WM 2026 live: England enttäuscht im Duell gegen Ghana
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet, läuft derzeit auf Hochtouren. Zum ersten Mal nehmen bei diesem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Auswahl feierte einen überzeugenden Auftakt mit einem 7:1-Erfolg (3:1) gegen Curaçao. Darauf folgte ein weiterer Sieg gegen die Elfenbeinküste, bei dem das Team dank zweier Joker-Tore von Deniz Undav mit 2:1 (0:1) gewann.
Das klare Ziel von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch der Weg bis zum möglichen Finalspiel am 19. Juli in New York bleibt lang. Als amtierender Weltmeister startet Argentinien ins Turnier. Die Mannschaft um den Superstar Lionel Messi (38) hatte den Titel im Winter 2022 in Katar errungen.
In unserem WM-Liveticker halten wir Euch während des gesamten Turniers mit allen relevanten Neuigkeiten auf dem Laufenden.
Nach dem deutlichen 5:0-Erfolg Portugals gegen Usbekistan am Dienstagabend blieb das Match zwischen England und Ghana torlos.
Im Anschluss setzte sich Kroatien knapp mit 1:0 gegen Panama durch, während Kolumbien mit einem Treffer drei Punkte gegen die Demokratische Republik Kongo sicherte.
Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:
Kolumbien - DR Kongo 1:0 (0:0)
Kolumbien: C. Vargas - Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica - Lerma, Puerta - J. Arias (77. Rios), James Rodríguez (58. J. Quintero), Luis Díaz - Suárez (58. Cordoba)
DR Kongo: Mpasi - Wan-Bissaka, Mbemba, Kapuadi, Masuaku (71. J. Kayembe), Tuanzebe - Mukau (46. Sadiki), Moutoussamy (82. Mbuku), E. Kayembe (71. Pickel) - Bakambu (57. Banza), Wissa
Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)
Zuschauer: 45.358 (Guadalajara)
Tore: 1:0 Muñoz (76.)
Panama - Kroatien 0:1 (0:0)
Panama: Mosquera - Córdoba, J. Ramos (77. C. Waterman), Andrade - M. Murillo, C. Martinez, Harvey, Blackman (90. Davis) - Bárcenas (90. To. Rodríguez), J. L. Rodriguez - Fajardo (83. Londono)
Kroatien: Livakovic - Sutalo, Pongracic, Gvardiol (46. Kramaric) - Stanisic, Modric (81. Mario Pasalic), Kovacic (72. P. Sucic), Perisic - Marco Pasalic (72. L. Sucic), Baturina - Musa (46. Budimir)
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 43.036 (Toronto)
Tore: 0:1 Budimir (54.)
Gelbe Karten: Bárcenas (1) / P. Sucic (1)
England - Ghana 0:0
England: Pickford - R. James, Konsa, Guehi, Spence (65. O'Reilly) - Anderson (74. Eze), Rice - Madueke (83. Rashford), Ju. Bellingham (74. Rogers), A. Gordon (65. Saka) - Kane
Ghana: Asare - Senaya (87. Peprah Oppong), Adjetey, Opoku, Mensah - Thomas Partey, Yirenkyi - I. Williams (66. Fatawu), Sibo, Semenyo - J. Ayew (66. Adu (90.+5 Baba)
Schiedsrichter: Héctor Said Martínez Sorto (Honduras)
Zuschauer: 63.983 (Boston)
Gelbe Karten: Rice (1) / I. Williams (1)
Ein bewegender Moment, bei dem der Sport in den Hintergrund tritt: Didier Deschamps (57), Trainer der französischen Nationalmannschaft, wird aufgrund des Todes seiner Mutter vorübergehend nach Frankreich zurückkehren.
Der französische Fußballverband FFF gab bekannt, dass die Mutter Deschamps am Dienstagmorgen verstorben sei. Der Nationaltrainer wird zur Beerdigung zurückkehren und vorübergehend von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten. Auch beim letzten Gruppenspiel zwischen Frankreich und Norwegen fehlt Deschamps an der Seitenlinie.
In einer offiziellen Mitteilung hieß es: „Didier Deschamps wird das Training vor dem Spiel Norwegen gegen Frankreich nicht leiten können und auch beim abschließenden Spiel der Gruppe I am Freitag nicht auf der Trainerbank sitzen.“ Grund sei der schmerzliche Verlust seiner Mutter.
Nach der enttäuschenden Punkteteilung gegen den Kongo haben die Portugiesen mit einem beeindruckenden 5:0 gegen Usbekistan ein starkes Zeichen gesetzt.
Den Auftakt besorgte kein Geringerer als Cristiano Ronaldo (41), der bereits in der fünften Minute traf und damit mehrere Rekorde aufstellte: Er ist der erste Spieler, der bei sechs WM-Endrunden Tore erzielen konnte, und zog mit seinem zehnten WM-Treffer an der portugiesischen Legende Eusebio (9) vorbei.
In den weiteren Spielminuten legten die Portugiesen munter nach: Nach 17 Minuten erhöhte Nuno Mendes per Freistoß auf 2:0. Usbekistan zeigte offensiv kaum Entlastung, bevor Ronaldo kurz vor der Pause das 3:0 erzielte.
Auch in der zweiten Halbzeit dominierten die Portugiesen und nutzten eine Ecke in der 60. Minute zum 4:0. Danach kontrollierten sie das Spiel, während den Usbeken die nötige Qualität fehlte. Den Schlusspunkt setzte Joker Rafael Leão mit einem schönen Treffer zum 5:0-Endstand.
