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WM 2026 live: Persönlicher Abschied von Neuer! Rückkehr zum DFB-Team "keine Sekunde" bereut

Das Sechzehntelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist in vollem Gange. Kanada, Brasilien, Marokko, Paraguay, Norwegen, Frankreich und Mexiko haben sich bereits für das Achtelfinale qualifiziert.

Deutschland und auch die Niederlande schieden in der Nacht zu Dienstag aus. In beiden Fällen wurde nach 120 Minuten und Elfmeterschießen das Aus für die europäischen Teams besiegelt.

Am Mittwoch stehen folgende Partien an: England gegen den Kongo um 18 Uhr, Belgien gegen Senegal um 22 Uhr sowie in der Nacht zu Donnerstag die USA gegen Bosnien-Herzegowina um 2 Uhr.

Unser WM-Ticker versorgt Euch durchgehend mit den wichtigsten Neuigkeiten während des Turniers.

„Es war mir stets eine große Ehre!“, schrieb der deutsche Rekordtorhüter Manuel Neuer am Mittwoch, etwa zwei Tage nach dem Ausscheiden seiner Mannschaft, auf Instagram.

Der 40-Jährige erläuterte anschließend seine Beweggründe für die Rückkehr ins Tor der deutschen Nationalmannschaft sowie seine Gefühle nach der bitteren Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay.

„Das frühe Aus bei der WM ist äußerst ernüchternd. Wir haben die Erwartungen klar verfehlt und hätten in diesem Turnier deutlich weiterkommen müssen. Dieses Ende schmerzt sehr“, so Neuer.

„Ich habe mich bewusst entschieden, noch einmal für Deutschland zu spielen. Zum einen, weil ich immer mit großem Stolz das Nationaltrikot getragen habe. Zum anderen wollte ich mit meinen 40 Jahren und den Erfahrungen aus vier WM-Turnieren die jungen Spieler auf und neben dem Platz bestmöglich unterstützen und dem deutschen Fußball helfen. Trotz des enttäuschenden Endes bereue ich diese Entscheidung keine Sekunde.“

Zum Abschluss bedankte sich der Bayern-Star für die Unterstützung. Seinen erneuten Rücktritt hatte er bereits unmittelbar nach der Niederlage bestätigt.

Der Autofahrer, der nach dem WM-Sieg Mexikos gegen Tschechien im Ferienort Cabo San Lucas in eine Menschenmenge fuhr, ist verstorben.

Wie die Zeitung „Reforma“ berichtet, wurde der Mann unmittelbar nach dem Vorfall aus dem Wagen gezogen und verprügelt. Er erlitt schwere Kopfverletzungen, wurde ins Krankenhaus gebracht, verstarb dort aber. Lokale Medien sprechen von einem regelrechten Lynchmord.

Bisher gibt es keine Hinweise darauf, ob der Fahrer absichtlich in die Menge gefahren ist oder ob es sich um ein Versehen handelte. Bei dem Vorfall am 24. Juni wurden 17 Menschen verletzt.

Nach dem Sieg im Sechzehntelfinale gegen Ecuador gab es zudem sechs weitere Todesfälle in Mexiko. So starben bei Feierlichkeiten in Mexiko-Stadt nahe dem „Ángel de la Independencia“ drei Menschen, die in der Menschenmenge erdrückt wurden.

Ein 44-jähriger Mann, eine 48-jährige Frau sowie eine 19-jährige junge Frau starben laut Gesundheitsamt an Erstickung.

Nach dem Rücktritt des Niederländers Ronald Koeman (63) trat auch Ecuadors Nationaltrainer Sebastián Beccacece (45) zurück. Nach dem Ausscheiden seines Teams gegen Mexiko verkündete er das Ende seiner Amtszeit.

„Die Resultate sprechen für sich, und heute muss ich mich von einer großartigen Familie verabschieden“, sagte der Coach. Er gehe mit großer Dankbarkeit, Ruhe und innerem Frieden, „denn wir haben alles gegeben“, erklärte er.

„Ich glaube, wir hinterlassen ein Erbe. Es war ein tolles Abenteuer mit einem bittersüßen Ende“, so Beccacece. Er hatte die Nationalmannschaft im August 2024 übernommen und möchte nun Zeit mit seiner Familie verbringen.

Nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Marokko trat auch der niederländische Trainer Ronald Koeman (63) zurück. „Letzte Nacht habe ich die Entscheidung getroffen, meine Zeit als Nationaltrainer zu beenden“, schrieb er auf Instagram.

„Wir alle träumten von einer WM, bei der wir Geschichte schreiben würden. Das ist uns nicht gelungen. Niemand ist darüber enttäuschter als ich. Als Trainer trägt man eine große Verantwortung – diese habe ich stets gespürt und werde sie immer tragen“, erklärte er weiter.

Koeman war seit Januar 2023 Bondscoach, hatte bereits von Februar 2018 bis August 2020 als Nationaltrainer gearbeitet.

„Die vergangenen Jahre haben mir wieder gezeigt, dass es im Leben wichtigere Dinge als Fußball gibt. Fußball war mein Leben, aber Gesundheit ist unbezahlbar. Wenn ein geliebter Mensch einen schweren Kampf kämpft, verändert das die eigene Sichtweise. Meine Frau Bartina hat mich trotz ihrer eigenen Erkrankung jeden Tag unterstützt und ermutigt, als Nationaltrainer weiterzumachen. Das zeugt von unglaublicher Stärke, wofür ich ihr mehr danken kann, als Worte ausdrücken können“, sagte er in Bezug auf seine Frau, die seit 2010 gegen Brustkrebs kämpft.

Die nächsten beiden Teams stehen ebenfalls im Achtelfinale der WM. Frankreich und Mexiko setzten sich in ihren Sechzehntelfinal-Partien souverän durch.

Die französische Auswahl gewann klar mit 3:0 gegen Schweden, Mexiko sicherte sich durch einen 2:0-Erfolg über Ecuador das Weiterkommen. Dabei begann die Partie Mexikos aufgrund eines Gewitters in Mexiko-Stadt mit einer Stunde Verspätung. Am Ende sorgte eine umstrittene Szene um den Ex-Leverkusener Piero Hinacpié (jetzt FC Arsenal) für Aufsehen, der in der 95. Minute nach Videobeweis wegen einer Hand-vor-dem-Mund-Geste glatt Rot erhielt.

Frankreich - Schweden 3:0 (1:0)

Frankreich: Maignan - Koundé (75. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne (78. Théo Hernandez) - Tchouaméni, Rabiot - O. Dembélé (75. D. Doué), Olise (85. Cherki), Barcola - Mbappé (85. Mateta)

Schweden: Widell Zetterström - Svensson (82. Svanberg), Lagerbielke, Lindelöf, Gudmundsson - Elanga, Bergvall (65. Zeneli), Y. Ayari (82. Nygren), Stroud (65. T. Ali) - Gyökeres, Isak (89. G. Nilsson)

Schiedsrichter: Danny Makkelie (Niederlande)

Zuschauer: 80.663

Tore: 1:0 Mbappé (45.), 2:0 Barcola (53.), 3:0 Mbappé (74.)

Mexiko - Ecuador 2:0 (2:0)

Mexiko: Rangel - J. Sanchez, Montes, Vasquez Ibarra, Gallardo - Mora (59. Gutiérrez), Lira, Romo Barron (73. O. Vargas) - Alvarado (80. Reyes), Jiménez (73. S. Giménez), Quinones (80. Pineda)

Ecuador: Galindez - Franco (46. Y. Medina), Ordonez (46. An. Preciado), Pacho, Hincapie - M. Caicedo, Vite - Yeboah (79. J. Caicedo), Angulo (79. Páez) - Plata, E. Valencia (59. K. Rodriguez)

Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)

Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Quinones (22.), 2:0 Jiménez (31.)

Gelbe Karten: - / Franco (2), Páez (1), M. Caicedo (1)

Rote Karten: - / Hincapie (90.+5/Unsportlichkeit)

Norwegen hat sich den Einzug in die nächste K.-o.-Runde gesichert. Die Skandinavier gewannen am Dienstagabend im Sechzehntelfinale knapp mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste.

Antonio Nusa von RB Leipzig stellte mit seinem Treffer in der 39. Minute die Weichen auf Sieg. Amad Diallo (74.) glich für die Afrikaner aus, ehe Weltstar Erling Haaland (86.) kurz vor Schluss die Entscheidung herbeiführte.

Im Achtelfinale trifft die Mannschaft von Nationaltrainer Ståle Solbakken nun auf den fünfmaligen Weltmeister Brasilien.

Endergebnis

Elfenbeinküste - Norwegen 1:2 (0:1)

Elfenbeinküste: Y. Fofana - G. Doué, Kossounou, Agbadou, Konan (90.+3 B. Touré) - Kessié, Sangaré, Inao Oulaï (60. Amad Diallo) - Pépé (87. Diakité), Bonny (60. Wahi), Y. Diomande (90.+3 Guessand)

Norwegen: Nyland - Pedersen (83. Aursnes), Ajer, Heggem, Möller Wolfe - Ödegaard, S. Berge, Berg - Sörloth (71. Bobb), Haaland, Nusa (71. Schjelderup)

Schiedsrichter: Jesús Valenzuela (Venezuela)

Zuschauer: 69.665

Tore: 0:1 Nusa (39.), 1:1 Amad Diallo (74.), 1:2 Haaland (86.)

Gelbe Karten: - / Nusa (1)

Ob Julian Nagelsmann (38) nach dem peinlichen WM-Aus weiterhin Bundestrainer bleibt, ist noch offen. Der Deutsche Fußball-Bund hat sich dazu bislang nicht geäußert, eine Antwort dürfte aber bald folgen.

Vor der Abreise aus dem Teamquartier in Winston-Salem kündigte DFB-Präsident Bernd Neuendorf (64) eine Aufarbeitung der Situation in den kommenden Tagen an.

„Nach der bitteren Niederlage gegen Paraguay und dem Ausscheiden bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko habe ich gestern noch lange mit Bundestrainer Julian Nagelsmann sowie der sportlichen Leitung um Andreas Rettig und Rudi Völler gesprochen. Wir sind uns einig, dass die WM-Leistung nicht unseren Ansprüchen genügt“, erklärte der 64-Jährige. Gemeinsam wolle man in Ruhe analysieren, „warum die Mannschaft ihr Potenzial nicht abrufen konnte und den Erwartungen des deutschen Fußballs nicht gerecht wurde.“

„Wir können und wollen nach einem solchen Tiefschlag mit Blick auf die kommenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“, betonte Neuendorf abschließend.

Im WM-Quartier der deutschen Nationalmannschaft laufen die letzten Vorbereitungen für die Rückreise. Dabei starten Joshua Kimmich (31), Manuel Neuer (40) & Co. jedoch einzeln in die Heimat.

Die Mannschaft wird nicht gemeinsam mit dem DFB-Partner Lufthansa nach Frankfurt zurückfliegen, wie es beim Hinflug der Fall war, bestätigte die Deutsche Presse-Agentur.

