WM 2026 live: Cristiano Ronaldo unter Druck – Portugal gegen Usbekistan im Live-Ticker
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die gemeinsam von den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird, befindet sich in vollem Gange. Erstmals nehmen an diesem XXL-Turnier, das noch bis zum 19. Juli andauert, 48 Mannschaften teil. Die deutsche Nationalelf präsentierte sich mit einem beeindruckenden 7:1 (3:1) Auftaktsieg gegen Curaçao in hervorragender Form. Im zweiten Gruppenspiel sicherte sich das Team einen weiteren Sieg gegen die Elfenbeinküste, wobei zwei Jokertore von Deniz Undav entscheidend für den 2:1 (0:1)-Erfolg waren.
Das erklärte Ziel von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der Gewinn des WM-Titels, doch der Weg bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York ist lang. Als amtierender Weltmeister startet Argentinien in das Turnier, nachdem Lionel Messi (38) und sein Team im Winter 2022 in Katar den Pokal gewonnen haben.
In unserem Live-Ticker halten wir Euch während des gesamten Turniers mit den wichtigsten Neuigkeiten auf dem Laufenden.
Trotz des Ausfalls von Nico Schlotterbeck (26) für den Rest der WM wird der Dortmunder Innenverteidiger weiterhin Teil des Teams bleiben.
Im Duell gegen die Elfenbeinküste verletzte sich der 26-Jährige und musste bereits nach 45 Minuten ausgewechselt werden. Am folgenden Tag bestätigte sich die schlimme Diagnose: Bänderriss im linken Sprunggelenk.
Schlotterbeck plant jedoch vorerst nicht abzureisen, sondern möchte das Team weiterhin unterstützen: „Er wird die Mannschaft begleiten und die Mitspieler motivieren, gerade auch für den Zusammenhalt im Team“, erklärte Sportdirektor Rudi Völler (66).
Wenn Fußball in den Hintergrund rückt: Wie das jordanische Innenministerium mitteilte, kam es beim Public Viewing in Amman zu einem tragischen Unglück mit einem Todesfall.
Auf dem Haschemitischen Platz in der jordanischen Hauptstadt, wo Tausende die Begegnung zwischen Jordanien und Algerien verfolgten, kam es offenbar zu einem Gedränge. Die betroffene Person wurde zwar zunächst ins Krankenhaus gebracht, verstarb dort jedoch an den Verletzungen, so die Behörden.
Darüber hinaus wurden acht weitere Zuschauer mit Verletzungen eingeliefert, deren Zustand als stabil bis mittelschwer eingestuft wurde.
Algerien drehte einen 0:1-Rückstand gegen Jordanien noch in einen 2:1-Sieg und besiegelte somit das WM-Aus für die Gastgeber.
Jordanien – Algerien 1:2 (1:0)
Jordanien: Abulaila – Haddad, Abu Dahab (90.+1 Obaid), Nasib, Al-Arab, Abu Taha (84. Abu Hashish) – Al-Taamari (84. Azaizeh), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, Al-Mardi (76. O. Al-Fakhouri) – Olwan (90.+1 Shararh)
Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri (85. Hadjam) – Boudaoui (46. Benbouali), Zerrouki (46. N. Bentaleb), Maza – Mahrez (76. Hadj Moussa), Gouiri (85. Belaïd), Chaibi
Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)
Zuschauer: 68.371 (San Francisco)
Tore: 1:0 Al-Rashdan (36.), 1:1 Benbouali (69.), 1:2 Gouiri (82.)
Gelbe Karten: Abu Dahab (1) / Zerrouki (1)
Frankreich gewann in der Nacht ein ereignisreiches Spiel gegen den Irak in Philadelphia, wo das Stadion wegen eines Unwetters kurzzeitig geräumt werden musste.
Der Favorit ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen: Zwei Tore von Kylian Mbappé und ein Treffer des ehemaligen Dortmunders Ousmane Dembélé führten zum 3:0-Erfolg.
Norwegen setzte sich dank eines Doppelpacks von Superstar Erling Haaland mit 3:2 gegen Senegal durch. Damit sind Frankreich und Norwegen bereits vorzeitig für die K.-o.-Phase qualifiziert.
Frankreich – Irak 3:0 (1:0)
Frankreich: Maignan – Koundé (83. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne – M. Koné, Rabiot – O. Dembélé (68. D. Doué), Olise (68. Cherki), Barcola (83. Akliouche) – Mbappé (90.+1 M. Thuram)
Irak: Basil Fadhil – H. Ali, Tahseen (60. Sulaka), Hashim, Doski – Bayesh (68. Farji), Ismail (60. Amyn), Al-Ammari (68. Sher), Iqbal – Hussein (26. Al-Hamadi), Qasem
Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)
Zuschauer: 68.324 (Philadelphia)
Tore: 1:0 Mbappé (14.), 2:0 Mbappé (54.), 3:0 O. Dembélé (66.)
Gelbe Karten: – / Al-Ammari (1)
Norwegen – Senegal 3:2 (1:0)
Norwegen: Nyland – Ryerson (13. Pedersen), Ajer, Heggem (84. Östigard), Möller Wolfe – Ödegaard, S. Berge, Aursnes (46. Berg) – Sörloth (84. Bobb), Haaland, Nusa (71. Schjelderup)
Senegal: A. Mendy – Diatta, Koulibaly (72. P. M. Sarr), Niakhaté, E. H. M. Diouf (54. Jakobs) – Camara (63. Ciss), I. Gueye, P. Gueye (54. Mbaye) – I. Sarr, Jackson, Mané
Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)
Zuschauer: 80.663 (New York)
Tore: 1:0 Pedersen (43.), 2:0 Haaland (48.), 2:1 I. Sarr (53.), 3:1 Haaland (58.), 3:2 I. Sarr (90.+3)
Mit einer herausragenden Leistung hat Lionel Messi Argentinien frühzeitig in die K.-o.-Runde gebracht und sich dabei erneut in die Geschichtsbücher eingetragen.