Portugal - Usbekistan 5:0 (3:0)
Portugal: D. Costa - João Cancelo (46. N. Semedo), R. Dias, Veiga, Nunes - J. Neves (76. B. Silva), Vitinha (83. Leão) - João Félix (63. Trincao), B. Fernandes, Neto (46. Conceicao) - Cristiano Ronaldo
Usbekistan: Nematov - Khusanov, Abdullaev, Ashurmatov - Karimov (90.+2 Jiyanov), Ganiev, Shukurov (90.+2 Esanov), Khamrobekov (46. Mozgovoy), Nasrullaev (46. Alizhonov) - Fayzullaev (73. Sergeev) - Shomurodov
Tore: 1:0 Cristiano Ronaldo (6.), 2:0 N. Mendes (17.), 3:0 Cristiano Ronaldo (39.), 4:0 Khusanov (60./Eigentor), 5:0 Leão (87.)
Gelbe Karten: Veiga (1) / Khamrobekov (1)
Obwohl Nico Schlotterbeck (26) für den Rest der WM ausfällt, bleibt der Dortmunder Innenverteidiger weiterhin Teil des Teams.
Im Duell gegen die Elfenbeinküste musste Schlotterbeck nach nur 45 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Diagnose am Folgetag lautete Bänderriss im linken Sprunggelenk.
Der Verteidiger will vorerst nicht abreisen und übernimmt andere Rollen im Team: „Er wird die Mannschaft unterstützen und die Mitspieler motivieren, auch den Teamgeist stärken“, erklärte Sportdirektor Rudi Völler (66).
Fußball wird zur Nebensache: Wie das jordanische Innenministerium mitteilte, kam es bei einem Public Viewing in der jordanischen Hauptstadt Amman zu einem tödlichen Zwischenfall.
Auf dem Haschemitischen Platz, wo Tausende das Spiel zwischen Jordanien und Algerien verfolgten, kam es zu einem Gedränge, das einen Menschen das Leben kostete. Die betroffene Person wurde ins Krankenhaus gebracht, dort verstarb sie jedoch an den Verletzungen.
Weitere acht Personen wurden ebenfalls mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, ihr Zustand wird als stabil bis mittelschwer eingestuft.
Algerien drehte einen 0:1-Rückstand gegen Jordanien noch und siegte letztlich mit 2:1, was das WM-Aus Jordaniens besiegelte.
Jordanien - Algerien 1:2 (1:0)
Jordanien: Abulaila - Haddad, Abu Dahab (90.+1 Obaid), Nasib, Al-Arab, Abu Taha (84. Abu Hashish) - Al-Taamari (84. Azaizeh), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, Al-Mardi (76. O. Al-Fakhouri) - Olwan (90.+1 Shararh)
Algerien: Zidane - Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri (85. Hadjam) - Boudaoui (46. Benbouali), Zerrouki (46. N. Bentaleb), Maza - Mahrez (76. Hadj Moussa), Gouiri (85. Belaïd), Chaibi
Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)
Zuschauer: 68.371 (San Francisco)
Tore: 1:0 Al-Rashdan (36.), 1:1 Benbouali (69.), 1:2 Gouiri (82.)
Gelbe Karten: Abu Dahab (1) / Zerrouki (1)
Frankreich gewann in der Nacht ein verregnetes Spiel gegen den Irak in Philadelphia. Nach einer kurzzeitigen Evakuierung des Stadions wegen Unwetter ließ sich das Team von Trainer Didier Deschamps nicht aus der Ruhe bringen. Kylian Mbappé erzielte einen Doppelpack, Ousmane Dembélé steuerte zudem einen Treffer bei. Endstand: 3:0.
Norwegen feierte dank eines Doppelpacks von Superstar Erling Haaland einen 3:2-Sieg über Senegal. Damit sind Frankreich und Norwegen bereits vorzeitig für die K.-o.-Runde qualifiziert.
Frankreich - Irak 3:0 (1:0)
Frankreich: Maignan - Koundé (83. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne - M. Koné, Rabiot - O. Dembélé (68. D. Doué), Olise (68. Cherki), Barcola (83. Akliouche) - Mbappé (90.+1 M. Thuram)
Irak: Basil Fadhil - H. Ali, Tahseen (60. Sulaka), Hashim, Doski - Bayesh (68. Farji), Ismail (60. Amyn), Al-Ammari (68. Sher), Iqbal - Hussein (26. Al-Hamadi), Qasem
Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)
Zuschauer: 68.324 (Philadelphia)
Tore: 1:0 Mbappé (14.), 2:0 Mbappé (54.), 3:0 O. Dembélé (66.)
Gelbe Karten: - / Al-Ammari (1)
Norwegen - Senegal 3:2 (1:0)
Norwegen: Nyland - Ryerson (13. Pedersen), Ajer, Heggem (84. Östigard), Möller Wolfe - Ödegaard, S. Berge, Aursnes (46. Berg) - Sörloth (84. Bobb), Haaland, Nusa (71. Schjelderup)
Senegal: A. Mendy - Diatta, Koulibaly (72. P. M. Sarr), Niakhaté, E. H. M. Diouf (54. Jakobs) - Camara (63. Ciss), I. Gueye, P. Gueye (54. Mbaye) - I. Sarr, Jackson, Mané
Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)
Zuschauer: 80.663 (New York)
Tore: 1:0 Pedersen (43.), 2:0 Haaland (48.), 2:1 I. Sarr (53.), 3:1 Haaland (58.), 3:2 I. Sarr (90.+3)
Mit einer großartigen Leistung hat Lionel Messi Argentinien frühzeitig in die K.-o.-Phase gebracht und dabei erneut Geschichte geschrieben.
Beim souveränen 2:0 gegen die offensiv zu harmlose österreichische Mannschaft erzielte der Weltfußballer in Dallas seine WM-Tore Nummer 17 und 18. Damit übertraf er Miroslav Klose und ist nun alleiniger Rekordtorschütze der WM.
