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WM 2026 live: Wenn er trifft, erzittert seine Heimat

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, ausgetragen in den USA, Mexiko und Kanada, ist in vollem Gange. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das noch bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalmannschaft feierte einen fulminanten Auftaktsieg gegen Curaçao und gewann mit 7:1 (3:1). Am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit trifft das DFB-Team in Toronto im zweiten Gruppenspiel auf die Elfenbeinküste.

Das erklärte Ziel von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und seinem Team ist der Gewinn des WM-Titels – doch der Weg bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York ist lang. Als Titelverteidiger startet Argentinien ins Rennen. Das Team um Superstar Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den Weltmeister-Pokal.

In unserem WM-Liveticker halten wir Euch während des gesamten Turniers mit allen relevanten Informationen auf dem Laufenden.

Nur Pop-Star Ed Sheeran (25) hatte das zuvor geschafft: Wenn Norwegens Ausnahmestürmer Erling Haaland (25) bei der WM trifft, registriert seine Heimat ein Erdbeben.

Kein Scherz – das bestätigte nun das seismologische Institut „Norsar“. In der Nacht zum Mittwoch, als Haaland mit Norwegen gegen den Irak spielte, wurden in Bergen starke Signale von den Seismografen erfasst. Haaland trug mit zwei Toren und einer Vorlage zum 4:1-Sieg bei.

Genau bei seinen Treffern in der 29. und 43. Minute registrierte das Institut außergewöhnliche Erschütterungen. Es erklärte, dass wenn bei einem Ereignis viele Menschen reagieren, deren kollektive Bewegungen Schwingungen im Erdreich auslösen können, die von empfindlichen Seismografen erfasst werden.

Diese Art von Erdbeben ist jedoch nicht neu: Schon im Sommer 2024 wurde bei einem Konzert von Ed Sheeran in Oslo ein ähnliches Phänomen registriert.

Mit Tränen in den Augen berichtete Cap-Verde-Keeper Vozinha (José Évora Dias, 40) nach seinem herausragenden Spiel gegen Spanien, dass seine Mutter aufgrund von Visa-Problemen nicht einreisen durfte und somit den historischen WM-Moment ihres Sohnes verpasste.

Doch nun zeichnet sich ein Happy End ab: Politiker Hakeem Jeffries (55) verkündete auf X, dass sich die zuständigen Behörden der Angelegenheit annahmen. „Nachdem ich von der Situation erfuhr, kontaktierte ich Außenminister Marco Rubio und bat das Außenministerium, alles Mögliche zu tun, damit seine Mutter das nächste Cabo-Verde-Spiel besuchen kann“, schrieb er.

„Es freut mich, verkünden zu dürfen, dass Vozinhas Mutter rechtzeitig ein Visum erhalten wird, um am kommenden Sonntag beim Match gegen Uruguay dabei zu sein. Sämtliche Gebühren wurden gemäß offizieller Vorgaben erlassen. Die Reisevorbereitungen laufen, damit Mutter und Sohn in Miami wieder zusammenkommen können“, hieß es weiter.

Keine Mutter sollte die Chance verpassen, live dabei zu sein, wenn ihr Sohn Geschichte schreibt. Dias hatte mit spektakulären Paraden gegen Spanien weltweit für Aufsehen gesorgt und war einer der Hauptgründe für das 0:0 gegen den Favoriten.

Der erste WM-Spieltag ist abgeschlossen: Mit den Partien vom gestrigen Abend und in der Nacht zu Donnerstag sind alle Mannschaften ins Turnier gestartet.

Am heutigen Abend beginnt der zweite Vorrundenspieltag mit den Begegnungen Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) in Atlanta und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr) in Los Angeles.

Um Mitternacht steht das Spiel Kanada gegen Katar in Vancouver an, während Mexiko um 3 Uhr in Guadalajara auf Südkorea trifft.

Große Überraschungen blieben in der Nacht auf Donnerstag aus: Sowohl Ghana als auch Kolumbien setzten sich als Favoriten durch, wenn auch mit viel Mühe.

Caleb Yirenkyi von Dänemarks Klub Nordsjaelland sicherte den „Black Stars“ mit einem späten Tor in der Nachspielzeit den 1:0-Sieg gegen Panama. Kurz darauf führte Bayerns Luis Díaz Kolumbien mit einem Treffer und einer Vorlage zum 3:1-Erfolg über Usbekistan. Für den WM-Debütanten erzielte Abbosbek Fayzullaev in der 60. Minute beim Ausgleich seinen allerersten Treffer bei einer Weltmeisterschaft.

Die Ergebnisse der vergangenen Nacht im Überblick:

Ghana - Panama 1:0 (0:0)

Ghana: Ati Zigi (46. Asare) – Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah – Owusu (78. Sibo), Yirenkyi – Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) – J. Ayew (87. Adu)

Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos, Andrade – M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) – Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) – C. Waterman (63. Fajardo)

Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden) – Zuschauer: 42.942

Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)

Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)

Usbekistan – Kolumbien 1:3 (0:1)

Usbekistan: Yusupov – Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov – Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) – Shomurodov (90.+3 Sergeev)

Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) – Suárez (80. Hernández)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)

Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)

Mit diesen Spielen ist der erste Vorrundenspieltag beendet.

Eine der spektakulärsten Partien des Auftakts geht zu Ende: Die Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018 zwischen England und Kroatien bot den Zuschauern in der Arena in Dallas beste Unterhaltung.

Nach einem schwungvollen Beginn brachte Harry Kane sein Team per Elfmeter mit 1:0 in Führung. Anschließend verlagerte sich das Geschehen zwischen die Strafräume, bis es zehn Minuten vor der Pause turbulent wurde. Kroatien erzielte mit einem Traumtor den Ausgleich (36.), doch Kane konterte per Kopf nach Ecke (42.). Kroatien zeigte sich unbeeindruckt und glich mit der letzten Aktion vor der Halbzeitpause erneut aus, durch den Ex-Union-Spieler Musa.

