WM 2026 live: Südkorea gewinnt zweites Spiel des Turniers gegen Tschechien
Seit Donnerstagabend läuft die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird. Beim Auftakt feierten die Co-Gastgeber Mexiko und Südkorea Siege. Zum ersten Mal nehmen bei dieser XXL-WM, die bis zum 19. Juli andauert, 48 Nationen teil. Die deutsche Mannschaft trifft in der Vorrunde auf die Teams aus Curaçao, der Elfenbeinküste und Ecuador.
Das erklärte Ziel von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der Gewinn des WM-Titels, doch bis zum möglichen Finale am 19. Juli in New York ist es ein weiter Weg. Argentinien geht als Titelverteidiger ins Rennen: Die Mannschaft um Kapitän Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal.
In unserem WM-Ticker informieren wir Euch stets aktuell über alle wichtigen Ereignisse vor dem Eröffnungsspiel und während des gesamten Turniers.
Im zweiten Gruppenspiel der Gruppe A setzte sich Südkorea nach einem späten Treffer mit 2:1 gegen Tschechien durch.
Der tschechische Kapitän Ladislav Krejci brachte sein Team in der 59. Minute per Kopf in Führung, doch diese währte nur neun Minuten. In-beom Hwang erzielte den Ausgleich zum 1:1 und kurz vor Schluss, in der 80. Minute, sorgte Hyeon-gyu Oh für den vielumjubelten Siegtreffer.
Südkorea - Tschechien 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 Ladislav Krejci (59.), 1:1 In-beom Hwang (67.), 2:1 Hyeon-gyu Oh (80.)
Gelbe Karte: Ki-hyuk Lee (1) / keine
Im Eröffnungsspiel der WM 2026 konnte Mexiko einen 2:0-Erfolg (1:0) gegen Südafrika feiern. Dabei zückte Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio gleich drei Rote Karten!
Mexiko - Südafrika 2:0
Tore: 1:0 Quinones (9.), 2:0 Jimenez (67.)
Gelbe Karten: Gutiérrez (1) / Mokoena (1), Sibisi (1)
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte Yaya Sithole (50.), Rote Karte Zwane (84.), Rote Karte Montes (90.+2)
Die WM 2026 in Mexiko, den USA und Kanada hat offiziell begonnen!
Im Aztekenstadion rollt der Ball, und damit starten sowohl das Turnier als auch die Eröffnungspartie zwischen Mexiko und Südafrika. Wird der Gastgeber bei der Neuauflage der Eröffnungspartie der WM 2010 als Favorit triumphieren, oder gelingt Südafrika erneut eine Überraschung? Vor 16 Jahren gewann „Bafana Bafana“ dank eines legendären Treffers von Siphiwe Tshabalala mit 1:0 – damals waren sie selbst Gastgeber. Heute schließen sich damit gleich mehrere Kreise.
Die Hollywood-Schauspielerin Salma Hayek moderiert die Eröffnungsfeier im Aztekenstadion.
Im Anschluss erfolgt die Parade der Nationen, bei der die Flaggen aller 48 Teilnehmer auf das Spielfeld getragen werden.
Die mexikanische Nationalmannschaft wurde mit großem Jubel empfangen und wärmt sich inzwischen auf dem Rasen auf.
Vor dem traditionsreichen Stadion verläuft es allerdings etwas turbulenter: Viele Fans drängen in die offizielle Fanzone auf dem Zócalo, um dort das Public Viewing zu verfolgen.
Ein Mitarbeiter der Stadt rief per Megafon in die Menge: „Hört auf zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder, benehmt euch bitte ordentlich!“ In den vergangenen Tagen kam es dort auch zu Protesten.
Die Stars der Eröffnungsfeier sind Shakira und Burna Boy, die gemeinsam den offiziellen WM-Song „Dai Dai“ präsentieren!
Das Aztekenstadion ist bereits farbenfroh gefüllt, und direkt nach dem Lied erleuchtet ein buntes Feuerwerk den Himmel.
