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WM 2026 live: Treffer in der Nachspielzeit! Gastgeber Kanada schafft den Einzug ins Achtelfinale

Die Gruppenphase der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist abgeschlossen. Ab dem Sechzehntelfinale wird im K.-o.-System gespielt.

Deutschland setzte sich in Gruppe E zwar als Tabellenführer durch, zeigte dabei jedoch sehr unterschiedliche Leistungen. Das beeindruckende 7:1 gegen Curaçao begeisterte, während der knappe 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste auch vom Glück profitierte. Die 1:2-Niederlage gegen Ecuador erinnerte stark an die vorherigen enttäuschenden WM-Auftritte.

In unserem WM-Liveticker halten wir euch während des gesamten Turniers stets auf dem Laufenden.

Große Freude bei einem der Gastgeberländer! Kanada ist der erste Sieger in der K.-o.-Phase.

Mit einem 1:0-Erfolg gegen Südafrika in Inglewood, Kalifornien, sicherten sich die Kanadier den Einzug ins Achtelfinale. Den entscheidenden Treffer erzielte Stephen Eustáquio vom FC Porto in der 90.+2 Minute, als viele Zuschauer und Spieler bereits mit einer Verlängerung rechneten. Im Achtelfinale wartet auf Kanada nun entweder die Niederlande oder Marokko.

Sechzehntelfinale

Südafrika - Kanada 0:1 (0:0)

Südafrika: R. H. Williams – Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba – Sithole, Mokoena – Maseko (86. Moremi), Mofokeng (46. Mbatha), Appollis – Makgopa (86. Rayners)

Kanada: Crépeau – Johnston, Bombito (59. De Fougerolles), Cornelius, Laryea – Buchanan (75. Davies), N. D. Saliba (59. Sigur), Eustáquio, Millar (70. Shaffelburg) – J. David, Oluwaseyi (70. P. David)

Schiedsrichter: Joao Pinheiro (Portugal)

Zuschauer: 69.237

Tore: 0:1 Eustáquio (90.+2)

Gelbe Karten: – / N. D. Saliba (1), Sigur (1)

Mit dem Abschluss der Vorrunde steht der komplette Turnierbaum fest! So sind auch die potenziellen Gegner für Deutschland auf dem Weg ins lang ersehnte WM-Finale bekannt: Für den Titel müsste das DFB-Team noch fünf Siege einfahren.

Den Auftakt bestreiten die Deutschen am 29. Juni um 22.30 Uhr im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nach dieser scheinbaren Pflichtaufgabe könnte bereits ein harter Brocken auf Julian Nagelsmanns Mannschaft warten: Am 4. Juli (23 Uhr) ist nämlich der Sieger des Duells zwischen Frankreich und Schweden der nächste Gegner.

Übersteht Deutschland diese Runde, wartet im Viertelfinale am 9. Juli (22 Uhr) entweder die Niederlande, Marokko, Südafrika oder Kanada.

Im Halbfinale am 14. Juli (21 Uhr) könnte es zu einer Wiederauflage des EM-Viertelfinals 2024 gegen Spanien kommen, dem Favoriten in diesem Turnierzweig. Als weitere mögliche Halbfinalgegner kommen außerdem Österreich, die USA, Bosnien-Herzegowina, Portugal, Kroatien, Belgien oder Senegal infrage.

Im großen Finale am 19. Juli (21 Uhr) stehen Teams aus der anderen Hälfte des Turnierbaumes bereit, darunter Titelverteidiger Argentinien, England und Brasilien als Anwärter auf den Titel.

Julian Nagelsmann erlebte bislang nicht das, was er sich sicherlich erhofft hatte: Manuel Neuer musste in der Vorrunde nur sieben Schüsse auf sein Tor zulassen, von denen vier zum Gegentor führten – das entspricht einer Paradenquote von nur 42,9 Prozent.

Nach Angaben des Fachmagazins "Kicker" ist das sogar die schlechteste Quote unter allen WM-Torhütern mit mindestens drei Einsätzen. Zum Vergleich: 2014 bei seinem WM-Titel lag seine Paradequote noch bei 85,7 Prozent.

Obwohl Neuer aufgrund der wenigen Schüsse weniger Möglichkeiten hatte, sich auszuzeichnen, bleibt festzuhalten, dass der 40-Jährige aktuell kaum die "unhaltbaren" Bälle pariert, weswegen er eigentlich zurückgeholt wurde.

Das enttäuschende Abschneiden Uruguays bei der WM zieht erste Folgen nach sich – die jedoch anders ausfallen als erwartet. Anstelle von personellen Veränderungen wurde den Spielern vorerst eine Annehmlichkeit entzogen.

Wie der uruguayische Sportjournalist Martin Charquero berichtete, wurde den Stars das Privatflugzeug für die Rückreise gestrichen. Stattdessen müssen Fede Valverde und Co. mit einem Linienflug heimreisen.

Ob darüber hinaus weitere Konsequenzen folgen, ist noch offen. Die Zukunft von Trainer Marcelo Bielsa, der während des Turniers mit einer Spielermeuterei konfrontiert war, bleibt ungewiss.

Mit dem Ende der Gruppenphase stehen nun alle Begegnungen der K.-o.-Runde fest. Bereits am Sonntagabend geht es ohne Pause weiter. Ein echter Höhepunkt wartet im Sechzehntelfinale: Portugal mit Cristiano Ronaldo trifft auf Kroatien mit Luka Modrić – ein Duell zweier Superstars.

Hier eine Übersicht der anstehenden Duelle:

Südafrika – Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien – Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland – Paraguay (Montag, 22.30 Uhr)

Niederlande – Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste – Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich – Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

Mexiko – Ecuador (Mittwoch, 3 Uhr)

England – DR Kongo (Mittwoch, 18 Uhr)

Belgien – Senegal (Mittwoch, 22 Uhr)

USA – Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Spanien – Österreich (Donnerstag, 21 Uhr)

Portugal – Kroatien (Freitag, 1 Uhr)

Schweiz – Algerien (Freitag, 5 Uhr)

Australien – Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien – Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Die Vorrunde der größten WM aller Zeiten ist beendet und bot Spannung bis zur letzten Minute. So sicherte sich Österreich erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit mit dem 3:3 gegen Algerien den Einzug in die K.-o.-Runde.