Beim souveränen 2:0-Sieg gegen Österreich erzielte der Weltfußballer in Dallas seine WM-Tore Nummer 17 und 18 und überholte damit Miroslav Klose als alleiniger Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften.
Endergebnis
Argentinien – Österreich 2:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez – Molina, Romero (57. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina (82. Tagliafico) – De Paul (82. Paredes), Mac Allister, Fernández, Almada (64. J. Alvarez) – Messi – La. Martínez (64. Gonzalez)
Österreich: A. Schlager – Posch (67. Prass), Danso, Alaba (67. Friedl), Laimer – Seiwald, X. Schlager – R. Schmid (78. Wimmer), Wanner (67. Arnautović), Sabitzer – Gregoritsch (85. Chukwuemeka)
Tore: 1:0 Messi (38.), 2:0 Messi (90.+5)
Gelbe Karten: F. Medina (1), Paredes (1) / Posch (1), Laimer (1)
Im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste geriet die deutsche Mannschaft zunächst in Rückstand und musste lange einem 0:1 hinterherlaufen. Erst mit der Einwechslung des VfB-Stars Deniz Undav (29) kam frischer Wind ins Spiel, und mit zwei Treffern drehte er die Partie fast im Alleingang zum 2:1-Sieg.
Nach dieser starken Vorstellung stellt sich die Frage: Gibt es überhaupt noch Argumente gegen einen Platz in der Startelf für Undav?
TAG24 sprach mit Marcel Reif (76). Seine Einschätzung zu Undavs Leistung und ob er das DFB-Team zu den Favoriten zählt, erfahrt Ihr hier: Marcel Reif über Undav: „Wenn einer als Einwechselspieler so aufspielt, dann…“
Bisher gab es bei der WM 2026 deutlich mehr Rote Karten als üblich.
Nach 40 von 104 Spielen wurden bereits acht Feldverweise ausgesprochen – doppelt so viele wie im gesamten Turnier 2022 in Katar. Den Rekord von 2006 in Deutschland (20 rote Karten) wird man allerdings nicht so schnell erreichen, da dafür noch viele weitere Platzverweise nötig wären.
Damals wurden insgesamt 64 Partien ausgetragen, während bei der diesjährigen Großveranstaltung 40 Spiele mehr anstehen.
Eine schlechte Nachricht für Nico Schlotterbeck: Der deutsche Innenverteidiger fällt für den Rest des Turniers aus.
Wie Bild und Sky berichteten, erlitt der Dortmunder im Spiel gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk und wird voraussichtlich mindestens acht Wochen pausieren.
Dies ist nicht nur für Schlotterbeck selbst, sondern auch für das DFB-Team ein herber Rückschlag, da Bundestrainer Julian Nagelsmann keinen Spieler mehr als Ersatz nachnominieren darf. So verfügt die deutsche Mannschaft nur noch über vier nominelle Innenverteidiger: Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Waldemar Anton und Malick Thiaw. Anton ist allerdings primär als Backup für Joshua Kimmich vorgesehen.
Nach zuvor drei Unentschieden konnte Ägypten im zweiten Gruppenspiel den ersten Dreier einfahren. Gegen Neuseeland gelang dem Team um Mo Salah eine Aufholjagd und der 3:1-Sieg.
Die Kiwis gingen früh in Führung, konnten diese jedoch nicht halten, denn die Ägypter legten in der zweiten Halbzeit einen starken Auftritt hin. Aktuell führt Ägypten mit vier Punkten vor dem Iran und Belgien (jeweils zwei Punkte) die Tabelle an – es ist zudem der erste WM-Sieg der Afrikaner.
Neuseeland – Ägypten 1:3 (1:0)
Neuseeland: Crocombe – Payne (85. Bindon), Boxall, Surman, Cacace (76. Randall) – Stamenic, Bell – Mccowatt (66. Old), Singh (76. Thomas), Just (85. de Vries) – Wood
Ägypten: Ufa Schobeir – Hani, Fathi (41. Rabia), Jasser Ibrahim, Fatouh – Lasheen, Attia – Salah (84. Abdelmaguid (90.+9 Abdelmonem)), Ziko (76. Hamza Abdelkarim), Ashour (84. Zizo) – Marmoush (76. Trezeguet)
Schiedsrichter: Oar Al-Ali (Vereinigte Arabische Emirate)
Zuschauer: 52.497 (Vancouver, ausverkauft)
Tore: 1:0 Surman (15.), 1:1 Ziko (58.), 1:2 Salah (67.), 1:3 Trezeguet (82.)
Gelbe Karten: Singh (1), Mccowatt (1) / Lasheen (1)
Kap Verde sorgt für die nächste WM-Überraschung! Nach dem torlosen Remis gegen Spanien spielte die afrikanische Inselnation nun auch gegen Uruguay 2:2 unentschieden und bewahrt sich damit die Chance auf das Weiterkommen.