Die Festlichkeiten im Aztekenstadion sind somit offiziell gestartet.
Aktuell tritt die mexikanische Cumbia-Band Los Angeles Azules auf, begleitet von Tänzern, die um eine überdimensionale WM-Trophäe in der Spielfeldmitte tanzen.
In wenigen Stunden erfolgt der offizielle Start der Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada – dann rollt endlich der Ball.
Die große Eröffnungsfeier beginnt um 19:30 Uhr im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Als Headliner singen Shakira und Burna Boy ihren WM-Hit „Dai Dai“ live. Außerdem sind Künstler wie J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana zu sehen.
Dies ist jedoch nur die erste von insgesamt drei Eröffnungsfeiern: Am Freitag geht es ab 19:30 Uhr in Toronto unter anderem mit Alanis Morissette weiter, und in der Nacht zu Samstag (1:20 Uhr) tritt Katy Perry bei der US-Variante auf.
Die ZDF-Übertragung der heutigen Feier begann bereits um 17:15 Uhr. Um 21 Uhr erfolgt der Anpfiff zum Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika. In der Nacht ab 4 Uhr deutscher Zeit spielt Südkorea gegen die tschechische Auswahl.
Am Donnerstag wurde der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao offiziell bekanntgegeben. Wie die FIFA mitteilte, wird Jalal Jayed (39) die Partie am kommenden Sonntag (Anstoß 19 Uhr) in Houston, Texas, leiten.
Der marokkanische Unparteiische gilt international noch als relativ unerfahren und hat bislang lediglich vier Einsätze beim Afrika-Cup, darunter das Spiel um Platz drei, hinter sich. Zudem pfiff er vier Begegnungen bei der U20-WM 2025.
Seine Assistenten an den Seitenlinien sind seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37), während der Südafrikaner Abongile Tom (34) als vierter Offizieller fungiert.
Die Freude über das neue Nationaltrikot Haitis war nur von kurzer Dauer: Die FIFA forderte Änderungen am Design.
Der Ausrüster Saeta hatte gemeinsam mit dem haitianischen Fußballverband ein Motiv entworfen, das die Schlacht von Vertières aus dem Jahr 1803 darstellt – ein historischer Sieg, der den Weg zur Unabhängigkeit Haitis ebnete. Die FIFA empfand die Darstellung jedoch als zu politisch, da politische, religiöse oder persönliche Botschaften auf Trikots verboten sind. Deshalb musste das Design angepasst werden.
Saeta zeigte sich einsichtig, betonte aber, dass die Gestaltung keine politische Absicht verfolgte: „Obwohl diese Interpretation von unserer Intention abweicht, respektierte Saeta den Prozess und setzte die von der FIFA vorgegebenen Endanforderungen um“, erklärte der Ausrüster.
Darüber hinaus stellte das Unternehmen klar: „Das finale Design war eine Hommage an Männer und Frauen, die täglich an Haitis Zukunft arbeiten, und kein politisches Statement.“
Ein Comeback der besonderen Art: Der TV-Sender RTL II erweckt Krake Paul mithilfe künstlicher Intelligenz wieder zum Leben und lässt ihn die WM-Spiele tippen.
Das KI-Modell erhält vorab „Fun Facts“ wie „Welches Team hat die meisten verheirateten Spieler?“ oder „Wer besitzt mehr Tattoos?“ und gibt in mehreren Clips Prognosen zu ausgewählten WM-Spielen ab. „Paul 2.0“ wird als Mini-Format täglich um 16 Uhr nach „RTLzweiNews“ zu sehen sein. Premiere ist am Eröffnungstag, dem 11. Juni, insgesamt sind 27 Kurzvideos geplant.
Der echte Paul, eine gewöhnliche Krake, wurde 2010 als Orakel berühmt, da er alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft sowie das WM-Finale 2010 korrekt vorhersagte. Er starb jedoch am 26. Oktober 2010 eines natürlichen Todes im Sea Life Oberhausen. Seine Urne befindet sich im Fußballmuseum in Dortmund.
