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WM 2026 live: Diese Begegnungen im Sechzehntelfinale sind bereits fix

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada läuft auf Hochtouren. Bei diesem XXL-Turnier, das bis zum 19. Juli andauert, nehmen erstmals 48 Nationen teil. Die deutsche Nationalmannschaft startete mit einem begeisternden 7:1-(3:1)-Erfolg gegen Curaçao. Im Anschluss folgte ein weiterer Sieg gegen die Elfenbeinküste mit 2:1 (0:1), bei dem zwei Joker-Tore von Deniz Undav entscheidend waren.

Das abschließende Gruppenspiel gegen Ecuador brachte allerdings einen kleinen Dämpfer, denn die DFB-Elf unterlag am Donnerstag in New York mit 1:2. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) verfolgt das große Ziel, den WM-Titel zu gewinnen – doch bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York liegt noch ein langer Weg vor dem Team. Titelverteidiger ist Argentinien, das im Winter 2022 in Katar mit Superstar Lionel Messi (38) den Pokal holte.

In unserem WM-Liveticker versorgen wir euch während des Turniers mit allen relevanten Neuigkeiten.

Da einige Gruppen bereits abgeschlossen sind, stehen nun auch erste Partien für das Sechzehntelfinale fest. Diese lauten:

Südafrika – Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien – Japan (Montag, 19 Uhr)

Niederlande – Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

USA – Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

In den letzten Spielen haben sich Niederlande, Japan, Schweden und Australien für das Sechzehntelfinale qualifiziert.

Die Ergebnisse der vergangenen Nacht im Überblick:

Gruppe D

Türkei – USA 3:2 (2:1)

Türkei: Cakir – Z. Celik (84. Söyüncü), Kabak, Bardakci, Elmali – Özcan, Kökcü (88. Ayhan) – Aydin (90.+1 Müldür), Güler, Yildiz (84. Uzun) – Ba. Yilmaz (90.+1 Kahveci)

USA: Turner – Scally (76. Freeman), M. Robinson, Mckenzie, Trusty – Berhalter – B. Aaronson (76. Zendejas), Reyna (76. Dest), McKennie (86. M. Tillman), Weah (58. Pulisic) – Pepi

Referee: Mustapha Ghorbal (Algerien)

Zuschauer: 70.492 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Trusty (3.), 1:1 Güler (10.), 2:1 Kökcü (31.), 2:2 Berhalter (49.), 3:2 Ayhan (90.+8)

Gelbe Karten: – / Berhalter (1)

Paraguay – Australien 0:0

Paraguay: Gill – Velázquez, G. Gomez, Alderete (84. Canale) – J. J. Cáceres, Cubas, Maidana (46. Mauricio) – D. Gomez (90.+2 Bobadilla), Galarza (90.+2 Alonso) – Ávalos (67. Arce), Enciso

Australien: Beach – Circati, H. J. Souttar, Herrington – Bos, Irvine (84. Okon-Engstler), O'Neill, Behich – Volpato (58. Hrustic), Metcalfe – Irankunda (84. Yengi)

Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)

Zuschauer: 68.827 (ausverkauft)

Gelbe Karten: D. Gomez (2) / Irvine (1)

Gruppe E

Curaçao – Elfenbeinküste 0:2 (0:1)

Curaçao: Room – Gaari (77. Kastaneer), Obispo, Floranus, Brenet (90. Sambo), Fonville (77. Noslin) – Comenencia (61. Antonisse), L. Bacuna, Chong, J. Bacuna – Locadia (90. Kuwas)

Elfenbeinküste: Y. Fofana – G. Doué, Kossounou, O. Diomande, Operi – Amad Diallo (46. Inao Oulaï), Kessié (77. Seri), Sangaré, Y. Diomande (67. B. Touré) – Bonny (67. Diakité), Pépé (67. Wahi)

Unparteiischer: Glenn Nyberg (Schweden)

Zuschauer: 68.324

Tore: 0:1 Pépé (7.), 0:2 Pépé (64.)

Gelbe Karten: J. Bacuna (2), Kastaneer (2) / Pépé (1)

Ecuador – Deutschland 2:1 (1:1)

Gruppe F

Japan – Schweden 1:1 (0:0)

Japan: Z. Suzuki – Seko (75. Watanabe), Itakura (39. Taniguchi), H. Ito – Sugawara, Tanaka, Kamada, Nakamura (75. Nagatomo) – Doan (66. J. Ito), Ueda (66. Ogawa), Maeda

Schweden: Widell Zetterström – Lagerbielke, Hien (37. Bergvall), Lindelöf (87. Starfelt) – Bernhardsson (75. Svensson), Stroud (75. Sema), Y. Ayari, Gudmundsson (87. Nygren) – Elanga, Gyökeres, Isak

Schiri: Ivan Barton (El Salvador)

Zuschauer: 70.137

Tore: 1:0 Maeda (56.), 1:1 Elanga (62.)

Gelbe Karten: Taniguchi (1) / Hien (1), Gyökeres (1)

Tunesien – Niederlande 1:3 (0:2)

Tunesien: Dahmen – Valery, Ben Hamida (67. Ben Ouanes), M. Talbi, Abdi – Khedira (67. Hadj Mahmoud), Skhiri, Ben Slimane (67. Achouri), Hannibal, Gharbi (75. Chaouat) – Mastouri (90. Tounekti)

Niederlande: Verbruggen – Dumfries, Aké, Van Dijk, van Hecke – F. de Jong (72. Koopmeiners), Gravenberch, Reijnders (72. Kluivert) – Malen (72. Summerville), Gakpo (84. Lang), Brobbey (77. Depay)

Schiedsrichterin: Katia Garcia (Mexiko)

Zuschauer: 68.391

Tore: 0:1 Skhiri (3./Eigentor), 0:2 Brobbey (7.), 1:2 Mastouri (54.), 1:3 van Hecke (62.)

Die schwedische Nationalmannschaft zeigte sich erstaunt, als sie ihr Trainingsgelände in Frisco besichtigte. „Ich dachte nur: ‚Was ist denn hier passiert?‘“, erzählte Mittelfeldspieler Besfort Zeneli der Zeitung „Aftenposten“. Er fügte hinzu: „Soweit ich weiß, gab es keinen Sturm.“

Tatsächlich gab es keinen Sturm, sondern derzeit finden Renovierungsarbeiten am Stadion statt. „Sie wollten etwas abreißen, aber es sieht so aus, als ob es in die falsche Richtung gefallen ist“, erklärte Manager Stefan Pettersson (63). Glücklicherweise wurde niemand verletzt. „Sie haben wahrscheinlich etwas gesprengt – und dabei ist etwas schiefgelaufen.“

Eine Tribünenseite stürzte somit auf die provisorische Pressetribüne, die für die WM-Berichterstattung errichtet wurde. Die Vorbereitungen auf das abschließende Gruppenspiel gegen Japan (Freitagnacht, 1 Uhr) wurden davon allerdings nicht beeinträchtigt.

Vor dem letzten Gruppenspiel der Deutschen am Donnerstagabend (22 Uhr) gegen Ecuador hatten viele Fans gehofft, den Edeljoker Deniz Undav von Beginn an zu sehen, doch Bundestrainer Julian Nagelsmann erteilte diesem Wunsch eine Absage.

Wie er während des Turniers mehrfach betonte, soll sich die Mannschaft weiter einspielen. Daher finden nur notwendige Wechsel auf den Positionen statt. „Wir haben jetzt zwei Spiele absolviert, und jetzt wird diskutiert, wie viel wir wechseln. Wir wollen uns auf die K.-o.-Phase vorbereiten“, erklärte Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

So wird Antonio Rüdiger für Nico Schlotterbeck (WM-Aus wegen Bänderriss im Sprunggelenk) in der Innenverteidigung auflaufen. Auf der linken Abwehrseite rückt David Raum für Nathaniel Brown ins Team, der mit muskulären Problemen an den Adduktoren zu kämpfen hat.

Undav selbst zeigt sich mit seiner Rolle zufrieden: „Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier“, sagte der Stürmer vom VfB Stuttgart. Jeder Spieler kenne seine Aufgabe: „Ich bin zweimal eingewechselt worden – und wir haben die Spiele gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft so weit wie möglich kommen“, erklärte er.

In der vergangenen Nacht fanden die ersten Gruppenfinals statt, die einige Überraschungen mit sich brachten. Südafrika sicherte sich mit einem 1:0 gegen Südkorea den Einzug ins Sechzehntelfinale, die Schweiz besiegte Kanada, und Bosnien-Herzegowina bewahrte sich mit einem 3:1-Sieg gegen Katar die Chance auf das Weiterkommen.

Die Ergebnisse im Überblick:

Gruppe A

Tschechien – Mexiko 0:3 (0:0)

Tschechien: Kovár – Holes (64. Soucek (87. Sojka)), Hranac, Ladislav Krejci – Coufal, Sadilek, Cerv (87. Chory), Doudera – Sulc, Visinsky (56. Provod) – Hlozek (64. Schick)

Mexiko: Rangel (78. Ochoa) – J. Sanchez, Reyes, Montes, M. Chávez (78. Gallardo) – Mora (72. Fidalgo), E. Alvarez, Romo Barron (63. O. Vargas) – Alvarado, G. Martínez (63. S. Giménez), Quinones

Schiedsrichter: Yael Falcón (Argentinien)

Zuschauer: 80.824

Tore: 0:1 M. Chávez (55.), 0:2 Quinones (61.), 0:3 Fidalgo (90.+4)

Gelbe Karten: – / E. Alvarez (1)

Südafrika – Südkorea 1:0 (0:0)

Südafrika: R. H. Williams – Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba – Sithole, Mbatha – Maseko (75. Rayners), Mofokeng (80. J. Adams), Appollis (62. Moremi) – Makgopa

Südkorea: Seung-gyu Kim – Han-beom Lee, Minjae Kim (66. Park), Ki-hyuk Lee – Tae-seok Lee (46. Castrop), I. Hwang, Paik (46. Jingyu Kim), Seol – Kang-in Lee, H. Hwang (46. H. Son) – Oh (74. G. Cho)

Schiedsrichter: Facundo Tello (Argentinien)

Zuschauer: 51.243

Tor: 1:0 Maseko (63.)