Während England souverän als Gruppensieger der Gruppe L hervorging, enttäuschte Portugal erneut und belegte nur den zweiten Platz in Gruppe K. Die Ergebnisse der Nacht zusammengefasst:

Gruppe J

Jordanien – Argentinien 1:3 (0:2)

Jordanien: Abulaila – Nasib, Al-Arab, Abu Dahab (90. Obaid) – Haddad, Abu Taha, Al-Rashdan (76. Jamous), Al-Rawabdeh – O. Al-Fakhouri (46. Al-Mardi), Olwan (90. Shararh), Azaizeh (46. Al-Taamari)

Argentinien: Emiliano Martinez – Palacios, Senesi, Otamendi, Tagliafico – Simeone (71. Barco), Paredes, Lo Celso (60. Almada) – Paz (60. Mac Allister) – La. Martínez (60. Messi), J. Alvarez (82. López)

Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)

Zuschauer: 70.649

Tore: 0:1 Lo Celso (19.), 0:2 La. Martínez (31./Foulelfmeter), 1:2 Al-Taamari (55.), 1:3 Messi (80.)

Gelbe Karten: Abu Taha (1), Al-Arab (1), Shararh (1) / –

Algerien – Österreich 3:3 (1:1)

Algerien: Benbout – Belghali (71. Chergui), Mandi, Bensebaini, Hadjam (71. Aït-Nouri) – N. Bentaleb, Aouar (90.+4 Ghedjemis), Maza – Mahrez, Gouiri (71. Belaïd), Chaibi

Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (62. Danso), Mwene (90.+5 Kalajdzic) – Seiwald, X. Schlager (46. Grillitsch), R. Schmid (46. Wanner), Laimer – Sabitzer – Arnautović (46. Gregoritsch)

Schiedsrichter: Ilgis Tantaschew (Usbekistan)

Zuschauer: 69.045

Tore: 0:1 Arnautović (28.), 1:1 Belghali (45.), 1:2 Sabitzer (55.), 2:2 Mahrez (60.), 3:2 Mahrez (90.+3), 3:3 Kalajdzic (90.+6)

Gelbe Karten: – / Arnautović (1)

Gruppe K

Kolumbien – Portugal 0:0

Kolumbien: C. Vargas – S. Arias (87. Muñoz), Lucumi, D. Sánchez, Machado – J. Arias (76. Castaño), Lerma (60. Rios), Puerta – James Rodríguez (76. J. Quintero), Luis Díaz – Cordoba (60. Suárez)

Portugal: D. Costa – João Cancelo (46. Dalot), R. Dias, Veiga, N. Mendes (90.+3 Nunes) – R. Neves (46. J. Neves), Vitinha (70. S. Costa) – João Félix (70. Leão), B. Fernandes, Neto – Cristiano Ronaldo

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Zuschauer: 64.478

Gelbe Karten: Puerta (1) / –

Beste Spieler: D. Sánchez, J. Arias / D. Costa, J. Neves

DR Kongo – Usbekistan 3:1 (0:1)

DR Kongo: Mpasi – Wan-Bissaka, Mbemba, Tuanzebe, Masuaku (83. J. Kayembe) – Mbuku (72. Elia), Moutoussamy (72. Mukau), Sadiki, Cipenga (72. Bongonda) – Wissa, Bakambu (51. Mayele)

Usbekistan: Nematov – Khusanov, Urozov (82. Sergeev), Ashurmatov – Alizhonov, Mozgovoy (82. Iskanderov), Shukurov (59. Khamrobekov), Nasrullaev – Khamdamov (59. Ganiev), Fayzullaev (73. Urunov) – Shomurodov

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 68.239 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Shomurodov (10.), 1:1 Wissa (68./Foulelfmeter), 2:1 Mayele (78.), 3:1 Wissa (90.+1)

Gelbe Karten: Sadiki (1), Mbuku (1), Moutoussamy (1) / Khusanov (2), Nasrullaev (1)

Gruppe L

Panama – England 0:2 (0:0)

Panama: Mosquera – Escobar, Córdoba, Andrade – M. Murillo, Harvey (88. A. Quintero), Bárcenas (71. I. Diaz), J. Gutiérrez (88. Davis) – C. Martinez, J. L. Rodriguez (71. Londono) – To. Rodríguez (46. Fajardo)

England: Pickford – Quansah (63. Spence), Konsa, Guehi, O'Reilly – Anderson (84. D. Henderson), Ju. Bellingham (71. Eze) – Saka (63. Madueke), Rogers, Rashford – Kane (84. Watkins)

Schiedsrichter: Abdulrahman Al-Jassim (Katar)

Zuschauer: 80.663

Tore: 0:1 Ju. Bellingham (62.), 0:2 Kane (67.)

Gelbe Karten: Fajardo (1), Andrade (1) / Quansah (1)

Kroatien – Ghana 2:1 (1:0)

Kroatien: Livakovic – Stanisic, Sutalo, Pongracic, Perisic – Modric, Kovacic (78. Mario Pasalic) – P. Sucic, Vlasic (88. Gvardiol), Baturina (88. Marco Pasalic) – Budimir (66. Matanovic)

Ghana: Asare – Senaya, Adjetey (46. Peprah Oppong), Luckassen, Mensah – Thomas Partey – K. Sulemana (71. Nuamah), Owusu (46. Fatawu), Sibo (85. Yirenkyi), Semenyo – J. Ayew (71. Thomas-Asante)

Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)

Zuschauer: 68.324

Tore: 1:0 P. Sucic (31.), 1:1 Luckassen (77.), 2:1 Vlasic (83.)

Gelbe Karten: Perisic (1) / Peprah Oppong (1)

Familiärer Schicksalsschlag bei Holland-Stürmer Cody Gakpo (27).

