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WM 2026 live: Spannung in der deutschen Gruppe – Elfenbeinküste sichert sich spät den Sieg

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada stattfindet, ist in vollem Gange. Bei dem erstmals mit 48 teilnehmenden Nationen ausgetragenen Großturnier, das bis zum 19. Juli dauert, feierte die deutsche Nationalmannschaft einen beeindruckenden Auftaktsieg gegen Curaçao und gewann mit 7:1 (3:1). Weitere Teams in der Gruppe E sind die Elfenbeinküste und Ecuador.

Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und sein Team haben das große Ziel, den WM-Titel zu holen, auch wenn der Weg bis zum Finale am 19. Juli in New York noch lang ist. Als amtierender Weltmeister geht Argentinien ins Rennen, das mit Superstar Lionel Messi (38) im Winter 2022 in Katar den Pokal gewinnen konnte.

In unserem WM-Liveticker halten wir Euch mit allen relevanten Infos vor dem ersten Spiel und während des gesamten Turniers auf dem Laufenden.

Die WM befindet sich weiterhin in der Phase der ersten Spieltage, und auch heute stehen einige spannende Begegnungen an.

Am Abend eröffnet Spanien als einer der Top-Favoriten das Turnier. Luis de la Fuentes (64) Mannschaft trifft um 18 Uhr auf den WM-Neuling Kap Verde und will gleich ein erstes Ausrufezeichen setzen.

Allerdings wird der Schlüsselspieler Lamine Yamal nicht von Beginn an auf dem Platz stehen: "Die erfreuliche Nachricht ist, dass Lamine sehr fit ist. Er befindet sich in guter Form und trainiert intensiv. Er ist einsetzbar, aber kann nicht von Anfang an spielen", erklärte der spanische Nationaltrainer.

Später am Abend stehen sich Belgien und Ägypten um 21 Uhr gegenüber, Mitternacht messen sich Saudi-Arabien und Uruguay, und um 3 Uhr nachts kommt es zum Duell zwischen Iran und Neuseeland.

Die skandinavische Mannschaft nutzte die Schwächen der tunesischen Defensive sehr effektiv aus und setzte sich mit einem deutlichen Sieg an die Spitze der Gruppe F.

Bereits nach sieben Minuten erzielte Ayari ein sehenswertes Tor gegen die Tunesier, das den Skandinaviern viel Selbstvertrauen gab. Nach einer halben Stunde führte das Team um Viktor Gyökeres bereits mit zwei Toren, und obwohl Tunesien kurz vor der Pause den Anschlusstreffer erzielte, änderte dies nichts am Spielverlauf.

In der zweiten Hälfte legte Schweden noch einmal nach, nutzte die defensiven Fehler des Gegners konsequent aus und schenkte den mitgereisten Anhängern drei weitere Tore.

Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)

Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)

Gelbe Karten: – / Khedira (1)

In der deutschen Gruppe sah es lange danach aus, als würde die Begegnung Elfenbeinküste gegen Ecuador mit einem Unentschieden enden. Doch kurz vor Schluss erzielten die Ivorer noch den entscheidenden Treffer.

Die Zuschauer in Philadelphia erlebten ein ausgeglichenes und unterhaltsames Spiel, in dem beide Teams gute Chancen hatten. Die Elfenbeinküste hatte zwischenzeitlich Glück, nicht in Rückstand zu geraten, da der Ball gleich dreimal nach Schüssen Ecuadors an den Pfosten oder die Latte prallte.

Für die Südamerikaner war das Pech gleich doppelt bitter: In der Nachspielzeit erzielte Joker Amad Diallo den Siegtreffer, der die Elfenbeinküste mit Deutschland punktgleich auf Platz zwei der Tabelle brachte.

Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)

Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)

In einem attraktiven und technisch hochwertigen Spiel trennten sich die Niederlande und Japan in Gruppe F mit einem 2:2-Unentschieden.

Die „Oranje“ gingen zweimal in Führung, doch die schnellen und technisch versierten Japaner konnten jeweils ausgleichen.

Niederlande – Japan 2:2 (0:0)

Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)

Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Zuschauer: 69.285 (Dallas)

Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)

Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –

Nach dem spektakulären Auftaktsieg Deutschlands sind heute Nacht weitere Mannschaften im WM-Geschehen aktiv: In Gruppe F treten die Niederlande und Japan um 22 Uhr gegeneinander an. Die Partie der Elfenbeinküste gegen Ecuador, die Deutschlands nächste Gegner in Gruppe E sind, beginnt um 1 Uhr. Um 4 Uhr startet dann auch das Spiel zwischen Schweden und Tunesien in Gruppe F.