Der WM-Neuling ging sogar früh in Führung, doch Uruguay konnte durch zwei Treffer kurz vor der Pause das Spiel drehen. Dank eines Fehlers von Torwart Fernando Muslera, der bei einem Rückpass zu weit aus seinem Tor kam, gelang Helio Varela der Ausgleich für Kap Verde. Beide Teams stehen nun bei zwei Punkten.
Belgien bleibt derweil ohne Sieg, gegen den Iran reichte es nur zu einem 0:0. Dabei hatten die „Roten Teufel“ Glück, dass ein Treffer der Iraner wegen Abseits aberkannt wurde. Zudem spielte Belgien rund 30 Minuten in Unterzahl, nachdem Nathan Ngoy eine Notbremse begangen hatte.
Ergebnisse im Überblick:
Uruguay – Kap Verde 2:2 (2:1)
Uruguay: Muslera – G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria – Ugarte (70. De La Cruz), Bentancur – Canobbio, Valverde, M. Araújo (82. B. Rodriguez) – Vinas (70. Nunez)
Kap Verde: Vozinha – S. Moreira, R. Lopes, Diney, Lopes Cabral – K. Pina (70. L. Duarte) – R. Mendes, Arcanjo (46. D. Duarte), Monteiro (80. Y. Semedo), Rodrigues (59. H. Varela) – Benchimol (58. Da Costa)
Schiedsrichter: Espen Eskas (Norwegen)
Zuschauer: 64.003 (Miami)
Tore: 0:1 K. Pina (21.), 1:1 M. Araújo (44.), 2:1 Canobbio (45.+6), 2:2 H. Varela (61.)
Gelbe Karten: Bentancur (1), Olivera (1) / Lopes Cabral (2), Diney (1)
Belgien – Iran 0:0
Belgien: Courtois – Meunier (58. Castagne), Ngoy, Mechele, De Cuyper – Raskin (58. Vanaken), Tielemans – Saelemaekers (58. Lukébakio), De Bruyne (87. Fernandez-Pardo), Trossard – Lukaku (73. Theate)
Iran: Beiranvand – Hardani (46. Jahanbakhsh), Kanaanizadegan, Khalilzadeh, Nemati, Hajsafi (66. Mohammadi) – Ezatolahi (85. Hosseinzadeh), Ghoddos (79. Moghanlou) – Rezaeian, Taremi, Mohebi (66. Torabi)
Schiedsrichter: Dario Herrera (Argentinien)
Zuschauer: 70.317 (Los Angeles)
Tore: –
Gelbe Karten: Lukaku (1) / Ezatolahi (1)
Rote Karten: Ngoy (66./Notbremse) / –
Spanien zeigte sich nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde deutlich verbessert und gewann mit 4:0 gegen Saudi-Arabien.
Spanien – Saudi-Arabien 4:0 (3:0)
Spanien: Simón – Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella – Rodri, Pedri (70. Ruiz) – Yamal (46. Pino), Olmo (61. Merino), Baena (61. N. Williams) – Oyarzabal (46. Fer. Torres)
Saudi-Arabien: Al-Owais – Abdulhamid, Al-Tambakti, Ladschami, Al-Amri (60. Al-Hejji), Al-Harbi – Al-Dschuwayr (46. Al-Hamdan) – N. Al-Dausari (90. Al-Ghannam), Al-Buraikan (60. Abu Al-Shamat), Al-Khaibari (46. Kanno) – S. Al-Dausari
Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)
Zuschauer: 68.239 (Atlanta, ausverkauft)
Tore: 1:0 Yamal (10.), 2:0 Oyarzabal (21.), 3:0 Oyarzabal (24.), 4:0 Al-Tambakti (49./Eigentor)
Gelbe Karten: – / S. Al-Dausari (1), Kanno (1)
Nach dem historischen 0:0 gegen Ecuador und dem ersten Punkt für Curaçao bei einer WM wurde im Team ordentlich gefeiert – auch mit dem niederländischen Königspaar.
Ein Video zeigt, wie König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55) nach dem Spiel die Kabine betraten, den Trainerstab um Dick Advocaat (78) beglückwünschten und schließlich mit den Spielern tanzten.
Die beiden hatten zuvor in Houston den 5:1-Sieg gegen Schweden verfolgt und setzten anschließend ihre Reise nach Kansas City fort.
Die Niederlage gegen Deutschland scheint bei Elfenbeinküste-Trainer Emerse Faé (42) für Unmut gesorgt zu haben. Nach dem 1:2 äußerte er Kritik am Verhalten des DFB-Teams.
„Deutschland ist eine großartige Fußballnation, von der wir uns in vielerlei Hinsicht eine Scheibe abschneiden können, aber von ihrem fehlenden Fairplay war ich enttäuscht“, sagte Faé und nahm eine Szene kurz vor Spielende ins Visier.
Auslöser war eine Situation, bei der sich Wilfried Singo (25) verletzt hatte und den Ball absichtlich ins Aus spielte. Nach der Behandlung brachte Deutschland den Ball nach dem Einwurf jedoch nicht zurück zu den Ivorern, was Faé ärgerte.
Deutschland hat sich als Gruppensieger bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Der genaue Gegner steht noch nicht fest.
Mögliche Kontrahenten sind die drittplatzierten Teams aus den Gruppen A, B, C, D und F. Realistische Kandidaten sind unter anderem Bosnien und Herzegowina, Schottland oder Japan.