Kurz vor dem ersten K.-o.-Spiel gegen Marokko teilte seine Freundin auf Instagram mit, dass ihr gemeinsames Baby während der Schwangerschaft verstorben sei.

"Mit gebrochenem Herzen teilen wir die traurige Nachricht, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist", schrieb Noa van der Bij. "Danke für all die Liebe und Unterstützung."

Erst am 30. Mai hatten Gakpo und seine Partnerin via Instagram ihre erneute Schwangerschaft bekannt gegeben. Das Paar hat bereits einen zweijährigen Sohn. Der FC-Liverpool-Stürmer bat um Verständnis für die Privatsphäre seiner Familie: "Das ist eine extrem schwere Zeit für uns."

Der Name des verstorbenen Sohnes sollte Elijah Raphael Gakpo lauten.

Der Fokus liegt auf Paraguay! Vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Deutschland am Montag (Anstoß 22.30 Uhr) meldete sich DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66) zu Wort:

"Jetzt beginnt die WM richtig! Wir glauben daran, dass wir alles geben, an unsere Grenzen gehen, ein starkes Spiel zeigen und natürlich ins Achtelfinale kommen", so Völler.

Der Blick richte sich ausschließlich auf den nächsten Gegner, nicht auf ein mögliches Achtelfinale gegen Frankreich: "Darauf konzentrieren wir uns jetzt nicht", erklärte der ehemalige Bundestrainer.

Zugleich forderte Völler die Offensivspieler Jamal Musiala (23), Florian Wirtz (23) und Kai Havertz (27) auf: "Um die großen Ziele zu erreichen, müssen sie liefern. Sie wissen selbst, dass noch Potenzial nach oben besteht."

Ob der aufstrebende Nathaniel Brown (23), der mit Adduktorenproblemen kämpft, zum Einsatz kommt, ist weiterhin unklar. Völler: "Wir hoffen alle, dass es klappt."

Für Uruguay endete die WM enttäuschend: Ohne Sieg und mit einer Niederlage gegen Spanien in der Nacht zu Samstag schieden die Südamerikaner in der Vorrunde aus. Nationaltrainer Marcelo Bielsa (70) zeigte sich nach dem Spiel angespannt.

Beim anschließenden Interview wartete Bielsa offenbar, bis auch das Team hinter der Kamera bereit war, und rief dann laut "Jetzt macht doch endlich!". Im Gespräch war er kurz angebunden, beantwortete drei Fragen in etwa 30 Sekunden.

Auf der Pressekonferenz zeigte er sich wieder gefasst: "Ich trage die Verantwortung und akzeptiere das. Auch wenn es vermeidbare Fehler gab, bin ich für das Scheitern verantwortlich."

Vor dem Abschluss der Vorrunde stehen bereits neun Begegnungen des Sechzehntelfinals fest. Ein Überblick:

Südafrika – Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien – Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland – Paraguay (Montag, 22.30 Uhr)

Niederlande – Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste – Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich – Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

USA – Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Australien – Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien – Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Alle offenen Fragen sind geklärt! Deutschland trifft im Sechzehntelfinale auf Paraguay.

Durch die Ergebnisse der Nacht ist der Gegner des DFB-Teams für das Montagsspiel (22.30 Uhr deutsche Zeit) als Dritter der Gruppe D klar.

Nach einem Sieg gegen Paraguay könnte Deutschland im Achtelfinale auf den Favoriten Frankreich treffen, der Norwegen mit 4:1 besiegte und sich nun mit Schweden misst.

Erstaunliches passierte in der Nacht zu Samstag: Kap Verde sicherte sich mit einem 0:0 gegen Saudi-Arabien das dritte Vorrunden-Remis. Da Spanien parallel Uruguay 1:0 besiegte, kletterte der kleine Inselstaat auf den zweiten Platz der Gruppe H und zieht in die K.-o.-Runde ein. Uruguay schied mit nur zwei Punkten als Dritter aus.

In Gruppe G gewann Belgien mit einem deutlichen 5:1 gegen Neuseeland das Gruppenspiel, während Ägypten durch ein Unentschieden gegen den Iran den zweiten Platz sicherte. Die Iraner hoffen noch auf einen Platz unter den besten Gruppendritten.

Zusammenfassung der Nacht:

Gruppe G

Ägypten – Iran 1:1 (1:1)

Ägypten: Ufa Schobeir – Hani, Rabia, Abdelmonem (14. Jasser Ibrahim), Fatouh – Lasheen, Saber (46. Attia) – Ashour (46. Marmoush), Salah (57. Zizo), Ziko (76. Hamza Abdelkarim) – Trezeguet

Iran: Beiranvand – Rezaeian, Kanaanizadegan (46. Hardani), Khalilzadeh, Nemati, Mohammadi – Ezatolahi, Ghorbani – Ghoddos (67. Moghanlou), Mohebi (90.+1 Jahanbakhsh) – Taremi

Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

Zuschauer: 66.925

Tore: 1:0 Saber (5.), 1:1 Rezaeian (14.)

Gelbe Karten: Saber (1), Jasser Ibrahim (1), Lasheen (2) / Kanaanizadegan (1), Nemati (1), Ezatolahi (2), Khalilzadeh (1)

Neuseeland – Belgien 1:5 (0:1)

Neuseeland: Crocombe – Payne (64. Boxall), Bindon, Surman, Cacace (79. de Vries) – Stamenic, Bell (64. Mccowatt) – Thomas (46. Old), Singh (46. Randall), Just – Wood

Belgien: Courtois – Castagne, Theate, Mechele, De Cuyper – Vanaken, Tielemans (85. Raskin) – Doku (56. Fernandez-Pardo), De Bruyne (72. Onana), Trossard (72. Saelemaekers) – De Ketelaere (85. Lukaku)

Schiedsrichter: Adham Makhadmeh (Jordanien)

Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Trossard (28.), 0:2 Trossard (50.), 0:3 De Bruyne (66.), 1:3 Just (84.), 1:4 Lukaku (86.), 1:5 Saelemaekers (90.+4)