Kurz vor Turnierstart droht die iranische Regierung mit drastischen Konsequenzen, falls auf den Tribünen nicht alles nach ihren Vorstellungen abläuft.
„Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass das Team das Spiel abbrechen würde, sobald politische Parolen in den Stadien zu hören sind“, warnte Sportminister Ahmed Donjamali. Proteste gegen die Regierung des Irans oder das Zeigen falscher Flaggen würden demnach zu einem Spielabbruch führen. Der Iran besteht darauf, dass nur die offizielle Flagge der Islamischen Republik und nicht die alte persische Flagge gezeigt wird.
Ein US-Regierungsvertreter äußerte sich inzwischen gegenüber CNN zum verweigerten Einreiseantrag des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34).
Die Sicherheitskontrolle in Miami habe eine „Verbindung zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen“ ergeben, hieß es. Zuvor hatte die US-Grenzschutzbehörde CBP lediglich von „Sicherheitsbedenken“ gesprochen.
Artan selbst erklärte der New York Times, dass er über die richtigen Papiere und ein gültiges Visum verfügt habe. Die US-Grenzbeamten hätten ihn bei der Einreise zu politischen Verhältnissen in Somalia und zur Terrorgruppe Al-Shabaab befragt.
Der 34-Jährige wurde 2025 als bester männlicher Schiedsrichter Afrikas ausgezeichnet und ist einer von sieben Unparteiischen, die vom Kontinentalverband für die WM nominiert wurden.
Keine gute Nachricht für England: Das Team von Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) bereitet sich in Florida auf die WM vor, doch die Vorbereitung verläuft nicht reibungslos.
Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas war sogar in Florida spürbar, wo sich die Mannschaft seit dem 1. Juni aufhält.
Medienberichten zufolge waren auch die Urlaubsorte Cancún und Tulum in Mexiko sowie das Walt Disney World Resort betroffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten oder größere Schäden. Das Beben war das stärkste in der Region seit 1880, als Kuba ein Beben der Stärke 6,0 registrierte.
Eigentlich sollte Schiedsrichter Omar Artan (34) bei der WM zum Einsatz kommen, doch daraus wird nichts. Obwohl er ein gültiges Visum hat, wurde ihm die Einreise in die USA verweigert.
Die Co-Gastgeber verweigerten dem Somalier die Einreise, wie ein FIFA-Sprecher am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Daher wird Artan nicht bei dem XXL-Turnier dabei sein.
„Die FIFA bestätigt, dass Omar Artan nach Verweigerung der Einreise in die USA nicht an der WM 2026 teilnehmen und keine Spiele leiten wird“, hieß es. Ein offizieller Grund wurde nicht genannt. Somalia steht auf der von der Trump-Regierung eingeführten Einreiseverbotsliste.
Entspannung bei Titelanwärter Frankreich: Abwehrchef William Saliba (25) wird vermutlich zum WM-Auftakt fit sein.
Vor dem Testspiel gegen Nordirland am Montag gab Nationaltrainer Didier Deschamps (57) grünes Licht für den Spieler vom englischen Meister FC Arsenal. Saliba hatte zuletzt Rückenprobleme, ist laut Deschamps aber wieder einsatzbereit.
„Er wird vom medizinischen Team betreut, und wir steuern seine Belastung auch nach seinem eigenen Empfinden. Das Problem besteht zwar seit einigen Wochen, hinderte ihn aber nicht daran, alle Spiele für Arsenal zu absolvieren“, erklärte Deschamps gegenüber Telefoot.
Für die „Équipe Tricolore“ sind die Sorgen um einen Ausfall damit vorerst gebannt.
Ein emotionaler Moment blieb Südkoreas Torhüter Kim Seung-gyu (35) verwehrt: Die Geburt seines Kindes konnte er nicht miterleben.