Der zweite Durchgang startete ebenso aufregend: Jude Bellingham erzielte kurz nach Wiederanpfiff durch ein starkes Dribbling das 3:2 und ließ die englischen Herzen höherschlagen. Trotz weiterer Chancen verpasste England eine Vorentscheidung, ehe Marcus Rashford in der 85. Minute nach einem Konter zum 4:2 traf.

England – Kroatien 4:2 (2:2)

Tore: 1:0 Kane (12./Elfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Jude Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)

Eine weitere Enttäuschung bei dieser WM: Die portugiesische Mannschaft um Cristiano Ronaldo (41) kam gegen den Kongo nicht über ein Remis hinaus.

Portugal begann vielversprechend, als Joao Neves in der sechsten Minute mit dem zweitschnellsten WM-Tor in Führung brachte. Danach ließ die Seleção jedoch Tempo, Kreativität und Durchschlagskraft vermissen, während die Kongolesen mutiger wurden und kurz vor der Pause den Ausgleich erzielten.

Auch im zweiten Abschnitt fanden die Portugiesen keine Mittel, vor allem im letzten Drittel fehlten Ideen. Der Kongo verteidigte leidenschaftlich und setzte selbst offensive Akzente. Am Ende ging das 1:1 in Ordnung.

Portugal – DR Kongo 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)

Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)

Eine von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisesperre sorgt dafür, dass viele senegalesische Fans ihre Mannschaft nicht live unterstützen können. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) äußerte sich nach der 1:3-Niederlage gegen Frankreich deutlich zu dem Thema.

„Jedes Team darf seine eigenen Fans haben, daher verstehe ich nicht, warum afrikanische Fans ihre Mannschaft nicht vor Ort unterstützen dürfen. Ich will nicht über Politik sprechen, sondern nur Fußball genießen, und Fußball ist für alle da“, erklärte der Abwehrspieler gegenüber „The Athletic“.

Der senegalesische Verband habe zwar Ausnahmen für Eltern und nahe Angehörige der Spieler erwirkt, viele Anhänger können jedoch weiterhin nicht einreisen. „Das Wichtigste ist, dass wir für unsere Leute spielen“, so Koulibaly.

Für Aufregung sorgte ein Medienbericht, wonach bei einem geschlossenen Training Südkoreas eine Drohne gesichtet wurde.

Während die südkoreanische Nationalmannschaft um Starspieler Heung-Min Son (33) in Zapopan auf das Match gegen Mexiko vorbereitete, wurde das Flugobjekt entdeckt. Ein mexikanischer Soldat, der für die Abwehr von Drohnen zuständig ist, brachte die Drohne zum Absturz. Den Berichten zufolge gelang es den mutmaßlichen Besitzern jedoch, die Drohne einzusammeln und zu fliehen.

Der südkoreanische Verband hat die FIFA informiert, die den Vorfall untersucht. Das kommende Spiel gegen Mexiko ist bedeutsam, beide Teams gewannen bereits ihre Auftaktbegegnungen: Südkorea siegte mit 2:1 gegen Tschechien, Mexiko startete mit einem 2:0 gegen Südafrika.

Österreich ist ebenfalls ins WM-Geschehen eingestiegen: Unter der Leitung von Trainer Ralf Rangnick siegte die Mannschaft zum Auftakt mit 3:1 gegen Jordanien. Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in der 20. Minute in Führung, Jordanien glich durch Ali Olwan (50.) aus.

Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) brachte Österreich zurück in Front, in der Nachspielzeit verwandelte Marko Arnautovic einen Handelfmeter zum 3:1-Endstand (90.+12).

Österreich – Jordanien 3:1 (1:0)

Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) – Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) – R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer – Kalajdzic (46. Arnautovic)

Jordanien: Abulaila – Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha – Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) – Olwan

Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)

Zuschauer: 68.527 (San Francisco)

Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautovic (90.+12/Handelfmeter)

Gelbe Karten: Sabitzer (1)

Der WM-Abend begann eindrucksvoll mit dem 3:1-Erfolg Frankreichs über Senegal. Norwegen feierte einen klaren 4:1-Sieg gegen den Irak.

Anschließend meldete sich auch der Titelverteidiger zurück: Argentinien besiegte Algerien mit 3:0, Lionel Messi erzielte einen Hattrick und brach mit insgesamt 16 WM-Toren den Rekord von Miroslav Klose.

Zurzeit läuft das Spiel Österreich gegen Jordanien, wobei die Alpenrepublik vor der Pause mit 1:0 führt.

Übersicht der Spiele:

Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)

Frankreich: Maignan – Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez – Tchouaméni, Rabiot – O. Dembélé (80. Barcola) – Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)

Senegal: E. Mendy – Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf – Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) – I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Zuschauer: 80.545 (New York)

Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)

Irak – Norwegen 1:4 (1:2)

Irak: J. Hassan – Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski – Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) – Al-Hamadi (59. Farji), Hussein

Norwegen: Nyland – Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) – Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) – Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) – Haaland

Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)

Zuschauer: 63.106 (Boston)

Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)

Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)

Argentinien: Emiliano Martinez – Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina – De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) – La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)

Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri – Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) – Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi

Schiedsrichter: Szymon Marciniak

Zuschauer: 69.045 (Kansas City)

Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)

Guillermo Ochoa (40) nimmt bei seiner sechsten WM-Endrunde teil – ein Rekord, den er sich mit Lionel Messi (38) und Cristiano Ronaldo (41) teilt. Nach diesem Turnier wird für den mexikanischen Torwart Schluss sein.

„Ich sehe keinen Sinn mehr, weiter Fußball zu spielen. Es wäre fantastisch, meine Karriere mit einer WM in Mexiko zu beenden“, sagte der Keeper in einem FIFA-Interview.