Argentinien - Österreich 2:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez - Molina, Romero (57. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina (82. Tagliafico) - De Paul (82. Paredes), Mac Allister, Fernández, Almada (64. J. Alvarez) - Messi - La. Martínez (64. Gonzalez)
Österreich: A. Schlager - Posch (67. Prass), Danso, Alaba (67. Friedl), Laimer - Seiwald, X. Schlager - R. Schmid (78. Wimmer), Wanner (67. Arnautović), Sabitzer - Gregoritsch (85. Chukwuemeka)
Tore: 1:0 Messi (38.), 2:0 Messi (90.+5)
Gelbe Karten: F. Medina (1), Paredes (1) / Posch (1), Laimer (1)
Gegen die Elfenbeinküste geriet die deutsche Mannschaft in ihrem zweiten Gruppenspiel zunächst in Rückstand und musste lange einem 0:1 hinterherlaufen. Erst durch die Einwechslung von VfB-Star Deniz Undav (29) kam frischer Schwung ins Spiel. Mit zwei Treffern drehte er fast im Alleingang die Partie und sicherte den 2:1-Sieg.
Nach diesem Auftritt stellt sich die Frage: Gibt es überhaupt noch Argumente gegen einen Startplatz für Undav?
TAG24 sprach mit Sportkommentator Marcel Reif (76) über Undavs Leistung und seine Einschätzung, ob das DFB-Team zu den Favoriten zählt. Mehr dazu hier: Marcel Reif über Undav: "Wenn jemand vom Ersatzspieler derart aufspielt, dann..."
Die Zahl der Platzverweise in diesem WM-Turnier ist überraschend hoch.
Nach nur 40 von 104 Spielen wurden bereits acht Rote Karten gezeigt – doppelt so viele wie beim gesamten Wettbewerb in Katar vor vier Jahren.
Der Rekord aus der WM 2006 in Deutschland mit 28 Platzverweisen ist allerdings noch in weiter Ferne. Dafür wären noch 20 weitere Rote Karten nötig. Damals wurden nur 64 Spiele ausgetragen, nun kommen mit dem XXL-Turnier in Nordamerika 40 weitere Begegnungen hinzu.
Eine bittere Nachricht für Nico Schlotterbeck: Der deutsche Innenverteidiger wird für den Rest des Turniers ausfallen.
Wie Bild und Sky berichteten, zog sich der Dortmunder im Spiel gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu und fällt mindestens acht Wochen aus.
Für das DFB-Team bedeutet dies einen schweren Rückschlag: Bundestrainer Julian Nagelsmann darf keinen neuen Spieler als Ersatz nachnominieren. Somit steht das Team nur noch mit vier nominellen Innenverteidigern da: Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Waldemar Anton und Malick Thiaw. Anton wird allerdings hauptsächlich als zweite Option für Joshua Kimmich eingeplant.
Nach drei Unentschieden in Gruppe G konnte Ägypten endlich den ersten Dreier verbuchen. Gegen Neuseeland gelang dem Team um Mo Salah eine beeindruckende Aufholjagd zum 3:1-Sieg.
Die Kiwis gingen früh in Führung, verloren diese aber in der zweiten Halbzeit aus der Hand, als die Ägypter das Spiel drehten. Mit vier Punkten führt Ägypten aktuell die Gruppe vor Iran und Belgien (jeweils zwei Punkte) an und feiert zudem den ersten WM-Sieg überhaupt.
Neuseeland - Ägypten 1:3 (1:0)
Neuseeland: Crocombe - Payne (85. Bindon), Boxall, Surman, Cacace (76. Randall) - Stamenic, Bell - Mccowatt (66. Old), Singh (76. Thomas), Just (85. de Vries) - Wood
Ägypten: Ufa Schobeir - Hani, Fathi (41. Rabia), Jasser Ibrahim, Fatouh - Lasheen, Attia - Salah (84. Abdelmaguid (90.+9 Abdelmonem)), Ziko (76. Hamza Abdelkarim), Ashour (84. Zizo) - Marmoush (76. Trezeguet)
Schiedsrichter: Oar Al-Ali (Vereinigte Arabische Emirate)
Zuschauer: 52.497 (Vancouver, ausverkauft)
Tore: 1:0 Surman (15.), 1:1 Ziko (58.), 1:2 Salah (67.), 1:3 Trezeguet (82.)
Gelbe Karten: Singh (1), Mccowatt (1) / Lasheen (1)
Kap Verde sorgt erneut für eine große WM-Überraschung: Nach dem 0:0 gegen Spanien erkämpfte der kleine Inselstaat auch ein Unentschieden gegen Uruguay – 2:2 (1:2). Damit bewahren die Afrikaner die Chance auf das Weiterkommen.
Der WM-Neuling ging zunächst in Führung, doch Uruguay drehte das Spiel noch vor der Pause mit zwei Treffern. Das letzte Wort hatte jedoch Kap Verdes Helio Varela, der vom Torwart der Südamerikaner, Fernando Muslera, profitierte und den Ausgleich erzielte. Beide Teams stehen nun bei zwei Punkten.
Belgien bleibt hingegen weiter ohne Sieg: Gegen Iran reichte es nur zu einem 0:0. Die „Roten Teufel“ hatten zudem Glück, dass ein Tor des Gegners wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Außerdem mussten sie etwa 30 Minuten in Unterzahl wegen einer Notbremse von Nathan Ngoy auskommen.
Die Ergebnisse im Überblick:
Uruguay - Kap Verde 2:2 (2:1)
Uruguay: Muslera - G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria - Ugarte (70. De La Cruz), Bentancur - Canobbio, Valverde, M. Araújo (82. B. Rodriguez) - Vinas (70. Nunez)
Kap Verde: Vozinha - S. Moreira, R. Lopes, Diney, Lopes Cabral - K. Pina (70. L. Duarte) - R. Mendes, Arcanjo (46. D. Duarte), Monteiro (80. Y. Semedo), Rodrigues (59. H. Varela) - Benchimol (58. Da Costa)
Schiedsrichter: Espen Eskas (Norwegen)
Zuschauer: 64.003 (Miami)
Tore: 0:1 K. Pina (21.), 1:1 M. Araújo (44.), 2:1 Canobbio (45.+6), 2:2 H. Varela (61.)