Mehr dazu und wie der 35-Jährige selbst die Situation beschreibt, erfahrt Ihr hier: „Frau von WM-Keeper bringt Baby zur Welt – doch wo ist der Papa?“
Schockierende Ereignisse vor WM-Beginn: In der Nähe des Quartiers der englischen Nationalmannschaft in Kansas City kam es zu einer Schießerei, bei der mehrere Personen verletzt wurden.
„The Independent“ und „Open Magazine“ berichten mit Verweis auf Polizeiquellen, dass die Beamten am Samstag um 4 Uhr morgens (Ortszeit) zur Troost Avenue gerufen wurden, wenige Kilometer vom Teamhotel entfernt. Dort waren Schüsse gemeldet worden.
Bei Eintreffen trafen die Einsatzkräfte neun verletzte Erwachsene an, die nach der Erstversorgung auf verschiedene Krankenhäuser verteilt wurden. Verdächtige konnte die Polizei am Einsatzort nicht stellen.
Die englische Mannschaft um Harry Kane (32) und Jude Bellingham (22) war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Hotel, sondern bereitete sich noch in Florida auf das Turnier vor.
Nach dem Zusammenbruch von Christian Eriksen (34) am Sonntagabend gab der dänische Fußballverband vorsichtig Entwarnung.
Teamarzt Morten Boesen berichtete, dass sich Eriksen auf dem Weg der Besserung befindet. „Er ist bei seiner Familie und guter Dinge. Es wird erwartet, dass er bald entlassen wird und nach Hause zurückkehren kann“, hieß es in einer offiziellen Mitteilung.
Fünf Jahre nach seinem Herzstillstand bei der Europameisterschaft war Eriksen erneut im Testspiel gegen die Ukraine in Odense zusammengebrochen. Nach der Erstversorgung wurde das Spiel abgebrochen.
Ungewissheit um Lionel Messis Einsatz zum WM-Auftakt – der Argentinier leidet weiterhin an einer Oberschenkelverletzung.
Beim 2:0-Sieg im vorletzten Test gegen Honduras am Sonntag saß der Superstar deshalb nur auf der Bank.
Die Hoffnung auf eine Rückkehr des Kapitäns der Albiceleste zum Turnierstart ist jedoch lebendig: „Leo macht gute Fortschritte und hat bereits teilweise mit der Mannschaft trainiert, was sehr positiv ist“, erklärte Trainer Lionel Scaloni (48) vor dem abschließenden Testspiel.
Ob der 38-Jährige beim Generalprobe-Match gegen Island wieder auf dem Platz steht, bleibt abzuwarten.
Große Vorfreude auf die WM! Die gelungene Generalprobe der deutschen Nationalmannschaft bescherte RTL hervorragende Einschaltquoten.
Beim letzten Test vor dem Turnier gegen Co-Gastgeber USA schalteten bis zu 9,31 Millionen Zuschauer ein, im Durchschnitt waren es 8,53 Millionen.
Mit einem Marktanteil von 40,6 Prozent war dies das meistgesehene Länderspiel des Jahres – ein gutes Omen für die WM.
Unfassbarer Ausraster: Rafael Leão (26) flog im Testspiel Portugals gegen Chile (2:1) mit glatt Rot vom Platz.
In einer Rudelbildung kurz vor der Pause geriet der Milan-Profi mit Iván Morales (26) aneinander, schubste ihn mehrfach und griff ihn schließlich an Hals und Gesicht an. Beide Spieler wurden daraufhin vom Schiedsrichter frühzeitig vom Feld geschickt.
Für Leão ist der Turnierstart vorerst offen – eine Sperre über Testspiele hinaus ist zwar möglich, aber aktuell eher unwahrscheinlich.
Oliver Baumann (36) spricht erstmals offen über seine Degradierung hinter Manuel Neuer.
Lange galt er als Deutschlands Nummer eins im Tor, doch mit Neuers Rückkehr verlor er diesen Status. Nach dem 2:1-Sieg im WM-Generaltest gegen die USA gestand der TSG-Torwart: „Am Anfang war das natürlich hart, es fühlte sich nicht gut an.“
Den Frust stellte er jedoch schnell hinten an: „Mir war sofort klar, dass ich für das Team da sein werde. Ich habe nie in Erwägung gezogen, nicht mitzufahren“, betonte er im RTL-Interview.