Ochoa, der letzte Saison bei AEL Limassol auf Zypern spielte, war bereits 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022 bei Weltmeisterschaften dabei. Mit 153 Einsätzen ist er Mexikos drittmeist eingesetzter Nationalspieler. Aktuell ist er hinter Raúl Rangel (26) nur Ersatzkeeper.

Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi (54) dürfte auch Portugals Mannschaft um Cristiano Ronaldo (41) nach der WM einen Trainerwechsel erleben.

Medienberichten zufolge wird Roberto Martínez (52) seinen Posten unmittelbar nach dem Turnier niederlegen. Sein Vertrag läuft aus, und er strebt eine Rückkehr in die Premier League an, wo er einst beim FC Everton tätig war.

Sky berichtete, dass José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen war, doch Real Madrid machte ihm mit einem Jobangebot einen Strich durch die Rechnung.

DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) verriet auf der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag, dass einige Spieler am Montag in den USA eine Giftschlange gesehen haben.

„Wir haben gestern eine Schlange entdeckt, uns wurde gesagt, sie sei giftig. Ein Biss erfordert einen Krankenhausaufenthalt. Ich glaube nicht, dass es tödlich ist, aber es ist definitiv gefährlich“, berichtete der Bayern-Star.

„Ich glaube, wenn man auf so eine Schlange tritt, kann das böse enden. Deshalb halten wir Abstand. In Deutschland gibt es meiner Meinung nach nicht so viele gefährliche Tiere“, ergänzte er.

Die englische Mannschaft erleidet einen Rückschlag: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United verletzte sich am Muskel und fällt für die WM aus.

Bundestrainer Thomas Tuchel (52) nominierte dafür Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.

Eine Handbewegung des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) sorgte für hitzige Debatten. Die FIFA bestätigte jedoch, dass der Referee keine Disziplinarmaßnahmen zu befürchten hat.

Das Disziplinarkomitee fand keine Verstöße gegen den Verhaltenskodex. Evans hatte im VAR-Raum Daumen und Zeigefinger gespreizt, was einige als rechtsextremes „White Power“-Zeichen interpretierten.

Evans wies das zurück: „Ich habe keine bewusste Geste gezeigt, um eine Botschaft oder Überzeugung auszudrücken“, sagte er. Vermutlich handelte es sich um ein unwillkürliches Zucken.

Spanien erlebte mit dem 0:0 gegen Kap Verde nicht nur eine Blamage, auch Stürmer Mikel Oyarzabal (29) stellte einen unrühmlichen Rekord auf.

Der Real Sociedad-Profi ist laut „Opta“ der erste Spieler seit Beginn der Datenerfassung 1966, der in den ersten 30 Minuten eines Spiels als Stammspieler keinen einzigen Ballkontakt hatte.

Immerhin: In der 39. Minute vergab er eine gute Chance, die Kap-Verde-Torwart Vozinha (40) grandios parierte. Am Ende kam Oyarzabal trotzdem auf 25 Ballkontakte.

Vier Unentschieden hintereinander – so etwas hat es bei einer WM schon lange nicht mehr gegeben.

Letztes Mal passierte dies vor fast 70 Jahren.

Wie befürchtet, hat die 1:5-Pleite zum WM-Start gegen Schweden den Trainerposten von Sabri Lamouchi (54) in Tunesien gekostet.

Der Verband bestätigte zwei Tage nach der Niederlage die sofortige Freistellung. Als Nachfolger wurde Hervé Renard (57) benannt.

Zum zweiten Mal in der WM-Geschichte der Nordafrikaner kommt es während eines Turniers zu einem Trainerwechsel, zuletzt 1998 nach zwei Niederlagen.

Lamouchi war erst seit Januar im Amt, konnte die Mannschaft jedoch nicht stabilisieren: Fünf Spiele, vier Niederlagen, darunter eine peinliche 0:5-Testspielpleite gegen Belgien. Einziger Erfolg war ein knapper 1:0-Sieg gegen Haiti.

Die iranische Mannschaft erkämpfte sich nach einer von politischen Spannungen geprägten Vorbereitung zum WM-Auftakt ein 2:2 (1:1) gegen Außenseiter Neuseeland in Los Angeles.

Neuseeland ging durch Elijah Just (7. und 55. Minute) zweimal in Führung. Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) erzielten jeweils den Ausgleich für den Iran.

Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)

Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (55.), 2:2 Mohebi (65.)

Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –

Uruguay verpasste den erhofften Auftaktsieg und kam nach dem Remis von Spanien gegen Portugal auch gegen Saudi-Arabien nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

Maxi Araujo (80.) rettete mit seinem späten Ausgleich einen Punkt für die „La Celeste“, die nach der Pause überlegen war.

Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 M. Araujo (80.)

Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –

Die Überraschungen bei der WM nehmen zu: Belgien kam am Montagabend gegen Ägypten nicht über ein 1:1 hinaus.

Emam Ashour brachte die Pharaonen früh in Führung, doch ein Eigentor von Mohamed Hany sicherte den Belgiern zumindest einen Punkt.

Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Ashour (20.), 1:1 Hany (Eigentor, 66.)

Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)

Ein großartiger Auftritt von Vozinha (40): Der Kap-Verde-Keeper glänzte bei der Überraschung gegen Spanien.

Mehr zu seinem Rekord und seinem viralen Erfolg erfahrt Ihr unter: „Torwart-Oldie wird gegen Spanien zur Legende – und explodiert im Netz“.

Die bisher größte Sensation des Turniers: Europameister Spanien kam im ersten Spiel nicht über ein 0:0 gegen Kap Verde hinaus.

Obwohl die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente (64) das Spiel dominierte, scheiterte sie an der eigenen Chancenverwertung und dem überragenden Vozinha. Der 64. der Weltrangliste spielte zudem gelegentlich selbst mutig nach vorne und hätte fast das Siegtor erzielt. Die Einwechslung von Lamine Yamal, der eigentlich geschont werden sollte, brachte ebenfalls kein Tor.

