt gegen Kap Verde nicht über ein 0:0 hinaus.

Spanien dominierte zwar, scheiterte jedoch an der Chancenverwertung und am starken Vozinha. Auch freche Vorstöße der Kap-Verde-Mannschaft sowie die Einwechslung von Lamine Yamal brachten keine Treffer.

Endstand:

Spanien – Kap Verde 0:0

Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)

Nach dem starken Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao war der Andrang auf DFB-Trikots so groß, dass Adidas Lieferschwierigkeiten hatte.

Der betroffene Fan zeigte sich gegenüber dem Hessischen Rundfunk schockiert über KI-generierte Clips, in denen er als Hitler dargestellt wird und frenetisch jubelt.

Der Verband hat Anzeige erstattet, auch in den USA stand der Mann mit dem FBI in Kontakt.

Der Fall ist rechtlich noch offen, doch der Fan will sich die WM-Freude nicht verderben lassen: „Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen.“

Nach der 1:5-Klatsche im Auftaktspiel gegen Schweden steht die Entlassung von Nationaltrainer Sabri Lamouchi (54) unmittelbar bevor.

Der Sportjournalist Romain Molina berichtete auf Social Media, dass Lamouchi direkt nach der Niederlage freigestellt worden sei. Offiziell bestätigt wurde dies bislang nicht.

Gibt es bei der WM auch Kampfjet-Einsätze zur Sicherheit? TAG24 fragte beim Nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD nach und erhielt Auskunft.

Mehr dazu findet Ihr hier: „Kampfjet-Patrouillen über WM-Stadien: Das steckt dahinter!“

Beim 7:1-Spektakel gegen Curaçao konnte die ARD eine beeindruckende Zuschauerzahl verzeichnen.

Durchschnittlich 23,43 Millionen Menschen sahen das WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft am Sonntagabend. Das entspricht einem Marktanteil von über 70 Prozent. Streaming- und Magenta-TV-Zahlen sind hierin nicht enthalten, die tatsächliche Reichweite dürfte daher höher liegen.

Im Vergleich zur WM 2022 hat sich die Quote mehr als verdoppelt – damals verfolgten beim 1:2 gegen Japan nur 9,23 Millionen Zuschauer das Spiel. 2018 waren es beim Eröffnungsspiel gegen Mexiko (0:1) 25,97 Millionen.

Nach dem späten Sieg der Elfenbeinküste gegen Ecuador steht die Mannschaft punktgleich mit Deutschland auf Platz zwei der Gruppe. Leipziger Spieler Yan Diomande (19) zeigte sich vor dem Duell hochmotiviert.

„Wir sind nicht nur hier, um mitzuspielen, wir wollen Geschichte schreiben“, sagte der Flügelspieler. Er lobte Deutschland als eines der größten Teams der Welt, betonte aber, dass Ruhe und Gelassenheit das Wichtigste seien.

Die WM ist weiterhin im ersten Spieltag, heute stehen spannende Partien an:

Spanien startet am Abend gegen den erstmals teilnehmenden Kap Verde. Nationaltrainer Luis de la Fuente (64) will ein erstes Ausrufezeichen setzen, kann aber Lamine Yamal nicht von Beginn an bringen.

Im Anschluss treffen Belgien und Ägypten (21 Uhr), Saudi-Arabien und Uruguay (Mitternacht) sowie Iran und Neuseeland (3 Uhr) aufeinander.

Die Skandinavier nutzten die Schwächen in der tunesischen Abwehr souverän und setzten sich mit einem 5:1-Kantersieg an die Spitze von Gruppe F.

Bereits nach sieben Minuten erzielte Ayari das 1:0 für Schweden, die Führung wurde durch Isak (30.) verdoppelt. Tunesien gelang vor der Pause noch der Anschlusstreffer durch Rekik (43.). In der zweiten Halbzeit spielte Schweden offensiv stark auf und erzielte drei weitere Treffer.