Die DFB-Elf wird noch am selben Tag die Heimreise antreten. Eine für den Abend geplante Pressekonferenz mit Bundestrainer Julian Nagelsmann wurde laut Medienberichten abgesagt.

Er und der DFB wollen sich offenbar auf anderem Wege äußern, wie genau, wird noch beraten. Die Absage verstärkt die Vermutung, dass der Verband schnell eine Analyse vornehmen will, bevor weitere öffentliche Erklärungen zum enttäuschenden Ausscheiden folgen.

Die deutsche Nationalmannschaft ist inzwischen im Teamquartier in Winston-Salem eingetroffen. Der genaue Zeitpunkt für den Rückflug nach Frankfurt steht noch nicht fest.

Nach dem dramatischen Elfmeterschießen ist auch die niederländische Mannschaft ausgeschieden. Marokko zog damit ins Achtelfinale ein und trifft dort am Samstag auf den Co-Gastgeber Kanada (19 Uhr).

Eine gehaltene Elfmeterparade von Marokkos Torhüter Bono sowie ein verwandelter Strafstoß durch Saibari entschieden das Spiel zugunsten der Nordafrikaner.

Niederlande - Marokko 2:3 i.E. (0:0, 1:1, 1:1)

Niederlande: Verbruggen - van Hecke, Van Dijk, Aké (71. Koopmeiners) - Dumfries, van de Ven (86. Hato) - Gravenberch (86. Q. Timber), F. de Jong (110. de Roon) - Summerville, Brobbey (71. Weghorst), Gakpo (113. Kluivert)

Marokko: Bono - Hakimi, Diop, Riad (75. Salah-Eddine), Mazraoui - El Aynaoui, Bouaddi (79. El Mourabet) - B. Diaz (79. Yassine), Ounahi (86. Rahimi), El Khannouss (86. C. Talbi) - Saibari

Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)

Zuschauer: 51.243

Tore: 1:0 Gakpo (72.), 1:1 Diop (90.+1)

Elfmeterschießen: 1:0 Koopmeiners, El Aynaoui verschießt, Kluivert verschießt, 1:1 Rahimi, 2:1 Weghorst, 2:2 C. Talbi, Q. Timber verschießt, Hakimi verschießt, Bono hält von Summerville, 2:3 Saibari

Gelbe Karten: - / Diop (2)

Das WM-Aus für Deutschland ist besiegelt! Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann scheiterte im Elfmeterschießen gegen Paraguay und muss nach Hause zurückkehren.

Alle Details zu diesem dramatischen Ausscheiden findet Ihr in unserem Artikel: „WM-Aus nach Elfmeter-Drama! Deutschland scheitert an Paraguay“.

Brasilien steht im Achtelfinale und entging gegen Japan nur knapp einer Verlängerung und dem Elfmeterschießen.

Nach der Führung Japans durch Sano glich Casemiro in der zweiten Halbzeit aus, ehe Martinelli in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit (95.) den Siegtreffer für die Brasilianer erzielte.

Brasilien - Japan 2:1 (0:1)

Brasilien: Alisson - Danilo, Marquinhos, Gabriel Magalhaes, Douglas Santos - Bruno Guimaraes (90.+8 Danilo Santos), Casemiro (90.+2 Fabinho), Rayan, Paqueta (46. Endrick), Vinicius Junior - Matheus Cunha (66. Martinelli)

Japan: Z. Suzuki - Tomiyasu, Taniguchi, H. Ito - J. Ito (78. Machino), Sano, Kamada (78. Tanaka), Nakamura (66. J. Suzuki), Doan (66. Sugawara), Maeda (90.+7 Ogawa) - Ueda

Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)

Zuschauer: 68.777 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Sano (29.), 1:1 Casemiro (56.), 2:1 Martinelli (90.+5)

Gelbe Karten: Casemiro (2), Danilo (2) / Sano (1), Kamada (1), J. Suzuki (1)

Das enttäuschende Vorrunden-Aus der südkoreanischen Nationalmannschaft hat sogar zu einer Morddrohung gegen den bereits zurückgetretenen Trainer Hong Myung-bo geführt.

Wie die DPA berichtet, gab ein anonymer Nutzer in einem Online-Forum bekannt, den Coach bei seiner Ankunft in Seoul töten zu wollen. Die Polizei nimmt die Drohung sehr ernst und wird die Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen Incheon verstärken.

Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap meldete, dass am Dienstag 160 Polizisten sowie zusätzlich 25 Security-Mitarbeiter am Flughafen im Einsatz sein werden.

Südkorea hatte zu Beginn mit 2:1 gegen Tschechien gewonnen, verlor anschließend aber gegen Mexiko und Südafrika. Die drei Punkte reichten nicht, um als bester Gruppendritter weiterzukommen.

Nach der Vorrunde veröffentlichte die FIFA einige Daten zur WM: Insgesamt sahen 4.644.549 Zuschauer die 72 Vorrundenspiele.

Damit wurde der Rekord von 1994 in den USA (3,6 Millionen) übertroffen, obwohl damals weniger Vorrundenspiele stattfanden.

Im Durchschnitt verfolgten 64.508 Fans die Partien, was etwas unter dem Wert von 1994 (68.991) liegt. Pro Spiel fielen im Schnitt drei Tore, insgesamt 215 in 72 Spielen – ein neuer Rekord.

Auch kulinarisch wurde viel konsumiert: 2,8 Millionen Bier, eine Million Wasserflaschen und 300.000 Hotdogs wurden verkauft.

England-Legende Gary Lineker (65) kritisierte in einem Interview mit der französischen Sportzeitung „L’Équipe“ das deutsche Team.

„Ich glaube – ich könnte mich irren – dass dies eine der schwächsten deutschen Mannschaften ist, die ich je gesehen habe. Frankreich kann problemlos ins Viertelfinale einziehen“, sagte der ehemalige Stürmer (Leicester City, FC Everton, FC Barcelona, Tottenham Hotspur) über die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann (39).

„Deutschland lebt von seiner Vergangenheit. Denkt daran, dass sie bei den letzten beiden WMs nicht einmal die Gruppenphase überstanden haben. Ich denke also, sie können beruhigt schlafen“, kommentierte Lineker den potenziellen Achtelfinalgegner Frankreich.

Stürmer Kai Havertz (27) wurde vor dem Sechzehntelfinale gegen Paraguay auf die Aussagen Linekers angesprochen und reagierte klar: „Es ist allgemein einfach, von außen auf uns einzuschlagen. Das interessiert mich überhaupt nicht. Wir haben schon genug Experten im eigenen Land, da brauche ich keine Meinungen von außen“, sagte der Angreifer.

Große Freude bei einem der WM-Gastgeber: Kanada ist der erste Sieger der K.-o.-Phase.

Mit einem 1:0 gegen Südafrika in Inglewood, Kalifornien, sicherten sich die Kanadier den Einzug ins Achtelfinale. Den goldenen Treffer erzielte Stephen Eustáquio vom FC Porto in der 90+2. Viele Spieler und Zuschauer rechneten bereits mit einer Verlängerung. Kanada trifft nun entweder auf die Niederlande oder Marokko.

Sechzehntelfinale

Südafrika - Kanada 0:1 (0:0)

Südafrika: R. H. Williams - Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba - Sithole, Mokoena - Maseko (86. Moremi), Mofokeng (46. Mbatha), Appollis - Makgopa (86. Rayners)

Kanada: Crépeau - Johnston, Bombito (59. De Fougerolles), Cornelius, Laryea - Buchanan (75. Davies), N. D. Saliba (59. Sigur), Eustáquio, Millar (70. Shaffelburg) - J. David, Oluwaseyi (70. P. David)

Schiedsrichter: Joao Pinheiro (Portugal)

Zuschauer: 69.237

Tore: 0:1 Eustáquio (90.+2)

Gelbe Karten: - / N. D. Saliba (1), Sigur (1)

Nach der Vorrunde steht der Turnierbaum nun fest! Damit sind auch die möglichen Gegner für Deutschland auf dem Weg zum WM-Finale klar: Für den Titelgewinn müsste das DFB-Team noch fünf Spiele gewinnen.

Den Auftakt macht am 29. Juni (22:30 Uhr) das Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nach dieser vermeintlichen Pflichtaufgabe könnte direkt ein echter Knaller folgen, wenn am 4. Juli (23 Uhr) der Sieger aus dem Duell Frankreich gegen Schweden wartet.

Schafft Deutschland diese Hürde, stehen im Viertelfinale am 9. Juli (22 Uhr) entweder die Niederlande, Marokko, Südafrika oder Kanada als nächste Gegner bereit.

Im Halbfinale am 14. Juli (21 Uhr) könnte es zur Neuauflage des EM-Viertelfinals 2024 kommen, denn der Favorit in diesem Turnierzweig ist Spanien. Weitere mögliche Gegner sind Österreich, die USA, Bosnien-Herzegowina, Portugal, Kroatien, Belgien oder Senegal.

Im großen Finale am 19. Juli (21 Uhr) kommen Teams von der anderen Seite des Turnierbaums in Frage, darunter Titelverteidiger Argentinien, England und Brasilien.

Julian Nagelsmann hatte sich das sicher anders vorgestellt: Manuel Neuer musste in der Vorrunde sieben Schüsse auf sein Tor hinnehmen, vier davon fanden den Weg ins Netz – eine Paradenquote von 42,9 Prozent.

Laut „Kicker“ ist das sogar die schwächste Quote aller Torhüter mit mindestens drei WM-Einsätzen. Beim WM-Titel 2014 hielt er noch 85,7 Prozent aller Schüsse.

Zwar hatte Neuer aufgrund der wenigen Schüsse auch weniger Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, doch fest steht: Die spektakulären Paraden, die man sich von ihm erhofft hatte, bleiben derzeit aus.

Das enttäuschende Abschneiden Uruguays hat erste Konsequenzen – und diese verlaufen anders als erwartet! Statt personeller Änderungen wurde den Spielern eine Annehmlichkeit gestrichen.

Wie der uruguayische Journalist Martin Charquero berichtete, wurde den Stars das Privatflugzeug für die Rückreise gestrichen. Stattdessen müssen sie einen Linienflug nehmen.

Weitere Konsequenzen sind denkbar: Die Zukunft von Trainer Marcelo Bielsa, der sich während des Turniers auch mit einer Meuterei der Spieler konfrontiert sah, ist noch ungeklärt.

Mit dem Ende der Vorrunde stehen alle Begegnungen der ersten K.-o.-Runde fest. Schon am Sonntagabend geht es ohne Pause weiter.

Ein echtes Highlight wartet im Sechzehntelfinale auf die Fans: Portugal mit Cristiano Ronaldo trifft auf Kroatien mit Luka Modrić am frühen Freitagmorgen.

Hier ein Überblick der Begegnungen:

Südafrika - Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien - Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland - Paraguay (Montag, 22:30 Uhr)

Niederlande - Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste - Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich - Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

Mexiko - Ecuador (Mittwoch, 3 Uhr)

England - DR Kongo (Mittwoch, 18 Uhr)

Belgien - Senegal (Mittwoch, 22 Uhr)

USA - Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Spanien - Österreich (Donnerstag, 21 Uhr)

Portugal - Kroatien (Freitag, 1 Uhr)

Schweiz - Algerien (Freitag, 5 Uhr)

Australien - Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien - Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Kolumbien - Ghana (Samstag, 3:30 Uhr)

Die Gruppenphase der größten WM aller Zeiten ist beendet! Die Spiele boten Spannung bis zur letzten Sekunde, wie Österreichs Ausgleich in der 6. Minute der Nachspielzeit zum 3:3 gegen Algerien beweist, der den Einzug ins K.-o.-Spiel sicherte.