Für Baumann steht bei der WM der Mannschaftserfolg im Vordergrund. Er wolle seinen Beitrag leisten und das Team unterstützen. Das Verhältnis zu Neuer sei nach wie vor „gut“.
In einem Instagram-Post drückt Jungspieler Lennart Karl (18) seine Enttäuschung über das verpasste WM-Ticket aus.
„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut unglaublich weh, das größte Turnier zu verpassen. Ich habe alles getan, um fit zu sein, aber Verletzungen kommen oft zum ungünstigsten Zeitpunkt“, schreibt der 18-Jährige.
Er wünsche dem Team „maximalen Erfolg“ und werde sie „jede Minute unterstützen“. „Ich komme stärker zurück, versprochen. Danke für die starken Nachrichten“, fügte er hinzu.
Nach dem WM-Aus von Karl berichtete DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) von emotionalen Abschieden und Tränen im Teamhotel.
Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (65) sprach von einem „Schock“ über die Verletzung des Youngsters, der noch am Freitagabend aus Chicago abreiste. Der nachnominierte Assan Ouédraogo (20) wird direkt ins WM-Quartier in Winston-Salem stoßen.
Lennart Karl (18), das Nachwuchstalent von Bayern München, fehlt wegen eines Muskelfaserrisses im linken Oberschenkel am WM-Turnier.
Der 18-Jährige verletzte sich während des Abschlusstrainings vor dem letzten Testspiel gegen die USA in Chicago, teilte der DFB mit. Bundestrainer Julian Nagelsmann nominierte daher den Leipziger Assan Ouédraogo (20) nach.
Für Karl ist die WM somit vorzeitig beendet – noch bevor sie richtig begonnen hat.
Nagelsmann hatte auf der Pressekonferenz vor dem Generaltest gegen die USA bestätigt: „Das sah nicht gut aus.“ Der Spieler musste ins Krankenhaus gebracht werden, die genaue Diagnose steht noch aus. Je nach Schwere der Verletzung wird über eine Nachnominierung entschieden.
Manuel Neuer konnte wegen einer Wadenzerrung nicht am Abschlusstraining vor dem Generaltest gegen die USA teilnehmen.
Nur Oliver Baumann, Alexander Nübel und Jonas Urbig betraten den Rasen im Soldier Field in Chicago. Sein Einsatz am Samstag in der Partie gegen die USA (20:30 Uhr/RTL) ist damit äußerst unwahrscheinlich.
Das Comeback des deutschen Rekordtorwarts verschiebt sich somit wohl mindestens bis zum WM-Auftakt am 14. Juni in Houston gegen Curaçao.
In Chicago setzte Neuer seit seiner Ankunft am Dienstag sein individuelles Belastungsprogramm fort. Social-Media-Clips zeigten ihn bei Schussübungen.
Robert Andrich, der ursprünglich als Spieler nominiert werden sollte, reist nun in anderer Funktion nach Nordamerika: Er wird bei MagentaTV als Experte und Co-Kommentator dabei sein.
Bereits beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika wird der Leverkusener neben Wolff Fuss als Co-Kommentator fungieren. „Natürlich bin ich enttäuscht, nicht als Spieler dabei zu sein, aber ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe“, sagte Andrich. Er wolle „perfekt mitfiebern“ und die deutsche Mannschaft auf andere Weise begleiten.
Mit ihm verstärkt MagentaTV sein Expertenteam, zu dem bereits Thomas Müller, Mats Hummels und Jürgen Klopp gehören.
Bei der Eröffnungsfeier am 11. Juni wird Shakira den offiziellen WM-Song „Dai Dai“ gemeinsam mit Burna Boy erstmals live darbieten.
Weitere Künstler wie Danny Ocean und J Balvin sind ebenfalls bei der Feier in Mexiko-Stadt dabei, die anderthalb Stunden vor Anpfiff des Eröffnungsspiels startet.