Gelbe Karten: Modiba (1) / G. Cho (1)

Gruppe B

Schweiz – Kanada 2:1 (0:0)

Schweiz: Kobel – Jaquez (74. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez – Xhaka – Freuler, Sow (74. Aebischer) – Manzambi (85. Fassnacht) – R. Vargas (80. Ndoye), Embolo (85. Itten)

Kanada: Crépeau – Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea (83. Shaffelburg) – Buchanan (74. P. David), N. D. Saliba, Choinière (58. Eustaquio), A. Ahmed (58. Millar) – J. David, Larin (58. Oluwaseyi)

Unparteiischer: Ramon Abatti (Brasilien)

Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)

Tore: 1:0 R. Vargas (46.), 2:0 Manzambi (57.), 2:1 P. David (76.)

Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)

Bosnien-Herzegowina – Katar 3:1 (2:1)

Bosnien: Vasilj – Malic (46. Memic), Katic (63. Hadzikadunic), Radeljic, Kolasinac – Bajraktarevic, Sunjic (46. Tahirovic), Basic, Alajbegovic (82. Burnic) – Dzeko (64. Mahmic), Demirovic

Katar: Abunada – Khoukhi, Pedro Miguel, Al-Brake – Junior (79. Alaaeldin), Gaber (46. Hatem), Boudiaf (72. A. Ali), Laye, Al-Haydos (56. Al-Ganehi) – Fathy (79. Mannai) – Afif

Schiedsrichter: Jesús Valenzuela (Venezuela)

Zuschauer: 66.925

Tore: 1:0 Alajbegovic (29.), 2:0 Al-Brake (34./Eigentor), 2:1 Al-Haydos (42.), 3:1 Mahmic (80.)

Gelbe Karten: Mahmic (1) / Fathy (2)

Im Kampf um den Verbleib bei der WM 2026 zeigten die Bosnier Nervenstärke und sicherten sich mit dem 3:1-Sieg gegen Katar den dritten Platz in der Gruppe.

Besonders die erste Halbzeit bot spannende Momente: Alajbegovic erzielte in der 29. Minute ein sehenswertes Tor, wenig später unterlief Dzeko ein unglückliches Eigentor (34.), doch kurz vor der Pause meldete sich Katar mit dem Anschlusstreffer (42.) zurück.

Nach dem Seitenwechsel war Katar bemüht, konnte jedoch keine weiteren gefährlichen Chancen kreieren. Schließlich nutzten die Bosnier ihre Räume und erzielten in der 80. Minute den entscheidenden Treffer zum 3:1-Endstand.

In einem umkämpften Spiel um den Gruppensieg behauptete sich die Schweiz mit 2:1 und sicherte sich somit Platz eins in Gruppe B.

Die Begegnung war in der ersten Halbzeit intensiv, jedoch ohne Tore. Nach dem Seitenwechsel sorgten Vargas (46.) und Manzambi (57.) mit schnellen Treffern für die Wende. Kanada konnte zwar in der 76. Minute noch den Anschlusstreffer erzielen, doch das änderte nichts an der Schweizer Führung.

Schweiz – Kanada 2:1 (0:0)

Schweiz: Kobel – Jaquez (74. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez – Xhaka – Freuler, Sow (74. Aebischer) – Manzambi (85. Fassnacht) – R. Vargas (80. Ndoye), Embolo (85. Itten)

Kanada: Crépeau – Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea (83. Shaffelburg) – Buchanan (74. P. David), N. D. Saliba, Choinière (58. Eustaquio), A. Ahmed (58. Millar) – J. David, Larin (58. Oluwaseyi)

Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)

Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador musste die DFB-Elf beim Abschlusstraining auf Nathaniel Brown (23) verzichten, der nur ein individuelles Laufprogramm absolvierte.

Der 23-Jährige leidet an Problemen im Adduktorenbereich und wird voraussichtlich auch gegen Ecuador pausieren, wie der kicker berichtet. David Raum wird deshalb auf der linken Abwehrseite starten und damit sein WM-Debüt in der Startelf feiern.

Ob Brown nur kurzzeitig geschont wird oder die Verletzung längerfristig ausfällt, bleibt abzuwarten. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird sich voraussichtlich auf der Pressekonferenz dazu äußern.

Obwohl es für Deutschland im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador nur noch um ein gutes Gefühl für die K.-o.-Phase geht, spricht sich Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg (57) gegen große Veränderungen in der Aufstellung aus.

„Nagelsmann darf jetzt keinesfalls den Fehler begehen, gegen Ecuador zu viel zu verändern oder gar eine komplett andere Startelf aufzustellen – das würde vieles zerstören, was sich die DFB-Elf in den ersten Spielen erarbeitet hat“, betonte Effenberg bei t-online.

Insbesondere bei zwei viel diskutierten Personalien plädiert der Vize-Europameister von 1992 dafür, an der bisherigen Aufstellung festzuhalten: „Dass plötzlich Oliver Baumann für Manuel Neuer im Tor steht oder Deniz Undav von Anfang an spielt, weil es gegen Ecuador ja eigentlich um nichts mehr geht? Davon halte ich nichts.“

Das Turnier ist bereits in vollem Gange, dennoch hofft die FIFA weiterhin, eine Regeländerung durchsetzen zu können. Laut Informationen des Portals The Athletic soll der Ablauf vor einem Elfmeterschießen in der K.-o.-Runde verändert werden.

Derzeit wirft der Schiedsrichter zwei Münzen: eine zur Wahl der Spielfeldseite und eine für das Team, das zuerst schießen darf. Zukünftig soll nur noch ein Münzwurf stattfinden, dessen Gewinner dann entscheiden muss, ob er die Seite oder den Ablauf wählt. So soll verhindert werden, dass ein Team beide Vorteile erhält.

Der Vorschlag der FIFA befindet sich aktuell beim International Football Association Board (IFAB), das für Regeländerungen zuständig ist. Damit die Änderung noch während des Turniers umgesetzt werden kann, müsste die Entscheidung vor Beginn der K.-o.-Phase am 28. Juni fallen.

Nach dem beeindruckenden 5:0-Sieg Portugals gegen Usbekistan sahen die Fans bei der WM ein torloses Unentschieden zwischen England und Ghana.

Kroatien konnte sich knapp mit 1:0 gegen Panama durchsetzen, und Kolumbien reichte ein Treffer, um drei Punkte gegen die Demokratische Republik Kongo zu holen.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Kolumbien – DR Kongo 1:0 (0:0)

Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta – J. Arias (77. Rios), James Rodríguez (58. J. Quintero), Luis Díaz – Suárez (58. Cordoba)

DR Kongo: Mpasi – Wan-Bissaka, Mbemba, Kapuadi, Masuaku (71. J. Kayembe), Tuanzebe – Mukau (46. Sadiki), Moutoussamy (82. Mbuku), E. Kayembe (71. Pickel) – Bakambu (57. Banza), Wissa

Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)

Zuschauer: 45.358 (Guadalajara)

Tor: 1:0 Muñoz (76.)

Panama – Kroatien 0:1 (0:0)

Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos (77. C. Waterman), Andrade – M. Murillo, C. Martinez, Harvey, Blackman (90. Davis) – Bárcenas (90. To. Rodríguez), J. L. Rodriguez – Fajardo (83. Londono)

Kroatien: Livakovic – Sutalo, Pongracic, Gvardiol (46. Kramaric) – Stanisic, Modric (81. Mario Pasalic), Kovacic (72. P. Sucic), Perisic – Marco Pasalic (72. L. Sucic), Baturina – Musa (46. Budimir)

Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)

Zuschauer: 43.036 (Toronto)

Tor: 0:1 Budimir (54.)

Gelbe Karten: Bárcenas (1) / P. Sucic (1)

England – Ghana 0:0

England: Pickford – R. James, Konsa, Guehi, Spence (65. O'Reilly) – Anderson (74. Eze), Rice – Madueke (83. Rashford), Ju. Bellingham (74. Rogers), A. Gordon (65. Saka) – Kane

Ghana: Asare – Senaya (87. Peprah Oppong), Adjetey, Opoku, Mensah – Thomas Partey, Yirenkyi – I. Williams (66. Fatawu), Sibo, Semenyo – J. Ayew (66. Adu (90.+5 Baba)

Schiedsrichter: Héctor Said Martínez Sorto (Honduras)

Zuschauer: 63.983 (Boston)

Gelbe Karten: Rice (1) / I. Williams (1)

Ein trauriger Moment überschattet die WM: Didier Deschamps (57), Trainer der französischen Nationalmannschaft, kehrt aufgrund des Todes seiner Mutter vorübergehend in seine Heimat zurück.

Der französische Verband FFF teilte mit, dass Deschamps’ Mutter am Dienstagmorgen verstorben ist. Der Nationaltrainer wird an der Beerdigung in Frankreich teilnehmen und in den kommenden Tagen von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten. Auch beim letzten Gruppenspiel zwischen Frankreich und Norwegen wird Deschamps nicht an der Seitenlinie sein.