England sicherte sich souverän den Gruppensieg in Gruppe L, Portugal enttäuschte erneut und wurde nur Zweiter in Gruppe K. Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Gruppe J

Jordanien - Argentinien 1:3 (0:2)

Jordanien: Abulaila - Nasib, Al-Arab, Abu Dahab (90. Obaid) - Haddad, Abu Taha, Al-Rashdan (76. Jamous), Al-Rawabdeh - O. Al-Fakhouri (46. Al-Mardi), Olwan (90. Shararh), Azaizeh (46. Al-Taamari)

Argentinien: Emiliano Martinez - Palacios, Senesi, Otamendi, Tagliafico - Simeone (71. Barco), Paredes, Lo Celso (60. Almada) - Paz (60. Mac Allister) - La. Martínez (60. Messi), J. Alvarez (82. López)

Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)

Zuschauer: 70.649

Tore: 0:1 Lo Celso (19.), 0:2 La. Martínez (31./Foulelfmeter), 1:2 Al-Taamari (55.), 1:3 Messi (80.)

Gelbe Karten: Abu Taha (1), Al-Arab (1), Shararh (1) / -

Algerien - Österreich 3:3 (1:1)

Algerien: Benbout - Belghali (71. Chergui), Mandi, Bensebaini, Hadjam (71. Aït-Nouri) - N. Bentaleb, Aouar (90.+4 Ghedjemis), Maza - Mahrez, Gouiri (71. Belaïd), Chaibi

Österreich: A. Schlager - Posch, Lienhart, Alaba (62. Danso), Mwene (90.+5 Kalajdzic) - Seiwald, X. Schlager (46. Grillitsch), R. Schmid (46. Wanner), Laimer - Sabitzer - Arnautović (46. Gregoritsch)

Schiedsrichter: Ilgis Tantaschew (Usbekistan)

Zuschauer: 69.045

Tore: 0:1 Arnautović (28.), 1:1 Belghali (45.), 1:2 Sabitzer (55.), 2:2 Mahrez (60.), 3:2 Mahrez (90.+3), 3:3 Kalajdzic (90.+6)

Gelbe Karten: - / Arnautović (1)

Gruppe K

Kolumbien - Portugal 0:0

Kolumbien: C. Vargas - S. Arias (87. Muñoz), Lucumi, D. Sánchez, Machado - J. Arias (76. Castaño), Lerma (60. Rios), Puerta - James Rodríguez (76. J. Quintero), Luis Díaz - Cordoba (60. Suárez)

Portugal: D. Costa - João Cancelo (46. Dalot), R. Dias, Veiga, N. Mendes (90.+3 Nunes) - R. Neves (46. J. Neves), Vitinha (70. S. Costa) - João Félix (70. Leão), B. Fernandes, Neto - Cristiano Ronaldo

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Zuschauer: 64.478

Gelbe Karten: Puerta (1) / -

Beste Spieler: D. Sánchez, J. Arias / D. Costa, J. Neves

DR Kongo - Usbekistan 3:1 (0:1)

DR Kongo: Mpasi - Wan-Bissaka, Mbemba, Tuanzebe, Masuaku (83. J. Kayembe) - Mbuku (72. Elia), Moutoussamy (72. Mukau), Sadiki, Cipenga (72. Bongonda) - Wissa, Bakambu (51. Mayele)

Usbekistan: Nematov - Khusanov, Urozov (82. Sergeev), Ashurmatov - Alizhonov, Mozgovoy (82. Iskanderov), Shukurov (59. Khamrobekov), Nasrullaev - Khamdamov (59. Ganiev), Fayzullaev (73. Urunov) - Shomurodov

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 68.239 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Shomurodov (10.), 1:1 Wissa (68./Foulelfmeter), 2:1 Mayele (78.), 3:1 Wissa (90.+1)

Gelbe Karten: Sadiki (1), Mbuku (1), Moutoussamy (1) / Khusanov (2), Nasrullaev (1)

Gruppe L

Panama - England 0:2 (0:0)

Panama: Mosquera - Escobar, Córdoba, Andrade - M. Murillo, Harvey (88. A. Quintero), Bárcenas (71. I. Diaz), J. Gutiérrez (88. Davis) - C. Martinez, J. L. Rodriguez (71. Londono) - To. Rodríguez (46. Fajardo)

England: Pickford - Quansah (63. Spence), Konsa, Guehi, O'Reilly - Anderson (84. D. Henderson), Ju. Bellingham (71. Eze) - Saka (63. Madueke), Rogers, Rashford - Kane (84. Watkins)

Schiedsrichter: Abdulrahman Al-Jassim (Katar)

Zuschauer: 80.663

Tore: 0:1 Ju. Bellingham (62.), 0:2 Kane (67.)

Gelbe Karten: Fajardo (1), Andrade (1) / Quansah (1)

Kroatien - Ghana 2:1 (1:0)

Kroatien: Livakovic - Stanisic, Sutalo, Pongracic, Perisic - Modric, Kovacic (78. Mario Pasalic) - P. Sucic, Vlasic (88. Gvardiol), Baturina (88. Marco Pasalic) - Budimir (66. Matanovic)

Ghana: Asare - Senaya, Adjetey (46. Peprah Oppong), Luckassen, Mensah - Thomas Partey - K. Sulemana (71. Nuamah), Owusu (46. Fatawu), Sibo (85. Yirenkyi), Semenyo - J. Ayew (71. Thomas-Asante)

Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)

Zuschauer: 68.324

Tore: 1:0 P. Sucic (31.), 1:1 Luckassen (77.), 2:1 Vlasic (83.)

Gelbe Karten: Perisic (1) / Peprah Oppong (1)

Familiäres Schicksal für Niederländers Stürmer Cody Gakpo (27).

Kurz vor dem ersten K.-o.-Spiel gegen Marokko teilte seine Freundin auf Instagram mit, dass ihr gemeinsames Baby während der Schwangerschaft verstorben sei.

„Mit gebrochenem Herzen teilen wir die traurige Nachricht mit, dass unser kleiner Junge im Mutterleib gestorben ist“, schrieb Noa van der Bij. „Danke für all die Liebe und Unterstützung.“

Erst am 30. Mai hatten Gakpo und seine Freundin die erneute Schwangerschaft verkündet. Das Paar hat bereits einen zwei Jahre alten Sohn. Der FC Liverpool-Angreifer bat via Instagram um Respekt für die Privatsphäre seiner Familie. „Diese Zeit ist unglaublich schwer für uns“, schrieb Gakpo.

Der zweite Sohn hätte Elijah Raphael Gakpo heißen sollen, so die Freundin.

Volle Konzentration auf Paraguay! Vor dem deutschen Sechzehntelfinale am Montag (22:30 Uhr) meldete sich DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66) zu Wort:

„Jetzt geht die WM richtig los! Wir sind überzeugt, dass wir alles geben, bis ans Limit gehen, ein starkes Spiel zeigen und natürlich ins Achtelfinale einziehen“, sagte Völler.

Der Fokus liege nur auf dem kommenden Gegner, ein mögliches Achtelfinalduell mit Frankreich spiele noch keine Rolle: „Darauf konzentrieren wir uns jetzt nicht“, so der ehemalige Teamchef.

Gleichzeitig forderte Völler die Offensivkräfte Jamal Musiala (23), Florian Wirtz (23) und Kai Havertz (27) heraus: „Um die großen Ziele zu erreichen, müssen sie ihre Leistung bringen. Sie wissen auch, dass noch Potenzial nach oben besteht.“

Ein Fragezeichen steht weiter hinter dem Einsatz von Nathaniel Brown (23), der mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hat. „Wir hoffen alle, dass er fit wird“, sagte Völler.

Für Uruguay endete die WM enttäuschend: Ohne Sieg und nach der Niederlage gegen Spanien in der Nacht auf Samstag schied die Mannschaft bereits in der Vorrunde aus. Nationaltrainer Marcelo Bielsa (70) reagierte nach der Partie gereizt.

Beim Interview wartete Bielsa, bis das Team hinter der Kamera fertig war, bevor er mit einem „Jetzt macht doch endlich!“ laut wurde. Im Gespräch mit der Reporterin wirkte er kurz angebunden, beantwortete drei Fragen in rund 30 Sekunden.

Auf der Pressekonferenz zeigte er sich dann gefasst: „Ich bin verantwortlich und muss das akzeptieren. Auch wenn Fehler vermeidbar waren, trage ich die Verantwortung für dieses Scheitern.“

Vor dem Ende der Gruppenphase stehen neun Sechzehntelfinalpaarungen fest. Ein Überblick:

Südafrika - Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien - Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland - Paraguay (Montag, 22:30 Uhr)

Niederlande - Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste - Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich - Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

USA - Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Australien - Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien - Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Alle Unklarheiten beseitigt: Deutschland trifft im Sechzehntelfinale auf Paraguay.

Die Ergebnisse der Nacht machten es möglich: Das DFB-Team muss nicht alle verbliebenen Vorrundenspiele abwarten, sondern bekommt am Montagabend (22:30 Uhr deutscher Zeit) Paraguay als Gegner, das Dritte der Gruppe D.

Schlägt Deutschland Paraguay, könnte schon im Achtelfinale mit Frankreich ein Topfavorit warten. Frankreich gewann klar mit 4:1 gegen Norwegen und trifft im Sechzehntelfinale auf Schweden.

Sensation in der Nacht auf Samstag: Kap Verde sicherte sich mit einem 0:0 gegen Saudi-Arabien das dritte Unentschieden in der Vorrunde. Da Spanien zeitgleich Uruguay mit 1:0 besiegte, rückte der kleine Inselstaat auf den zweiten Platz der Gruppe vor und zog ins K.-o.-Spiel ein. Uruguay schied mit zwei Punkten als Dritter der Gruppe H aus.

In Gruppe G sicherte sich Belgien durch einen 5:1-Erfolg gegen Neuseeland den Gruppensieg, Ägypten erreichte dank des Unentschiedens gegen den Iran den zweiten Platz. Der Iran kann noch auf einen Platz unter den besten Gruppendritten hoffen.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Gruppe G

Ägypten - Iran 1:1 (1:1)

Ägypten: Ufa Schobeir - Hani, Rabia, Abdelmonem (14. Jasser Ibrahim), Fatouh - Lasheen, Saber (46. Attia) - Ashour (46. Marmoush), Salah (57. Zizo), Ziko (76. Hamza Abdelkarim) - Trezeguet

Iran: Beiranvand - Rezaeian, Kanaanizadegan (46. Hardani), Khalilzadeh, Nemati, Mohammadi - Ezatolahi, Ghorbani - Ghoddos (67. Moghanlou), Mohebi (90.+1 Jahanbakhsh) - Taremi

Schiedsrichter: Szymon Marciniak (Polen)

Zuschauer: 66.925

Tore: 1:0 Saber (5.), 1:1 Rezaeian (14.)