Der deutliche Erfolg weckt definitiv Lust auf mehr und dürfte in Deutschland für eine kleine Euphorie sorgen: Das Team setzte mit dem 7:1 (3:1)-Sieg gegen Curaçao ein deutliches Zeichen zum WM-Start.

Alle Details zu diesem beeindruckenden Triumph gibt es in unserem Sonder-Liveticker.

Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)

Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)

Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)

Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Foulelfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)

Deutschland startet heute gegen Curaçao in das WM-Turnier.

Alle Informationen zum Spiel findet Ihr in unserem Liveticker.

Dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA für die WM verweigert wurde, soll sein Gehalt dennoch ausgezahlt werden.

Nach Angaben der BBC wird die FIFA ihm seinen gesamten Lohn bezahlen. Artan wurde bei seiner Einreise elf Stunden lang befragt und dann wieder nach Hause geschickt. Die Vereinigten Staaten begründeten dies mit vermeintlichen Verbindungen des Schiedsrichters zu Personen, die im Verdacht stehen, terroristischen Gruppen anzugehören.

Im Anschluss wurde Artan eingeladen, den Supercup zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Sieger Aston Villa am 12. August in Salzburg zu leiten.

Während seiner Rückreise über Istanbul erhielt er Unterstützung von FIFA-Offiziellen am Bosporus, die jedoch nicht seine Einreise in die USA ermöglichen konnten.

Die portugiesische Nationalmannschaft wird die WM mit einem besonderen Armband bestreiten, das an Diogo Jota (†28) erinnert, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam.

Vor dem Abflug in die USA übergab der portugiesische Premierminister Luís Montenegro (53) jedem Spieler ein Armband in den Landesfarben Grün und Rot. Neben den Spielernamen des diesjährigen Kaders war auch der Name von Diogo Jota darauf zu sehen.

Die Profis schätzen diese Geste sehr: „Wir wissen das wirklich zu würdigen“, sagte Vitinha (26). Laut ihm ließ der Premierminister den Spielern die Freiheit, „ob und wie wir es tragen wollen“. Die Nationalmannschaft entschied gemeinsam, das Armband während des gesamten Turniers bei Training und Spielen zu tragen.

In der Debatte um die verweigerte Einreise im Rahmen der WM in Amerika kritisierte Annalena Baerbock (45), Präsidentin der UN-Generalversammlung, die FIFA.

Insbesondere im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan sieht Baerbock die FIFA in der Pflicht: „Das ist genau der Moment, an dem es nicht mehr heißen kann, man sei neutral und könne sich nicht äußern. Neutralität bedeutet, dass alle Schiedsrichter einreisen dürfen“, betonte die 45-Jährige.

FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) bezeichnete die Situation als „unglücklich“ und ergänzte: „Wir kontrollieren nicht alles. Wir versuchen es, wir sprechen darüber und werden sehen. Manchmal ist es gut, einfach ruhig zu bleiben und zu entspannen. Wir bemühen uns, eine Lösung zu finden.“

Vor dem Spiel bestätigte Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) die Rückkehr von Manuel Neuer (40) ins Tor.

Außerdem kündigte er an, dass Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite von Beginn an spielen wird und auch Jamal Musiala (23) einen Platz in der Startelf erhält. Das Duell gegen Curaçao bezeichnete Nagelsmann als „David-gegen-Goliath-Situation“ und zeigte sich der Favoritenrolle bewusst.

Er warnte jedoch im Nebensatz vor einer ähnlichen Situation wie in der ersten Runde des DFB-Pokals, weil der karibische Gegner auch durch seine Leichtigkeit gefährlich werden kann.

Trotzdem ist das erste Gruppenspiel für die deutsche Mannschaft eine Pflichtaufgabe. Der Anpfiff erfolgt um 19 Uhr.

Für eine Überraschung sorgte in Gruppe D Australien, das den Favoriten Türkei auf den zweiten Platz verwies.

Der Außenseiter setzte erfolgreich auf Konter: Nestory Irankunda erzielte nach weniger als 30 Minuten ein sehenswertes Tor, und St.-Pauli-Profi Connor Metcalfe sorgte eine Viertelstunde vor Schluss für die Entscheidung.