„Didier Deschamps kann das Training vor dem Spiel gegen Norwegen nicht leiten und wird auch am Freitag beim abschließenden Gruppenspiel nicht auf der Trainerbank sitzen“, heißt es in der Verbandsmeldung. „Er musste heute Morgen den schmerzlichen Verlust seiner Mutter verkraften und reist zurück nach Frankreich, um an der Beerdigung teilzunehmen.“

Portugal zeigte nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen Kongo eine starke Reaktion und gewann eindrucksvoll mit 5:0 gegen Usbekistan.

Den Auftakt machte Cristiano Ronaldo (41) mit seinem frühen Treffer in der fünften Minute, womit er gleich mehrere Rekorde erzielte: Er ist nun der erste Spieler, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften traf, und überholte mit seinem zehnten WM-Tor die portugiesische Legende Eusébio (9).

Nach 17 Minuten stand es bereits 2:0, als Nuno Mendes einen Freistoß verwandelte. Usbekistan kam offensiv kaum zur Geltung, lediglich ein abgepfiffenes Abseitstor gab es. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Ronaldo auf 3:0.

Auch nach Wiederanpfiff dominierten die Portugiesen das Geschehen und nutzten eine Ecke zum 4:0 (60.). Danach ließ das Tempo etwas nach, Portugal schaltete zurück, während den Usbeken die Qualität fehlte. Den 5:0-Endstand setzte Joker Rafael Leão mit einem tollen Abschluss.

Portugal – Usbekistan 5:0 (3:0)

Portugal: D. Costa – João Cancelo (46. N. Semedo), R. Dias, Veiga, Nunes – J. Neves (76. B. Silva), Vitinha (83. Leão) – João Félix (63. Trincao), B. Fernandes, Neto (46. Conceicao) – Cristiano Ronaldo

Usbekistan: Nematov – Khusanov, Abdullaev, Ashurmatov – Karimov (90.+2 Jiyanov), Ganiev, Shukurov (90.+2 Esanov), Khamrobekov (46. Mozgovoy), Nasrullaev (46. Alizhonov) – Fayzullaev (73. Sergeev) – Shomurodov

Tore: 1:0 Cristiano Ronaldo (6.), 2:0 N. Mendes (17.), 3:0 Cristiano Ronaldo (39.), 4:0 Khusanov (60./Eigentor), 5:0 Leão (87.)

Gelbe Karten: Veiga (1) / Khamrobekov (1)

Auch wenn Nico Schlotterbeck (26) für den Rest des Turniers ausfällt, bleibt der Innenverteidiger von Borussia Dortmund Teil des Teams.

Im Spiel gegen die Elfenbeinküste musste Schlotterbeck nach nur 45 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Am Folgetag wurde bei ihm ein Bänderriss im linken Sprunggelenk diagnostiziert.

Eine vorzeitige Abreise ist derzeit nicht geplant, der Verteidiger wird die Mannschaft weiterhin unterstützen und eine Führungsrolle übernehmen. „Er wird die Mannschaft begleiten und den Teamgeist stärken“, erklärte Sportdirektor Rudi Völler (66).

Ein tragisches Ereignis überschattete ein Public Viewing in Amman, der Hauptstadt Jordaniens: Wie das Innenministerium berichtete, kam es auf dem Haschemitischen Platz während des Spiels Jordanien gegen Algerien zu einem Gedränge, bei dem eine Person ums Leben kam.

Der Betroffene wurde zunächst ins Krankenhaus gebracht, erlag dort jedoch seinen Verletzungen. Acht weitere Personen wurden ebenfalls verletzt und in medizinische Einrichtungen eingeliefert. Ihr Zustand wird als stabil bis mittelschwer beschrieben.

Algerien drehte einen 0:1-Rückstand gegen Jordanien noch und gewann am Ende mit 2:1. Mit dieser Niederlage schied Jordanien aus dem Turnier aus.

Jordanien – Algerien 1:2 (1:0)

Jordanien: Abulaila – Haddad, Abu Dahab (90.+1 Obaid), Nasib, Al-Arab, Abu Taha (84. Abu Hashish) – Al-Taamari (84. Azaizeh), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, Al-Mardi (76. O. Al-Fakhouri) – Olwan (90.+1 Shararh)

Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri (85. Hadjam) – Boudaoui (46. Benbouali), Zerrouki (46. N. Bentaleb), Maza – Mahrez (76. Hadj Moussa), Gouiri (85. Belaïd), Chaibi

Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)

Zuschauer: 68.371 (San Francisco)

Tore: 1:0 Al-Rashdan (36.), 1:1 Benbouali (69.), 1:2 Gouiri (82.)

Gelbe Karten: Abu Dahab (1) / Zerrouki (1)

Frankreich gewann in der Nacht ein turbulentes Spiel gegen den Irak mit 3:0. Dabei gab es in Philadelphia Aufregung, da das Stadion wegen eines Unwetters kurzfristig geräumt werden musste.

Die französische Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht verunsichern: Ein Doppelpack von Kylian Mbappé sowie ein Treffer des Ex-Dortmunders Ousmane Dembélé sorgten für den klaren Sieg.

Norwegen sicherte sich dank eines Doppelpacks von Superstar Erling Haaland einen 3:2-Erfolg gegen Senegal. Frankreich und Norwegen sind somit vorzeitig für die K.-o.-Phase qualifiziert.

Frankreich – Irak 3:0 (1:0)

Frankreich: Maignan – Koundé (83. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne – M. Koné, Rabiot – O. Dembélé (68. D. Doué), Olise (68. Cherki), Barcola (83. Akliouche) – Mbappé (90.+1 M. Thuram)

Irak: Basil Fadhil – H. Ali, Tahseen (60. Sulaka), Hashim, Doski – Bayesh (68. Farji), Ismail (60. Amyn), Al-Ammari (68. Sher), Iqbal – Hussein (26. Al-Hamadi), Qasem

Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)

Zuschauer: 68.324 (Philadelphia)

Tore: 1:0 Mbappé (14.), 2:0 Mbappé (54.), 3:0 O. Dembélé (66.)

Gelbe Karten: – / Al-Ammari (1)

Norwegen – Senegal 3:2 (1:0)

Norwegen: Nyland – Ryerson (13. Pedersen), Ajer, Heggem (84. Östigard), Möller Wolfe – Ödegaard, S. Berge, Aursnes (46. Berg) – Sörloth (84. Bobb), Haaland, Nusa (71. Schjelderup)

Senegal: A. Mendy – Diatta, Koulibaly (72. P. M. Sarr), Niakhaté, E. H. M. Diouf (54. Jakobs) – Camara (63. Ciss), I. Gueye, P. Gueye (54. Mbaye) – I. Sarr, Jackson, Mané

Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)

Zuschauer: 80.663 (New York)

Tore: 1:0 Pedersen (43.), 2:0 Haaland (48.), 2:1 I. Sarr (53.), 3:1 Haaland (58.), 3:2 I. Sarr (90.+3)

Mit einer herausragenden Leistung führte Lionel Messi Argentinien frühzeitig in die K.-o.-Runde und schrieb dabei Geschichte.

Beim souveränen 2:0-Sieg gegen Österreich erzielte der Weltfußballer in Dallas seine WM-Tore 17 und 18, zog damit an Miroslav Klose vorbei und ist jetzt alleiniger WM-Rekordtorschütze.

Endstand

Argentinien – Österreich 2:0 (1:0)

Argentinien: Emiliano Martinez – Molina, Romero (57. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina (82. Tagliafico) – De Paul (82. Paredes), Mac Allister, Fernández, Almada (64. J. Alvarez) – Messi – La. Martínez (64. Gonzalez)

Österreich: A. Schlager – Posch (67. Prass), Danso, Alaba (67. Friedl), Laimer – Seiwald, X. Schlager – R. Schmid (78. Wimmer), Wanner (67. Arnautović), Sabitzer – Gregoritsch (85. Chukwuemeka)

Tore: 1:0 Messi (38.), 2:0 Messi (90.+5)

Gelbe Karten: F. Medina (1), Paredes (1) / Posch (1), Laimer (1)

Im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste geriet die deutsche Nationalmannschaft zunächst mit 0:1 in Rückstand. Erst mit der Einwechslung von VfB-Stürmer Deniz Undav (29) kam neuer Schwung ins Spiel. Mit zwei Toren sorgte er fast im Alleingang für die Wende und sicherte den 2:1-Sieg.

Nach dieser herausragenden Leistung stellt sich die Frage: Gibt es noch Argumente gegen einen Einsatz in der Startelf?

TAG24 sprach mit Marcel Reif (76). Was der Sportkommentator dazu sagt und ob er das DFB-Team als Titelanwärter sieht, erfahrt ihr hier: „Marcel Reif über Undav: ‚Wenn einer als Einwechselspieler so performt, dann…‘“

Bei dieser WM gab es bislang schon mehr Rote Karten als üblich.

Nach 40 von 104 Spielen wurden bereits acht Spieler des Feldes verwiesen – doppelt so viele wie beim gesamten Turnier in Katar vor vier Jahren.

Bis zum Rekord aus dem Jahr 2006 in Deutschland sind es allerdings noch viele Platzverweise – für einen neuen Höchstwert müssten 20 weitere Spieler vom Platz gestellt werden.

Damals gab es insgesamt 64 Partien, in Nordamerika kommen 40 weitere dazu.

Eine bittere Diagnose für Nico Schlotterbeck: Der Innenverteidiger wird den Rest der WM verpassen.

Wie Bild und Sky übereinstimmend berichteten, hat sich der Dortmunder beim Spiel gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen und fällt mindestens acht Wochen aus.

Das ist nicht nur für den 26-Jährigen, sondern auch für die deutsche Nationalmannschaft ein herber Rückschlag: Bundestrainer Julian Nagelsmann darf keinen Ersatz mehr nachnominieren. Somit bestreitet das DFB-Team das Turnier nur noch mit vier nominellen Innenverteidigern: Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Waldemar Anton und Malick Thiaw. Anton ist allerdings als Backup für Joshua Kimmich eingeplant.