Gelbe Karten: Saber (1), Jasser Ibrahim (1), Lasheen (2) / Kanaanizadegan (1), Nemati (1), Ezatolahi (2), Khalilzadeh (1)

Neuseeland - Belgien 1:5 (0:1)

Neuseeland: Crocombe - Payne (64. Boxall), Bindon, Surman, Cacace (79. de Vries) - Stamenic, Bell (64. Mccowatt) - Thomas (46. Old), Singh (46. Randall), Just - Wood

Belgien: Courtois - Castagne, Theate, Mechele, De Cuyper - Vanaken, Tielemans (85. Raskin) - Doku (56. Fernandez-Pardo), De Bruyne (72. Onana), Trossard (72. Saelemaekers) - De Ketelaere (85. Lukaku)

Schiedsrichter: Adham Makhadmeh (Jordanien)

Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Trossard (28.), 0:2 Trossard (50.), 0:3 De Bruyne (66.), 1:3 Just (84.), 1:4 Lukaku (86.), 1:5 Saelemaekers (90.+4)

Gelbe Karten: Stamenic (1), Just (1) / -

Gruppe H

Kap Verde - Saudi-Arabien 0:0

Kap Verde: Vozinha - W. Pina (90.+4 S. Moreira), R. Lopes, Diney, Joao Paulo - K. Pina - R. Mendes (71. Rodrigues), D. Duarte, Monteiro (71. L. Duarte), W. Semedo (61. H. Varela) - D. Livramento (61. Da Costa)

Saudi-Arabien: Al-Owais - Abdulhamid, Al-Amri, Al-Tambakti (33. Ladschami), Boushal (80. Al-Harbi) - N. Al-Dausari, Kanno, Al-Khaibari (46. Al-Dschuwayr) - Mandash (65. Al-Hamdan), Al-Buraikan, S. Al-Dausari (65. Abu Al-Shamat)

Schiedsrichter: Francois Letexier (Frankreich)

Zuschauer: 68.278

Gelbe Karten: W. Pina (1) / Abdulhamid (1), N. Al-Dausari (1), Al-Buraikan (1)

Uruguay - Spanien 0:1 (0:1)

Uruguay: Muslera (46. Rochet) - G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria (70. B. Rodriguez) - Ugarte (45. De La Cruz), Bentancur, Valverde (56. Vinas), M. Araújo - Canobbio, Nunez

Spanien: Simón - M. Llorente, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Merino (60. Olmo), Pedri (60. Ruiz) - Yamal (76. Fer. Torres), Oyarzabal (76. N. Williams), Baena (66. Pino)

Schiedsrichter: Ismail Elfath (USA)

Zuschauer: 45.664

Tore: 0:1 Baena (42.)

Gelbe Karten: J. M. Sanabria (1), G. Varela (1), De La Cruz (1) / Baena (1)

Rote Karten: Canobbio (90.+4/grobes Foulspiel) / -

In Gruppe I sind die Entscheidungen gefallen!

Frankreich setzte sich mit einem herausragenden Ousmane Dembélé dank eines klaren 4:1 gegen Norwegen durch.

Der Weltfußballer von Paris Saint-Germain erzielte drei Treffer und sicherte seinem Team damit den Gruppensieg. Im Achtelfinale könnte es zum Aufeinandertreffen mit Deutschland kommen.

Senegal belegte durch einen 5:0-Kantersieg gegen den Irak Rang drei.

Ergebnisse im Überblick

Norwegen - Frankreich 1:4 (1:3)

Norwegen: Selvik - Aursnes, Falchener (66. Langas), Östigard, Björkan (46. Pedersen) - Berg, Aasgaard, Thorstvedt (46. Thorsby) - Bobb (83. Hauge), Strand Larsen, Schjelderup (83. Nusa)

Frankreich: Maignan - Koundé (86. Gusto), Upamecano (76. Konaté), M. Lacroix, Théo Hernandez - Tchouaméni, M. Koné, O. Dembélé (65. Barcola), Olise (65. Cherki), D. Doué - Mbappé (86. Mateta)

Schiedsrichter: Michael Oliver (England)

Zuschauer: 64.146

Tore: 0:1 O. Dembélé (7.), 0:2 O. Dembélé (20.), 1:2 Aasgaard (21.), 1:3 O. Dembélé (32.), 1:4 D. Doué (90.+4)

Gelbe Karten: Berg (1) / Tchouaméni (1)

Senegal - Irak 5:0 (1:0)

Senegal: Diaw - Diatta, Seck (58. Ciss), Niakhaté, Jakobs - Camara (56. Jackson), I. Gueye, Diarra (56. P. Gueye) - Mbaye (56. C. Ndiaye), I. Sarr (81. Diao), Mané

Irak: Basil Fadhil (46. J. Hassan) - Putros, Sulaka, Hashim, Doski - Iqbal (67. Yakob), Al-Ammari - Qasem (16. Younis), Jasim (57. Maknzi), Bayesh - Al-Hamadi (57. Yousif)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England)

Zuschauer: 43.036 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Diarra (4.), 2:0 I. Sarr (56.), 3:0 P. Gueye (59.), 4:0 P. Gueye (71.), 5:0 I. Ndiaye (82.)

Gelbe Karten: Seck (1), P. Gueye (1) / Al-Ammari (2), Doski (1)

Rote Karten: - / Sulaka (13./Notbremse)

Im uruguayischen Lager herrscht Unruhe! Kurz vor dem entscheidenden Vorrundenspiel gegen Spanien soll es zwischen Trainer Marcelo Bielsa und dem Team zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen sein.

Berichten zufolge, gestützt auf „El Espectador“, suchten mehrere Führungsspieler das direkte Gespräch mit Bielsa. Dabei ging es um Kritik an den Trainingsmethoden und der Vorbereitung auf die Spiele.

Sergio Rochet (33), Manuel Ugarte (25), Rodrigo Bentancur (29) und Federico Valverde (27) bemängelten unter anderem das zu intensive Training, die hohe Belastung und die taktische Ausrichtung gegen Spanien. Bielsa reagierte offenbar verärgert.

Er rief kurzfristig die gesamte Mannschaft zusammen und hielt eine fast einstündige Ansprache. Einige Spieler verließen jedoch währenddessen den Raum.

Ob und wie sich diese Konflikte auf die letzten WM-Spiele auswirken, ist unklar. Fest steht, dass Bielsa damit nicht geholfen ist. Nach zwei Unentschieden steht das Team unter enormem Druck und muss gegen „La Furia Roja“ gewinnen, was ohne den Rückhalt der Mannschaft schwierig wird.

Nach dem WM-Desaster gegen Tschechien hat Patrik Schick (30) seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet.

Wie der Leverkusener Stürmer seine Entscheidung begründet, könnt Ihr hier nachlesen: „Offiziell: Bayer-Star beendet Karriere in Nationalmannschaft“.

Mit dem knappen 2:1-Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland steht Ecuador erstmals seit der WM 2006 wieder in der K.-o.-Runde. Die Reaktionen im Land zeigten sich schnell.

Präsident Daniel Noboa (38) erklärte den darauf folgenden Freitag spontan zum Feiertag.

„Danke an die Spieler und den Trainer, die es trotz Kritik, Beleidigungen und schwierigen Zeiten geschafft haben, das Land mit großer Freude zu erfüllen“, schrieb der Präsident auf X und verkündete klar: „Morgen ist Feiertag!“

Anthony Elanga (24) sorgte mit seinem Tor zum 1:1-Endstand gegen Japan für das Weiterkommen Schwedens. Nach dem Spiel wirkte der Angreifer dennoch niedergeschlagen. Was war passiert?

Elanga glaubte zunächst fälschlicherweise, dass der eine Punkt im letzten Gruppenspiel das Aus bedeuten würde, und zeigte sich entsprechend enttäuscht. Erst seine Teamkollegen klärten ihn auf.

„Ich wusste nicht, dass ein Punkt reicht“, erklärte der Newcastle-Spieler später. Die Mitspieler verrieten, dass vor dem Spiel verschiedene Szenarien durchgesprochen wurden, Elanga aber offenbar nicht zugehört hatte.

Nachdem nun einige Gruppenfinalspiele absolviert sind, stehen auch die ersten Sechzehntelfinalpaarungen fest:

Südafrika - Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien - Japan (Montag, 19 Uhr)

Niederlande - Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

USA - Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Die nächsten WM-Entscheidungen sind gefallen: Die Niederlande, Japan, Schweden und Australien stehen im Sechzehntelfinale.

Die Ergebnisse der Nacht:

Gruppe D

Türkei - USA 3:2 (2:1)

Türkei: Cakir - Z. Celik (84. Söyüncü), Kabak, Bardakci, Elmali - Özcan, Kökcü (88. Ayhan) - Aydin (90.+1 Müldür), Güler, Yildiz (84. Uzun) - Ba. Yilmaz (90.+1 Kahveci)

USA: Turner - Scally (76. Freeman), M. Robinson, Mckenzie, Trusty - Berhalter - B. Aaronson (76. Zendejas), Reyna (76. Dest), McKennie (86. M. Tillman), Weah (58. Pulisic) - Pepi

Schiedsrichter: Mustapha Ghorbal (Algerien)

Zuschauer: 70.492 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Trusty (3.), 1:1 Güler (10.), 2:1 Kökcü (31.), 2:2 Berhalter (49.), 3:2 Ayhan (90.+8)

Gelbe Karten: - / Berhalter (1)

Paraguay - Australien 0:0

Paraguay: Gill - Velázquez, G. Gomez, Alderete (84. Canale) - J. J. Cáceres, Cubas, Maidana (46. Mauricio) - D. Gomez (90.+2 Bobadilla), Galarza (90.+2 Alonso) - Ávalos (67. Arce), Enciso

Australien: Beach - Circati, H. J. Souttar, Herrington - Bos, Irvine (84. Okon-Engstler), O'Neill, Behich - Volpato (58. Hrustic), Metcalfe - Irankunda (84. Yengi)

Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)

Zuschauer: 68.827 (ausverkauft)

Gelbe Karten: D. Gomez (2) / Irvine (1)

Gruppe E

Curaçao - Elfenbeinküste 0:2 (0:1)

Curaçao: Room - Gaari (77. Kastaneer), Obispo, Floranus, Brenet (90. Sambo), Fonville (77. Noslin) - Comenencia (61. Antonisse), L. Bacuna, Chong, J. Bacuna - Locadia (90. Kuwas)

Elfenbeinküste: Y. Fofana - G. Doué, Kossounou, O. Diomande, Operi - Amad Diallo (46. Inao Oulaï), Kessié (77. Seri), Sangaré, Y. Diomande (67. B. Touré) - Bonny (67. Diakité), Pépé (67. Wahi)

Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden)

Zuschauer: 68.324

Tore: 0:1 Pépé (7.), 0:2 Pépé (64.)