Endstand:

Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)

Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)

Gelbe Karten: – / Khedira (1)

In Gruppe E sah es lange nach einem Unentschieden zwischen Elfenbeinküste und Ecuador aus, doch kurz vor Schluss gelang den Ivorern der Siegtreffer.

In einer ausgeglichenen Partie hatten beide Teams gute Chancen. Ecuador hatte dreimal Pech mit Aluminiumtreffern, was letztlich doppelt bestraft wurde: Joker Amad Diallo (90.) sicherte der Elfenbeinküste den späten Sieg.

Endstand:

Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)

Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)

In einem unterhaltsamen und technisch hochwertigen Spiel trennten sich die Niederlande und Japan mit einem 2:2 (0:0).

Die Niederlande gingen zweimal in Führung, doch Japan konnte jeweils ausgleichen.

Endstand:

Niederlande – Japan 2:2 (0:0)

Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)

Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Zuschauer: 69.285 (Dallas)

Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)

Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –

Nach dem beeindruckenden WM-Auftaktsieg der deutschen Mannschaft bestreiten heute Nacht weitere Teams ihre Spiele.

In Gruppe F treffen die Niederlande und Japan (22 Uhr) aufeinander.

In Gruppe E stehen die Partien Elfenbeinküste gegen Ecuador (1 Uhr) und Schweden gegen Tunesien (4 Uhr) an.

Der deutsche Sieg mit 7:1 gegen Curaçao sorgte für Begeisterung und weckte im Land vielleicht sogar erste Euphorie.

Alle Details zu diesem grandiosen Start findet Ihr in unserem Sonder-Liveticker.

Endstand:

Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)

Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)

Zuschauer: 68.021 (Houston, USA)

Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Elfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)

Deutschland startet in die WM mit dem Spiel gegen Curaçao. Alle Informationen dazu findet Ihr in unserem Liveticker.

Somalischer Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA zur WM verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten.

Wie die BBC berichtet, stellt die FIFA ihm das volle Salär zur Verfügung. Artan wurde bei seiner Einreise elf Stunden lang befragt und anschließend zurückgeschickt. Die USA begründeten dies mit angeblichen Verbindungen zu Personen, die verdächtigt werden, terroristischen Organisationen anzugehören.

Nach dem Vorfall wurde er eingeladen, den Supercup zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg zu leiten.

Während seiner Rückreise über Istanbul erhielt er Unterstützung von FIFA-Vertretern, doch die Einreise in die USA blieb verweigert.

Die portugiesische Nationalmannschaft wird die WM mit einem besonderen Armband bestreiten, das an Diogo Jota (†28) erinnert, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall starb.

Vor dem Abflug überreichte Premierminister Luís Montenegro (53) allen Spielern ein Armband in den Landesfarben Grün und Rot, auf dem neben den Spielernamen auch Jotas Name steht.

Die Spieler schätzen diese Geste sehr: „Wir wissen das sehr zu schätzen“, erklärte Vitinha (26). Der Premierminister habe die Entscheidung über das Tragen den Spielern überlassen. Gemeinsam entschied man, das Armband während des gesamten Turniers bei Training und Spielen zu tragen.

In der Debatte um Einreiseverweigerungen bei der WM kritisierte UN-Generalversammlungspräsidentin Annalena Baerbock (45) die FIFA.

Insbesondere im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan forderte Baerbock mehr Verantwortung: „Neutralität bedeutet, dass man allen Schiedsrichtern die Einreise erlaubt“, sagte sie.

FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) nannte den Fall „unglücklich“ und erklärte, man könne nicht alle Vorgänge kontrollieren, werde weiter an Lösungen arbeiten und manchmal einfach „chillen“.

Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel bestätigte Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Tor.

Zudem gab er bekannt, dass Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite und Jamal Musiala (23) von Beginn an spielen werden. Das Spiel gegen Curaçao bezeichnete er als „David gegen Goliath“ und war sich der Favoritenstellung bewusst.

Er warnte jedoch vor einer ähnlichen Situation wie im DFB-Pokal, da der Karibikstaat durch seine Unbeschwertheit gefährlich werden könne.