Gelbe Karten: Stamenic (1), Just (1) / –

Gruppe H

Kap Verde – Saudi-Arabien 0:0

Kap Verde: Vozinha – W. Pina (90.+4 S. Moreira), R. Lopes, Diney, Joao Paulo – K. Pina – R. Mendes (71. Rodrigues), D. Duarte, Monteiro (71. L. Duarte), W. Semedo (61. H. Varela) – D. Livramento (61. Da Costa)

Saudi-Arabien: Al-Owais – Abdulhamid, Al-Amri, Al-Tambakti (33. Ladschami), Boushal (80. Al-Harbi) – N. Al-Dausari, Kanno, Al-Khaibari (46. Al-Dschuwayr) – Mandash (65. Al-Hamdan), Al-Buraikan, S. Al-Dausari (65. Abu Al-Shamat)

Schiedsrichter: Francois Letexier (Frankreich)

Zuschauer: 68.278

Gelbe Karten: W. Pina (1) / Abdulhamid (1), N. Al-Dausari (1), Al-Buraikan (1)

Uruguay – Spanien 0:1 (0:1)

Uruguay: Muslera (46. Rochet) – G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria (70. B. Rodriguez) – Ugarte (45. De La Cruz), Bentancur, Valverde (56. Vinas), M. Araújo – Canobbio, Nunez

Spanien: Simón – M. Llorente, Cubarsi, Laporte, Cucurella – Rodri, Merino (60. Olmo), Pedri (60. Ruiz) – Yamal (76. Fer. Torres), Oyarzabal (76. N. Williams), Baena (66. Pino)

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Zuschauer: 45.664

Tore: 0:1 Baena (42.)

Gelbe Karten: J. M. Sanabria (1), G. Varela (1), De La Cruz (1) / Baena (1)

Rote Karten: Canobbio (90.+4/grobes Foulspiel) / –

In Gruppe I ist die Entscheidung gefallen!

Frankreich setzte sich dank eines herausragenden Ousmane Dembélé, der drei Tore erzielte, mit einem klaren 4:1 gegen Norwegen durch und sicherte sich den Gruppensieg.

Senegal belegte nach einem 5:0-Kantersieg gegen den Irak den dritten Platz.

Ergebnisse im Überblick:

Norwegen – Frankreich 1:4 (1:3)

Norwegen: Selvik – Aursnes, Falchener (66. Langas), Östigard, Björkan (46. Pedersen) – Berg, Aasgaard, Thorstvedt (46. Thorsby) – Bobb (83. Hauge), Strand Larsen, Schjelderup (83. Nusa)

Frankreich: Maignan – Koundé (86. Gusto), Upamecano (76. Konaté), M. Lacroix, Théo Hernandez – Tchouaméni, M. Koné, O. Dembélé (65. Barcola), Olise (65. Cherki), D. Doué – Mbappé (86. Mateta)

Schiedsrichter: Michael Oliver (England)

Zuschauer: 64.146

Tore: 0:1 O. Dembélé (7.), 0:2 O. Dembélé (20.), 1:2 Aasgaard (21.), 1:3 O. Dembélé (32.), 1:4 D. Doué (90.+4)

Gelbe Karten: Berg (1) / Tchouaméni (1)

Senegal – Irak 5:0 (1:0)

Senegal: Diaw – Diatta, Seck (58. Ciss), Niakhaté, Jakobs – Camara (56. Jackson), I. Gueye, Diarra (56. P. Gueye) – Mbaye (56. C. Ndiaye), I. Sarr (81. Diao), Mané

Irak: Basil Fadhil (46. J. Hassan) – Putros, Sulaka, Hashim, Doski – Iqbal (67. Yakob), Al-Ammari – Qasem (16. Younis), Jasim (57. Maknzi), Bayesh – Al-Hamadi (57. Yousif)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Zuschauer: 43.036 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Diarra (4.), 2:0 I. Sarr (56.), 3:0 P. Gueye (59.), 4:0 P. Gueye (71.), 5:0 I. Ndiaye (82.)

Gelbe Karten: Seck (1), P. Gueye (1) / Al-Ammari (2), Doski (1)

Rote Karten: – / Sulaka (13./Notbremse)

Im Uruguayer Lager herrscht Unruhe! Kurz vor dem entscheidenden Vorrundenspiel gegen Spanien soll es erhebliche Spannungen zwischen Trainer und Spielern gegeben haben.

Mehreren Medienberichten zufolge, basierend auf "El Espectador", suchten mehrere Führungsspieler das Gespräch mit Marcelo Bielsa (70). Dabei kritisierten sie das intensive Training, die hohe Belastung und die taktische Vorbereitung auf Spanien.

Sergio Rochet (33), Manuel Ugarte (25), Rodrigo Bentancur (29) und Federico Valverde (27) äußerten diese Kritik, die Bielsa offenbar verärgerte.

Der Trainer versammelte daraufhin das Team zu einer fast einstündigen Ansprache, von der einige Spieler vorzeitig den Raum verließen.

Die Folgen für Uruguays letzte Spiele bei der WM sind unklar, doch ohne Rückhalt im Team wird der Erfolg gegen "La Furia Roja" schwer.

Das war's! Nach dem enttäuschenden WM-Auftritt gegen Tschechien beendete Patrik Schick (30) seine Karriere in der Nationalmannschaft.

Mehr zu seiner Entscheidung lest ihr hier: "Offiziell: Bayer-Star beendet Karriere in Nationalmannschaft".

Mit dem knappen 2:1-Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland erreichte Ecuador erstmals seit 2006 wieder die K.-o.-Runde. Diese besondere Leistung löste im Land große Freude aus.

Präsident Daniel Noboa (38) erklärte den Freitag spontan zum Feiertag: "Danke an die Spieler und den Trainer, die es trotz Kritik, Beleidigungen und schwieriger Phasen geschafft haben, dem Land diese immense Freude zu schenken. Morgen ist Feiertag!"

Anthony Elanga (24) erzielte mit seinem Treffer gegen Japan den Ausgleich für Schweden und damit den Einzug ins Achtelfinale. Nach dem Spiel zeigte sich der Angreifer jedoch niedergeschlagen – er hatte fälschlicherweise geglaubt, dass das Unentschieden das Turnier-Aus bedeutete. Seine Teamkollegen klärten das Missverständnis auf.

