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WM 2026 live: Entscheidung getroffen – Manuel Neuer hütet das Tor gegen Curaçao

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist bereits in vollem Gange. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Am Sonntag startet endlich auch die deutsche Nationalmannschaft ins Geschehen und trifft um 19 Uhr deutscher Zeit in Houston auf Curaçao. Weitere Teams in Gruppe E sind die Elfenbeinküste sowie Ecuador.

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hat das klare Ziel, den WM-Titel zu erringen. Doch um am 19. Juli in New York als Sieger vom Platz zu gehen, liegt noch ein weiter Weg vor der Mannschaft. Als amtierender Champion geht Argentinien ins Rennen, das die Trophäe mit Superstar Lionel Messi (38) im Winter 2022 in Katar gewann.

In unserem WM-Liveticker halten wir Euch sowohl vor dem Auftaktspiel als auch während des gesamten Turniers mit allen relevanten News auf dem Laufenden.

Im Zusammenhang mit der verweigerten Einreise bei der Fußball-WM in Nordamerika hat Annalena Baerbock (45), Präsidentin der UN-Generalversammlung, die FIFA für ihre Haltung kritisiert.

Insbesondere im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan (34), dem die Einreise untersagt wurde, sieht Baerbock die FIFA in der Pflicht. „Das ist genau der Moment, an dem Neutralität nicht mehr als Ausrede gelten darf. Neutralität bedeutet, dass alle Schiedsrichter Einreiseerlaubnis erhalten“, erklärte die 45-Jährige.

FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) nannte den Vorfall „unglücklich“ und ergänzte: „Wir haben keine Kontrolle über alles. Wir bemühen uns, diskutieren, reden und werden sehen. Manchmal ist es gut, einfach mal zu entspannen. Wir setzen alles daran, Lösungen zu finden.“

Vor dem Spiel bestätigte Julian Nagelsmann (38) bei der Pressekonferenz die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins deutsche Tor.

Außerdem verkündete der Bundestrainer, dass Nathaniel Brown die Position des Linksverteidigers übernehmen wird und auch Jamal Musiala (23) von Beginn an zum Einsatz kommt. Das Duell gegen Curaçao beschrieb Nagelsmann als eine „David-gegen-Goliath“-Situation und zeigte sich sich der Favoritenrolle bewusst.

Gleichzeitig warnte der 38-Jährige im Nebensatz vor einer möglichen Wiederholung der Schwierigkeiten aus der ersten DFB-Pokalrunde, da der karibische Gegner durch eine gewisse „Leichtigkeit“ durchaus gefährlich sein kann.

Trotzdem stellt dieses erste Gruppenspiel natürlich eine Pflichtaufgabe für die deutsche Nationalelf dar. Um 19 Uhr wird der Ball rollen.

Eine Überraschung gab es in Gruppe D: Australien setzte sich erfolgreich gegen den Favoriten Türkei durch.

Der Außenseiter aus Down Under setzte auf Konter und hatte damit Erfolg. Nestory Irankunda erzielte nach einem türkischen Angriff sehenswert das 1:0, noch vor der 30. Minute. St.-Pauli-Profi Connor Metcalfe sorgte eine Viertelstunde vor Spielende für die endgültige Entscheidung.

Australien – Türkei 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)

Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)

Die Schotten übernehmen in Gruppe C mit einem 1:0-Erfolg gegen Haiti die Tabellenführung.

John McGinn erzielte nach knapp 30 Minuten per Nachschuss das einzige Tor einer von Beginn an intensiven Partie. Obwohl Haiti mehrfach die Chance zum Ausgleich hatte, behielten die Bravehearts am Ende die Oberhand.

Haiti – Schottland 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 John McGinn (28.)

Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)

Ebenfalls in Gruppe C gab es eine große Überraschung: Brasilien kam gegen Marokko nur zu einem 1:1-Unentschieden.

Der Rekordweltmeister tat sich lange schwer. Die frühe Führung durch Ismael Saibari glich Vinicius Junior noch vor der Pause aus, doch am Ende teilten sich beide Teams die Punkte.

Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)

Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –

Die erste große WM-Sensation ist perfekt: Katar sorgte in der vierten Minute der Nachspielzeit mit dem späten Ausgleich gegen die Schweiz für einen Schock.