Gelbe Karten: Bentancur (1), Olivera (1) / Lopes Cabral (2), Diney (1)
Belgien - Iran 0:0
Belgien: Courtois - Meunier (58. Castagne), Ngoy, Mechele, De Cuyper - Raskin (58. Vanaken), Tielemans - Saelemaekers (58. Lukébakio), De Bruyne (87. Fernandez-Pardo), Trossard - Lukaku (73. Theate)
Iran: Beiranvand - Hardani (46. Jahanbakhsh), Kanaanizadegan, Khalilzadeh, Nemati, Hajsafi (66. Mohammadi) - Ezatolahi (85. Hosseinzadeh), Ghoddos (79. Moghanlou) - Rezaeian, Taremi, Mohebi (66. Torabi)
Schiedsrichter: Dario Herrera (Argentinien)
Zuschauer: 70.317 (Los Angeles)
Gelbe Karten: Lukaku (1) / Ezatolahi (1)
Rote Karten: Ngoy (66./Notbremse) / -
Spanien zeigte sich nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde stark verbessert und setzte sich mit 4:0 gegen Saudi-Arabien durch. Das Team um Superstar Lamine Yamal dominierte die Partie klar.
Spanien - Saudi-Arabien 4:0 (3:0)
Spanien: Simón - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Pedri (70. Ruiz) - Yamal (46. Pino), Olmo (61. Merino), Baena (61. N. Williams) - Oyarzabal (46. Fer. Torres)
Saudi-Arabien: Al-Owais - Abdulhamid, Al-Tambakti, Ladschami, Al-Amri (60. Al-Hejji), Al-Harbi - Al-Dschuwayr (46. Al-Hamdan) - N. Al-Dausari (90. Al-Ghannam), Al-Buraikan (60. Abu Al-Shamat), Al-Khaibari (46. Kanno) - S. Al-Dausari
Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)
Zuschauer: 68.239 (Atlanta, ausverkauft)
Tore: 1:0 Yamal (10.), 2:0 Oyarzabal (21.), 3:0 Oyarzabal (24.), 4:0 Al-Tambakti (49./Eigentor)
Gelbe Karten: - / S. Al-Dausari (1), Kanno (1)
Nach dem historischen 0:0 gegen Ecuador und dem ersten WM-Punkt der Verbandsgeschichte feierte das Team von Curaçao eine ausgelassene Party mit dem niederländischen Königspaar.
Ein im Internet veröffentlichtes Video zeigt, wie König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55) nach dem Spiel die Kabine betreten, den Trainerstab um Nationalcoach Dick Advocaat (78) beglückwünschen und anschließend gemeinsam mit den Spielern feiern.
In Houston hatten die Royals den 5:1-Sieg ihrer Mannschaft gegen Schweden verfolgt und setzten ihre Reise danach nach Kansas City fort.
Nach der knappen Niederlage gegen Deutschland zeigte sich der Trainer der Elfenbeinküste, Emerse Faé (42), verärgert über das Verhalten der DFB-Elf.
„Deutschland ist eine großartige Fußballnation, wir orientieren uns in vielerlei Hinsicht an ihnen, aber ihr fehlendes Fairplay hat mich enttäuscht“, kritisierte Faé nach Abpfiff eine Szene aus der Schlussphase.
Auslöser war eine Situation kurz vor Spielende: Nach einer Verletzung an der Seitenlinie spielte Verteidiger Wilfried Singo (25) den Ball ins Aus und musste ausgewechselt werden.
Die deutsche Mannschaft brachte den Ball nach dem Einwurf jedoch nicht zurück zu den Ivorern, was Faé verärgerte.
Deutschland ist als Gruppensieger bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Wer dort wartet, steht jedoch noch nicht fest.
Mögliche Gegner könnten die Drittplatzierten aus den Gruppen A, B, C, D und F sein – darunter Teams wie Bosnien und Herzegowina, Schottland oder Japan.
Bei einem Sieg im ersten K.-o.-Spiel könnte das Achtelfinale ein Duell mit dem Gruppensieger der Gruppe I bringen, wo Frankreich und Norwegen als Favoriten gelten.
Das ZDF verzeichnete trotz des späten Anstoßes um 22 Uhr erneut hervorragende Einschaltquoten für Deutschlands Zittersieg gegen die Elfenbeinküste.
Im Schnitt verfolgten 18,26 Millionen Zuschauer die Partie, was einem Marktanteil von 72,1 Prozent entsprach.
Nach dem starken Auftakt gegen Curaçao lieferte Deutschland auch gegen die Elfenbeinküste ab. Die Freude über den wichtigen 2:1-Sieg war spürbar, wurde jedoch durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck (26) getrübt.
Im kanadischen Toronto musste der Dortmunder Innenverteidiger nach einem Zweikampf mit Amad Diallo (23) zur Pause ausgewechselt werden. Julian Nagelsmann bezeichnete die Verletzung im ZDF-Interview als „irgendwas am Innenband“. Am Sonntag soll eine MRT-Untersuchung weitere Klarheit bringen.
Die erhoffte Wende unter neuem Trainer Hervé Renard blieb für Tunesien aus. Nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden folgte eine deutliche 0:4-Pleite gegen Japan, womit das frühe Aus besiegelt ist.
Die Niederlage gegen Japan zeichnete sich früh ab, als Daichi Kamada (4.) traf. Vor der Pause erhöhte Ayase Ueda (31.), in der zweiten Halbzeit machten Jun’ya Itō (69.) und Ueda (83.) den Deckel drauf.
Tunesien - Japan 0:4 (0:2)
Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 J. Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)
Das DFB-Team kann sich entspannen: Durch Ecuadors Unentschieden gegen Curaçao ist Platz eins in der Gruppe gesichert.
Obwohl Ecuador das Spiel dominierte und deutlich mehr Chancen hatte, blieb Deutschlands Gegner dank überragendem Torwart Eloy Room ohne Torerfolg.
Im letzten Gruppenspiel kann Deutschland daher auch bei einer Niederlage dank des direkten Vergleichs vor der Elfenbeinküste bleiben.