Elanga erklärte später: "Ich wusste nicht, dass ein Punkt reicht." Seine Mitspieler berichteten, dass vor dem Spiel verschiedene Szenarien besprochen wurden, Elanga jedoch nicht zugehört habe.

Die ersten Sechzehntelfinalpaarungen nach einigen Gruppenfinalspielen:

Südafrika – Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien – Japan (Montag, 19 Uhr)

Niederlande – Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

USA – Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Die WM schreitet voran: Niederlande, Japan, Schweden und Australien haben sich für die K.-o.-Runde qualifiziert.

Die Ergebnisse im Überblick:

Gruppe D

Türkei – USA 3:2 (2:1)

Türkei: Cakir – Z. Celik (84. Söyüncü), Kabak, Bardakci, Elmali – Özcan, Kökcü (88. Ayhan) – Aydin (90.+1 Müldür), Güler, Yildiz (84. Uzun) – Ba. Yilmaz (90.+1 Kahveci)

USA: Turner – Scally (76. Freeman), M. Robinson, Mckenzie, Trusty – Berhalter – B. Aaronson (76. Zendejas), Reyna (76. Dest), McKennie (86. M. Tillman), Weah (58. Pulisic) – Pepi

Schiedsrichter: Mustapha Ghorbal (Algerien)

Zuschauer: 70.492 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Trusty (3.), 1:1 Güler (10.), 2:1 Kökcü (31.), 2:2 Berhalter (49.), 3:2 Ayhan (90.+8)

Gelbe Karten: – / Berhalter (1)

Paraguay – Australien 0:0

Paraguay: Gill – Velázquez, G. Gomez, Alderete (84. Canale) – J. J. Cáceres, Cubas, Maidana (46. Mauricio) – D. Gomez (90.+2 Bobadilla), Galarza (90.+2 Alonso) – Ávalos (67. Arce), Enciso

Australien: Beach – Circati, H. J. Souttar, Herrington – Bos, Irvine (84. Okon-Engstler), O'Neill, Behich – Volpato (58. Hrustic), Metcalfe – Irankunda (84. Yengi)

Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)

Zuschauer: 68.827 (ausverkauft)

Gelbe Karten: D. Gomez (2) / Irvine (1)

Gruppe E

Curaçao – Elfenbeinküste 0:2 (0:1)

Curaçao: Room – Gaari (77. Kastaneer), Obispo, Floranus, Brenet (90. Sambo), Fonville (77. Noslin) – Comenencia (61. Antonisse), L. Bacuna, Chong, J. Bacuna – Locadia (90. Kuwas)

Elfenbeinküste: Y. Fofana – G. Doué, Kossounou, O. Diomande, Operi – Amad Diallo (46. Inao Oulaï), Kessié (77. Seri), Sangaré, Y. Diomande (67. B. Touré) – Bonny (67. Diakité), Pépé (67. Wahi)

Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden)

Zuschauer: 68.324

Tore: 0:1 Pépé (7.), 0:2 Pépé (64.)

Gelbe Karten: J. Bacuna (2), Kastaneer (2) / Pépé (1)

Ecuador – Deutschland 2:1 (1:1)

Gruppe F

Japan – Schweden 1:1 (0:0)

Japan: Z. Suzuki – Seko (75. Watanabe), Itakura (39. Taniguchi), H. Ito – Sugawara, Tanaka, Kamada, Nakamura (75. Nagatomo) – Doan (66. J. Ito), Ueda (66. Ogawa), Maeda

Schweden: Widell Zetterström – Lagerbielke, Hien (37. Bergvall), Lindelöf (87. Starfelt) – Bernhardsson (75. Svensson), Stroud (75. Sema), Y. Ayari, Gudmundsson (87. Nygren) – Elanga, Gyökeres, Isak

Schiedsrichter: Ivan Barton (El Salvador)

Zuschauer: 70.137

Tore: 1:0 Maeda (56.), 1:1 Elanga (62.)

Gelbe Karten: Taniguchi (1) / Hien (1), Gyökeres (1)

Tunesien – Niederlande 1:3 (0:2)

Tunesien: Dahmen – Valery, Ben Hamida (67. Ben Ouanes), M. Talbi, Abdi – Khedira (67. Hadj Mahmoud), Skhiri, Ben Slimane (67. Achouri), Hannibal, Gharbi (75. Chaouat) – Mastouri (90. Tounekti)

Niederlande: Verbruggen – Dumfries, Aké, Van Dijk, van Hecke – F. de Jong (72. Koopmeiners), Gravenberch, Reijnders (72. Kluivert) – Malen (72. Summerville), Gakpo (84. Lang), Brobbey (77. Depay)

Schiedsrichterin: Katia Garcia (Mexiko)

Zuschauer: 68.391

Tore: 0:1 Skhiri (3./Eigentor), 0:2 Brobbey (7.), 1:2 Mastouri (54.), 1:3 van Hecke (62.)

Gelbe Karten: – / –

Die schwedischen Nationalspieler waren überrascht, als sie das Trainingsgelände in Frisco betraten. "Ich dachte nur: Was ist hier passiert?", sagte Mittelfeldspieler Besfort Zeneli im Interview mit "Aftenposten" und fügte hinzu: "Soweit ich weiß, gab es keinen Sturm."

Tatsächlich fanden dort Renovierungsarbeiten rund um das Stadion statt. "Man wollte etwas abbrechen, aber es sah so aus, als sei es in die falsche Richtung gefallen", erklärte Manager Stefan Pettersson (63). Zum Glück wurde niemand verletzt. Offenbar hatte eine gesprengte Struktur unerwartet den Halt verloren."

Eine Tribünenseite stürzte auf die temporäre Pressetribüne, die für die WM-Berichterstattung eingerichtet wurde. Die Vorbereitungen auf das letzte Gruppenspiel gegen Japan (1 Uhr in der Nacht zu Freitag) wurden davon jedoch nicht beeinträchtigt.