Trotzdem bleibt das erste Gruppenspiel eine Pflichtaufgabe. Der Anstoß erfolgt um 19 Uhr.

Für eine Überraschung sorgte Australien in Gruppe D, indem es Favorit Türkei in die Schranken wies.

Der Außenseiter setzte auf Konter, die erfolgreich waren: Nestory Irankunda traf sehenswert in der ersten Halbzeit, St.-Pauli-Spieler Connor Metcalfe machte 15 Minuten vor Schluss den Sieg perfekt.

Endstand:

Australien – Türkei 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Irankunda (27.), 2:0 Metcalfe (75.)

Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)

Schottland übernahm mit einem 1:0 gegen Haiti die Tabellenführung in Gruppe C.

John McGinn erzielte schon nach knapp 30 Minuten den Siegtreffer. Haiti hatte mehrere Chancen zum Ausgleich, doch die Bravehearts sicherten sich den Sieg.

Endstand:

Haiti – Schottland 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 McGinn (28.)

Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)

In Gruppe C überraschte Brasilien, das gegen Marokko nur ein 1:1 erreichte.

Der Rekordweltmeister brauchte lange, um ins Spiel zu finden. Ismael Saibari hatte früh geführt, Vinícius Júnior glich noch in der ersten Halbzeit aus.

Endstand:

Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Saibari (21.), 1:1 Vinícius Júnior (32.)

Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –

Die größte Überraschung des Turniers bisher: Katar rettet gegen die Schweiz in der vierten Minute der Nachspielzeit ein 1:1.

Die Eidgenossen hatten dank eines umstrittenen Elfmeters in der 17. Minute geführt, doch Katar gelang spät der Ausgleich.

Endstand:

Katar – Schweiz 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)

Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)

Beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao wurde die deutsche Mannschaft von der amerikanischen Hitze getroffen. Bei rund 32 Grad kamen die Spieler ins Schwitzen.

Besondere Maßnahmen galten für die Torhüter, deren Handschuhe in Eiswasser gekühlt wurden.

Nach dem Training stand Mittagessen auf dem Programm, anschließend fliegt das Team mit einem Airbus 220 in rund zweieinhalb Stunden zum Spielort Houston in Texas.

Am Abend starten Katar und die Schweiz in San Francisco in die WM mit dem Spiel der Gruppe B.

Danach folgen die Partien Brasilien gegen Marokko (0 Uhr, New York) und Haiti gegen Schottland (3 Uhr, Boston). Am frühen Morgen trifft Australien in Vancouver auf die Türkei.

Am Sonntagabend um 19 Uhr beginnt Deutschland in Houston gegen Curaçao, um 22 Uhr spielen die Niederlande gegen Japan.

Das Außenministerium Ghanas sendete eine Protestnote an Kanada wegen der Einreiseverweigerung für Thomas Partey (33), der für Ghana nicht reisen durfte.

Partey wurde die Einreise für das Spiel in Toronto verweigert, da er seit April in London vor Gericht steht. Ihm werden mehrere Sexualdelikte vorgeworfen, die Verhandlung läuft noch.

Das ghanaische Außenministerium beruft sich auf das Prinzip der Unschuldsvermutung und fordert eine Überprüfung der Entscheidung.

Die deutsche Nationalmannschaft trainiert heute um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ) vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao in Houston.

Die Mannschaft befindet sich derzeit noch im Quartier in Winston-Salem, North Carolina, und fliegt nach dem Mittagessen zum Spielort, der nur eine Stunde Zeitverschiebung hat.

Um 18:45 Uhr Ortszeit findet in Houston die Abschluss-Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22) statt.

Die FIFA teilte mit, dass Michael Oliver (41) nicht das Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador leiten wird, da er verletzt ist.

Er wird durch François Letexier ersetzt, ebenso werden seine Assistenten durch französische Kollegen ersetzt, während der Vierte Offizielle und der VAR unverändert bleiben.