Gelbe Karten: J. Bacuna (2), Kastaneer (2) / Pépé (1)

Ecuador - Deutschland 2:1 (1:1)

Gruppe F

Japan - Schweden 1:1 (0:0)

Japan: Z. Suzuki - Seko (75. Watanabe), Itakura (39. Taniguchi), H. Ito - Sugawara, Tanaka, Kamada, Nakamura (75. Nagatomo) - Doan (66. J. Ito), Ueda (66. Ogawa), Maeda

Schweden: Widell Zetterström - Lagerbielke, Hien (37. Bergvall), Lindelöf (87. Starfelt) - Bernhardsson (75. Svensson), Stroud (75. Sema), Y. Ayari, Gudmundsson (87. Nygren) - Elanga, Gyökeres, Isak

Schiedsrichter: Ivan Barton (El Salvador)

Zuschauer: 70.137

Tore: 1:0 Maeda (56.), 1:1 Elanga (62.)

Gelbe Karten: Taniguchi (1) / Hien (1), Gyökeres (1)

Tunesien - Niederlande 1:3 (0:2)

Tunesien: Dahmen - Valery, Ben Hamida (67. Ben Ouanes), M. Talbi, Abdi - Khedira (67. Hadj Mahmoud), Skhiri, Ben Slimane (67. Achouri), Hannibal, Gharbi (75. Chaouat) - Mastouri (90. Tounekti)

Niederlande: Verbruggen - Dumfries, Aké, Van Dijk, van Hecke - F. de Jong (72. Koopmeiners), Gravenberch, Reijnders (72. Kluivert) - Malen (72. Summerville), Gakpo (84. Lang), Brobbey (77. Depay)

Schiedsrichterin: Katia Garcia (Mexiko)

Zuschauer: 68.391

Tore: 0:1 Skhiri (3./Eigentor), 0:2 Brobbey (7.), 1:2 Mastouri (54.), 1:3 van Hecke (62.)

Spieler der schwedischen Nationalmannschaft waren erstaunt, als sie ihr Trainingsgelände in Frisco sahen. „Ich dachte nur: ‚Was ist hier passiert?‘“, sagte Mittelfeldspieler Besfort Zeneli bei „Aftenposten“. Er fügte hinzu: „Soweit ich weiß, gab es keinen Sturm.“

Tatsächlich fanden dort Renovierungsarbeiten am Stadion statt. „Sie wollten etwas abreißen, es sah aber aus, als sei es in die falsche Richtung gefallen“, berichtete Manager Stefan Pettersson (63). Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. Eine Tribünenseite stürzte auf eine provisorische Pressetribüne für die WM-Berichterstattung. Die Vorbereitungen für das letzte Gruppenspiel gegen Japan (Freitag, 1 Uhr) wurden dadurch nicht beeinträchtigt.

Viele hatten vor dem letzten deutschen Gruppenspiel gegen Ecuador (Donnerstag, 22 Uhr in New York) auf einen Startelfeinsatz von Edeljoker Deniz Undav gehofft, doch Bundestrainer Julian Nagelsmann lehnte ab.

„Wir wollen, dass sich die Mannschaft weiter einspielt. Deshalb wechseln wir nur dort, wo es nötig ist. Nach zwei Spielen wird diskutiert, wie viel wir tauschen. Wir bereiten uns auf die K.-o.-Phase vor“, erklärte Nagelsmann auf der Pressekonferenz.

Somit wird Antonio Rüdiger für den verletzten Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung spielen, David Raum ersetzt Nathaniel Brown auf der linken Abwehrseite, da Brown mit Adduktorenproblemen kämpft.

Undav selbst ist mit seiner Rolle zufrieden. „Wenn ich unzufrieden wäre, wäre ich nicht hier“, sagte der VfB Stuttgart-Stürmer. Jeder kenne seine Rolle: „Ich kam zweimal von der Bank und wir haben gewonnen. Wichtig ist, dass wir als Team so weit wie möglich kommen.“

Am gestrigen Abend und in der vergangenen Nacht fanden die ersten Gruppenfinalspiele statt, mit einigen Überraschungen. Südafrika sicherte sich mit einem 1:0 über Südkorea den Einzug ins Achtelfinale, die Schweiz besiegte Kanada und Bosnien hält sich mit einem 3:1 gegen Katar weiter Chancen offen.

Die Spiele im Überblick:

Gruppe A

Tschechien - Mexiko 0:3 (0:0)

Tschechien: Kovár - Holes (64. Soucek (87. Sojka)), Hranac, Ladislav Krejci - Coufal, Sadilek, Cerv (87. Chory), Doudera - Sulc, Visinsky (56. Provod) - Hlozek (64. Schick)

Mexiko: Rangel (78. Ochoa) - J. Sanchez, Reyes, Montes, M. Chávez (78. Gallardo) - Mora (72. Fidalgo), E. Alvarez, Romo Barron (63. O. Vargas) - Alvarado, G. Martínez (63. S. Giménez), Quinones

Schiedsrichter: Yael Falcón (Argentinien)

Zuschauer: 80.824

Tore: 0:1 M. Chávez (55.), 0:2 Quinones (61.), 0:3 Fidalgo (90.+4)

Gelbe Karten: - / E. Alvarez (1)

Südafrika - Südkorea 1:0 (0:0)

Südafrika: R. H. Williams - Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba - Sithole, Mbatha - Maseko (75. Rayners), Mofokeng (80. J. Adams), Appollis (62. Moremi) - Makgopa

Südkorea: Seung-gyu Kim - Han-beom Lee, Minjae Kim (66. Park), Ki-hyuk Lee - Tae-seok Lee (46. Castrop), I. Hwang, Paik (46. Jingyu Kim), Seol - Kang-in Lee, H. Hwang (46. H. Son) - Oh (74. G. Cho)

Schiedsrichter: Facundo Tello (Argentinien)

Zuschauer: 51.243

Tore: 1:0 Maseko (63.)

Gelbe Karten: Modiba (1) / G. Cho (1)

Gruppe B

Schweiz - Kanada 2:1 (0:0)

Schweiz: Kobel - Jaquez (74. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez - Xhaka - Freuler, Sow (74. Aebischer) - Manzambi (85. Fassnacht) - R. Vargas (80. Ndoye), Embolo (85. Itten)

Kanada: Crépeau - Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea (83. Shaffelburg) - Buchanan (74. P. David), N. D. Saliba, Choinière (58. Eustaquio), A. Ahmed (58. Millar) - J. David, Larin (58. Oluwaseyi)

Schiedsrichter: Ramon Abatti (Brasilien)

Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)

Tore: 1:0 R. Vargas (46.), 2:0 Manzambi (57.), 2:1 P. David (76.)

Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)

Bosnien-Herzegowina - Katar 3:1 (2:1)

Bosnien-Herzeg.: Vasilj - Malic (46. Memic), Katic (63. Hadzikadunic), Radeljic, Kolasinac - Bajraktarevic, Sunjic (46. Tahirovic), Basic, Alajbegovic (82. Burnic) - Dzeko (64. Mahmic), Demirovic

Katar: Abunada - Khoukhi, Pedro Miguel, Al-Brake - Junior (79. Alaaeldin), Gaber (46. Hatem), Boudiaf (72. A. Ali), Laye, Al-Haydos (56. Al-Ganehi) - Fathy (79. Mannai) - Afif

Schiedsrichter: Jesús Valenzuela (Venezuela)

Zuschauer: 66.925

Tore: 1:0 Alajbegovic (29.), 2:0 Al-Brake (34./Eigentor), 2:1 Al-Haydos (42.), 3:1 Mahmic (80.)

Gelbe Karten: Mahmic (1) / Fathy (2)

Im Kampf um den Verbleib bei der WM 2026 zeigten die Bosnier starke Nerven und sicherten sich mit einem 3:1-Sieg gegen Katar den dritten Platz in der Gruppe.

Das unterhaltsame Spiel bot in der ersten Halbzeit viele Höhepunkte: Alajbegovics sehenswertes Tor (29.) und ein erzwungenes Eigentor (34.) sorgten für eine schnelle Führung, doch kurz vor der Pause meldete sich Katar mit dem Anschlusstreffer zurück (42.).

Nach der Pause blieb Katar bemüht, konnte aber kaum noch gefährlich werden. Bosnien nutzte die Räume und stellte in der 80. Minute den Endstand her.

Bosnien - Katar 3:1 (2:1)

Bosnien: Vasilj - Malic (46. Memic), Katic (63. Hadzikadunic), Radeljic, Kolasinac - Bajraktarevic, Sunjic (46. Tahirovic), Basic, Alajbegovic (82. Burnic) - Dzeko (64. Mahmic), Demirovic

Katar: Abunada - Khoukhi, Pedro Miguel, Al-Brake - Junior (79. Alaaeldin), Gaber (46. Hatem), Boudiaf (72. A. Ali), Laye, Al-Haydos (56. Al-Ganehi) - Fathy (79. Mannai) - Afif

Tore: 1:0 Alajbegovic (29.), 2:0 Al-Brake (34./Eigentor), 2:1 Al-Haydos (42.), 3:1 Mahmic (80.)

Gelbe Karten: Mahmic (1) / Fathy (2)

In einem umkämpften Spiel sicherte sich die Schweiz mit einem 2:1 den ersten Platz in Gruppe B.

In der intensiven ersten Hälfte gab es keine Tore, doch nach der Pause trafen Vargas (46.) und Manzambi (57.) schnell und brachten die Schweizer in Führung. Kanada gelang zwar noch der Anschlusstreffer (76.), doch die Nati ließ keinen Rückstand mehr zu.

Schweiz - Kanada 2:1 (0:0)

Schweiz: Kobel - Jaquez (74. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez - Xhaka - Freuler, Sow (74. Aebischer) - Manzambi (85. Fassnacht) - R. Vargas (80. Ndoye), Embolo (85. Itten)

Kanada: Crépeau - Johnston, De Fougerolles, Cornelius, Laryea (83. Shaffelburg) - Buchanan (74. P. David), N. D. Saliba, Choinière (58. Eustaquio), A. Ahmed (58. Millar) - J. David, Larin (58. Oluwaseyi)

Tore: 1:0 R. Vargas (46.), 2:0 Manzambi (57.), 2:1 P. David (76.)

Gelbe Karten: Xhaka (1) / Larin (1), Millar (1)

Beim Abschlusstraining vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador fehlte Nathaniel Brown (23) aufgrund von Adduktorenproblemen. Er absolvierte lediglich ein individuelles Lauftraining.

Voraussichtlich wird er gegen Ecuador pausieren müssen, wie der kicker berichtet. Für ihn wird David Raum von RB Leipzig auf der linken Verteidigerposition starten und seinen ersten WM-Start geben.

Ob es sich um eine kurze Pause handelt oder ob die Verletzung längerfristig ist, bleibt abzuwarten. Bundestrainer Julian Nagelsmann wird vermutlich auf der Pressekonferenz dazu Stellung nehmen.

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg (57) rät davon ab, vor dem letzten Spiel gegen Ecuador große Umstellungen vorzunehmen.

„Nagelsmann darf nicht den Fehler machen, zu viel zu verändern oder sogar eine komplett neue Startelf aufzustellen – das würde vieles zerstören, was sich die Mannschaft erarbeitet hat“, sagte Effenberg bei t-online.