Vor dem letzten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Ecuador (Donnerstagabend, 22 Uhr) hatten viele Fans auf einen Start von Edeljoker Deniz Undav gehofft, doch Bundestrainer Julian Nagelsmann schloss das aus.

Wie Nagelsmann mehrfach betonte, soll sich das Team weiter einspielen. Deshalb wird nur dort gewechselt, wo es notwendig ist. "Wir haben jetzt zwei Spiele absolviert und diskutieren, wie viel wir rotieren. Der Fokus liegt auf der Vorbereitung für die K.-o.-Phase", erklärte Nagelsmann bei der Pressekonferenz vor dem Spiel.

So wird Antonio Rüdiger für den verletzten Nico Schlotterbeck (Bänderriss im Sprunggelenk) in der Innenverteidigung auflaufen, David Raum ersetzt Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite, da dieser mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat.

Undav selbst akzeptiert seine Rolle: "Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier. Ich bin zweimal eingewechselt worden und wir haben die Spiele gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Team so weit wie möglich kommen", sagte der Stürmer von VfB Stuttgart.

Gestern Abend und in der vergangenen Nacht fanden die ersten entscheidenden Gruppenspiele statt, die einige Überraschungen bereithielten. Südafrika sicherte sich mit einem 1:0-Sieg gegen Südkorea den Einzug ins Sechzehntelfinale. Die Schweiz besiegte Kanada, und Bosnien bewahrte mit einem 3:1 gegen Katar seine Chancen auf das Weiterkommen.

Die Spiele im Überblick:

Gruppe A

Tschechien – Mexiko 0:3 (0:0)

Tschechien: Kovár – Holes (64. Soucek (87. Sojka)), Hranac, Ladislav Krejci – Coufal, Sadilek, Cerv (87. Chory), Doudera – Sulc, Visinsky (56. Provod) – Hlozek (64. Schick)

Mexiko: Rangel (78. Ochoa) – J. Sanchez, Reyes, Montes, M. Chávez (78. Gallardo) – Mora (72. Fidalgo), E. Alvarez, Romo Barron (63. O. Vargas) – Alvarado, G. Martínez (63. S. Giménez), Quinones

Schiedsrichter: Yael Falcón (Argentinien)

Zuschauer: 80.824

Tore: 0:1 M. Chávez (55.), 0:2 Quinones (61.), 0:3 Fidalgo (90.+4)

Gelbe Karten: – / E. Alvarez (1)

Südafrika – Südkorea 1:0 (0:0)

Südafrika: R. H. Williams – Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba – Sithole, Mbatha – Maseko (75. Rayners), Mofokeng (80. J. Adams), Appollis (62. Moremi) – Makgopa

Südkorea: Seung-gyu Kim – Han-beom Lee, Minjae Kim (66. Park), Ki-hyuk Lee – Tae-seok Lee (46. Castrop), I. Hwang, Paik (46. Jingyu Kim), Seol – Kang-in Lee, H. Hwang (46. H. Son) – Oh (74. G. Cho)

Schiedsrichter: Facundo Tello (Argentinien)

Zuschauer: 51.243

Tore: 1:0 Maseko (63.)

Gelbe Karten: Modiba (1) / G. Cho (1)

Gruppe B

Schweiz – Kanada 2:1 (0:0)

Schweiz: Kobel – Jaquez (74. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez – Xhaka – Freuler, Sow (74. Aebischer) – Manzambi (85. Fassnacht) – R. Vargas (80. Ndoye), Embolo (85. Itten)

Kanada: Crépeau – Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea (83. Shaffelburg) – Buchanan (74. P. David), N. D. Saliba, Choinière (58. Eustáquio), A. Ahmed (58. Millar) – J. David, Larin (58. Oluwaseyi)

Schiedsrichter: Ramon Abatti (Brasilien)

Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)

Tore: 1:0 R. Vargas (46.), 2:0 Manzambi (57.), 2:1 P. David (76.)

Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)

Bosnien-Herzegowina – Katar 3:1 (2:1)

Bosnien-Herzegowina: Vasilj – Malic (46. Memic), Katic (63. Hadzikadunic), Radeljic, Kolasinac – Bajraktarevic, Sunjic (46. Tahirovic), Basic, Alajbegovic (82. Burnic) – Dzeko (64. Mahmic), Demirovic

Katar: Abunada – Khoukhi, Pedro Miguel, Al-Brake – Junior (79. Alaaeldin), Gaber (46. Hatem), Boudiaf (72. A. Ali), Laye, Al-Haydos (56. Al-Ganehi) – Fathy (79. Mannai) – Afif

Schiedsrichter: Jesús Valenzuela (Venezuela)

Zuschauer: 66.925

Tore: 1:0 Alajbegovic (29.), 2:0 Al-Brake (34./Eigentor), 2:1 Al-Haydos (42.), 3:1 Mahmic (80.)

Gelbe Karten: Mahmic (1) / Fathy (2)

Im Kampf um den Verbleib bei der WM 2026 zeigten die Bosnier Nervenstärke und sicherten sich mit dem 3:1-Sieg über Katar den dritten Platz in der Gruppe.

Das erste Halbzeit war äußerst unterhaltsam: Alajbegovic traf sehenswert (29.), ein Eigentor von Dzeko (34.) folgte, jedoch meldete sich Katar kurz vor der Pause mit dem Anschlusstreffer zurück (42.).

Nach dem Seitenwechsel blieben die Katarer bemüht, konnten aber keine wirklichen Chancen mehr kreieren. So nutzten die Bosnier ihre Möglichkeiten und erzielten in der 80. Minute das entscheidende 3:1.

Endstand:

Bosnien – Katar 3:1 (2:1)

Gelbe Karten: Mahmic (1) / Fathy (2)

In einem hart umkämpften Gruppenspiel sicherte sich die Schweiz mit einem 2:1-Erfolg den Gruppensieg in Gruppe B.