Spanien – Kap Verde 0:0 (0:0)

Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)

Ausgerechnet nach dem beeindruckenden Auftaktsieg gegen Curaçao gab es bei Adidas Probleme mit den DFB-Trikots.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst DFB-Hype mit Trikot-Panne“.

Nach der 1:5-Klatsche zum WM-Start gegen Schweden steht Tunesiens Trainer Sabri Lamouchi (54) offenbar kurz vor der Entlassung.

Der Sportjournalist Romain Molina berichtete in sozialen Netzwerken, dass Lamouchi direkt nach der Niederlage freigestellt werden soll. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Wird bei der WM möglicherweise auch militärische Luftsicherung eingesetzt?

TAG24 fragte beim Nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD nach und erhielt eine Antwort.

Mehr darüber hier: „Kampfjet-Patrouillen über WM-Stadien: Das steckt dahinter!“

Nach dem 7:1-Kantersieg gegen Curaçao kann die ARD beeindruckende Zuschauerzahlen vermelden.

Im Schnitt verfolgten 23,43 Millionen Menschen das WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft am Sonntagabend – das entspricht einem Marktanteil von über 70 Prozent. Die tatsächliche Zahl dürfte höher sein, da Livestreams und Magenta TV nicht eingerechnet wurden.

Zum Vergleich: Beim Auftaktspiel 2022 gegen Japan sahen nur 9,23 Millionen zu, bei der WM 2018 waren es 25,97 Millionen beim Spiel gegen Mexiko.

Nach dem späten Sieg gegen Ecuador steht die Elfenbeinküste nun punktgleich mit Deutschland auf Platz zwei der Gruppe. Ein bekanntes Gesicht zeigt sich vor dem Duell hochmotiviert.

„Wir sind nicht hier, um nur mitzuspielen, sondern um Geschichte zu schreiben“, sagte der Leipziger Yan Diomande (19). Er hatte der südamerikanischen Abwehr das Leben schwer gemacht und überzeugte immer wieder mit gefährlichen Aktionen.

„Wir sind mit der Mentalität gekommen, alles zu gewinnen“, so der junge Flügelspieler weiter. Dabei schätzt er Deutschland als eines der besten Teams der Welt ein, will jedoch vor allem „ruhig und gelassen“ bleiben.

Die WM ist weiterhin in vollem Gange und heute stehen spannende Partien an.

Mit Spanien startet am Abend einer der engsten Favoriten ins Turnier. Die Mannschaft von Luis de la Fuente (64) trifft um 18 Uhr auf den WM-Neuling Kap Verde und wird gleich ein erstes Ausrufezeichen setzen wollen.

Ausgesuchter Spieler Lamine Yamal wird allerdings nicht von Beginn an spielen: „Die gute Nachricht ist, dass Lamine fit ist und gut trainiert. Er steht zur Verfügung, kann aber nicht von Anfang an spielen“, sagte der spanische Coach.

Später am Abend treffen Belgien und Ägypten (21 Uhr) aufeinander, um Mitternacht spielen Saudi Arabien und Uruguay und um 3 Uhr nachts treffen Iran und Neuseeland aufeinander.

Die Skandinavier nutzten die Schwächen der tunesischen Abwehr effektiv und schossen sich mit einem Kantersieg an die Spitze der Gruppe F.

Bereits nach sieben Minuten traf Ayari zum 1:0, was den Schweden Selbstvertrauen gab. Nach einer halben Stunde führten sie bereits mit 2:0, obwohl Tunesien kurz vor der Pause mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 Hoffnung schöpfte.

In der zweiten Hälfte zeigte Schweden eine starke Vorstellung, nutzte die anfällige Abwehr der Nordafrikaner für drei weitere Tore und bescherte den mitgereisten Fans einen deutlichen Sieg.

Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)

Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)

Gelbe Karten: – / Khedira (1)

In der Gruppe von Deutschland deutete sich lange ein Unentschieden zwischen der Elfenbeinküste und Ecuador an, bis die Ivorer kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielten.

Die Partie in Philadelphia war spannend und ausgeglichen, beide Teams hatten gute Chancen. Ecuador hatte sogar dreimal Pech mit Aluminiumtreffern.

In der 90. Minute sorgte Joker Amad Diallo für den Sieg der Elfenbeinküste, die nun punktgleich mit Deutschland auf dem zweiten Platz liegt.

Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)

Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)

In einem unterhaltsamen und qualitativ hochwertigen Spiel trennten sich die Niederlande und Japan in Gruppe F mit einem 2:2.

„Oranje“ führte zweimal, doch die technisch starken Japaner glichen jeweils aus.

Niederlande – Japan 2:2 (0:0)

Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)

Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Zuschauer: 69.285 (Dallas)

Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)

Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –

Nach dem starken Auftaktsieg Deutschlands greifen heute Nacht weitere Teams ins Geschehen ein: In Gruppe F treffen die Niederlande und Japan um 22 Uhr aufeinander.

In Gruppe E spielen die Elfenbeinküste und Ecuador um 1 Uhr gegeneinander, während in Gruppe F um 4 Uhr Schweden auf Tunesien trifft.

Dieser Sieg macht Lust auf mehr und sorgt im Land vermutlich für Euphorie: Deutschland startete mit einem beeindruckenden 7:1 (3:1)-Erfolg gegen Curaçao in die WM.

Alle Details zu diesem spektakulären Sieg gibt es in unserem Sonder-Liveticker.

Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)

Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)

Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)

Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Elfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)

Deutschland bestreitet heute sein Auftaktspiel gegen Curaçao.

Alle Informationen dazu findet Ihr in unserem Liveticker.

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten.

Wie die BBC berichtet, zahlt die FIFA ihm sein volles Gehalt. Artan wurde bei der Einreise elf Stunden lang befragt und anschließend wieder zurückgeschickt. Die US-Behörden gaben angebliche Verbindungen zu terroristischen Organisationen als Begründung an.