In einem eher schwachen Spiel gingen die Eidgenossen durch einen umstrittenen Elfmeter in der 17. Minute in Führung. Lange sah es nach dem Auftaktsieg für die Schweiz aus, doch Katar traf kurz vor Schluss zum 1:1-Endstand.

Katar – Schweiz 1:1 (0:1)

Katar: Abunada – Al-Oui (60. Fathy), Pedro Miguel, Khoukhi, H. Ahmed – Gaber (60. Boudiaf), Madibo (78. Mannai), Laye – Junior (88. Al-Haydos), Abdurisag (60. Alaaeldin), Afif

Schweiz: Kobel – D. Zakaria, N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez (89. Muheim) – Aebischer (65. Rieder), Xhaka, Freuler (89. Jashari) – Ndoye (65. Manzambi), Embolo, R. Vargas (78. Amdouni)

Schiedsrichter: Hector Said Martinez (Honduras)

Zuschauer: 67.966

Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)

Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)

Beim letzten Training vor dem WM-Start am Sonntag gegen Curaçao machte die Hitze in den USA auch der deutschen Mannschaft zu schaffen. Bei etwa 32 Grad kamen die Spieler von Bundestrainer Julian Nagelsmann ganz schön ins Schwitzen.

Besondere Vorkehrungen gab es insbesondere für die Torhüter: Deren Handschuhe wurden vor dem Einsatz in Eiswasser getaucht.

Nach dem Training stand ein gemeinsames Mittagessen auf dem Plan, anschließend flog das Team gegen 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit) mit einem Airbus A220 für etwa zweieinhalb Stunden zum ersten Spielort in Houston, Texas.

Am Abend um 21 Uhr steigen Katar und die Schweiz in das Turnier ein. Beide Teams treffen in Gruppe B in der San Francisco Bay Area aufeinander.

Darauf folgen die Partien aus Gruppe C: Brasilien gegen Marokko (0 Uhr in New York) sowie Haiti gegen Schottland (3 Uhr in Boston). Am frühen Morgen deutscher Zeit (6 Uhr) trifft in Gruppe D Australien auf die Türkei in Vancouver.

Am Sonntagabend um 19 Uhr ist es dann endlich so weit: Deutschland eröffnet das Turnier in Houston mit dem Spiel gegen Curaçao. Um 22 Uhr spielen zudem in Gruppe F die Niederlande gegen Japan.

Das Außenministerium Ghanas hat wegen der verweigerten Einreise von Ghanas Nationalspieler Thomas Partey (33) eine Protestnote an die kanadischen Behörden geschickt. Darin wird Kanada aufgefordert, die „unglückliche Entscheidung“ zu überdenken, den Mittelfeldspieler von Villarreal nicht einreisen zu lassen.

Partey wurde die Einreise vor dem Spiel am Donnerstag in Toronto gegen Panama verweigert. Kanadische Behörden begründeten das mit einem laufenden Gerichtsverfahren in London seit April, dessen nächste Anhörung im Oktober stattfindet. Partey wird beschuldigt, im Dezember 2020 in London eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben; außerdem gibt es fünf weitere Anklagen wegen Vergewaltigung und eine wegen sexuellen Übergriffs. Die Taten sollen zwischen 2020 und 2022 stattgefunden haben. Partey spielte von 2020 bis 2025 für den FC Arsenal in London.

Kritisch in der Debatte ist, dass gemäß den Angaben der kanadischen Regierung Besuchern die Einreise verwehrt werden kann, wenn sie nachweislich Straftaten begangen haben. Das Verfahren gegen Partey ist jedoch noch nicht abgeschlossen, er gilt daher als unschuldig.

Darauf beruft sich auch das ghanaische Außenministerium und betont: „Die Regierung Ghanas unterstreicht das grundlegende Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung als Fundament von Gerechtigkeit und ordnungsgemäßem Verfahren in demokratischen Gesellschaften.“

Am heutigen Tag absolviert die deutsche Nationalmannschaft um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) das letzte Training vor dem WM-Auftakt am Sonntagabend um 19 Uhr gegen Curaçao in Houston.