Shakira wird zudem bei der Halbzeitshow des Finales am 19. Juli auftreten.
Kurz vor Turnierbeginn gab die FIFA bekannt, dass künftig bei den Nationalhymnen vor WM-Spielen alle Spieler auf dem Spielfeld stehen werden – nicht mehr nur die Startelf.
Alle Details zu dieser Neuerung findet Ihr hier: „Vor dem Anpfiff alles anders! FIFA plant große Änderung bei den Nationalhymnen.“
Eine Überraschung gab es bei der WM-Generalprobe: Frankreich verlor sein Testspiel mit 1:2 (1:0) gegen die Elfenbeinküste.
Der Topfavorit führte noch kurz vor der Pause, doch der deutsche Gruppengegner drehte in der zweiten Halbzeit das Spiel. Guéla Doué, Bruder von Frankreichs Désiré Doué, erzielte den Ausgleich, bevor Amad Diallo kurz vor Schluss den Siegtreffer schoss.
Das DFB-Team ist also gewarnt: Das Spiel gegen die Elfenbeinküste wird kein Selbstläufer.
Die Zeit läuft: Eine Rückkehr von Manuel Neuer (40) vor dem WM-Start ist weiterhin ungewiss.
Der Torwart verpasste auch die geheime Trainingseinheit am Donnerstag in Chicago wegen muskulärer Beschwerden in der linken Wade und befindet sich weiterhin im individuell abgestimmten Belastungsaufbau, so der DFB.
Ob Neuer bis zur Generalprobe am Samstag gegen die USA rechtzeitig fit wird, ist offen. Im letzten Testspiel vor Turnierbeginn könnte Oliver Baumann erneut im Tor stehen, wie schon beim 4:0-Sieg gegen Finnland am Sonntag.
Bei der WM werden in den USA, Kanada und Mexiko Temperaturen von über 30 Grad erwartet. Trotz dieser Hitze verbietet die FIFA den Fans nun das Mitbringen leerer Trinkflaschen in die Stadien – entgegen einer früheren Ankündigung.
Im Verhaltenskodex für die WM-Arenen heißt es nun: „Um Missverständnisse zu vermeiden: Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden.“ Zuvor war kommuniziert worden, dass leere, transparente Plastikflaschen bis zu einem Liter erlaubt seien.
Die Änderung wurde aus Sicherheitsgründen vorgenommen, um Risiken und Verletzungen von Spielern und Zuschauern auszuschließen, teilte die FIFA der Nachrichtenagentur AFP mit.
Nach seiner ersten Trainingseinheit in den USA stand Kai Havertz auf der ersten Pressekonferenz Rede und Antwort und verriet, dass er davon ausgeht, der festgelegte Elfmeterschütze der Nationalmannschaft zu sein.
Obwohl Bundestrainer Julian Nagelsmann „keine feste Hierarchie“ definiert habe, erklärte der ehemalige Leverkusener: „Ich war in den letzten Jahren meistens der Elfmeterschütze.“ Zugleich räumte er ein: „Wir haben aber mehrere Spieler, die gut Elfmeter schießen können.“
Havertz weiß um die Bedeutung von Standardsituationen. Als Arsenal-Profi stellte er in der Premier League einen neuen Rekord auf.
„Große Spiele werden oft durch Standards entschieden. Wenn man keine andere Lösung findet, kann ein ruhender Ball entscheidend sein. Im Fußball gibt es viele Start-Stopp-Situationen. Jede Standardsituation ist eine Chance, die wir nutzen wollen“, so Havertz weiter.
Nur wenige Stunden nach der Ankunft des DFB-Teams im WM-Quartier in Chicago stand das erste Training auf dem Programm.
Manuel Neuer fehlte wegen seiner Wadenzerrung weiterhin. Er befindet sich nach DFB-Angaben „weiter im Belastungsaufbau“. Ob er beim Generalprobe-Spiel gegen die USA am Samstag (20:30 Uhr) dabei sein kann, ist unklar.