Ecuador - Curaçao 0:0
Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)
In einem torreichen Spiel sicherte sich die Niederlande durch zwei schnelle Tore den vorläufigen ersten Platz in Gruppe F.
Stürmer Brian Brobbey erzielte binnen 17 Minuten einen Doppelpack und verschaffte Oranje eine komfortable Führung. Schweden zeigte sich zwar engagiert, ließ jedoch sowohl offensiv als auch defensiv wichtige Akzente vermissen.
Nach der Pause legten die Niederländer innerhalb von zwei Minuten das dritte Tor nach und entschieden die Partie. Auch wenn Schweden durch Elanga (59.) verkürzen konnte, erhöhte Summerville kurz vor Schluss auf 5:1.
Niederlande - Schweden 5:1 (2:0)
Niederlande: Verbruggen - Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven - Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) - Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)
Schweden: Nordfeldt - Lagerbielke, Hien, Lindelöf - Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) - Isak, Gyökeres
Gelbe Karten: - / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)
Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)
Nach seiner schweren Verletzung gegen Katar ist der Kanadier Ismael Koné (24) heute wieder bei seinem Nationalteam erschienen.
Am Morgen wurde er unter Jubel seiner Teamkollegen im Trainingszentrum empfangen. Bereits im Krankenhaus hatte er angekündigt, seine Mannschaft bei der WM von der Seitenlinie aus zu unterstützen und vorübergehend in die Rolle eines Assistenztrainers zu schlüpfen.
Kurioses bei der spanischen Nationalmannschaft: Borja Iglesias (33) wurde offenbar zunächst der Zugang zum Teamhotel verweigert.
Ein auf Social Media kursierendes Video zeigt, wie der Stürmer vor dem Zaun steht und versucht, hineinzukommen. „Ich bin Nationalspieler, ich muss rein“, sagt er zur Security, die zunächst skeptisch bleibt. Erst nach einer Bestätigung seiner Identität per Handy wird er eingelassen.
Für die Türkei bedeuten Null Punkte aus den ersten beiden Spielen das WM-Aus. Entsprechend enttäuscht zeigt sich auch Kapitän Hakan Çalhanoğlu (32).
Nach der 0:1-Pleite gegen Paraguay gab er einen ehrlichen Einblick in die Stimmung im Team und wandte sich emotional an die Fans.
„Wir sind alle traurig“, sagte Çalhanoğlu. „Ich möchte mich bei unseren Fans bedanken, die uns unterstützt haben, und mich gleichzeitig entschuldigen.“ Er betonte, dass alle alles gegeben hätten, aber auch etwas Pech im Spiel war.
Nach einem Krampf ging Schiedsrichter Felix Zwayer (45) im Spiel USA gegen Australien zu Boden, was Bastian Schweinsteiger (41) zu einem spöttischen Kommentar veranlasste.
Im Anschluss scherzte der Weltmeister von 2014 im ARD-Interview: „Klar, wenn Zwayer sich in der 94. Minute am Boden windet und einen Krampf vortäuscht.“ Moderatorin Esther Sedlaczek (40) forderte ihn zur Ernsthaftigkeit auf, doch Schweinsteiger konterte humorvoll.
Im WM-Spiel USA gegen Australien sorgte Zwayer kurz vor Schluss für einen Schreckmoment, als er nach einem Foul die Gelbe Karte zeigte und wegen eines Krampfs zu Boden ging. Seine Assistenten halfen ihm beim Dehnen, sodass er weiterspielen konnte.
Fußball-Experte Patrick Ittrich erklärte bei MagentaTV, dass es sich wahrscheinlich um einen Muskelkrampf handelte und hoffte, dass es keine ernsthafte Verletzung sei.
Brasilien zeigte gegen Außenseiter Haiti nach dem Auftakt-Remis gegen Marokko eine souveräne Leistung und gewann mit 3:0. Dennoch trüben Sorgen um Flügelspieler Raphinha (29) den Erfolg.
Nach etwa 40 Minuten setzte sich der Flügelspieler ohne Fremdeinwirkung auf den Boden und musste ausgewechselt werden. Eine Oberschenkelverletzung wird vermutet, ist aber noch nicht bestätigt.
Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) erklärte: „Wir müssen ihn untersuchen, wissen noch nicht, was passiert ist.“ Unklar bleibt, ob Raphinha im letzten Gruppenspiel gegen Schottland wieder mitwirken kann.
Das vorzeitige WM-Aus der Türkei ist besiegelt: Im entscheidenden Spiel unterlagen die Türken Paraguay mit 0:1 trotz Überzahl.
Matias Galarza erzielte bereits in der zweiten Minute das einzige Tor. Trotz intensivem Offensivdruck gelang den Türken kein Ausgleich.
Damit steht fest, dass die USA als Gruppensieger das Achtelfinale erreichen, das letzte Gruppenspiel ist nur noch statistischer Natur.
Türkei - Paraguay 0:1 (0:1)
Tor: 0:1 Galarza (2.)
Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)
Rote Karten: - / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)
Marokko bleibt der Geheimfavorit und feiert einen wichtigen 1:0-Arbeitssieg gegen Schottland durch ein frühes Tor von Ismael Saibari.
Mit nun vier Punkten rückt das Achtelfinalticket für die Marokkaner näher. Schottland muss einen Rückschlag hinnehmen, kann aber mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel noch hoffen.
Brasilien erzielte gegen Haiti einen ungefährdeten 3:0-Erfolg und setzte damit ein Ausrufezeichen.
Schottland - Marokko 0:1 (0:1)
Tor: 0:1 Saibari (2.)
Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)
Brasilien - Haiti 3:0 (3:0)
Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)
Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)
Die USA festigen mit einem 2:0-Sieg gegen Australien ihre Position und qualifizieren sich für die K.-o.-Runde.
Bereits in der ersten Halbzeit sicherte ein Eigentor von Cameron Burgess sowie ein Kopfballtor von Alex Freeman die Führung.
