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WM 2026 live: Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen! Morddrohung gegen Trainer nach WM-Aus

Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist beendet. Ab dem Sechzehntelfinale wird im K.-o.-System weitergespielt.

Deutschland konnte sich als Gruppensieger in Gruppe E behaupten, zeigte dabei jedoch sehr unterschiedliche Leistungen. Das 7:1 gegen Curaçao begeisterte, das 2:1 gegen die Elfenbeinküste hatte etwas Glück, und die 1:2-Niederlage gegen Ecuador erinnerte stark an die enttäuschenden Auftritte bei den letzten beiden Weltmeisterschaften.

In unserem WM-Liveticker informieren wir Euch während des gesamten Turniers über alle wichtigen Ereignisse.

Das Ausscheiden Südkoreas bei der WM sorgte nun sogar für eine Morddrohung gegen den bereits zurückgetretenen Trainer Hong Myung-bo.

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (DPA) drohte ein anonymer Nutzer in einem Internetforum, den Coach bei dessen Ankunft in Seoul töten zu wollen.

Die Polizei nimmt diese Drohung ernst und erhöht die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen Incheon. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, werden am Dienstag 160 Polizisten im Einsatz sein. Außerdem plant der Flughafenbetreiber, zusätzlich zu den regulären Kräften 25 weitere Sicherheitsmitarbeiter bei der Ankunft bereitzustellen.

Südkorea startete mit einem 2:1-Sieg gegen Tschechien, verlor anschließend jedoch gegen Mexiko und Südafrika. Die drei Punkte reichten nicht aus, um als einer der besten Gruppendritten weiterzukommen.

Nach Abschluss der Vorrunde hat die FIFA einige Daten zur WM veröffentlicht: Insgesamt besuchten 4.644.549 Zuschauer die 72 Vorrundenspiele.

Damit wurde der Rekord von 1994 in den USA (3,6 Millionen Besucher) übertroffen, obwohl damals weniger Vorrundenspiele ausgetragen wurden.

Der durchschnittliche Zuschauerschnitt lag bei 64.508 – 1994 lag dieser Wert mit 68.991 noch höher. Im Durchschnitt fielen drei Tore pro Spiel (insgesamt 215 Treffer in 72 Partien), was einen neuen Rekord darstellt.

Auch kulinarisch zeigte sich die WM lebendig: Es wurden 2,8 Millionen Biere, eine Million Flaschen Wasser und 300.000 Hotdogs verkauft.

Der englische Fußballstar Gary Lineker (65) äußerte sich in einem Interview mit der französischen Sportzeitung „L'Équipe“ kritisch zum DFB-Team.

„Ich glaube – ich kann mich irren – dass dies eine der schwächsten deutschen Mannschaften ist, die ich je gesehen habe. Frankreich kann mühelos ins Viertelfinale einziehen“, sagte der ehemalige Stürmer (Leicester City, FC Everton, FC Barcelona, Tottenham Hotspur) und „Three Lions“-Star (80 Länderspiele, 48 Tore) über Bundestrainer Julian Nagelsmanns (39) Team.

„Deutschland lebt von seiner Vergangenheit. Man denke daran, dass sie bei den letzten beiden Weltmeisterschaften nicht einmal die Gruppenphase überstanden haben. Ich denke also, die Franzosen können entspannt schlafen“, ergänzte Lineker in Bezug auf den möglichen Achtelfinalgegner Frankreich.

Angreifer Kai Havertz (27) reagierte auf der Pressekonferenz vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay auf Linekers Kritik mit deutlichen Worten: „Von außen ist es immer einfach, auf uns einzudreschen. Das interessiert mich überhaupt nicht. Wir haben genügend Experten im eigenen Land, da muss ich nicht auch noch die Meinungen von außen beachten“, so der Offensivspieler.

Große Freude herrscht bei einem der WM-Gastgeber: Kanada ist der erste Sieger der K.-o.-Phase.

Mit einem 1:0-Erfolg gegen Südafrika in Inglewood, Kalifornien, sicherten sich die Kanadier den Einzug ins Achtelfinale. Den entscheidenden Treffer erzielte Stephen Eustáquio vom FC Porto in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit (90+2), als viele Zuschauer bereits mit einer Verlängerung rechneten. Nun trifft Kanada in der Runde der letzten 16 entweder auf die Niederlande oder Marokko.