Besonders bei zwei kontroversen Personalien möchte der Vize-Europameister von 1992 an der bisherigen Aufstellung festhalten: „Dass Oliver Baumann im Tor für Manuel Neuer spielt oder Deniz Undav von Anfang an aufläuft, weil es gegen Ecuador vor allem um ein gutes Gefühl geht? Davon halte ich nichts.“

Die WM läuft bereits auf Hochtouren, trotzdem hofft die FIFA auf eine Regeländerung. Laut „The Athletic“ soll die Prozedur beim Elfmeterschießen in der K.-o.-Runde angepasst werden.

Derzeit wirft der Schiedsrichter zwei Münzwürfe – einen zur Wahl der Seite, einen für das Team, das zuerst schießt. Künftig soll nur noch ein Münzwurf stattfinden, dessen Gewinner entscheidet, ob er die Seite oder die Schussreihenfolge wählt. So soll verhindert werden, dass ein Team beide Entscheidungen bekommt.

Der Vorschlag liegt beim International Football Association Board (IFAB), das über Regeländerungen entscheidet. Um noch im Turnier gelten zu können, müsste die Entscheidung vor Start der K.-o.-Runde am 28. Juni fallen.

Nach einem 5:0-Kantersieg Portugals gegen Usbekistan sahen die Fans einen torlosen Remis zwischen England und Ghana. Kroatien gewann knapp 1:0 gegen Panama, Kolumbien sicherte sich mit einem Treffer gegen die Demokratische Republik Kongo drei Punkte.

Die Ergebnisse der Nacht:

Kolumbien - DR Kongo 1:0 (0:0)

Kolumbien: C. Vargas - Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica - Lerma, Puerta - J. Arias (77. Rios), James Rodríguez (58. J. Quintero), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) - Suárez (80. Hernández)

DR Kongo: Mpasi - Wan-Bissaka, Mbemba, Kapuadi, Masuaku (71. J. Kayembe), Tuanzebe - Mukau (46. Sadiki), Moutoussamy (82. Mbuku), E. Kayembe (71. Pickel) - Bakambu (57. Banza), Wissa

Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)

Zuschauer: 45.358 (Guadalajara)

Tore: 1:0 Muñoz (76.)

Panama - Kroatien 0:1 (0:0)

Panama: Mosquera - Córdoba, J. Ramos (77. C. Waterman), Andrade - M. Murillo, C. Martinez, Harvey, Blackman (90. Davis) - Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) - C. Waterman (63. Fajardo)

Kroatien: Livakovic - Sutalo, Pongracic, Gvardiol (46. Kramaric) - Stanisic, Modric (81. Mario Pasalic), Kovacic (72. P. Sucic), Perisic - Mario Pasalic (72. L. Sucic), Baturina - Musa (46. Budimir)

Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)

Zuschauer: 43.036 (Toronto)

Tore: 0:1 Budimir (54.)

Gelbe Karten: Bárcenas (1) / P. Sucic (1)

England - Ghana 0:0

England: Pickford - R. James, Konsa, Guehi, Spence (65. O'Reilly) - Anderson (74. Eze), Rice - Madueke (83. Rashford), Ju. Bellingham (74. Rogers), A. Gordon (65. Saka) - Kane

Ghana: Asare - Senaya (87. Peprah Oppong), Adjetey, Opoku, Mensah - Thomas Partey, Yirenkyi - I. Williams (66. Fatawu), Sibo, Semenyo - J. Ayew (66. Adu (90.+5 Baba)

Schiedsrichter: Héctor Said Martínez Sorto (Honduras)

Zuschauer: 63.983 (Boston)

Gelbe Karten: Rice (1) / I. Williams (1)

Ein Moment, in dem der Sport in den Hintergrund tritt: Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57) wird aufgrund des Todes seiner Mutter vorübergehend in die Heimat zurückkehren.

Der französische Verband FFF teilte mit, dass die Mutter Deschamps am Dienstagmorgen verstarb. Der Coach wird bei der Beerdigung sein und in den kommenden Tagen von seinem Assistenten Guy Stéphan vertreten. Auch beim letzten Gruppenspiel gegen Norwegen wird er nicht an der Seitenlinie stehen.

„Didier Deschamps wird vor dem Spiel Norwegen gegen Frankreich nicht das Training leiten können und auch nicht auf der Trainerbank sitzen“, hieß es in der Mitteilung. „Er musste heute Morgen den schmerzlichen Verlust verkraften und wird nach Frankreich zurückkehren.“

Nach einer enttäuschenden Punkteteilung gegen den Kongo präsentierte sich Portugal stark und gewann 5:0 gegen Usbekistan.

Der Beginn gehörte Cristiano Ronaldo (41), der bereits nach fünf Minuten traf und dabei mehrere Rekorde brach: Er ist nun der erste Spieler, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat, und überholte mit seinem zehnten WM-Tor Portugals Legende Eusebio (9).

Portugal dominierte die Partie, führte nach 17 Minuten bereits 2:0. Usbekistan kam nur zu einem aberkannten Abseitstor. Kurz vor der Halbzeit traf Ronaldo erneut zum 3:0.

Nach der Pause nutzte Portugal eine Ecke zum 4:0, danach wurde das Spiel ruhiger. Der Joker Rafael Leão machte mit seinem Treffer zum 5:0 Endstand.

Portugal - Usbekistan 5:0 (3:0)

Portugal: D. Costa - João Cancelo (46. N. Semedo), R. Dias, Veiga, Nunes - J. Neves (76. B. Silva), Vitinha (83. Leão) - João Félix (63. Trincao), B. Fernandes, Neto (46. Conceicao) - Cristiano Ronaldo

Usbekistan: Nematov - Khusanov, Abdullaev, Ashurmatov - Karimov (90.+2 Jiyanov), Ganiev, Shukurov (90.+2 Esanov), Khamrobekov (46. Mozgovoy), Nasrullaev (46. Alizhonov) - Fayzullaev (73. Sergeev) - Shomurodov

Tore: 1:0 Cristiano Ronaldo (6.), 2:0 N. Mendes (17.), 3:0 Cristiano Ronaldo (39.), 4:0 Khusanov (60./Eigentor), 5:0 Leão (87.)

Gelbe Karten: Veiga (1) / Khamrobekov (1)

Obwohl Nico Schlotterbeck (26) für den Rest der WM ausfällt, bleibt der Innenverteidiger weiterhin Teil des Teams.

Er musste gegen die Elfenbeinküste bereits nach 45 Minuten ausgewechselt werden, die Diagnose lautete Bänderriss im linken Sprunggelenk.

Schlotterbeck wird zunächst nicht abreisen, sondern das Team weiterhin unterstützen und mit anführen, auch für den Teamgeist, erklärte DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66).

Beim Public Viewing in Amman, Jordanien, kam es zu einem tragischen Vorfall: Ein Mensch starb bei einem Gedränge, wie das Innenministerium mitteilte.

Auf dem Haschemitischen Platz verfolgten tausende Menschen das Spiel zwischen Jordanien und Algerien, als es offenbar zu Panik kam. Die verletzte Person wurde ins Krankenhaus gebracht, starb dort jedoch.

Acht weitere Besucher wurden ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert, deren Zustand wurde als stabil bis mittelschwer bezeichnet.

Algerien drehte einen 0:1-Rückstand gegen Jordanien und gewann am Ende mit 2:1, womit Jordanien vorzeitig ausschied.

Jordanien - Algerien 1:2 (1:0)

Jordanien: Abulaila - Haddad, Abu Dahab (90.+1 Obaid), Nasib, Al-Arab, Abu Taha (84. Abu Hashish) - Al-Taamari (84. Azaizeh), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, Al-Mardi (76. O. Al-Fakhouri) - Olwan (90.+1 Shararh)

Algerien: Zidane - Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri (85. Hadjam) - Boudaoui (46. Benbouali), Zerrouki (46. N. Bentaleb), Maza - Mahrez (76. Hadj Moussa), Gouiri (85. Belaïd), Chaibi

Schiedsrichter: Slavko Vincic (Slowenien)

Zuschauer: 68.371 (San Francisco)

Tore: 1:0 Al-Rashdan (36.), 1:1 Benbouali (69.), 1:2 Gouiri (82.)

Gelbe Karten: Abu Dahab (1) / Zerrouki (1)

Frankreich gewann in der Nacht ein Spiel unter schwierigen Bedingungen gegen Irak mit 3:0. Aufgrund eines Unwetters musste das Stadion in Philadelphia zeitweise geräumt werden.

Kylian Mbappé erzielte einen Doppelpack, Ousmane Dembélé einen weiteren Treffer.

Norwegen gewann 3:2 gegen Senegal, dank zwei Treffern von Erling Haaland. Frankreich und Norwegen sind somit vorzeitig für die K.-o.-Runde qualifiziert.

Frankreich - Irak 3:0 (1:0)

Frankreich: Maignan - Koundé (83. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne - M. Koné, Rabiot - O. Dembélé (68. D. Doué), Olise (68. Cherki), Barcola (83. Akliouche) - Mbappé (90.+1 M. Thuram)

Irak: Basil Fadhil - H. Ali, Tahseen (60. Sulaka), Hashim, Doski - Bayesh (68. Farji), Ismail (60. Amyn), Al-Ammari (68. Sher), Iqbal - Hussein (26. Al-Hamadi), Qasem

Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)

Zuschauer: 68.324 (Philadelphia)

Tore: 1:0 Mbappé (14.), 2:0 Mbappé (54.), 3:0 O. Dembélé (66.)

Gelbe Karten: - / Al-Ammari (1)

Norwegen - Senegal 3:2 (1:0)

Norwegen: Nyland - Ryerson (13. Pedersen), Ajer, Heggem (84. Östigard), Möller Wolfe - Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) - Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) - Haaland

Senegal: A. Mendy - Diatta, Koulibaly (72. P. M. Sarr), Niakhaté, E. H. M. Diouf (54. Jakobs) - Camara (63. Ciss), I. Gueye, P. Gueye (54. Mbaye) - I. Sarr, Jackson, Mané

Schiedsrichter: Wilton Sampaio (Brasilien)

Zuschauer: 80.663 (New York)

Tore: 1:0 Pedersen (43.), 2:0 Haaland (48.), 2:1 I. Sarr (53.), 3:1 Haaland (58.), 3:2 I. Sarr (90.+3)

Mit einer Gala-Vorstellung hat Lionel Messi Argentinien frühzeitig ins Achtelfinale geführt und sich gleichzeitig erneut in die Geschichtsbücher eingetragen.

Beim souveränen 2:0-Sieg gegen Österreich erzielte der Weltfußballer seine WM-Treffer Nummer 17 und 18, zog damit an Miroslav Klose vorbei und ist nun alleiniger WM-Rekordtorjäger.