USA - Australien 2:0 (2:0)
USA: Freese - Freeman, C. Richards, Ream - Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), T. Adams, A. Robinson (80. Trusty) - M. Tillman - Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)
Australien: Beach - Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) - Italiano, O'Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos - Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) - M. Touré (46. Irankunda)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)
Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), C. Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)
Nach dem 1:1 zum WM-Auftakt gegen die DR Kongo sind offenbar die Nerven bei Portugal angespannt.
Madalena Aragao (20), Freundin von Torschütze João Neves (21), kritisierte Superstar Cristiano Ronaldo im Netz scharf, nachdem ein Nutzer sie mit einem Kommentar provozierte.
Sie reagierte prompt mit den Worten: „Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!“
Auch nach dem ersten WM-Spiel wurde Ronaldo von mehreren Seiten kritisiert, unter anderem vom kongolesischen Gegenspieler Ngal'ayel Mukau (21), der meinte, Ronaldo sei „nicht mehr derselbe“.
Donny Strathie (76) wollte sich seinen Traum erfüllen und die schottische Nationalmannschaft bei der WM 2026 live erleben. Nachdem er kurz vor dem Spiel gegen Marokko verstarb, planen die schottischen Fans eine besondere Geste.
In der 76. Minute soll es eine Gedenkminute für Strathie geben, um seiner Familie zu gedenken. Auch der schottische Verband und Nationaltrainer Steve Clarke haben ihre Anteilnahme ausgedrückt.
Nach der schweren Verletzung von Ismaël Koné (24) aus Kanada sendet der Spieler ein positives Lebenszeichen aus dem Krankenhaus.
Teammate Moïse Bombito postete ein Bild, das den lächelnden Koné zeigt, der das Victory-Zeichen macht.
Koné hatte sich vermutlich einen Bruch im Schien- und Wadenbein zugezogen. Das Turnier in seiner Heimat ist für ihn beendet. Bereits auf dem Platz hatte er sich von den Fans verabschiedet.
Medien berichten, dass sich Koné einen doppelten Beinbruch zugezogen hat und vier bis fünf Monate ausfallen wird, womit eine weitere WM-Teilnahme ausgeschlossen ist.
Kanada feierte in der Nacht einen 6:0-Kantersieg gegen Katar, wurde aber von Konés schwerer Verletzung überschattet.
Jonathan David steuerte drei Tore zum Endstand bei.
Mitgastgeber Mexiko sicherte sich dank eines Torwartfehlers einen 1:0-Sieg gegen Südkorea und damit den Gruppensieg in Gruppe A.
Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:
Kanada - Katar 6:0 (3:0)
Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)
Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)
Rote Karten: - / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)
Mexiko - Südkorea 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 Romo Barron (50.)
Gelbe Karten: - / Kang-in Lee (1), Paik (1)
Dank Joker Johan Manzambi hat die Schweiz einen großen Schritt in Richtung K.o.-Runde gemacht.
Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar gewann die Nati mit 4:1 gegen Bosnien-Herzegowina.
Erst nach seiner Einwechslung erzielte Manzambi zwei Tore und brach die Partie auf.
Schweiz - Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)
Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)
Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)
Rote Karten: - / Muharemovic (80./Notbremse)
Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch (29) hat sich im WM-Auftaktspiel gegen Jordanien den Kiefer gebrochen, bleibt aber im Turnier.
Eine Operation ist nicht nötig, stattdessen bekommt Posch eine Spezialschiene.
Die Elfenbeinküste darf im Duell mit Deutschland offenbar doch auf Stürmer Elye Wahi (23) bauen, nachdem dieser nun die Einreise nach Kanada erhielt.
Zuvor hatte der Verband noch mitgeteilt, dass Wahi die Einreise verweigert wurde.
Tschechien erreichte im zweiten Spiel trotz Führung nur ein 1:1 gegen Südafrika und droht frühzeitig auszuscheiden.
Im letzten Gruppenspiel gegen Mexiko wird wohl ein Sieg Pflicht sein.
Tschechien - Südafrika 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)
Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)
Am zweiten Spieltag trifft Tschechien um 18 Uhr auf Südafrika, gefolgt von der Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina.
Später spielen Kanada gegen Katar sowie Mexiko gegen Südkorea.
Der ehemalige Bundesliga-Profi Rafael van der Vaart (43) hatte mit seiner Aussage, die japanischen Spieler sähen „ähnlich“ aus, für Aufsehen gesorgt. Er entschuldigte sich am Mittwochabend und betonte, keine rassistische Absicht gehabt zu haben.
Die FIFA ließ ihn als TV-Experten weitermachen.
KI-Bilder eines deutschen Fans, der wie Adolf Hitler aussieht und jubelt, sorgten nach dem deutschen Auftaktsieg gegen Curaçao für Aufregung.
Der Betroffene zeigte sich schockiert und erklärte, Anzeige erstattet zu haben, auch in den USA. Trotz der Vorfälle wolle er sich die WM-Freude nicht nehmen lassen.
Die Elfenbeinküste erhielt schlechte Nachrichten: Dem Stürmer Elye Wahi wurde die Einreise nach Kanada verweigert wegen Manipulationsvorwürfen, wie separat berichtet wurde.
Norwegens Erling Haaland (25) sorgt nicht nur auf dem Platz für Furore: Bei seinen Toren bei der WM wurden seismologische Erschütterungen in seiner Heimat registriert – eine Sensation, die bisher nur Popstar Ed Sheeran erreichte.
Torwart Vozinha (40) von Kap Verde zeigte nach dem Sieg gegen Spanien eine herausragende Leistung, musste aber mitteilen, dass seine Mutter wegen Visa-Problemen den historischen Moment verpasste.
US-Politiker Hakeem Jeffries (55) setzte sich daraufhin für ein Visum für Vozinhas Mutter ein, damit sie zum nächsten Spiel gegen Uruguay dabei sein kann.
Der erste WM-Tag ist komplett, heute beginnt der zweite mit mehreren spannenden Partien und Teams, darunter Spanien, Belgien, Saudi-Arabien, Uruguay, Iran, Neuseeland, Niederlande und Japan.