Kai Havertz gehörte dagegen zur Trainingsgruppe. Der Offensivspieler von Arsenal war nach der Niederlage im Champions-League-Finale gegen PSG separat in die USA geflogen.
Ein Stück Rio in New York: Zwölf Jahre nach dem WM-Sieg in Brasilien stand Bastian Schweinsteiger (41) erneut mit dem Pokal in der Hand.
Im American Museum of Natural History präsentierte der DFB-Held von 2014 im Rahmen der Trophy Tour gemeinsam mit Bürgermeister Zohran Mamdani (34) die 6,175 Kilogramm schwere Trophäe.
„Selbst heute bekomme ich noch Gänsehaut, weil es Erinnerungen weckt. Und weißt du, es ist nicht einfach, diesen Pokal zu gewinnen“, erklärte Schweinsteiger strahlend vor den Medien.
Lothar Matthäus erlebte 1994 bei der WM in den USA selbst, wie wichtig eine geschlossene Mannschaft ist – sieht aber im aktuellen DFB-Kader einige Problemstellen.
„Es hat mich überrascht, dass Alexander Nübel als dritter Torwart mitreist“, schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne bei SportBild. „Er ist auch dafür da, für Harmonie zu sorgen. Neuer und Nübel mögen sich aber nicht, das war nach dem DFB-Pokalfinale deutlich zu sehen. Das weiß man schon länger.“
Auch Bundestrainer Julian Nagelsmann sei sich der Rivalität bewusst. „Das Problem wird die Mannschaft begleiten, weil es eben so ist. Darauf müssen alle achten.“
Neben dem möglichen Torwartkonflikt sieht Matthäus auch Antonio Rüdiger als möglichen Störfaktor. „Man muss Rüdiger nennen, der mehrfach Schlagzeilen produziert hat, die man nicht braucht“, schrieb der TV-Experte. „Er muss sich bei der WM unbedingt im Griff haben.“
Trotz Verzögerungen bei der Anreise kam das DFB-Team einige Minuten früher als geplant am Dienstagnachmittag Ortszeit in Chicago an.
Nach der Landung ging es direkt zum Teamhotel Waldorf Astoria, bevor Bundestrainer Nagelsmann die Mannschaft zu einem Abendspaziergang am Lake Michigan einlud, um nach dem langen Flug wieder in Bewegung zu kommen.
Am Abend traf auch Kai Havertz ein, der nach dem Champions-League-Finale noch zwei Tage extra Urlaub bekam und direkt aus London in die USA reiste. Damit ist das Team erstmals in der WM-Vorbereitung vollständig.
Das erste Training ist für Mittwoch um 11 Uhr Ortszeit (18 Uhr deutscher Zeit) geplant, jedoch hinter verschlossenen Türen.
Aufgrund des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo wurde das WM-Testspiel der kongolesischen Nationalmannschaft gegen Chile in Spanien abgesagt. Die Partie sollte ursprünglich am 9. Juni stattfinden.
„Ich habe soeben ein Dekret unterzeichnet, das das für den 9. Juni geplante Spiel zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Chile untersagt“, erklärte Juan Franco, Bürgermeister von La Línea de la Concepción, dem geplanten Spielort.
Am 15. Mai brach das Virus in der Provinz Ituri im Nordosten Kongos aus. Die WHO zählte zunächst fast 1000 Verdachtsfälle, korrigierte die Zahl jedoch auf 116. 321 Infektionen wurden bestätigt, 48 Menschen starben.
Die kongolesische Mannschaft wollte bald nach Houston reisen, doch Andrew Giuliani, WM-Beauftragter des Weißen Hauses, hatte angekündigt, dass sich alle Teammitglieder vorab drei Wochen lang in Quarantäne begeben müssten. Die DR Kongo trifft am 17. Juni auf Portugal.
Eine bittere Absage für die Türkei: Stuttgarts Kapitän Atakan Karazor (29) wurde nicht in den endgültigen Kader für die WM berufen.