Nach drei Unentschieden zu Beginn hat Ägypten den ersten Sieg eingefahren! Gegen Neuseeland drehte das Team um Mo Salah einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Erfolg.

Die Kiwis gingen früh in Führung, konnten diese jedoch nicht halten. In der zweiten Halbzeit drehten die Ägypter auf und sicherten sich den Sieg. Damit führt Ägypten (vier Punkte) die Gruppe vor Iran und Belgien (jeweils zwei Punkte) an. Für die Afrikaner ist es der erste WM-Sieg überhaupt.

Neuseeland – Ägypten 1:3 (1:0)

Neuseeland: Crocombe – Payne (85. Bindon), Boxall, Surman, Cacace (76. Randall) – Stamenic, Bell – Mccowatt (66. Old), Singh (76. Thomas), Just (85. de Vries) – Wood

Ägypten: Ufa Schobeir – Hani, Fathi (41. Rabia), Jasser Ibrahim, Fatouh – Lasheen, Attia – Salah (84. Abdelmaguid (90.+9 Abdelmonem)), Ziko (76. Hamza Abdelkarim), Ashour (84. Zizo) – Marmoush (76. Trezeguet)

Schiedsrichter: Oar Al-Ali (Vereinigte Arabische Emirate)

Zuschauer: 52.497 (Vancouver, ausverkauft)

Tore: 1:0 Surman (15.), 1:1 Ziko (58.), 1:2 Salah (67.), 1:3 Trezeguet (82.)

Gelbe Karten: Singh (1), Mccowatt (1) / Lasheen (1)

Eine weitere WM-Sensation: Kap Verde hat nach dem 0:0 gegen Spanien auch gegen Uruguay ein 2:2-Unentschieden erkämpft und wahrt damit die Chance auf das Weiterkommen.

Der WM-Neuling ging früh in Führung, doch Uruguay drehte das Spiel mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause. Das letzte Wort hatten jedoch die Kapverdianer – dank eines Fehlers von Keeper Fernando Muslera gelang Helio Varela der Ausgleich. Beide Teams stehen nun bei zwei Punkten.

Belgien bleibt ebenfalls ohne Sieg: Gegen Iran reichte es zum 0:0.

Die „Roten Teufel“ hatten Glück, dass ein Treffer nach 25 Minuten wegen Abseits aberkannt wurde und mussten wegen einer Notbremse von Nathan Ngoy über eine halbe Stunde in Unterzahl spielen.

Die Ergebnisse im Überblick:

Uruguay – Kap Verde 2:2 (2:1)

Uruguay: Muslera – G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria – Ugarte (70. De La Cruz), Bentancur – Canobbio, Valverde, M. Araújo (82. B. Rodriguez) – Vinas (70. Nunez)

Kap Verde: Vozinha – S. Moreira, R. Lopes, Diney, Lopes Cabral – K. Pina (70. L. Duarte) – R. Mendes, Arcanjo (46. D. Duarte), Monteiro (80. Y. Semedo), Rodrigues (59. H. Varela) – Benchimol (58. Da Costa)

Schiedsrichter: Espen Eskas (Norwegen)

Zuschauer: 64.003 (Miami)

Tore: 0:1 K. Pina (21.), 1:1 M. Araújo (44.), 2:1 Canobbio (45.+6), 2:2 H. Varela (61.)

Gelbe Karten: Bentancur (1), Olivera (1) / Lopes Cabral (2), Diney (1)

Belgien – Iran 0:0

Belgien: Courtois – Meunier (58. Castagne), Ngoy, Mechele, De Cuyper – Raskin (58. Vanaken), Tielemans – Saelemaekers (58. Lukébakio), De Bruyne (87. Fernandez-Pardo), Trossard – Lukaku (73. Theate)

Iran: Beiranvand – Hardani (46. Jahanbakhsh), Kanaanizadegan, Khalilzadeh, Nemati, Hajsafi (66. Mohammadi) – Ezatolahi (85. Hosseinzadeh), Ghoddos (79. Moghanlou) – Rezaeian, Taremi, Mohebi (66. Torabi)

Schiedsrichter: Dario Herrera (Argentinien)

Zuschauer: 70.317 (Los Angeles)

Tore: –

Gelbe Karten: Lukaku (1) / Ezatolahi (1)

Rote Karte: Ngoy (66./Notbremse) / –

Die Spanier zeigten eine überzeugende Leistung und holten nach dem 0:0 gegen Kap Verde einen deutlichen 4:0-Sieg gegen Saudi-Arabien.

Spanien – Saudi-Arabien 4:0 (3:0)

Spanien: Simón – Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella – Rodri, Pedri (70. Ruiz) – Yamal (46. Pino), Olmo (61. Merino), Baena (61. N. Williams) – Oyarzabal (46. Fer. Torres)

Saudi-Arabien: Al-Owais – Abdulhamid, Al-Tambakti, Ladschami, Al-Amri (60. Al-Hejji), Al-Harbi – Al-Dschuwayr (46. Al-Hamdan) – N. Al-Dausari (90. Al-Ghannam), Al-Buraikan (60. Abu Al-Shamat), Al-Khaibari (46. Kanno) – S. Al-Dausari

Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)

Zuschauer: 68.239 (Atlanta, ausverkauft)

Tore: 1:0 Yamal (10.), 2:0 Oyarzabal (21.), 3:0 Oyarzabal (24.), 4:0 Al-Tambakti (49./Eigentor)

Gelbe Karten: – / S. Al-Dausari (1), Kanno (1)

Nach dem historischen 0:0 gegen Ecuador feierte das Team von Curaçao ausgelassen mit dem niederländischen Königspaar.

Ein Video zeigt, wie König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55) nach dem Spiel die Kabine betreten, zunächst den Trainerstab um Nationalcoach Dick Advocaat (78) beglückwünschen und anschließend mit den Spielern tanzen.

In Houston hatten die Royals zuvor das 5:1 gegen Schweden erlebt und setzten dann ihre Reise nach Kansas City fort.

Die knappe Niederlage gegen Deutschland hat den Trainer der Elfenbeinküste, Emerse Faé (42), offenbar verärgert. Nach dem 1:2 kritisierte er das DFB-Team wegen mangelnden Fairplays.

Auslöser war eine Szene kurz vor dem Abpfiff, als Verteidiger Wilfried Singo (25) nach einer Verletzung den Ball ins Aus gespielt hatte und ausgewechselt werden musste. Deutschland brachte den Ball nach dem Einwurf jedoch nicht zurück, was Faé missfiel.

Deutschland ist als Gruppensieger bereits für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Der Gegner steht noch nicht fest, mögliche Gegner sind die Drittplatzierten der Gruppen A, B, C, D und F, darunter Bosnien-Herzegowina, Schottland und Japan.

Bei einem Sieg im ersten K.-o.-Spiel könnte im Achtelfinale ein Duell mit dem Gruppensieger aus Gruppe I folgen, vermutlich Frankreich oder Norwegen mit Erling Haaland (25).

Das ZDF verzeichnete mit dem knappen Sieg Deutschlands gegen die Elfenbeinküste erneut eine Spitzenquote.

Trotz des späten Anstoßes um 22 Uhr verfolgten durchschnittlich 18,26 Millionen Zuschauer das Spiel, was einem Marktanteil von 72,1 Prozent entspricht.

Nach dem großartigen Auftakt gegen Curaçao zeigte die DFB-Elf auch gegen die Elfenbeinküste eine starke Leistung. Die Freude über den wichtigen 2:1-Sieg wurde jedoch durch die Verletzung von Nico Schlotterbeck getrübt.

Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund wurde nach einem Zweikampf mit Amad Diallo (23) verletzt und musste zur Halbzeit ausgewechselt werden.

Bundestrainer Julian Nagelsmann sprach nach dem Spiel von einer Verletzung am Innenband, die genaue Diagnose soll ein MRT am Sonntag bringen.

Tunesien erlebte unter dem neuen Trainer Hervé Renard keinen Aufwärtstrend, sondern kassierte nach der 1:5-Pleite gegen Schweden eine weitere deutliche Niederlage gegen Japan (0:4).

Das frühe Aus der Adler von Karthago ist damit besiegelt.

Japan traf früh durch Ex-Bundesliga-Spieler Daichi Kamada (4.), legte vor der Pause mit Ayase Ueda (31.) nach und machte mit Toren von Jun’ya Itō (69.) und Ueda (83.) den Sack zu.

Endstand

Tunesien – Japan 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 J. Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)

Dank des Patzers Ecuadors im zweiten Spiel gegen Curaçao ist Deutschland Gruppenerster und kann das letzte Spiel gegen Ecuador entspannt angehen.

Das Spiel verlief überwiegend einseitig zugunsten Ecuadors, doch der überragende Torhüter Eloy Room verhinderte mehrfach den Gegentreffer.

Somit bleibt Deutschland dank des direkten Vergleichs mit der Elfenbeinküste trotz einer Niederlage im letzten Gruppenspiel Tabellenführer.

Endstand

Ecuador – Curaçao 0:0

Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)

Die Niederlande profitierten in einem torreichen Spiel von zwei schnellen Treffern und sicherten sich den vorläufigen ersten Platz in Gruppe F.

Stürmer Brian Brobbey erzielte in den ersten 17 Minuten zwei Tore und legte damit den Grundstein für den Sieg. Die Schweden bemühten sich, konnten aber defensiv nicht überzeugen und hatten vorne zu wenig Präzision.