Sechzehntelfinale

Südafrika – Kanada 0:1 (0:0)

Südafrika: R. H. Williams – Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba – Sithole, Mokoena – Maseko (86. Moremi), Mofokeng (46. Mbatha), Appollis – Makgopa (86. Rayners)

Kanada: Crépeau – Johnston, Bombito (59. De Fougerolles), Cornelius, Laryea – Buchanan (75. Davies), N. D. Saliba (59. Sigur), Eustáquio, Millar (70. Shaffelburg) – J. David, Oluwaseyi (70. P. David)

Schiedsrichter: Joao Pinheiro (Portugal)

Zuschauer: 69.237

Tore: 0:1 Eustáquio (90+2)

Gelbe Karten: – / N. D. Saliba (1), Sigur (1)

Nach der Vorrunde steht der Turnierbaum nun fest! Damit sind auch die möglichen Gegner für Deutschland auf dem Weg ins WM-Finale bekannt: Fünf Siege bräuchte das DFB-Team noch, um den Titel zu holen.

Das Auftaktspiel bestreiten die „Adlerträger“ am 29. Juni um 22:30 Uhr im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nach dieser vermeintlichen Pflichtaufgabe wartet eventuell der nächste große Brocken, denn am 4. Juli (23 Uhr) könnte das Team von Julian Nagelsmann auf den Sieger der Begegnung Frankreich gegen Schweden treffen.

Nach einem möglichen Erfolg wartet im Viertelfinale am 9. Juli (22 Uhr) entweder die Niederlande, Marokko, Südafrika oder Kanada.

Im Halbfinale am 14. Juli (21 Uhr) könnte es zu einer Neuauflage des EM-Viertelfinals 2024 mit Spanien kommen, dem großen Favoriten auf dieser Turnierseite. Weitere mögliche Gegner sind Österreich, die USA, Bosnien-Herzegowina, Portugal, Kroatien, Belgien oder der Senegal.

Im großen Finale am 19. Juli (21 Uhr) stehen dann Teams von der anderen Seite des Turnierbaums zur Auswahl – darunter Titelverteidiger Argentinien, England und Brasilien.

Julian Nagelsmann hatte sich die Vorrunde sicher anders vorgestellt: Manuel Neuer musste in drei Spielen sieben Schüsse auf sein Tor abwehren, davon vier Treffer hinnehmen – eine Paradenquote von nur 42,9 Prozent.

Nach Angaben des Fachmagazins „Kicker“ ist das die schlechteste Quote aller WM-Torhüter mit mindestens drei Einsätzen – kein Keeper schnitt schlechter ab als der Rückkehrer im deutschen Tor. Zum Vergleich: Bei der WM 2014 lag seine Paradenquote noch bei 85,7 Prozent.

Obwohl Neuer wegen der geringen Anzahl an Torschüssen auch weniger Gelegenheiten hatte, sich auszuzeichnen, bleibt festzuhalten: Die „Unhaltbaren“, für die er eigentlich zurückgeholt wurde, pariert der 40-Jährige aktuell nicht.

Das enttäuschende Abschneiden Uruguays hat erste Konsequenzen – allerdings anders als erwartet: Statt personeller Änderungen wird den Spielern zunächst eine Annehmlichkeit gestrichen.

Dem uruguayischen Fußballjournalisten Martin Charquero zufolge hat der Verband den Profis das Privatflugzeug für die Rückreise nach Hause gestrichen. Stattdessen müssen Spieler wie Fede Valverde einen Linienflug nutzen.

Weitere Maßnahmen sind nicht ausgeschlossen: Die Zukunft von Trainer Marcelo Bielsa, der während des Turniers zudem mit einer Spieler-Meuterei konfrontiert war, ist noch unklar.

Mit dem Ende der Vorrunde stehen nun alle Partien der ersten K.-o.-Runde fest. Ohne Pause geht es bereits am Sonntagabend weiter. Schon im Sechzehntelfinale kommt es zu einem Duell zweier Superstars: Portugal mit Cristiano Ronaldo trifft auf Kroatien mit Luka Modrić am frühen Freitagmorgen.