Australien – Türkei 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)

Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)

Nach einem 1:0-Erfolg über Haiti übernehmen die Schotten die Tabellenführung in Gruppe C.

John McGinn traf bereits nach knapp 30 Minuten per Abstauber in einer zunächst sehr hektischen Partie. Obwohl Haiti mehrfach Chancen zum Ausgleich hatte, behielt die schottische Mannschaft am Ende die Oberhand.

Haiti – Schottland 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 John McGinn (28.)

Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)

In Gruppe C kam es in der Nacht zu einer Überraschung: Brasilien konnte eine Führung Marokkos nur zum 1:1-Endstand egalisieren.

Der Rekordweltmeister tat sich lange schwer ins Spiel zu finden. Ismael Saibari brachte Marokko früh in Führung, doch Vinicius Junior glich noch vor der Pause aus. Am Ende teilten sich beide Teams die Punkte.

Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)

Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –

Für die erste große Überraschung der WM sorgte Katar mit einem späten 1:1-Ausgleich gegen die Schweiz in der vierten Minute der Nachspielzeit.

In einem eher schleppenden Spiel gingen die Eidgenossen durch einen umstrittenen Elfmeter in der 17. Minute in Führung. Lange sah es nach einem Auftaktsieg für das Nachbarland Deutschlands aus, doch Katar rettete mit dem späten Treffer einen Punkt.

Katar – Schweiz 1:1 (0:1)

Katar: Abunada – Al-Oui (60. Fathy), Pedro Miguel, Khoukhi, H. Ahmed – Gaber (60. Boudiaf), Madibo (78. Mannai), Laye – Junior (88. Al-Haydos), Abdurisag (60. Alaaeldin), Afif

Schweiz: Kobel – D. Zakaria, N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez (89. Muheim) – Aebischer (65. Rieder), Xhaka, Freuler (89. Jashari) – Ndoye (65. Manzambi), Embolo, R. Vargas (78. Amdouni)

Schiedsrichter: Hector Said Martinez (Honduras)

Zuschauer: 67.966

Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)

Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)

Beim Abschlusstraining vor dem WM-Auftakt am Sonntag gegen Curaçao hat die Hitze in den USA auch der deutschen Nationalmannschaft zu schaffen gemacht. Bei Temperaturen um die 32 Grad kamen die Spieler von Bundestrainer Julian Nagelsmann ins Schwitzen.

Besondere Maßnahmen wurden insbesondere für die Torhüter ergriffen: Ihre Handschuhe wurden in Eiswasser gekühlt.

Nach dem Training stand das Mittagessen auf dem Programm, anschließend fliegt die Mannschaft um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr deutscher Zeit) mit einem Airbus 220 zum ersten WM-Spielort Houston in Texas. Dort beträgt der Zeitunterschied zum bisherigen Quartier nur eine Stunde.

Heute Abend um 21 Uhr starten Katar und die Schweiz in Gruppe B ins Turnier, gefolgt von den Spielen Brasilien gegen Marokko (0 Uhr in New York) sowie Haiti gegen Schottland (3 Uhr in Boston) in Gruppe C. Am frühen Morgen (6 Uhr) treffen in Gruppe D Australien und die Türkei in Vancouver aufeinander.

Am Sonntagabend um 19 Uhr beginnt dann endlich das WM-Abenteuer für Deutschland mit dem Spiel gegen Curaçao in Houston. Um 22 Uhr stehen zudem die Niederlande und Japan in Gruppe F auf dem Platz.

Das ghanaische Außenministerium hat Kanada wegen der verweigerten Einreise von Thomas Partey (33) eine Protestnote geschickt. Die ghanaischen Behörden forderten die kanadischen Kollegen auf, ihre „unglückliche Entscheidung“, den Mittelfeldspieler von Villarreal nicht einreisen zu lassen, zu revidieren.

Partey wurde vor dem Spiel am Donnerstag in Toronto gegen Panama die Einreise verweigert. Kanadische Behörden begründeten dies mit einem laufenden Gerichtsverfahren in London seit April, bei dem der Profi wegen mehrfacher Vergewaltigungsvorwürfe angeklagt ist. Die nächste Anhörung ist für Oktober geplant, ein Urteil wird nicht vor Mitte 2027 erwartet.

Ein Knackpunkt in der Debatte: Laut offiziellen Angaben der kanadischen Regierung kann die Einreise verweigert werden, wenn Besucher nachweislich Straftaten begangen haben. Da das Verfahren gegen Partey jedoch noch nicht abgeschlossen ist, gilt auch die Unschuldsvermutung.