In der ersten Halbzeit blieb das Spiel intensiv, jedoch ohne Tore. Nach dem Seitenwechsel trafen Vargas (46.) und Manzambi (57.) schnell hintereinander und ebneten den Weg zum Sieg. Trotz des späten Anschlusstreffers von Kanada in der 76. Minute blieb der Sieg der Schweiz unangefochten.

Schweiz – Kanada 2:1 (0:0)

Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)

Beim Abschlusstraining vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador fehlte Nathaniel Brown (23) aufgrund von Adduktorenproblemen. Er absolvierte nur eine individuelle Laufeinheit.

David Raum wird ihn auf der linken Abwehrseite ersetzen und seinen ersten WM-Startelfeinsatz bekommen. Ob die Verletzung nur eine Pause bedeutet oder längerfristig ist, bleibt abzuwarten.

Bundestrainer Julian Nagelsmann wird voraussichtlich dazu auf der Pressekonferenz Stellung nehmen.

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg (57) rät davon ab, die DFB-Aufstellung vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador grundlegend zu verändern.

"Nagelsmann sollte nicht zu viele Wechsel vornehmen oder komplett neue Spieler bringen, das könnte den Spielfluss zerstören, den wir in den ersten beiden Spielen aufgebaut haben", so Effenberg gegenüber t-online.

Besonders an den Positionen von Manuel Neuer im Tor und Edeljoker Deniz Undav hält er fest.

Die WM läuft bereits auf Hochtouren, doch die FIFA strebt noch eine Regeländerung an. Laut "The Athletic" soll der Ablauf bei Elfmeterschießen in der K.-o.-Runde angepasst werden.

Derzeit wirft der Schiedsrichter zwei Münzen – eine für die Seitenwahl und eine für das Team, das zuerst schießt. Künftig soll nur noch ein Münzwurf erfolgen, dessen Gewinner sich zwischen Seitenwahl und Schussreihenfolge entscheiden kann. So soll verhindert werden, dass ein Team beide Optionen erhält.

Der Vorschlag liegt derzeit beim International Football Association Board (IFAB). Eine Umsetzung vor Beginn der K.-o.-Runde am 28. Juni ist noch möglich.

Nach dem deutlichen 5:0 von Portugal gegen Usbekistan sahen die Zuschauer ein torloses Remis zwischen England und Ghana. Kroatien gewann knapp mit 1:0 gegen Panama, und Kolumbien sicherte sich mit einem Tor drei Punkte gegen die Demokratische Republik Kongo.

Ergebnisse der Nacht:

Kolumbien – DR Kongo 1:0 (0:0)

Panama – Kroatien 0:1 (0:0)

England – Ghana 0:0

Frankreichs Trainer Didier Deschamps (57) wird aufgrund des Todes seiner Mutter vorerst nicht an der Seitenlinie stehen.

Der französische Verband bestätigte, dass Deschamps’ Mutter am Dienstagmorgen verstorben sei. Der Nationaltrainer wird zur Beerdigung nach Frankreich reisen und in den kommenden Tagen von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten.

Deschamps wird auch beim letzten Gruppenspiel gegen Norwegen nicht auf der Trainerbank sitzen.

Portugal zeigte nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen den Kongo eine starke Reaktion und besiegte Usbekistan mit 5:0.

Cristiano Ronaldo markierte bereits in der 6. Minute das 1:0 und stellte damit diverse Rekorde auf: Er ist der erste Spieler, der in sechs WM-Turnieren traf, und mit seinem zehnten WM-Tor überholte er die portugiesische Legende Eusébio (9).

Nach weiteren Toren von Nuno Mendes, Ronaldo selbst, einem Eigentor von Khusanov und dem Joker Rafael Leão siegten die Portugiesen souverän.

Portugal – Usbekistan 5:0 (3:0)

Gelbe Karten: Veiga (1) / Khamrobekov (1)

Nico Schlotterbeck (26) wird den Rest der WM voraussichtlich nicht mehr bestreiten können, bleibt der Mannschaft jedoch erhalten.

Im Spiel gegen die Elfenbeinküste musste der Dortmunder bereits nach 45 Minuten verletzt ausgewechselt werden. Die Diagnose lautete Bänderriss im linken Sprunggelenk.

Schlotterbeck will dennoch bei der Mannschaft bleiben und diese unterstützen, etwa beim Teamgeist, erklärte DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66).

Bei einem Public Viewing in Amman (Jordanien) kam es zu einem tragischen Todesfall.

Auf dem Haschemitischen Platz kam es offenbar zu einem Gedränge, bei dem eine Person schwer verletzt wurde und später im Krankenhaus verstarb. Acht weitere Zuschauer wurden verletzt, ihr Zustand ist stabil bis mittelschwer.

Algerien drehte gegen Jordanien spät einen 0:1-Rückstand und gewann mit 2:1. Damit ist Jordaniens WM-Aus besiegelt.

Frankreich gewann in Philadelphia gegen den Irak mit 3:0, trotz eines kurzzeitigen Stadionabbruchs wegen eines Unwetters. Kylian Mbappé traf doppelt, Ousmane Dembélé steuerte ein Tor bei.

Norwegen besiegte Senegal mit 3:2, wobei Erling Haaland zweimal traf. Beide Teams haben sich vorzeitig für die K.-o.-Runde qualifiziert.

Argentinien erreichte mit einer Gala-Vorstellung gegen Österreich die K.-o.-Phase, Lionel Messi erzielte zwei Tore und überholte Miroslav Klose als alleiniger WM-Rekordtorschütze.

In einem spannenden Duell gegen die Elfenbeinküste drehte Deutschland dank zweier Tore von Deniz Undav eine Niederlage in einen 2:1-Sieg.

Marcel Reif (76) bezeichnete Undav nach dessen herausragender Leistung als Kandidaten für die Startelf und sieht das DFB-Team als einen der Titelanwärter.

Die WM zeigte bislang zahlreiche Rote Karten: Nach 40 von 104 Spielen gab es bereits acht Platzverweise – doppelt so viele wie bei der WM 2022 in Katar. Dennoch ist die Rekordmarke von 2006 mit 20 weiteren Platzverweisen noch weit entfernt.