Mit einem Sieg im ersten K.-o.-Spiel könnte dann im Achtelfinale ein Treffen mit dem Gruppensieger der Gruppe I folgen, bei dem Frankreich und Norwegen als Favoriten gelten.
Das ZDF verzeichnete erneut hervorragende Einschaltquoten für Deutschlands umkämpften 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste.
Im Schnitt verfolgten 18,26 Millionen Zuschauer die späte Anstoßzeit um 22 Uhr, was einem Marktanteil von 72,1 Prozent im Gesamtpublikum entspricht.
Nach dem spektakulären Auftaktsieg gegen Curaçao zeigte die deutsche Mannschaft auch gegen die Elfenbeinküste eine starke Leistung. Die Freude über den Sieg wurde allerdings durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck gedämpft.
Im kanadischen Toronto verletzte sich der Innenverteidiger von Borussia Dortmund nach einem Zweikampf mit Amad Diallo (23) und musste zur Halbzeit ausgewechselt werden.
Bundestrainer Julian Nagelsmann sprach nach der Partie im ZDF-Interview von einer Verletzung am Innenband und kündigte für den nächsten Tag ein MRT an. „Es sieht leider nicht gut aus“, so der Coach.
Eine genauere Untersuchung soll am Sonntag Klarheit über das Ausmaß der Blessur bringen.
Die erhoffte Trendwende mit Trainer Hervé Renard blieb für Tunesien aus: Nach der deutlichen Niederlage gegen Schweden unterlag das Team auch Japan klar mit 0:4 und ist damit aus dem Turnier ausgeschieden.
Den frühen Rückstand durch Daichi Kamada (4. Minute) konnten die Nordafrikaner nicht mehr aufholen, auch dank weiterer Treffer von Japans Ayase Ueda, Jun’ya Itō und erneut Ueda setzte es eine hohe Niederlage.
Endstand
Tunesien – Japan 0:4 (0:2)
Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 J. Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)
Das deutsche Team kann sich entspannt zurücklehnen: Wegen einer Pleite Ecuadors gegen Curaçao ist Platz eins in der Gruppe sicher.
Die Partie verlief überwiegend einseitig, Ecuador erspielte sich zahlreiche Chancen, scheiterte jedoch am überragenden Keeper Eloy Room von Curaçao.
Somit kann Deutschland das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador gelassen angehen. Selbst eine Niederlage würde dank des gewonnenen direkten Vergleichs die Tabellenführung vor der Elfenbeinküste sichern.
Endergebnis
Ecuador – Curaçao 0:0
Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)
Die Niederlande setzten sich in einem torreichen Spiel mit 5:1 gegen Schweden durch und übernahmen vorübergehend die Spitze in Gruppe F.
Brian Brobbey schoss die Gastgeber mit zwei schnellen Treffern in der Anfangsphase in Front. Die Schweden zeigten sich bemüht, blieben jedoch defensiv anfällig und offensiv harmlos.
Nach der Pause erhöhte Oranje kurz nach Wiederanpfiff auf 3:0, ehe Schweden durch Elanga verkürzen konnte. Zum Abschluss sorgte Summerville per Distanzschuss für den 5:1-Endstand.
Niederlande – Schweden 5:1 (2:0)
Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) – Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)
Schweden: Nordfeldt – Lagerbielke, Hien, Lindelöf – Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) – Isak, Gyökeres
Gelbe Karten: – / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)
Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)
Nach seiner schweren Verletzung gegen Katar, bei der sich Ismael Koné am linken Schien- und Wadenbein brach, konnte der Kanadier heute erstmals wieder mit seinem Team trainieren.
Am Morgen wurde der 24-Jährige unter dem Jubel seiner Teamkollegen im Trainingszentrum begrüßt. Bereits im Krankenhaus hatte er angekündigt, sein Team künftig von der Seitenlinie aus zu unterstützen und vorübergehend die Rolle eines Assistenztrainers einzunehmen.
Kuriose Szenen gab es im Umfeld der spanischen Mannschaft: Borja Iglesias (33) wurde zunächst der Zutritt zum Teamhotel verweigert.
Ein in sozialen Medien verbreitetes Video zeigt, wie der Stürmer hinter einem Zaun steht und versucht, ins Hotelgelände zu gelangen. „Ich bin Nationalspieler, ich muss rein“, sagt er zur Security, die zunächst skeptisch bleibt.
Erst nach Bestätigung seiner Identität per Handy durfte Iglesias ins Hotel zu den Teamkollegen. Verrückte Geschichte!
Mit zwei Niederlagen aus den ersten beiden Spielen ist die Türkei aus dem WM-Rennen ausgeschieden. Die Enttäuschung im Team um Trainer Vincenzo Montella (52) ist groß, auch Kapitän Hakan Çalhanoğlu (32) zeigt sich betroffen.
Nach der zweiten Pleite gab der Mittelfeldspieler einen offenen Einblick in die Stimmung und richtete sich emotional an die Fans.
„Wir sind alle traurig“, erklärte der 32-Jährige nach der 0:1-Niederlage gegen Paraguay. „Ich möchte mich bei den Fans bedanken, die uns unterstützt haben, und mich gleichzeitig entschuldigen.“
„Jeder wollte dem Land etwas geben“, so Çalhanoğlu weiter. Man habe viel versucht, aber auch etwas Pech gehabt.
Im Spiel zwischen Gastgeber USA und Australien sorgte Schiedsrichter Felix Zwayer (45) wegen eines Krampfs für Aufsehen.