Das ghanaische Außenministerium betont daher: „Die Regierung Ghanas unterstreicht das grundlegende Rechtsprinzip der Unschuldsvermutung als Basis für Gerechtigkeit und faire Verfahren in demokratischen Gesellschaften.“

Am heutigen Tag absolviert die deutsche Nationalmannschaft um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr deutscher Zeit) das letzte Training vor dem WM-Auftakt am Sonntagabend (19 Uhr) gegen Curaçao in Houston.

Die Mannschaft befindet sich derzeit noch in ihrem Quartier in Winston-Salem, North Carolina. Nach dem Mittagessen geht es per Flugzeug (rund zweieinhalb Stunden) nach Houston, Texas, wo das erste Gruppenspiel stattfindet. Dort beträgt der Zeitunterschied zum bisherigen Standort nur eine Stunde.

Um 18.45 Uhr Ortszeit in Houston (1.45 Uhr nachts deutscher Zeit) findet die Abschluss-Pressekonferenz von Julian Nagelsmann und Aleksandar Pavlovic (22, FC Bayern München, defensives Mittelfeld) statt.

Wie die FIFA mitteilte, wird die Begegnung zwischen Elfenbeinküste und Ecuador am Montag (1 Uhr) nicht von Michael Oliver (41) geleitet. Der englische Schiedsrichter fällt wegen einer Verletzung aus.

„Aufgrund einer leichten Verletzung wurde Schiedsrichter Michael Oliver durch François Letexier ersetzt. Oliver wird voraussichtlich in den kommenden Tagen wieder für Spielansetzungen zur Verfügung stehen“, teilte die FIFA mit.

Auch seine beiden Linienrichter werden durch französische Kollegen ersetzt. Der vierte Offizielle und der VAR bleiben unverändert.

Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel den Ausfall der brasilianischen Ikone Neymar.

„Er arbeitet hart daran, so schnell wie möglich wieder fit zu werden. Wir hoffen, dass er nächste Woche wieder voll ins Training einsteigen kann“, erklärte Ancelotti. Für Neymar (34) ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, um im schlimmsten Fall nicht die gesamte Gruppenphase zu verpassen.

Der 34-Jährige kämpft weiterhin mit einer Wadenverletzung und hatte bereits die beiden Vorbereitungsspiele gegen Panama und Ägypten verpasst.

Kurz vor der Ankunft im WM-Quartier in Kansas City wurde die englische Nationalmannschaft um Thomas Tuchel (52) offenbar Opfer eines Diebstahls.

Wie die BBC berichtete, wurde in Fahrzeuge eingebrochen, die Ausrüstung zum Trainingsgelände transportieren sollten. Unklar ist, welche Gegenstände genau entwendet wurden, aber es besteht die Befürchtung, dass auch Bälle und Fußballschuhe gestohlen wurden.

Die „Three Lions“ werden am Samstagnachmittag im Trainingslager erwartet, die Ausrüstung hätte eigentlich bereits vor den Spielern und Trainern angekommen sein sollen. Der Diebstahl könnte Auswirkungen auf die Vorbereitung für das Spiel am Mittwoch gegen Kroatien (22 Uhr) haben.

Im ersten Gruppenspiel der Gastgeber USA nutzte die Mannschaft den Heimvorteil und besiegte Paraguay deutlich mit 4:1.

Schon zur Halbzeit führte das Team mit 3:0, wobei das 1:0 durch ein unglückliches Eigentor von Damian Bobadilla fiel. Folarin Balogun traf gleich zweimal. Ein Treffer von Mauricio für Paraguay brachte zwar noch Hoffnung, doch Giovanni Reyna entschied mit einem Tor in der Nachspielzeit endgültig die Partie.

USA – Paraguay 4:1 (3:0)

Tore: 1:0 Damian Bobadilla (7./ET), 2:0 Folarin Balogun (31.), 3:0 Folarin Balogun (45.+5), 3:1 Mauricio (73.), 4:1 Giovanni Reyna (90.+8)

Gelbe Karten: Tyler Adams (1) / Juan José Caceres (1), Miguel Almiron (1), Diego Gomez (1), Alex Arce (1), Junior Alonso (1)

Im ersten Spiel der Gruppe B trennten sich Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina mit einem 1:1-Unentschieden.