Derzeit befindet sich das Team noch im WM-Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen steht der Flug nach Houston an, der etwa zweieinhalb Stunden dauert. Die Zeitverschiebung beträgt dort nur eine Stunde.

Um 18:45 Uhr Ortszeit (1:45 Uhr deutscher Zeit in der Nacht zu Sonntag) findet in Houston die Abschluss-Pressekonferenz mit Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern München, defensives Mittelfeld) statt.

Die FIFA teilte mit, dass der englische Schiedsrichter Michael Oliver (41) wegen einer Verletzung nicht die Begegnung zwischen Elfenbeinküste und Ecuador am Montag (1 Uhr) leiten wird.

Ersetzt wird Oliver durch den Franzosen François Letexier. Auch seine beiden Linienrichter werden durch französische Kollegen ersetzt, während der vierte Offizielle und der Video-Assistent (VAR) unverändert bleiben.

Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel den Ausfall der brasilianischen Ikone Neymar.

„Er gibt alles, um so schnell wie möglich wieder fit zu werden. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder ins volle Training einsteigen kann“, so Ancelotti. Für Neymar (34) ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, um im schlimmsten Fall nicht die komplette Gruppenphase zu verpassen.

Der 34-Jährige hat weiterhin Probleme mit einer Wadenzerrung. Bereits die beiden Vorbereitungsspiele gegen Panama und Ägypten verpasste Neymar aufgrund dieser Verletzung.

Kurz vor der Ankunft im WM-Quartier in Kansas City wurde die englische Nationalmannschaft um Trainer Thomas Tuchel (52) offenbar Opfer eines Diebstahls.

Wie die BBC berichtete, wurde in Fahrzeuge eingebrochen, die Ausrüstung für das Trainingsgelände transportieren sollten. Es ist unklar, welche Gegenstände genau gestohlen wurden. Allerdings besteht die Befürchtung, dass unter anderem Bälle und Fußballschuhe entwendet wurden.

Die „Three Lions“ werden am Samstagnachmittag im Trainingscamp erwartet, die Ausrüstung sollte eigentlich schon vor der Mannschaft eintreffen. Es ist gut möglich, dass der Diebstahl das Training beeinträchtigt und die Vorbereitung auf das Spiel am Mittwoch gegen Kroatien (22 Uhr) erschwert.

Im ersten Spiel der Gruppe D setzte sich Gastgeber USA mit 4:1 gegen Paraguay durch und nutzte dabei seinen Heimvorteil souverän.

Bereits zur Halbzeit führte die US-Auswahl mit 3:0. Das 1:0 entstand durch ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla. Folarin Balogun traf zudem zwei Mal. Paraguay konnte durch einen Treffer von Mauricio noch einmal verkürzen, doch Giovanni Reyna machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf.

USA – Paraguay 4:1 (3:0)

Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./ET), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)

Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)

Im Auftaktspiel der Gruppe B trennte sich Gastgeber Kanada von Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden.

Jovo Lukic brachte Bosnien-Herzegowina bereits in der ersten Halbzeit durch einen Kopfball nach einer Ecke in Führung. Danach war fast nur noch Kanada am Drücker, der Ausgleich gelang jedoch erst in der 79. Minute durch den eingewechselten Cyle Larin.

Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)

Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)

Die ersten beiden WM-Spiele sind abgeschlossen – jetzt geht es weiter!

Der zweite Turniertag beginnt mit Gastgeber Kanada gegen Bosnien-Herzegowina. Zuvor präsentierte Alanis Morissette bei der zweiten Eröffnungsshow in Toronto die kanadische Nationalhymne.

Im Anschluss starten auch die USA mit ihrem Spiel gegen Paraguay, das um 3 Uhr morgens deutscher Zeit angepfiffen wird.

Die ghanaische Nationalmannschaft muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten. Dem Mittelfeldspieler wurde die Einreise von den USA nach Kanada untersagt, wie die FIFA bestätigte.

Die Visa-Probleme hängen höchstwahrscheinlich mit den Vorwürfen gegen den Ex-Arsenal-Profi zusammen. Seit April steht Partey in London vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung ist für Oktober geplant, ein Urteil wird nicht vor Mitte 2027 erwartet.