Nationaltrainer Carlo Ancelotti bestätigte den Ausfall von Brasilien-Star Neymar (34): „Er arbeitet hart für eine schnelle Genesung und hofft, bald wieder trainieren zu können.“

Der 34-Jährige hat weiterhin Probleme mit der Wade und verpasste bereits Testspiele im Vorfeld.

Beim WM-Quartier der englischen Mannschaft in Florida wurde offenbar eingebrochen. Nach BBC-Bericht wurden Trainingsausrüstung sowie mögliche Bälle und Fußballschuhe gestohlen.

Der Diebstahl könnte das Training und die Vorbereitung auf das Spiel gegen Kroatien beeinträchtigen.

Im ersten Spiel der Gruppe D setzte sich Gastgeber USA deutlich mit 4:1 gegen Paraguay durch.

Die USA führten bereits zur Halbzeit 3:0, wobei das erste Tor ein Eigentor war. Folarin Balogun traf doppelt, Paraguay verkürzte, doch in der Nachspielzeit sorgte Giovanni Reyna für den Endstand.

Endstand:

USA – Paraguay 4:1 (3:0)

Tore: 1:0 Eigentor Bobadilla (7.), 2:0 Balogun (31.), 3:0 Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Reyna (90.+8)

Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)

Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1.

Jovo Lukic brachte Bosnien nach Ecke in Führung, doch Cyle Larin glich in der 79. Minute aus.

Endstand:

Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Lukic (21.), 1:1 Larin (79.)

Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)

Mit diesen Spielen ist der erste Spieltag der Vorrunde abgeschlossen.

Ghanas Nationalmannschaft muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey verzichten, dem die Einreise nach Kanada verwehrt wurde.

Die Visa-Probleme hängen vermutlich mit den laufenden Missbrauchsvorwürfen gegen den Ex-Arsenal-Spieler zusammen.

Partey darf in die USA reisen, wo das Team sein Quartier in Boston hat, das Spiel findet aber in Toronto statt.

Miroslav Klose (48) ist mit 16 WM-Toren noch Rekordtorschütze, rechnet aber mit einem baldigen Sturz seines Rekords bei dieser WM.

Er sieht durch das größere Teilnehmerfeld mehr Spiele und somit mehr Chancen für Torjäger wie Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12). Klose hofft, dass Argentinien und Frankreich weit kommen, was weitere Tore ermöglichen würde.

Sein Rekord werde irgendwann gebrochen, und wenn es nach ihm geht, soll dies Messi sein, den er als Genie bezeichnet.

Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 gespielt, wie der DFB mitteilte.

Zusammen mit den Liedern „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer wurde es von der FIFA genehmigt. Wann letztere laufen, ist noch offen.

„Major Tom“ ersetzte bei der Heim-EM 2024 „Kernkraft 400“ als Torhymne und löste einen regelrechten Hype aus.

Chelsea-Profi Marc Cucurella (27) sorgte mit einer kuriosen Ankündigung für Aufsehen.

Bei einem WM-Triumph Spaniens wolle er sich das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte er zu seinem eigenen Vorschlag.

Nach dem EM-Erfolg 2022 hatte Cucurella schon seine Haare rot gefärbt. Für DFB-Fans bleibt eher sein vermeintliches Handspiel im Viertelfinale gegen Deutschland in Erinnerung, das nicht mit Elfmeter geahndet wurde.

Viele Zuschauer, die am Donnerstagabend die Eröffnungsshow der WM im ZDF sehen wollten, wurden enttäuscht und sahen stattdessen Werbung.

Statt der Feier aus dem Aztekenstadion lief zunächst eine Expertenrunde und anschließend Werbespots. Fans verpassten dadurch mehrere Minuten und Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.

Das ZDF erklärte die Werbung mit den gesetzlichen Vorgaben, die vor 20 Uhr bis zu 20 Minuten Werbung erlauben. Der letzte Werbeblock am Eröffnungstag lief gegen 19:44 Uhr – die Feier begann schon.

Immerhin konnten Headlinerin Shakira und der WM-Song „Dai Dai“ anschließend in voller Länge gesehen werden. Das ZDF stellte die gesamte Show auch in der Mediathek zur Verfügung.