Ghana gewann spät gegen Panama durch ein Tor von Caleb Yirenkyi, Kolumbien setzte sich mit Luis Díaz gegen Usbekistan durch. Auch der WM-Debütant Usbekistan erzielte seinen ersten WM-Treffer.
Die Partien im Überblick:
Ghana - Panama 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)
Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)
Usbekistan - Kolumbien 1:3 (0:1)
Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)
Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)
England und Kroatien lieferten sich eine unterhaltsame Partie mit vielen Toren und einer Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018. England setzte sich mit 4:2 durch.
Nach einer frühen Führung von Harry Kane (Elfmeter) geriet England zweimal in Rückstand, drehte die Partie aber dank Bellingham und Rashford.
England - Kroatien 4:2 (2:2)
Tore: 1:0 Kane (12./Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Ju. Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)
Portugal enttäuschte erneut und kam gegen den Kongo nur zu einem 1:1.
Joao Neves brachte Portugal früh in Führung, doch der Kongo glich kurz vor der Pause aus und verteidigte die Punkteteilung leidenschaftlich.
Portugal - DR Kongo 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)
Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)
Senegals Kapitän Kalidou Koulibaly (34) kritisierte die USA wegen des Einreiseverbots für viele Fans aus seinem Land.
Er forderte, dass jedes Team seine Anhänger vor Ort haben sollte und betonte, dass Fußball für alle da sei.
Beim Training der südkoreanischen Mannschaft wurde eine Drohne entdeckt, die von einem mexikanischen Militäragenten abgeschossen wurde. Die Täter entkamen mit der Drohne.
Die FIFA wurde informiert und untersucht den Vorfall vor dem wichtigen Duell Südkorea gegen Mexiko.
Österreich startete mit einem 3:1-Sieg gegen Jordanien erfolgreich in die WM.
Romano Schmid brachte Österreich in Führung, Jordanien glich aus, ehe ein Eigentor sowie ein Handelfmeter zum Sieg führten.
Österreich - Jordanien 3:1 (1:0)
Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)
Frankreich gewann gegen Senegal mit 3:1, Norwegen siegte 4:1 gegen Irak, Argentinien setzte sich 3:0 gegen Algerien durch und Lionel Messi stellte einen neuen WM-Torrekord auf.
Gleichzeitig läuft noch das Spiel Österreich gegen Jordanien.
Die Spiele im Überblick:
Frankreich - Senegal 3:1 (0:0)
Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)
Irak - Norwegen 1:4 (1:2)
Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)
Argentinien - Algerien 3:0 (1:0)
Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)
Guillermo Ochoa (40) nimmt zum sechsten Mal an einer WM teil und wird nach diesem Turnier seine Karriere beenden.
Er zählt neben Messi und Ronaldo zu den Rekordteilnehmern, ist Mexikos drittmeist eingesetzter Spieler, muss sich aktuell jedoch mit der Rolle als Ersatzkeeper begnügen.
Nachdem der tunesische Nationaltrainer Sabri Lamouchi entlassen wurde, könnte auch Portugals Coach Roberto Martínez nach der WM zurücktreten.
Sein Vertrag läuft aus, ein Wechsel in die Premier League wird als wahrscheinlich angesehen. José Mourinho wurde als Nachfolger gehandelt, doch Real Madrid hat Interesse bekundet.
DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) enthüllte, dass einige Spieler bei der WM einer Giftschlange begegnet sind und mahnte zur Vorsicht im Umgang mit der Tierwelt vor Ort.
Englands Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) fällt wegen einer Muskelverletzung aus, Chelsea-Verteidiger Trevoh Chalobah (26) wurde als Ersatz nachnominiert.
Der australische Schiedsrichter Shaun Evans sorgte mit einer Handgeste für Diskussionen. Die FIFA bestätigte jedoch, dass keine Verstöße vorliegen. Evans erklärte, es habe sich um ein unwillkürliches Zucken gehandelt.
Spanier Mikel Oyarzabal (29) stellte mit dem WM-Spiel gegen Kap Verde einen unrühmlichen Rekord auf: Er hatte in den ersten 30 Minuten keinen Ballkontakt – ein Novum seit Beginn der Datenerfassung.
Vier Unentschieden an einem Spieltag sind eine Seltenheit bei einer WM.
Nach einer enttäuschenden 1:5-Pleite zum WM-Auftakt wurde Sabri Lamouchi als Tunesiens Trainer freigestellt. Sein Nachfolger ist Hervé Renard.
Der Iran sicherte sich zum WM-Auftakt ein 2:2 gegen Neuseeland.
Uruguay musste sich nach einem späten Ausgleich von Maximiliano Araujo gegen Saudi-Arabien mit einem 1:1 begnügen.
Belgien und Ägypten trennten sich 1:1, wobei Ägypten früh in Führung ging und Belgien durch ein Eigentor einen Punkt rettete.
Vozinha (40) war der Held von Kap Verde bei der Sensation gegen Spanien und erreichte mit seinen Paraden internationale Anerkennung.
Spanien startete mit einem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde und verpasste somit einen gelungenen WM-Start.
Nach dem deutschen 7:1 gegen Curaçao sind Adidas-Trikots knapp geworden, wie in einem eigenen Bericht dargestellt wird.
Die Entlassung von Lamouchi bei Tunesien wurde von Sportjournalist Romain Molina vorab in den sozialen Medien bekanntgegeben.
Das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando (NORAD) bestätigt, dass Kampfjets zur Sicherheit bei der WM-Stadionüberwachung eingesetzt werden.
Das deutsche WM-Auftaktspiel gegen Curaçao verfolgten im Schnitt 23,43 Millionen Zuschauer bei der ARD, was einem Marktanteil von über 70 Prozent entspricht – eine Verdopplung im Vergleich zur WM 2022.