Jovo Lukic brachte die Bosnier bereits im ersten Durchgang nach einer Ecke in Führung, doch anschließend dominierte fast ausschließlich die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch. Der Ausgleich fiel erst in der 79. Minute durch den eingewechselten Cyle Larin.

Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Jovo Lukic (21.), 1:1 Cyle Larin (79.)

Gelbe Karten: Alistair Johnston (1), Luc De Fougerolles (1) / Jovo Lukic (1), Ermedin Demirovic (1), Nikola Katic (1)

Die ersten Partien der WM sind absolviert, das Turnier geht weiter!

Am zweiten Tag eröffnen Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina die Spiele. Vorher genossen die Zuschauer in Toronto die zweite Eröffnungsshow mit einem Auftritt von Alanis Morissette, die die kanadische Nationalhymne sang.

Anschließend starten die USA ins Turnier und treffen ab 3 Uhr auf Paraguay.

Die ghanaische Nationalmannschaft muss im ersten Gruppenspiel gegen Panama auf Thomas Partey (32) verzichten. Ihm wurde die Einreise von den USA nach Kanada verweigert, bestätigte die FIFA.

Die Probleme mit Visa stehen vermutlich im Zusammenhang mit den Missbrauchsvorwürfen gegen den ehemaligen Arsenal-Spieler. Partey steht seit April in London vor Gericht, dem 32-Jährigen wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Die nächste Anhörung findet im Oktober statt, ein Urteil wird erst Mitte 2027 erwartet.

In die USA durfte er hingegen einreisen und wohnt im WM-Quartier von Ghana in Boston. Das Auftaktspiel der „Black Stars“ findet jedoch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Toronto statt.

Miroslav Klose (48) hält mit 16 WM-Toren aktuell den Rekord als bester Torschütze bei Weltmeisterschaften. Doch das könnte sich in den kommenden Wochen ändern. Der frühere DFB-Stürmer und heutige Trainer von Nürnberg ist jedenfalls überzeugt davon.

„Ich gehe davon aus, dass mein Rekord bei diesem Turnier fällt“, sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Durch das größere Teilnehmerfeld gibt es mehr Spiele und somit mehr Chancen, Tore zu erzielen.“

Vor allem Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12 Treffer) könnten den Rekord brechen. Argentinien und Frankreich könnten laut Klose auch „weit kommen“, was weitere Tore der beiden wahrscheinlich macht. „Das ist vollkommen in Ordnung, der Rekord wird ohnehin irgendwann gebrochen“, so der 49-Jährige.

Wenn er sich etwas aussuchen dürfte, würde Klose seinen Rekord lieber an Messi übergeben: „Ich bin schon immer ein großer Fan von Messi. Er ist ein Genie.“

Wie der DFB mitteilte, wird die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling auch bei der WM 2026 gespielt.

Das Lied wurde gemeinsam mit den zwei „Signature Songs“ „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer von der FIFA genehmigt. Wann genau die beiden letzten Songs bei den Spielen der deutschen Mannschaft erklingen, steht noch nicht fest.

„Major Tom“ hatte bei der Heim-EM 2024 die bisherige Torhymne „Kernkraft 400“ von Zombie Nation abgelöst und löste bei den Fans einen regelrechten Hype aus.

Marc Cucurella (27) sorgte bei der WM mit einer ungewöhnlichen Ankündigung für Aufsehen.

Der Chelsea-Profi möchte sich im Fall eines spanischen WM-Siegs das Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente (64) als Tattoo auf den Bizeps stechen lassen. „Ich unterschreibe das“, sagte er mutig zu seinem eigenen Vorschlag gegenüber „Radio Cope“.

Nach dem EM-Erfolg vor zwei Jahren hatte sich der Verteidiger bereits die Haare komplett rot gefärbt. Deutsche Fans werden sich wohl eher an sein angebliches Handspiel nach einem Schuss von Musiala im Viertelfinale erinnern, das nicht mit einem Elfmeter vom englischen Schiedsrichter Anthony Taylor (47) geahndet wurde.

Am Donnerstagabend verpassten Zuschauer der WM-Eröffnungsshow im ZDF zunächst den Beginn – sie sahen stattdessen Werbung.

Der öffentlich-rechtliche Sender zeigte zunächst eine Expertenrunde im Studio und anschließend Werbeblöcke, sodass Fans mehrere Minuten und Auftritte von Künstlern wie Danny Ocean, J Balvin und Lila Downs verpassten.