Wir geben Euch einen Überblick, wann welche Teams aufeinandertreffen:

Südafrika – Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien – Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland – Paraguay (Montag, 22:30 Uhr)

Niederlande – Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste – Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich – Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

Mexiko – Ecuador (Mittwoch, 3 Uhr)

England – DR Kongo (Mittwoch, 18 Uhr)

Belgien – Senegal (Mittwoch, 22 Uhr)

USA – Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Spanien – Österreich (Donnerstag, 21 Uhr)

Portugal – Kroatien (Freitag, 1 Uhr)

Schweiz – Algerien (Freitag, 5 Uhr)

Australien – Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien – Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Kolumbien – Ghana (Samstag, 3:30 Uhr)

Die Gruppenphase der bisher größten WM ist vorbei und bot Spannung bis zur letzten Sekunde: Österreich sicherte sich erst in der 6. Minute der Nachspielzeit durch ein 3:3 gegen Algerien den Einzug ins K.-o.-System.

Während England souverän Gruppensieger in Gruppe L wurde, enttäuschte Portugal erneut und belegt in Gruppe K nur Rang zwei. Hier ein Überblick der Ergebnisse der vergangenen Nacht:

Gruppe J

Jordanien – Argentinien 1:3 (0:2)

Jordanien: Abulaila – Nasib, Al-Arab, Abu Dahab (90. Obaid) – Haddad, Abu Taha, Al-Rashdan (76. Jamous), Al-Rawabdeh – O. Al-Fakhouri (46. Al-Mardi), Olwan (90. Shararh), Azaizeh (46. Al-Taamari)

Argentinien: Emiliano Martinez – Palacios, Senesi, Otamendi, Tagliafico – Simeone (71. Barco), Paredes, Lo Celso (60. Almada) – Paz (60. Mac Allister) – La. Martínez (60. Messi), J. Alvarez (82. López)

Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)

Zuschauer: 70.649

Tore: 0:1 Lo Celso (19.), 0:2 La. Martínez (31./Foulelfmeter), 1:2 Al-Taamari (55.), 1:3 Messi (80.)

Gelbe Karten: Abu Taha (1), Al-Arab (1), Shararh (1) / –

Algerien – Österreich 3:3 (1:1)

Algerien: Benbout – Belghali (71. Chergui), Mandi, Bensebaini, Hadjam (71. Aït-Nouri) – N. Bentaleb, Aouar (90.+4 Ghedjemis), Maza – Mahrez, Gouiri (71. Belaïd), Chaibi

Österreich: A. Schlager – Posch, Lienhart, Alaba (62. Danso), Mwene (90.+5 Kalajdzic) – Seiwald, X. Schlager (46. Grillitsch), R. Schmid (46. Wanner), Laimer – Sabitzer – Arnautović (46. Gregoritsch)

Schiedsrichter: Ilgis Tantaschew (Usbekistan)

Zuschauer: 69.045

Tore: 0:1 Arnautović (28.), 1:1 Belghali (45.), 1:2 Sabitzer (55.), 2:2 Mahrez (60.), 3:2 Mahrez (90.+3), 3:3 Kalajdzic (90.+6)

Gelbe Karten: – / Arnautović (1)

Gruppe K

Kolumbien – Portugal 0:0

Kolumbien: C. Vargas – S. Arias (87. Muñoz), Lucumi, D. Sánchez, Machado – J. Arias (76. Castaño), Lerma (60. Rios), Puerta – James Rodríguez (76. J. Quintero), Luis Díaz – Cordoba (60. Suárez)

Portugal: D. Costa – João Cancelo (46. Dalot), R. Dias, Veiga, N. Mendes (90.+3 Nunes) – R. Neves (46. J. Neves), Vitinha (70. S. Costa) – João Félix (70. Leão), B. Fernandes, Neto – Cristiano Ronaldo

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Zuschauer: 64.478

Gelbe Karten: Puerta (1) / –

Beste Spieler: D. Sánchez, J. Arias / D. Costa, J. Neves

DR Kongo – Usbekistan 3:1 (0:1)

DR Kongo: Mpasi – Wan-Bissaka, Mbemba, Tuanzebe, Masuaku (83. J. Kayembe) – Mbuku (72. Elia), Moutoussamy (72. Mukau), Sadiki, Cipenga (72. Bongonda) – Wissa, Bakambu (51. Mayele)

Usbekistan: Nematov – Khusanov, Urozov (82. Sergeev), Ashurmatov – Alizhonov, Mozgovoy (82. Iskanderov), Shukurov (59. Khamrobekov), Nasrullaev – Khamdamov (59. Ganiev), Fayzullaev (73. Urunov) – Shomurodov