Trotzdem durfte Partey in die USA reisen und wohnt im WM-Quartier der Black Stars in Boston. Das erste Gruppenspiel findet jedoch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Toronto statt.

Mit 16 WM-Toren ist Miroslav Klose (48) weiterhin Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften. Doch das könnte sich bald ändern. Der ehemalige DFB-Stürmer und heutige Trainer des 1. FC Nürnberg ist überzeugt, dass sein Rekord bei diesem Turnier fällt.

„Ich gehe davon aus, dass mein Rekord in diesem Turnier gebrochen wird“, sagte Klose der Süddeutschen Zeitung. „Durch die größere Teilnehmerzahl gibt es mehr Spiele und somit mehr Chancen, Tore zu erzielen.“

Vor allem Lionel Messi mit 13 Treffern und Kylian Mbappé mit 12 Toren gelten als Anwärter, die Bestmarke zu knacken. Argentinien und Frankreich könnten laut Klose „weit kommen“, was auch weitere Tore der beiden Topstars wahrscheinlich macht. „Das ist völlig in Ordnung, der Rekord wird früher oder später sowieso fallen“, so der 49-Jährige.

Wenn er sich aussuchen könnte, wer seinen Rekord übertrifft, würde Klose den Argentinier bevorzugen: „Ich bin schon immer ein großer Fan von Messi gewesen. Er ist ein Genie.“

Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird auch bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada gespielt, teilte der DFB mit.

Das Lied wurde gemeinsam mit den beiden „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt. Wann genau die beiden letzteren bei Spielen der deutschen Mannschaft erklingen, ist allerdings noch nicht bekannt.

„Major Tom“ hatte bereits bei der Heim-EM 2024 „Kernkraft 400“ von Zombie Nation als Torhymne abgelöst und erfreute sich großer Beliebtheit bei den Fans in Schwarz-Rot-Gold.

Der Name Marc Cucurella (27) löst seit der Heim-EM 2024 in Deutschland bei vielen Fans Alarm aus. Bei der WM überraschte der Chelsea-Profi jetzt mit einer kuriosen Ankündigung.

Für den Fall eines spanischen WM-Triumphs plant der Linksverteidiger der „Furia Roja“, das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) auf seinen Bizeps tätowieren zu lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte Cucurella zu seinem eigenen Vorschlag im Gespräch mit „Radio Cope“.

Nach dem EM-Sieg vor zwei Jahren hatte er bereits ein Versprechen eingelöst und sich die Haare komplett rot gefärbt. DFB-Fans erinnern sich jedoch eher an seine vermeintliche Handspiel-Szene im Viertelfinale nach einem Schuss von Musiala, bei der der englische Schiedsrichter Anthony Taylor (47) keinen Elfmeter gab.

Viele Zuschauer wurden am Donnerstagabend beim Versuch, die WM-Eröffnungsshow im ZDF zu sehen, enttäuscht – stattdessen lief zunächst Werbung.

Statt der Live-Feierlichkeiten aus dem Aztekenstadion zeigte der öffentlich-rechtliche Sender erst eine Expertenrunde aus dem Studio und anschließend Werbespots. Dadurch verpassten die Fans mehrere Minuten sowie Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs.

Das ZDF zeigte sich in einer Pressemitteilung offen für die Kritik. „Das ZDF ist verpflichtet, einen Teil seines Haushalts durch Werbung zu finanzieren. ARD und ZDF dürfen von Montag bis Samstag, außer an Feiertagen, bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr senden. Der letzte Werbeblock am Eröffnungstag lief um 19:44 Uhr“, hieß es.

Zu diesem Zeitpunkt war die Eröffnungsshow bereits im Gange. Immerhin konnten Headlinerin Shakira und der WM-Song „Dai Dai“ dann in voller Länge verfolgt werden. Das ZDF wies zudem darauf hin, dass die gesamte Feier im Re-Live in der Mediathek abrufbar sei. Warum die Werbung nicht in die mehr als zweistündige Vorberichterstattung gepackt wurde, erklärte der Sender nicht.