Nach dem Sieg gegen Ecuador zeigt sich Elfenbeinküstens Yan Diomande (19) hochmotiviert: „Wir wollen Geschichte schreiben und mit der Mentalität alles gewinnen.“
Die WM 2026 startet heute mit Spanien gegen Kap Verde. Lamine Yamal steht noch nicht in der Startelf. Anschließend folgen Belgien gegen Ägypten, Saudi-Arabien gegen Uruguay sowie Iran gegen Neuseeland.
Schweden nutzte die Schwächen Tunesiens effizient und gewann mit 5:1. Die Skandinavier führen damit die Gruppe F an.
In der Gruppe E sicherte sich die Elfenbeinküste durch ein spätes Tor von Amad Diallo einen 1:0-Sieg gegen Ecuador.
Niederlande und Japan trennten sich in Gruppe F mit einem 2:2-Unentschieden.
Heute Nacht spielen Niederlande gegen Japan, Elfenbeinküste gegen Ecuador sowie Schweden gegen Tunesien.
Deutschland startete mit einem 7:1-Sieg gegen Curaçao in die WM.
Das somalische Schiedsrichtertalent Omar Artan wurde von den USA die Einreise verweigert, erhält aber von der FIFA weiterhin sein Gehalt und soll den Supercup in Österreich pfeifen.
Die portugiesische Nationalmannschaft trägt während der WM ein spezielles Armband zum Gedenken an den verstorbenen Diogo Jota (†28).
UN-Generalversammlungsvorsitzende Annalena Baerbock kritisierte die FIFA wegen der Einreiseprobleme bei der WM, insbesondere im Fall Omar Artan.
FIFA-Präsident Gianni Infantino bezeichnete die Situation als unglücklich und kündigte Gespräche zur Lösung an.
Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigte die Rückkehr von Manuel Neuer ins Tor und nannte die Startelf gegen Curaçao.
Australien überraschte mit einem 2:0-Sieg gegen die Türkei in Gruppe D.
Schottland übernahm mit einem 1:0 gegen Haiti die Tabellenführung in Gruppe C.
Brasilien spielte gegen Marokko 1:1 und konnte eine frühe Führung nicht halten.
Katar überraschte mit einem späten 1:1-Remis gegen die Schweiz.
Die deutsche Mannschaft hatte mit der Hitze in den USA zu kämpfen, insbesondere die Torhüter, deren Handschuhe in Eiswasser gekühlt wurden.
Heute starten Katar gegen die Schweiz, Brasilien gegen Marokko sowie Haiti gegen Schottland ins WM-Geschehen.
Das Außenministerium Ghanas protestierte gegen die Einreiseverweigerung für Spieler Thomas Partey in Kanada.
Die deutsche Nationalmannschaft absolviert heute ihr Abschlusstraining vor dem Auftakt gegen Curaçao in Houston.
Schiedsrichter Michael Oliver wird aufgrund einer Verletzung beim Spiel Elfenbeinküste gegen Ecuador nicht zum Einsatz kommen.
Brasiliens Superstar Neymar fällt mit Wadenzerrung weiterhin aus, eine schnelle Rückkehr wird angestrebt.
Die englische Nationalmannschaft wurde vor ihrem Trainingsgelände Opfer eines Diebstahls, bei dem unter anderem Bälle und Fußballschuhe entwendet wurden.
Die USA gewannen ihr Auftaktspiel gegen Paraguay mit 4:1, Kanada und Bosnien-Herzegowina trennten sich 1:1.
Ghana muss im Spiel gegen Panama auf Thomas Partey verzichten, der aufgrund laufender Gerichtsverfahren kein Visum für Kanada erhielt.
Miroslav Klose glaubt, dass sein WM-Torrekord in diesem Turnier fallen wird, bevorzugt aber, dass Lionel Messi ihn übertrifft.
„Major Tom“ von Peter Schilling wurde offiziell zur Torhymne der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 erklärt.
Marc Cucurella kündigte an, sich bei einem spanischen WM-Titel das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente tätowieren zu lassen.
Die Eröffnungsshow der WM im ZDF begann mit Verzögerungen aufgrund von Werbepausen, was zu Kritik führte.
Bundeskanzler Friedrich Merz suchte per Videocall den Kontakt zur deutschen Nationalmannschaft und sprach Mut zu.
Ein Video einer Gans im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft sorgt im Netz für Begeisterung – trotz fragwürdigen Hintergrunds als Marketingaktion.
Das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika erreichte im ZDF Top-Zuschauerzahlen von über 10 Millionen.
Die WM-Eröffnungsfeier in Mexiko-Stadt wurde von teils heftigen Demonstrationen begleitet.
Co-Gastgeber Kanada muss im Auftaktspiel auf Alphonso Davies verzichten, der sich von einer Muskelverletzung erholt.
Südkorea gewann spät mit 2:1 gegen Tschechien, Mexiko setzte sich mit 2:0 gegen Südafrika durch.
Die WM 2026 ist offiziell gestartet, das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika läuft.
Die mexikanische Nationalmannschaft wurde mit großem Applaus empfangen, während außerhalb des Stadions die Stimmung aufgeladen ist.
Die Eröffnungsfeier wird von Stars wie Shakira und Burna Boy musikalisch begleitet.
Der marokkanische Schiedsrichter Jalal Jayed leitet das WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao.
Haiti musste das Design seines Trikots wegen FIFA-Vorgaben ändern, da das ursprüngliche Motiv als zu politisch angesehen wurde.
RTL II erweckt mit KI den legendären Krake Paul wieder zum Leben, der WM-Prognosen abgeben wird.
Der Iran droht mit Spielabbrüchen, sollten politische Parolen oder falsche Flaggen bei Spielen gezeigt werden.
Die US-Behörden verweigerten Omar Artan die Einreise wegen angeblicher Verbindungen zu Terrororganisationen, was die FIFA bestätigte.
Ein Erdbeben vor der Küste Kubas wurde auch in Florida spürbar, wo sich die englische Nationalmannschaft aufhält.
Die FIFA bestätigte, dass Omar Artan nicht an der WM teilnehmen kann, da ihm die Einreise in die USA verweigert wurde.