Endergebnis

Argentinien - Österreich 2:0 (1:0)

Argentinien: Emiliano Martinez - Molina, Romero (57. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina (82. Tagliafico) - De Paul (82. Paredes), Mac Allister, Fernández, Almada (64. J. Alvarez) - Messi - La. Martínez (64. Gonzalez)

Österreich: A. Schlager - Posch (67. Prass), Danso, Alaba (67. Friedl), Laimer - Seiwald, X. Schlager - R. Schmid (78. Wimmer), Wanner (67. Arnautović), Sabitzer - Gregoritsch (85. Chukwuemeka)

Tore: 1:0 Messi (38.), 2:0 Messi (90.+5)

Gelbe Karten: F. Medina (1), Paredes (1) / Posch (1), Laimer (1)

Im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste geriet Deutschland zunächst in Rückstand, kämpfte sich aber dank der Einwechslung von VfB-Star Deniz Undav (29) zurück und gewann durch zwei Tore des Angreifers schließlich 2:1.

Nach dieser starken Leistung stellen sich Fragen, ob Undav nicht einen Platz in der Startelf verdient hätte.

TAG24 sprach mit Sportkommentator Marcel Reif (76). Seine Einschätzung und ob er das DFB-Team als Titelkandidaten sieht, lest Ihr hier: „Marcel Reif über Undav: ‚Wenn einer als Einwechselspieler so performt, dann…‘“

Die WM ist bisher von zahlreichen Platzverweisen geprägt. Nach 40 von 104 Spielen gab es bereits acht Rote Karten – doppelt so viele wie beim gesamten Turnier in Katar vor vier Jahren.

Dennoch ist die Rekordmarke von 2006 in Deutschland noch weit entfernt, damals wurden 20 weitere Platzverweise benötigt. Damals fanden insgesamt 64 Spiele statt, bei der WM 2026 kommen noch 40 weitere hinzu.

Bittere Diagnose für Nico Schlotterbeck: Der deutsche Innenverteidiger wird den Rest des Turniers verpassen.

Wie Bild und Sky berichteten, zog sich Schlotterbeck gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu und fällt mindestens acht Wochen aus.

Das ist ein großer Verlust für den 26-Jährigen und die deutsche Nationalmannschaft. Bundestrainer Julian Nagelsmann darf keinen Ersatz nachnominieren. Das DFB-Team bestreitet die verbleibenden Spiele somit nur mit vier nominalen Innenverteidigern: Jonathan Tah, Antonio Rüdiger, Waldemar Anton und Malick Thiaw. Anton ist allerdings als Ersatz für Joshua Kimmich eingeplant.

Nach zuvor drei Unentschieden in der Gruppe G hat Ägypten erstmals gewonnen! Gegen Neuseeland drehte das Team um Mo Salah einen 0:1-Rückstand noch in einen 3:1-Erfolg.

Die Kiwis gingen früh in Führung, konnten diese aber nicht halten. In der zweiten Halbzeit spielten die Ägypter stark auf und übernahmen die Führung. Damit führt Ägypten mit vier Punkten die Gruppe vor Iran und Belgien (jeweils zwei Punkte) an. Es ist der erste WM-Sieg für Ägypten.

Neuseeland - Ägypten 1:3 (1:0)

Neuseeland: Crocombe - Payne (85. Bindon), Boxall, Surman, Cacace (76. Randall) - Stamenic, Bell - Mccowatt (66. Old), Singh (76. Thomas), Just (85. de Vries) - Wood

Ägypten: Ufa Schobeir - Hani, Fathi (41. Rabia), Jasser Ibrahim, Fatouh - Lasheen, Attia - Salah (84. Abdelmaguid (90.+9 Abdelmonem)), Ziko (76. Hamza Abdelkarim), Ashour (84. Zizo) - Marmoush (76. Trezeguet)

Schiedsrichter: Oar Al-Ali (Vereinigte Arabische Emirate)

Zuschauer: 52.497 (Vancouver, ausverkauft)

Tore: 1:0 Surman (15.), 1:1 Ziko (58.), 1:2 Salah (67.), 1:3 Trezeguet (82.)

Gelbe Karten: Singh (1), Mccowatt (1) / Lasheen (1)

Kap Verde sorgt für die nächste WM-Sensation! Nach dem 0:0 gegen Spanien erkämpfte sich der WM-Neuling ein 2:2 gegen Uruguay und bewahrt damit Chancen auf das Weiterkommen.

Kap Verde ging früh in Führung, doch Uruguay drehte durch einen Doppelschlag noch vor der Halbzeit. Dank eines Fehlers von Torwart Fernando Muslera konnte Helio Varela für Kap Verde ausgleichen. Beide Teams haben nun zwei Punkte.

Belgien bleibt indes sieglos. Gegen den Iran reichte es nur zu einem 0:0. Ein Tor des Iran wurde wegen Abseits aberkannt, zudem mussten die Belgier rund 30 Minuten in Unterzahl spielen.

Die Ergebnisse im Überblick:

Uruguay - Kap Verde 2:2 (2:1)

Uruguay: Muslera - G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria - Ugarte (70. De La Cruz), Bentancur - Canobbio, Valverde, M. Araújo (82. B. Rodriguez) - Vinas (70. Nunez)

Kap Verde: Vozinha - S. Moreira, R. Lopes, Diney, Lopes Cabral - K. Pina (70. L. Duarte) - R. Mendes, Arcanjo (46. D. Duarte), Monteiro (80. Y. Semedo), Rodrigues (59. H. Varela) - Benchimol (58. Da Costa)

Schiedsrichter: Espen Eskas (Norwegen)

Zuschauer: 64.003 (Miami)

Tore: 0:1 K. Pina (21.), 1:1 M. Araújo (44.), 2:1 Canobbio (45.+6), 2:2 H. Varela (61.)

Gelbe Karten: Bentancur (1), Olivera (1) / Lopes Cabral (2), Diney (1)

Belgien - Iran 0:0

Belgien: Courtois - Meunier (58. Castagne), Ngoy, Mechele, De Cuyper - Raskin (58. Vanaken), Tielemans - Saelemaekers (58. Lukébakio), De Bruyne (87. Fernandez-Pardo), Trossard - Lukaku (73. Theate)

Iran: Beiranvand - Hardani (46. Jahanbakhsh), Kanaanizadegan, Khalilzadeh, Nemati, Hajsafi (66. Mohammadi) - Ezatolahi (85. Hosseinzadeh), Ghoddos (79. Moghanlou) - Rezaeian, Taremi, Mohebi (66. Torabi)

Schiedsrichter: Dario Herrera (Argentinien)

Zuschauer: 70.317 (Los Angeles)

Tore: -

Gelbe Karten: Lukaku (1) / Ezatolahi (1)

Rote Karten: Ngoy (66./Notbremse) / -

Spanien zeigte einen überzeugenden Auftritt und siegte nach dem torlosen Remis gegen Kap Verde mit 4:0 gegen Saudi-Arabien.

Das Team um Superstar Lamine Yamal gewann durch Tore von Yamal (10.), Oyarzabal (21., 24.) und ein Eigentor (49.).

Gelbe Karten gab es für S. Al-Dausari (1) und Kanno (1).

Das Video zeigt, wie König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55) nach dem historischen 0:0 von Curaçao gegen Ecuador die Kabine besuchten, den Trainerstab um Dick Advocaat (78) beglückwünschten und anschließend mit den Spielern feierten.

Nach dem 5:1-Sieg gegen Schweden erlebten die beiden die Partie live in Houston und reisten danach nach Kansas City weiter.

Nach der knappen Niederlage gegen Deutschland zeigte sich Elfenbeinküsten-Trainer Emerse Faé (42) enttäuscht vom Verhalten der deutschen Mannschaft.

„Deutschland ist eine großartige Fußballnation, von der wir uns in vielerlei Hinsicht inspirieren lassen, aber ich war enttäuscht von ihrem mangelnden Fairplay“, kritisierte Faé nach dem Spiel eine Szene aus der Schlussphase.

Auslöser war, dass die deutsche Mannschaft den Ball nach einem Einwurf nicht zurückgab, obwohl Wilfried Singo (25) verletzt ausgewechselt wurde.

Deutschland ist als Gruppensieger bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Der Gegner steht jedoch noch nicht fest und könnte einer der Drittplatzierten aus den Gruppen A, B, C, D oder F sein, darunter Bosnien-Herzegowina, Schottland oder Japan.

Bei einem Sieg im ersten K.-o.-Spiel könnte im Achtelfinale der Gruppensieger der Gruppe I warten, wahrscheinlich Frankreich oder Norwegen mit Erling Haaland (25).

Deutschlands spannendes 2:1 gegen die Elfenbeinküste erzielte beim ZDF eine hohe Zuschauerquote: Durchschnittlich 18,26 Millionen verfolgten das Spiel trotz später Anstoßzeit um 22 Uhr. Der Marktanteil lag bei 72,1 Prozent.

Nach dem Auftaktsieg gegen Curaçao zeigte Deutschland auch gegen die Elfenbeinküste eine starke Leistung. Die Freude über den Sieg war jedoch durch Nico Schlotterbecks Verletzung getrübt.

Schlotterbeck zog sich in Toronto bei einem Zweikampf eine Verletzung zu, konnte nicht weiterspielen und wurde zur Pause ausgewechselt.

Julian Nagelsmann sprach danach von einer möglichen Innenbandverletzung, ein MRT sollte am nächsten Tag Klarheit bringen.

Tunesien kassierte unter dem neuen Trainer Hervé Renard eine weitere deutliche Niederlage. Nach dem 1:5 gegen Schweden verlor das Team auch 0:4 gegen Japan und ist ausgeschieden.

Der Sieg der Japaner wurde früh eingeleitet durch Daichi Kamada (4.), der vor der Halbzeit durch Ayase Ueda (31.) unterstützt wurde. In der zweiten Hälfte trafen Jun’ya Itō (69.) und Ueda (83.) zum Endstand.

Tunesien - Japan 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 J. Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)

Deutschland kann im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador entspannt aufspielen, da durch Ecuadors Patzer gegen Curaçao der Gruppensieg sicher ist.

Ecuador dominierte das Spiel und hatte viele Chancen, scheiterte aber an Curaçaos starkem Torwart Eloy Room.

Selbst bei einer Niederlage gegen Ecuador bleibt Deutschland dank des direkten Vergleichs vor der Elfenbeinküste an der Spitze.

Endergebnis

Ecuador - Curaçao 0:0

Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)

Die Niederlande sicherten sich in einem torreichen Spiel durch zwei schnelle Tore den vorläufigen ersten Platz in Gruppe F.

Brian Brobbey sorgte durch seine zwei Tore in den ersten 17 Minuten für eine komfortable Führung. Schweden zeigte sich engagiert, aber zu ungenau und defensiv instabil.

Nach der Pause legte Oranje früh noch zwei weitere Treffer nach und baute die Führung auf 4:0 aus. Trotz eines Treffers von Elanga in der 59. Minute kam Schweden nicht mehr zurück. Kurz vor Schluss traf Summerville zum 5:1-Endstand.

Niederlande - Schweden 5:1 (2:0)

Niederlande: Verbruggen - Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven - Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) - Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)

Schweden: Nordfeldt - Lagerbielke, Hien, Lindelöf - Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) - Isak, Gyökeres

Gelbe Karten: - / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)

Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)

Nach seiner schweren Verletzung gegen Katar, bei der sich Ismael Koné einen Bruch im linken Schien- und Wadenbein zuzog, kehrte der Kanadier heute zurück ins Nationalteam.