Nach diesem Vorfall wurde Artan eingeladen, den Supercup zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa am 12. August in Salzburg zu leiten.

Bei seiner Rückreise über Istanbul erhielt er Hilfe von FIFA-Offiziellen, die jedoch seine Einreise in die USA nicht ermöglichen konnten.

Das portugiesische Team wird die WM mit einem besonderen Armband bestreiten, das an den vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall verstorbenen Diogo Jota (†28) erinnert.

Vor dem Flug in die USA überreichte Premierminister Luís Montenegro (53) allen Spielern ein Armband in Landesfarben mit den Namen des aktuellen Kaders und Jotas Namen.

Die Spieler würdigten diese Geste sehr: „Wir schätzen das sehr“, sagte Vitinha (26). Der Premierminister habe den Spielern freigestellt, ob und wie sie das Armband tragen wollen. Die Mannschaft entschied sich, es während des gesamten Turniers bei Training und Spielen zu tragen.

Im Zusammenhang mit der Einreiseverweigerung bei der WM kritisierte UN-Generalversammlungspräsidentin Annalena Baerbock (45) die FIFA.

Besonders im Fall von Schiedsrichter Omar Artan sieht Baerbock die FIFA in der Pflicht: „Neutralität heißt, dass alle Schiedsrichter einreisen dürfen. Man kann nicht einfach schweigen.“

FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) bezeichnete den Vorfall als „unglücklich“ und erklärte: „Wir können nicht alles kontrollieren. Wir versuchen zu verhandeln und Lösungen zu finden. Manchmal ist es auch wichtig, ruhig zu bleiben.“

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bestätigte Julian Nagelsmann (38) die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Tor.

Außerdem kündigte er an, dass Nathaniel Brown als Linksverteidiger startet und auch Jamal Musiala (23) von Anfang an aufläuft. Das Duell gegen Curaçao beschrieb Nagelsmann als „David gegen Goliath“ und war sich der Favoritenrolle bewusst.

Gleichzeitig warnte er vor einer ähnlichen Situation wie beim DFB-Pokal, da Curaçao durch seine Unbeschwertheit gefährlich sein könne.

Dennoch gilt das erste Gruppenspiel als Pflichtaufgabe für die DFB-Elf. Anstoß ist um 19 Uhr.

Für eine riesige Überraschung sorgte in Gruppe D Australien, das den Favoriten Türkei bezwang.

Der Außenseiter aus Down Under setzte erfolgreich auf Konter: Nestory Irankunda traf sehenswert vor der 30. Minute, St.-Pauli-Spieler Connor Metcalfe machte 15 Minuten vor Schluss den Deckel drauf.

Australien – Türkei 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)

Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)

Schottland übernahm nach einem 1:0-Erfolg gegen Haiti die Spitze in Gruppe C.

John McGinn erzielte nach einem wilden Spiel in der 28. Minute den Siegtreffer. Trotz mehrerer Ausgleichschancen für Haiti behielt Schottland die Oberhand.

Haiti – Schottland 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 John McGinn (28.)

Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)

In Gruppe C gelang Brasilien nur ein 1:1 gegen Marokko – eine große Überraschung.

Der Rekordweltmeister brauchte lange, um ins Spiel zu finden. Marokkos Führung durch Ismael Saibari (21.) konnte Vinicius Junior (32.) ausgleichen, und am Ende teilten sich beide Teams die Punkte.

Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)

Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –

Die erste große Überraschung bei der WM ist perfekt: Katar erkämpfte sich in der vierten Minute der Nachspielzeit ein 1:1 gegen die Schweiz.

Die Eidgenossen führten dank eines umstrittenen Elfmeters (17.) lange Zeit, doch Katar schockte sie spät mit dem Ausgleich.

Katar – Schweiz 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Embolo (17./Elfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)

Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)

Die Hitze in den USA machte auch der deutschen Mannschaft beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao zu schaffen. Bei Temperaturen um 32 Grad kamen die Spieler von Bundestrainer Julian Nagelsmann ordentlich ins Schwitzen.

Für die Torhüter gab es besondere Maßnahmen: Die Handschuhe wurden in Eiswasser gekühlt.

Nach dem Training stand Mittagessen auf dem Programm, um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit) fliegt das Team mit einem Airbus 220 rund zweieinhalb Stunden nach Houston, dem ersten WM-Spielort in Texas.

Heute Abend um 21 Uhr starten Katar und die Schweiz in Gruppe B in der San Francisco Bay Area ins Turnier.

Es folgen die Spiele Brasilien gegen Marokko (0 Uhr, New York) und Haiti gegen Schottland (3 Uhr, Boston) in Gruppe C. Um 6 Uhr deutscher Zeit trifft in Gruppe D Australien auf die Türkei in Vancouver.

Am Sonntagabend um 19 Uhr beginnt dann auch Deutschland in Houston gegen Curaçao, gefolgt vom Duell Niederlande gegen Japan um 22 Uhr in Gruppe F.

Das Außenministerium Ghanas hat Kanada wegen der Einreiseverweigerung für Nationalspieler Thomas Partey (33) eine Protestnote geschickt. Darin fordern sie die kanadischen Behörden auf, ihre „unglückliche Entscheidung“ zu überdenken.

Partey wurde die Einreise nach Kanada vor dem Spiel am Donnerstag gegen Panama verweigert. Die kanadischen Behörden führten als Grund an, dass der Profi seit April in London vor Gericht steht. Ihm werden unter anderem zwei Vergewaltigungen vorgeworfen. Die weiteren Anschuldigungen stammen aus den Jahren 2020 bis 2022. Partey spielte von 2020 bis 2025 für FC Arsenal in London.