Nach dem Spiel sprach Bastian Schweinsteiger (41) am ARD-Mikrofon scherzhaft über die Szene, in der Australiens Trainer Tony Popovic (52) nach Spielende auf Zwayer zuging.
Schweinsteiger meinte lachend: „Klar, wenn Zwayer sich in der 94. Minute am Boden wälzt und einen Krampf vortäuscht.“
Moderatorin Esther Sedlaczek (40) stoppte ihn und forderte: „Bleib ernst, Basti.“ Schweinsteiger fügte hinzu, dass Zwayer für das Schauspiel Standing Ovations bekommen habe.
Zwayer war in der Nachspielzeit nach einem Foul gegen Chris Richards zunächst hängen geblieben und dann wegen eines Krampfs zu Boden gegangen. Assistenten halfen ihm beim Dehnen, sodass er die Partie beenden konnte.
Experte Patrick Ittrich erklärte später bei MagentaTV, dass es sich vermutlich um einen Krampf in der Wade handelte und hoffte, dass nichts Schlimmeres vorliege.
Brasilien ließ gegen Außenseiter Haiti nach dem Auftakt-Remis gegen Marokko nichts anbrennen und siegte klar mit 3:0. Allerdings trübte eine Verletzung von Raphinha (29) den Erfolg.
Der Flügelspieler musste nach rund 40 Minuten ohne Fremdeinwirkung ausgewechselt werden. Es besteht der Verdacht auf eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel, die aber noch nicht bestätigt ist.
Trainer Carlo Ancelotti (67) erklärte: „Wir müssen ihn untersuchen, wissen noch nicht, was genau passiert ist.“ Unklar ist, ob Raphinha im letzten Gruppenspiel gegen Schottland wieder einsatzfähig sein wird.
Mit der 0:1-Niederlage gegen Paraguay ist für die Türkei das WM-Aus besiegelt.
Das emotionale und hart umkämpfte Spiel verloren die Türken trotz Überzahl. Matias Galarza schockte das Team früh mit seinem Tor, doch der Anschluss gelang nicht.
Nach dem Ergebnis sind die USA Gruppensieger, das letzte Spiel ist nur noch eine Formsache.
Endergebnis
Türkei – Paraguay 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 Galarza (2.)
Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)
Rote Karten: – / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)
Marokko bleibt als Geheimfavorit auf Kurs und gewann gegen Schottland mit 1:0 dank eines frühen Treffers von Ismael Saibari.
Mit nun vier Punkten rückt das Achtelfinale für die Marokkaner in greifbare Nähe. Die Schotten müssen nach der Niederlage einen Rückschlag verkraften, können mit einem Sieg aber weiterhin hoffen.
Rekordweltmeister Brasilien kam gegen Haiti ebenfalls zu einem eindeutigen 3:0-Erfolg, zeigte dabei immer wieder seine Klasse. Für Haiti ist das Turnier damit beendet.
Ergebnisse im Überblick
Schottland – Marokko 0:1 (0:1)
Tore: 0:1 Saibari (2.)
Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)
Brasilien – Haiti 3:0 (3:0)
Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)
Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)
Die USA setzen ihren starken Start fort und gewannen auch ihr zweites Gruppenspiel souverän mit 2:0 gegen Australien, womit die Qualifikation für die K.-o.-Runde perfekt ist.
Das Team von Jesse Marsch legte bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein. Folarin Balogun erzwang mit einer Hereingabe ein Eigentor von Cameron Burgess (11.) und kurz vor der Pause köpfte Alex Freeman nach einem Freistoß das 2:0.
USA – Australien 2:0 (2:0)
USA: Freese – Freeman, C. Richards, Ream – Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), T. Adams, A. Robinson (80. Trusty) – M. Tillman – Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)
Australien: Beach – Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) – Italiano, O'Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos – Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) – M. Touré (46. Irankunda)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)
Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), C. Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)
Nach dem 1:1 zum WM-Auftakt gegen die Demokratische Republik Kongo stehen bei Portugal offenbar die Nerven blank.
Madalena Aragao (20), die Partnerin von Torschütze João Neves (21), kritisierte Superstar Cristiano Ronaldo öffentlich in den sozialen Netzwerken. Auf eine negative Bemerkung eines Nutzers reagierte sie souverän und konterte scharf.
Nach dem ersten WM-Spiel der europäischen Auswahl wurde aus verschiedenen Richtungen Kritik an dem fünffachen Ballon-d’Or-Gewinner laut. So äußerte etwa der kongolesische Gegenspieler Ngal'ayel Mukau (21), dass Ronaldo „nicht mehr derselbe“ sei.
Donny Strathie, ein 76-jähriger Schottland-Fan, wollte sich seinen Traum erfüllen und das Spiel gegen Marokko live in Boston verfolgen, verstarb aber wenige Tage vor dem Spiel.
Die schottischen Fans planen eine rührende Geste: In der 76. Minute des Spiels soll es eine Minute Applaus für Strathie geben.
Auch der schottische Nationaltrainer Steve Clarke drückte der Familie sein Beileid aus.
Nach der schweren Verletzung von Ismaël Koné hat der kanadische Spieler ein positives Lebenszeichen aus dem Krankenhaus gesendet. Sein Teamkollege Moïse Bombito besuchte ihn, ein Foto zeigt den lächelnden Koné mit Victory-Zeichen.
Koné hat sich vermutlich einen doppelten Beinbruch zugezogen, was eine lange Pause bedeutet und seine WM-Teilnahme wohl beendet.