Trainer Vincenzo Montella gab den Kader einen Tag nach dem 4:0-Testspielsieg gegen Nordmazedonien bekannt. Neben Karazor wurden drei weitere Spieler gestrichen. Mit Salih Özcan (28, BVB), Ozan Kabak (26, Hoffenheim) und Can Uzun (20, Eintracht Frankfurt) dürfen aber auch drei Bundesliga-Profis an der WM teilnehmen.
Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft fliegt wie das DFB-Team am Dienstag in die USA, allerdings nur mit 25 statt der geplanten 26 Spieler, da Breel Embolo (29) wegen Problemen mit den Behörden zuhause bleiben muss.
Der Schweizer Verband teilte mit, dass Embolos elektronische Reiseerlaubnis ESTA erneut überprüft wird, obwohl sie am Dienstagmorgen noch gültig war. Er blieb deshalb am Flughafen Zürich zurück, der Verband steht im Kontakt mit den Behörden.
Man geht jedoch davon aus, dass Embolo bald nachreisen kann. Das Team postete im Flugzeug ein Foto mit dem Kommentar: „Ein leerer Platz, aber nicht für lange. Bis bald, Breel!“
Der ursprünglich für 13:35 Uhr geplante Abflug verzögerte sich fast um eine Stunde, doch nun geht es los!
Wegen einer Gewitterwarnung am Frankfurter Flughafen musste der Lufthansa-Flug LH434 länger warten. Um 14:28 Uhr hob der Airbus schließlich ab – das WM-Abenteuer für das deutsche Team hat begonnen.
Die nächsten neun Stunden verbringt die Mannschaft in der Business Class, während die Economy-Passagiere ihren Flug absolvieren.
Vor dem Abflug posierte das Team noch für ein Gruppenfoto auf der Gangway.
Doch dann zogen dunkle Gewitterwolken über den Flughafen Frankfurt, was die Abreise ins WM-Abenteuer verzögerte.
Eine angenehme Überraschung für viele gewöhnliche Fluggäste am Frankfurter Flughafen: Sie fliegen gemeinsam mit der deutschen Nationalmannschaft nach Chicago! Als Geschenk erhielten sie jeweils ein Deutschland-Trikot, sodass viele in Schwarz-Rot-Gold an Bord gingen. Im Flugzeug gab es jedoch keinen Kontakt mit dem Team, da die Business Class komplett für die Nationalspieler reserviert wurde.
Der Airbus A350-900 startete planmäßig um 13:35 Uhr Richtung USA und landet um 15:35 Uhr Ortszeit (22:35 Uhr deutscher Zeit).
Ein herber Rückschlag für Österreich: Christoph Baumgartner (26) von RB Leipzig kann nicht an der WM teilnehmen.
Der Verband gab am Dienstag bekannt, dass der Mittelfeldspieler sich beim Aufwärmen vor dem Testspiel gegen Tunesien (1:0) eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zuzog.
„Das ist für Christoph und uns als Team eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit unserer Mannschaft. Jetzt steht seine Genesung im Vordergrund“, erklärte Teamchef Ralf Rangnick (67) auf der ÖFB-Homepage.
Österreich verliert damit einen Schlüsselspieler, der in der Bundesliga eine starke Saison spielte und auch für die Nationalmannschaft regelmäßig überzeugte. Ein Nachrücker steht noch nicht fest.
Heute startet die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) hebt um 13:56 Uhr mit einem A350 in Frankfurt am Main ab und fliegt mit einem Linienflug der Lufthansa nach Chicago.
Dort bezieht die Mannschaft zunächst das Waldorf-Astoria-Hotel, da am Samstag (20:30 Uhr) noch das letzte Testspiel gegen Gastgeber USA ansteht. Das eigentliche WM-Quartier wird Deutschland dann in Winston-Salem, North Carolina, beziehen.
Herzlich willkommen zu unserem Liveticker zur Fußball-WM 2026! Hier versorgen wir Euch rund um die Uhr mit allen wichtigen Infos zu den Teams vor und während des Turniers.