Nach dem Seitenwechsel legte Oranje schnell das dritte Tor nach und entschied die Partie. Schweden kam zwar durch Elanga (59.) zum Anschlusstreffer, doch kurz vor Schluss sorgte Summerville mit einem Distanzschuss für den 5:1-Endstand.

Niederlande – Schweden 5:1 (2:0)

Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) – Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)

Schweden: Nordfeldt – Lagerbielke, Hien, Lindelöf – Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) – Isak, Gyökeres

Gelbe Karten: – / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)

Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)

Nach seiner schweren Verletzung gegen Katar ist der Kanadier Ismael Koné (24) heute erstmals wieder bei seinem Nationalteam.

Im Trainingszentrum wurde er am Morgen unter „Ismael“-Rufen von seinen Teamkollegen begrüßt. Bereits im Krankenhaus hatte er angekündigt, das Team von der Seitenlinie aus zu unterstützen und vorübergehend als „Assistenztrainer“ zu fungieren.

Skurrile Szenen gab es im Umfeld der spanischen Nationalmannschaft: Borja Iglesias (33) wurde offenbar zunächst nicht ins Teamhotel gelassen.

Ein in den sozialen Medien verbreitetes Video zeigt, wie der Stürmer hinter einem Zaun steht und versucht, auf das Gelände zu gelangen. „Ich bin Nationalspieler, ich muss rein“, sagt er zur Security, die zunächst skeptisch bleibt.

Erst nach Bestätigung seiner Identität per Handy wird er eingelassen und kann zu seinen Teamkollegen ins Hotel. Verrückte Szene!

Die Türkei ist nach zwei Niederlagen aus dem WM-Turnier ausgeschieden. Nationalspieler Hakan Çalhanoğlu (32) zeigte sich nach der zweiten Pleite gegen Paraguay entsprechend enttäuscht.

Der Kapitän sprach nach dem bitteren 0:1 offen über die Stimmung im Team und wandte sich emotional an die Fans: „Wir sind alle traurig. Ich möchte mich einfach bei unseren Fans bedanken, die hierher gekommen sind und uns unterstützt haben. Gleichzeitig möchte ich mich bei ihnen entschuldigen.“

Çalhanoğlu betonte, dass die Mannschaft alles gegeben habe, aber auch etwas Pech gehabt habe.

Ein kurioser Moment ereignete sich beim WM-Spiel USA gegen Australien, als Schiedsrichter Felix Zwayer (45) wegen eines Krampfes zu Boden ging. Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger (41) kommentierte die Szene humorvoll.

Moderatorin Esther Sedlaczek (40) sprach Schweinsteiger nach dem Spiel auf die Situation an, woraufhin dieser scherzte, Zwayer hätte den Krampf möglicherweise nur vorgetäuscht.

Die Moderatorin stellte klar, dass dies nicht ernst gemeint sein dürfe, um Ärger zu vermeiden.

In der Nachspielzeit des Spiels USA gegen Australien sorgte Zwayer für einen Schreckmoment, als er nach einem Foul die Gelbe Karte zeigte und dann wegen eines Krampfes zu Boden ging. Seine Assistenten halfen ihm, sodass er die Begegnung beenden konnte.

Bei Brasiliens 3:0-Erfolg gegen Haiti musste man jedoch um Flügelspieler Raphinha (29) bangen, der nach etwa 40 Minuten ohne Gegnerkontakt auf dem Rasen sitzen blieb und ausgewechselt werden musste.

Eine Verletzung im hinteren Oberschenkel ist wahrscheinlich, eine genaue Diagnose steht noch aus. Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) äußerte sich vorsichtig: „Wir müssen ihn untersuchen.“

Ob Raphinha im letzten Gruppenspiel gegen Schottland wieder spielen kann, ist ungewiss.

Nach der Niederlage gegen Paraguay ist die Türkei vorzeitig aus dem Turnier ausgeschieden.

In einem emotionalen Spiel kassierten die Türken trotz Überzahl eine 0:1-Niederlage. Matias Galarza schoss bereits in der 2. Minute das Tor des Tages. Trotz großen Offensivdrucks gelang kein Ausgleich mehr.

Die USA sicherten sich damit den Gruppensieg, das abschließende Duell mit der Türkei ist nur noch statistischer Natur.

Türkei – Paraguay 0:1 (0:1)

Tor: 0:1 Galarza (2.)

Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)

Rote Karte: – / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)

Marokko bleibt weiter auf Kurs und besiegte Schottland mit 1:0 (1:0) durch den frühen Treffer von Ismael Saibari.

Mit nun vier Punkten ist das Sechzehntelfinale für die Marokkaner zum Greifen nah. Die Schotten haben zwar einen Rückschlag hinzunehmen, können aber mit einem Sieg weiterhin auf das Weiterkommen hoffen.

Rekordweltmeister Brasilien setzte sich klar mit 3:0 gegen Haiti durch und demonstrierte dabei immer wieder seine Klasse.

Die Seleção, angeführt von Superstar Vinícius Júnior, untermauerte ihre Ambitionen auf die K.-o.-Runde. Haitis Traum vom Weiterkommen ist hingegen geplatzt.

Ergebnisse im Überblick:

Schottland – Marokko 0:1 (0:1)

Tor: 0:1 Saibari (2.)

Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)

Brasilien – Haiti 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)

Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)

Die USA haben sich auch im zweiten Gruppenspiel souverän mit 2:0 gegen Australien durchgesetzt und sind damit für die K.-o.-Runde qualifiziert.

Die Mannschaft von Jesse Marsch dominierte bereits im ersten Durchgang. Folarin Balogun leitete die Führung mit einem Eigentor des Australiers Cameron Burgess (11.) ein, kurz vor der Pause erhöhte Alex Freeman mit einem Kopfball nach Freistoß auf 2:0.

USA – Australien 2:0 (2:0)

USA: Freese – Freeman, C. Richards, Ream – Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), T. Adams, A. Robinson (80. Trusty) – M. Tillman – Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)

Australien: Beach – Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) – Italiano, O'Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos – Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) – M. Touré (46. Irankunda)

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)

Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), C. Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen DR Kongo gibt es bei Portugal offenbar Spannungen.

Madalena Aragao (20), die Lebensgefährtin von Torschütze João Neves (21), kritisierte Superstar Cristiano Ronaldo (41) im Netz scharf. Auf einen Kommentar eines Nutzers, in dem dieser Ronaldo als „Idioten“ bezeichnete und forderte, er solle den Ball zu seinem „GOAT“ (größter Spieler aller Zeiten) passen, reagierte Aragao scharf: „Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!“

Auch nach dem ersten Spiel gab es viel Kritik am fünfmaligen Ballon-d’Or-Gewinner. Der kongolesische Gegenspieler Ngal'ayel Mukau (21) meinte: „Wir wissen, dass er nicht mehr derselbe ist wie früher. Er ist etwas älter.“

Der Schotte Donny Strathie (76) wollte sich eigentlich einen Traum erfüllen und seine Nationalmannschaft bei der WM 2026 live erleben. Er hatte ein Ticket für das Spiel gegen Marokko (Samstag, 0 Uhr) und war nach Boston gereist – wenige Tage vor dem Spiel verstarb er jedoch.

Die schottischen Fans („Tartan Army“) planen daher eine bewegende Geste: Sie wollen in der 76. Minute gegen Marokko eine Schweigeminute oder Applaus organisieren, um Strathie zu ehren.

Der Account der schottischen Mannschaft unterstützte den Aufruf, und Nationaltrainer Steve Clarke sprach der Familie sein Beileid aus: „Bei all den positiven Nachrichten, die die WM für Schottland bringt, ist dies eine sehr traurige Nachricht.“

Nach der schweren Verletzung von Ismaël Koné (24) gab es ein positives Lebenszeichen aus dem Krankenhaus.

Der Mittelfeldspieler von US Sassuolo wurde von seinem Teamkollegen Moïse Bombito (26) besucht, der ein Foto in seiner Instagram-Story teilte. Darauf ist Koné zu sehen, der trotz der Verletzung lächelt und das Victory-Zeichen zeigt.

Koné hat sich im Spiel gegen Katar vermutlich Schien- und Wadenbein gebrochen. Das Turnier in seiner Heimat ist für ihn gelaufen. Er hatte sich bereits auf dem Spielfeld von den Fans gerührt verabschiedet.

Wie Fabrizio Romano berichtete, hat sich Koné einen doppelten Beinbruch zugezogen und befindet sich derzeit mit seiner Mutter Suzanne im Krankenhaus. Eine Zwangspause von vier bis fünf Monaten droht, eine weitere WM-Teilnahme ist somit ausgeschlossen.

Kanada feierte in der Nacht einen eindrucksvollen 6:0-Erfolg über Katar, wurde jedoch von der schweren Verletzung Konés überschattet.

Zur Pause stand es bereits 3:0 für Kanada, bei dem Jonathan David drei Tore erzielte.

Mitgastgeber Mexiko sicherte sich mit einem 1:0 gegen Südkorea dank eines Torwartfehlers den Gruppensieg in Gruppe A.

Ergebnisse im Überblick:

Kanada – Katar 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)

Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)

Rote Karten: – / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)

Mexiko – Südkorea 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Romo Barron (50.)

Gelbe Karten: – / Kang-in Lee (1), Paik (1)

Dank Joker Johan Manzambi hat die Schweiz einen großen Schritt Richtung K.-o.-Runde gemacht.

Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar gewann die Nati im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien-Herzegowina mit 4:1 (0:0).

Freiburgs Manzambi sorgte mit einem Doppelpack (74. und 90. Minute) für die Entscheidung, die Schweizer sind mit vier Punkten auf Kurs zum Weiterkommen.

Endstand:

Schweiz – Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)

Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)

Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)

Rote Karte: – / Muharemovic (80./Notbremse)

Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch (29) erlitt im WM-Auftakt gegen Jordanien einen Kieferbruch, wie der Österreichische Fußball-Bund mitteilte.