Auf der Webseite der kanadischen Regierung wird darauf verwiesen, dass Einreiseverweigerungen möglich sind, wenn jemand nachweislich Straftaten begangen hat. Die Verhandlung gegen Partey hat jedoch noch nicht begonnen, er gilt als unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils.

Das ghanaische Außenministerium beruft sich ebenfalls auf dieses Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung.

Heute um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutsche Zeit) absolviert die deutsche Mannschaft das Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt gegen Curaçao am Sonntag um 19 Uhr in Houston.

Die DFB-Elf befindet sich noch im WM-Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen erfolgt der Flug nach Houston, wo der Zeitunterschied zum bisherigen Standort nur eine Stunde beträgt.

Um 18.45 Uhr Ortszeit (1.45 Uhr deutscher Zeit) findet in Houston die Abschluss-Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern, defensives Mittelfeld) statt.

Die FIFA teilte mit, dass Michael Oliver (41) das Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador am Montag (1 Uhr) nicht leiten wird. Aufgrund einer leichten Verletzung wird er durch François Letexier ersetzt. Oliver soll in den kommenden Tagen wieder einsatzbereit sein.

Auch seine beiden Linienrichter werden durch französische Kollegen substituiert, der vierte Offizielle und der VAR bleiben unverändert.

Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte auf der Pressekonferenz den Ausfall von Neymar.

„Er arbeitet hart daran, schnell wieder fit zu werden. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder voll trainieren kann“, sagte Ancelotti. Für Neymar (34) läuft ein Wettlauf gegen die Zeit, um im schlimmsten Fall die Gruppenphase nicht zu verpassen.

Der Stürmer hat weiterhin Probleme mit einer Wadenverletzung. Bereits die Vorbereitungsspiele gegen Panama und Ägypten verpasste er wegen derselben Verletzung.

Kurz vor der Ankunft der englischen Nationalmannschaft in ihrem WM-Quartier in Kansas City wurde offenbar in Fahrzeuge eingebrochen, die Ausrüstung zum Trainingsgelände transportieren sollten.

Die BBC berichtete, dass unklar ist, welche Gegenstände entwendet wurden. Es besteht die Befürchtung, dass unter anderem Bälle und Fußballschuhe gestohlen wurden.

Die „Three Lions“ werden am Samstagnachmittag im Trainingslager erwartet. Die Ausrüstung sollte eigentlich früher eintreffen. Der Diebstahl könnte das Training und die Vorbereitung auf das Spiel gegen Kroatien (Mittwoch, 22 Uhr) beeinträchtigen.

Im ersten Spiel der Gruppe D nutzte Gastgeber USA seinen Heimvorteil und besiegte Paraguay klar mit 4:1.

Bereits zur Halbzeit führte die USA mit 3:0. Das 1:0 fiel durch ein Eigentor von Damian Bobadilla, Folarin Balogun traf doppelt. Paraguay kam durch Mauricio auf 1:3 heran, doch Giovanni Reyna machte in der Nachspielzeit alles klar.

USA – Paraguay 4:1 (3:0)

Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./ET), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)

Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)

Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1.

Jovo Lukic brachte die Bosnier nach einer Ecke früh in Führung. Danach dominierte Kanada das Spiel, konnte sich aber erst in der 79. Minute durch den eingewechselten Cyle Larin mit dem Ausgleich belohnen.

Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)

Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)

Die ersten beiden WM-Spiele sind abgeschlossen, nun geht es weiter!

Der zweite Turniertag beginnt mit Kanada gegen Bosnien-Herzegowina. Zuvor begeisterte Alanis Morissette mit der kanadischen Nationalhymne während der zweiten Eröffnungsshow in Toronto.

Später steigen auch die USA ins Turnier ein, um 3 Uhr deutscher Zeit gegen Paraguay.

Die ghanaische Mannschaft muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten. Ihm wurde von den USA und Kanada die Einreise verweigert, bestätigte die FIFA.

Die Visa-Probleme hängen höchstwahrscheinlich mit den Missbrauchsvorwürfen gegen den ehemaligen Arsenal-Profi zusammen. Seit April steht er in London vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung ist im Oktober geplant, ein Urteil wird erst Mitte 2027 erwartet.

Partey durfte dennoch in die USA einreisen und lebt im WM-Quartier in Boston. Das Spiel der Black Stars findet jedoch in Toronto statt.

Mit 16 WM-Toren hält Miroslav Klose (48) aktuell noch den Rekord für die meisten Treffer bei einer WM-Endrunde. Doch der ehemalige DFB-Stürmer und heutige Trainer von Nürnberg geht davon aus, dass dieser Rekord bald fällt.

„Ich erwarte, dass mein Rekord in diesem Turnier gebrochen wird“, sagte Klose in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Durch das erweiterte Teilnehmerfeld gibt es mehr Spiele und somit mehr Chancen zu treffen.“

Vor allem Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12) haben Chancen, den Rekord zu brechen. Beide Teams könnten weit kommen, was mit vielen weiteren Toren einhergehen würde. „Das ist völlig in Ordnung. Der Rekord wird ohnehin irgendwann fallen“, so der 49-Jährige.

Wenn er wählen dürfte, würde Klose seinen Rekord lieber an Messi abgeben: „Ich bin schon immer ein großer Messi-Fan. Er ist ein Genie.“

Als Torhymne der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada wird erneut „Major Tom“ von Peter Schilling gespielt, teilte der DFB mit.

Das Lied wurde zusammen mit den beiden „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt. Wann genau die beiden letzteren Stücke bei den Spielen der deutschen Mannschaft laufen, ist noch nicht bekannt.

„Major Tom“ hatte bei der EM 2024 „Kernkraft 400“ von Zombie Nation als Torhymne abgelöst und einen regelrechten Hype unter den Fans ausgelöst.

Marc Cucurella (27), vielen deutschen Fans seit der EM 2024 bekannt, überraschte bei der WM mit einer ungewöhnlichen Ankündigung.