Vor einem Jahr hatte Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die EM nur über seinen Sprecher viel Erfolg gewünscht. Bei den DFB-Herren suchte der Kanzler nun den direkten Kontakt.

Per Videocall sprach er mit Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30). Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schaltete sich ebenfalls dazu.

Merz betonte die Unterstützung aus Deutschland: „Ganz Deutschland hält euch die Daumen!“ Die Spieler dankten und betonten, wie wichtig der Rückhalt ist.

Zum Abschied versprach Merz, sich nach den ersten Spielen erneut mit Nagelsmann auszutauschen.

Das Netz feiert einen neuen Star – eine Gans, die in einem mexikanischen Nationaltrikot entspannt durch die Straßen läuft.

Das virale Video zeigt das Tier unbeeindruckt von Passanten, vermutlich als Marketingaktion eines Straßenverkäufers mit Mini-Plakat am Hals.

Tierfreunde sind entsetzt, das Internet hingegen begeistert.

Zum Start der WM erzielte das Eröffnungsspiel Mexiko – Südafrika beim ZDF hervorragende Einschaltquoten: 10,04 Millionen Zuschauer verfolgten den 2:0-Sieg Mexikos, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent entspricht.

Dies übertrifft deutlich die Zahlen der letzten WM-Eröffnung in Katar mit 6,21 Millionen Zuschauern.

Wie erwartet wurde der WM-Auftakt in Mexiko von Demonstrationen begleitet, die teilweise heftig verliefen.

Am Aztekenstadion kam es während der Eröffnungsfeier zu Zusammenstößen zwischen teils vermummten Jugendlichen und der Polizei.

In Mexiko-Stadt protestierten radikale Lehrergewerkschafter gegen Rentenreformen und forderten bessere Arbeitsbedingungen.

Co-Gastgeber Kanada muss im Auftaktspiel ohne Alphonso Davies (25) auskommen, der weiter an einer Muskelverletzung laboriert.

Trainer Jesse Marsch zeigte sich optimistisch, dass Davies bald wieder fit ist.

Im zweiten Gruppenspiel feierte Südkorea einen späten 2:1-Sieg gegen Tschechien.

Kapitän Ladislav Krejci brachte Tschechien in Führung, doch Hwang und Oh drehten die Partie zugunsten Südkoreas.

Endstand:

Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)

Tore: 0:1 Krejci (59.), 1:1 Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)

Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –

Mexiko gewann sein Auftaktspiel gegen Südafrika mit 2:0, Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio verteilte dabei drei Rote Karten.

Endstand:

Mexiko – Südafrika 2:0

Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)

Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karten Yaya Sithole (50.), Zwane (84.), Montes (90.+2)

Die WM 2026 in den drei Gastgeberländern ist gestartet – der Ball rollt im Aztekenstadion zum Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika.

Wird Mexiko den Favoritenstatus bei der Neuauflage des ersten Spiels der WM 2010 bestätigen oder schafft Südafrika erneut eine Überraschung? Vor 16 Jahren gewann „Bafana Bafana“ mit 1:0, damals als Gastgeber.

Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die Eröffnungsfeier im Aztekenstadion.

Die Parade der Nationen startet, alle 48 Flaggen werden auf den Rasen getragen.

Vor dem Stadion strömen zahlreiche Fans zur offiziellen Fanzone auf dem Zócalo, die Lage ist etwas chaotisch.

Ein Stadtbeamter rief die Menge mit Megafon zur Ruhe auf, da auch Kinder anwesend waren.

Die Eröffnungsshow wird von Shakira und Burna Boy mit dem WM-Song „Dai Dai“ geprägt, ebenso treten J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana auf.

Das Aztekenstadion ist prächtig gefüllt und bunt erleuchtet, zum Abschluss gibt es ein Feuerwerk.

Aktuell spielen die Los Angeles Azules, begleitet von Tänzern um einen überdimensionalen WM-Pokal in der Spielfeldmitte.

Die WM 2026 wird in wenigen Stunden offiziell eröffnet.