Beim 6:0-Sieg gegen Katar wurde Koné verletzt vom Feld getragen, während Jonathan David einen Dreierpack erzielte.
Mit-Gastgeber Mexiko gewann gegen Südkorea mit 1:0 und sicherte sich damit den Gruppensieg in Gruppe A.
Ergebnisse der Nacht:
Kanada – Katar 6:0 (3:0)
Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)
Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)
Rote Karten: – / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)
Mexiko – Südkorea 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Romo Barron (50.)
Gelbe Karten: – / Kang-in Lee (1), Paik (1)
Dank Joker Johan Manzambi hat die Schweiz den Druck überstanden und einen wichtigen Schritt Richtung K.-o.-Runde gemacht.
Nach dem enttäuschenden 1:1 zum Auftakt gegen Katar feierten die Eidgenossen einen klaren 4:1-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina – Manzambi erzielte dabei zwei Tore.
Mit vier Punkten stehen die Schweizer gut im Rennen um das Weiterkommen.
Endstand:
Schweiz – Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)
Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)
Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)
Rote Karten: – / Muharemovic (80./Notbremse)
Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch (29) erlitt im WM-Auftakt gegen Jordanien einen Kieferbruch, bleibt aber im Turnier.
Eine Operation ist nicht nötig, stattdessen bekommt Posch eine Spezialschiene.
Die Elfenbeinküste kann im WM-Spiel gegen Deutschland wohl doch auf Elye Wahi (23) zurückgreifen.
Nach Angaben einer Quelle konnte ihm die Einreise nach Kanada genehmigt werden, sodass er am Samstag gegen die DFB-Elf auflaufen kann. Zuvor hieß es noch, ihm sei die Einreise verweigert worden.
Tschechien kam im zweiten Spiel gegen Südafrika nicht über ein 1:1 hinaus und steht damit vor dem Aus.
Dank eines frühen Treffers von Michal Sadilek ging die Mannschaft in Führung, musste aber kurz vor Schluss den Ausgleich per Handelfmeter hinnehmen.
Endstand:
Tschechien – Südafrika 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)
Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)
Das DFB-Team bestreitet seine nächste Partie erst am Samstag. Dagegen ist Tschechien heute Abend im zweiten Gruppenspiel gegen Südafrika gefordert. Beide Teams stehen unter Druck – Spannung ist garantiert.
Drei Stunden später trifft die Schweiz auf Bosnien-Herzegowina und will den ersten Sieg einfahren.
In der Nacht zum Freitag stehen zudem Kanada gegen Katar und Mexiko gegen Südkorea auf dem Programm.
Rafael van der Vaart (43) sorgte mit der Aussage für Aufsehen, dass alle japanischen Spieler „ähnlich“ aussehen würden. Am Mittwochabend entschuldigte er sich und betonte, dass keine rassistische Absicht dahinterstecke.
Er bleibt weiterhin Experte für die Sendung „NOS WK avond“.
Nach dem starken Auftaktsieg der deutschen Mannschaft gegen Curaçao verbreiteten sich KI-generierte Bilder eines deutschen Fans, der einem Adolf Hitler ähnlich sieht und euphorisch jubelt.
Der Mann aus Alsfeld zeigte sich schockiert und hat Anzeige erstattet, auch in den USA wurde das FBI eingeschaltet. Trotz der Vorfälle möchte er sich die WM-Freude nicht verderben lassen.
Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste: Elye Wahi (23) wurde die Einreise nach Kanada verweigert, vermutlich wegen Manipulationsvorwürfen.
Mehr dazu in unserem separaten Artikel: „Vor DFB-Duell: Elfenbeinküsten-Star wird Einreise nach Kanada verweigert“.
Norwegens Erling Haaland (25) sorgt bei der WM für Erdbeben – im wahrsten Sinne des Wortes!
Beim Sieg gegen den Irak in Bergen registrierte das seismologische Institut „Norsar“ in der Nacht zu Mittwoch Erschütterungen während seiner Tore in der 29. und 43. Minute.
Wenn viele Menschen bei einem Event gemeinsam jubeln, können sie Erdschwingungen auslösen, die von empfindlichen Seismografen erfasst werden. Ähnliche Phänomene gab es bereits bei einem Ed Sheeran-Konzert 2024 in Oslo.
Torwart Vozinha (40) von Kap Verde teilte unter Tränen mit, dass seine Mutter wegen Visa-Problemen das historische Spiel gegen Spanien verpasst hat.
Nun gibt es Hoffnung auf ein Happy End: Politiker Hakeem Jeffries (55) kündigte an, dass die Behörden alles tun, um sicherzustellen, dass Vozinhas Mutter rechtzeitig ein Visum erhält und beim nächsten Spiel gegen Uruguay dabei sein kann.
Die Sensation von Kap Verde beruht auch auf den Paraden von Vozinha, der im torlosen Remis gegen den Favoriten Spanien eine Schlüsselrolle spielte.
Der erste Spieltag der WM 2026 ist abgeschlossen. Heute Abend beginnen in der Vorrunde die Partien Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr).
Um Mitternacht trifft Kanada auf Katar, um 3 Uhr Mexiko auf Südkorea.
Die großen Überraschungen blieben aus, Ghana und Kolumbien setzten sich jeweils knapp durch. Caleb Yirenkyi sicherte Ghana in der Nachspielzeit einen 1:0-Sieg gegen Panama, Luis Díaz führte Kolumbien mit einem Tor und einer Vorlage zum 3:1 über Usbekistan.