Posch benötigt keine Operation, erhält eine Spezialschiene und steht dem Team weiterhin zur Verfügung.

Die Elfenbeinküste darf im WM-Duell gegen Deutschland offenbar doch auf Stürmer Elye Wahi (23) setzen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP hat der 23-Jährige die Einreisegenehmigung für Kanada erhalten und kann am kommenden Samstag gegen Deutschland auflaufen.

Zuvor hatte der Verband noch berichtet, dass Wahi die Einreise verweigert worden sei.

Tschechien kam im zweiten Spiel gegen Südafrika nicht über ein 1:1 hinaus und droht damit früh auszuscheiden.

Der Führungstreffer durch Michal Sadilek (6.) wurde durch einen späten Handelfmeter von Teboho Mokoena (83.) ausgeglichen.

Im letzten Spiel gegen Mexiko ist nun ein Sieg Pflicht. Parallel spielt Südafrika gegen Südkorea.

Endstand:

Tschechien – Südafrika 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)

Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)

Das DFB-Team hat seine nächste Partie erst am Samstag, während die Nachbarn schon heute erneut gefordert sind.

Tschechien steht gegen Südafrika unter Druck, nachdem das Auftaktspiel mit 1:2 verloren wurde. Auch Südafrika verlor das Auftaktmatch gegen Gastgeber Mexiko mit 0:2. Spannung ist garantiert!

Später greift dann die Schweiz ins Geschehen ein, die nach dem Remis gegen Katar gegen Bosnien-Herzegowina den ersten Sieg anstreben.

In der Nacht folgen außerdem die Spiele Kanada gegen Katar sowie Mexiko gegen Südkorea.

Nach einer umstrittenen Aussage über die Ähnlichkeit der japanischen Spieler entschuldigte sich Rafael van der Vaart (43).

Er erklärte, dass keine rassistische oder diskriminierende Absicht hinter seinen Worten steckte. Eine Suspendierung muss er nicht befürchten und bleibt Experte bei der Sendung „NOS WK avond“.

Nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen Curaçao kursierten in den sozialen Medien KI-generierte Bilder eines deutschen Fans, der Adolf Hitler ähnelt und euphorisch jubelt.

Der Betroffene zeigte sich im Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk schockiert. Er hatte das Spiel in Houston mit seinem Sohn besucht.

Nach Bekanntwerden der Videos erstattete er Anzeige – auch in den USA, wo er mit dem FBI Kontakt hatte.

Die rechtliche Situation ist noch offen, doch der Mann will sich die Freude an der WM nicht nehmen lassen: „Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen.“

Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und Elye Wahi (23): Ihm wurde die Einreise nach Kanada verweigert.

Grund sind angebliche Manipulationsvorwürfe gegen den Eintracht-Frankfurt-Spieler.

Mehr dazu in unserem gesonderten Artikel: „Vor DFB-Duell: Star der Elfenbeinküste wird die Einreise nach Kanada verweigert“.

Erling Haaland (25) bringt Norwegen zum Beben – wortwörtlich! Wenn der Superstar bei der WM trifft, registrieren seismologische Stationen in seiner Heimat Erschütterungen.

Das Institut „Norsar“ berichtete, dass während Haalands Toren im Spiel gegen Irak besondere Signale in Bergen gemessen wurden.

Die Bewegungen vieler Fans erzeugen dabei Erschütterungen, die von empfindlichen Seismografen erfasst werden. Ähnliche Effekte gab es bereits 2024 bei einem Ed-Sheeran-Konzert.

Vozinha (José Évora Dias) (40), Torwart von Kap Verde, zeigte sich gerührt, nachdem seine Mutter wegen Visa-Problemen nicht zur WM reisen konnte und somit seinen historischen Auftritt verpasste.

Politiker Hakeem Jeffries (55) kündigte nun an, dass die Behörden alles tun werden, damit Vozinhas Mutter rechtzeitig ein Visum für das nächste Spiel erhält.

Der Torwart war maßgeblich am sensationellen 0:0 gegen Spanien beteiligt und wurde zum Helden.

Der erste WM-Spieltag ist komplett, mit den Spielen gestern Abend und heute Nacht starteten alle Teams ins Turnier.

Am Abend beginnen die Partien Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) in Atlanta und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr) in Los Angeles.

Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, um 3 Uhr spielt Mexiko in Guadalajara gegen Südkorea.

Die großen Überraschungen blieben aus, Ghana und Kolumbien lösten ihre Aufgaben als Favoriten, wenn auch mit Mühe.

Caleb Yirenkyi sicherte Ghana mit einem späten Tor den 1:0-Sieg gegen Panama, Luis Díaz führte Kolumbien mit Tor und Assist zum 3:1 gegen Usbekistan. Für Usbekistan erzielte Abbosbek Fayzullaev den ersten WM-Treffer.

Die Ergebnisse im Überblick:

Ghana – Panama 1:0 (0:0)

Ghana: Ati Zigi (46. Asare) – Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah – Owusu (78. Sibo), Yirenkyi – Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) – J. Ayew (87. Adu)

Panama: Mosquera – Córdoba, J. Ramos, Andrade – M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) – Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) – C. Waterman (63. Fajardo)

Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden)

Zuschauer: 42.942

Tor: 1:0 Yirenkyi (90.+5)

Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)

Usbekistan – Kolumbien 1:3 (0:1)

Usbekistan: Yusupov – Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov – Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) – Shomurodov (90.+3 Sergeev)

Kolumbien: C. Vargas – Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica – Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) – Suárez (80. Hernández)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)

Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)

Mit diesen Begegnungen ist der erste Spieltag abgeschlossen.

Eine der unterhaltsamsten Partien war das Duell England gegen Kroatien, das eine Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018 war.

Harry Kane brachte England per Elfmeter in Führung, bevor Kroatien durch Baturina ausglich. Kane drehte das Spiel wieder, doch Musa glich kurz vor der Pause erneut aus.

In der zweiten Hälfte sorgte Jude Bellingham für das 3:2 und Rashford entschied die Partie mit dem 4:2-Endstand.

England – Kroatien 4:2 (2:2)

Tore: 1:0 Kane (12./Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Ju. Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)

Portugal kam gegen Kongo nicht über ein 1:1 hinaus und enttäuschte.

Joao Neves erzielte früh das 1:0, doch Portugal fehlte anschließend Tempo und Kreativität, während die Kongolesen mutiger wurden und kurz vor der Halbzeit ausglichen.

Auch nach der Pause blieb Portugal ideenlos, der Kongo verteidigte leidenschaftlich und verdiente sich den Punkt.

Portugal – DR Kongo 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)

Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)

Senegals Kapitän Kalidou Koulibaly (34) äußerte sich kritisch zur Einreisesperre der USA, die vielen Fans den Besuch der WM verwehrt.

Er betonte, dass Fußball für alle da sei und er nicht verstehe, warum afrikanische Fans ihre Mannschaft nicht vor Ort unterstützen dürfen.

Die Verbandsführung sorgte zwar für Ausnahmen für Familienangehörige, doch viele Fans können weiterhin nicht einreisen.

Laut Medienberichten wurde beim Südkorea-Training eine Drohne gesichtet, die von einem mexikanischen Militärpersonal abgeschossen wurde.

Die Drohne wurde nach dem Absturz eingesammelt und die Täter entkamen.

Der Vorfall wurde der FIFA gemeldet und wird untersucht.

Das bevorstehende Spiel Südkorea gegen Mexiko ist sehr wichtig, da beide Teams ihr Auftaktspiel gewonnen haben.

Österreich ist mit einem 3:1-Sieg gegen Jordanien in die WM gestartet.

Romano Schmid brachte die Alpenrepublik früh in Führung, Jordanien glich aus, ehe ein Eigentor und ein Handelfmeter zum Sieg führten.

Österreich – Jordanien 3:1 (1:0)

Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) – Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) – R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer – Kalajdzic (46. Arnautović)

Jordanien: Abulaila – Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha – Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) – Olwan

Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)

Zuschauer: 68.527 (San Francisco)

Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)

Gelbe Karten: Sabitzer (1) / –

Die WM begann mit einem überzeugenden 3:1 von Frankreich gegen Senegal. Norwegen gewann deutlich mit 4:1 gegen Irak.

Danach meldete sich Titelverteidiger Argentinien mit einem 3:0 gegen Algerien zurück, wobei Lionel Messi mit einem Dreierpack den WM-Torrekord von Miroslav Klose einstellte.

Aktuell läuft das Spiel Österreich gegen Jordanien, bei dem Österreich zur Halbzeit mit 1:0 führt.

Die Spiele der Nacht im Überblick:

Frankreich – Senegal 3:1 (0:0)

Frankreich: Maignan – Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez – Tchouaméni, Rabiot – O. Dembélé (80. Barcola) – Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)

Senegal: E. Mendy – Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf – Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) – I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Zuschauer: 80.545 (New York)

Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)

Irak – Norwegen 1:4 (1:2)

Irak: J. Hassan – Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski – Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) – Al-Hamadi (59. Farji), Hussein

Norwegen: Nyland – Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) – Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) – Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) – Haaland

Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)

Zuschauer: 63.106 (Boston)

Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)

Gelbe Karten: Tahseen (1) / –

Argentinien – Algerien 3:0 (1:0)

Argentinien: Emiliano Martinez – Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina – De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) – La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)

Algerien: Zidane – Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri – Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) – Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi

Schiedsrichter: Szymon Marciniak

Zuschauer: 69.045 (Kansas City)

Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)

Guillermo Ochoa (40) nimmt zum sechsten Mal an einer WM teil und teilt den Rekord mit Messi und Ronaldo. Nach der WM 2026 wird er seine Karriere beenden.

„Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball und freue mich darauf, die lange Reise mit einer WM in Mexiko zu beenden“, sagte Ochoa.

Er war bei den Turnieren 2006, 2010, 2014, 2018 und 2022 dabei und ist mit 153 Einsätzen Mexikos drittmeist eingesetzter Nationalspieler. Derzeit ist er hinter Raúl Rangel (26) nur Ersatzkeeper.

Nach der Entlassung des tunesischen Trainers Sabri Lamouchi wird auch bei der portugiesischen Nationalmannschaft ein Trainerwechsel nach der WM erwartet.

Roberto Martínez (52) wird sein Amt nach dem Turnier niederlegen. Sein Vertrag läuft aus. Martínez übernahm das Team 2023 und zieht offenbar eine Rückkehr in die Premier League in Betracht.

Der portugiesische Verband hatte José Mourinho (63) als Nachfolger vorgesehen, doch Real Madrid hat ihn abgeworben.

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bestätigte DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31), dass einige Nationalspieler eine Giftschlange gesehen haben.

„Wir haben gestern eine giftige Schlange gesichtet. Wenn man gebissen wird, muss man ins Krankenhaus. Ich glaube nicht, dass man stirbt, aber es ist gefährlich“, so Kimmich.

Er zeigte Respekt für die lokale Tierwelt und sagte, in Deutschland gäbe es weniger gefährliche Tiere.

Die englische Nationalmannschaft muss auf Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) verzichten, der sich eine Muskelverletzung zugezogen hat.

Trainer Thomas Tuchel (52) nominierte dafür Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nach.

Ein Handzeichen von Schiedsrichter Shaun Evans (38) sorgte für Diskussionen, da es von einigen als rechtsextremes Symbol interpretiert wurde.

Die FIFA bestätigte allerdings, dass keine Disziplinarmaßnahmen geplant sind. Evans erklärte, er habe das Symbol nicht absichtlich gezeigt, sondern es sei ein unbewusstes Zucken gewesen.

Spanien zeigte gegen Kap Verde eine enttäuschende Leistung, wobei Stürmer Mikel Oyarzabal (29) eine unrühmliche Bestmarke aufstellte.

Laut Datenanbieter Opta hatte Oyarzabal in den ersten 30 Minuten keinen einzigen Ballkontakt – ein Novum seit Beginn der Datenerfassung 1966.

Immerhin hatte er in der 39. Minute eine gute Chance, die vom Kapverdischen Torwart Vozinha stark gehalten wurde. Insgesamt kam Oyarzabal auf 25 Ballkontakte.

Vier Unentschieden in Folge – so etwas gab es bei einer WM zuletzt vor fast 70 Jahren.

Nach der Niederlage gegen Schweden wurde Sabri Lamouchi (54) als Trainer Tunesiens entlassen.

Der Verband bestätigte die Trennung zwei Tage nach der 1:5-Pleite. Hervé Renard (57) übernimmt das Amt.

Bereits 1998 gab es während einer WM einen Trainerwechsel bei Tunesien.

Lamouchi war seit Januar in Amt und konnte die Mannschaft nicht auf Kurs bringen: fünf Spiele, vier Niederlagen, und eine 0:5-Pleite gegen Belgien im WM-Vorbereitungsspiel.

Der Iran erkämpfte sich trotz politischer Spannungen ein 2:2 gegen Neuseeland.

Neuseeland führte durch Elijah Just (7. und 55.), doch Ramin Rezaeian (32.) und Mohammad Mohebi (65.) glichen jeweils aus.

Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)

Tore: 0:1 Just (7.), 1:1 Rezaeian (32.), 1:2 Just (54.), 2:2 Mohebi (64.)

Gelbe Karten: Hajsafi (1) / –

Uruguay musste sich zum WM-Auftakt gegen Saudi-Arabien mit einem 1:1 begnügen.

Maxi Araujo (80.) rettete mit einem späten Ausgleich einen Punkt.

Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Al-Amri (41.), 1:1 M. Araújo (80.)

Gelbe Karten: Al-Amri (1) / –

Belgien kam gegen Ägypten nicht über ein 1:1 hinaus und enttäuschte.

Emam Ashour brachte Ägypten in Führung, ein Eigentor von Mohamed Hany rettete Belgien einen Punkt.

Belgien – Ägypten 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Emam Ashour (20.), 1:1 Mohamed Hany (Eigentor, 66.)

Gelbe Karten: Castagne (1), De Cuyper (1) / Attia (1), Fatouh (1)

Torwart Vozinha (40) von Kap Verde brillierte bei der Sensation gegen Spanien und wurde zum Helden.

Er stellte einen WM-Rekord auf und sorgte für Begeisterung im Netz.

Das ist die bisher größte Überraschung des Turniers: Europameister Spanien kam zum Auftakt nicht über ein 0:0 gegen Kap Verde hinaus.

Spanien dominierte das Spiel, scheiterte jedoch an der Chancenverwertung und dem starken Torwart Vozinha, der gelegentlich sogar selbst nach vorne mitspielte.

Die Einwechslung von Lamine Yamal brachte kein Tor mehr.

Spanien – Kap Verde 0:0 (0:0)

Gelbe Karten: Pedri (1) / Sidny (1)

Nach dem erfolgreichen Start der deutschen Mannschaft gehen die DFB-Trikots aus.

Mehr dazu in unserem Artikel „Ausgerechnet jetzt! Adidas bremst DFB-Hype mit Trikot-Fail aus“.

Nach der 1:5-Pleite gegen Schweden steht die Entlassung von Sabri Lamouchi als Tunesiens Trainer kurz bevor.

Sportjournalist Romain Molina berichtete, dass Lamouchi unmittelbar nach der Niederlage freigestellt wurde, eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.

Kampfjets werden möglicherweise zur zusätzlichen Absicherung während der WM über den Stadien patrouillieren.

TAG24 fragte beim nordamerikanischen Luftverteidigungskommando NORAD nach und erhielt eine Antwort.

Mehr dazu unter: „Kampfjet-Patrouillen über den WM-Stadien: Das steckt dahinter!“

Das 7:1 gegen Curaçao bescherte der ARD eine sensationelle Zuschauerquote.

Im Schnitt schalteten 23,43 Millionen Menschen das WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft ein, was einem Marktanteil von über 70 Prozent entspricht. Die tatsächlichen Zahlen sind höher, da Streaming und Magenta TV nicht erfasst wurden.

Im Vergleich zum Auftaktspiel bei der WM 2022 hat sich die Quote mehr als verdoppelt. Damals sahen nur 9,23 Millionen das Spiel gegen Japan. 2018 waren es 25,97 Millionen beim Spiel gegen Mexiko.

Nach dem späten Sieg gegen Ecuador steht die Elfenbeinküste nun punktgleich mit Deutschland auf Rang zwei.

Leipziger Spieler Yan Diomande (19) zeigte sich vor dem Duell motiviert und erklärte, man wolle Geschichte schreiben und alles gewinnen. Er lobte Deutschland als eines der besten Teams der Welt, betonte jedoch, „ruhig und entspannt“ zu bleiben.

Die WM befindet sich weiterhin am ersten Spieltag mit vielen spannenden Begegnungen.

Abends startet Spanien als großer Favorit gegen Kap Verde. Trainer Luis de la Fuente gab bekannt, dass Lamine Yamal noch nicht von Beginn an spielen wird, obwohl er fit ist.

Später folgen die Spiele Belgien gegen Ägypten, Saudi-Arabien gegen Uruguay und Iran gegen Neuseeland.

Schweden nutzte die Schwächen der tunesischen Abwehr effektiv und sicherte sich mit einem 5:1-Kantersieg die Führung in Gruppe F.

Bereits nach sieben Minuten erzielte Y. Ayari das erste Tor, nach einer halben Stunde führte Schweden 2:0. Tunesien kam vor der Pause zwar zum Anschlusstreffer, konnte das Spiel jedoch nicht mehr drehen.

Schweden erhöhte in der zweiten Hälfte auf 5:1 und begeisterte die Fans.

Schweden – Tunesien 5:1 (2:1)

Tore: 1:0 Y. Ayari (7.), 2:0 Isak (30.), 2:1 Rekik (43.), 3:1 Gyökeres (59.), 4:1 Svanberg (84.), 5:1 Y. Ayari (90.+6)

Gelbe Karten: – / Khedira (1)

In der deutschen Gruppe lief das Spiel zwischen Elfenbeinküste und Ecuador lange auf ein Unentschieden hinaus. Kurz vor Schluss gelang den Ivorern der glückliche Siegtreffer.

Die Begegnung war ausgeglichen und bot viele Chancen auf beiden Seiten. Ecuador hatte mehrfach Pech, als der Ball nur die Latte oder den Pfosten traf.

In der Nachspielzeit erzielte Joker Amad Diallo den entscheidenden Treffer, wodurch die Elfenbeinküste punktgleich mit Deutschland den zweiten Platz belegt.

Elfenbeinküste – Ecuador 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Amad Diallo (90.)

Gelbe Karten: S. Fofana (1), Kessié (1), G. Doué (1) / Porozo (1)

Niederlande und Japan trennten sich in einem technisch anspruchsvollen Spiel mit 2:2.

Oranje ging zweimal in Führung, doch die technisch starken Japaner konnten jeweils ausgleichen.

Niederlande – Japan 2:2 (0:0)

Niederlande: Verbruggen – Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven – Gravenberch (81. Aké), F. de Jong, Reijnders (70. Q. Timber) – Summerville (70. Koopmeiners), Malen (70. Depay), Gakpo (84. Brobbey)

Japan: Z. Suzuki – Watanabe (75. Tomiyasu), Taniguchi, H. Ito – Doan (75. Sugawara), Maeda (67. J. Ito), Sano, Kamada – Nakamura, Ueda (84. Shiogai), Kubo (75. Ogawa)

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Zuschauer: 69.285 (Dallas)

Tore: 1:0 Van Dijk (51.), 1:1 Nakamura (57.), 2:1 Summerville (64.), 2:2 Kamada (89.)