Im Trainingszentrum wurde der 24-Jährige unter „Ismael“-Rufen begrüßt. Schon im Krankenhaus kündigte er an, das Team von der Seitenlinie aus zu unterstützen und vorübergehend als „Assistenztrainer“ zu fungieren.

Kuriose Szenen bei der spanischen Nationalmannschaft: Borja Iglesias (33) wurde zunächst der Zugang zum Teamhotel verweigert.

Ein auf Social Media verbreitetes Video zeigt den Stürmer hinter dem Zaun, wie er versucht, hineinzugelangen. „Ich bin Nationalspieler, ich muss rein“, sagte er zur Security, die zunächst skeptisch blieb.

Nach der Identitätsbestätigung per Handy wurde er schließlich eingelassen.

Mit zwei Niederlagen zu Beginn ist die Türkei bei dieser WM bereits ausgeschieden. Nationalspieler Hakan Çalhanoğlu (32) zeigte sich nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Paraguay emotional.

„Wir sind alle traurig“, sagte der Kapitän. „Ich möchte mich bei unseren Fans bedanken, die uns unterstützt haben, und mich gleichzeitig entschuldigen.“

„Wir wollten unser Land stolz machen und haben viel versucht, aber auch Pech gehabt.“

Schiedsrichter Felix Zwayer (45) sorgte im WM-Spiel zwischen Gastgeber USA und Australien für Aufsehen, als er wegen eines Krampfes zu Boden ging.

Bastian Schweinsteiger (41) nutzte die Szene für einen scherzhaften Kommentar am ARD-Mikrofon. Moderatorin Esther Sedlaczek (40) bat ihn, ernst zu bleiben.

Zwayer hatte kurz vor Schluss nach einem Foul einem US-Spieler die Gelbe Karte gezeigt, dann brach er offenbar wegen eines Krampfes zusammen. Assistenten halfen ihm, das Spiel konnte fortgesetzt werden.

In einem Spiel dominierte Brasilien mit 3:0 gegen Außenseiter Haiti und zeigte dabei sein Können. Allerdings sorgte die Verletzung von Raphinha (29) für Sorgen.

Nach etwa 40 Minuten setzte sich der Flügelspieler ohne Fremdeinwirkung auf den Rasen und musste ausgewechselt werden.

Eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel wird vermutet, ist aber noch unbestätigt. Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67) erklärte: „Wir müssen ihn untersuchen und werden sehen.“

Unfassbar! Der WM-Abstieg der Türkei ist nach der Niederlage gegen Paraguay besiegelt.

Matias Galarza erzielte früh das 1:0 für Paraguay, trotz offenem Offensivspiel gelang der Türkei kein Ausgleich. Die USA sind durch den Sieg Gruppensieger.

Endergebnis

Türkei - Paraguay 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Galarza (2.)

Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)

Rote Karten: - / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)

Marokko feierte einen wichtigen Sieg gegen Schottland mit 1:0 durch einen frühen Treffer von Ismael Saibari (PSV Eindhoven).

Mit vier Punkten rückt das Achtelfinale für Marokko näher. Schottland erlitt einen Rückschlag, kann aber mit einem Sieg noch die Gruppenphase überstehen.

Brasilien sicherte sich mit einem souveränen 3:0 gegen Haiti den Einzug ins Achtelfinale. Vinícius Júnior glänzte dabei.

Ergebnisse im Überblick:

Schottland - Marokko 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Saibari (2.)

Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)

Brasilien - Haiti 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)

Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)

Gastgeber USA feierte einen souveränen 2:0-Sieg über Australien und sicherte sich den Einzug ins Achtelfinale.

Folarin Balogun erzielte ein Eigentor zum frühen 1:0 (11.), kurz vor der Pause traf Alex Freeman per Kopf zum 2:0.

USA - Australien 2:0 (2:0)

USA: Freese - Freeman, C. Richards, Ream - Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), T. Adams, A. Robinson (80. Trusty) - M. Tillman - Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)

Australien: Beach - Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) - Italiano, O'Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos - Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) - M. Touré (46. Irankunda)

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)

Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), C. Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den Kongo gerät Cristiano Ronaldo bei Portugal immer mehr unter Druck.

Seine Lebensgefährtin Madalena Aragao (20) reagierte im Netz auf einen Nutzerkommentar, der Ronaldo als „Idioten“ bezeichnete. Sie erwiderte: „Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!“

Ronaldo wird auch von Gegnern kritisiert, die anmerken, dass er nicht mehr so stark wie früher ist.

Donny Strathie (76) wollte sich einen Traum erfüllen und die schottische Mannschaft bei der WM 2026 live sehen. Nach Boston gereist, verstarb er jedoch wenige Tage vor dem Spiel gegen Marokko.

Die „Tartan Army“, die schottischen Fans, plant eine rührende Geste: Eine Minute Applaus in der 76. Minute gegen Marokko.

Auch Nationaltrainer Steve Clarke sprach der Familie sein Beileid aus.

Nach der schweren Verletzung von Ismaël Koné (24) hat der kanadische Spieler nun ein positives Lebenszeichen aus dem Krankenhaus gesendet.

Sein Teamkollege Moïse Bombito (26) besuchte ihn, ein Foto zeigt Koné lächelnd und mit Victory-Zeichen.

Koné hatte sich vermutlich einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Das Turnier in Kanada ist für ihn vorbei. Er verabschiedete sich bereits auf dem Feld winkend von den Fans.

Wie Fabrizio Romano (33) berichtete, hat sich Koné offenbar beide Knochen gebrochen und muss mit einer vier- bis fünfmonatigen Pause rechnen.

Kanada feierte einen Kantersieg gegen Katar (6:0), überschattet durch die Verletzung Konés.

Mexiko siegte 1:0 gegen Südkorea und sicherte sich damit den Gruppensieg in Gruppe A.

Die Ergebnisse der Nacht:

Kanada - Katar 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)

Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)

Rote Karten: - / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)

Mexiko - Südkorea 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Romo Barron (50.)

Gelbe Karten: - / Kang-in Lee (1), Paik (1)

Dank Joker Johan Manzambi hat die Schweiz einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht.

Nach einem 1:1 gegen Katar gewann die Schweiz klar mit 4:1 gegen Bosnien und Herzegowina, wobei Manzambi mit zwei Toren den Unterschied machte.

Endstand:

Schweiz - Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)

Tore: 1:0 Manzambi (74.), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)

Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)

Rote Karten: - / Muharemovic (80./Notbremse)

Österreichs Stefan Posch (29) erlitt im WM-Auftaktspiel gegen Jordanien einen Kieferbruch, bleibt aber weiterhin im Turnier. Eine Operation ist nicht nötig, er trägt eine Spezialschiene, teilte der ÖFB mit.

Die Elfenbeinküste darf offenbar doch auf Stürmer Elye Wahi (23) im Duell gegen Deutschland setzen. Laut AFP erhielt der Spieler die Einreiseerlaubnis für Kanada.

Zuvor hatte der Verband noch erklärt, dass Wahi die Einreise verweigert wurde.

Tschechien droht nach einem 1:1 gegen Südafrika das frühe WM-Aus. Die Mannschaft um Kapitän Ladislav Krejci steht im letzten Spiel gegen Mexiko unter Druck.

Endstand:

Tschechien - Südafrika 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)

Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)

Für Deutschland geht es erst am Samstag weiter, die Nachbarn Tschechien hingegen sind bereits heute gefordert.

Die Schweiz trifft nach einem 1:1 gegen Katar in der Nacht auf Bosnien und Herzegowina und will den ersten Sieg einfahren.

Im weiteren Verlauf spielen Kanada gegen Katar und Mexiko gegen Südkorea.

Ex-Nationalspieler Rafael van der Vaart (43) sorgte mit einer Aussage über das Aussehen japanischer Spieler für Wirbel, entschuldigte sich aber später.

Nach dem Auftakt der deutschen Mannschaft gegen Curaçao kursierten im Netz KI-generierte Bilder eines Fans, der einem NS-Diktator ähnelt und begeistert jubelt.

Der Betroffene zeigte sich schockiert, erstattete Anzeige, möchte sich die WM-Freude nicht verderben lassen.

Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und Elye Wahi: Dem Angreifer wurde die Einreise nach Kanada verweigert, angeblich wegen Manipulationsvorwürfen.

Norwegens Superstar Erling Haaland (25) löste beim WM-Spiel gegen Irak Erdbeben aus, wie das seismologische Institut „Norsar“ mitteilte.

Während seiner Tore in der 29. und 43. Minute registrierten Seismografen ungewöhnliche Erdschwingungen, verursacht durch die Feierreaktionen der Fans.

Auch Kap Verde-Torwart Vozinha (40) teilte unter Tränen mit, dass seine Mutter das Spiel wegen Visa-Problemen verpasste. US-Politiker Hakeem Jeffries (55) setzte sich für ein Visum seiner Mutter ein, das rechtzeitig gewährt werden soll.

Der erste Spieltag ist abgeschlossen, heute Abend beginnt der zweite Spieltag mit spannenden Partien wie Tschechien gegen Südafrika und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina.

Ghana muss wegen verweigerter Einreise von Thomas Partey (33) auf den Mittelfeldspieler verzichten. Partey steht wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht.

Miroslav Klose (48) rechnet damit, dass sein WM-Torrekord fällt. Besonders Lionel Messi (13 Tore) und Kylian Mbappé (12 Tore) könnten ihn übertreffen.

Die deutsche Torhymne „Major Tom“ von Peter Schilling wird bei der WM 2026 weiterhin verwendet, zusammen mit Songs von den Toten Hosen und Herbert Grönemeyer.

Marc Cucurella (27) kündigte an, sich bei einem WM-Sieg das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente (64) tätowieren zu lassen.

Das ZDF sorgte bei der WM-Eröffnungsfeier mit Werbung für Ärger, weshalb viele Zuschauer Teile der Show verpassten.

Bundeskanzler Friedrich Merz (70) tauschte sich per Videocall mit DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) und anderen Spielern aus und versprach weitere Unterstützung.

Eine Gans im Trikot der mexikanischen Nationalmannschaft wurde zum viralen Hit im Netz. Sie wird offenbar als Marketing-Gag eingesetzt, was Tierschützer kritisieren.

Das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika erreichte beim ZDF sehr gute Zuschauerzahlen mit über 10 Millionen Zuschauern.

Am Aztekenstadion kam es zu Ausschreitungen während der Eröffnungsfeier, als Demonstranten mit der Polizei zusammenstießen.

Kanada muss im WM-Auftaktspiel ohne Alphonso Davies (25) auskommen. Positive Signale gibt es dennoch bei seiner Genesung.

Südkorea gewann in der zweiten Partie gegen Tschechien mit 2:1 durch ein spätes Tor von Hyeon-gyu Oh.

Mexiko setzte sich im ersten Spiel mit 2:0 gegen Südafrika durch, wobei drei Platzverweise verteilt wurden.

Die WM 2026 ist gestartet, mit der Eröffnungsfeier im Aztekenstadion und dem Match Mexiko gegen Südafrika.