Das ZDF zeigte sich am Freitag einsichtig: „Das ZDF muss einen Teil seines Haushalts durch Werbung finanzieren. ARD und ZDF dürfen montags bis samstags, ausgenommen an Feiertagen, bis zu 20 Minuten Werbung vor 20 Uhr ausstrahlen. Der letzte Werbeblock am WM-Eröffnungstag war gegen 19:44 Uhr“, lautete die Erklärung.

Zu diesem Zeitpunkt lief die Eröffnungsshow bereits. Immerhin konnten die Headliner Shakira und der WM-Song „Dai Dai“ dann in voller Länge genossen werden. Der Sender wies zudem darauf hin, dass die Feier komplett in der Mediathek als Re-Live verfügbar ist. Warum die Werbung nicht in die über zweistündige Vorberichterstattung verlegt wurde, blieb unerklärt.

Vor einem Jahr hatte Friedrich Merz (70) der deutschen Frauen-Nationalmannschaft für die EM in der Schweiz nur über seinen Sprecher Stefan Kornelius (60) viel Erfolg gewünscht. Nun suchte der Bundeskanzler den direkten Kontakt zu den DFB-Herren.

Der 70-Jährige schaltete sich per Videocall bei Kapitän Joshua Kimmich (31) sowie Kai Havertz (27) und Jonathan Tah (30) dazu. Das zeigte ein auf Instagram veröffentlichtes Video. Die Aktion wirkte zwar als nette Geste, wirkte aber auch etwas inszeniert.

„Hallo, hier spricht Friedrich Merz“, begann der Kanzler das Gespräch. Im Lauf des Austauschs mischte sich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ein. Merz betonte die Unterstützung im Land: „Ganz Deutschland drückt euch die Daumen! Hier fiebert jeder mit!“ Die Spieler bedankten sich herzlich und betonten, wie wichtig der Rückhalt sei: „Brauchen wir!“, so die Nationalspieler.

Zum Abschluss gab Merz noch motivierende Worte mit auf den Weg und kündigte einen weiteren Austausch mit Nagelsmann an: „Viele Grüße, toi, toi, toi. Ich würde sagen, Herr Nagelsmann, wir telefonieren mal zwischendurch, wenn die ersten Spiele vorbei sind.“

Das Netz ist begeistert von einer Gans, die kurz nach dem Eröffnungsspiel viral geht.

Ein Video zeigt das Tier entspannt im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft durch die Straßen watscheln, unbeeindruckt von den Menschenmassen. Wo die Aufnahme entstand und was die Gans genau vorhat, bleibt unklar.

Lokale Medien berichten, dass die Gans im Auftrag ihres Besitzers, einem Straßenverkäufer, unterwegs ist. Sie werde immer wieder als fragwürdige Marketingaktion mit einem kleinen Schild am Hals eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu erregen und so den Verkauf anzukurbeln.

Tierliebhaber mögen über diesen Hintergrund den Kopf schütteln, doch im Netz wird die Szene begeistert gefeiert.

Die Einschaltquoten zum WM-Start können sich sehen lassen: Das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika erreichte im ZDF durchschnittlich 10,04 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 46,5 Prozent beim Gesamtpublikum. Damit wurde die Eröffnungsbegegnung der WM 2018 in Katar deutlich übertroffen.

Damals verfolgten nur 6,21 Millionen die 0:2-Niederlage des Gastgebers gegen Ecuador.

Wie befürchtet, wurde der WM-Auftakt in verschiedenen Regionen Mexikos von Demonstrationen begleitet, die nicht immer friedlich verliefen.

Am Aztekenstadion, wo das Eröffnungsspiel stattfand, kam es während der Feierlichkeiten zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen teilweise vermummten Demonstranten und der Polizei.

In Mexiko-Stadt protestierten radikale Mitglieder der Lehrergewerkschaft CNTE mit Forderungen nach Rentenreformen, höheren Gehältern und besseren Arbeitsbedingungen. Bereits Anfang Mai hatten sie bei Demonstrationen Ausschreitungen verursacht.

Unglücklicherweise muss Co-Gastgeber Kanada beim WM-Auftakt gegen Bosnien und Herzegowina auf Alphonso Davies (25) verzichten.