Gelbe Karten: Summerville (1), Depay (1), van de Ven (1) / –

Nach dem starken Auftaktsieg Deutschlands gehen heute Nacht weitere Teams ins WM-Geschehen.

In Gruppe F treffen Niederlande und Japan (22 Uhr) sowie Elfenbeinküste und Ecuador (1 Uhr) aufeinander. Um 4 Uhr startet das Spiel Schweden gegen Tunesien.

Der Auftaktsieg Deutschlands mit 7:1 gegen Curaçao sorgt für Euphorie.

Alle Infos zu diesem Sieg findet ihr in unserem Sonder-Liveticker.

Deutschland – Curaçao 7:1 (3:1)

Schiedsrichter: Jalal Jayed (Marokko)

Zuschauer: 68.021 (Houston/USA)

Tore: 1:0 F. Nmecha (6.), 1:1 Comenencia (21.), 2:1 N. Schlotterbeck (38.), 3:1 Havertz (45.+5/Foulelfmeter), 4:1 Musiala (47.), 5:1 Brown (68.), 6:1 Undav (78.), 7:1 Havertz (88.)

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan (34), dem die Einreise in die USA verweigert wurde, soll dennoch sein Gehalt erhalten.

Wie die BBC berichtet, zahlt die FIFA ihm das volle Gehalt.

Artan wurde bei der Einreise elf Stunden lang befragt und schließlich abgewiesen. Die US-Behörden vermuten Verbindungen zu Terroristen.

Die FIFA lud ihn ein, den Supercup zwischen PSG und Aston Villa im August zu pfeifen.

Artan erhielt auf der Rückreise über Istanbul Hilfe von FIFA-Offiziellen, konnte aber nicht in die USA einreisen.

Die portugiesische Nationalmannschaft wird mit einem besonderen Armband spielen, um Diogo Jota (†28) zu gedenken, der vor knapp einem Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam.

Vor dem Abflug in die USA überreichte Premierminister Luís Montenegro (53) den Spielern ein Armband in den Landesfarben mit den Namen des aktuellen Kaders und Jotas.

Die Spieler schätzen diese Geste sehr und entschieden gemeinsam, die Armbänder während der WM bei Training und Spielen zu tragen.

In der Diskussion um Einreiseverweigerungen bei der WM kritisierte UN-Generalversammlungspräsidentin Annalena Baerbock (45) die FIFA.

Besonders im Fall des somalischen Schiedsrichters Omar Artan sieht sie die FIFA in der Pflicht: „Neutralität bedeutet, dass alle Schiedsrichter einreisen dürfen.“

FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) nannte den Fall „unglücklich“ und erklärte, man bemühe sich um Lösungen.

Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel die Rückkehr von Manuel Neuer ins Tor.

Zudem gab er bekannt, dass Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite und Jamal Musiala in der Startelf stehen werden.

Das Spiel gegen Curaçao beschrieb Nagelsmann als „David gegen Goliath“ und machte deutlich, dass man den Favoritenstatus bewusst annimmt.

Gleichzeitig warnte er vor einer möglichen Überraschung, wie sie im DFB-Pokal vorkam, da Curaçao mit einer gewissen Unbeschwertheit gefährlich sein könne.

Der Anpfiff erfolgt um 19 Uhr.

In Gruppe D überraschte Australien mit zwei Siegen gegen Favoriten Türkei und Südafrika und führt nun die Tabelle an.

Australien nutzte Konter und gewann gegen die Türkei mit 2:0, Tore erzielten Nestory Irankunda und Connor Metcalfe.

Australien – Türkei 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Nestory Irankunda (27.), 2:0 Connor Metcalfe (75.)

Gelbe Karten: – / Yunus Akgün (1)

Schottland führt nach einem 1:0-Sieg gegen Haiti die Gruppe C an.

John McGinn erzielte das einzige Tor der Partie in der 28. Minute. Haiti hatte Chancen, konnte aber nicht ausgleichen.

Haiti – Schottland 0:1 (0:1)

Tor: 0:1 John McGinn (28.)

Gelbe Karten: Jean-Ricner Bellegarde (1) / Aaron Hickey (1), Findlay Curtis (1), Kenny McLean (1)

In Gruppe C gab es eine Überraschung: Brasilien kam gegen Marokko nur zu einem 1:1-Unentschieden.

Marokko ging durch Ismael Saibari in Führung, Vinicius Junior glich für Brasilien aus.

Brasilien – Marokko 1:1 (1:1)

Tore: 0:1 Ismael Saibari (21.), 1:1 Vinicius Junior (32.)

Gelbe Karten: Casemiro (1), Roger Ibanez (1) / –

Katar überraschte mit einem späten 1:1 gegen die Schweiz.

Die Eidgenossen führten dank eines umstrittenen Elfmeters lange mit 1:0, ehe Katar in der vierten Minute der Nachspielzeit ausglich.

Katar – Schweiz 1:1 (0:1)

Katar: Abunada – Al-Oui (60. Fathy), Pedro Miguel, Khoukhi, H. Ahmed – Gaber (60. Boudiaf), Madibo (78. Mannai), Laye – Junior (88. Al-Haydos), Abdurisag (60. Alaaeldin), Afif

Schweiz: Kobel – D. Zakaria, N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez (89. Muheim) – Aebischer (65. Rieder), Xhaka, Freuler (89. Jashari) – Ndoye (65. Manzambi), Embolo, R. Vargas (78. Amdouni)

Schiedsrichter: Hector Said Martinez (Honduras)

Zuschauer: 67.966

Tore: 0:1 Embolo (17./Foulelfmeter), 1:1 Khoukhi (90.+4)

Gelbe Karten: Abunada (1), Gaber (1) / D. Zakaria (1)

Bei der Hitze in den USA hatte auch die deutsche Nationalmannschaft beim Abschlusstraining zu kämpfen.

Die Temperaturen lagen bei rund 32 Grad, und insbesondere die Torhüter wurden mit speziellen Maßnahmen unterstützt, etwa indem ihre Handschuhe in Eiswasser gekühlt wurden.

Nach dem Training standen das Mittagessen und ein Flug nach Houston auf dem Programm, wo das erste WM-Spiel stattfindet. Die Zeitverschiebung beträgt dort nur eine Stunde.

Um 18.45 Uhr Ortszeit ist die Abschluss-Pressekonferenz in Houston angesetzt, auf der auch DFB-Spieler Aleksandar Pavlovic (22) sprechen wird.

Heute Abend starten auch Katar und die Schweiz ins Turnier und treffen in Gruppe B in der San Francisco Bay Area aufeinander.

Es folgen die Partien Brasilien gegen Marokko (0 Uhr, New York), Haiti gegen Schottland (3 Uhr, Boston) und Australien gegen Türkei (6 Uhr, Vancouver).

Für das WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao wurde der Schiedsrichter offiziell benannt: Jalal Jayed (39) aus Marokko wird die Partie am Sonntag um 19 Uhr in Houston leiten.

Der Unparteiische ist international noch eher unerfahren und hat bislang nur vier Spiele beim Afrika Cup sowie vier Begegnungen bei der U20-WM gepfiffen.

Seine Assistenten sind Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37), als vierter Offizieller fungiert der Südafrikaner Abongile Tom (34).

Die Freude über das neue Nationaltrikot von Haiti währte kurz: Die FIFA forderte Änderungen am Design.

Ausrüster Saeta und der haitianische Verband hatten ein Trikot entworfen, das an die Schlacht von Vertières 1803 erinnert und den Weg zur Unabhängigkeit symbolisiert.

Die FIFA verbietet politische, religiöse oder persönliche Botschaften auf Trikots, daher musste das Design geändert werden.

Saeta betonte, dass die Gestaltung keine politische Botschaft sei, sondern eine Hommage an die Menschen, die Haitis Zukunft gestalten.

Der TV-Sender RTL II lässt die Kult-Krake Paul mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz wieder auferstehen und tippt die WM-Spiele.

Das KI-Krake wird mit Fun Facts gefüttert und gibt in 27 Kurzclips Prognosen ab. Die Premiere ist am Eröffnungstag, 11. Juni, zu sehen.

Der echte Paul war 2010 als Orakel berühmt, starb jedoch 2010. Seine Asche liegt im Dortmunder Fußballmuseum.

Der Iran droht mit Spielabbrüchen, falls politische Parolen oder falsche Flaggen bei den Spielen gezeigt werden.

Sportminister Ahmed Donjamali warnte die FIFA, dass das Team Spiele abbrechen werde, wenn die Tribünen nicht den offiziellen iranischen Flaggen entsprechen.

Ein US-Regierungsvertreter erklärte gegenüber CNN, dass der somalische Schiedsrichter Omar Artan die Einreise verweigert wurde wegen möglicher Verbindungen zu Terroristen.

Artan hatte die erforderlichen Papiere, wurde aber zu Fragen zur politischen Lage in Somalia und zur Terrormiliz Al-Shabaab befragt und zurückgewiesen.

Artan wurde 2025 zum besten afrikanischen Schiedsrichter gewählt und war für die WM nominiert.

Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida vor, wurde aber von einem Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas erschüttert, das auch in Mexiko und Florida spürbar war.

Das Beben gilt als das stärkste in der Region seit 1880. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden.

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan darf trotz gültigem Visum nicht in die USA einreisen.

Die Co-Gastgeber verweigerten ihm die Einreise, was FIFA-Vertreter bestätigten. Somalia steht auf einer US-Einreiseverbotsliste.