Im Falle eines spanischen WM-Titels will sich der Chelsea-Star den Kopf seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf den Bizeps tätowieren lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte er gegenüber „Radio Cope“.

Schon nach dem EM-Sieg hatte Cucurella ein Versprechen eingelöst und sich die Haare rot gefärbt. Die deutschen Fans erinnern sich vermutlich besser an sein vermeintliches Handspiel im Viertelfinale, das vom englischen Schiedsrichter Anthony Taylor (47) nicht mit Elfmeter geahndet wurde.

Am Donnerstagabend schalteten viele Zuschauer beim ZDF die Eröffnungsshow der WM nicht ein, da zunächst eine Expertenrunde und Werbung gezeigt wurde.

Die Fans verpassten dadurch mehrere Minuten und Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.

Das ZDF zeigte sich verständnisvoll: „ARD und ZDF dürfen von Montag bis Samstag bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr ausstrahlen. Der letzte Werbeblock am WM-Eröffnungstag lief um 19:44 Uhr“, hieß es in einer Pressemitteilung.

Zu diesem Zeitpunkt lief die Eröffnungsshow bereits. Headlinerin Shakira und der WM-Song „Dai Dai“ waren dann in voller Länge zu sehen. Der Sender verwies zudem darauf, dass die gesamte Feier in der Mediathek als Wiederholung verfügbar ist. Warum die Werbung nicht in die lange Vorberichterstattung gepackt wurde, erklärte das ZDF nicht.

Vor einem Jahr ließ Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft nur über seinen Sprecher viel Erfolg zur EM in der Schweiz ausrichten. Bei den DFB-Männern suchte der Bundeskanzler nun den direkten Kontakt.

Per Videocall sprach der 70-Jährige mit Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie den Teamkollegen Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30). Ein Clip davon wurde auf Merz’ Instagram veröffentlicht. Die Aktion wirkte zwar gut gemeint, kam aber etwas inszeniert rüber.

„Hallo, hier ist Friedrich Merz“, begann der Kanzler. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) schaltete sich ebenfalls ein. Merz sagte: „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen! Hier fiebern alle mit!“ Die Spieler bedankten sich und betonten, wie wichtig diese Unterstützung sei: „Brauchen wir!“

Zum Abschied wünschte Merz alles Gute und kündigte weitere Gespräche mit Nagelsmann an: „Ich würde sagen, wir telefonieren, wenn die ersten Spiele gelaufen sind.“

Das Netz findet es „GANS geil“! Noch keine 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel hat die WM bereits ihren ersten Online-Star.

Ein Video einer Gans, die im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft entspannt durch die Straßen watschelt, geht viral und sorgt für zahlreiche Aufrufe, Likes und Kommentare. Wo genau der Clip aufgenommen wurde und was die Gans vorhat, ist nicht bekannt.

Lokale Medien berichten, dass die Gans im Auftrag eines Straßenverkäufers unterwegs ist und als fragwürdige Marketingaktion mit einem kleinen Schild am Hals für Aufmerksamkeit sorgt, um den Umsatz anzukurbeln.

Tierfreunde schütteln über diesen Hintergrund den Kopf, das Netz hingegen feiert den Clip.

Zum WM-Start erreichte das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika beim ZDF hervorragende Einschaltquoten.

Im Durchschnitt verfolgten 10,04 Millionen Menschen den 2:0-Sieg des Co-Gastgebers im Fernsehen, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent entsprach. Die Reichweite war deutlich höher als bei der Eröffnung der WM 2018 in Katar, die nur 6,21 Millionen Zuschauer hatte.

Wie erwartet wurde der WM-Auftakt in verschiedenen Regionen Mexikos von Demonstrationen begleitet, die jedoch nicht friedlich verliefen.

Am Aztekenstadion kam es während der Eröffnungsfeier zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen teils vermummten jungen Demonstranten und der Polizei.

In Mexiko-Stadt protestierten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE für Rentenreformen, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Bereits Anfang Mai kam es bei einer Demonstration zu Ausschreitungen.

Peinlich für Co-Gastgeber Kanada: Alphonso Davies (25) fehlt im WM-Auftaktspiel gegen Bosnien-Herzegowina.

Der Bayern-Star leidet noch an einer Muskelverletzung im Oberschenkel und steht Nationaltrainer Jesse Marsch (52) am Freitag (21 Uhr) nicht zur Verfügung. Positive Signale gibt es dennoch.

„Das MRT gestern zeigte sehr gute Heilungsergebnisse. Er ist fast wieder vollständig fit. Wir werden das Training jetzt steigern. Für morgen ist er noch nicht bereit, aber die Entwicklung ist sehr vielversprechend“, erklärte Marsch und blickte optimistisch auf eine baldige Rückkehr Davies’.

Im zweiten Spiel der Gruppe A feierte Südkorea einen späten 2:1-Erfolg gegen Tschechien.

Kapitän Ladislav Krejci brachte die Tschechen in der 59. Minute in Führung, doch neun Minuten später glich In-beom Hwang aus. In der 80. Minute erzielte Hyeon-gyu Oh den entscheidenden Treffer.

Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)

Tore: 0:1 L. Krejci (59.), 1:1 I. Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)

Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –

Mexiko besiegte im ersten WM-Spiel Südafrika mit 2:0 (1:0). Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio zeigte dabei drei Rote Karten.

Mexiko – Südafrika 2:0

Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jiménez (67.)

Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Yaya Sithole (50.), Rote Karte Zwane (84.), Rote Karte Montes (90.+2)

Jetzt geht es los: Die WM 2026 in Mexiko, USA und Kanada hat begonnen!

Der Ball rollt im Aztekenstadion, damit hat sowohl das Turnier als auch die Eröffnungspartie Mexiko gegen Südafrika begonnen. Kann der Gastgeber bei der Neuauflage der Eröffnungspartie von 2010 gewinnen oder sorgt Südafrika wieder für eine Überraschung? Vor 16 Jahren gewann „Bafana Bafana“ dank eines legendären Treffers von Siphiwe Tshabalala mit 1:0, damals war Südafrika Gastgeber. Heute schließt sich also ein Kreis.

Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die WM-Eröffnung im Aztekenstadion.

Anschließend folgt die Parade der Nationen: Alle 48 Teilnehmerflaggen werden auf den Rasen getragen.

Die mexikanische Mannschaft wird mit lautstarkem Applaus empfangen, während sich die Spieler im Stadion aufwärmen.

Draußen vor dem Stadion ist es allerdings deutlich chaotischer, zahlreiche Fans drängen zur offiziellen Fanzone auf dem Zócalo.

„Hört auf zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder, ihr benehmt euch wie Tiere“, rief ein Stadtbeamter durch ein Megafon. In den letzten Tagen kam es auf dem Platz auch zu Protesten.

Und da sind auch schon die Stars der Eröffnung: Shakira und Burna Boy performen ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“!

Das Aztekenstadion ist prall gefüllt und bunt beleuchtet. Gleich nach dem Lied steigt ein farbenprächtiges Feuerwerk in den Himmel.

Die Feier im Aztekenstadion hat begonnen!

Die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules spielt, während Tänzer um einen riesigen WM-Pokal auf dem Spielfeld tanzen.

Bald startet die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada, in wenigen Stunden rollt der Ball.

Um 19:30 Uhr beginnt die große Eröffnungsfeier im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt, danach singen Shakira und Burna Boy den WM-Song „Dai Dai“. Außerdem treten J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana auf.

Dies ist nur die erste von drei Eröffnungsfeiern: Am Freitag um 19:30 Uhr folgt die Show in Toronto mit Alanis Morissette, und in der Nacht auf Samstag (1:20 Uhr) präsentiert Katy Perry die US-amerikanische Variante.

Das Fest wird im ZDF übertragen, die Vorberichterstattung begann bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr folgt der Anpfiff des ersten Spiels Mexiko gegen Südafrika. In der Nacht trifft Südkorea um 4 Uhr deutscher Zeit auf Tschechien.

Der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel Deutschland gegen Curaçao wurde offiziell bekanntgegeben: Jalal Jayed (39) aus Marokko wird die Partie am Sonntag um 19 Uhr in Houston leiten.

Der Unparteiische ist international noch relativ unerfahren, leitete bislang vier Spiele beim Afrika Cup, darunter das Spiel um Platz drei bei der letzten Ausgabe, sowie vier Begegnungen bei der U20-WM 2025.

Seine Assistenten an den Linien sind seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Der vierte Offizielle ist der Südafrikaner Abongile Tom (34).

Die Freude über das neue Nationaltrikot Haitis währte nur kurz: Die FIFA forderte Änderungen am Design.

Der Ausrüster Saeta hatte zusammen mit dem Verband ein Motiv entworfen, das an die Schlacht von Vertières 1803 erinnert und den historischen Sieg feiert, der den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Die FIFA verbietet politische, religiöse oder persönliche Botschaften auf Trikots, weshalb die Gestaltung angepasst werden musste.

Saeta akzeptierte die Vorgaben und betonte, dass das Design nicht politisch gemeint war. Es sei eine Hommage an die Menschen, die jeden Tag an Haitis Zukunft arbeiten, und kein politisches Statement.

Die Kult-Krake Paul ist zurück – zumindest virtuell. RTL II erweckt ihn per Künstlicher Intelligenz zum Leben und lässt ihn die WM tippen.

Das KI-Modell wurde vorab mit Fun Facts wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ gefüttert. In mehreren Clips gibt „Paul 2.0“ seine Vorhersagen zu ausgewählten WM-Spielen ab. Das Mini-Format läuft um 16 Uhr nach den „RTLzweiNews“ und startet am Eröffnungstag, insgesamt sind 27 Videos geplant.

Der echte Paul, eine Gewöhnliche Krake, wurde durch seine korrekten WM-Tipps bei der WM 2010 in Südafrika legendär, starb jedoch 2010. Seine Asche wird im Dortmunder Fußballmuseum aufbewahrt.

Kurz vor WM-Beginn droht der Iran mit drastischen Maßnahmen, falls politische Parolen oder falsche Flaggen in den Stadien erscheinen.

Sportminister Ahmed Donjamali warnte die FIFA, dass das Team das Spiel abbrechen würde, wenn solche Ereignisse eintreten. Der Iran verlangt, dass nur die offizielle Flagge der islamischen Republik gezeigt wird, nicht die alte persische Fahne.

Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich gegenüber CNN zur verweigerten Einreise des somalischen Schiedsrichters Omar Artan (34). Die Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Miami habe Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Gruppen ergeben.

Artan sagte der New York Times, er habe die richtigen Papiere und Visa gehabt, wurde aber zu politischen Themen in Somalia und zur Terrormiliz Al-Shabaab befragt.

Der 34-Jährige wurde 2025 als bester afrikanischer Schiedsrichter ausgezeichnet und gehört zu den sieben Unparteiischen, die von Afrika zur WM nominiert wurden.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war auch in Florida spürbar, wo sich die englische Nationalmannschaft seit dem 1. Juni auf die WM vorbereitet.

Die Erschütterungen wurden außerdem in mexikanischen Feriengebieten wie Cancún und Tulum sowie im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Es war das stärkste Beben in der Region seit 1880.

Eigentlich sollte Omar Artan (34) als Schiedsrichter bei der WM eingesetzt werden, doch die USA verweigerten ihm trotz gültigem Visum die Einreise.

Ein FIFA-Sprecher bestätigte, dass Artan aufgrund der Einreiseverweigerung nicht an der WM teilnehmen kann. Somalia steht auf einer von der Trump-Regierung eingeführten Einreiseliste von Ländern mit Einreisebeschränkungen.