Im Gegensatz zum Vorjahr, als Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die EM in der Schweiz nur über seinen Sprecher viel Erfolg wünschte, suchte der Bundeskanzler dieses Mal den direkten Kontakt zu den DFB-Herren.

Merz meldete sich via Videocall bei Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie den Teamkollegen Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30). Ein entsprechender Clip wurde auf seiner Instagram-Seite veröffentlicht. Während die Aktion als sympathisch gedacht war, wirkte sie letztlich etwas inszeniert.

„Hallo, hier ist Friedrich Merz“, eröffnete Merz das Gespräch. Später schaltete sich Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) dazu. Mit Blick auf die Unterstützung aus Deutschland sagte der Kanzler: „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen! Hier fiebern alle mit!“ Die Spieler bedankten sich und betonten, wie wichtig ihnen dieser Rückhalt sei: „Brauchen wir!“, so die Profis.

Zum Abschied fand Merz noch motivierende Worte und kündigte einen weiteren Austausch mit Nagelsmann an: „Viele Grüße, toi, toi, toi. Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal zwischendurch, wenn die ersten Spiele gelaufen sind.“

Ein ungewöhnlicher Online-Star ist bereits nach weniger als 24 Stunden nach dem Eröffnungsspiel geboren: Eine Gans sorgt im Netz für Furore!

Ein Video zeigt das Tier in einem Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft, wie es gelassen durch die Straßen spaziert, völlig unbeeindruckt von den Menschenmengen. Wo die Aufnahme entstand und was das Tier genau vorhat, bleibt unklar.

Lokale Medien berichten jedoch, dass die Gans von einem Straßenverkäufer geschickt wurde und als ungewöhnliche Werbemaßnahme mit einem kleinen Plakat am Hals für Aufmerksamkeit sorgen soll, um am Ende die Einnahmen zu steigern.

Tierfreunde dürften ob dieses Marketing-Tricks den Kopf schütteln, das Netz hingegen feiert den Star mit zahlreichen Likes und Kommentaren.

Die Einschaltquoten zum WM-Start können sich sehen lassen! Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika zog im ZDF durchschnittlich 10,04 Millionen Zuschauer an, was einem Marktanteil von 46,5 Prozent beim Gesamtpublikum entspricht. Damit übertraf die Partie in Mexiko-Stadt die Eröffnung der letzten WM in Katar deutlich.

Damals hatten nur 6,21 Millionen Menschen das 0:2 der Gastgeber gegen Ecuador gesehen.

Allerdings verlief der WM-Auftakt in einigen Regionen Mexikos nicht ohne Zwischenfälle: Demonstrationen begleiteten die Veranstaltung und machten es nicht gerade ruhig.

Vor dem Aztekenstadion, Schauplatz des Eröffnungsspiels, kam es während der Feierlichkeiten zu teils heftigen Auseinandersetzungen zwischen vermummten Jugendlichen und der Polizei.

In Mexiko-Stadt protestierten Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE gegen Forderungen nach Rentenreformen, besseren Arbeitsbedingungen und höheren Gehältern. Bereits Anfang Mai hatten sie ähnliche Aktionen gestartet, die damals in Ausschreitungen endeten.

Co-Gastgeber Kanada muss im Eröffnungsspiel der WM auf Alphonso Davies (25) verzichten.

Der Bayern-Profi leidet weiterhin unter einer Muskelverletzung im Oberschenkel und steht Trainer Jesse Marsch (52) beim Duell gegen Bosnien und Herzegowina am Freitag (Anpfiff 21 Uhr) nicht zur Verfügung. Dennoch gibt es ermutigende Signale.

„Das MRT gestern zeigte sehr positive Zeichen, dass die Heilung nahezu abgeschlossen ist. Wir werden das Training nun steigern. Für morgen ist er noch kein Thema, aber ich bin optimistisch, dass er sich gut erholt“, erklärte Marsch am Donnerstag.

In Gruppe A feierte Südkorea einen späten 2:1-Sieg gegen Tschechien.

Der tschechische Kapitän Ladislav Krejci brachte sein Team in der 59. Minute in Führung. Doch neun Minuten später glich In-beom Hwang aus, bevor Hyeon-gyu Oh in der 80. Minute den Siegtreffer erzielte.

Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)

Tore: 0:1 Ladislav Krejci (59.), 1:1 I. Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)

Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –

Mexiko siegte im Eröffnungsspiel mit 2:0 (1:0) gegen Südafrika. Dabei verteilte Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio gleich drei rote Karten!

Mexiko – Südafrika 2:0

Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)

Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Yaya Sithole (50.), Rote Karte Zwane (84.), Rote Karte Montes (90.+2)

Der Startschuss zur WM 2026 in Mexiko, USA und Kanada ist gefallen!

Im Aztekenstadion rollt nun der Ball, womit sowohl das Turnier als auch das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika beginnen. Kann der Gastgeber seinen Favoritenstatus bei der Neuauflage des Startspiels von 2010 bestätigen, oder gelingt Südafrika erneut eine Überraschung? Vor 16 Jahren gewannen die „Bafana Bafana“ durch ein legendäres Tor von Siphiwe Tshabalala mit 1:0 – damals waren sie selbst Gastgeber. Heute schließen sich somit mehrere Kreise.

Hollywood-Star Selma Hayek moderiert die WM-Eröffnung im Aztekenstadion.

Anschließend folgt die Parade der Nationen: Die Flaggen aller 48 teilnehmenden Länder werden auf den Rasen getragen.

Im Stadion bereiten sich die Spieler auf das Spiel vor, während die mexikanische Nationalmannschaft mit großem Jubel empfangen wurde.

Vor dem Stadion herrscht jedoch Gedränge. Zahlreiche Fans drängen in die offizielle Fanzone auf dem Zócalo.

„Hört auf zu drängeln und zu schubsen, hier sind auch Kinder, benehmt euch nicht wie Tiere“, rief ein Mitarbeiter der Stadt mit Megafon in die Menge. In den letzten Tagen hatte es auf dem Platz bereits Proteste gegeben.

Nun stehen die Stars der Eröffnungsfeier bereit: Shakira und Burna Boy performen ihren offiziellen WM-Song „Dai Dai“!

Das Aztekenstadion ist prall gefüllt und bunt erleuchtet. Direkt nach dem Song steigt ein farbenfrohes Feuerwerk in den Himmel.

Die Feierlichkeiten im Aztekenstadion haben begonnen!

Aktuell spielt die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules, während Tänzer um eine übergroße WM-Trophäe auf dem Spielfeld wirbeln.

In wenigen Stunden wird die Fußballweltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada offiziell eröffnet und der Ball erstmals rollen.

Um 19:30 Uhr beginnt die große Eröffnungsfeier im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Shakira und Burna Boy singen als Hauptacts ihren Song „Dai Dai“. Außerdem treten J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana auf.

Dies ist die erste von insgesamt drei Eröffnungsfeiern. Am Freitag startet ab 19:30 Uhr in Toronto unter anderem Alanis Morissette, die US-Variante folgt in der Nacht zu Samstag mit Katy Perry (1:20 Uhr).

Das ZDF überträgt das heutige Event, mit Vorberichterstattung ab 17:15 Uhr. Um 21 Uhr folgt das erste WM-Spiel Mexiko gegen Südafrika, bevor Südkorea um 4 Uhr morgens deutscher Zeit gegen Tschechien antritt.

Der offizielle Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao wurde am Donnerstag bekanntgegeben. Laut FIFA wird Jalal Jayed (39) die Partie am Sonntag (Anpfiff 19 Uhr) im texanischen Houston leiten.

Der marokkanische Unparteiische gilt international noch als relativ unerfahren, leitete bisher vier Spiele beim Afrika-Cup, darunter das Spiel um Platz drei bei der letzten Ausgabe. Außerdem pfiff er vier Partien bei der U20-WM 2025.

Seine Assistenten an den Seitenlinien sind seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Als vierter Offizieller fungiert der Südafrikaner Abongile Tom (34).

Die Freude über das neue Nationaltrikot Haitis währte nur kurz: Die FIFA forderte Änderungen am Design.

Ausrüster Saeta hatte gemeinsam mit dem haitianischen Fußballverband ein Motiv entworfen, das die Schlacht von Vertières 1803 und den historischen Sieg, der zur Unabhängigkeit führte, würdigte. Die FIFA empfand die Darstellung jedoch als zu politisch. Der Weltverband verbietet auf Trikots „politische, religiöse oder persönliche Botschaften oder Slogans“, weshalb das Design angepasst werden musste.