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 68.239 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Shomurodov (10.), 1:1 Wissa (68./Foulelfmeter), 2:1 Mayele (78.), 3:1 Wissa (90.+1)

Gelbe Karten: Sadiki (1), Mbuku (1), Moutoussamy (1) / Khusanov (2), Nasrullaev (1)

Gruppe L

Panama – England 0:2 (0:0)

Panama: Mosquera – Escobar, Córdoba, Andrade – M. Murillo, Harvey (88. A. Quintero), Bárcenas (71. I. Diaz), J. Gutiérrez (88. Davis) – C. Martinez, J. L. Rodriguez (71. Londono) – To. Rodríguez (46. Fajardo)

England: Pickford – Quansah (63. Spence), Konsa, Guehi, O’Reilly – Anderson (84. D. Henderson), Ju. Bellingham (71. Eze) – Saka (63. Madueke), Rogers, Rashford – Kane (84. Watkins)

Schiedsrichter: Abdulrahman Al-Jassim (Katar)

Zuschauer: 80.663

Tore: 0:1 Ju. Bellingham (62.), 0:2 Kane (67.)

Gelbe Karten: Fajardo (1), Andrade (1) / Quansah (1)

Kroatien – Ghana 2:1 (1:0)

Kroatien: Livakovic – Stanisic, Sutalo, Pongracic, Perisic – Modric, Kovacic (78. Mario Pasalic) – P. Sucic, Vlasic (88. Gvardiol), Baturina (88. Marco Pasalic) – Budimir (66. Matanovic)

Ghana: Asare – Senaya, Adjetey (46. Peprah Oppong), Luckassen, Mensah – Thomas Partey – K. Sulemana (71. Nuamah), Owusu (46. Fatawu), Sibo (85. Yirenkyi), Semenyo – J. Ayew (71. Thomas-Asante)

Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)

Zuschauer: 68.324

Tore: 1:0 P. Sucic (31.), 1:1 Luckassen (77.), 2:1 Vlasic (83.)

Gelbe Karten: Perisic (1) / Peprah Oppong (1)

Familiäre Tragödie für den holländischen Stürmer Cody Gakpo (27).

Kurz vor dem ersten K.-o.-Spiel gegen Marokko teilte die Freundin des niederländischen Nationalspielers via Instagram mit, dass ihr gemeinsames Baby während der Schwangerschaft verstorben sei.

„Mit gebrochenem Herzen teilen wir die schreckliche Nachricht, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist“, schrieb Noa van der Bij. „Danke für all die Liebe und Unterstützung.“

Erst am 30. Mai hatten Gakpo und seine Partnerin via Instagram die erneute Schwangerschaft verkündet. Das Paar hat bereits einen zweijährigen Sohn. Der Liverpool-Stürmer bat via Instagram darum, die Privatsphäre der Familie zu respektieren. „Das ist eine unglaublich schwere Zeit für uns“, schrieb Gakpo in seiner Story.

Der zweite Sohn hätte Elijah Raphael Gakpo heißen sollen, so die Freundin weiter.

Volle Konzentration auf Paraguay! Vor dem deutschen Sechzehntelfinale am Montag (Anstoß: 22:30 Uhr) äußerte sich DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66):

„Jetzt beginnt die WM erst richtig! Wir glauben daran, dass wir alles geben, an unsere Grenzen gehen und ein starkes Spiel zeigen, um selbstverständlich in die nächste Runde einzuziehen“, sagte Völler.

Der Fokus liege ausschließlich auf dem nächsten Gegner und nicht auf einem möglichen Achtelfinale gegen Frankreich: „Darauf schauen wir jetzt nicht“, so der ehemalige DFB-Teamchef.

Gleichzeitig forderte Völler seine Offensivkräfte Jamal Musiala (23), Florian Wirtz (23) und Kai Havertz (27) zum Liefern auf: „Um die großen Ziele zu erreichen, müssen diese Spieler ihre Leistung bringen. Sie wissen auch, dass noch Luft nach oben ist.“

Nach wie vor unsicher ist der Einsatz von Nathaniel Brown (23), der mit Adduktorenproblemen kämpft. Völler: „Wir hoffen alle, dass es klappt.“

Die WM endete für Uruguay enttäuschend: Ohne Sieg und mit der Niederlage gegen Spanien am Samstag in der Vorrunde schied das Team aus. Trainer Marcelo Bielsa (70) zeigte sich nach der Partie gereizt.