Der Bayern-Profi laboriert weiterhin an einer Muskelverletzung im Oberschenkel und wird am Freitag (Anpfiff 21 Uhr) nicht zur Verfügung stehen. Dennoch gibt es positive Signale:

„Wir haben gestern ein MRT gemacht, das sehr gute Fortschritte zeigt. Er heilt fast komplett. Wir werden die Belastung jetzt steigern. Für morgen steht er nicht zur Verfügung, aber wir sind optimistisch, dass er sich gut erholt“, erklärte Trainer Jesse Marsch (52).

In der zweiten Partie der Gruppe A siegte Südkorea spät mit 2:1 gegen Tschechien.

Der tschechische Kapitän Ladislav Krejci brachte sein Team in der 59. Minute in Führung, doch neun Minuten später gelang In-beom Hwang der Ausgleich. In der 80. Minute erzielte Hyeon-gyu Oh dann den viel bejubelten Siegtreffer.

Südkorea – Tschechien 2:1 (0:0)

Tore: 0:1 Ladislav Krejci (59.), 1:1 I. Hwang (67.), 2:1 Oh (80.)

Gelbe Karten: Ki-hyuk Lee (1) / –

Mexiko feierte im ersten WM-Spiel einen 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Südafrika. Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio verteilte dabei gleich drei rote Karten.

Mexiko – Südafrika 2:0

Torschützen: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)

Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)

Besondere Vorkommnisse: Rote Karten Yaya Sithole (50.), Zwane (84.), Montes (90.+2)

Die WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada ist gestartet!

Im Aztekenstadion rollt der Ball, damit beginnen sowohl das Turnier als auch das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Wird sich der Gastgeber bei der Neuauflage des ersten Spiels der WM 2010 durchsetzen, oder gelingt Südafrika erneut eine Überraschung? Vor 16 Jahren hatte „Bafana Bafana“ durch ein legendäres Tor von Siphiwe Tshabalala mit 1:0 gewonnen, damals als Gastgeber. Heute schließt sich somit ein Kreis.

Hollywood-Star Salma Hayek moderiert die WM-Eröffnung im Aztekenstadion.

Danach beginnt die Nationenparade: Die Fahnen aller 48 Teilnehmer werden auf das Feld getragen.

Während sich die mexikanische Nationalmannschaft bei lautstarkem Applaus aufwärmt, herrscht vor dem Stadion bereits reges Gedränge in der offiziellen Fanzone auf dem Zócalo.

Ein Stadtbeamter rief über ein Megafon: „Hört auf zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder, benehmt euch!“ In den Tagen zuvor gab es auf dem Platz bereits Proteste.

Die Stars der Eröffnungsfeier sind Shakira und Burna Boy, die ihren WM-Song „Dai Dai“ performen.

Das Aztekenstadion ist bunt gefüllt und erstrahlt in leuchtenden Farben. Nach dem Lied startet ein farbenfrohes Feuerwerk.

Die Feierlichkeiten im Aztekenstadion haben begonnen!

Zurzeit spielen die Los Angeles Azules, eine mexikanische Cumbia-Band, während Tänzer um einen übergroßen WM-Pokal auf dem Spielfeld herumtanzen.

In wenigen Stunden wird die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada offiziell eröffnet und der Ball zum ersten Mal rollen.

Der Startschuss fällt um 19:30 Uhr im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt mit der großen Eröffnungsfeier, bei der Shakira und Burna Boy als Headliner auftreten. Außerdem sind J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana mit dabei.

Dies ist die erste von insgesamt drei Eröffnungsfeiern. Am Freitag geht es ab 19:30 Uhr in Toronto unter anderem mit Alanis Morissette weiter, und in der Nacht zum Samstag (1:20 Uhr) tritt Katy Perry bei der US-Eröffnung auf.

Das heutige Spektakel wird im ZDF übertragen, die Vorberichterstattung begann bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr erfolgt der Anpfiff des ersten WM-Spiels zwischen Mexiko und Südafrika. In der Nacht trifft Südkorea ab 4 Uhr deutscher Zeit auf Tschechien.

Der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao wurde offiziell bekanntgegeben: Jalal Jayed (39) wird am Sonntag (19 Uhr) in Houston die Partie leiten, teilte die FIFA mit.

Der marokkanische Schiedsrichter gilt international als eher unerfahren und hat bislang nur vier Einsätze beim Afrika Cup, darunter das Spiel um Platz drei der letzten Ausgabe. Zudem pfiff er vier Partien bei der U20-WM 2025.

An den Linien assistieren ihm seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37). Als vierter Offizieller ist der Südafrikaner Abongile Tom (34) im Einsatz.