Usbekistan gelang mit Abbosbek Fayzullaev in der 60. Minute der erste WM-Treffer der Mannschaftsgeschichte.
Ergebnisse:
Ghana – Panama 1:0 (0:0)
Ghana: Ati Zigi (46. Asare) – Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah – Owusu (78. Sibo), Yirenkyi – Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) – J. Ayew (87. Adu)
Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos, Andrade – M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) – Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) – C. Waterman (63. Fajardo)
Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden)
Zuschauer: 42.942
Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)
Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)
Usbekistan – Kolumbien 1:3 (0:1)
Usbekistan: Yusupov – Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov – Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) – Shomurodov (90.+3 Sergeev)
Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) – Suárez (80. Hernández)
Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)
Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)
Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)
Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)
Mit diesen Spielen ging der erste Spieltag der Vorrunde zu Ende.
Eine der unterhaltsamsten Partien war das Duell zwischen England und Kroatien, eine Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018.
Harry Kane brachte die Three Lions per Elfmeter in Führung. Nach dem 1:1-Ausgleich der Kroaten setzte Kane erneut zum 2:1 an, doch die Kroaten glichen kurz vor der Halbzeit erneut aus.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Treffer von Jude Bellingham zum 3:2. Trotz weiterer Chancen erhöhte Marcus Rashford in der 85. Minute zum 4:2-Endstand.
England – Kroatien 4:2 (2:2)
Tore: 1:0 Kane (12./Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Ju. Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)
Portugal konnte gegen den Kongo nur ein 1:1-Unentschieden erreichen und enttäuschte trotz früher Führung.
Joao Neves traf bereits in der 6. Minute, danach fehlten Tempo und Kreativität. Die Kongolesen wurden immer mutiger und glichen kurz vor der Pause aus.
Auch in der zweiten Hälfte dominierten die Kongolesen das Geschehen, sodass das Ergebnis verdient war.
Portugal – DR Kongo 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)
Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)
Wegen eines von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreiseverbots können viele senegalesische Fans ihre Mannschaft nicht vor Ort unterstützen. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) kritisierte dies nach der 1:3-Niederlage gegen Frankreich deutlich.
Er forderte, dass alle Teams ihre eigenen Anhänger bei sich haben dürfen und betonte, dass Fußball für alle da sei.
Obwohl eine Ausnahme für Familienangehörige der Spieler gemacht wurde, sind viele Fans weiterhin ausgeschlossen. Für Koulibaly ist es wichtig, für die eigenen Leute zu spielen.
Beim geschlossenen Training Südkoreas wurde laut Medienberichten eine Drohne gesichtet.
Ein mexikanischer Militärangehöriger brachte die Drohne zum Absturz, doch die Täter konnten das Flugobjekt bergen und entkommen.
Der Vorfall wurde der FIFA gemeldet und wird untersucht. Das nächste wichtige Spiel zwischen Südkorea und Mexiko wird mit Spannung erwartet, beide Teams gewannen ihr erstes Spiel.
Österreich ist mit einem 3:1-Sieg gegen Jordanien erfolgreich in die WM gestartet.
Romano Schmid brachte die Alpenrepublik in der 20. Minute in Führung, Jordanien glich durch Ali Olwan aus (50.). Ein Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) und ein Handelfmeter von Marko Arnautovic (90.+12) sicherten den Sieg.
Österreich – Jordanien 3:1 (1:0)
Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) – Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) – R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer – Kalajdzic (46. Arnautović)
Jordanien: Abulaila – Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha – Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) – Olwan
Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)
Zuschauer: 68.527 (San Francisco)
Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)
Gelbe Karten: Sabitzer (1) / –
Der WM-Abend begann mit dem überzeugenden 3:1-Sieg Frankreichs gegen Senegal. Norwegen setzte sich mit 4:1 gegen den Irak durch.
Argentinien zog mit einem 3:0-Sieg gegen Algerien nach. Lionel Messi erzielte einen Dreierpack und erreichte mit 16 WM-Toren den Rekord von Miroslav Klose.
Zurzeit läuft die Begegnung zwischen Österreich und Jordanien, bei der Österreich mit 1:0 in Führung liegt.
Spiele des Abends:
Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)
Frankreich: Maignan – Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez – Tchouaméni, Rabiot – O. Dembélé (80. Barcola) – Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)
Senegal: E. Mendy – Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf – Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) – I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané
Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)
Zuschauer: 80.545 (New York)
Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)
Irak – Norwegen 1:4 (1:2)
Irak: J. Hassan – Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski – Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) – Al-Hamadi (59. Farji), Hussein
Norwegen: Nyland – Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) – Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) – Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) – Haaland
Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)
Zuschauer: 63.106 (Boston)
Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)
Gelbe Karten: Tahseen (1) / –
Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)
Argentinien: Emiliano Martinez – Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina – De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) – La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)
Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri – Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) – Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi
Schiedsrichter: Szymon Marciniak
Zuschauer: 69.045 (Kansas City)
Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)
Guillermo Ochoa (40) nimmt zum sechsten Mal an einer WM teil und teilt sich diesen Rekord mit Messi und Ronaldo. Nach diesem Turnier wird er seine Karriere beenden.
„Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball. Es ist fantastisch, die WM hier in Mexiko zu beenden“, sagte Ochoa in einem FIFA-Interview.
Der Keeper spielte zuletzt auf Zypern und ist mit 153 Einsätzen Dritter in der mexikanischen Nationalmannschaft.
Nach der Entlassung von Sabri Lamouchi bei Tunesien wird auch in Portugal ein Trainerwechsel erwartet – allerdings erst nach der WM.