Nico Schlotterbeck wird den Rest des Turniers aufgrund eines Bänderrisses im linken Sprunggelenk ausfallen.

Die DFB-Verteidigung muss sich fortan mit vier Innenverteidigern behelfen, da kein Nachrücker mehr nominiert werden darf.

Nach zuvor drei Unentschieden in Gruppe G hat Ägypten seinen ersten Sieg eingefahren – mit 3:1 gegen Neuseeland. Das Team um Mo Salah führt damit die Gruppe an.

Die WM-Sensation um Kap Verde geht weiter: Nach einem 0:0 gegen Spanien holten die Afrikaner ein 2:2 gegen Uruguay und bewahren sich damit die Chance auf die K.-o.-Runde.

Belgien bleibt indes sieglos, nach einem 0:0 gegen den Iran.

Spanien lieferte eine überzeugende Vorstellung und gewann mit 4:0 gegen Saudi-Arabien.

Die Mannschaft von Curaçao feierte nach dem historischen ersten WM-Punkt eine ausgelassene Party mit dem niederländischen Königspaar.

Die Elfenbeinküste kritisierte das Verhalten der deutschen Mannschaft nach dem Spiel scharf, insbesondere eine Szene kurz vor Abpfiff, als Deutschland den Ball nach einer Verletzung nicht zurückgab.

Deutschland ist als Gruppensieger bereits sicher im Achtelfinale, der Gegner wird noch aus den Drittplatzierten der Gruppen A, B, C, D und F ermittelt.

Der knappe Sieg Deutschlands gegen die Elfenbeinküste erzielte erneut hohe Einschaltquoten im ZDF mit über 18 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 72,1 %.

In Toronto verletzte sich Nico Schlotterbeck schwer und musste ausgewechselt werden. Die Diagnose lautet Bänderriss am Innenband.

Tunesien erlebte unter dem neuen Trainer Hervé Renard einen schweren Rückschlag, verlor deutlich gegen Japan mit 0:4 und ist vorzeitig ausgeschieden.

Das deutsche Team kann sich nach dem Unentschieden zwischen Ecuador und Curaçao entspannt auf das letzte Gruppenspiel einstellen, da der erste Platz sicher ist.

Niederlande setzte sich in einem torreichen Spiel mit 5:1 gegen Schweden durch und übernahm vorläufig die Tabellenführung in Gruppe F.

Der verletzte Kanadier Ismael Koné zeigte sich nach seiner schweren Verletzung bereits wieder optimistisch und wurde von Teamkollegen besucht.

Der spanische Stürmer Borja Iglesias wurde vorübergehend der Zugang zum Teamhotel verweigert, konnte jedoch nach einer Identitätsbestätigung eintreten.

Die Türkei ist nach zwei Niederlagen bereits ausgeschieden. Kapitän Hakan Çalhanoğlu zeigte sich enttäuscht und dankte den Fans für ihre Unterstützung.

Beim WM-Match USA gegen Australien sorgte Schiedsrichter Felix Zwayer kurz vor Schluss für Aufsehen, als er aufgrund eines Krampfes zu Boden ging.

Brasilien gewann souverän mit 3:0 gegen Haiti, doch verletzte sich Raphinha, dessen Einsatz im nächsten Spiel ungewiss ist.

Die Türkei verlor gegen Paraguay mit 0:1 und schied damit aus. Die USA sicherten sich den Gruppensieg.

Marokko gewann mit 1:0 gegen Schottland und steht kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale.

Brasilien untermauerte mit einem 3:0-Sieg über Haiti seine Ambitionen.

Die USA gewannen gegen Australien 2:0 und zogen ins Achtelfinale ein.

Die portugiesische Spielerfrau Madalena Aragao kritisierte Cristiano Ronaldo auf Social Media nach dem Unentschieden gegen den Kongo scharf.

Die schottischen Fans planen eine Gedenkminute für den verstorbenen Anhänger Donny Strathie beim Spiel gegen Marokko.

Ismael Koné aus Kanada erholte sich nach seiner schweren Verletzung und zeigte im Krankenhaus Lebenszeichen.

Kanada feierte einen klaren 6:0-Sieg gegen Katar, der jedoch durch die Verletzung von Koné überschattet wurde.

Mexiko sicherte sich mit einem 1:0 gegen Südkorea den Gruppensieg in Gruppe A.

Die Schweiz setzte sich gegen Bosnien-Herzegowina mit 4:1 durch und hat große Chancen aufs Weiterkommen.

Österreich gewann zum WM-Auftakt mit 3:1 gegen Jordanien.

Frankreich siegte gegen Senegal mit 3:1, Norwegen bezwang Irak mit 4:1, und Argentinien schlug Algerien mit 3:0.

Guillermo Ochoa wird seine sechste und letzte WM-Endrunde bestreiten.

Trainer Roberto Martínez wird nach der WM als portugiesischer Nationaltrainer zurücktreten.

DFB-Kapitän Joshua Kimmich berichtete von einer Begegnung mit einer giftigen Schlange in den USA.

England muss auf Rechtsverteidiger Tino Livramento verzichten, der durch Trevoh Chalobah ersetzt wurde.

Der australische Schiedsrichter Shaun Evans wurde nach einer umstrittenen Handbewegung von der FIFA nicht sanktioniert.

Spanien-Stürmer Mikel Oyarzabal stellte eine unrühmliche Bestmarke auf, indem er in den ersten 30 Minuten eines Spiels keinen Ballkontakt hatte.

Vier Unentschieden in Folge – eine seltene Serie bei einer WM.

Trainer Sabri Lamouchi wurde nach der Auftaktniederlage Tunesiens entlassen, Hervé Renard übernahm.

Der Iran droht mit Spielabbrüchen bei politischen Parolen während der WM.

Die USA verweigerten dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan die Einreise, was zu einem FIFA-Aus für ihn bei der WM führte.

Ein Erdbeben vor der Küste Kubas war bis zum WM-Trainingslager der englischen Nationalmannschaft in Florida spürbar.

Omar Artan wird trotz gültigem Visum nicht bei der WM pfeifen können.