Die Freude über das neue Nationaltrikot von Haiti währte nur kurz: Die FIFA forderte Änderungen am Design.

Der Ausrüster Saeta und der haitianische Fußballverband hatten ein Motiv entworfen, das an die Schlacht von Vertières von 1803 erinnerte und den historischen Sieg feierte, der den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Die FIFA sah darin jedoch einen Verstoß, da Trikots keine „politischen, religiösen oder persönlichen Botschaften oder Slogans“ enthalten dürfen.

Saeta passte das Design an, betonte aber, dass es nicht politisch gemeint gewesen sei: „Obwohl diese Auslegung von unserer Absicht abwich, respektierte Saeta den Prozess und setzte die von der FIFA vorgegebenen Anforderungen um“, erklärte der Hersteller.

Das finale Design sei als Hommage an die Männer und Frauen gedacht, die täglich an der Zukunft Haitis arbeiten, und nicht als politisches Statement.

Der Kult-Krake Paul ist zurück – zumindest in digitaler Form. Der TV-Sender RTL II lässt ihn mittels Künstlicher Intelligenz die WM tippen.

Das KI-Modell wird zuvor mit „Fun Facts“ wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer hat mehr Tattoos?“ gefüttert, bevor es in mehreren kurzen Clips Vorhersagen zu ausgewählten WM-Spielen macht. „Paul 2.0“ läuft als Mini-Format täglich um 16 Uhr nach „RTLzweiNews“. Die Premiere ist am Eröffnungstag, dem 11. Juni, geplant, insgesamt sind 27 Videos vorgesehen.

Der echte Paul, eine gewöhnliche Krake, wurde durch seine korrekten Tipps aller Spiele der deutschen Mannschaft sowie des WM-Finales 2010 zum Orakel. Er starb am 26. Oktober 2010 eines natürlichen Todes im Sea Life Oberhausen. Seine Asche steht im Fußballmuseum Dortmund.

Die iranische Regierung droht kurz vor WM-Beginn mit drastischen Konsequenzen, falls auf den Tribünen nicht alles nach ihren Vorstellungen abläuft.

„Wir haben der FIFA mitgeteilt, dass das Team das Spiel abbrechen würde, sobald auf den Tribünen politische Parolen zu hören sind“, warnte Sportminister Ahmed Donjamali. Proteste der persischen Diaspora gegen die iranische Führung sowie das Zeigen falscher Flaggen sollen laut Iran zu Spielabbrüchen führen. Die islamische Republik besteht darauf, dass nur ihre offizielle Flagge gezeigt wird, nicht die alte persische Fahne.

Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich gegenüber CNN zur verweigerten Einreise des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34).

Die Sicherheitsüberprüfung am Flughafen Miami habe Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen ergeben, erklärte ein nicht namentlich genannter Vertreter. Zuvor hatte die US-Grenzschutzbehörde CBP nur von „Bedenken im Rahmen der Sicherheitsprüfung“ gesprochen.

Artan erklärte der New York Times, dass er alle erforderlichen Papiere und ein gültiges Visum besaß. Die US-Grenzbeamten hätten ihn jedoch bei der Einreise zu politischen Vorgängen in Somalia und zur Terrorgruppe Al-Shabaab befragt.

Der 34-Jährige wurde 2025 als bester männlicher Schiedsrichter Afrikas ausgezeichnet und ist einer von sieben Unparteiischen, die vom Kontinentalverband für die WM nominiert wurden.

Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitung läuft nicht reibungslos.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war auch in Florida spürbar, wo sich das Team von Trainer Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni aufhält.

Medienberichten zufolge wurden die Erschütterungen auch in mexikanischen Ferienorten wie Cancún und Tulum sowie im Walt Disney World Resort registriert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Das Beben war das stärkste in der Region seit 1880, als eine Stärke von 6,0 gemessen wurde.

Eigentlich sollte Omar Artan als Schiedsrichter bei der WM im Einsatz sein. Doch trotz gültigen Visums darf der Somalier keinen US-amerikanischen Boden betreten.

Der Co-Gastgeber verweigerte Artan die Einreise, wie ein FIFA-Sprecher am Montag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Daher kann der Unparteiische nicht an der WM teilnehmen.

Ein Grund für die Entscheidung wurde nicht genannt. Somalia gehört jedoch zu den Ländern, die auf einer von der Regierung unter Präsident Donald Trump (79) eingeführten Einreiseverbotsliste stehen.