Roberto Martínez (52), der die europäische Auswahl seit 2023 betreut, wird seinen Vertrag nicht verlängern und plant offenbar eine Rückkehr in die Premier League.
José Mourinho wurde als Nachfolger gehandelt, doch Real Madrid hat ihm eine Stelle angeboten.
DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) verriet bei der Pressekonferenz, dass einige Spieler am Montag in den USA einer Giftschlange begegnet sind.
„Wir haben eine giftige Schlange gesehen. Ein Biss kann gefährlich sein, man muss dann ins Krankenhaus“, so der Bayern-Star.
Die „Three Lions“ müssen einen Ausfall verkraften: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) ist wegen einer Muskelverletzung raus.
Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) nominierte daraufhin Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.
Bei der WM sorgte ein Handzeichen des australischen Schiedsrichters Shaun Evans (38) für Diskussionen, das von einigen als rechtsextremes Symbol interpretiert wurde.
Die FIFA bestätigte jedoch, dass keine Verstöße vorliegen und Evans das absichtliche Zeigen eines Symbols bestreitet. Er erklärte, es sei ein unwillkürliches Zucken gewesen.
Spanien erlebte mit dem 0:0 gegen Kap Verde einen enttäuschenden Auftakt. Stürmer Mikel Oyarzabal (29) stellte zudem eine unrühmliche Bestmarke auf: Er hatte in den ersten 30 Minuten keinen einzigen Ballkontakt – ein Novum seit Beginn der Datenerfassung 1966.
Immerhin kam der Angreifer später auf 25 Ballkontakte und hatte eine gute Chance, die von Kap-Verde-Keeper Vozinha hervorragend pariert wurde.
Vier Unentschieden an einem Spieltag – so etwas ist bei einer WM lange nicht vorgekommen. Zum letzten Mal gab es das vor fast 70 Jahren.
Tunesien entließ nach dem Debakel gegen Schweden seinen Trainer Sabri Lamouchi (54). Hervé Renard (57) übernimmt.
Es ist der zweite Trainerwechsel Tunesiens bei einer WM nach 1998.
Lamouchi hatte seit Januar fünf Spiele betreut, davon vier verloren, darunter eine 0:5-Pleite gegen Belgien.
Im WM-Auftaktspiel erreichte Iran nach einer spannungsreichen Vorbereitung ein 2:2 gegen Außenseiter Neuseeland.
Neuseeland ging zweimal in Führung, aber Ramin Rezaeian und Mohammad Mohebi glichen jeweils aus.
Ergebnis:
Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (54.), 2:2 Mohebi (64.)
Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –
Uruguay musste sich nach einem 1:1 gegen Saudi-Arabien mit einem Punkt zufriedengeben.
Maxi Araujo (80.) erzielte den späten Ausgleich.
Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 M. Araújo (80.)
Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –
Die Überraschungen setzen sich fort: Belgien kam gegen Ägypten nicht über ein 1:1 hinaus.
Emam Ashour brachte Ägypten in Führung, doch ein Eigentor von Mohamed Hany sicherte Belgien den Ausgleich.
Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)
Tore: 0:1 Emam Ashour (20.), 1:1 Mohamed Hany (Eigentor, 66.)
Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)
Torwart Vozinha glänzte bei Kap Verdes Sensation gegen Spanien mit starken Paraden und brach Rekorde.
Spanien kam gegen Kap Verde nicht über ein 0:0 hinaus, trotz dominanter Spielweise scheiterte man an der Chancenverwertung und dem herausragenden Keeper.
Die Partie im Überblick:
Spanien – Kap Verde 0:0 (0:0)
Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)
Nach dem deutschen Auftaktsieg gegen Curaçao kam es zu KI-generierten Bildern eines deutschen Fans, der Hitler ähnelt und jubelt.
Der Betroffene zeigte sich schockiert und erstattete Anzeige, auch das FBI wurde eingeschaltet. Trotz allem will er sich die WM-Freude nicht verderben lassen.
Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste: Elye Wahi darf nicht nach Kanada einreisen, vermutlich wegen Manipulationsvorwürfen.
Mehr dazu im Artikel: „Vor DFB-Duell: Elfenbeinküsten-Star wird Einreise nach Kanada verweigert“.
Norwegens Haaland löst bei seinen Toren der WM Erdbeben aus – das bestätigte das seismologische Institut „Norsar“.
Bei seinem Doppelpack gegen den Irak wurden Erschütterungen gemessen, ausgelöst durch jubelnde Zuschauer.
Bereits bei einem Ed Sheeran-Konzert gab es ähnliche Erschütterungen.
Torwart Vozinha von Kap Verde bedauerte, dass seine Mutter das Spiel gegen Spanien wegen Visa-Problemen verpasste.
Politiker Hakeem Jeffries hat sich eingeschaltet: Die Behörden werden alles tun, damit sie beim nächsten Spiel gegen Uruguay dabei sein kann.
Der erste WM-Spieltag ist beendet. Heute startet die 2. Runde mit Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr).
Später folgen Kanada gegen Katar und Mexiko gegen Südkorea.
Die großen Überraschungen blieben aus, Favoriten wie Ghana und Kolumbien setzten sich knapp durch. Yirenkyi sicherte Ghana spät den Sieg gegen Panama, Luis Díaz führte Kolumbien zum 3:1 über Usbekistan. Usbekistan erzielte mit Fayzullaev seinen ersten WM-Treffer.