Saeta akzeptierte die Vorgaben, betonte jedoch, dass die Gestaltung nicht als politische Aussage gedacht war: „Obwohl die Auslegung von unserer Absicht abwich, respektierte Saeta den Prozess und setzte die endgültigen FIFA-Anforderungen um“, erläuterte der Ausrüster.

Weiterhin stellte Saeta klar: „Das finale Design sollte eine Hommage an jene Männer und Frauen sein, die täglich zu Haitis Zukunft beitragen, und ist kein politisches Statement.“

Er ist irgendwie zurück: Der TV-Sender RTL II erweckt die legendäre Krake Paul mithilfe von Künstlicher Intelligenz zum Leben, die WM-Spiele tippen soll.

Das KI-Modell wird zuvor mit „Fun Facts“ wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ gefüttert, bevor es in kurzen Clips Prognosen zu ausgewählten WM-Partien abgibt. Das Mini-Format „Paul 2.0“ ist ab 16 Uhr im Anschluss an die Sendung „RTLzweiNews“ zu sehen und feiert seine Premiere am Eröffnungstag, dem 11. Juni. Insgesamt sind 27 Clips geplant.

Der echte Paul, eine Gewöhnliche Krake, wurde durch seine Orakelqualitäten während der WM 2010 berühmt, als er alle Spiele der deutschen Mannschaft und das Finale korrekt vorhersagte. Er verstarb im Oktober 2010 im Sea Life Oberhausen. Seine Asche befindet sich im Dortmunder Fußballmuseum.

Kurz vor WM-Beginn droht die iranische Regierung mit drastischen Maßnahmen, falls es in den Stadien nicht nach ihrem Willen zugeht.

„Wir haben der FIFA mitgeteilt, dass das Team das Spiel abbrechen würde, sobald politische Parolen in den Stadien zu hören sind“, erklärte Sportminister Ahmed Donjamali. Proteste der persischen Diaspora gegen die iranische Regierung sowie das Zeigen falscher Flaggen auf den Tribünen würden einen Spielabbruch nach sich ziehen. Der Iran verlangt, dass nur die offizielle Flagge der Islamischen Republik gezeigt wird und nicht die alte persische Flagge.

Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich gegenüber CNN zur verweigerten Einreise des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34).

Die Kontrolle am Flughafen Miami habe „Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen“ ergeben, so ein ungenannter Sprecher. Zuvor hatte die US-Grenzschutzbehörde CBP lediglich „Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung“ als Begründung genannt.

Artan selbst erklärte der New York Times, er habe alle erforderlichen Papiere und das Visum vorgelegt. Die US-Grenzbeamten hätten ihn bei der Einreise zur politischen Lage in Somalia und zur Terrormiliz Al-Shabaab befragt.

Der 34-Jährige wurde 2025 zum besten Schiedsrichter Afrikas gewählt und zählt zu den sieben Unparteiischen, die vom Kontinentalverband für die WM nominiert wurden.

Kein gutes Omen: Das englische Team bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitung läuft nicht reibungslos.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war bis in den US-Bundesstaat spürbar, in dem sich die Mannschaft von Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni aufhält.

Auch in den Ferienorten Cancún und Tulum in Mexiko sowie im Walt Disney World Resort wurden die Erschütterungen registriert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder große Schäden. Es war das stärkste Beben in der Region seit 1880, als Kuba ein Beben der Stärke 6,0 erlebte.

Eigentlich sollte Omar Artan (34) bei der WM als Schiedsrichter im Einsatz sein, doch daraus wird nichts: Trotz gültigem Visum wurde ihm die Einreise in die USA verweigert.

Ein FIFA-Sprecher bestätigte am Montag gegenüber AFP, dass der somalische Schiedsrichter nicht an der WM teilnehmen könne, da ihm die Einreise in die USA verweigert wurde. Ein Grund wurde nicht genannt. Somalia steht auf einer von der Trump-Regierung erlassenen Einreiseliste mit eingeschränktem Zugang.