Während des Interviews wartete Bielsa einige Augenblicke, bis auch das Team hinter der Kamera fertig war, und schrie dann „Jetzt macht doch endlich!“ Er beantwortete die wenigen Fragen der Reporterin sehr knapp, das Gespräch dauerte nur etwa 30 Sekunden.

Bei der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich der Argentinier gefasster: „Ich trage die Verantwortung und muss das akzeptieren. Auch wenn Fehler vermeidbar waren, bin ich für das Scheitern verantwortlich.“

Mit dem Ende der Gruppenphase sind neun Begegnungen für das Sechzehntelfinale fixiert. Ein Überblick:

Südafrika – Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien – Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland – Paraguay (Montag, 22:30 Uhr)

Niederlande – Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste – Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich – Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

USA – Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Australien – Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien – Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

In Gruppe I sicherte sich Frankreich den Gruppensieg dank eines klaren 4:1-Erfolgs gegen Norwegen um Erling Haaland. Ousmane Dembélé glänzte mit einem Dreierpack.

Senegal belegte mit einem 5:0-Kantersieg gegen den Irak den dritten Platz.

Ergebnisse im Überblick:

Norwegen – Frankreich 1:4 (1:3)

Senegal – Irak 5:0 (1:0)

Im uruguayischen Team gibt es Unruhe: Kurz vor der entscheidenden Vorrundenpartie gegen Spanien soll es zwischen Trainer und Spielern zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen sein.

Berichten zufolge, die sich auf „El Espectador“ berufen, suchten mehrere Führungsspieler das Gespräch mit Bielsa. Die Kritik richtete sich gegen die Trainingsmethoden, die hohe Belastung und die Vorbereitung auf Spanien.

Spieler wie Sergio Rochet (33), Manuel Ugarte (25), Rodrigo Bentancur (29) und Federico Valverde (27) bemängelten das intensive Training und die Taktik. Bielsa reagierte offenbar verärgert, rief das gesamte Team zusammen und hielt eine fast einstündige Ansprache. Einige Spieler verließen währenddessen den Raum.

Ob diese Konflikte die letzten WM-Spiele Uruguays beeinflussen, ist unklar. Fest steht jedoch, dass Bielsa sich damit keinen Gefallen tat. Mit zwei Unentschieden steht die Mannschaft unter enormem Druck und muss gegen Spanien gewinnen. Ohne Rückhalt im Team wird das schwer.

Nach dem WM-Debakel gegen Tschechien beendete Patrik Schick (30) seine Karriere in der Nationalmannschaft.

Der Leverkusener Stürmer begründet seine Entscheidung hier: „Offiziell: Bayer-Star beendet Karriere in Nationalmannschaft“.

Dank des knappen 2:1-Siegs gegen Deutschland erreichte Ecuador zum ersten Mal seit 2006 wieder die K.-o.-Phase. Präsident Daniel Noboa (38) reagierte sofort und erklärte den Freitag zum Feiertag.

„Danke an die Spieler und den Trainer, die es trotz Kritik, Beleidigungen und schwierigen Zeiten geschafft haben, das Land so glücklich zu machen“, schrieb Noboa auf X und machte klar: „Morgen ist Feiertag!“

Anthony Elanga (24) sicherte mit seinem Tor das Weiterkommen Schwedens gegen Japan. Nach dem Spiel wirkte der Offensivspieler jedoch enttäuscht, da er zunächst fälschlicherweise glaubte, das Unentschieden sei das Aus für sein Team. Teamkollegen klärten das Missverständnis auf.

Elanga gab später zu: „Ich wusste nicht, dass ein Punkt reicht.“ Er habe vor dem Spiel alle möglichen Szenarien verpasst.

Die ersten Paarungen für die Sechzehntelfinals stehen fest:

Südafrika – Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien – Japan (Montag, 19 Uhr)

Niederlande – Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

USA – Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Die nächste Entscheidung: Niederlande, Japan, Schweden und Australien haben das Sechzehntelfinale erreicht.

Die Nachtresultate:

Gruppe D

Türkei – USA 3:2 (2:1)

USA – Paraguay 4:1 (3:0)

Kanada – Bosnien-Herzegowina 1:1 (0:1)

Mexiko – Südafrika 2:0

Und viele weitere spannende Begegnungen folgen.

… [Der Text kann bei Bedarf weiter überarbeitet werden.]